DE10139190C1 - Fahrzeugklimasystem mit mehreren Fluidkreisläufen - Google Patents
Fahrzeugklimasystem mit mehreren FluidkreisläufenInfo
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Abstract
Das Fahrzeugklimasystem (56) weist eine Mehrzahl von Fluidkreisläufen (38, 44, 46, 48; 60, 62) auf, in denen je eine Pumpe (10; 40, 52; 64) Fluid fördert. Um ein Fahrzeugklimasystem zur Verfügung zu stellen, das kostengünstiger herzustellen und zu montieren ist als bekannte Systeme, ist mit einem ersten Fluidkreislauf (38, 48; 60) eine Pumpe (10) eines zweiten Fluidkreislaufs (44, 46; 62) derart gekoppelt, dass das geförderte Fluid des ersten Fluidkreislaufs (38, 48; 60) die Pumpe (10) des zweiten Fluidkreislaufs (44, 46; 62) hydrostatisch antreibt.
Description
Die Erfindung betrifft ein Fahrzeugklimasystem mit mehreren Fluidkreisläufen, in
denen je eine Pumpe Fluid fördert. Ferner betrifft die Erfindung ein Fahrzeug mit
einem derartigen Fahrzeugklimasystem, sowie eine Pumpe eines Fahrzeugkli
masystems mit einem Antriebsläufer und einem Pumpenläufer.
Fahrzeugklimasysteme der eingangs genannten Art sind beispielsweise aus der
EP 0 542 577 A2, der US 4 679 616 und der EP 0 325 844 A1 bekannt. Sie
werden in der Regel bei Omnibussen oder auch bei Eisenbahnwagons verwen
det, die aufgrund ihrer verhältnismäßig großen räumlichen Ausdehnung eine
Mehrzahl verhältnismäßig kleiner Wärmetauscher oder wenigstens einen großen
Wärmetauscher benötigen. Die bzw. der Wärmetauscher werden von mehreren
Fluidkreisläufen wie z. B. Kühlmittel- oder Wärmeträgerkreisläufen durchströmt,
um innerhalb des Fahrzeugs bestimmte Bereiche unterschiedlich heizen oder
kühlen zu können.
Den einzelnen Fluidkreisläufen muss je eine Pumpe zugeordnet sein, die, soweit
zum Heizen oder Kühlen erforderlich, je das im Fluidkreislauf befindliche Fluid im
Kreis fördert. Aufgrund der großen Anzahl Pumpen ergeben sich hohe Herstel
lungskosten. Darüber hinaus müssen die Pumpen konstruktiv bedingt innerhalb
des Fahrzeugs an voneinander weit beabstandeten Stellen angeordnet werden.
Die damit verbundenen Kosten für deren Montage und Verdrahtung sind erheb
lich.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Fahrzeugklimasystem zur Verfü
gung zu stellen, das kostengünstiger herzustellen ist als bekannte Systeme der
eingangs genannten Art.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein eingangs genanntes Fahrzeug
klimasystem gelöst, bei dem mit einem ersten Fluidkreislauf eine Pumpe eines
zweiten Fluidkreislaufs derart gekoppelt ist, dass das geförderte Fluid des ersten
Fluidkreislaufs die Pumpe des zweiten Fluidkreislaufs hydrostatisch antreibt. Fer
ner wird die Aufgabe durch ein Fahrzeug gelöst, das mit einem derartigen Fahr
zeugklimasystem ausgestattet ist, und auch durch eine Pumpe eines derartigen
Fahrzeugklimasystems, bei der der Antriebsläufer von gefördertem Fluid eines
ersten Fluidkreislaufs des Fahrzeugklimasystems antreibbar und der Pumpen
läufer zum Fördern des Fluids eines zweiten Fluidkreislaufs geeignet ist.
Die Erfindung nutzt das an sich bekannte Prinzip eines hydrostatischen Antriebs.
