DE10140422C1 - Thermische Nachverbrennungsvorrichtung - Google Patents
Thermische NachverbrennungsvorrichtungInfo
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Abstract
Eine thermische Nachverbrennungsvorrichtung zur Reinigung von Abluft umfaßt ein von einem Isoliermantel (2) umgebenes Außengehäuse (1), eine innerhalb des Außengehäuses (1) angeordnete, von einem Brennkammergehäuse (3) begrenzte Brennkammer (4), einen mit einem Brennstoff beschickbaren Brenner (8), der eine Brennerdüse (20) und ein erstes Flammrohr (11) aufweist, welches die Brennerdüse (20) umgibt und den Raum (17) zwischen dem Außengehäuse (1) und dem Brennkammergehäuse (3) mit der Brennkammer (4) verbindet. Der Brenner (8) besitzt mindestens ein weiteres Flammrohr (12), welches vollständig innerhalb der Brennkammer (4) angeordnet ist und das innerhalb der Brennkammer (4) liegende Ende des ersten Flammrohres (11) mit einem größeren Radius derart umgibt, daß zwischen dem ersten Flammrohr (11) und dem weiteren Flammrohr (12) ein Ringspalt (13) gebildet ist. Hierdurch wird innerhalb der Brennkammer (4) eine Zirkulationsströmung der Verbrennungsluft möglich, welche mehrfach über den Ringspalt (13) und die Flamme des Brenners (8) führt. Dies verbessert die Vollständigkeit der Verbrennung und vergleichmäßigt die Temperatur innerhalb der Brennkammer (4), so daß mit einer niedrigeren Flammtemperatur gearbeitet werden kann.
Description
Die Erfindung betrifft eine thermische Nachverbrennungs
vorrichtung zur Reinigung von Abluft mit
- a) einem von einem Isoliermantel umgebenen Außengehäuse;
- b) einer innerhalb des Außengehäuses angeordneten, von einem Brennkammergehäuse begrenzten Brennkammer;
- c) einem mit einem Brennstoff beschickbaren Brenner, der eine Brennerdüse und ein erstes Flammrohr aufweist, welches die Brennerdüse umgibt und den Raum zwischen dem Außengehäuse und dem Brennkammergehäuse mit der Brennkammer verbindet.
Thermische Nachverbrennungsvorrichtungen dienen ebenso
wie regenerative Nachverbrennungsvorrichtungen der Reini
gung industrieller Abgase, die verbrennbare Substanzen
enthalten. Regenerative Nachverbrennungsvorrichtungen
werden vor allem dort eingesetzt, wo die gereinigten
Gase mit möglichst geringer Temperatur direkt einem
Kamin zugeleitet werden sollen und der energetische
Wirkungsgrad möglichst so gut sein soll, daß der Ver
brennungsprozeß ohne Zufuhr von Fremdenergie abläuft.
Dies geschieht durch einen verhältnismäßig aufwendigen
Wärmetausch zwischen zugeführter Abluft und abgeführter,
gereinigter Verbrennungsluft.
Thermische Nachverbrennungsvorrichtungen dagegen setzen
zur Verbrennung der in der Abluft mitgeführten Verunreini
gungen einen sog. "Flächenbrenner" ein, dem externe Energie
in Form von Brennstoff zugeführt wird. Diese Flächenbrenner
arbeiten ohne Gebläse und entnehmen den zur Verbrennung
erforderlichen Sauerstoff aus der zu reinigenden Abluft,
die unter Druck zugeführt wird. Auch thermische Nachver
brennungseinrichtungen weisen im allgemeinen einen Wärme
tauscher auf, in dem den Verbrennungsgasen Wärme entzogen
wird, so daß sie mit niedrigerer Temperatur ausströmen;
die Wärme wird teilweise der zu reinigenden Abluft zuge
führt, so daß diese mit einer Vorerwärmung in den eigent
lichen Verbrennungsvorgang eintritt. Im allgemeinen wird
einer thermischen Nachverbrennungsvorrichtung Prozeßwärme
für einen anderen, in räumlicher Nähe ablaufenden wärme
verbrauchenden Vorgang entnommen, z. B. für Heizzwecke.
