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Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Übertragung von Daten zwischen einer
Basisstation und einem Transponder, gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
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Ein derartiges Verfahren ist aus der Druckschrift EP 473 569 B1 bekannt. Hierbei werden
mittels einer amplitudenmodulierten Trägerwelle digitale Daten zwischen einer Basisstation
und einem passiven Transponder ausgetauscht. Die einzelnen Bits eines Datenwortes
bestehen aus einer Zeitspanne, in der das elektromagnetische Feld eingeschaltet und einer
Zeitspanne, in der das elektromagnetische Feld (Feldlücke) ausgeschaltet ist, wobei die
Feldlücke als Separator zwischen zwei aufeinanderfolgenden Bits dient. Die Wertigkeit der
Bits bestimmt sich aus der Länge der Zeit, in der das elektromagnetische Feld eingeschaltet
ist. Ferner wird bei dem passiven System aus dem Trägerfeld mittels Absorptionsmodulation
die Energie für den Transponder erzeugt.
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Im Allgemeinen werden Verfahren zur Übertragung von Daten im Bereich der Transponder
dazu benutzt, eine Identifikation durchzuführen und hierfür spezielle Daten zu lesen oder im
Transponder zu speichern, sowie einen Authentifizierungsprozess oder Antikollisionsprozess
auszuführen. So muß bei Anwendungen im KFZ-Bereich der Authentifikationsprozess
zwischen Basisstation und Transponder innerhalb einer Zeitspanne von etwa 100 ms
abgeschlossen sein, damit der Anwender keine Verzögerung bemerkt. Hierzu müssen in kurzen
Zeitspannen eine Vielzahl von Datenwörtern mittels einer Trägerwelle übertragen werden,
wobei im Bereich der passiven Transpondern als Modulationsverfahren insbesondere die
Amplitudenmodulation bzw. die Pulsweitenmodulation (PWM) eingesetzt wird. Grundlage der
Datenübertragung zwischen Transponder und Basisstation bildet ein Datenprotokoll, das
unter anderem die Anzahl der Wertigkeiten je Datenbit definiert, wobei, im Unterschied zur
einer durch den Modulationsindex der Amplitude codierte Wertigkeit der Datenbits, bei einer
PWM codierten Trägerwelle die Wertigkeiten der Datenbits ausschließlich mittels der
Zeitdauer der Modulationsintervalle definiert sind. Bei einer PWM codierten Trägerwelle werden
durch die Zeitdauer der Modulationsintervalle die unterschiedlichen
Kommunikationsbedingungen, wie beispielsweise das An- und Abschwingverhalten der jeweiligen
Empfangsspulen, berücksichtigt. Des Weiteren sind die einzelnen Modulationsintervalle durch
Zwischenbereiche getrennt, um eine eindeutige Zuordnung der Wertigkeit der Datenbits durchzuführen.
Liegt im Empfänger die Zeitdauer des detektierten Modulationsintervalls in einem
Zwischenbereich, wird ein Lesefehler an den Sender zurückgemeldet und von dem Sender das
entsprechende Datenwort wiederholt. Eine weitere Art von Lesefehlern tritt insbesondere bei
ungünstigen Empfangsbedingungen auf, indem eine zu kleine oder zu große Zeitdauer des
Modulationsintervalls gemessen und damit eine falsche Wertigkeit des Datenbits bestimmt
wird. Dieser Lesefehler wird läßt sich durch eine Prüfsumme erkennen.
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Nachteil der bisherigen Verfahren ist, daß die Datenrate durch Lesefehler reduziert wird. Bei
zeitkritischen Anwendungen macht sich dies insbesondere bei den weiter steigenden
Sicherheitsanforderungen bei einer Authentifizierung störend bemerkbar. Aufgabe der vorliegenden
Erfindung ist es, ein Verfahren zur Übertragung von Daten anzugeben, das die
Zuverlässigkeit der Datenübertragung bei einer drahtlosen Kommunikation erhöht.
