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Die
Erfindung betrifft eine Verbindungsanordnung zum Halten elektrischer
Leitungen in einer Anschlußbox,
um den Verbindungsabschnitt eines Flachbandkabels und Anschlußstücke vor
Zugkräften
zu schützen,
die von außen
auf das Flachbandkabel einwirken, wobei die Verbindungsanordnung mit
einer Mehrzahl von Hauptkörpern
der elektrischen Leitungen nebeneinanderliegend verbunden ist und
an die Anschlußstücke in einem
Anschlußboxkörper, wie
einem Verbindungsboxkörper
oder dergleichen, angeschlossen ist und an die Verbindungsabschnitte
des Flachbandkabels mittels des Verbindungsboxkörpers geklemmt ist.
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Aus
DE 695 05 593 T2 ist
ein Anschlussverbinder mit automatischer Leiterkontaktierung für ein Flachkabel
mit mehreren, in einer Umhüllung
angeordneten, isolierten elektrischen Leitungsdrähten oder blanken Leitern bekannt,
der einen Sockel, einen Deckel, welcher dazu dient, auf den genannten Sockel
aufgesetzt zu werden, sowie Verbindungsklauen umfasst, deren Anzahl
mindestens der Anzahl der isolierten elektrischen Leitungsdrähte bzw.
blanken Leiter entspricht, wobei diese Verbindungsklauen im Inneren
eines durch den Sockel und den Deckel definierten, zur Aufnahme
des genannten Flachkabels dienenden Raums angeordnet sind und mindestens
ein Kontaktelement zur automatischen Kontaktierung aufweisen. Die
Verbindungsklauen sind im Inneren des Deckels angeordnet.
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Aus
US 49 32 873 sind eine Anordnung
und ein Verfahren zum Anbringen eines Kabelabschlussschaltkreises
an ein Flachkabel bekannt. Im wesentlichen weist die Anordnung ein
Substrat auf, das mit Stiftreihen, die von der einen Seite des Substrats
vorstehen, und mit Isolationsabstandskontakten versehen ist, die
an der anderen Seite des Substrats vorstehen, wobei die Stifte und
die Kontakte miteinander elektrisch verbunden sind. Das Substrat
und eine Basis sind zum Einpferchen des Flachkabels eingerichtet,
während
die Isolationsabstandskontakte die Isolation des Kabels durchdringen
und die Stifte mit den Adern des Kabels verbinden.
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Aus
EP 01 47080 A2 ist
ein Elektrostecker für Übertragungsflachkabel
bekannt.
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Aus
GB 20 908 812 A ist
ein Elektrostecker bekannt.
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Mit
der Erfindung wird eine Verbindungsanordnung zum Halten elektrischer
Leitungen in einer Anschlußbox
geschaffen, bei der die Außen-
und Innenabmessungen der Anschlußbox verringert werden und
ein einfacher Zusammenbau ermöglicht wird,
da der Deckel leicht geschlossen werden kann und es nicht nötig ist,
den Anschlußboxkörper für jede Größe elektrischer
Leitungen zu verändern.
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Dies
wird gemäß der Erfindung
erreicht durch eine Verbindungsanordnung mit elektrischen Leitungen,
die in einen Spalt zwischen einem Grundkörper und einem Deckel eines
Anschlußboxkörpers eingesetzt
sind, Anschlußstücken, die
mit den elektrischen Leitungen innerhalb der Anschlußbox verbunden
sind, und einander gegenüberliegenden
Vorsprüngen
zum Klemmen von Verbindungsabschnitten zwischen Hauptkörpern der
elektrischen Leitungen eines Flachbandkabels, welches die elektrischen Leitungen
bildet, die an jedem Ende einer Leitungsführungsseite des Grundkörpers und
des Deckels vorgesehen sind, wobei das Flachkabel ausschließlich durch
die Verbindungsabschnitte des Flachbandkabels fixiert ist, die mit
den Vorsprüngen
veklemmt sind.