Bei vom Markt her bekannten thermischen Nachverbrennungs
vorrichtungen der eingangs genannten Art weist der Brenner
nur ein einziges Flammrohr auf, über welches die zu
behandelnde Abluft in die Brennkammer eingeführt und
in die von der Brennerdüse erzeugte Flamme eingeleitet
wird. Da sich heiße und kalte Luft nur sehr schlecht
vermischen, ist bei diesen bekannten thermischen Nachver
brennungsvorrichtungen die vollständige Verbrennung aller
Verunreinigungen trotz des Einsatzes von Luftverwirbelungs
einrichtungen erschwert, so daß höhere Flammtemperaturen
eingesetzt werden müssen. Dies ist mit einem dreifachen
Nachteil verbunden: Zum einen ist der Energieverbrauch
hoch. Zum zweiten ist der Einsatz von Materialien in der
Vorrichtung erforderlich, die höheren Temperaturen stand
halten, und schließlich entstehen durch die hohe Flamm
temperatur mehr unerwünschte Stickstoffoxide.
Eine in der Bauweise grundsätzlich ähnliche Nachverbren
nungsvorrichtung, die jedoch keinen Isoliermantel auf
weist, ist in der DE 30 43 286 C2 beschrieben. Auch diese
besitzt nur ein Flammrohr. Eine im vorliegenden Zusammenhang
praktisch identische Bauweise besitzt die thermische
Nachverbrennungvorrichtung, die Gegenstand der DE 695 15 109 T2
ist.
Bei der in der CH 591 656 A5 beschriebenen Brennkammer
dient eine Verjüngung de Brennkammergehäuses selbst
als einziges Flammrohr. Zusätzliche Luft kann über Öff
nungen im Mantel des Brennkammergehäuses ins Innere der
Brennkammer eingebracht werden.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine thermische
Nachverbrennungsvorrichtung derart auszugestalten, daß
bereits bei niedrigeren Flammtemperaturen eine vollständige
Verbrennung der Verunreinigungen in der Abluft stattfindet.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß
- a) der Brenner mindestens ein weiteres Flammrohr aufweist, welches vollständig innerhalb der Brennkammer angeord net ist und das innerhalb der Brennkammer liegende Ende des ersten Flammrohrs mit einem größeren Radius derart umgibt, daß zwischen dem ersten Flammrohr und dem weiteren Flammrohr ein Ringspalt gebildet ist.
Die erfindungsgemäße Ausgestaltung des Brenners ermöglicht
eine Zirkulationsströmung innerhalb der Brennkammer
selbst, die durch den Spalt zwischen erstem Flammrohr
und weiterem Flammrohr verläuft und durch den Ansaugeffekt
unterstützt wird, den die das innere Flammrohr durchtre
tende Gasströmung hervorruft. Die zu behandelnde Abluft
durchläuft also die Brennkammer nicht in einem einzigen
Durchgang sondern wird ggf. mehrfach durch die Flamme
der Brennerdüse geführt, bevor sie schließlich die Brenn
kammer in Richtung auf den Wärmetauscher verläßt. Durch
die Zirkulationsströmung wird mehreres erreicht: Es findet
eine bessere Luftverwirbelung und damit Vermischung
kalter und warmer Luftströme statt, was die Verbrennung
verbessert. Die gesamte Brennkammer wird in allen Bereichen
gleichmäßig erwärmt. Durch den mehrfachen Durchgang der
Verbrennungsgase durch die Flamme wird eine vollständige
Verbrennung gewährleistet. Insgesamt ist es dadurch möglich,
ohne die vollständige Verbrennung zu gefährden, die Flamm
temperatur zu reduzieren. Hierdurch ergeben sich erhebliche
Energieeinsparungen, bis zu 10%, wie Versuche ergeben
haben. Zudem können für die verschiedenen Bauelemente
der thermischen Nachverbrennungsvorrichtungen preiswertere
Materialien eingesetzt werden, da sie nicht so hohe
Temperaturen ausgesetzt sind.
Besonders bevorzugt wird diejenige Ausgestaltung der
Erfindung, bei welcher im Abstand von der Auslaßöffnung
des weiteren Flammrohres im radial äußeren Bereich der
Brennkammer eine Umlenkeinrichtung vorgesehen ist, welche
auf sie treffende Verbrennungsluft wieder entlang der
Wandung des Brennkammergehäuses in Richtung auf den
Ringspalt zwischen erstem Flammrohr und weiterem Flammrohr
lenkt. Die Umlenkeinrichtung unterstützt also die oben
erwähnte Zirkulationsströmung, da sie verhindert, daß
der Großteil der Luft beim ersten Durchgang durch die
Flamme die Brennkammer bereits verläßt.
