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Die vorliegende Erfindung betrifft
eine Kardanwelle und ein Verfahren zum Herstellen derselben gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 1 bzw. 4.
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Eine Kardanwelle ist ein Bauteil
des Leistungsübertragungs-
bzw. Getriebesystems eines Automobils mit Frontmotor und Hinterradantrieb,
das zur Übertragung
von durch den Motor erzeugter Leistung auf die Hinterräder arbeitet.
Die Kardanwelle ist zum Beispiel zwischen dem Getriebe und dem Differential
des Automobils zum Übertragen
des Rotationsdrehmoments des Motors auf die Hinterräder angeordnet.
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Im allgemeinen weist die Kardanwelle
einen rohrförmigen
Wellenhauptkörper,
eine Gabel bzw. ein Gabelgelenk, das mit einem Ende des Wellenhauptkörpers für eine Verbindung
mit dem Getriebe verbunden ist, und eine Gabel bzw. einen Gabelkörper auf,
die mit dem anderen Ende des Wellenhauptkörpers für eine Verbindung mit dem Differential
verbunden ist. Um einen Bedarf nach Kardanwellen geringen Gewichts
zu decken, wurden tendenziell in den vergangenen Jahren Kardanwellen
verwendet, bei denen der Wellenhauptkörper aus einem faserverstärkten Kunststoff
(im folgenden als „FRP„ bezeichnet)
ausgebildet ist. Bei den Kardanwellen, die den aus FRP bestehenden
Wellenhauptkörper
haben, ist die aus Metall bestehende Gabel mit dem Wellenhauptkörper verbunden,
wobei ein Teil davon in den Wellenhauptkörper passend eingesetzt ist.
Um ein durch den Motor erzeugtes hohes Rotationsdrehmoment auf die
Hinterräder
ohne jeglichen Verlust dazwischen zu übertragen, ist es entscheidend,
das Auftreten eines Durchrutschens zwischen einer inneren Umfangsfläche des
Wellenhauptkörpers
und einer äußeren Umfangsfläche des
Teils der Gabel zu vermeiden, der in den Wellenhauptkörper an
dem Verbindungsabschnitt des Wellenhauptkörpers und der Gabel passend
eingeführt
ist, um die geeignete Übertragung
des Drehmoments dazwischen sicherzustellen. Um das zu verwirklichen,
sind bei vielen Kardanwellen Verzahnungen mit sich axial erstreckenden
Zähnen
an der äußeren Umfangsfläche des
entsprechenden Teils der Gabel so ausgebildet, dass dieser gezahnte
Abschnitt so passend in den Wellenhauptkörper eingeführt wird, dass er daran für eine Übertragung
eines ausreichenden Drehmoments verbunden ist (in dieser Beschreibung
bedeutet der Ausdruck „axial„ eine
axiale Richtung der Kardanwelle, und im folgenden bedeutet der Ausdruck „axial„ die axiale
Richtung der Kardanwelle, sofern es nicht anders angegeben ist).
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Andererseits gab es im Hinblick auf
das Sicherstellen der Insassensicherheit zu dem Zeitpunkt einer Kollision
eine Entwicklung in Richtung einer an der Karosserie des Automobils
bzw. des Fahrzeugs angenommenen Knautschzone, um eine Stoßenergie,
die zu dem Zeitpunkt einer derartigen Kollision des Fahrzeugs mit
einem anderen Fahrzeug erzeugt wird, durch die Karosserie aufzunehmen,
um den Stoß zu
vermindern, der anderenfalls auf die Insassen weitergegeben würde. Bei
dem Vorfall, dass ein Fahrzeug, das den Knautschzonenaufbau hat,
in einen Unfall mit einer Front- oder Heckkollision gerät, das heißt, dass
eine Druckbelastung bzw. Kompressionsbelastung auf die Kardanwelle
in axiale Richtung aufgebracht wird, wird in Betracht gezogen, dass
die Kardanwelle wie ein Stoßrückführungsstab
oder eine -stütze
wirkt und die Aufnahme der Stoßenergie
durch die Karosserie behindert. Um das im Hinblick auf die Beseitigung
der Störung
mit der Aufnahme des Stoßes
durch die Karosserie zu bewältigen,
wurden Kardanwellen entwickelt, die auf der Grundlage eines Konzepts
ausgelegt sind, bei dem die Gabel in den Wellenhauptkörper zum
Zeitpunkt der Kollision eindringt. Bei dieser Bauart der Kardanwellen
ist es wünschenswert,
dass eine Kraft, die erforderlich ist, wenn die Gabel in den Wellenhauptkörper eindringt,
oder die Eindringkraft so klein wie möglich ist.
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Bei der Kardanwelle mit dem vorstehend
genannten Aufbau sind jedoch die Verzahnungen an der äußeren Umfangsfläche der
Gabel ausgebildet, um die geeignete Übertragung des Drehmoments
sicherzustellen, und bei dem Vorfall, dass eine axiale Drucklast
auf die Kardanwelle aufgebracht wird, muss die Gabel in den Wellenhauptkörper eindringen,
während
die Zähne
der Verzahnungen an der inneren Umfangsfläche des Wellenhauptkörpers schneiden,
wobei die Eindringkraft extrem erhöht wird.
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Um das zu bewältigen, wurden Untersuchungen
durchgeführt,
um Technologien zur Verringerung der Eindringkraft der Kardanwelle
mit der Gabel mit Verzahnungen an ihrer äußeren Umfangsfläche zu entwickeln, und
als ein Beispiel der entwickelten Technologien offenbart die Japanische
ungeprüfte
Patentoffenlegungsschrift
JP-A-7-208445 eine
Kardanwelle, bei der ein Wellenhauptkörper eine Hauptschicht, die
sich über
seinen gesamten Wellenkörper
in eine axiale Richtung erstreckt, und eine Teilschicht aufweist,
die an der Innenseite der Hauptschicht vorgesehen ist und Verstärkungsfasern
aufweist, wobei eine Gabel einen Keil hat, der ein führendes
Ende hat, das einem Zwischenschichtabschnitt zwischen der Hauptschicht
und der Teilschicht entgegensteht, wodurch der Keil beim Aufbringen
einer axialen Drucklast auf die Gabel die Hauptschicht und die Teilschicht
voneinander trennt und in den Wellenhauptkörper eindringt, während der
Wellenhauptkörper aufgerissen
wird.
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Bei dieser Kardanwelle ist die Gabel
mit den an ihrer äußeren Umfangsfläche ausgebildeten
Verzahnungen in den Wellenkörper
pressgepasst, um mit der inneren Umfangsfläche der Teilschicht verbunden
zu sein, und die Übertragung
des Rotationsdrehmoments wird zwischen der Teilschicht und der Gabel
sichergestellt. Wenn andererseits eine axiale Drucklast auf die
Gabel aufgebracht wird, werden die Teilschicht und die Hauptschicht
des Wellenhauptkörpers
voneinander getrennt, und die Gabel dringt zusammen mit der Teilschicht
in den Wellenhauptkörper
ein, um dadurch die Eindringkraft zu verringern. Gemäß dem Aufbau
dieser Kardanwelle wird nämlich
das vorstehend genannte Problem durch einen Aufbau gelöst, bei
dem die Kardanwelle in einen Abschnitt zum Sicherstellen von Eigenschaften
der Übertragung
eines hohen Rotationsdrehmoments und einen Abschnitt zum Sicherstellen
einer geringen Eindringkraft geteilt ist.
