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DE1013689B - Anordnung zur teilweisen Stoerbefreiung telegrafischer Nachrichten - Google Patents

Anordnung zur teilweisen Stoerbefreiung telegrafischer Nachrichten

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Publication number
DE1013689B
DE1013689B DES48445A DES0048445A DE1013689B DE 1013689 B DE1013689 B DE 1013689B DE S48445 A DES48445 A DE S48445A DE S0048445 A DES0048445 A DE S0048445A DE 1013689 B DE1013689 B DE 1013689B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
steps
code
character
relay
polarity
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES48445A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Fritz Hennig
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES48445A priority Critical patent/DE1013689B/de
Priority to US652868A priority patent/US2983789A/en
Priority to CH358112D priority patent/CH358112A/de
Publication of DE1013689B publication Critical patent/DE1013689B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
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    • H04L1/0045Arrangements at the receiver end
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03MCODING; DECODING; CODE CONVERSION IN GENERAL
    • H03M13/00Coding, decoding or code conversion, for error detection or error correction; Coding theory basic assumptions; Coding bounds; Error probability evaluation methods; Channel models; Simulation or testing of codes
    • H03M13/47Error detection, forward error correction or error protection, not provided for in groups H03M13/01 - H03M13/37
    • H03M13/51Constant weight codes; n-out-of-m codes; Berger codes
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Description

DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Störbefreiung telegrafischer Nachrichten.
Bekanntlich werden Telegrafierzeichen, insbesondere bei drahtloser Übertragung, sowohl von Störungen, die einen Stromsohritt des Telegrafierzeichens auslöschen, als auch von Störungen, .die einen im Telegrafierzeichen an sich nicht vorhandenen Stromschritt erzeugen, gefälscht. Diese Störungen wirken sich bei den einzelnen Übertragungsverfahren in verschiedener Weise aus.
Bei den sogenannten Einfachstromverfahren werden die Trenn- und. Zeichenstromschritte der Telegrafierzeichen dadurch markiert, daß jeweils nur für die Stromschritte einer Polarität ein Signal übertragen wird, während bei den Stromschritten der anderen Polarität die Übertragung des Signals unterbleibt. Bei diesem Verfahren -wirken sich die Störungen so· aus, daß durch sie ein Trennstromschritt in einen Zeichenstromschritt verfälscht wird oder umgekehrt. An einzelnen Stromschritten kann eine solche Störung nicht ohne weiteres erkannt werden, es ist aber möglich, die aus mehreren Schritten zusammengesetzten einzelnen Fernschreibzeichen gegen Störungen zu sichern. Dazu dienen die bekannten Codierungen und Wiederholungsverfahren.
Bei den sogenannten Doppelstromverfahren werden sowohl die Trenn- als auch die Zeichenstromschritte durch bestimmte Signale markiert. So wird z. B. bei den bekannten Doppelton- oder Frequenzumtastverfahren jedem Trennstromschritt eine bestimmte Frequenz/1 und jedem Zeichenstromschritt eine ebenfalls bestimmte von der Frequenz /1 verschiedene Frequenz /2 zugeordnet. Bei störungsfreier Übertragung kann am Empfangsort jeweils nur eine der beiden Frequenzen auftreten. Ist die Übertragung jedoch gestört, so sind noch weitere Zustände möglich. Diese bestehen darin, daß entweder beide Frequenzen gleichzeitig auftreten oder aber keine der beiden Frequenzen vorhanden ist. In diesen Fällen wird das Empfangsorgan weder im einen noch im anderen Sinne beeinflußt. Besteht beispielsweise das Empfangsorgan aus einem gepolten-Relais, so bleibt dieses unerregt und folglich auf der Seite liegen, auf der es sich zufällig befindet. Dies bewirkt in 50°/o aller Störungsfälle der angegebenen Art eine Fälschung des be- treffenden Stromschrittes.
Betrifft die Störung nur einen der beiden Frequenzbereiche, so treten, wie bereits erwähnt, entweder beide Frequenzen gleichzeitig oder keine der beiden Frequenzen auf. Diese Störungen können daher- bereits am einzelnen Stromschritt erkannt werden. Im folgenden wird für diesen Störungsfall der Begriff Störung niederen Grades gebraucht.
Betrifft eine Störung gleichzeitig beide Frequenz-Anordnung zur teilweisen Störbefreiung telegrafischer Nachrichten
Anmelder:
Siemens & Halske Aktiengesellschaft,
Berlin und München,
München 2, Wittelsbacherplatz 2
Dipl.-Ing. Fritz Hennig, München-Solln,
ist als Erfinder genannt worden
bereiche, so wird entweder ein Trennstromschritt in einen Zeichenstromsohritt verfälscht, d. h., aus der Frequenz/1 entsteht die Frequenz/2, oder es tritt der umgekehrte Fall auf, bei dem ein Zeichenstromschritt in einen Trennstromschritt verfälscht wird, d.h., aus der Frequenz/2 entsteht die Frequenz fl. Störungen dieser Art können am einzelnen Stromschritt nicht erkannt werden und führen in allen Fällen zu einer Fehleinstellung des Empfangsorgans. Für diesen Störungsfall wird im folgenden der Be^ griff Störung höheren Grades gebraucht. Solche Störungen höheren Grades können nur durch Codierungsoder Wiederholungsverfahren erkannt und gegebenenfalls beseitigt werden.