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Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Verfahren der eingangs genannten Art mit
den Merkmalen des Patentanspruches 1 gelöst. Günstige Ausgestaltungsformen sind
Gegenstand von Unteransprüchen.
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Hiernach besteht das Wesen der Erfindung darin, bei einer kontaktlosen Kommunikation
zwischen einer Basisstation und einem Transponder die Länge des empfangenen Signals
mittels eines berechneten Korrekturwertes zu verändern. Hierzu wird bei einer
elektromagnetischen Trägerwelle, auf die mittels einer Amplitudenmodulation Datenbits moduliert
werden, die Zeitdauer wenigstens eines Modulationsintervalls bestimmt und mit einem Sollwert
verglichen, und aus der Abweichung des Istwertes der Zeitdauer des Modulationsintervalls
von dem Sollwert ein Korrekturwert berechnet wird, Und mit dem Korrekturwert die Istwerte
der Zeitdauer der Modulationsintervalle der nachfolgenden Datenbits korrigiert werden.
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Ein Vorteil des neuen Verfahrens besteht darin, daß durch die Korrektur die Zuverlässigkeit
der Datenübertragung zwischen der Basisstation und dem Transponder erhöht wird, indem
die Abhängigkeit der Zeitdauer der Modulationsintervalle von den Übertragungsverhältnissen
reduziert wird. Insbesondere läßt sich die Anzahl von Lesefehlern stark verringern, bei denen
die gemessene Zeitdauer des Modulationsintervalls innerhalb eines Zwischenbereichs liegt,
da die durch die Änderung der Amplitude in der Empfangsspule bedingte Erhöhung der
Intervallzeitdauer kompensiert wird. Ferner lässt sich die Datenrate durch die Verringerung, der
im Datenprotokoll definierten Zeitdauer der Modulationsintervalle für die Datenbits und die
Reduzierung der Abstände zwischen den einzelnen Datenbits. Des Weiteren verringert sich
bei einer PWM codierten Trägerwelle die Wahrscheinlichkeit, daß durch eine zu kleine oder
eine zu große Zeitdauer des gemessenen Modulationsintervalls, beispielsweise bei
ungünstigen Empfangsverhältnissen, die Wertigkeit eines oder mehrerer Datenbits falsch bestimmt
wird. Für eine PWM codierte Trägerwelle läßt sich die Datenrate besonders erhöhen, da sich
außer der Größe der Zwischenbereiche und auch die Zeitdauer der im Protokoll vereinbarten
Modulationsintervalle für die einzelnen Wertigkeiten des Datenbits reduzieren, und damit die
Erhöhung der Datenrate proportional zu der Anzahl der Wertigkeiten eines Datenbits d. h. bei
einer n-fachen Wertigkeit besonders groß ist. Des Weiteren ist die Größe des
Korrekturvertes proportional zu der Größe des Modulationsindex der Trägerwelle, d. h. für eine PWM
codierte Trägerwelle besonders hoch. Ferner hängt die Größe des Korrekturwertes von den
Empfangsbedingungen, d. h. dem An- und Abschwingverhalten der Empfängerspule, sowie
der Größe des Schwellenwertes oberhalb dessen eine Trägerwelle detektiert wird.
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Untersuchungen der Anmelderin haben gezeigt, daß es besonders vorteilhaft ist wenn, die
Berechnung des Korrekturwertes am Beginn der Datenübertragung beispielsweise mittels
eines Prüfbits einer vorgegebenen Wertigkeit durchgeführt wird. Sofern sich während der
gesamten Datenübertragung die Kommunikationsverhältnisse nur wenig ändern, ist es
hinreichend den Korrekturwert einmalig zu bestimmen. Ändern sich die
Kommunikationsbedingungen zwischen dem Transponder und der Basisstation, ist es vorteilhaft die Ermittlung des
Korrekturwertes mehrfach während der Datenübertragung oder bei besonders schnellen
Änderungen auch mehrfach während einer Datensequenz durchzuführen. Hiermit läßt sich
auch bei schnellen Änderungen der Kommunikationsbedingungen eine zuverlässige
Datenübertragung sicherstellen.