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Während
jedoch behauptet wird, dass die in
JP-7-208445 offenbarte
Kardanwelle eine geringere Eindringkraft im Vergleich mit der herkömmlichen
Kardanwelle vorsieht, bei der eine Gabel mit an ihrer äußeren Umfangsfläche ausgebildeten
Verzahnungen einfach passend in einen Wellenhauptkörper eingeführt ist
(im folgenden als eine "herkömmliche
Kardanwelle" bezeichnet),
erreicht die dadurch vorgesehene Eindringkraft noch nicht das befriedigende
Niveau, da noch eine gewisse Kraft erforderlich ist, um die einstückig ausgebildeten
Haupt- und Teilschichten voneinander zu trennen. Außerdem kann
bei dieser Kardanwelle, sogar wenn keine axiale Drucklast auf die
Gabel aufgebracht wird oder während
eines normalen Betriebs, in Abhängigkeit von
der Bedingung, bei der die Haupt- und Teilschichten einstückig ausgebildet
sind, in Betracht gezogen werden, dass sich die zwei Schichten voneinander
trennen. Da des weiteren die Haupt- und Teilschichten an dem Wellenhauptkörper vorgesehen
werden müssen,
und der Keil an der Gabel vorgesehen werden muss, wird der Herstellungsprozess
kompliziert, wobei das die Herstellungskosten erhöht. Somit
leidet die die in
JP-7-208445 offenbarte
Kardanwelle zur Zeit noch unter den vorstehend genannten Problemen.
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Aus der
DE 197 22 917 ist eine Wellen-Naben-Einheit
bekannt, die ein Welle mit einer Wellenverzahnung und eine Nabe
mit einer Nabenverzahnung aufweist. Über die Verzahnung wird ein
Drehmoment von der Welle zu der Nabe übertragen. Hierin haben die
Zähne zwei
sich axial erstreckende Abschnitte wobei der Kopfkreisdurchmesser
der Wellenzähne
und der Fußkreisdurchmesser
der Nabenzähne
in beiden Abschnitten einer geraden Linie folgen und der Kopfkreisdurchmesser
der Nabenzähne
und der Fußkreisdurchmesser
der Wellenzähne
jeweils in den beiden Abschnitten unterschiedlich sind, so dass
die Zahnspitzen und die Zahntäler
komplementär
zueinander sind. Eine axiale Relativverschiebung zwischen Welle
und Nabe könnte
möglich sein
wenn sie nicht durch einen Rundsprengring verhindert wäre.
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Auch die
DE 43 02 726 offenbart eine Wellen-Naben-Verbindung,
die eine Welle mit einer Wellenverzahnung und eine Nabe mit einer
Nabenverzahnung aufweist, wobei über
die Verzahnung ein Drehmoment von der Welle zu der Nabe übertragen
wird. Dabei sind die Verzahnungen lediglich innerhalb eines bestimmten Abschnitts
an einem äußeren Bereich
der Verbindung spielfrei in Eingriff wobei zwischen den Verzahnungen an
einem inneren Bereich der Verbindung ein Spiel vorhanden ist.
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Es ist die Aufgabe der Erfindung
eine aus einem Hauptkörper
und einer Gabel bestehende Kardanwelle zu schaffen, bei der ein
Drehmoment zwischen Hauptkörper
und Gabel sicher übertragen
werden kann und eine Eindringkraft der Gabel in den Hauptkörper (z.B.
bei einem Frontalaufprall des Fahrzeugs) klein gehalten wird.
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Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe mit einer
Kardanwelle mit den in Anspruch 1 definierten Merkmalen als auch
mit einem Verfahren zu deren Herstellung mit den in Anspruch 4 definierten
Merkmalen gelöst. Vorteilhafte
Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen definiert.
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Bei der vorliegenden Erfindung ist
eine Kardanwelle offenbart, die im Wesentlichen aus einem Hauptkörper mit
Innenverzahnung und einer Gabel mit Außenverzahnung besteht. Die
Gabel ist in den Hauptkörper eingeführt und über deren
Verzahnung wird ein Drehmoment übertragen.
Herkömmlicherweise
erstreckt sich die Innenverzahnung des Hauptkörpers im Wesentlichen über eine
der Außenverzahnung
der Gabel entsprechende Länge.
Somit ist zwar eine Drehmomentübertragung
sichergestellt, die Gabel dringt jedoch bei Aufbringen einer Achskraft
(z.B. durch eine Frontalaufprall des Fahrzeugs) nicht leicht in
den Hauptkörper
ein, da das Verzahnungsende der Gabel an dem entsprechenden Verzahnungsende
des Hauptkörpers
anstößt.
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Das Problem, die Eindringkraft der
Gabel zu verringern, löst
die Erfindung dadurch, dass die Innenverzahnung des Hauptkörpers weitergeführt ist,
so dass die Gabel aufgrund der Achskraft weiter in das Innere des
Hauptkörpers
rutschen kann.
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In vorteilhafter Weise hat die Kardanwelle
gemäß der Erfindung
die an ihrer inneren Umfangsfläche ausgebildeten
Verzahnungseinpassnuten, die die Verzahnungseinpassabschnitte und
die Erweiterungsabschnitte haben, und schafft dadurch einen Mechanismus,
bei dem während
eines normalen Betriebs die Zähne der
an der äußeren Umfangsfläche des
Einführabschnitts
der Gabel ausgebildeten Verzahnungen in kämmendem Eingriff mit den Verzahnungseinpassabschnitten
der Verzahnungseinpassnuten gelangen, die an der inneren Umfangsfläche des
Wellenhauptkörpers
ausgebildet sind, um dadurch ein Rotationsdrehmoment geeignet zu übertragen,
wohingegen den Zähnen
der Verzahnungen beim Aufbringen einer axialen Drucklast einer bestimmten
Größe auf die
Gabel gestattet ist, entlang der durchgängig mit den Verzahnungseinpassabschnitten
ausgebildeten Erweiterungsabschnitte zu laufen, wodurch der Gabel
gestattet ist, in den Wellenhauptkörper einzudringen.
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Jedoch sind bei den herkömmlichen
Kardanwellen derartige Erweiterungsabschnitte der Verzahnungseinpassnuten
an der inneren Umfangsfläche
des Wellenhauptkörpers
nicht ausgebildet, und daher ist es zum Gestatten, dass die Gabel
in den Wellenhauptkörper
eindringt, nötig,
dass die axial mittenseitigen Enden (im folgenden als "entfernte Enden" bezeichnet) der
Verzahnungszähne
an der äußeren Umfangsfläche der Gabel
durch teilweises Ausschneiden der inneren Umfangsfläche des
Wellenhauptkörpers
vorrücken,
als würde
eine Nut mit einem Meißel
ausgehöhlt.
Außerdem
muss eine an Berührungsabschnitten
zwischen den Verzahnungszähnen
und der inneren Umfangsfläche
des Wellenhauptkörpers
erzeugte Reibungskraft überwunden
werden. Aufgrund dessen ist der Gabel nicht gestattet, bei dem Vorgang,
dass eine axiale Druckkraft bei einem Verkehrsunfall oder dergleichen
auf die Gabel aufgebracht wird, in den Wellenhauptkörper einzudringen,
außer
die aufgebrachte Last ist größer als
die Summe der Schneidkraft und der Reibungskraft.
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Dagegen sind bei dieser Kardanwelle
der Erfindung die Erweiterungsabschnitte der Verzahnungseinpassnuten
im Voraus an der inneren Umfangsfläche des Wellenhauptkörpers ausgebildet,
bevor die Gabel dort hinein eindringt. Wenn die Gabel in den Wellenhauptkörper eindringt,
ist daher fast keine vorstehend genannte Schneidkraft erforderlich,
die erforderlich ist, wenn beim teilweisen Ausschneiden der inneren
Umfangsfläche des
Wellenhauptkörpers
das Vorrücken
der Verzahnungszähne
erforderlich ist, und bei dem Vorgang, dass eine axiale Druckkraft
einer bestimmten Größe auf die
Gabel bei einem Verkehrsunfall oder dergleichen aufgebracht wird,
ist der Gabel gestattet, in den Wellenhauptkörper mit einer geringen Last
einzudringen. Einfach gesagt, wird im Vergleich mit den herkömmlich verwendeten
Kardanwellen die Eindringkraft, die notwendig ist, damit die Gabel
in den Wellenhauptkörper
eindringen kann, um ein derartiges Ausmaß geringer, dass keine innere
Umfangsfläche
ausgeschnitten werden muss.