Bei den Einfachstromverfahren wirken sich alle Störungen,, da diese dort am einzelnen Stromschritt nicht erkennbar sind, wie Störungen höheren Grades aus. Bei Doppelstromverfahren dagegen treten sowohl Störungen höheren als auch Störungen niederen Grades auf. Die Störungen höheren Grades sind hierbei jedoch wesentlich seltener als die niederen Grades.
Es sind nun schon verschiedene Störbefraiungsverfahren bekannt oder vorgeschlagen worden. Das sogenannte Schrittprüfverfahren benutzt die Tatsache, daß bei Doppelstromübertragung, falls keine Störungen vorliegen, jeweils nur eine der beiden Frequenzen/1 oder /2 vorhanden sein kann. Sind gleichzeitig beide Frequenzen oder keine derselben vorhanden, so wird dies beim Schrittprüfverfahren, festgestellt und der betroffene Schritt bzw;, das betreffende Telegrafierzeichen, zu dem dieser Stromschritt gehört, als gestört-gekennzeichnet. Es ist klar, daß dieses Verfahren Störungen höheren Grades nicht erfassen kann und dann Fehlzeichen liefert. Bei nach dem Einfachstromverfahren übertragenen Telegrafierzeiohen kön-
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nen dementsprechend Störungen mittels des Schritt- darauf, daß der Aufwand im Verhältnis zur Wirkung Prüfverfahrens überhaupt nicht erkannt werden. zu groß ist, oder aber darauf, daß der Nachrichten-
Weiter sind bereits die sogenannten Wiederholungs- nuß durch diese Verfahren zu stark herabgesetzt wird, verfahren bekannt. Bei diesen wird entweder der Es ist bereits ein Verfahren vorgeschlagen worden,
einzelne Stromschritt mit seiner Wiederholung oder 5 das zur Störbefreiung die Tatsache ausnutzt, daß bei die gesamte, ein Telegrafierzeichen bildende Strom- einem Codierungsverfahren, bei dem Mehrfachstörun-Schrittfolge zur Störerkennung benutzt. So wird z. B. gen durchaus zu einem Zeichen führen können, das bei einem der bekannten Wiederholungsverfahren innerhalb des Codierungsverfahrens als richtiges jedes Telegrafierzeichen mehrmals nacheinander über- Zeichen gewertet wird, mit Hilfe eines Schritttragen und auf der Empfangsseite nach einer statisti- io Prüfverfahrens aber als gestört erkannt werden kann, sehen Methode aus den verschiedenen Übertragungen Bei dieser Anordnung wird also durch die gleichein Telegrafierzeichen gebildet, das mit größter zeitige Anwendung einer Codeprüfeinrichtung und Wahrscheinlichkeit dem ausgesandten Zeichen ent- einer Schrittprüfeinrichtung eine erhöhte Sicherheit spricht. Mit den Wiederholungsverfahren können so- gegen Störungen und Falschzeichen erreicht, und es wohl Störungen niedrigen als auch höheren Grades er- 15 wird abhängig von beiden Prüfeinrichtungen die faßt werden, jedoch ist noch kein Wiederholungsver- Störanzeigevorrichtung, die beispielsweise eine autofahiren bekanntgeworden, das sowohl Störungen nied- matisehe Rückfrage veranlaßt, ausgelöst. Bei Fehlen riigen Grades als auch Störungen höheren Grades mit einer Rückfragemöglichkeit, also bei einseitig gevölligar Sicherheit feststellt. Alle bekanntgewordenen richteten Funkverbindungen, würde diese Störanzeige Verfahren erfassen die Störungen nur mit einer be- 20 nur zum Abdruck eines Schmierzeichens ausgenutzt stimmten Wahrscheinlichkeit. werden können. Dies bedeutet für den praktischen Be-
Die ebenfalls bereits bekanntgewordenen Codie- trieb nicht immer eine ausreichende Sicherung, rungsverfahren "erfassen gleichfalls die Störungen Es sind außerdem Verfahren vorgeschlagen wor-
niedrigen und höheren Grades, jedoch auch nur mit den, die mit Hilfe einer Codeprüfeinrichtung bei einer bestimmten Wahrscheinlichkeit. Bei diesen 25 einem Neunschritt-Code oder einem Code noch Verfahren werden die Telegrafiörzeichen in einen höherer Schrittzahl einfach gestörte Zeichen selbststörbefreienden Code umgesetzt, bei dessen Anwen- tätig berichtigen. Eines dieser Verfahren arbeitet dung auf der Empfangsseite mit einer bestimmten derart, daß jedes Telegrafierzeichen zweimal nach Wahrscheinlichkeit erkannt werden kann, ob das emp- einer bestimmten Regel mit gleichartiger oder spiegelfangene Zeichen gestört ist oder nicht. Diese Ver- 30 bildlicher Polung übertragen wird und durch den fahren erfassen sowohl die durch Störungen niedrigen Vergleich der beiden empfangenen Zeichen und mit Grades als auch die durch Störungen höheren Grades Hilfe eines bestimmten Kriteriums, das zur wahlverursachten falschen Schritte mit gleicher Wahr- weisen Übertragung mit gleichartiger oder spiegelscheinlichkeit. Hierbei interessieren insbesondere die bildlicher Polung geführt hat, eine Berichtigung Verfahren, die auch mehrfach gestörte Zeichen als 35 zuläßt.
