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DE10138742A1 - Verfahren zur Herstellung einer Spreizhülse - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer Spreizhülse

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Publication number
DE10138742A1
DE10138742A1 DE10138742A DE10138742A DE10138742A1 DE 10138742 A1 DE10138742 A1 DE 10138742A1 DE 10138742 A DE10138742 A DE 10138742A DE 10138742 A DE10138742 A DE 10138742A DE 10138742 A1 DE10138742 A1 DE 10138742A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
expansion sleeve
expansion
producing
radial expansion
providing
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE10138742A
Other languages
English (en)
Inventor
Juergen Wieser
Claudia Zimmerer
Heinz Bisping
Alois Koelbl
Erich Daigeler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hilti AG
Original Assignee
Hilti AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Hilti AG filed Critical Hilti AG
Priority to DE10138742A priority Critical patent/DE10138742A1/de
Priority to DE2002501273 priority patent/DE50201273D1/de
Priority to AT02405648T priority patent/ATE279279T1/de
Priority to EP02405648A priority patent/EP1291095B1/de
Priority to US10/215,177 priority patent/US6755747B2/en
Publication of DE10138742A1 publication Critical patent/DE10138742A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21KMAKING FORGED OR PRESSED METAL PRODUCTS, e.g. HORSE-SHOES, RIVETS, BOLTS OR WHEELS
    • B21K21/00Making hollow articles not covered by a single preceding sub-group
    • B21K21/04Shaping thin-walled hollow articles, e.g. cartridges
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21KMAKING FORGED OR PRESSED METAL PRODUCTS, e.g. HORSE-SHOES, RIVETS, BOLTS OR WHEELS
    • B21K1/00Making machine elements
    • B21K1/56Making machine elements screw-threaded elements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Dowels (AREA)
  • Glass Compositions (AREA)
  • Ceramic Products (AREA)
  • Compositions Of Oxide Ceramics (AREA)