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Somit ist gemäß der Erfindung die Kardanwelle
vorgesehen, bei der bei dem Vorgang, dass eine axiale Drucklast
auf die Gabel aufgebracht wird, der Gabel gestattet ist, in den
Wellenhauptkörper
mit einer Kraft einzudringen, die kleiner als diejenige ist, die
bei den herkömmlich
verwendeten Kardanwellen erforderlich ist, wobei es dadurch ermöglicht wird,
die Sicherheit eines Automobils mit der erfindungsgemäßen Kardanwelle
zu verbessern.
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Außerdem ist vorzugsweise eine
Kardanwelle mit den Merkmalen des Anspruchs 2 vorgesehen. Das heißt, dass
bei dieser Kardanwelle die Nuttiefe der Erweiterungsabschnitte,
wo die Verzahnungszähne
laufen, wenn die Gabel in den Wellenhauptkörper eindringt, tiefer als
die der Verzahnungseinpassabschnitte ausgeführt ist. Dass die Erweiterungsabschnitte "tiefer ausgebildet
sind" als die Verzahnungseinpassabschnitte,
bedeutet hier, dass der kürzeste
Abstand von der axialen Mittenlinie des Wellenhauptkörpers zu
dem Grund der Nut des Erweiterungsabschnitts, das heißt, der
Radius, größer als
der Radius von derselben Mittenlinie zu dem Grund der Nut des Verzahnungseinpassabschnitts
ist.
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Da bei dieser Kardanwelle der Erfindung
die Nuten der Erweiterungsabschnitte tiefer als diejenigen der Verzahnungseinpassabschnitte
ausgebildet sind, und die Festziehkraft des Wellenhauptkörpers geringer ist,
wird eine geringere Reibungskraft erzeugt und die Verzahnungszähne können sanft
laufen, wenn die Gabel in den Wellenhauptkörper eindringt. Diese Kardanwelle
gestattet nämlich
der Gabel, mit einer geringeren Eindringkraft in den Wellenhauptkörper einzudringen.
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Des weiteren ist vorzugsweise eine
Kardanwelle mit den Merkmalen des Anspruchs 3 vorgesehen.
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Diese Kardanwelle hat vorzugsweise
den Abschnitt, der an einem Endabschnitt des Wellenhauptkörpers dicker
ausgeführt
ist, und die Verzahnungseinpassnuten sind an der inneren Umfangsfläche des
dickeren Abschnitts ausgebildet. Im allgemeinen ist ein Endabschnitt
eines aus FRP hergestellten Wellenhauptkörpers zur Verstärkung gegenüber dem
Presspassen einer Gabel dorthinein durch Laminieren einer zusätzlichen Schicht
oder von Schichten verstärkter
Fasern ausgebildet. Andererseits verringert das Ausbilden von Nuten an
der inneren Umfangsfläche
des FRP-Wellenhauptkörpers das
Torsionsmoment, bei dem der Wellenhauptkörper aufgrund von Torsionsbeulen
bzw. Torsionsknicken versagt, das heißt, die Torsionsfestigkeit,
und neigt daher dazu, Torsionsversagen des Wellenhauptkörpers leicht
zu verursachen. Da bei dieser Kardanwelle die Nuten an der inneren
Umfangsfläche
des dickeren Abschnitts oder dem verstärkten Abschnitt des Wellenhauptkörpers ausgebildet
sind und keine Nut an den inneren Umfangsflächen anderer Abschnitte als
dem verstärkten
Abschnitt ausgebildet ist, kann die Verringerung der Torsionsfestigkeit
aufgrund der Nuten weitestgehend verhindert werden.
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Es gibt insbesondere keine Beschränkung auf
Herstellungsverfahren der vorstehend genannten Kardanwelle gemäß der Erfindung,
und daher kann die Kardanwelle der Erfindung unter Einsatz verschiedenartiger
herkömmlicher
Verfahren hergestellt werden, die für die Herstellung von Kardanwellen
verwendet wurden. Gemäß dem Verfahren
zur Herstellung einer Kardanwelle nach Anspruch 4 kann jedoch die
erfindungsgemäße Kardanwelle
im Hinblick auf eine Verbindung einer Gabel an einem Wellenhauptkörper einfach
hergestellt werden.
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Das heißt, dass bei diesem Herstellungsverfahren
der Kardanwelle in vorteilhafter Weise bei dem Gabelpresspassschritt
die Verzahnungseinpassnuten mit den Verzahnungseinpassabschnitten
und den Erweiterungsabschnitten an den inneren Umfangsflächen des
Wellenhauptkörpers
mit der Schneidkraft und der Reibungskraft der Verzahnungszähne an der äußeren Umfangsfläche der
Gabel ausgebildet werden, und bei dem Gabelrückzugsschritt die Gabel zu
der Position, bei der die Verzahnungszähne an die Verzahnungseinpassabschnitte
der Verzahnungseinpassnuten passen, oder zu einer vorbestimmten
Position zurückgezogen
wird, bei der die Gabel in Betrieb bei der normalen Betriebsbedingung
gesetzt ist. Einfach gesagt werden die mit den Verzahnungszähnen kämmend eingreifenden
Nuten durch einmaliges Einführen
der Gabel zu einer tieferen Position in den Wellenhauptkörper ausgebildet,
und darauf wird die Gabel zu der vorbestimmten Position zurückgezogen,
an der die Gabel bei der normalen Betriebsbedingung in Betrieb gesetzt
wird. Infolge dessen werden die Erweiterungsabschnitte als Räume an einer
entfernten Endseite der Verzahnungen ausgebildet.
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Bei diesem Herstellungsverfahren
werden die Verzahnungseinpassnuten hauptsächlich bei dem Gabelpresspassschritt
ausgebildet. Nachstehend werden die Details der Ausbildung der Verzahnungseinpassnuten
bei dem Gabelpresspassschritt beschrieben. Zunächst schneiden die führenden
Enden der an der äußeren Umfangsfläche des
Einführabschnitts
der Gabel ausgebildeten Verzahnungszähne teilweise die entsprechenden
Abschnitte der inneren Umfangsfläche
des Wellenhauptkörpers
aus, als würde
eine Nut mit einem Meißel ausgehöhlt, um
dadurch Nuten auszubilden. Wenn die Verzahnungszähne entlang dem Wellenhauptkörper tiefer
nach innen laufen, erstrecken sich die so ausgebildeten Nuten in
Richtung der axialen Mitte des Wellenhauptkörpers, um dadurch durchgängige Nuten
auszubilden. Gleichzeitig werden die so durch die führenden Enden
der Verzahnungszähne
ausgebildeten Nuten vertieft, wenn die Nuten in Reibungsberührung mit
der Oberseite und den Seiten der jeweiligen Verzahnungen gebracht
werden, die jeweils eine gewisse Länge in axiale Richtung haben,
wenn die Gabel in den Wellenhauptkörper pressgepasst wird.
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In vorteilhafter Weise bilden bei
diesem Herstellungsverfahren Abschlusspunkte dort, wo die Verzahnungszähne, die
beim Presspassen der Gabel in den Wellenhauptkörper laufen, aufhören, sich
bei dem Gabelpresspassschritt zu bewegen, oder entfernte Endpositionen
der Verzahnungszähne,
die bei dem Ende des Gabelpresspassschritts entstehen, die axial
mittenseitigen Enden der Erweiterungsabschnitte der Verzahnungseinpassnuten.
Andererseits wird bei dem Gabelrückzugschritt
verursacht, dass die Gabel entlang der Verzahnungseinpassnuten zu
der Position zurückläuft, an
der die Verzahnungszähne
an die Verzahnungseinpassabschnitte der Verzahnungseinpassnuten
passen. Folglich bilden Abschlusspunkte, bei denen die entfernten
Enden der Verzahnungszähne,
die zurücklaufen,
wenn die Gabel zurückgezogen
wird, aufhören,
sich zu bewegen, die axial mittenseitigen Enden der Verzahnungseinpassabschnitte
der Verzahnungseinpassnuten oder axial endabschnittseitige Enden
der Erweiterungsabschnitte, und Abschlusspunkte, bei denen axial endabschnittseitige
Enden (im folgenden als „nahe
Enden„ bezeichnet)
der Verzahnungszähne
aufhören,
sich zu bewegen, axial endabschnittseitige Enden des Verzahnungseinpassabschnitts
der Verzahnungseinpassnuten.