gestört identifizieren können. Alle bisher bekannt- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ohne
gewordenen S törbefreiungs verfahren sind im Hin- Verringerung des Nachrichtenflusses eine noch blick auf. bestimmte Übertragungseigenschaften des größere Störbefreiung als jedes der bisher bekannten Übertragungsweges bzw. im Hinblick auf bestimmte Verfahren zu liefern und zu ermöglichen, auch mehr-Störarten ausgebildet worden. Dadurch war es wohl 40 fach gestörte Zeichen bis auf einen vernachlässigmöglich, Störbefreiungsverfahren zu schaffen, die baren Anteil zu korrigieren. Die Anordnung nach der unter Voraussetzung bestimmter Übertragungseigen- Erfindung, die diese Aufgabe löst, eignet sich deshalb schäften oder Störarten unter den ihnen zugrunde ge- besonders gut für einseitig gerichtete Funkverbinlegten Voraussetzungen eine sehr gute Wirkung dungein, bei deinen eine Rückfrage völlig ausgeschloshaben, jedoch bei Änderung der Übertragungseigen- 45 sen ist und bei denen es deshalb auf anderem Wege schäften oder der Störart an Wirksamkeit verlieren. praktisch unmöglich ist, ein gestörtes Zeichen durch Es ist einleuchtend, daß diese für spezielle Verhält- das richtige Zeichen zu ersetzen, nisse entwickelten S törbefreiungs ver fahr en nicht mit Dia Anordnung nach der Erfindung zur Störgleichem Erfolg universell verwendbar sind. beifreiung telegrafischer, nach einem Doppelstromver-
Um die Wirksamkeit der einzelnen Störbefreiungs- 50 fahren als Schrittgruppen eines fehleranzeigenden verfahren z.u erhöhen, hat man bereits verschiedene Codes übertragener Nachrichten bedient sich ebenso solche Verfahren miteinander kombiniert. Keines der wie eine bekannte Anordnung gleichzeitig einer Codebisher . bekanntgewordenen Kombinationsverfahren prüfeinrichtung und einer Schrittprüfeinrichtung. Die hat aber zu einem befriedigenden Ergebnis geführt. Anordnung nach der Erfindung ist aber im Gegen-(Dies beruht vorwiegend darauf, daß man bisher die 55 satz zu der bekannten Anordnung dadurch gekenn-Störungen in einseitig und zweiseitig gerichtete ein- zeichnet, daß das Empfangsergebnis der Schrittprüfgetailt hat. Unter einseitig gerichteten Störungen einrichtung dazu verwendet wird, ein durch die Codeversteht man solche, die während einer Übertragung prüfeinrichtung ermitteltes, dem fehleranzeigenden nur - die Stromschritte einer Polarität, z. B. die Code nicht entsprechendes Zeichen dadurch zu berich-Zeichenstromschritte, fälschen. Als zweiseitig ge- 60 tigern, daß die Schrittprüfeinrichtung zwischen sicher richtete Störungen werden dagegen Störungen be- und unsicher empfangenen Schritten unterscheidet zeichnet, die während einer Übertragung sowohl die und daß bestimmte Schritte aus der Reihe der als un-Zedchenals auch die Trennstromschritte fälschen. sicher gekennzeichneten Schritte innerhalb des emp-Kombiniert man nun ein Verfahren, das einseitige fanganein Zeichens so lange umgepolt werden, bis ein Störungen erfaßt, mit einem solchen, das auch gegen 65 der Codebedingung genügendes Zeichen vorliegt. Das zweiseitige Störungen wirksam ist, so wird wohl eine Ergebnis der Schrittprüfung wird also nicht zum erhöhte Störbefreiung erzielt, jedoch besteht diese nur Abdruck eines Schmierzeichens oder zu einer selbstin der Summenwirkung der beiden Einzelverfahren.) tätigen Rückfrage herangezogen, sondern zur Kor-Daß sich diese kombinierten Verfahren nicht in der rektur eines von der Codeprüf einrichtung als gestört Praxis eingeführt haben, beruht zu einem großen Teil 70 erkannten Zeichens benutzt. Das heißt, wenn inner-
halb eines Zeichens, das von der Codeprüfeinrichtung als gestört 'ermittelt wurde, einzelne Schritte von der Schrittprüfeinrichtung als fehlerhaft erkannt wurden, dann werden gerade diese Schritte innerhalb des empfangenen Zeichens nach gewissen Regeln umgepolt, wobei dann im Regelfalle das richtige Zeichen ermittelt werden kann.
Die Anordnung nach der Erfindung wird zunächst an Hand eines in der Zeichnung (Fig. 1 bis 4) beschriebenen Ausführungsbeispiels erläutert. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist angenommen, daß eine telegrafische Nachricht mit dem sogenannten Siebenschritte-Code übertragen wird, wobei dieser Code deshalb als Sicherungscode Verwendung finden kann, da für die Nachrichtenübertragung nur die Zeichen verwendet werden, die drei Trenn- und vier Zeichenschritte enthalten. Eine Codeprüfeinrichtung kann deshalb immer dann ein Zeichen als gestört erkennen, wenn das Verhältnis von Trenn- zu Zeichenstromschritt nicht 3 : 4 ist. Hierzu wird beim Empfang der Telegrafierzeiichen jedes Zeichen mittels einer eigenen Auswägevorriohtung, wie sie zur Erläuterung in Fig. 2 dargestellt ist, auf dieses Verhältnis 3 : 4 überprüft und, falls eine Abweichung vom Sollverhältnis festgestellt wird, das entsprechende Fernschreibzeichen als gestört gekennzeichnet.