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Bei
dieser Anordnung kann ein Flachkabel, bei dem eine Mehrzahl von
Hauptkörpern
der elektrischen Leitungen nebeneinanderliegend verbunden sind,
fest in einen Anschlußboxkörper verklemmt werden.
Daher wird die Zuverlässigkeit
eines elektrischen Anschlusses eines Flachbandkabels an das jeweilige
Anschlußstück verbessert,
da jeder Vorsprung des Grundkörpers
und des Deckels die Zugkraft am Flachbandkabel fernhält und die
Einwirkung der Zugkraft auf einen Verbindungsabschnitt der Hauptkörper der
elektrischen Leitungen und der Anschlußstücke ausschließt, wenn
eine starke Zugkraft von außen
auf das Flachbandkabel einwirkt.
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Ferner
kann die Größe des Innenraumes
des Anschlußboxkörpers verringert
werden, und die Größe der Anschlußbox kann
in Längs-
und Radial- (Vertikal-) Richtung der elektrischen Leitungen miniaturisiert
werden, da keine herkömmlichen
Rippen zum Andrücken
der elektrischen Leitungen und kein wellenförmiges Formen der elektrischen
Leitungen innerhalb des Anschlußboxkörpers erforderlich
sind. Die Handhabbarkeit beim Schließen des Deckels und beim Zusammenbau
der Anschlußbox
wird verbessert, da der Wegfall des Formens der elektrischen Drähte in einem
spitzen Winkel (annähernd
90°) und des
Klemmens mit großer
Verformung an den flachen Verbindungsabschnitten des Flachbandkabels,
wie herkömmlich,
eine geringere Kraft zum Schließen des
Deckels erfordert. Selbst wenn der Durchmesser eines Hauptkörpers der
elektrischen Leitungen geändert
wird, erfolgt der Preßvorgang
der Verbindungsabschnitte durch das gleiche Verfahren und der gleiche
Anschlußboxkörper kann
verwendet werden, da die Verbindungsabschnitte zum Verbinden der Hauptkörper der
elektrischen Leitungen durch die Vorsprünge angedrückt werden, anstelle daß die Hauptkörper der
elektrischen Leitungen angedrückt werden.
Dies ermöglicht
einer Verringerung der Herstellungskosten und der Verwaltungskosten
für die Anschlußboxen.
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Vorteilhafterweise
ist jeder Vorsprung zwischen nebeneinanderliegenden Öffnungen
für die geführten elektrischen
Leitungen ausgebildet. Bei dieser Anordnung kann das Flachbandkabel
gleichmäßig an mehreren
Stellen in Richtung nebeneinanderliegender Hauptkörper der
elektrischen Leitungen mit demselben Abstand angedrückt werden,
und dies ermöglicht
eine stärkere
und stabilere Haltekraft für das
Flachbandkabel, und dann kann die Verbindungsfläche der Anschlußstücke zuverlässig vor
der Zugkraft an dem Flachbandkabel geschützt werden.
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Vorteilhaft
weist jeder Vorsprung an seinem oberen Ende eine flache Fläche zum
Andrücken
der Verbindungsabschnitte auf. Bei dieser Anordnung kontaktiert
jede flache Fläche
an dem oberen Ende der Vorsprünge
eng die obere und untere Fläche
jedes Verbindungsabschnitts des Flachbandkabels ohne Spalte zwischen
den Verbindungsabschnitten und den oberen Enden. Dann kann ohne
Gleiten zwischen dem Flachbandkabel und den jeweiligen oberen Enden
das Andrücken
des Flachbandkabels mit konstantem Druck durch jeden Vorsprung in
Richtung der nebeneinanderliegenden Hauptkörper der elektrischen Leitungen
auf die starke Zugkraft in der gesamten Breite des Flachbandkabels
reagieren, wenn die Zugkraft auf das Flachbandkabel einwirkt.
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In
vorteilhafter Weise ist einer der Vorsprünge an seinem oberen Ende konvex
ausgebildet ist, während
der andere Vorsprung an seinem oberen Ende konkav ausgebildet ist.
