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DE1013679B - Verfahren zum Abfuellen von Druckfluessigkeiten und Vorrichtung zur Ausuebung des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zum Abfuellen von Druckfluessigkeiten und Vorrichtung zur Ausuebung des Verfahrens

Info

Publication number
DE1013679B
DE1013679B DEA24226A DEA0024226A DE1013679B DE 1013679 B DE1013679 B DE 1013679B DE A24226 A DEA24226 A DE A24226A DE A0024226 A DEA0024226 A DE A0024226A DE 1013679 B DE1013679 B DE 1013679B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pump
cylinder
pressure
hydraulic fluid
backing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA24226A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Egon Johann Honisch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Aeratom A G
Original Assignee
Aeratom A G
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Aeratom A G filed Critical Aeratom A G
Publication of DE1013679B publication Critical patent/DE1013679B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B31/00Packaging articles or materials under special atmospheric or gaseous conditions; Adding propellants to aerosol containers
    • B65B31/003Adding propellants in fluid form to aerosol containers

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Dispersion Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Containers And Packaging Bodies Having A Special Means To Remove Contents (AREA)

Description

  • Verfahren zum Abfüllen von Druckflüssigkeiten und Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens Gegenstandl der Erfindung ist ein Verfahren zum Abfüllen von Druckflüssigkeiten und eine Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens.
  • Unter Druckflüssigkeiten sind vorwiegend Flüssiggase zu verstehen, d. h. Gase, die unter Druck bei Raumtemperatur flüssig sind, die aber bei Druckminderung, z. B. beim Ausströmen in die Atmosphäre, in die gasförmige Phase eintreten. Solche Druckflüssigkeiten sind z. B. flüssige Kohlensäure oder Difluordicblormethan und ähnliche Stoffe der gleichen Familie, die weitgehende Verwendung für die Herstellung von Aerosolen gefunden haben.
  • Unter Druckflüssigkeit wird ferner eine beliebige Mischung aus einem Flüssiggas und einem anderen Stoff, vorwiegend einer Flüssigkeit, verstanden, z. B. eine Mischung aus 75 Volumprozent Duftstoff und 25 Volumprozent Difluordichlormethan.
  • Dile Schwierigkeit beim Abfüllen solcher Druckflüssigkeiten liegt im folgenden: Die Druckflüssigkeiten befinden sich in ihren,Druckbehältern gewissermaßen im siedenden Zustand, d. h., der untere Teil des Druckbehälters ist mit Flüssigkeit, der obere Teil mit dem Dampf der Druckflüssigkeit angefüllt. Leitet man nun eine solche Druckflüssigkeit in die Abfüllmaschine und ist diese nur ein wenig wärmer als die Druckflüssigkeit, so kommt es unweigerlich zu Dampfbildung. Ist dieses in dem dosierenden Teil der Abfüllmaschine der Fall, z. in der Dosierungspumpe, so ist es klar, daß gewichtsmäßig nicht die eingestellte Menge gefördert wird, was schwere Störungen insbesondere bei der Herstellung von Aerosolen mit sich bringt.
  • Man hat versucht, dieser Schwierigkeit Herr zu werden, indem man die Druckflüssigkeit vor ihrem Eintritt in die Druckabfüllmaschine durch ein Kühlsystem trieb. Dort wurde sie so stark abgekühlt, da&s die Verdampfungsgefahr bei Kontakt mit wärmeren Maschinenteilen aufgefangen wurde. Eine solche Kühleinrichtung ist aber teuer und kompliziert die ganze Anlage.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Schwierigkeiten unter Ausnutzung eines physikalischen Prinzips in einfachster Weise zu beseitigen und darüber hinaus eine besonders praktische Druckabfüllmaschine und ein unkompliziertes Verfahren zum Abfüllen von Druckflüssigkeit zu schaffen.
  • Es wurde schon erwähnt, daß sich die Druckflüssigkeiten gewissermaßen in einem siedenden Zustand befinden. Eine bekannte Mischung hat z. B. einen Dampfdruck von 2,5 atü bei 200 C. Würde man diese Flüssigkeit so zusammenpressen, daß sie einen Druck von z. B. 10 atü annimmt, so ist es klar, daß bei 200 C eine Verdampfung nicht mehr eintreten kann.