Zur Erläuterung des genannten Ausführungsbeispiels sind in dar
Fig. 1 die für den Empfang und die Speicherung der empfangenen Schritte sowohl für die Codeprüfeinrichtung als auch für die S ehrittprüfeinrichtung zusammengefaßt;
Fig. 2 zeigt dann eine Auswägevorrichtung, die mit der Codeprüf einrichtung zusammenarbeitet; in der
Fig. 3 ist eine Umpoleinrichtung dargestellt, die abhängig von der Codeprüfeinrichtung und der Schrittprüfeinrichtung eine Umpolung der unsicher empfangenen Schritte des Fernschreibzeichens vornimmt;
Fig. 4 der Zeichnung enthält dann die Einzelteile, die für die Codeumsetzung und Weitersendung des Telegrafierzeichens notwendig sind.
Ehe auf schaltungstechnische Einzelheiten eingegangen wird, sei erwähnt, daß bei einer Prüfung des empfangenen Zeichens durch die Codeprüfeinrichtung zwei Gruppen von gestörten Zeichen unterschieden werden können:
1. Das Zeichen enthält mehr als drei Trennschritte. In diesem Falle wird gezählt, wie viele der empfangenen Trennschritte unsicher empfangen wurden. Deckt sich diese Zahl mit der Zahl der überschüssigen Trennschritte, so werden diese Trennschritte umgepolt. Andernfalls wird ein Signal abgegeben, daß ein nicht berichtigbares Zeichen vorliegt. Dies kann beispielsweise durch ein Schmierzeichen oder durch ein Zeichen für einen Zwischenraum erfolgen. Da der genannte Weg schaltungstechnisch einen größeren Aufwand erfordert, wird die Aufgabenstellung zur Berichtigung dahingehend abgeändert, daß sämtliche unsicheren Trennechritte umgepolt werden. Weicht dann die Zahl der Trennschritte immer noch von drei ab, so wird das genannte Schmier- oder Leerzeichen gegeben:. Das Auswerteergebnis ist in beiden Fällen das gleiche.
2. Das Zeichen enthält weniger als drei Trennschritte. Sinngemäß werden hier die unsicheren Zeichenschritte umgepolt.
In der Fig. 1 sind zum Empfang und zur Speicherung zunächst die gepolten .Empfangsrelais IRl bis 1R 7 vorgesehen, die der Reihe nach durch die Verteilerkontakte 1 k 1 bis 1Ä7 mit dem Anker ler verbunden sind und somit entsprechend den empfangenen Telegrafierschritten eingestellt werden. Um Zeit für die Auswertung und gegebenenfalls Umpolung zu" gewinnen, wird .anschließend, also nach dem Empfang des ganzen Zeichens, durch kurzzeitigeis Umlegen, des Verteilerkomtaktes IkB die Einstellung der Relais IRl -bis Ii?7 auf die neutralen Speicherrelais. 1R11 bis Ii? 17 übeirträgien, die sich jeweils durch ihre Haltawicklung dann selbst halten, wenn sie über die
ίο entsprechenden Kontaktelrl bis Ir7 zum Anziehen gebracht wurden.
In 'entsprechender Weise werden die von einem eigenen Relaiskontakt Idr betätigten Speicherrelais IDl bis 1D7 und damit die Relais Ii? 11 bis. ID17 für die Dauer eines Zeichens festgehalten. Eines· der .D-Relais wird immer dann zum Ansprechen gebracht, wenn der gerade empfangene Schritt als unsicher gekennzeichnet werden soll. Dies kann, beispielsweise dann erfolgen, wenn ein bestimmter Mindestpegel unterschritten wurde, wenn gleichzeitig die beiden möglichen Frequenzen, wenn auch mit unterschiedlicher Intensität, empfangen wurden oder wenn während eines Telegrafierschrittes der Empfang zwischendurch oder ganzzeitig1 überhaupt ausgesetzt hatte. Ist also beispielsweise das Relais 1D11 erregt, so bedeutet das, daß der in dem Relais 1R11 gespeicherte Schritt unsicher ist.
Die Fig. 2 zeigt eine aus den Widerständen. IJ^l bis IWlO aufgebaute Brücke. Diese Brücke dient dazu, die Zahl der empfangenen Trennschritte innerhalb der empfangenen Zeichen festzustellen. Beim Auftreten von drei Trennsohritten im Zeichen, also bei einem der für Ae Nachrichtenübertragung' ausgewählten Zeichen des Sicherungscodes, sind drei der Relais IR11 bis Ii? 17 erregt und haben drei von den Widerständen IWl bis IW 7 in dem veränderbaren Brückenzweig eingeschaltet. In diesem Falle ist die Brücke abgeglichen, und das Brückenrelaiis 1V ist stromlos. Beim Abweichen der Zahl der Trennschritte gegenüber der Zahl 3 wird das ungepolte Relais 1 V erregt, und das gepolte Relais 1 U zeigt gleichzeitig an, ob zu viele (Anker 1 u in Fig. 3, oben) oder zu wenige (Anker 1 w, unten) Trennschritte vorliegen.