Zweckmäßig ist ferner, wenn die Brenndüse ein mit Durch
trittsöffnungen versehenes Düsengehäuse und einen Brenn
stoffkanal aufweist, der in dem der Austrittsöffnung benach
barten Bereich eine venturiartige Querschnittsprofilie
rung besitzt. Mit dieser venturiartigen Querschnittspro
filierung läßt sich die Strömungsgeschwindigkeit des
Brennstoffes erhöhen und über die Durchtrittsöffnungen des
Düsengehäuses Fremdgase ansaugen, so daß der Energie
gehalt des Brennstoffes durch "Verdünnung" verringert wird.
Folge ist eine Flamme mit geringerer Temperatur, die
weniger Stickoxide erzeugt. Außerdem wird durch die
Beschleunigung des Brennstoffes die erzeugte Flamme in
radialer Richtung aufgeweitet. Dies erleichtert die
Einleitung der durch das erste Flammrohr und gegebenen
falls durch in diesem befindliche Luftverwirbelungs
einrichtungen strömenden Luft in die Flamme.
Ein Ausführungsbeispiel in der Erfindung wird nachfolgend
anhand der Zeichnung näher erläutert; es zeigen
Fig. 1 einen axialen Schnitt durch den brennernahen
Bereich einer thermischen Nachverbrennungsvorrichtung;
Fig. 2 einen Schnitt gemäß Linie II-II von Fig. 1;
Fig. 3 in vergrößertem Maßstab einen Axialschnitt
durch die Brenndüse der thermischen Nachver
brennungsvorrichtung der Fig. 1.
Wie die Fig. 1 und 2 zeigen, umfaßt die dargestellte
thermische Nachverbrennungsvorrichtung ein Außengehäuse
1, das von einem nur schematisch angedeuteten Isolier
mantel 2 umgeben ist. Innerhalb des Außengehäuses 1
befindet sich eine Brennkammer 4, die von einem Brenn
kammergehäuse 3 begrenzt ist. Durch eine Öffnung 5 im
Isoliermantel 2, durch eine Öffnung 6 im Außengehäuse
1 und durch eine Öffnung 7 im Brennkammergehäuse 3 ist
ein Brenner eingeführt, der insgesamt das Bezugszeichen
8 trägt und dessen Auslaßöffnung 9 in die Brennkammer
4 mündet.
Der Brenner 8 umfaßt ein zylindrisches Brennergehäuse
10 und ein erstes, zylindrisches Flammrohr 11, welches
in die Öffnung 7 des Brennkammergehäuses 3 eingesetzt
ist, sowie ein zweites, zu dem Brennergehäuse 10 und
dem ersten Flammrohr 11 koaxiales zweites Flammrohr
12. Dieses ist gegenüber dem ersten Flammrohr 11 axial
in Richtung auf das Innere der Brennkammer 4 versetzt
und besitzt einen größeren Durchmesser als das erste
Flammrohr 11, so daß in einem Überlappungsbereich der
beiden Flammrohre 11, 12 ein sich koaxial zu den Flamm
rohren 11, 12 erstreckender Ringspalt 13 entsteht.
In axialem Abstand von der Auslaßöffnung 9 des Brenners
8 ist an der inneren Mantelfläche des Brennkammergehäuses
3 eine Umlenkeinrichtung angebracht, die insgesamt das
Bezugszeichen 14 trägt. Diese besteht aus einer Vielzahl
von Schaufeln 15, die unter einem schrägen Winkel gegen
die Achse des Brennkammergehäuses 3 angestellt sind
und gegebenenfalls eine gewisse Torsion aufweisen. Ra
dial innerhalb der Umlenkeinrichtung 14 verbleibt ein
im wesentlichen frei durchströmbarer Raum 16, wie dies
insbesondere der Fig. 2 zu entnehmen ist.
Am rechten, in der Zeichnung nicht mehr dargestellten
Ende der Brennkammer 4 schließt sich in bekannter Weise
ein Wärmetauscher an, der von dem in der Brennkammer
4 erzeugten Verbrennungsgas auf dem Wege zum Auslaß
durchströmt wird. Ebenfalls nicht dargestellt ist der
Einlaß für die zu behandelnde Abluft, der über den er
wähnten Wärmetauscher mit dem Raum 17 kommuniziert,
der zwischen dem Außengehäuse 1 und dem Brennkammerge
häuse 3 liegt.
Das Brennergehäuse 10 trägt auf seiner Außenmantelfläche
am inneren Ende zwei koaxiale Reihen von Luftverwirbe
lungsschaufeln 18, 19, die über den gesamten Umfang
hinweg in gleichmäßigen Winkelabständen unter einem
Winkel zur Brennerachse angeordnet und zusätzlich tor
diert sind, wie dies an und für sich bekannt ist.