  • Zweck der vorliegenden Erfindung ist, die geschilderten Nachteile zu beheben. Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Abfüllen von Druckflüssigkeiten und auf eine Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren zum Abfüllen von Druckflüssigkeiten besteht darin, daß die abzufüllende Druckflüssigkeit, bevor sie in die Dosierungspumpe gelangt, durch eine Vorpumpe derart komprimiert wird, daß deren Druck über dem Dampfdruck liegt, der der Temperatur entspricht, welche die Druckflüssigkeit in der Vorrichtung zum Abfüllen einnimmt, worauf sie durch die Vorpumpe in den Dosierungszylinder gefördert wird.
  • Die Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens zeichnet sich dadurch aus, daß dieselbe eine Dosierungspumpe für die abzufüllende Druckflüssigkeit und eine in die Zuleitung der Dosierungspumpe eingeschaltete Vorpumpe aufweist, welch letztere sowohl zum Komprimieren der Druckflüssigkeit wie auch zur nachherigen Förderung derselben in den Förderzylinder der Dosierungspumpe dient.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 einen Vertikalschnitt durch die Vorrichtung und Fig. 2 eine Einzelheit.
  • Mit 1 ist der Zylinder der Vorpumpe bezeichnet, in welchem ein an sich bekanntes Verbundkolbensystem axial verschiebbar angeordnet ist. Dasselbe besteht aus dem Antriebskolben 2, der Kolbenstange 3 und dem Förderkolben 4;. Die zum Betrieb der Vorpumpe erforderliche Preßluft tritt durch die Einströmöffnung 5 ein und aus. Von dem nicht gezeichneten Lagerbehälter der Druckflüssigkeit geht die Rohrleitung 6 über ein in der Pfeilrichtung sich öffnendes Rückschlagventil 7 zu dem unter dem Förderkolben 4 liegenden Förderzylinder8 der Vorpumpe. Wenn der Treibzylinder 9 der Vofipumpe nicht unter Preßluft steht und entlüftet ist, kann dile Druckflüssigkeit durch die Leitungen 6 und über 7 in den Förderzylinder 8 eintreten, wo durch den Eigendruck der Druckflüssigkeit das Verbundkolbensy.item nach oben gedrückt wird, so daß sich der Förderpumpenraum8 teils mit Flüssigkeit, teils mit Dampf anfüllt. Das Volumen des Förderzylinders 8 - ist größer als das Volumen des Förderzylinders 10 der noch zu beschreibenden Dosierungspumpe. Er sei in dem Ausführungsbeispiel als doppelt so groß angenommen. Die im Förderzylinder 8 befindliche Dampfmenge spielt dadurch keine schädliche Rolle, den erstens wird sie durch die nachfolgende erfindungsgemäße Komprimierung zur Kondensation gebracht- und zweitens erfolgt der übertritt der Druckflüssigkeit von der Vorpumpe zur Dosierungspumpe durch eine am Fuße beider Pumpen angebrachte Rohrleitung 11 über ein in der Pfeilrichtung sich öffnendes Rückschlagventil 12, so daß nur Flüssigkeit, nicht aber Gas in die Dosierungspumpe eintreten kann. Die Preßluft im Treibzylinder 9 kann das Verbundkolbensystem nur so weit hinunterdrücken, bis die eingestellte- Füllung des Förderzylinders 10 der Dosierungspumpe erreicht ist. Der Überschuß der Druckflüssigkeit verbleibt im Förderzylinder 8 der Vorpumpe.. Dieser Uberschuß dient zusammen mit der beim nächsten Spiel in den Förderzylinder8 einströmenden-Druckflüssigkeit erneut zur Befüllung der Vorpumpe.
  • Die Dosierungspumpe D besteht im wesentlichen aus dem Treibzylinder 13 mit der Ein- und Ausströmöffnung 14 für die Preßluft und dem Kolben 15. Dieser bildet mit dem Dosierungskolben 16 und der Kolbenstange 17 ebenfalls ein Verbunidkolbensystem.