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In einer anderen Weiterbildung des Verfahrens ist es vorteilhaft, wenn bei passiven
Transpondern die Berechnung des Korrekturwertes ausschließlich im Transponder durchgeführt
wird, da ein passiver Transponder für das Zurücksenden des Antwortsignals eine
Belastungsmodulation des von der Basisstation eingeschalteten Trägerfeld durchgeführt und die
damit erreichbare Amplitudenänderung in der Spule der Basisstation sehr klein ist, während
im Unterschied dazu die Amplitude in der Spule des Transponders sich in Abhängigkeit des
Modulationsindexes der Basisstation stark ändert und bei einer PWM codierten Trägerwelle
besonders groß ist, da im Allgemeinen der Modulationsindex zwischen 0% und 100% wechselt.
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In einer Weiterbildung des Verfahrens ist es besonders vorteilhaft, wenn zur Bestimmung der
Zeitdauer des Modulationsintervalls die innerhalb des Modulationsintervalls liegenden
Feldtakte der Trägerwelle beispielsweise mit einem Zähler gezählt werden. Aus der Differenz der
gemessenen Anzahl der Feldtakte und einem Sollwert, der beispielsweise in einem
Datenspeicher abgelegt ist, läßt sich der Korrekturwert für die nachfolgenden Modulationsintervalle
mit geringem Hardware und oder Software Aufwand bestimmen. Insbesondere für passive
Transponder ist dies aufgrund der fehlenden eigenen Energieversorgung sehr vorteilhaft.
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In einer anderen Weiterbildung des Verfahrens lässt sich aus der Höhe der Korrekturwertes
eine den jeweiligen Übertragungsbedingungen angepasste Datenrate erzielen. Hierzu wird
dem Sender (Transponder oder der Basisstation) die Höhe des Korrekturwertes mittels eines
Quittiersignals mitgeteilt. Nachfolgend wird von dem Sender das Übertragungsprotokoll
geändert, indem die Zeitdauer der Modulationsintervalle und oder die Zeitdauer der
Zwischenbereiche verändert werden.
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In einer anderen Weiterbildung des Verfahrens wird von einem passiven Transponder ein
Quittiersignal gesendet, sofern die Höhe der Versorgungsspannung im Transponder einen
vorgegebenen Wert unter- oder überschreitet. Nachfolgend verändert die Basisstation das
Protokoll zur Datenübertragung, indem sie die Zeitdauer der Modulationsintervalle und oder
die Zeitdauer der Zwischenbereiche verändert. Damit läßt sich die Energieversorgung bzw.
die Reichweite der Kommunikation in Verbindung mit den Datenraten einstellen.
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Das erfindungsgemäße Verfahren soll nachfolgend anhand der Ausführungsbeispiele im
Zusammenhang mit mehreren schematisierten Zeichnungen erläutert werden. Es zeigen, die
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Fig. 1a eine Anordnung mit einer Basisstation und einem passiven Transponder, und
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Fig. 1b ein Teil eines Übertragungsprotokolls für eine PWM codierte Trägerwelle mit einer
nfachen Wertigkeit eines Datenbits, und
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Fig. 2a eine von der Basisstation ausgesendetes PWM codiertes Signal, und
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Fig. 2b die in dem Transponder gemessene Zeitdauer der Modulationsintervalle des Signals
aus der Fig. 2a, und
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Fig. 2c die in dem Transponder korrigierte Zeitdauer der Modulationsintervalle des Signals
aus der Fig. 2b.