Bei dieser Anordnung verformt der konvexe Abschnitt der oberen Vorsprünge die
dünnen
Verbindungsabschnitte des Flachbandkabels, um die Verbindungsabschnitte
in den konkaven Abschnitt der unteren Vorsprünge zu drücken und die Verbindungsabschnitte
in die konkaven Abschnitte einzupassen. Daher wird die Reibungskraft
zwischen den Verbindungsabschnitten und den Vorsprüngen erhöht, und
dann wird die Haltekraft des Flachbandkabels erhöht, um auf die stärkere Zugkraft
an dem Flachbandkabel zu reagieren.
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Vorteilhafterweise
sind die konvexen Abschnitte und die konkaven Abschnitte V-förmig oder halbkreisförmig ausgebildet.
Bei dieser Anordnung werden, da die Verbindungsabschnitte des Flachbandkabels
verformt werden, um fest in die konkaven Abschnitte durch die V-förmigen konvexen
und konkaven Abschnitte der oberen Enden der Vorsprünge einzupassen,
die Haltekraft des Flachbandkabels weiter erhöht und eine stärkere Reaktion
auf die Zugkraft an dem Flachbandkabel erreicht. Ferner verhindert
das Klemmen der Verbindungsabschnitte des Flachbandkabels mit halbkreisförmigen konkaven und
konvexen Abschnitten Beschädigungen
der Verbindungsabschnitte, so daß die Lebensdauer des Flachbandkabels
erhöht
wird.
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Die
Erfindung wird mit Bezug auf die Zeichnung näher erläutert. In der Zeichnung zeigen:
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1 eine Vorderansicht einer
Anschlußbox mit
einer Verbindungsanordnung zum Halten elektrischer Leitungen gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung;
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2 einen Längsschnitt
entlang der Linie A-A aus 1;
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3 einen Längsschnitt
einer Anschlußbox mit
einer Verbindungsanordnung zum Halten elektrischer Leitungen gemäß einer
anderen Ausführungsform
der Erfindung;
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4 einen Längsschnitt
einer Anschlußbox mit
einer Verbindungsanordnung zum Halten elektrischer Leitungen gemäß einer
noch anderen Ausführungsform
der Erfindung; und
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Mit
Bezug auf die Zeichnung werden Ausführungsformen der Erfindung
erläutert.
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Wie
aus den 1 und 2 ersichtlich, verbinden
Verbindungsabschnitte 2 aus dünnem isolierenden Kunststoff
eine Mehrzahl von Hauptkörpern 1 elektrischer
Leitungen seitlich nebeneinanderliegend, um ein Flachbandkabel 3 (Flachkreis körper) zu bilden.
Jeder Verbindungsabschnitt 2 des Flachbandkabels 3 wird
in Klemmrichtung gedrückt
und in Leitungsöffnungen 7 an
dem vorderen Ende eines Anschlußboxkörpers 6 (Verbindungsboxkörpers) durch Vorsprünge 8, 9 eines
Grundkörpers 4 bzw.
eines Deckels 5 gehalten.
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Ein
Paar rechter und linker Verriegelungsvorsprünge 10 des Grundkörpers 4 und
flexibler Eingriffslaschen 11 des Deckels 5 verriegeln
den Anschlußboxkörper 6 wie
ein Verschluß.
Wie aus 2 ersichtlich,
sind die hinteren Abschnitte des Anschlußboxkörpers 6 mittels dünner Gelenke 12 als Teile
des Anschlußboxkörpers 6 miteinander
verbunden, um diesen zu öffnen
und zu schließen.
Bei dieser Ausführungsform
der Erfindung ist das Flachbandkabel 3 nur an der Vorderseite
des Anschlußboxkörpers 6 in
diesen eingesetzt und der vordere Rand des Flachbandkabels 3 ist
innerhalb des Anschlußboxkörpers 6 in
der Nähe
dessen hinteren Endes platziert.
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Wie
aus 1 ersichtlich ist,
bilden die Leitungsöffnungen 7 eine
im Querschnitt runde Form durch Verbinden von in Vertikalrichtung
halbkreisförmigen Öffnungen 7a und 7b mit
demselben Innenradius in dem Grundkörper 4 und dem Deckel 5.