Abstract

Ein Verfahren zur Herstellung einer Längsschlitze (5) aufweisenden Spreizhülse (1) weist einen Aufreissvorgang auf, bei dem durch radiales Aufweiten der Spreizhülse (1), in einem mit Materialschwächungen (9) versehenen Bereich der Spreizhülse (1), die Längsschlitze (5) gebildet werden.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung einer Längsschlitze, eine Bohrung und eine zylinderförmige Aussenkontur aufweisenden Spreizhülse.
  • Spreizdübel mit Spreizhülsen der oben genannten Art werden in Untergründen, wie Beton, Gestein, Mauerwerk und dergleichen, verankert, indem die Spreizhülse durch einen Spreizkörper radial aufgeweitet wird. Diese radiale Aufweitung ist massgebend für die erzielbaren Verankerungswerte, da dadurch zwischen Spreizhülse und Untergrund eine Verbindung geschaffen wird, die zum einen reibschlüssigen und in gewissen Fällen auch formschlüssigen Charakter haben kann. Beeinflusst wird beispielsweise insbesondere der Anteil an reibschlüssiger Verbindung von der Grösse der dafür von der Spreizhülse zur Verfügung stehenden Aussenkontur, d. h. eine geringe, zur Verfügung stehende Aussenkontur der Spreizhülse hat auch geringere Verankerungswerte zur Folge.
  • Aus der DE 43 44 382 ist ein Verfahren zur Herstellung einer Spreizhülse bekannt, die radial aufweitbar ist. Zum Zweck der radialen Aufweitung ist der Spreizbereich der Spreizhülse mit Längsschlitzen versehen, so dass sich zwischen den Längsschlitzen Lappen bilden. Radial aufgeweitet wird die Spreizhülse, indem ein Spreizkörper in die sich zum vorderen Ende hin verjüngende Bohrung der Spreizhülse eingetrieben wird, so dass sich die Lappen radial nach aussen bewegen. Nach erfolgter, radialer Aufweitung, d. h. wenn der Spreizdübel vollständig gesetzt ist, kann an der Spreizhülse über ein Lastangriffsmittel in Form eines Gewindes, das sich an dem dem Spreizbereich abgewandten Ende befindet, ein Teil, beispielsweise in Form einer Schraube, einer Gewindestange oder dergleichen, befestigt werden. Zur Herstellung der Spreizhülse werden die Längsschlitze erzeugt und dann zur Sicherstellung einer grossen, für die Verankerung zur Verfügung stehenden Aussenkontur durch im wesentlichen radiales Zusammenpressen der zwischen den Längsschlitzen verbliebenen Lappen der Spreizhülse die Längsschlitze weitgehend geschlossen.
  • Das bekannte Verfahren führt wohl zu einem anwendungstechnisch vorteilhaften Spreizdübel, hat aber den Nachteil, dass es aus der Sicht der Herstellung äusserst aufwändig ist und dadurch nicht wirtschaftlich.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Herstellung von einer Spreizhülse anzugeben, das die wirtschaftliche Herstellung von zu hohen Verankerungswerten führenden Spreizhülsen ermöglicht.
  • Erfindungsgemäss wird die Aufgabe dadurch gelöst, dass die Spreizhülse zunächst mit axial verlaufenden Materialschwächungen versehen wird und durch anschliessendes, im wesentlichen radiales Aufweiten zur Bildung der Längsschlitze aufgerissen wird.
  • Dadurch, dass die zur Bildung der Längsschlitze dienenden Materialschwächungen aufgerissen werden, entstehen Längsschlitze mit einer vernachlässigbaren Breite und damit eine Aussenkontur mit einer maximalen, zur Verankerung zur Verfügung stehenden Oberfläche. In einer bevorzugten Ausführung sind die Materialschwächungen an der Wandung der Bohrung der Spreizhülse angeordnet und beispielweise als scharfe, V-förmige Nuten ausgebildet. Durch den einfachen Herstellvorgang ist das Verfahren äusserst wirtschaftlich. Ferner ergeben sich durch den Aufreissvorgang Längsschlitze, deren korrespondierende, einander gegenüberliegende Risswandungen der Bruchstellen komplementär ausgebildet sind.
  • Das Aufreissen im Bereich der Materialschwächungen wird vorzugsweise durch eine Wärmebehandlung oder geeignete Temperatur unterstützt, um den Aufreissvorgang zu begünstigen. Die Wahl der Wärmebehandlung beziehungsweise Temperatur ist vorteilhafterweise an den Werkstoff der Spreizhülse angepasst. Bei Thermoplastwerkstoffen sind beispielsweise Temperaturen unterhalb der Glasübergangstemperatur vorteilhaft; so können beispielsweise die Polypropylene-Aufreiss-Temperaturen von unterhalb -15°Celsisus gewählt werden.
  • Vorzugsweise erfolgt das Aufweiten durch Einführen eines Reissdorns in die Bohrung, wobei der Aussendurchmesser des Reissdorns grösser als der Innendurchmesser, zumindest in dem mit der Materialschwächung versehenen Bereich der Bohrung ist.
  • Die Aussenkontur der Spreizhülse wird vorteilhafterweise durch Aufbringen einer auf die Aussenkontur radial nach innen wirkenden Kraft in eine im wesentlichen zylindrische Form geformt, um eine maximale Aussenkontur für die Verankerung zu erhalten und damit ein optimales Tragverhalten der Spreizhülse in einem Bohrloch sicherzustellen.
  • Vorzugsweise wird die Spreizhülse aus Kunststoff gefertigt, um eine wirtschaftliche Herstellung zu gewährleisten. Für den Einsatz unter speziellen Rahmenbedingungen, wie beispielsweise im Brandschutz, wird die Spreizhülse vorteilhafterweise aus Metall gefertigt.
  • Die Erfindung wird nachstehend anhand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigen:
  • Fig. 1 eine Seitenansicht einer Spreizhülse;
  • Fig. 2 einen Querschnitt der in Fig. 1 dargestellten Spreizhülse.
  • In den Fig. 1 bis 2 ist eine insgesamt mit 1 bezeichnete Spreizhülse mit einem radial aufweitbaren Spreizbereich 7 mit vier gleichmäßig am Umfang verteilt angeordneten, spaltfrei ausgebildeten Längsschlitzen 5 dargestellt. An dem dem Spreizbereich 7 abgewandten Ende besitzt die Spreizhülse 1 ein Lastangriffsmittel 4 in Form eines Innengewindes. Die Längsschlitze 5 sind zum vorderen Ende hin offen ausgebildet und erstrecken sich wenigstens teilweise entlang der Spreizhülse 1. Die Spreizhülse 1 ist durchsetzt von einer zentralen Bohrung 6. Die Aussenkontur 8 der Spreizhülse 1 ist im wesentlichen glatt und am vorderen Ende mit einer umlaufend ausgebildeten Fase 2 versehen.
  • Beim Herstellen wird die Spreizhülse 1 zunächst aus Kunststoff in einem Spritzgussverfahren erstellt. Vorzugsweise werden in diesem Arbeitsgang bereits die im wesentlichen V- förmigen und axial verlaufenden Materialschwächungen 9 an der Wandung der Bohrung 6 erstellt. Anschliessend wird die Spreizhülse 1 durch Einführen eines Reissdorns in die Bohrung 6, wobei der Aussendurchmesser des Reissdorns grösser als der Innendurchmesser der Bohrung 6 ist, im wesentlichen durch radiales Aufweiten, zur Bildung der Längsschlitze 5, im Bereich der Materialschwächungen 9 aufgerissen. In einem daran anschliessenden Herstellungsschritt wird die Aussenkontur 8 der Spreizhülse 1 durch Aufbringen einer auf die Aussenkontur 8 radial nach innen wirkenden Kraft in eine im wesentlichen zylindrische Form geformt.

Claims (6)

1. Verfahren zur Herstellung einer Längsschlitze (5), eine Bohrung (6) und eine zylinderförmige Aussenkontur (8) aufweisenden Spreizhülse (1), dadurch gekennzeichnet, dass die Spreizhülse (1) zunächst mit axial verlaufenden Materialschwächungen (9) versehen wird und durch anschliessendes, im wesentlichen radiales Aufweiten zur Bildung der Längsschlitze (5) aufgerissen wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufreissen im Bereich der Materialschwächungen (9) durch eine Wärmebehandlung unterstützt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufweiten durch Einführen eines Reissdorns in die Bohrung (6) erfolgt, wobei der Aussendurchmesser des Reissdorns grösser als der Innendurchmesser, zumindest in dem mit der Materialschwächung (9) versehenen Bereich der Bohrung (6) ist.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussenkontur (8) der Spreizhülse (1) durch Aufbringen einer auf die Aussenkontur (8) radial nach innen wirkenden Kraft in eine im wesentlichen zylindrische Form geformt wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Spreizhülse (1) aus Kunststoff gefertigt wird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Spreizhülse (1) aus Metall gefertigt wird.
DE10138742A 2001-08-07 2001-08-07 Verfahren zur Herstellung einer Spreizhülse Withdrawn DE10138742A1 (de)

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