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Gemäß diesem Kardanwellenherstellungsverfahren
können
in vorteilhafter Weise der Wellenhauptkörper und die Gabel der Kardanwelle
miteinander durch Durchführen
von extrem einfachen Arbeitsvorgängen verbunden
werden, wie zum Beispiel Presspassen in den Wellenhauptkörper und
Zurückziehen
aus demselben. Auch im Vergleich mit den herkömmlichen Kardanwellen, bei
denen der Wellenhauptkörper
und deren Gabel miteinander durch Durchführen nur eines Presspassarbeitsvorgangs
verbunden werden, fügt
das Herstellungsverfahren der Erfindung einfach Arbeitsvorgänge eines
zusätzlichen
weiteren Presspassens der Gabel und Zurückziehens derselben Gabel hinzu,
und das Verfahren verursacht nicht nur keine merklichen Verluste
der Produktionseffizienz, sondern erfordert auch keine besonderen
Vorrichtungen. Folglich kann mit dem Herstellungsverfahren die Kardanwelle
der Erfindung, die nur eine geringe Eindringkraft bei der Sicherstellung von
guten Rotationsdrehmomentübertragungseigenschaften
erfordert, auf eine extrem einfache Weise hergestellt werden.
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Zusätzlich ist in vorteilhafter
Weise bei der Kardanwelle gemäß der Erfindung
die Gabel zum Sicherstellen der geeigneten Drehmomentübertragung
zwischen der Gabel und dem Wellenhauptkörper in den Wellenhauptkörper pressgepasst,
wobei deren Außendurchmesser
(ein Durchmesser eines gedachten Kreises, durch Verbinden von oberen
Stegabschnitten der jeweiligen Verzahnungszähne ausgebildet ist) des Einführabschnitts
größer als
der Innendurchmesser des Wellenhauptkörpers ist. Folglich wird bei
dem Gabelpresspassschritt des erfindungsgemäßen Herstellungsverfahrens,
wenn die Gabel in einen Endabschnitt des Wellenhauptkörpers pressgepasst
wird, ein Abschnitt der inneren Umfangsfläche des Wellenhauptkörpers, durch den
der Einführabschnitt
der Gabel hindurchlaufen soll, in Durchmesserrichtung innerhalb
eines elastischen Bereichs des Wellenhauptkörpers ausgedehnt. Dann zieht
sich an dem nahen Ende des Wellenkörpers, durch den der Einführabschnitt
der Gabel hindurchgetreten ist, der Wellenhauptkörper in Durchmesserrichtung
aufgrund der elastischen Kraft (Rückstellkraft) des Wellenhauptkörpers zusammen,
wodurch sein Durchmesser auf den Ursprungsdurchmesser zurückgestellt
wird. Ebenso dehnt sich bei dem Gabelrückzugschritt die innere Umfangsfläche des
Wellenhauptkörpers
in Durchmesserrichtung in ähnlicher
Weise aus und zieht sich zusammen, wenn der Einführabschnitt der Gabel dort
hindurchtritt.
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Im Hinblick auf diese Phänomene wird
die Bildung der Verzahnungseinpassnuten ebenso durch die Verzahnungszähne auch
bei dem Gabelrückzugschritt
durchgeführt.
Das heißt,
es ergibt sich eine andere Gelegenheit, die Verzahnungseinpassnuten,
die einmal durch den bei dem Gabelpresspassschritt dort hindurch tretenden
Einführabschnitt
der Gabel ausgebildet werden, mit den Verzahnungszähnen als
Ergebnis des Zusammenziehens des Durchmessers des Wellenhauptkörpers tiefer
auszubilden. Dann wirken ebenso bei dem Gabelrückzugschritt, wie bei dem Gabelpresspassschritt,
die nahen Enden der Verzahnungszähne
bei dem Einführabschnitt
der Gabel, als wären
sie ein Meißel,
um dadurch weiter die Verzahnungseinpassnuten auszuhöhlen, die
in dem Gabelpresspassschritt ausgebildet sind.
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Die Verzahnungseinpassnuten, die
durch den zusätzlichen
Gabelrückzugschritt
ausgebildet sind, werden nämlich
hinsichtlich der Nuttiefe tiefer im Vergleich mit den Verzahnungseinpassnuten,
die nur durch den Gabelpresspassschritt ausgebildet sind, und daher
wird die Passung der Verzahnungszähne an den Verzahnungseinpassabschnitten
der Verzahnungseinpassnuten stärker,
wobei es dadurch möglich
wird, die geeignete Übertragung
des Rotationsdrehmoments zwischen den entsprechenden Bauteilen weitergehend
sicherzustellen. Folglich ist es mit dem Herstellungsverfahren gemäß der Erfindung
möglich,
einen Vorteil dahingehend zu erhalten, dass die Rotationsdrehmomentübertragungseigenschaften
der Kardanwelle verbessert werden.
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Mit der vorstehend genannten Arbeitsweise
des eingesetzten Herstellungsverfahrens, bei dem die Verzahnungseinpassnuten
sowohl durch den Gabelpresspassschritt als auch den Gabelrückzugschritt
ausgebildet werden, ist vorzugsweise ein Herstellungsverfahren der
Kardanwelle mit den Merkmalen des Anspruchs 5 vorgesehen, wobei
in vorteilhafter Weise ein Gabelpendelschritt (Schritt mit Hin-
und Herbewegen der Gabel) des weiteren eingeschlossen ist, der zumindest
einmal zwischen dem Gabelpresspassschritt und dem Gabelrückzugschritt
durchführbar
ist, und bei dem die Gabel zurückgezogen
und pressgepasst wird, so dass die Verzahnungszähne zumindest zwischen einer
Position, bei der die Verzahnungszähne an den Erweiterungsabschnitten
der Verzahnungseinpassnuten gepasst sind, und einer Position, an
der die Verzahnungszähne
an den Verzahnungseinpassabschnitten derselben Nuten angepasst sind,
sich hin- und herbewegen bzw. pendeln.
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Das heißt, dass bei diesem Herstellungsverfahren
der Einfuhrabschnitt der Gabel mehrmals zwischen einer Position,
an der sich die Gabel an dem Ende des Gabelpresspassschritts befindet
(der „Position,
an der die Verzahnungszähne
an den Erweiterungsabschnitt passen„ bedeutet diese Position),
und einer Position, an der sich die Gabel befindet, wenn sich die
Verzahnungszähne
an den Verzahnungseinpassabschnitten der Verzahnungseinpassnuten
befinden, pressgepasst und zurückgezogen
wird.
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Gemäß dem Herstellungsverfahren
können
vorzugsweise die Verzahnungseinpassabschnitte und die Erweiterungsabschnitte
der Verzahnungseinpassabschnitte durch vielmaliges Wiederholen des
Gabelpresspassschritts und des Gabelrückzugschritts vertieft werden.
Mit den tieferen Verzahnungseinpassabschnitten, wie vorstehend beschrieben
ist, wird die geeignete Übertragung
des Rotationsdrehmoments zwischen der Gabel und dem Wellenhauptkörper weitergehend
sichergestellt. Außerdem
wird mit den vorhandenen tieferen Abschnitten eine Reibungskraft
kleiner, die zwischen den Verzahnungszähnen der Gabel und den vorhandenen Abschnitten
erzeugt wird, wenn verursacht wird, dass die Gabel in den Wellenhauptkörper aufgrund
einer bestimmten axialen Drucklast eindringt. Folglich kann mit
diesem Herstellungsverfahren die Kardanwelle auf eine einfache Weise
hergestellt werden, die die Rotationsdrehmomentübertragungseigenschaften verbessern
kann und nur eine geringe Eindringkraft erfordert.