Horizontal ausgebildete Spalte 14 verbinden eine nebeneinanderliegende
Mehrzahl von Leitungsöffnungen 7,
drei Öffnungen
bei dieser Ausführungsform,
in Reihe entlang der Kreismitten der Leitungsöffnungen 7. Die Vorsprünge 8, 9 sind
rechteckig und vertikal einander gegenüberliegend in den Spalten 14 zum
Andrücken
des Flachbandkabels ausgebildet. Die Vorsprünge 8, 9,
deren obere Enden horizontale flache Flächen 8a und 9a aufweisen,
verlaufen über
kurze Abstufungen 15 horizontal zu den Innenradiusflächen der
halbkreisförmigen Öffnungen 7a und 7b.
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Die
Vorsprünge 8, 9,
die schmal und scharf durch die Abstufungen 15 in Radialrichtung
der elektrischen Leitungen ausgebildet sind, nehmen die dünnen flachen
Verbindungsabschnitte 2 des Flachbandkabels 3 sicher
auf und drücken
die Verbindungsabschnitte 2 mit sehr großer Druckkraft
an. Wie aus 2 ersichtlich
ist, sind die Vorsprünge 8, 9 sehr
breit ausgebildet, in diesem Falle haben sie dieselbe Breite wie
die Wanddicke eines Vorderwandabschnitts 13 in Längsrichtung
der elektrischen Leitung. Es ist möglich, eine Teilfläche der Innenfläche der
halbkreisförmigen Öffnungen 7a und 7b als Seitenwände der
Vorsprünge 8, 9 unter
Beseitigung der Abstufungen 15 zu verwenden.
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Das
Flachbandkabel 3 ist in die runde Leitungsöffnung 7 mit
geringem Spiel für
jeden runden Hauptkörper 1 der
elektrischen Leitung eingesetzt und jeder elektrisch nichtleitende
flache Verbindungsabschnitt 2 des Flachbandkabels 3 ist
in jedem horizontalen Spalt 14 platziert, der die jeweiligen
Leitungsöffnungen 7 verbindet.
Die Verbindungsabschnitte 2 werden von den einander gegenüberliegenden
nach oben und unten gerichteten Vorsprüngen 8, 9 geklemmt
und gehalten, wobei die nach oben gerichteten Vorsprünge 8 des
Grundkörpers 4 die
Bodenfläche
der Verbindungsabschnitte 2 nach oben drücken und
die nach unten gerichteten Vorsprünge 9 des Deckels 5 die
obere Fläche
der Verbindungsabschnitte 2 nach unten drücken. Daher kann
bei Einwirkung einer starken Zugkraft auf das Flachbandkabel 3 die
Reibungskraft zwischen den oberen und unteren Vorsprüngen 8, 9 und
den Verbindungsabschnitten 2 des Flachbandkabels 3 die Zugkraft
abhalten und eine Übertragung
der Kraft auf Verbindungsabschnitte des Hauptkörpers 1 der elektrischen
Leitungen und auf Anschlußstücke 17 vermeiden
(2), und dann sind die
Verbindungsabschnitte stabil geschützt, indem eine Einwirkung
der Zugkraft auf das Flachbandkabel 3 ausgeschlossen ist.
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Das
Klemmen der Verbindungsabschnitte 2, die den Hauptkörper 1 der
elektrischen Leitungen durch die Vorsprünge 8, 9 anstelle
des Klemmens des Hauptkörpers 1 verbinden,
welcher einen leitenden Körper 1a des
Kerndrahtes und eine im Querschnitt runde isolierende Kunststoffschicht 1b an dem
leitenden Körper 1a aufweist,
ermöglicht
ein zuverlässiges
Halten des Flachbandkabels 3 unabhängig von der Größe des Außendurchmessers
des Hauptkörpers 1 der
elektrischen Leitungen. Die Leitungsbefestigung der Hauptkörper 1 ist
erforderlich, um in den Leitungsöffnungen 7 platziert
zu werden, wenn sich die elektrische Leitung aus einem Muster-Anschlußboxkörper 6 erstreckt.