  • Die Kolbenstange 17 setzt sich noch oberhalb des Kolbens 15 fort und ragt aus dem Zylinderdeckel 18 und aus der Stopfbuchse 19 heraus. In der Zeichnung ist die olbenstange 17 in einer Position dargestellt, bei der sie gerade an der-,Anschlagspindel 20 zum Anliegen kommt. Die Anschlagspindel 20 ist mittels des -Drehknopfes 21 leicht verstellbar. Sie ist drehbar im Joch 22, das von den nur. teilweise gezeichneten Säu--len 23 und 23' getragen wird, angeordnet. Das übrige Maschinengestell ist, da';konventionell, nicht gezeichnest. V on der Dosierungspumpe D führt ein Zuleitungsrohr 24 zum Füllkopf 25. Dieser besitzt in seinem Innern den Ventilteller-Z6,-der auf seiner dem Zuleitungsrohr 24 zugekehrten Oberfläche mit einer elastischen Dichtungsscheibe (nicht gezeichnet) versehen ist. Durch ~die Schraubenfeder 27 werden der -Ventilteller 26 und die::dai-auf befindliche elastische Dich.tungsscheibe dicht gegen das untere Ende des Zuleitungsrohres 24 gepreßt, wodurch ein Abschluß in Richtung auf die Pumpe zu erzielt wird, solange der Druck im Förderzylinder 10 nicht stärker als die -Wirkung der Schraubenfeder 27 ist. Der Füllkopf be--sitzt die Einführöffnung :28, die innen mit einem elastischen, nicht gezeichneten Dichtungsring versehen ist. In diese Einführöffnimg 28 wird der Ventil stuten 29 des zu befüllenden Aerosolbehälters 30 eingeführt. Dieser steht auf einem Tisch 31, der mittels der Kolbenstange 32 von dem Kolben 33 des Luftzylinders 34 gehoben wird, wenn durch Drücken des Knopfes 35 des Lufteinlaßventils 36 Preßluft vom nicht gezeichneten Luftkompressor durch die Leitung 37 in den Zylinder 34 strömen kann. Sobald man den Knopf 35 nicht mehr drückt, erfolgt der Rücklauf des Kolbens 33 durch Expansion der vorher gespannten Schraubenfeder36'. Die Maschine wird zweckmäßig durch ein Fußpedalventil gesteuert. In einem solchen Fußpedal (nicht gezeichnet) befinden sich die beiden pneumatischen Ventile 38 und 39 (Fig. 2). 38' und 39' sind zwei Druckknöpfe, die durch die nicht gezeichnete Fußpedalplatte heruntergedrückt werden. Diese Ventile wirken wie folgt: Die Zuleitung 40 zu den Ventilen ist mit dem nicht gezeichneten Luftkompressor verbunden. Die Ableitung 14' des Ventils 38 ist mit der Zuleitung 14 des Luftzylinders 13 der Dosierungspumpe verbunden. Die Ableitung 5' des Ventils 39 ist mit der Zuleitung 5 des Treibzylinders 9 der Vorpumpe verbunden. Beide Ventile sind so eingerichtet, daß, wenn die nicht gezeichnete Pedalplatte auf die Knöpfe 38' und 39' drückt, das Ventil 38 Luft durchläßt, während das Ventil 39 einerseits keine Luft durchläßt und andererseits den Treibzylinder 9 entlüftet. Als Folge dieser Ventileinstellung kann die Druckflüssigkeit in den Förderzylinder 8 einströmen und diesen Zylinder anfüllen, während die sich im Förderzylinder 10 befindende Druckflüssigkeit infolge der Einwirkung der Preßluft auf den Kolben 15 und damit auf den Förderkolben 16 durch den Füllkopf 25 in den Aerosolbehälter 30 gepreßt wird, indem die Ventilplatte 26 unter der Einwirkung des Druckes nachgibt, so daß die aus dem Förderzylinder 10 kommende Flüssigkeit in den Aerosolbehälter 30 gelangen kann. Sobald der Druck im Förderzylinder 