Durch das Brennergehäuse 10 erstreckt sich koaxial eine
Brennerdüse 20, die teilweise im Axialschnitt und in
vergrößertem Maßstab in Fig. 3 herausgezeichnet ist. Das
zylindrische und am innenliegenden Ende verschlossene
Düsengehäuse 21 ist von einer Vielzahl von Durchtrittsöff
nungen 22 durchsetzt, die sowohl in der Mantelfläche als
auch in der Stirnfläche des Düsengehäuses 21 vorgesehen
sind. Im Inneren des Düsengehäuses 21 ist ein Düseneinsatz
23 untergebracht und befestigt, der einen sich venturiartig
in Richtung auf die Stirnfläche des Brennergehäuses 20
verjüngenden Brennstoffkanal 24 besitzt. Der Brennstoff
kanal 24 kommuniziert mit einem Brennstoffeinlaß 25, der
sich außerhalb des Isoliermantels 2 befindet.
Die oben beschriebene thermische Nachverbrennung arbeitet
wie folgt:
Die zu behandelnde Abluft wird, wie oben schon angedeutet, über den in der Zeichnung nicht dargestellten Einlaß in den ebenfalls nicht dargestellten Wärmetauscher einge führt, wo sie sich erwärmt. Sie strömt sodann über den Raum 17 zwischen Außengehäuse 1 und Brennkammergehäuse 3 zu der ringförmigen Einlaßöffnung des ersten Flammrohres 11, die an ihrem radial innenliegenden Rand von dem Brennergehäuse 10 begrenzt wird. Von hier aus strömt die Luft axial durch das erste Flammrohr 11 hindurch und wird dabei von den Luftverwirbelungsschaufeln 18 und 19 in einen Drall versetzt. Bei ihrer weiteren, axialen Durchströmung des zweiten Flammrohres 12 gerät die Luft in den Bereich der von der Brenndüse 20 erzeug ten Flamme. Dabei werden die in der Abluft enthaltenen Verunreinigungen verbrannt und auf diese Weise unschäd lich gemacht.
Die zu behandelnde Abluft wird, wie oben schon angedeutet, über den in der Zeichnung nicht dargestellten Einlaß in den ebenfalls nicht dargestellten Wärmetauscher einge führt, wo sie sich erwärmt. Sie strömt sodann über den Raum 17 zwischen Außengehäuse 1 und Brennkammergehäuse 3 zu der ringförmigen Einlaßöffnung des ersten Flammrohres 11, die an ihrem radial innenliegenden Rand von dem Brennergehäuse 10 begrenzt wird. Von hier aus strömt die Luft axial durch das erste Flammrohr 11 hindurch und wird dabei von den Luftverwirbelungsschaufeln 18 und 19 in einen Drall versetzt. Bei ihrer weiteren, axialen Durchströmung des zweiten Flammrohres 12 gerät die Luft in den Bereich der von der Brenndüse 20 erzeug ten Flamme. Dabei werden die in der Abluft enthaltenen Verunreinigungen verbrannt und auf diese Weise unschäd lich gemacht.
Der von den Luftverwirbelungsschaufeln 18, 19 erzeugte
Luftwirbel öffnet sich konisch mit zunehmender Entfernung
von der Austrittsöffnung 9 und trifft mit seinem Hauptvo
lumen auf die Umlenkeinrichtung 14 auf; nur ein bestimmter
Teil der Verbrennungsluft durchströmt den freien Raum 16
und gelangt von dort über den Wärmetauscher, wo ihr Wärme
entzogen wird, zum Auslaß der thermischen Nachverbrennungs
vorrichtung.
Der größere Teil der Verbrennungsluft dagegen wird von
der Umlenkeinrichtung 14 entlang der Wand des Brennkammergehäuses
3 in Fig. 1 nach links umgeleitet und gelangt
in den Ringspalt 13 zwischen dem ersten Flammrohr 11 und
dem zweiten Flammrohr 12. Sie wird durch diesen Ringspalt
13 hindurchgesaugt und gelangt auf diese Weise erneut
in den Bereich der von der Brennerdüse 20 erzeugten
Flamme, so daß eine erneute Verbrennung eventuell noch
vorhandener, brennbarer Verunreinigungen stattfindet.