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In Fig. 1a ist eine Anordnung zur Datenübertragung von einer Basisstation BS und einem
passiven Transponder TR abgebildet. Hierbei entnimmt der Transponder TR seine Energie
mittels Absorptionsmodulation aus der Trägerwelle der Basisstation BS. Derartige Systeme
werden im Bereich des Kraftfahrzeug (KFZ) eingesetzt, wobei der Transponder im
Türschlüssel und die Basisstation BS im Auto eingebaut ist. Die Basisstation BS weist einen
integrierten Schaltkreis IC1 auf, der eine Sende- und Empfangseinheit SE1 steuert. Zur
Übertragung von Daten sendet die Basisstation eine amplitudenmodulierte Trägerwelle aus, die
von dem Transponder TR mittels einer Sende- und Empfangseinheit SE2 empfangen und
zur Auswertung an eine Steuereinheit CON weitergeleitet wird, wobei die Sende- und
Empfangseinheit SE2 außerdem die zur Versorgung des Transponders TR notwendige Energie
absorbiert. Ferner besteht die integrierte Schaltung IC2 aus einer Steuereinheit CON und
einer Speichereinheit SP, in der unter anderem die Kenngrößen des zur Datenübertragung
verwendeten Protokolls abgelegt sind. Erkennt der Transponder TR eine Datenübertragung
wird zu Beginn der Datenübertragung innerhalb der Steuereinheit CON die Zeitdauer des
Modulationsintervalls einer vorgegebenen Wertigkeit bei einem von der Basisstation
gesendeten Datenbits oder Prüfbits bestimmt und mittels des in der Speichereinheit SP abgelegten
Sollwertes eine Berechnung des Korrekturwertes durchgeführt, wobei die Größe des
Korrekturwertes proportional zu der Größe des Modulationsindexes der Trägerwelle und ferner
von dem An- und Abschwingverhalten der Sende- und Empfangseinheit SE2 abhängt.
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In den weiteren Ausführungen wird das erfindungsgemäße Verfahren an einer PWM
codierten Trägerwelle erläutert, wobei der Modulationsindex der Trägerwelle zwischen 0% und
100% wechselt, d. h. die Dateninformation bzw. die Wertigkeit der Datenbits ist über die
Zeitdauer der einzelnen Modulationsintervalle codiert. Ferner wird die Zeitdauer des jeweiligen
Modulationsintervalls aus der gemessenen Zahl der Feldtakte bestimmt, in der das
Trägersignal im Transponder einen Spannungswert oberhalb eines Schwellwertes erzeugt.
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In Fig. 1b ist der Ausschnitt eines Protokoll zur Datenübertragung für eine PWM codierte
Trägerwelle dargestellt. Hierbei ist die Zahl der Feldtakte für eine n-fache Wertigkeit eines
Datenbits aufgetragen. Liegt die während eines Modulationsintervalls gemessene Zahl der
Feldtakte innerhalb eines schraffierten Zwischenbereichs F0, F1 oder FN wird von der
Steuereinheit CON ein Lesefehler erkannt, liegt die gemessene Anzahl der Feldtakte in einem der
nichtschraffierten Bereiche 0, 1, N wird dem gesendeten Datenbit von der Steuereinheit CON
eine Wertigkeit zugewiesen. Ferner ist die niedrigste Wertigkeit "0" des Datenbits dem
niedrigsten Wertebereich T0min bis T0max zugeordnet, der zweiten Wertigkeit "1" ist der Bereich
T1min bis T1max zugeordnet und schließlich der n-ten Wertigkeit des Datenbits ist der
Wertebereich Tnmin bis Tnmax zugeordnet.
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Ein Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens besteht darin, daß mittels der erhöhten
Zuverlässigkeit die Zeitdauer der Zwischenbereiche F0 bis FN sowie die Wertigkeitsbereiche 0
bis N wesentlich verkleinern lassen, um damit die Datenrate proportional zu der n-fachen
Wertigkeit des Datenbits zu erhöhen. Durch die gleichzeitige Verringerung der Lesefehler
wird auch bei großen Datenmengen eine kurze Kommunikationszeit insbesondere wenn sich
mehrere Transponder im Feld einer Basisstation befinden, erzielt.
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In Fig. 2a-c ist für eine PWM codierte Trägerwelle mit einer zweifachen Wertigkeit die
Korrektur der gemessenen Zeitdauer der Modulationsintervalle dargestellt. Hierbei ist jeweils die
Signalhöhe S über der Zeit t der Trägerwelle dargestellt. Die Auswertung des Signals wird
mittels eines Protokolls wie in Zusammenhang mit der Fig. 1b erläutert, durchgeführt.