10 bei Umschaltung der Ventile 38 und 39 geringer wird (s. folgende Beschreibung), drückt die Schraubenfeder 27 den Ventilteller 26 kräftig gegen das untere Ende des Zuleitungsrohres 24, das dadurch druckdicht abgeschlossen wird. Hebt man den Fuß von der nicht gezeichneten Pedalplatte, so daß diese z. B. durch eine nicht gezeichnete Schraubenfeder nach oben gehoben wird, so wird der Druck von den beiden Knöpfeni38' und 39' entlastet. Jetzt geht der umgekehrte Vorgang vor sich, nämlich: Das Ventil 38 läßt k,eineLuft.durch und entlüftet gleichzeitig den Zylinder 13. Hingegen läßt das Ventil 39 Luft durch, die in den Treibzylinder 9 einströmt und das Verbundkolbensystem (2, 3 und 4) nach unten drückt, wobei die in dem Förderzylinder 8 befindliche Druckflüssigkeit so stark komprimiert wird, daß die Dämpfe, die sich möglicherweise gebildet haben, kondensiert werden. Gleichzeitig wird die Druckflüssigkeit über das Rückschlagventil 12 in den Förderzylinder 10 der Förderpumpe getrieben. Die beiden Rückschlagventile 7 und 12 verhindern, daß Flüssigkeitsmengen in unerwünschter Weise zurücktreten könnten. Durch die Anschlagspindel 20 kann die gewünschte Füllmenge-genau eingestellt werden, wozu man neben der Anschlagspindel 20 zweckmäßigerweise eine in der Zeichnung nicht dargestellte Skala des Inhaltes vom Förderzylinder 10 ~anbringt.
  • Die Vorrichtung nach dem beschriebenen Beispiel hat den großen Vorteil, daß sie ganz ohne Elektrizität und dadurch ohne Funkenbildung arbeitet. Steuerung und Antrieb erfolgen ausschließlich durch in einem Nebenraum erzeugte Preßluft, so daß Explosionen von Druckflüssigkeiten, z. B. bei Austreten derselben aus einer undichten Rohrverbindung, ausgeschlossen sind. Die Arbeitsweise ist durch Fortfall komplizierter Hubeinstellungen, z. B. veränderlicher Kurbelgetriebe, außerordentlich einfach. Der die Maschine bedienende Arbeiter hat nichts weiter zu tun, als den Aerosolbehälter 30 auf den Teller 31 zu setzen und den Knopf 35 zu drücken, wodurch der Aerosolbehälter 30 mit der Ventilöffnung 29 in die Einführöffnung 28 des Fülikopfes 25 druckdicht eingeführt wird. Nunmehr betätigt er das Fußpedal, wodurch die sich im Förderzylinder 10 befindliche Menge der Druckflüssigkeit in den Aerosolbehälter 30 gepreßt wird. Läßt er nunmehr den Knopf 35 sowie die Fußpedalplatte los, so sinkt der Teller 31 in seine Ausgangsstellung zurück, und der gefüllte Aerosollbehälter 30 kann nunmehr entnommen werden. Gleichzeitig hat sich in der schon beschriebenen Weise der Förderzylinder 10 der Dosierungspumpe D erneut mit neuer Druckflüssigkeit gefüllt, und zwar genau mit derjenigen Menge, die mittels der Anschlagspindel 20 eingestellt wurde. Das Spiel kann nunmehr von neuem beginnen.
  • Es ist vorteilhaft, den Durchmeser des Kolbens 15 wesentlich größer als den des Kolbens 16 zu machen.
  • Beträgt das Verhältnis der beiden Oberflächen beispielsweise 4:1 und hat die durch die Leitung 14 einströmende Preßluft einen Druck von 10 atm, so wird im Förderzylinder 10 ein Druck von 40 atm erzeugt, der eine rasche Füllung durch die feinen inneren Öffnungen des nicht gezeichneten Ventilmechanismus des Aerosolbehälters 30 erlaubt.