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Außerdem ist vorzugsweise ein
Herstellungsverfahren für
die Kardanwelle mit den Merkmalen des Anspruchs 6 vorgesehen, wobei
zum Beispiel in vorteilhafter Weise der Durchmesser eines Abschnitts,
bei dem die Erweiterungsabschnitte der Verzahnungseinpassnuten an
der inneren Umfangsfläche
des Wellenhauptkörpers
ausgebildet sind, durch Aufbringen einer Spannung einer gewissen
Größe auf eine äußere Umfangsfläche des
Wellenhauptkörpers
zusammengezogen wird, und wobei, nachdem die Erweiterungsabschnitte ausgebildet
sind, der Durchmesser des Abschnitts der inneren Umfangsfläche des
Wellenhauptkörpers
durch Entfernen der Spannung davon ausgedehnt wird, wodurch die
Erweiterungsabschnitte der Verzahnungseinpassnuten tiefer als die
Verzahnungseinpassabschnitte derselben Nuten ausgebildet werden.
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Mit anderen Worten wird bei dem Kardanwellenherstellungsverfahren
in vorteilhafter Weise die Spannung von außen auf den Abschnitt des Wellenhauptkörpers aufgebracht,
an dem die Erweiterungsabschnitte ausgebildet werden, so dass der
Innendurchmesser des Abschnitts zusammengezogen wird, und in diesem Zustand
werden der Gabelpresspass- und Gabelrückzugvorgang oder einer der
Betriebe durchgeführt,
um die Erweiterungsabschnitte der Verzahnungseinpassnuten auszubilden.
Nachdem die Erweiterungsabschnitte ausgebildet sind, wird die aufgebrachte
Spannung entfernt, so dass der Durchmesser des Abschnitts aufgrund des
Rückfederns
des Wellenhauptkörpers
ausgedehnt wird. Als Folge können
die Erweiterungsabschnitte der Verzahnungseinpassnuten tiefer als
die Verzahnungseinpassabschnitte derselben Nuten ausgebildet werden. Gemäß diesem
Kardanwellenherstellungsverfahren kann die Kardanwelle auf eine
extrem einfache Art hergestellt werden, was eine von der Gabel geforderte
Eindringkraft extrem niedrig machen kann, wenn sie in den Wellenhauptkörper eindringt,
durch Ausbilden der Erweiterungsabschnitte der Verzahnungseinpassnuten,
die tiefer als die Verzahnungseinpassabschnitte derselben Nuten
sind.
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Es ist anzumerken, dass gemäß vorstehender
Beschreibung der Wellenhauptkörper
bezüglich
des Durchmessers ausgedehnt wird, wenn der Einführabschnitt der Gabel dort
hindurch tritt. Auch wenn der Abschnitt, an dem die Erweiterungsabschnitte
ausgebildet sind, eigentlich nicht bezüglich des Durchmessers ausgedehnt
ist, wenn die aus dem Durchgang des Einführabschnitts der Gabel folgende
Ausdehnung des Wellenhauptkörpers
durch ein gewisses Mittel unterdrückt wird, kann eine Wirkung
erzielt werden, die der Wirkung entspricht, die durch das eigentliche
Zusammenziehen des entsprechenden Abschnitts vorgesehen wird. Auch wenn
eigentlich keine Spannung auf die äußere Umfangsfläche des
Wellenhauptkörpers
aufgebracht wird, wenn die äußere Umfangsfläche des
entsprechenden Abschnitts mit einem Halteband oder dergleichen beschränkt wird,
heißt
das, dass eine Reaktionskraft erzeugt wird, wenn der Einführabschnitt
der Gabel durch den beschränkten
Abschnitt hindurchtritt, wobei das eine Bedingung schafft, bei der
eigentlich die Spannung auf die äußere Umfangsfläche aufgebracht
wird, wodurch die Durchmesserausdehnung der inneren Umfangsfläche des
entsprechenden Abschnitts beschränkt
wird. Folglich bedeutet die "Zusammenziehen
des Durchmessers" der
inneren Umfangsfläche
des Wellenhauptkörpers
an dem Abschnitt, bei dem die Erweiterungsabschnitte ausgebildet
sind, ein relatives Zusammenziehen des Durchmessers, das heißt, die
Beschränkung
der Durchmesserausdehnung des entsprechenden Abschnitts des Wellenhauptkörpers, die
anderenfalls verursacht würde,
wenn der Einführabschnitt
der Gabel durch den entsprechenden Abschnitt hindurchtritt. Zusätzlich bedeutet
in ähnlicher
Weise die "Ausdehnung" nicht nur die tatsächliche
Ausdehnung, sondern auch die Rückstellung
auf den ursprünglichen
Innendurchmesser.
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Die vorliegende Erfindung wird vollständiger unter
Bezugnahme auf die beigefügten
Zeichnungen und die bevorzugten Ausführungsbeispiele der Erfindung
verstanden.
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1 ist
eine perspektivische Ansicht einer Kardanwelle gemäß einem
Ausführungsbeispiel
der Erfindung;
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2 ist
eine axiale Teilschnittansicht der Kardanwelle gemäß dem Ausführungsbeispiel
der Erfindung;
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3 ist
eine vergrößerte Teilquerschnittsansicht
der Kardanwelle gemäß dem Ausführungsbeispiel der
Erfindung entlang einer Normalenrichtung zu ihrer Achse (ein Querschnitt
entlang der Linie A-A in 2);
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4 ist
eine axiale Teilschnittansicht der Kardanwelle gemäß dem Ausführungsbeispiel
der Erfindung, die einen Zustand zeigt, bei dem eine Gabel in einen
Wellenhauptkörper
eindringt;
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5 ist
ein Diagramm, das einen Zustand zeigt, unmittelbar bevor die Gabel
in den Wellenhauptkörper
bei einem Gabelpresspassschritt eines Kardanwellenherstellungsverfahrens
gemäß der Erfindung
pressgepasst wird;
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6 ist
ein Diagramm, das einen Zustand zeigt, bei dem Verzahnungseinpassnuten
mit Verzahnungszähnen
bei dem Gabelpresspassschritt des Herstellungsverfahrens gemäß der Erfindung
ausgebildet werden;
-
7 ist
ein Diagramm, das einen Zustand zeigt, bei dem die Verzahnungseinpassnuten
an einer inneren Umfangsfläche
des Wellenhauptkörpers
bei dem Gabelpresspassschritt des Herstellungsverfahrens gemäß der Erfindung
ausgebildet werden;
-
8 ist
ein Diagramm, das einen Zustand zeigt, bei dem der Gabelpresspassschritt
des Herstellungsverfahrens gemäß der Erfindung
beendet wird;
-
9 ist
ein Diagramm, das einen Zustand zeigt, bei dem die Gabel zurückgezogen
wird, wobei die Verzahnungszähne
entlang der Verzahnungseinpassnuten bei einem Gabelrückzugschritt
des Herstellungsverfahrens gemäß der Erfindung
zurücklaufen;
-
10 ist
eine vergrößerte Ansicht,
die einen Zustand zeigt, bei dem die Verzahnungseinpassnuten bei
dem Gabelrückzugschritt
des Herstellungsverfahrens gemäß der Erfindung
tiefer ausgebildet werden;
-
11 ist
ein Diagramm, das einen Zustand zeigt, bei dem der Gabelrückzugschritt
des Kardanwellenherstellungsverfahrens beendet ist;
-
12 ist
ein Diagramm, das einen Zustand zeigt, bei dem eine Pressspanneinrichtung
zum Pressen einer äußeren Umfangsfläche eines
Abschnitts vorgesehen ist, bei dem Erweiterungsabschnitte an einer
inneren Umfangsfläche
des Wellenhauptkörpers
bei einem Herstellungsverfahren gemäß der Erfindung für ein tieferes
Ausbilden der Erweiterungsabschnitte der Verzahnungseinpassnuten
ausgebildet sind;
-
13 ist
eine vergrößerte Ansicht,
die einen Zustand zeigt, bei dem die Erweiterungsabschnitte an der
inneren Umfangsfläche
des Wellenhauptkörpers
unter Pressen durch die Pressspanneinrichtung bei dem Herstellungsverfahren
gemäß der Erfindung
für ein
tieferes Ausbilden der Erweiterungsabschnitte der Verzahnungseinpassnuten
ausgebildet werden;
-
14 ist
eine graphische Darstellung, die eine Änderung der zum Presspassen
der Gabel bei einem Gabelpresspass- und einem Gabelrückzugversuch
erforderlichen Kraft zeigt;
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15 ist
eine graphische Darstellung, die eine zum Zurückziehen der Gabel bei dem
Gabelpresspass- und Gabelrückzugversuch
erforderliche Kraft zeigt;
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16 ist
eine graphische Darstellung, die eine bei dem Gabelpresspass- und
Gabelrückzugversuch für ein Nachpresspassen
der Gabel erforderlich Kraft zeigt, die ist;
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17 ist
eine graphische Darstellung, die eine bei dem Gabelpress- und Gabelrückzugversuch
für ein
Wiederzurückziehen
der Gabel erforderliche Kraft zeigt; und
-
18 ist
eine graphische Darstellung, die eine für ein weiteres Nachpresspassen
der Gabel bei dem Gabelpresspass- und Gabelrückzugversuch erforderliche
Kraft zeigt.