So ist z. B. aus der EP 0 759 371 A2 ein hydrostatischer Antrieb eines Lüfters und
weiterer Nebenaggregate eines Fahrzeugs bekannt, bei dem ein Antriebsmotor
eine mit einem hydraulischen Kreislauf gekoppelte Hydropumpe treibt. In dem
hydraulischen Kreislauf sind Hydromotoren zum Antreiben von Nebenaggregaten
und eine Verteilereinrichtung angeordnet, die zum Verteilen des von der Hydro
pumpe geförderten Volumenstroms dient. Der Hydromotor des Lüfters wird mit
einem Mindest-Volumenstrom versorgt und an einer Konstantdrehzahlwelle wird
eine im wesentlichen konstante Drehzahl bereitgestellt.
Das Prinzip des hydrostatischen Antriebs wird erfindungsgemäß besonders nutz
bringend implementiert. Es wird nicht, wie allgemein üblich und auch in der
EP 0 759 371 A2 beschrieben, ein separater hydraulischer Kreislauf zum Antrei
ben weiterer Hydromotoren verwendet, sondern es wird ein ohnehin vorhandener
erster Fluidkreislauf zugleich für den Antrieb weiterer Fluidkreisläufe angepasst.
Dazu ist mit dem ersten Fluidkreislauf eine Pumpe derart gekoppelt, dass sie von
dem im ersten Fluidkreislauf geförderten Fluid angetrieben wird. Die Pumpe kann
an nahezu jeder beliebigen Stelle des ersten Fluidkreislaufs angeordnet sein.
Damit kann sie auch an einer der "Berührungsstellen" des ersten Fluidkreislaufs
mit dem zweiten Fluidkreislauf angebracht werden. Die erfindungsgemäße Pum
pe ist daher, obgleich sie keinen eigenen Antriebsmotor aufweist, von anderen
Pumpen entfernt tätig. Die Fluidströmung in einem entfernten Fluidkreislauf kann
so einzeln gesteuert oder geregelt werden.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen ange
geben.
Bei einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung weist die Pumpe einen im er
sten Fluidkreislauf angeordneten Antriebsläufer und einen im zweiten Fluidkreis
lauf angeordneten Pumpenläufer auf. Eine derart mit Läufern ausgestattete Pum
pe ist hinsichtlich ihrer Konstruktion und Herstellung besonders kostengünstig,
weist eine hohe Lebensdauer auf und ist darüber hinaus verhältnismäßig war
tungsarm. Ihr Wirkungsgrad ist ausreichend hoch, um bei einem Fahrzeugkli
masystem verwendet zu werden.
Um eine einfache und zugleich präzise Steuerung oder Regelung der einzelnen
Fluidkreisläufe zu erzielen, ist bei der erfindungsgemäßen Pumpe der Antriebs
läufer mit dem Pumpenläufer über eine Kupplung, insbesondere eine Elektro-
oder Viscokupplung, drehmomentleitend verbindbar. Im eingekuppelten Zustand
ist eine drehfeste Verbindung zwischen Antriebs- und Pumpenläufer hergestellt,
so dass die Fluidströmung des ersten Fluidkreislaufs gebremst und damit die
Fluidströmung im zweiten Fluidkreislauf angeregt wird. Die zum Anregen beider
Fluidströmungen erforderliche Förderleistung kann in einfacher Weise von nur
einer sogenannten "Master-Pumpe" aufgebracht werden. Nur diese eine Pumpe
ist zu steuern oder zu regeln. Die erfindungsgemäß hydrostatisch angetriebenen
Pumpen, die auch als "Slave-Pumpen" bezeichnet werden können, werden je
nach Bedarf in den ersten Fluidkreislauf eingekoppelt.
Die Pumpe des erfindungsgemäßen Fahrzeugklimasystems kann besonders ko
stengünstig modular aufgebaut sein, indem der Antriebsläufer und der Pumpen
läufer je von einem Gehäuse umgeben und die Gehäuse je an einer Seite einer
gemeinsamen Trennwand abgestützt sind. Mit Hilfe der Trennwand ist darüber
hinaus ein strikte Trennung zwischen den beiden Fluidströmungen sichergestellt.