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In der Fig. 2a ist ein von der Basisstation BS ausgesendetes Signal BSS dargestellt, das
eine Datensequenz bestehend aus einer Abfolge von Wertigkeiten von einzelnen Datenbits
zeigt und Teil eines Datenwortes ist. Innerhalb der Datensequenz sind die einzelnen Bits
durch sogenannte Feldlücken getrennt, während diesen Zeiten ist das Signal BSS
ausgeschaltet.
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In Fig. 2b ist das von der Sende- und Empfangseinheit SE2 im Transponder TR detektierte
Signal TRE dargestellt. Hierbei sind die Zeitdauer der Modulationsintervalle X1, X2, X3 und
bis X4 für die Wertigkeiten der einzelnen Datenbits um einen konstanten Wert D vergrößert,
welches im Wesentlichen durch das Ab- und Anschwingverhalten der Spule in der Sende-
und Empfangseinheit SE2 bedingt ist. Ferner wird durch den konstanten Wert D die
Feldlücke verkleinert und der relative Unterschied in den Zeitdauer der Modulationsintervalle für die
beiden Wertigkeiten "0" und "1" verringert. Wird von der Steuereinheit CON eine Zuordnung
der gemessenen Zeitdauer zu den im Protokoll definierten Wert durchgeführt, werden von
der Steuereinheit ausschließlich Lesefehler erkannt, da die gemessene Zeitdauer X1 bis X4
innerhalb der Zwischenbereiche F0 und F1 des Protokolls liegen.
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In Fig. 2c ist ein Signal TRC dargestellt, das von der Steuereinheit CON durch Korrektur
des Signals TRE erzeugt wird. Hierzu wird bei dem Signal TRE die Zeitdauer des
Modulationsintervalls X1, dessen Wertigkeit vorgegeben ist, mit dem Sollwert der in der
Speichereinheit SP abgelegt ist, verglichen und den Korrekturwert D berechnet, mit dem die
nachfolgende Zeitdauer der Modulationsintervalle X2, X3 und X4 verkleinert werden. Anschließend wird
von der Steuereinheit CON die Auswertung des Datensignals durchgeführt. Durch die
Korrektur ist die Zeitdauer der Modulationsintervalle im Signal TRC gleich groß wie die Zeitdauer
der Modulationsintervalle des von der Basisstation ausgesendete Signal BSS.
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Ein Vorteil des neuen Verfahrens besteht darin, daß mittels der Korrektur die von
Transponder zu Transponder unterschiedlichen An- und Abschwingverhalten der Sende- und
Empfangseinheiten korrigieren lassen. Des weiteren läßt sich die Variation in der Zeitdauer der
Modulationsintervalle, die sich aus der Höhe der Schwellwerte ergibt in Verbindung mit einer
Änderung der Kommunikationsbedingungen und einer Änderung des Wertes der
Versorgungsspannung ergibt, unterdrücken. Ferner lässt sich die Reichweite erhöhen, da bei
größerer Kommunikationsentfernung zwischen Transponder und Basisstation, die detektierte
Amplitude der Trägerwelle entsprechend der Nahfeldnäherung schnell abnimmt, und sich
mittels eines vom Transponder an die Basisstation gesendeten Quittiersignals die
Basisstation die Zeitdauer der Modulationsintervalle zu vergrößern. Im zeitlichen Mittel einer
Datenübertragung wird damit der Energiegewinn des Transponders erhöht, d. h. die
Kommunikatiorisreichweite wird damit gesteigert. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß bei einer
ausreichenden Energieversorgung aus dem Feld der Basisstation der Transponder die Basisstation
veranlasst, die Modulationsintervalle zur verringern, um die Kommunikationszeit zu
verkürzen. Des Weiteren lässt sich die Datenrate wieder erniedrigen, sofern die
Kommunikationsbedingungen bzw. die Empfangsbedingungen im Verlauf einer Datenübertragung dies
erfordern, und damit eine adaptive Regelung der Baudrate erzielen.