Das Einstellen der Größe des Innenradius
der Leitungsöffnungen 7, um
den maximalen Leitungsradius aufzunehmen, ermöglicht es, daß ein Muster
des Anschlußboxkörpers 6 für verschiedene
Durchmessergrößen der
Hauptkörper 1 verwendet
werden kann.
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Wie
aus 2 ersichtlich ist,
sind die Hauptkörper 1 der
elektrischen Leitungen an die Preßsitzanschlußstücke 17 etwa
in der Mitte des Anschlußboxkörpers 6 angeschlossen.
Jeder Hauptkörper 1 oder
einige der Hauptkörper 1,
die miteinander verbunden werden sollen, sind an dem jeweiligen
Preßsitzanschlußstück 17 angeschlossen,
welche nebeneinanderliegend an einer Leiterplatte (nicht gezeigt) angeschlossen
sind. Dann kann zum Beispiel ein elektrischer Strom, der dem einen
Hauptkörper 1 zugeführt wird,
dem anderen Hauptkörper 1 zugeführt werden.
Es wird bevorzugt, die Mittellinie des Hauptkörpers 1 in Höhe der Grenzlinie
des Grundkörpers 4 und
des Deckels 5 im Anschlußzustand der Leitungen und
der Anschlußstücke 17 zu
legen, um die Hauptkörper 1 ohne
Verbiegen zu halten.
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Wie
bei der herkömmlichen
Verbindungsanordnung besteht der Grundkörper 4 aus einer Bodenwand 18,
einer Vorderwand 13, einer Rückwand 19 und zwei
Seitenwänden,
und der Deckel 5 besteht aus einer oberen Wand 20,
einer Vorderwand 13, einer Rückwand 21 und zwei
Seitenwänden.
Zumindest die Anschlußstücke 17 und
das Anschlußende des
Flachbandkabels 3 sind in dem rechteckigen Raum 22 platziert,
der an der Innenseite durch Schließen des Deckels 5 auf
dem Grundkörper 4 gebildet
wird. Eine Anschlußbox 23 (Verbindungsbox) besteht
aus den Anschlußstücken 17 und
dem Anschlußboxkörper 6,
der aus dem Grundkörper 4 und dem
Deckel 5 zusammengesetzt ist.
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Der
Anschlußboxkörper 6,
der aus dem Grundkörper 4 und
dem Deckel 5 besteht, ist in Längsrichtung der Leitungen kürzer als
der herkömmliche
Anschlußboxkörper ausgebildet,
welcher der erforderlichen Länge
entspricht, um den Hauptkörper 1 der
elektrischen Leitungen wellenförmig
mittels einer Mehrzahl von Rippen 24, 25 (5) zu bilden. Ferner kann die Höhe des Anschlußboxkörpers 6 geringer
gestaltet werden, da die oberen und unteren Rippen 24, 25 und
das wellenförmige
vertikale Biegen des Hauptkörpers 1 der
elektrischen Leitungen nicht nötig
sind.
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Ferner
wird, da die Verriegelungsvorsprünge 10 des
Grundkörpers 4 und
die flexiblen Eingriffslaschen 11 des Deckels 5 den
Grundkörper 4 und
den Deckel 5 im festen Eingriff miteinander verriegeln
und das Flachbandkabel 3 an der Vorderwand 13 des
Anschlußboxkörpers 5 verklemmen,
die Klemmkraft des Flachbandkabels 3 für eine lange Zeit stark gehalten, und
dann werden der Verbindungsabschnitt des Hauptkörpers 1 der elektrischen
Leitungen und die Anschlußstücke 17 zuverlässig vor
Zugkräften
an dem Flachbandkabel 3 geschützt.
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Die 3 und 4 zeigen andere Ausführungsformen einer Verbindungsanordnung
zum Halten elektrischer Leitungen in einer Anschlußbox gemäß der Erfindung.