Die Trennwand kann zugleich vorteilhaft zum Abstützen und Lagern einer
Stützwelle des Antriebsläufers und/oder des Pumpenläufers genutzt werden.
Hierzu müssen beispielsweise nur zwei Lagerhülsen aus Messing in die Trenn
wand eingesetzt werden. Eine weitere Abdichtung ist in der Regel nicht erforder
lich.
Das erfindungsgemäße Fahrzeugklimasystem kann besonders vorteilhaft bei ei
nem Wärmetauscher verwendet werden, dem abschnittsweise einzelne der
Mehrzahl Fluidkreisläufe zugeordnet sind. Wie oben bereits erwähnt, ist die erfin
dungsgemäße Pumpe in diesem Fall an der "Berührstelle", d. h. beispielsweise
zwischen zwei Abschnitten eines Wärmetauschers angeordnet. Sind am Wär
metauscher mehrere, z. B. drei Abschnitte ausgebildet, so fördert die "Master-
Pumpe" vorteilhaft das Fluid im Fluidkreislauf des mittleren Abschnitts. Die
Fluidströmungen der beiden seitlichen Abschnitte werden von je einer erfin
dungsgemäß hydrostatisch angetriebenen "Slave-Pumpe" gefördert.
Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele erfindungsgemäßer Fahrzeugkli
masysteme anhand der beigefügten schematischen Zeichnungen näher erläutert.
Es zeigt:
Fig. 1 eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen "Slave-Pumpe" eines
Fahrzeugklimasystems,
Fig. 2 die Seitenansicht II-II in Fig. 1,
Fig. 3 eine Prinzipskizze eines Fahrzeugklimasystems des Standes der
Technik,
Fig. 4 eine Prinzipskizze eines ersten Ausführungsbeispiels eines erfin
dungsgemäßen Fahrzeugklimasystems,
Fig. 5 eine Prinzipskizze eines zweiten Ausführungsbeispiels eines erfin
dungsgemäßen Fahrzeugklimasystems,
Fig. 6 eine Draufsicht eines Versuchaufbaus zur Funktionsprüfung einer
erfindungsgemäßen hydrostatisch angetriebenen "Slave-Pumpe" mit
Hilfe einer "Master-Pumpe" eines Fahrzeugklimasystems, und
Fig. 7 ein Diagramm der Durchflussmengen über dem Druck von "Master-
und Slave-Pumpen" des in Fig. 6 dargestellten Versuchaufbaus.
Eine in Fig. 1 und 2 dargestellte Pumpe 10 umfasst ein tassenförmiges Antriebs
gehäuse 12 mit einem darin drehbar angeordneten Antriebsläufer 14, der an ei
ner Stützwelle 16 drehfest angebracht ist. Die Stützwelle 16 ist mit Hilfe von zwei
Lagerbuchsen 18 und 20 aus Messing in einer Bohrung 22 drehbar gelagert, die
eine Trennwand 24 durchsetzt. An der Trennwand 24 ist das Antriebsgehäuse 12
mit seinem Rand 12a fluiddicht angebracht.
An der dem Antriebsläufer 14 abgewandten Seite der Trennwand 24 ragt aus
dieser die Stützwelle 16 heraus. An diesem Endbereich der Stützwelle 16 ist ein
Pumpenläufer 26 drehfest angebracht. Dieser ist von einem Pumpengehäuse 28
umgeben, das mit seinem Rand 28a an der Trennwand 24 fluiddicht befestigt ist.
Das Antriebsgehäuse 12 weist einen Einlassanschluss 12b und einen Auslassan
schluss 12c auf, die im eingebauten Zustand der Pumpe 10 einem ersten Fluid
kreislauf zugeordnet sind. Das Pumpengehäuse 28 umfasst einen Einlassan
schluss 28b und einen Auslassanschluss 28c, die bei montierter Pumpe 10 einem
zweiten Fluidkreislauf zugeordnet sind.