Die Fig. 3 zeigt die Umpoleinrichtung, in der außer den Kontakten der Relais 1 U und 1V Kontakte der Empfangsrelais Ii? 11 bis Ii? 17 und der Schrittprüfrelais ID11 bis ID17 angeordnet sind. Außerdem enthält die Umpoleinrichtung die Wicklungen 3 und 4 der Relais Ii? 11 bis Ii? 17, wobei diese beiden Wicklungen jeweils mit demselben Bezugszeichen wie die entsprechenden Relais in Fig. 1 unter Hinzufügung einer I bezeichnet sind, Nach der Einstellung der Speicherrelais Ii? 11 bis Ii? 17 und auch der Schrittprüfrelais. IP11 bis ID17 wird die Umpoleinrichtung über den Verteilerkontakt' 1 k 9 kurzzeitig an Spannung gelegt, sofern das Brückenrelais 1V ein gestörtes Zeichen festgestellt hatte. Im anderen Falle wird das Empfangszeichen unverändert weitergegeben, gegebenenfalls zum Abdruck gebracht.
Bei dein als unsicher gekennzeichneten Schritten ist das zugehörige D-Relais erregt. Nur bei diesen Schritten kann eine der Umpolwicklungen 3 oder 4 der Speicherrelais wirksam werden. Es sei beispielsweise angenommen, daß innerhalb· der Auswägeeinrichtung nach Fig. 2 festgestellt wurde, daß das Empfangszeichen weniger als drei Trennschritte hat. Der Anker Iu liegt dann am unteren Kontakt. Dadurch bekommen alle Wicklungen der Speidherrelais Ii? 11 bis Ii? 17, die auf der Zeichenseite liegen — dies ist der Fall, wenn die Kontakte IrII 11 bis
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IrII 17 abgefallen" sind-—und bei. denen das züge- beispiel ist zugrunde gelegt, daß ein Zehnscbrittehörige D-Relais einen unsicheren Schritt angezeigt Code verwendet werden soll, der aus dem ursprünghat — also' wenn einer der Kontakte 1 d 11 bis 1^17 liehen Fünfer-Code in der Weise abgeleitet ist, daß je geschlossen ist — einen Stromstoß über die Wide- nach der. Zusammensetzung dieses Zeichens im lung 4. Durch diesen Stromstoß wird das entspre- 5 Fünfer-Code in gleicher oder mit spiegelbildlicher ehenda Speiioherrelais erregt und über seine Wick- Palung wiederholt wird. Der Vorteil dieses Zehnlung 2 (vgl. Fig. 1) gehalten. Das Umgekehrte tritt schritte-Codes liegt darin, daß einfach gestörte. Zeiein, wenn, das Relais. U durch seine Lage am oberen ehen selbsttätig durch die Codeprüfeinrichtung korri-Kontakt zu viele Trennschritte anzeigt. In diesem giert werden können, während mehrfach gestörte Falle werden, alle die Speicherrelais, die auf der io- Zeichen größtenteils als gestört erkannt werden. Trennseite liegen, und die einen unsicheren. Schritt Mit der Anordnung nach der Erfindung ist es nun empfangen hatten, durch einen Gegenstrom in der möglich, diese als mehrfach gestört festgestellten Zei-Wicklung 3 abgeworfen. . chen durch eine Umpolung der unsicher empfangenen Die Umpolwicklungen und die Kontakte der Schritte ebenfalls zu berichtigen. Bei der Umpolung Speichierrelais bilden eine Art Unterbrecherschaltung. 15 ist eine »gezielte Umpolung«, wie sie an Hand des Hierbei muß die Schließzeit des Kontaktes 1&9 so ersten Ausführungsbeispiels erläutert wurde, nur verbemessen sein, daß jeweils nur eine einmalige Um- hältnismäßig schwer durchführbar. Es ist deshalb polung stattfinden kann. (Es sei an dieser Stelle er- vorteilhaft, in diesem Falle eine sukzessive Umpolung wähnt, daß die Zeitbedingungen noch einfacher wer- der unsicheren Schritte nach einem starren Proden, wenn gepolte Speicherrelais· und neutrale Folge- 20 gramm, wie noch erläutert wird, vorzunehmen. Für relais — wie an Hand des zweiten Ausführungs- die Theorie sei zunächst angenommen, daß das als gebeispiels Fig. 5 bis 7 erläutert wird — vorgesehen stört erkannte Zeichen insgesamt k unsichere Schritte werden.) enthält. Für eine Überprüfung kämen in diesem Falle Ist durch die Umpolung der unsicheren Schritte dann 2k verschiedene Zeichen in Frage, aus denen das das Verhältnis zwischen Trenn- und Zeichenstrom- 25 fehlerhafte Zeichen hervorgegangen sein kann. Die schritten hergestellt, das voraussetzungsgemäß 3 :4 Umpoleinrichtung hat hierbei nun die Aufgabe, der betragen soll, so fällt das Brückenrelais. 1V ab, und Reihe nach diese 2k Zeichen oder einen bestimmten bei der anschließenden Betätigung des Verteiler- Teil hiervon herzustellen, und die Codeprüfeinrichkontaktes 1 k 10 (Fig. 4) wird die Einstellung der tung muß jeweils feststellen, ob die so gebildeten Zei-Speicherrelais 11211 und Ii? 17 auf die Eingangs- 30 chen die Codebedingungen erfüllen. Bei dem Empfang relais IiV 1 bis IiV7 des Codeumsetzers I übertragen. eines unsicheren Schrittes liegt der Anker des Emp-Dasselbe ist der Fall, wenn das Relais 1V überhaupt fangsrelais und damit auch der des entsprechenden nicht angesprochen hatte. Weicht dagegen auch nach Speicherrelais im Regelfalle auf der Seite, der die der Umpolung die Zahl der Trennschritte von drei ab, größere Wahrscheinlichkeit zukommt. Die Umpolso werden bei der Betätigung von l£10 die Ein- 35 einrichtung soll deshalb nicht gleichzeitig sämtliche gangsrelais des Codeumsetzers abgeworfen und das unsicheren Schritte umpolen, sondern der Reihe nach Schmierzeichenrelais 1Q zum Ansprechen gebracht. zunächst jeweils nur einen Schritt, anschließend jeweils
Die Anker der Relais 12Vl bis' 12V7 bewirken in zwei und schließlich mehrere Schritte gleichzeitig,
bekannter Weise die Umsetzung der Zeichen von dem Sobald die Codeprüfeinrichtung ein richtiges oder
Siebener-Code auf den Fünfer-Code. Über die von 40 durch die Codeprüfeinrichtung selbst berichtigbares
der Verteilerwelle gesteuerten Kontakte 1 ft 21 bis Zeichen festgestellt hat, muß dann die Umpoleinrich-
1 k 26 wird dann ein normales Fernschreibzeichen tung angehalten und das Zeichen, ausgewertet werden.