Im Vergleich zu den oben beschriebenen Ausführungsformen gemäß 1 und 2 sind die oberen Enden der Vorsprünge 27, 28 (3) und 29, 30 (4), welche die Verbindungsabschnitte 2 des Flachbandkabels 3 andrücken, V-förmig oder
halbkreisförmig
gekrümmt
ausgebildet. Da die andere Struktur dieser Ausführungsformen dieselbe wie die in 2 gezeigte Struktur ist,
wird eine ausführliche Beschreibung
der anderen Struktur dieser Ausführungsformen
weggelassen.
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Bezüglich der
in 3 gezeigten Struktur
ist ein Vorsprung 28 des Deckels 5 nach unten
gerichtet in einer konvexen V-Form ausgebildet, und ein Vorsprung 27 des
Grundkörpers 4 ist
in einer konkaven V-Form ausgebildet. Eine relativ scharfe konvexe V-förmige Spitze
(konvexer Abschnitt) 28a des oberen Vorsprungs 28 und
eine konkave V-förmige
Spitze (konkaver Abschnitt) 27a des unteren Vorsprungs 27 weisen
jeweils eine vordere abgeschrägte
Wand 31 und eine hintere abgeschrägte Wand 32 symmetrisch
an einem vorderen und hinteren Abschnitt in Längsrichtung der elektrischen
Leitungen auf. Die Vorsprünge 27, 28 sind
jeweils zwischen einer Leitungsöffnung 7 wie
in 1 platziert. Die
Breite an der Vorderseite der Vorsprünge 27, 28 zwischen
jeder Leitungsöffnung 7 ist
gering, während
die Breite der Vorsprünge 27, 28 in
Längsrichtung
der elektrischen Leitungen gleich der Wanddicke der Vorderwand 13 ist,
wie in 3 gezeigt ist,
und relativ breit ist, um die V-förmigen abgeschrägten Wände 32, 33 mit
ausreichender Länge
zu bilden.
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Beim
Schließen
des Deckels 5 werden die dünnen plattenförmigen Verbindungsabschnitte 2 aus
Kunststoff mit Druck geklemmt und zwischen der konvexen V-förmigen Spitze 28a des oberen
Vorsprungs 28 und der konkaven V-förmigen Spitze 27a des
unteren Vorsprungs 27 V-förmig verformt. Daher wird die
Gegenkraft zur Zugkraft an dem Hauptkörper 1 der elektrischen
Leitungen erheblich erhöht
und der Verbindungsabschnitt des Hauptkörpers 1 und die Anschlußstücke 17 werden
zuverlässiger
geschützt, da
sie nicht der Zugkraft ausgesetzt sind.
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Bezüglich der
Struktur in 4 ist ein
Vorsprung 30 des Deckels 5 nach unten in konvexer Halbkreisform
ausgebildet, und ein Vorsprung 29 des Grundkörpers 4 ist
in konkaver Halbkreisform ausgebildet. Der obere Vorsprung 30 weist
eine relativ kleine gekrümmte,
konvexe halbkreisförmige
Spitze (konvexer Abschnitt) 30a auf, und der untere Vorsprung 29 weist
eine konkave halbkreisförmige
Spitze (konkaver Abschnitt) 29a auf. Bei dieser Ausführungsform
weisen die konvexe halbkreisförmige
Spitze 30a und die konkave halbkreisförmige Spitze 29a jeweils
eine vordere gekrümmte
Wand 33 und eine hintere gekrümmte Wand 34 symmetrisch
an einem vorderen und hinteren Abschnitt in Längsrichtung der elektrischen
Leitungen auf. Die Vorsprünge 29, 30 sind
jeweils zwischen einer Leitungsöffnung 7 wie
in 1 platziert. Die
Breite an der Vorderseite der Vorsprünge 29, 30 zwischen
jeder Leitungsöffnung 7 ist gering,
während
die Breite der Vorsprünge 29, 30 in Längsrichtung
der elektrischen Leitungen gleich der Wanddicke der Vorderwand 13 ist,
wie in 4 gezeigt ist,
und relativ breit ist, um die halbkreisförmigen gekrümmten Wände 33, 34 mit
ausreichender Länge zu
bilden.