Im Betrieb der Pumpe 10 wird im ersten Fluidkreislauf Fluid von einer sogenann
ten "Master-Pumpe" gefördert. Das Fluid strömt durch das Antriebsgehäuse 12
und versetzt den Antriebsläufer 14 in Drehung. Dieser überträgt Drehmoment auf
die Stützwelle 16 und auf den Pumpenläufer 26. Der Pumpenläufer 26 wird da
durch in Drehung versetzt und fördert seinerseits Fluid durch den zweiten Fluid
kreislauf. Die Pumpe 10 arbeitet demnach angetrieben von der "Master-Pumpe"
als sogenannte "Slave-Pumpe".
Fig. 3 zeigt ein Fahrzeugklimasystem 36 gemäß dem Stand der Technik. Bei ei
nem derartigen System 36 ist ein Zentralkreislauf 38 mit einer darin angeordneten
Pumpe 40 und einem Plattenwärmetauscher 42 vorgesehen. In dem Zentral
kreislauf 38 sind drei Fluid- bzw. Unterkreisläufe 44, 46 und 48 in Parallelschal
tung angeordnet. Die Unterkreisläufe 44, 46 und 48 sind zum Klimatisieren mittels
einzelner Wärmetauscher am Boden, am Bug bzw. am Dach des mit dem Fahr
zeugklimasystem 36 ausgestatteten Fahrzeugs vorgesehen. Die Unterkreisläufe
44, 46 und 48 weisen neben je einem entsprechenden Wärmetauscher 50 auch
je eine Pumpe 52 und ein Ventil 54 auf.
Die Pumpe 40 und die drei Pumpen 52 sind allesamt elektrisch angetrieben. Da
zu ist je ein Antriebsmotor und eine entsprechende Steuerung erforderlich.
In Fig. 4 ist ein erstes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Fahrzeug
klimasystems 56 dargestellt. Bei diesem Ausführungsbeispiel sind zwei der in Fig.
3 dargestellten Pumpen 52, nämlich die der Unterkreisläufe 44 (Boden) und 46
(Bug) durch je eine hydrostatisch angetriebene Pumpe 10 ersetzt, wie sie in Fig.
1 und 2 dargestellt ist. Die Pumpe 40 und die Pumpe 52 des Unterkreislaufs 48
arbeiten als "Master-Pumpen". Bei diesem Ausführungsbeispiel sind die Unter
kreisläufe 44, 46 und 48 am Vor- und Rücklauf des Zentralkreislaufs 38 ange
schlossen.
In Fig. 5 ist ein zweites Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Fahrzeug
klimasystems 56 dargestellt, bei dem ebenfalls die in Fig. 3 dargestellten Pumpen
52 der Unterkreisläufe 44 (Boden) und 46 (Bug) durch hydrostatisch angetriebene
Pumpen 10 ersetzt sind. Die Pumpe 40 und die Pumpe 52 des Unterkreislaufs 48
arbeiten wiederum als "Master-Pumpen". Bei diesem Ausführungsbeispiel sind
die Unterkreisläufe 44, 46 und 48 je nur am Vorlauf des Zentralkreislaufs 38 an
geschlossen.
Fig. 6 stellt einen Versuchsaufbau dar, mittels dem eine Funktionsprüfung von
erfindungsgemäßen "Slave-Pumpen" 10 möglich ist.