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Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung
werden nachstehend durch Beschreiben bevorzugter Ausführungsbeispiele
einer Kardanwelle gemäß der Erfindung
und eines Herstellungsverfahrens der Kardanwelle gemäß der Erfindung
getrennt beschrieben.
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(Bevorzugte Ausführungsbeispiele
einer erfindungsgemäßen Kardanwelle)
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Zunächst wird eine Kardanwelle
gemäß einem
Ausführungsbeispiel
der Erfindung beschrieben. 1 zeigt
eine perspektivische Ansicht einer Kardanwelle gemäß einem
Ausführungsbeispiel
der Erfindung, 2 ist
eine axiale Teilschnittansicht der Kardanwelle und 3 zeigt eine vergrößerte Teilschnittansicht der
Kardanwelle entlang einer Normalrichtung ihrer Achse (einen Querschnitt
entlang der Linie A-A in 2).
Es ist anzumerken, dass 1 einen
Zustand zeigt, bei dem eine Gabel von dem Wellenhauptkörper entfernt
ist.
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Eine Kardanwelle gemäß dem Ausführungsbeispiel
weist einen rohrförmigen
aus FRP (faserverstärkter
Kunststoff) bestehenden Wellenhauptkörper 10 und zwei aus
Metall bestehende Gabeln 20 auf, die an Endabschnitten
des Wellenhauptkörpers 10 montiert
sind. Nuten mit sich axial erstreckenden Zähnen sind an einem Teil einer äußeren Umfangsfläche der
Gabel 20 ausgebildet, und dieser gezahnte Abschnitt bildet
einen Einführabschnitt 21,
wodurch die Gabel 20 an den Wellenhauptkörper 10 dadurch
montiert wird, dass der Einführabschnitt 21 an
einer inneren Umfangsfläche
eines Endabschnitts des Wellenhauptkörpers 10 gleiteinpassbar
ist.
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Eine Vielzahl von Verzahnungseinpassnuten 11 ist
an den inneren Umfangsflächen
der Endabschnitte des Wellenhauptkörpers 10 für einen
kämmenden
Eingriff mit den Zähnen
der Verzahnungen ausgebildet. Die Verzahnungseinpassnuten 11 weisen
Verzahnungseinpassabschnitte 11a, in die die Zähne 22 der
Verzahnung passen, und Erweiterungsabschnitte 11b auf,
die durchgängig
mit den Verzahnungseinpassabschnitten ausgebildet sind und sich
weiter axial zentral von den axial mittenseitigen Enden der Zähne 22 der
Verzahnungen erstrecken. Es ist anzumerken, dass bei diesem Ausführungsbeispiel
die Erweiterungsabschnitte 11b tiefer als die Verzahnungseinpassabschnitte 11a ausgebildet
sind.
-
Bei der Kardanwelle 1 gemäß diesem
Ausführungsbeispiel
hat der Wellenhauptkörper 10 im
Hinblick auf das Verhindern der Festigkeitsverringerung im Zusammenhang
mit dem Montieren der Gabeln 20 verstärkte Abschnitte 12,
die über
vorbestimmte Abschnitte dicker gemacht sind, die sich von den jeweiligen
Enden in Richtung der axialen Mitte des Wellenhauptkörpers an
ihren beiden Enden erstrecken, an denen die Gabeln 20 montiert
werden. Obwohl die Details von seinem Herstellungsverfahren weiter
unten beschrieben werden, hat der Wellenhauptkörper 10 einen Laminataufbau,
bei dem Fasern herumgewickelt sind, und die verstärkten Abschnitte 12 sind
so aufgebaut, dass verstärkte
Faserschichten 13b einer vorbestimmten Dicke in eine Hauptfaserschicht 13a eingesetzt
werden, in der Fasern auf eine bestimmte Dicke über die Gesamtlänge des Wellenhauptkörpers 10 an
ihren Enden laminiert werden. Axial mittenseitige Enden 11c der
Erweiterungsabschnitte 11b der Verzahnungseinpassnuten 11 sind
an den gleichen axialen Positionen gelegen, wie die axialen Mittenseitenenden 12a des
verstärkten
Abschnitts 12. Die verstärkten Abschnitte 12 sind
nämlich
an beiden Endabschnitten des Wellenhauptkörpers 10 ausgebildet
und die Verzahnungseinpassnuten 11 sind nur an den inneren
Umfangsflächen
der verstärkten
Abschnitte 12 ausgebildet.
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Bei der Kardanwelle gemäß dem Ausführungsbeispiel
der Erfindung wird unter einer normalen Betriebsbedingung eine Drehmomentübertragung
zwischen dem Wellenhauptkörper 10 und
den Gabeln 20 durch den kämmenden Eingriff der Verzahnungseinpassabschnitte 10 der
Verzahnungseinpassnuten 11 mit den Zähnen 22 der Verzahnungen
sichergestellt. Wenn andererseits bei einer axialen Drucklast (eine
Kraft, die die Gabel in eine axial zentrale Richtung drückt bzw.
presst) auf die Gabel 20 aufgebracht wird, ändert sich
der Zustand der Kardanwelle des Ausführungsbeispiels auf einen Zustand,
der in
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4 gezeigt
ist. Das heißt,
dass die Verzahnungszähne 22 zu
den durchgängig
mit den Verzahnungseinpassabschnitten 11a ausgebildeten
Erweiterungsabschnitten 11b entlang der Verzahnungseinpassnuten 11 laufen,
wodurch es der Gabel 20 gestattet ist, in den Wellenhauptkörper 10 einzudringen.
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Dagegen ist mit einer Kardanwelle
der herkömmlichen
Bauart, da es keine den Erweiterungsabschnitten 11b an
ihrem Verzahnungseinpassnutsabschnitt entsprechende Abschnitte gibt,
eine große
Eindringkraft erforderlich, um zu gestatten, dass die Gabel in den
Wellenhauptkörper
eindringt. Dagegen ist mit der Kardanwelle 1 gemäß dem Ausführungsbeispiel
der Erfindung, da die Verzahnungseinpassnuten 11 die Erweiterungsabschnitte 11b haben,
wenn eine axiale Drucklast auf die Gabel aufgebracht wird, keine
Kraft erforderlich, um zu gestatten, dass die Gabel 20 in
den Wellenhauptkörper 10 eindringt,
während
es seine innere Umfangsfläche
teilweise ausschneidet, sondern nur eine extrem geringe Kraft ist
erforderlich, um zu gestatten, dass die Gabel 20 in den
Wellenhauptkörper 10 eindringt.