  • Anstatt der im dargestellten Ausführungsbeispiel intermittierend arbeitenden Vorpumpe kann man auch eine kontinuierlich arbeitende Pumpe, z. B. eine Kolbenpumpe, Rotationspumpe oder Membranpumpe, verwenden. In einem solchen Fall muß die kontinuierlich arbeitende Pumpe mit einer Rückflußeinrichtung, z. B. einem sogenannten By-Paß, versehen sein, damit die über die eingestellte Dosierungsmenge hinaus geförderte Druckflüssigkeit in den vor der Vorpumpe liegenden Raum zurückfließen oder ausweichen kann.
  • Auch diese Pumpen müssen selbstverständlich die Druckflüssigkeiten auf einen solchen Druck bringen, daß keine Dampfbildung eintreten kann, die zu einer ungenauen Dosierung führen würde.
  • Die Praxis hat gezeigt, daß ein sanftes Ansteigen des Verbundkolbensystems 2, 3, 4 einen Überschuß an Gasbildung im Förderzylinder 8 verhindert. Aus diesem Grunde ist der Antriebsteil der kontinuierlich arbeitenden Vorpumpe mit einer an sich bekannten Geschwindigkeitsreguliervorriohtung versehen.
  • Die Vorrichtung zur Ausübung des erfindungsgemäßen Verfahrens könnte in ihren Einzelheiten auch anders als gezeichnet ausgebildet sein, ohne daß dadurch das Wesen der Erfindung beeinträchtigt würde.

Claims (15)

  1. PATENTANSPRUCHE: 1. Verfahren zum Abfüllen von Druckflüssigkeinen, dadurch gekennzeichnet, daß die abzufüllende Druckflüssigkeit, bevor sie in die Dosierungspumpe gelangt, durch eine Vorpumpe derart komprimiert wird, daß deren Druck über dem Dampfdruck liegt, der der Temperatur entspricht, welche die Druckflüssigkeit in der Vorrichtung zum Abfüllen einnimmt, worauf sie durch die Vorpumpe in den Dosierungszylinder gefördert wird.
  2. 2. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dieselbe eine Dosierungspumpe (D) für die abzufüllende Druckflüssigkeit und eine in die Zuleitung (6, 11) der Dosierungspumpe (D) eingeschaltete Vorpumpe (1) aufweist, welch letztere sowohl zum Komprimieren der Druckflüssigkeit wie auch zur nachherigen Förderung derselben in den Förderzylind,er (10) der Dosierungspumpe (D) dient.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorpumpe (1) einen Treib-(9) und einen Förderzylinder (8) sowie ein an sich bekanntes Verbundkolbensystem (2, 3, 4) mit mindestens einem Antriebskolben (2) und einem Förderkolben (4) für die Druckflüssigkeit besitzt.
  4. 4. Vorrichtung nach Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung des Verbundkolbensystelns (2, 3, 4) der Vorpumpe (1) in der einen Richtung in an sich bekannter Weise durch Beaufschlagung des Antriebskolbens (2) mit einem Treibmittel erfolgt, während die Bewegung des Verbundkolbensystems (2, 3, 4) in der andern Richtung bei Füllung des Förderzylinders (8) der Vorpumpe (1) durch den Eigendruck der einströmenden Druckflüssigkeit erfolgt.
  5. 5. Vorrichtung nach Ansprüchen 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Volumen des Förderzylinders (8) der Vorpumpe (1) größer als das Volumen des Förderzylinders (10) der Dosierungspumpe (D) ist.
  6. 6. Vorrichtung nach Ansprüchen 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß in die Zuleitung (6) vom Flüssigkeitstank zur Vorpumpe (1) ein an sich bekanntes Absperrorgan (7) eingebaut ist, das den Rücklauf der Druckflüssigkeit in die vor der Vorpumpe (1) liegende Zuleitung (6) verhindert.
  7. 7. Vorrichtung nach Ansprüchen 2 bis 6, dadurch gekennzleichnet, daß die Dosierungspumpe (D) mit einem an sich bekannten Verbundkolbensystem (15, 16, 17) ausgerüstet ist.