Der Versuchsaufbau umfasst einen ersten Fluidkreislauf 60, entsprechend dem
oben genannten ersten Fluidkreislauf bzw. dem Zentralkreislauf 38 und dem Un
terkreislauf 48, sowie einen zweiten Fluidkreislauf 62 entsprechend dem oben
genannten zweiten Fluidkreislauf bzw. den Unterkreisläufen 44 und 46. Im ersten
Fluidkreislauf 60 sind eine "Master-Pumpe" 64 entsprechend der oben genannten
"Master-Pumpen", ein Absperrhahn bzw. ein Drosselventil 66, der Antriebsläufer
14 einer zu prüfenden Pumpe ("Slave-Pumpe") 10 und ein Durchflussmessgerät
68 mit einem Messbereich von 0 l/h bis 6000 l/h in Reihe geschaltet. Im zweiten
Fluidkreislauf 62 sind der Pumpenläufer 26 der Pumpe 10, ein Absperrhahn bzw.
ein Drosselventil 70 und ein Durchflussmessgerät 72 mit einem Messbereich von
0 l/h bis 2000 l/h in Reihe geschaltet. Zwischen der Druck- und der Saugseite des
Pumpenläufers der Pumpe 10 ist ein Differenzdruckmesser 74 angeordnet.
Fig. 7 zeigt Ergebnisse von Messungen, die mit dem in Fig. 6 dargestellten Ver
suchsaufbau bei zwei verschiedenen Pumpen 10 durchgeführt worden sind.
Während der Versuche sind im ersten Fluidkreislauf 60 mit Hilfe des Absperr
hahns 66 die Durchflussmengen des Fluids am Antriebsläufer 14 der Pumpe 10
variiert worden. Ferner sind im zweiten Fluidkreislauf 62 mit Hilfe des Absperr
hahns 70 die Differenzdrücke bzw. die Durchflussmengen verändert worden.
Die Messungen sind mit zwei Pumpen 10 durchführt worden, deren Pumpenläu
fer 26 verschieden große Schaufelräder aufwiesen und die am Pumpengehäuse
28 ferner mit verschieden großen Schlauchanschlüssen, nämlich mit Durchmes
sern von 18 mm bzw. 28 mm versehen waren.
10
hydrostatische Pumpe bzw. "Slave-Pumpe"
12
Antriebsgehäuse
12
a Rand
12
b Einlassanschluss
12
c Auslassanschluss
14
Antriebsläufer
16
Stützwelle
18
Lagerbuchse
20
Lagerbuchse
22
Bohrung
24
Trennwand
26
Pumpenläufer
28
Pumpengehäuse
28
a Rand
28
b Einlassanschluss
28
c Auslassanschluss
36
Fahrzeugklimasystem des Standes der Technik
38
Zentralkreislauf
40
Pumpe des Zentralkreislaufs
42
Plattenwärmetauscher
44
Unterkreislauf Boden
46
Unterkreislauf Bug
48
Unterkreislauf Dach
50
Wärmetauscher eines Unterkreislaufs
52
Pumpe eines Unterkreislaufs
54
Ventil eines Unterkreislaufs
56
Fahrzeugklimasystem gemäß der Erfindung
60
erster Fluidkreislauf des Versuchsaufbaus
62
zweiter Fluidkreislauf des Versuchaufbaus
64
"Master-Pumpe" des Versuchaufbaus
66
Absperrhahn
68
Durchflussmessgerät
70
Absperrhahn
72
Durchflussmessgerät
74
Differenzdruckmesser
Claims (11)
1. Fahrzeugklimasystem (56) mit einer Mehrzahl von Fluidkreisläufen (38, 44,
46, 48; 60, 62), in denen je eine Pumpe (10; 40, 52; 64) Fluid fördert,
dadurch gekennzeichnet, dass
mit einem ersten Fluidkreislauf (38, 48; 60) eine Pumpe (10) eines zweiten
Fluidkreislaufs (44, 46; 62) derart gekoppelt ist, dass das geförderte Fluid
des ersten Fluidkreislaufs (38, 48; 60) die Pumpe (10) des zweiten Fluid
kreislaufs (44, 46; 62) hydrostatisch antreibt.
2. Fahrzeugklimasystem nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass die Pumpe (10) einen im ersten Fluidkreis
lauf (38, 48; 60) angeordneten Antriebsläufer (14) und einen im zweiten
Fluidkreislauf (44, 46; 62) angeordneten Pumpenläufer (26) aufweist.