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Bei der Kardanwelle 1 gemäß dem Ausführungsbeispiel,
bei dem die Gabeln 20, die den gleichen Aufbau haben, an
beiden Endabschnitten des Wellenhauptkörpers 10 auf die gleiche
Weise verbunden sind, kann anstelle dieser Ausführungsform die Erfindung in
einer Kardanwelle einer anderen Ausführungsform ausgeführt werden,
bei der die Gabel 20 des vorstehend genannten Aufbaus nur
an einem der Endabschnitte des Wellenhauptkörpers unter Verwendung desselben
Verbindungsverfahrens verbunden werden. Für diesen Fall können verschiedene
bekannte Ausführungsformen
für das
andere Ende der Kardanwelle einschließlich beispielsweise einer
Ausführungsform
angenommen werden, bei der ein Flansch oder dergleichen daran verbunden
ist.
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Außerdem kann bei der Kardanwelle 1 gemäß dem Ausführungsbeispiel,
während
die Erweiterungsabschnitte 11b der Verzahnungseinpassnuten
tiefer als die Verzahnungseinpassabschnitte 11a ausgebildet sind,
so dass fast keine Schneidkraft durch die entfernten Enden der Zähne der
Verzahnung vorgesehen zu werden braucht, anstelle dieser Ausführungsform
die Erfindung in einer Kardanwelle einer anderen Ausführungsform
ausgeführt
werden, bei der die Erweiterungsabschnitte 11b und die
Verzahnungseinpassabschnitte 11a so ausgebildet sind, dass
sie die gleiche Nuttiefe haben. Des weiteren kann die Erfindung
in einer Kardanwelle einer weiteren Ausführungsform ausgeführt werden,
bei der die Erweiterungsabschnitte 11b flacher als die
Verzahnungseinpassabschnitte sind. Da die durch jede der vorstehend
genannten Kardanwellen erforderliche Eindringkraft kleiner als die
durch die herkömmlichen
Kardanwellen erforderliche Eindringkraft wird, solange die Erweiterungsabschnitte 11b ausgebildet
sind, kann die Gabel sogar mit der Kardanwelle, die die Erweiterungsabschnitte 11b hat,
die flacher als die Verzahnungseinpassabschnitte 11a sind,
in den Wellenhauptkörper
ausreichend leicht bzw. leichtgängig
im Vergleich mit den herkömmlichen
Kardanwellen eindringen.
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Es ist anzumerken, dass bei der Kardanwelle 1 gemäß dem Ausführungsbeispiel,
während
eine Grenze 11d zwischen den Verzahnungseinpassabschnitten 11a und
den Erweiterungsabschnitten 11b der Verzahnungseinpassnuten 11 als
ein Spalt an dem axialen Querschnitt ausgebildet ist, bei dem die
Nuttiefe der zwei verschiedenen Abschnitte sich drastisch ändert, die
Kardanwelle gemäß der Erfindung
nicht immer diese klare Grenze benötigt, sondern sie kann so aufgebaut
sein, dass die Nuttiefe allmählich
von den Verzahnungseinpassabschnitten zu den Erweiterungsabschnitten
ansteigt.
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Während
darüber
hinaus bei der Kardanwelle 1 gemäß dem Ausführungsbeispiel der Verzahnungseinpassnuten 11 an
der inneren Umfangsfläche
des verstärkten
Abschnitts 12 ausgebildet sind, um die Festigkeitsverringerung
des Wellenhauptkörpers
im Zusammenhang mit der Ausbildung der Verzahnungseinpassnuten zu
verhindern, um dadurch die geeignete Übertragung des Drehmoments
zwischen der Gabel und dem Wellenhauptkörper auf eine sichere Art zu
ermöglichen,
kann für
einen Fall, dass der Wellenhauptkörper mit einer ausreichenden
Festigkeit oder dergleichen versehen ist, anstelle dieser Ausführungsform
die Erfindung in einer Kardanwelle ausgeführt werden, bei der kein verstärkter Abschnitt
an ihrem Wellenhauptkörper
ausgebildet ist. Für
den Fall, dass die Erfindung in eine Kardanwelle ausgeführt ist,
die ausreichend fest ist, aber mit dem verstärkten Abschnitt oder den verstärkten Abschnitten
versehen ist, können
alternativ die Verzahnungseinpassnuten derart ausgebildet werden,
dass sie sich über
den verstärkten
Abschnitt oder die verstärkten
Abschnitte erstrecken. Um diese Ausführungsform genauer unter Bezugnahme
auf 2 zu beschreiben, stehen
die axial mittenseitigen Enden 11c der Erweiterungsabschnitte 11b der
Verzahnungseinpassnuten 11 axial zentral weiter von den
axial mittenseitigen Enden 12a des verstärkten Abschnitts 12 vor.
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Während
des weiteren bei der Kardanwelle gemäß dem Ausführungsbeispiel, wie 4 entnommen werden kann,
die axiale Länge
des Einführabschnitts
der Gabel 20, an dem die Verzahnungen ausgebildet sind,
kürzer
als die axiale Länge
der Erweiterungsabschnitte 11c der Verzahnungseinpassnuten 11 ausgeführt sind,
gibt es mit der Kardanwelle dieser Erfindung keine besondere Beschränkung auf
die Beziehung zwischen den Längen
des Einführabschnitts
der Gabel und der Erweiterungsabschnitte 11b der Verzahnungseinpassnuten 11.
Eine geeignete Längenbeziehung
kann hinsichtlich einer wirksamen Drehmomentübertragungsleistungsfähigkeit
und einer ausgelegten Eindringgrenze bei dem Vorgang so vorgesehen
sein, dass eine Drucklast einer bestimmten Größe auf die Gabel während eines
Verkehrsunfalls oder dergleichen aufgebracht wird.
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Bei der Kardanwelle der Erfindung
gibt es ergänzend
zu der vorstehend genannten längenbezogenen Beziehung
keine besondere Begrenzung des Querschnittsaufbaus der Verzahnungseinpassnuten,
des Querschnittsaufbaus der Zähne
der Verzahnungen, der Länge
und der Anzahl der Zähne
der Verzahnungen, der Tiefe der Verzahnungseinpassnuten oder dergleichen,
sondern die Kardanwelle kann unter Verwendung verschiedener Ausführungsformen
in Abhängigkeit
von Zielen und Anwendungen abgewandelt werden. Darüber hinaus
ist das vorstehend beschriebene Ausführungsbeispiel nur ein Beispiel
der Kardanwelle gemäß der Erfindung,
und daher kann die Erfindung in verschiedenen Arten einschließlich dem
vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel
ausgeführt
werden, das durch den Fachmann verbessert oder abgewandelt werden
kann.
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(Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Kardanwellenherstellungsverfahrens)
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Es gibt keine besondere Beschränkung auf
ein Herstellungsverfahren zum Herstellen der Kardanwelle gemäß der Erfindung,
jedoch kann die Kardanwelle einfacher unter Verwendung eines Herstellungsverfahrens gemäß der Erfindung
bezüglich
des Verbindens der Gabel mit dem Wellenhauptkörper als für den Fall der Verwendung anderer
Verfahren hergestellt werden.