  8. 8. Vorrichtung nach Ansprüchen 2 bis 7, bei der sowohl die Vorpumpe (1) als auch die Dosierungspumpe (D) mit Preßluft betrieben werden, dadurch gekennzeichnet, daß die pneumatische Steuerung der Treibzylinder (9, 13) sowohl der Vorpumpe (1) wie auch der Dosierungspumpe (D) durch zwei unter dem Einfluß eines gemeinsamen Fußpedals stehende pneumatische Steuerventile (38, 39) erfolgt, die so eingerichtet sind, daß bei Betätigung des Fußpedals in der einen Richtung der Treibzylinder (13) der Dosierungspumpe (D) Preßluft erhält und der Treibzylinder (9) der Vorpumpe (1) entlüftet wird, während bei der Betätigung des Fußpedals in der andern Richtung der Treibzylinder (9) der Vorpumpe (1) Preßluft erhält und der Treibzylinder (13) der Dosierungspumpe (D) entlüftet wird.
  9. 9. Vorrichtung nach Ansprüchen 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorpumpe (1) eine kontinuierlich laufende Kolbenpumpe ist, die mit einer an sich bekannten Rückflußeinrichtung für die über die Dosierungsmenge hinaus geförderte Druckflüssigkeit versehen ist.
  10. 10. Vorrichtung nach Ansprüchen 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorpumpe (1) eine kontinuierlich laufende Rotationspumpe ist, die mit einer an sich bekannten Rüdfflußeinrichtujng für die über die Dosierungsmenge hinaus geforderte Druckflüssigkeit versehen ist.
  11. 11. Vorrichtung nach Ansprüchen 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorpumpe (1) eine kontinuierlich laufende Membranpumpe ist, die mit einer an sich bekannten Rückflußeinrichtung für die über die Dosierungsmenge hinaus geförderte Druckflüssigkeit versehen ist.
  12. 12. Vorrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch ein den Rücklauf der Druckflüssigkeit von der Dosierungspumpe (D) zur Vorpumpe (1) verhinderndes Absperrorgan (12), einen Füllkopf (15) für den befüllenden Behälter (30), ein vor dem Auslauf zum Füllkopf (25) angeordnetes Absperrorgan (26) zur Verhinderung des unzeitigen Auslaufens der Druckflüssigkeit und eine Vorrichtung {31 bis 37) zur Verbindung des abzufüllenden Behälters (30) mit dem Füllkopf (25).
  13. 13. Vorrichtung nach Ansprüchen 2 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zur Verbindung des abzufüllenden Behälters (30) mit dem Füllkopf (25) aus einem Zylinder (34) und einem mittels eines Treibmittels gehobenen Kolben (33) besteht, der über eine Kolbenstange (32) eine Tischplatte (31) zur Aufnahme des zu füllenden Behälters trägt, wobei der Hebevorgang durch Öffnung eines Absperrorgans (35) für das Treibmittel ausgelöst wird.
  14. 14. Vorrichtung nach Ansprüchen 2 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß das vor dem Auslauf des Füllkopfes (25) angeordnete Absperrorgan zur Verhinderung des unzeitigen Auslaufes der Druckflüssigkeit ein Druckventil ist, dessen Kraftschluß so bemessen ist, daß es sich öffnet, wenn der Druck der in der Dosierungspumpe (D) befindlichen Druckflüssigkeit auf die zur Abfüllung erforderliche Höhe steigt, daß es jedoch unter dem Druck der aus der Vorpumpe (1) einströmenden Flüssigkeit geschlossen bleibt.
  15. 15. Vorrichtung nach Ansprüchen 2 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebsteil der kontinuierlich arbeitenden Vorpumpe (1) mit einer an sich bekannten Geschwindigkeitsreguliervorrichtung versehen ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 903 936, 895 159, 819 040, 736 778, 512 462; deutsche Patentanmeldung M 15648Ia/17g.
DEA24226A 1955-02-04 1956-02-01 Verfahren zum Abfuellen von Druckfluessigkeiten und Vorrichtung zur Ausuebung des Verfahrens Pending DE1013679B (de)

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