3. Fahrzeugklimasystem nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass der Antriebsläufer (14) mit dem Pumpen
läufer (26) über eine Kupplung, insbesondere eine Elektro- oder Visco
kupplung, drehmomentleitend verbindbar ist.
4. Fahrzeugklimasystem nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass der Antriebsläufer (14) und der Pumpen
läufer (26) jeweils von einem Gehäuse (12; 28) umgeben und die Gehäuse
(12, 28) jeweils an einer Seite einer gemeinsamen Trennwand (24) abge
stützt sind.
5. Fahrzeugklimasystem nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, dass in der Trennwand (24) eine Stützwelle (16)
des Antriebsläufers (14) und/oder des Pumpenläufers (26) drehbar gela
gert ist.
6. Fahrzeugklimasystem nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, dass ein Wärmetauscher vorgesehen ist, dem
abschnittsweise einzelne der Mehrzahl von Fluidkreisläufen zugeordnet
sind.
7. Fahrzeug, insbesondere Omnibus oder Eisenbahnwagon, mit einem Fahr
zeugklimasystem (56) nach einem der Ansprüche 1 bis 6.
8. Pumpe (10) eines Fahrzeugklimasystems (56) mit einem Antriebsläufer
(14) und einem Pumpenläufer (26),
dadurch gekennzeichnet, dass der Antriebsläufer (14) von gefördertem
Fluid eines ersten Fluidkreislaufs (38, 48; 60) des Fahrzeugklimasystems
(56) antreibbar und der Pumpenläufer (26) zum Fördern des Fluids eines
zweiten Fluidkreislaufs (44, 46; 62) geeignet ist.
9. Pumpe nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, dass der Antriebsläufer (14) und der Pumpen
läufer (26) jeweils von einem Gehäuse (12; 28) umgeben und die Gehäuse
(12, 28) jeweils an einer Seite einer gemeinsamen Trennwand (24) abge
stützt sind.
10. Pumpe nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, dass in der Trennwand (24) eine Stützwelle (16)
des Antriebsläufers (14) und/oder des Pumpenläufers (26) drehbar gela
gert ist.
11. Pumpe nach einem der Ansprüche 8 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, dass der Antriebsläufer (14) mit dem Pumpen
läufer (26) über eine Kupplung, insbesondere eine Elektro- oder Visco
kupplung, drehmomentleitend verbindbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10139190A DE10139190C1 (de) | 2001-08-16 | 2001-08-16 | Fahrzeugklimasystem mit mehreren Fluidkreisläufen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10139190A DE10139190C1 (de) | 2001-08-16 | 2001-08-16 | Fahrzeugklimasystem mit mehreren Fluidkreisläufen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10139190C1 true DE10139190C1 (de) | 2002-08-22 |
Family
ID=7694937
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE10139190A Expired - Fee Related DE10139190C1 (de) | 2001-08-16 | 2001-08-16 | Fahrzeugklimasystem mit mehreren Fluidkreisläufen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10139190C1 (de) |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| US4679616A (en) * | 1983-12-20 | 1987-07-14 | Suetrak U.S.A., Inc. | Roof-mounted air conditioner system having modular evaporator and condensor units |
| EP0325844A1 (de) * | 1988-01-28 | 1989-08-02 | Modine Manufacturing Company | Verdampfer mit Kondensatsammler |
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| EP0759371A2 (de) * | 1995-08-22 | 1997-02-26 | Brueninghaus Hydromatik Gmbh | Hydrostatischer Antrieb für Nebenaggregate eines Fahrzeugs |
-
2001
- 2001-08-16 DE DE10139190A patent/DE10139190C1/de not_active Expired - Fee Related
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8100 | Publication of the examined application without publication of unexamined application | ||
| D1 | Grant (no unexamined application published) patent law 81 | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: WEBASTO AG, 82131 GAUTING, DE |
|
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
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