(Fünfer-Code) zur angeschlossenen Fernschreib- Ist hingegen im Verlauf der Umpolungen überhaupt
maschine FSM gesendet. Spricht hingegen das kein auswertbares Zeichen zustande gekommen, so
Schmierzeiohenrelais 1Q an, so schaltet dessen Anker 45 muß auch in diesem Falle die Aussendung eines
±q während des Sperrschrittes auf einen besonderen Schmierzeichens oder gegebenenfalls eine Rückfrage
Sendekontakt 1 k 27 um, der ein Schmierzeichen, veranlaßt werden,- Die Fig. 5 bis 7 geben hierzu ein
z.B. die Schrittgruppe 32 oder das Zeichen für einen Schaltungsbeispiel. ■
Zwischenraum, aussendet. Das Relais IQ könnte auch Gemäß Fig. 5 tasten die Verteilerkontakte2£l bis eine selbsttätige Rückfrage veranlassen, sofern eine 5° 2 £10 die Stellung des Ankers 2 fr eines Empfangs-Rückfrage-in der entsprechenden Verbindung über- relais ab und stellen die gepolten Relais 2 721 bis haupt möglich ist. 2 7210 entsprechend dem empfangenen Zeichen ein. . Zu dem erläuterten Ausführungsbeispiel sei er- Um genügend Zeit für die Auswertung und Fehler- -wähnt, daß beim Empfang durch die Anordnung berichtigung zu gewinnen, wird nach der Abtastung nach der Erfindung die Zahl der Schmierzeichen 55 des letzten Sohrittes die Einstellung der Relais 2 Rl .wesentlich kleiner wird als bei einem reinen Aus- bis 27210 durch Betätigung der Verteilerkontakte wägeverfahren. Allerdings steigt die Fehlerzahl, also 2Ml und 2 £12 von dem Relaisspeicher 27211 bis die Zahl der abgedruckten falschen Zeichen, gering- 27220 und von hier mit geringer Verzögerung von fügig an. Diese erhöhte Fehlerzahl kommt dadurch dem Relaisspeicher 27221 bis 2723Ö übernommen, zustande, daß gelegentlich auch richtige Schritte um- 60 Diese Reihenschaltung von zwei Speicherrelaisgepolt werden, die als unsicher gekennzeichnet sind. gruppen erleichtert die Zeitbedingung für die Um-Dadurch kann in Verbindnug mit gestörten Schritten polung, wie im folgenden noch erläutert wird, ein Zeichen entstehen, das zwar die Codebedingung Die durch ein Relais angezeigten unsicheren erfüllt, das aber nicht mit dem ausgesandten Zeichen Schritte werden gleichzeitig, wie die Schritte selbst, identisch ist. Diese erhöhte Fehlerzahl kann aber, wie 65 über den Kontakt 2dr in den Relais 2Dl bis 27510 die Untersuchungen gezeigt haben, in Kauf genom- gespeichert und anschließend von dem Relaisspeicher men, werden,, da, sie erheblich unter der Anzahl der 27911 bis 27)20 durch Betätigung des Verteilersonstgegebenen Schmierzeichen bleibt, kontaktes 2 k 13 übernommen.