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Beim
Schließen
des Deckels 5 werden die dünnen plattenförmigen Verbindungsabschnitte 2 aus
Kunststoff mit Druck geklemmt und zwischen der konvexen halbkreisförmigen Spitze 30a des
oberen Vorsprungs 30 und den halbkreisförmigen gekrümmten Wänden 33, 34 des
unteren Vorsprungs 29 halbkreisförmig verformt. Daher wird die
Gegenkraft zur Zugkraft an dem Hauptkörper 1 der elektrischen
Leitungen erheblich erhöht
und der Verbindungsabschnitt des Hauptkörpers 1 und die Anschlußstücke 17 werden
zuverlässiger
geschützt,
da sie nicht der Zugkraft ausgesetzt sind.
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Eine
konvexe trapezoidförmige
Spitze und eine konkave trapezoidförmige Spitze anstelle der konvexen
V-förmigen
Spitze und der konkaven V-förmigen
Spitze der Vorsprünge 27, 28 in 3 sind wirkungsvoll. Ferner
ist eine schräge
gekrümmte Form
anstelle der vollständigen
Bogenform wie die konvexe halbkreisförmige Spitze und die konkave halbkreisförmige Spitze
der Vorsprünge 29, 30 in 4 wirkungsvoll. Kurzum kann
ein Haktenteil in Querrichtung für
das Flachbandkabel akzeptiert werden. Ferner sind Vorsprünge 28 mit
konvexer V-förmiger
Spitze an dem Grundkörper 4 und
Vorsprünge 27 mit
konkaver V-förmiger Spitze
an dem Deckel 5 wirkungsvoll. Auch sind Vorsprünge 30 mit
konvexer halbkreisförmiger
Spitze an dem Grundkörper 4 und Vorsprünge 29 mit
konkaver halbkreisförmiger
Spitze an dem Deckel 5 wirkungsvoll.
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Vorteilhafterweise
können,
obwohl die Vorderwand des Anschlußboxkörpers 6 das Flachbandkabel 3 in
jeder der oben beschriebenen Ausführungsformen durch Einsetzen
des Flachbandkabels 3 in die rechte und linke Endwand des
Anschlußboxkörpers 6 halten
kann, die gleichen Vorsprünge
wie die oben erwähnten,
an der rechten und linken Endwand vorgesehen Vorsprünge 8, 9, 27, 28, 29, 30 das Flachbandkabel 3 an
zwei Positionen in Längsrichtung
des Flachbandkabels 3 gleichzeitig halten.
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Vorzugsweise
ist das Anschlußstück 17 nicht nur
vom Preßsitz-Typ,
sondern auch vom Crimp- oder Schweiß-Typ. Da die Verbindungsabschnitte der
elektrischen Leitungen bei Preßsitzanschlußstücken durch
Zugkraft am Kabel leicht getrennt werden, ist die oben erwähnte Struktur
speziell wirksam für Anschlußstücke des
Preßsitz-Typs.
Das Öffnen
und Schließen
des Deckels 5 und des Grundkörpers 4 ohne Gelenke 12 kann
genutzt werden, und solche Strukturen erfordern zumindest zwei Verriegelungsvorsprünge 10 und
flexible Eingriffslaschen 11 (1) als Verschlußmittel an der Vorder- und
Rückwand
oder an der rechten und linken Wand des Anschlußboxkörpers 6.
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Vorzugsweise
weist das Flachbandkabel (Flachkreiskörper) nicht nur einen Hauptkörper 1 des runden
Typs auf, sondern auch einen flachen Draht, einen gedruckten Schaltkreis
oder dergleichen (nicht gezeigt) auf.
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Vorteilhafterweise
kann die oben erwähnte Struktur
nicht nur für
den Anschlußboxkörper 6 verwendet
werden, sondern auch für
einen Grundkörper und
einen Deckel eines Preßsitz- Steckverbinders (nicht
gezeigt) in der Art einer Anschlußbox oder für eine flache Leitung (Flachdrahtkabel),
die in einer elektrischen Anschlußbox (nicht gezeigt) gehalten wird.