Auf diese Weise entsteht innerhalb der Brennkammer 4
eine Zirkulationsströmung, die unter Umständen mehrfach
über die Umlenkeinrichtung 14 und den Ringspalt 13 zwischen
dem ersten Flammrohr 11 und dem zweiten Flammrohr 12
führt. Das Resultat ist insgesamt eine erheblich bessere
Abluftreinigung, die zudem bei niedrigeren Temperaturen
stattfinden kann, was mit erheblichen Energieeinsparun
gen und zudem mit einer geringeren Erzeugung von Stick
oxiden verbunden ist. Innerhalb der Brennkammer 4 ist
die Temperaturverteilung weitestgehend homogen; insbe
sondere werden auch die dem Brennkammergehäuse 3 benach
barten Bereiche der Brennkammer 4 stärker erwärmt als dies
bei bekannten thermischen Nachverbrennungsvorrichtungen
der Fall war.
Die über den Brennstoffkanal 24 der Brennerdüse 20 zu
geführten Brennstoffe werden auf Grund der venturiarti
gen Verjüngung des Brennstoffkanales 24 innerhalb der
Brennerdüse 20 beschleunigt. Dies hat zur Folge, daß
insbesondere an den Durchtrittsöffnungen 22 des Düsen
gehäuses 21, welche der Austrittsöffnung des Brennstoff
kanales 24 benachbart sind, Luft eingesaugt wird. Diese
zusätzliche Luft führt zu einer Reduzierung der Energie
dichte des Brennstoffes, so daß die Verbrennung mit
niedrigerer Temperatur erfolgt. Die Beschleunigung des
Brennstoffs mit Hilfe der venturiartigen Verjüngung
im Brennstoffkanal 24 führt außerdem zu einer radialen
Aufweitung der erzeugten Flamme. Auf diese Weise gelingt
es besser, die die Luftverwirbelungsschaufeln 18, 19
durchsetzende Abluft in die Flamme zur Nachverbren
nung der Verunreinigugen einzuleiten.
Bei dem oben beschriebenen Ausführungsbeispiel einer
thermischen Nachverbrennungsvorrichtung wurde als Brenn
stoff Gas eingesetzt. Es ist selbstverständlich auch
möglich, die Gas-Brennerdüse 20 durch eine Ölzerstäuber
düse zu ersetzen.
Claims (3)
1. Thermische Nachverbrennungsvorrichtung zur Reinigung
von Abluft mit
- a) einem von einem Isoliermantel umgebenen Außengehäuse;
- b) einer innerhalb des Außengehäuses angeordneten, von einem Brennkammergehäuse begrenzten Brennkammer;
- c) einem mit einem Brennstoff beschickbaren Brenner, der eine Brennerdüse und ein erstes Flammrohr aufweist, welches die Brennerdüse umgibt und den Raum zwischen dem Außengehäuse und dem Brennkammergehäuse mit der Brennkammer verbindet,
- a) der Brenner (8) mindestens ein weiteres Flammrohr (12) aufweist, welches vollständig innerhalb der Brennkammer (4) angeordnet ist und das innerhalb der Brennkammer (4) liegende Ende des ersten Flammrohres (11) mit einem größeren Radius derart umgibt, daß zwischen dem ersten Flammrohr (11) und dem zweiten Flammrohr (12) ein Ringspalt (13) gebildet ist.
2. Thermische Nachverbrennungsvorrichtung nach Anspruch
1, dadurch gekennzeichnet, daß in Abstand von der
Auslaßöffnung (9) des weiteren Flammrohres (12) im radial
äußeren Bereich der Brennkammer (4) eine Umlenkeinrichtung
(14) vorgesehen ist, welche auf sie treffende Verbrennungs
luft wieder entlang der Wandung des Brennkammergehäuses
(3) in Richtung auf den Spalt (13) zwischen erstem Flamm
rohr (11) und weiteren Flammrohr (12) leitet.
3. Thermische Nachverbrennungsvorrichtung nach Anspruch
1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Brennerdüse
(20) ein mit Durchtrittsöffnungen (22) versehenes Düsen
gehäuse (21) und einen Brennstoffkanal (24) aufweist,
der im der Austrittsöffnung benachbarten Bereich eine
venturiartige Querschnittsprofilierung besitzt.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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Applications Claiming Priority (2)
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Publications (1)
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|---|---|---|---|
| DE10140422A Expired - Fee Related DE10140422C1 (de) | 2001-08-17 | 2001-08-17 | Thermische Nachverbrennungsvorrichtung |
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|---|---|
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| EP (1) | EP1286115A1 (de) |
| DE (1) | DE10140422C1 (de) |
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