Ein. weiteres Ausführungsbeispiel wird an Hand . Die Fig. 6 zeigt zu dieser Anordnung die an sich
der. Fig. 5 bis 7 erläutert. Bei diesem Ausführungs- 7° bekannte Codeprüf einrichtung, wobei abhängig von
der Stellung dar Empfangsrelais 2R21 bis 2i?30 über entsprechende Kontakte ein aus den Relais 2 ΧΊ bis 2Γ5 und 2Fl bis 2 75 bestehendes Relaisfeld und abhängig von diesem ein Relaisspeicher betätigt wird, der aus den Relais 2X1 biß 2X5 besteht. Außerdem zeigt die Fig. 6 innerhalb der Codeprüfeinrichtung eine Brückenschaltung, in dar ein Brückenrielais 2Fl angeordnet ist, das, um Zeit für die Auswertung zu gewinnen, aus einem gepolten Relais beisteht und mit einem neutralen Folgerelais 2 V 2 innerhalb der in Fig. 7 dargestellten Umpoleinrichtung zusammenarbeitet. Die Wirkungsweise der dargestellten Codeprüf einrichtung ist an sich bekannt. Bei ungestörten Zeichen und bei Zeichen, mit nur einem falschen Schritt bleibt die Umpolainrichtung (vgl. Fig. 7) abgeschaltet, da der Kontakt 2« bzw. Kontakt 2 w 1 geöffnet ist.
Wird hingegen von der Codeprüfeinrichtung ein mehrfach gestörtes, nicht auswertbares Zeichen festgestellt, dann liegen die Anker 2 u und 2t'l am oberen Kontakt in Fig. 7 und legen hierbei Spannung an die Programmkontakte 2 £15, 2£16 und 2 £17. Sind keine unsicheren Schritte 'empfangen worden, so hat auch keines der Relais 2 D11 bis 21)20 angesprochen, und die dazugehörigen Kontakte befinden sich alle in Ruhelage, und die Umpoleinrichtung bleibt weiterhin stromlos. Würde aber beispielsweise der vierte Schritt als unsicher festgestellt, so' schaltet das Relais 2D14 den Programinkontakt 2 £15 über den Kontakt 2 d III14 auf die Umpolwicklung 2 i?'14 des Speicherrelais 2 2? 14. Sind in einem anderen Falle z.B. die Schritte 2, 5 und 9 unsicher, so werden die Anker 2 c/112, 2 rf II12. 2dllll2, 2 dl 15, 2 ei II15, 2<ΠΠ15, 2 d II19 und 2 d III19 umgelegt, und die drei Programinkontakte 2 £ 15, 2 £16 und 2 £17 werden mit den Umpolwicklungen 2i?'12 und 2R' 15 bzw. 27?'19 verbunden. Bei mehr als drei unsicheren Schritten werden jeweils nur die drei ersten erfaßt, die weiteren bleiben unverändert.
Die Kontakte 2 £15, 2 £16, 2 £17 schließen nach einem bestimmten Programm jeweils kurzzeitig. Bei jedem Kontaktscihluß wird das angeschlossene Speicherrelais über seine Umpolwicklung umgepolt, und zwar in folgender Weise:
Durch das zum Speicherrelais 2 R11 gehörige Folgerelaiis 27?1 wird jeweils die Wicklungshälfte von 2 R'11 wirksam gemacht, die bei Erregung des Relais 2 R11 gegenüber seiner augenblicklichen Lage umpolt. Dies geschieht über die Kontakte 2 r21 bis 2r30. Das Relais 27?21 folgt mit solcher Verzögerung, daß es erst nach Beendigung des Umpolstromstoßes auf die andere Wicklungshälfte von der Wicklung 2it" Il umschaltet. Beim nächsten Umpolstromstoß werden dann die Relais 2 R11 und 27? 21 wieder zurückgelegt.
Mit dem: dargestellten drei PiOgrammkontakten 2 £15 bis 2 £17 können bis zu acht verschiedene Polungen der unsicheren Schritte nacheinander untersucht werden. Die Codeprüfeinrichtung arbeitet dauernd mit und prüft nach jeder Umpolung den Erfolg. Sobald ein richtiges oder berichtigbares Zeichen entstanden ist, wird über die Kontakte 2 vl oder 2 m die Umpoleinrichtung abgetrennt, so daß die letzte Einstellung der Spaicherrelais bestehenbleibt.
Nach Beendigung der Umpolung geben die Relais 2Tl bis 2T5 (s. Fig. 6) den letzten Stand der Speicherrelais. 2 R 21 bis 2i?25 und damit das Empfangszeichen mit berichtigten Schritten wieder. Sollte noch ein einzelner falscher Schritt vorliegen, so' wird dieser durch die Relais 2X1 bis 2X5 zusammen mit dem Relais 2F2 der Codeprüfeinrichtung berichtigt. Durch Betätigung des Kontaktes 2 £14 wird die Weiterseindung über die Relais 22Vl bis 2TV5 veranlaßt. Die Verteilarkontakte 2sl bis 2j6 senden das entsprechende Fernschreibzeichen aus, wobei die Kontakte 2 .rl bis 2 j5 die Schrittgruppe und 2.?6 dan Sperrschritt weitergeben.
Bei einem Pausenzeichen bleibt, da alle fünf Relais 22Vl bis 22V5 Minusschritte geben, das Relais 2P stromlos. Dessen Anker2/>· gibt dann zusammen, mit dam Kontakt 2^6 Dauertrennstrom auf die Weitersendeleitung.
Sollte trotz der Umpolung der unsicheren Schritte kein auswertbares Zeichen entstanden sein, so· ist das Relais 2Ql erregt und über 2K14 auch das Relais 2 Q 2. Der Kontakt. 2 q 2 trennt die Sender'kontakte 2sl, 2s2, 2j4 und 2^5 ab und legt an 2^3 Spannung. Dadurch wird das Zeichen · 1 gesendet, das innerhalb des Fünfer-Fernschreiibcodes das Zeichen für einen Zwischenraum darstellt. Selbstverständlichkann durch das Relais 2 Q 2 auch die Aussendung eines anderen S chmi erz eichene oder eine selbsttätige, Rückfrage veranlaßt werden.
Die Anordnung nach der Erfindung wurde für zwei ganz spezielle störanzeigende Fernschreibecodes beschrieben.. Sie kann selbstverständlich für die verschiedensten anderen störanzeigenden oder korrigier renden Codes Verwendung finden, so* beispielsweise für einen Neuner-Code, der außer den fünf Schritten des Fernschreibzeicbens vier Sicherungsschritte1 mit überträgt. In jedem Falle ist lediglich, abhängig von einer Schrittprüfung, eine Umpolung der Schritte des Zeichens vorzunehmen, die als unsicher erkannt wurden.
Für die Verwirklichung der Erfindung sind auch nicht, wie es an Hand der Ausführungsbeispiele unter anderem aus Übersichtlichkeitsgründen geschah, unbedingt Empfangsanordnungen erforderlich, die mit Nockenkotitakten und Relais arbeiten. Die Erfindung kann selbstverständlich auch bei Empfangsverteilern, die mit Zählketten und elektronischen Schaltmitteln ausgerüstet sind, mit Vorteil angewendet werden.

Claims (8)

P A TENT ANSPROCHE:
1. Anordnung zur teilweisen Störbefreiung telegrafischer Nachrichten, die nach einem Doppelstromveirfahren als Schrittgruppen eines fehleranzeigenden Codes, der auch mehrfach gestörte Zeichen als gestört erkennt, übertragen werden, unter gleichzeitiger Verwendung einer Einrichtung zum Auswerten dies übertragenen Codes (Codeprüfeinrichtung) und einer Schrittprüfeinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß das Empfangsergebnis der Schrittprüfeinrichtung (D-Relais) dazu verwendet wird, ein durch die Codeprüfeinriehtung ermitteltes, dem fehleranzeigendein Code nicht entsprechendes Zeichen dadurch zu berichtigen, daß die Schrittprüfeinrichtung zwischen sicher und unsicher empfangenen Schritten unterscheidet, und daß bestimmte Schritte aus der Reihe der als unsicher gekennzeichneten Schritte innerhalb des empfangenen Zeichens so lange umgepolt werden, bis ein der Codebedingung genügendes Zeichen vorliegt.
2. Anordnung nach Anspruch 1 unter Verwendung eines Codes, der mehrfach gestörte Zeichen als gestört erkennt und gegebenenfalls Zeichen, die nur wenige gestörte Schritte enthalten, selbst
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korrigiert, dadurch gekennzeichnet, daß das Ergebnis der Schrittprüfung nur dann herangezogen wird, wenn die Codeprüfeinriehtung ein selbst nicht beriichtigbares Zeichen festgestellt hat.
3. Anordnung nach Anspruch. 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel vorgesehen sind zur Anzeige und damit gegabenenfalls zur Auslösung einer Rückfrage eines nicht berichtigbaren Zeichens.
4. Anordnung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß außer einer Gruppe von EmpfangsoTgänen (ii-Relaiis), die entsprechend der wahrscheinlichen Polung der empfangenen Schritte eingestellt wird, eine weitere Gruppe von Speicherorganen (D-Relais) vorgesehen ist, die durch ihre Polung anzeigen, ob· der empfangene Schritt mit großer Wahrscheinlichkeit richtig bzw. ob· er unsicher ist.
5. Anordnung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß außer je einer Gruppe von Empfangsorganen, für den Empfang der wahrscheinilichten Polung und den Grad der1 Sicherheit, z.B. Relais (IRl bis 1R7 und IDl bis 1D7 in Fig. 1), jeweils mindestens eine zweite entsprechend ausgebildete Gruppe von Schaltorganen (Ii? 11 bis Ii? 17, ID11 bis ID17) vorgesehen ist, die die beim Empfang gespeicherten Werte zur Durchführung einer Überprüfung und Fehlerkorrektur übernehmen.
6. Anordnung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb der Auswägevorrichtung für eine Fehleranzeige nach dem Sicherungscode, vorzugsweise neben einem üblichen Überwachungsorgan (Relais IV), ein Organ (Relais. 1 U) vorgesehen ist, das, abhängig davon, ob das empfangene Zeichen zu viele oder zu wenige Stromschritte einer Polarität enthält, eine zur Korrektur der Zeichen vorhandene Umpoleinrich'tung vorbereitet, SO' daß nur Schritte der zuviel empfangenen Art bei einem Korrekturgang in ihrer Polarität verändert werden können (Fig. 2 und 3).
7. Anordnung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Umpolung einzelner Schritte oder Sohrittgruppen abhängig von der Schrittprüfung nach einem eingestellten Programm (2 £15, 2M6, 2 £17) vorgenommen wird.
8. Anordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß nach jeder Umpolung die Codeprüfeinrichtung prüft, ob ein richtiges oder ein durch die Codeprüfeinrichtung selbst berichtigbareis Zeichen entstanden ist, wobei Mittel vorgesehen sind (2U- bzw. 2F-Relais in Fig. 6), die diie Umpoleinrichtung in diesem Falle anhalten.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 926 557.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
© 70&65T/138 8.57
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CH358112D CH358112A (de) 1956-04-24 1957-04-18 Verfahren zur Störbefreiung telegraphischer Nachrichten

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