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Unter Bezugnahme auf die 5 bis 11 wird ein Herstellungsverfahren gemäß einem
Ausführungsbeispiel
der Erfindung nachstehend beschrieben. Das Herstellungsverfahren
gemäß dem Ausführungsbeispiel hat
einen Gabelpresspassschritt des Presspassens der Gabel in einen
Endabschnitt des Wellenhauptkörpers, während die
Verzahnungseinpassabschnitte und die Erweiterungsabschnitte der
Verzahnungseinpassnuten 11 an der inneren Umfangsfläche des
Wellenhauptkörpers
durchgängig
mit den Zähnen
der Verzahnungen ausgebildet werden, die an der Gabel an einer Position
ausgebildet sind, an der die Zähne
der Verzahnungen an die so ausgebildeten Erweiterungsabschnitte
passen, und einen Gabelrückzugschritt
des Zurückziehens der
Gabel zu einer Position, an der die Zähne der Verzahnungen an die
Verzahnungseinpassabschnitte passen. 5 zeigt
einen Zustand unmittelbar bevor die Gabel in den Wellenhauptkörper bei
dem Gabelpresspassschritt gepasst ist, 6 zeigt einen Zustand, bei dem die Verzahnungseinpassnuten
mit den Verzahnungszähnen
bei dem Gabelpresspassschritt ausgebildet werden, 7 zeigt einen Zustand, bei dem die Verzahnungseinpassnuten
an der inneren Umfangsfläche
des Wellenhauptkörpers
bei dem Gabelpresspassschritt ausgebildet werden, 8 zeigt einen Zustand, bei dem der Gabelpresspassschritt
beendet ist, 9 zeigt
einen Zustand, bei dem die Gabel zurückgezogen wird, wobei die Verzahnungszähne entlang
der Verzahnungseinpassnuten bei dem Gabelrückzugschritt zurücklaufen, 10 zeigt einen Zustand,
bei dem die Verzahnungseinpassnuten bei dem Gabelrückzugschritt
tiefer ausgebildet sind, und 11 zeigt
einen Zustand, bei dem der Gabelrückzugschritt beendet ist.
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Bei dem Gabelpresspassschritt ist
der Wellenhauptkörper
festgeklemmt, so dass er gehalten ist, und durch eine Spannvorrichtung
fixiert, und es wird zuerst begonnen, die aus Metall bestehende
Gabel 20 in den Wellenhauptkörper 10 presszupassen,
wie in 5 gezeigt ist,
wobei deren Achsen aneinander ausgerichtet sind. Obwohl es nicht
gezeigt ist, wird die Gabel 20 pressgepasst, während sie
festgeklemmt ist, so dass sie gehalten ist, und mit einer Presspassmaschine
fixiert, die hydraulisch oder durch andere Mittel betreibbar ist. Wenn
das Presspassen der Gabel 20 fortschreitet, wie in 6 gezeigt ist, werden die
Verzahnungseinpassnuten 11 an der inneren Umfangsfläche des
Wellenhauptkörpers 10 mit
den Verzahnungszähnen 22 ausgebildet,
die an der äußeren Umfangsfläche des
Einführabschnitts 21 der
Gabel 20 ausgebildet sind. Genauer gesagt wird die innere
Umfangsfläche
des Wellenhauptkörpers
teilweise mit den entfernten Enden 22a der an der äußeren Umfangsfläche des
Einführabschnitts
der Gabel 20 ausgebildeten Verzahnungszähne 22 teilweise ausgeschnitten,
als würde
eine Nut mit einem Meißel
ausgeschnitten, um dadurch Nuten auszubilden. Wenn diese Nuten sich
fortgesetzt erstrecken, wenn die Verzahnungszähne 22 laufen, werden
die Verzahnungseinpassnuten ausgebildet. Somit werden die Verzahnungseinpassnuten 11 an
der inneren Umfangsfläche
des Wellenhauptkörpers 10 bei
dem Gabelpresspassschritt ausgebildet.
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Da der Außendurchmesser des Einführabschnitts 21 der
Gabel 20 in der Realität
geringfügig
größer als
der Innendurchmesser des Wellenhauptkörpers 10 ist, wie
es übertrieben
in 7 gezeigt ist, werden
die Verzahnungseinpassnuten ausgebildet, während die innere Umfangsfläche, an
der die Verzahnungsnuten 11 ausgebildet sind, bezüglich des
Durchmessers an einem Abschnitt ausgedehnt, an dem der Einführabschnitt 21 der
Gabel 20 hindurchtritt, wenn der Einführabschnitt 21 der
Gabel 20 dort hindurchtritt. Nachdem der Einführabschnitt 21 durch
den entsprechenden Abschnitt hindurchgetreten ist, mit anderen Worten,
hinten an dem Einführabschnitt,
wird die innere Umfangsfläche
bezüglich
des Durchmessers aufgrund der elastischen Kraft des Wellenhauptkörpers wieder
zusammengezogen.
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Zum Zeitpunkt des Abschlusses des
Presspassschritts, wie in 8 gezeigt
ist, erreicht die Gabel 20 einen Abschlusspunkt. Zu diesem
Zeitpunkt beenden die Verzahnungszähne 22 einmal die
Ausbildung von sowohl den Verzahnungseinpassabschnitten 11a als
auch den Erweiterungsabschnitten 11b der Verzahnungseinpassnuten 11,
und die Positionen, an denen die entfernten Enden 22a der
Verzahnungszähne 22 anhalten, bilden
die axial mittenseitigen Enden 11c der Erweiterungsabschnitte 11b.
Das heißt,
dass die Abschlussposition der laufenden Gabel mit der Position
zusammenfällt,
bei der die vorstehend genannten Verzahnungszähne an die Erweiterungsabschnitte
passen.
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Als nächstes wird der Gabelrückzugschritt
beschrieben. Bei diesem Gabelrückzugschritt,
wie in 9 gezeigt ist,
laufen die Verzahnungszähne 22 entlang
der Verzahnungseinpassnuten 11 zurück, die bei dem vorstehend
genannten Gabelpresspassschritt ausgebildet werden, wodurch die
Gabel 22 zurückgezogen
wird. Ähnlich
wie bei dem Gabelpresspassschritt wird auch bei dem Gabelrückzugschritt,
wie es übertrieben
in 10 gezeigt ist, die
Gabel 20 zurückgezogen,
während
die innere Umfangsfläche
des Wellenhauptkörpers 10 bezüglich des
Durchmessers ausgedehnt wird. Da die nahen Enden 22b der
Verzahnungszähne 22 bei
diesem Vorgang voranschreiten, um die Unterseiten der Nut der Verzahnungseinpassnuten
zu schneiden, die schon wie mit einem Meißel ausgebildet wurden, werden
die Verzahnungseinpassnuten tiefer. Mit anderen Worten wird die
Ausbildung der Verzahnungseinpassnuten auch bei dem Gabelrückzugschritt
vorangetrieben.
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Zum Zeitpunkt des Abschlusses des
Gabelrückzugschritts,
wie in 11 gezeigt ist,
erreicht die Gabel 20 einen Abschluss. Zu diesem Zeitpunkt
beenden die Verzahnungszähne 22 noch
einmal die weitergehende Ausbildung der Verzahnungseinpassnuten 11 und
halten an einer vorbestimmten Position an. Diese vorbestimmte Position
bildet eine Position, bei der die Verzahnungszähne 22 an die Verzahnungseinpassabschnitte 11a passen.
Gleichzeitig mit dem Erreichen der vorbestimmten Position der Verzahnungszähne 22 wird
an der axialen Mittenseite ein Abschnitt erzeugt, bei dem keine
Verzahnungszähne 22 vorhanden
sind, oder der Abschnitt der Verzahnungseinpassnuten, der an der
axialen Mittenseite des Einführabschnitts 21 der
Gabel gelegen ist, und dieser Abschnitt bildet die Erweiterungsabschnitte 11b.
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Das vorstehend beschriebene Herstellungsverfahren
als das Ausführungsbeispiel
der Erfindung fügt einfach
Arbeitsvorgänge
des zusätzlichen
weiteren Presspassens der Gabel und dann des Zurückziehens dieser Gabel hinzu,
und daher macht das Verfahren die Herstellung der Kardanwelle auch
im Vergleich mit dem herkömmlichen
Verbindungsverfahren, bei dem die Gabel mit dem Wellenhauptkörper nur
durch Presspassen verbunden wird, keineswegs kompliziert. Folglich
ist das Herstellungsverfahren gemäß dem Ausführungsbeispiel ein Verfahren,
bei dem die Kardanwelle der Erfindung extrem einfach hergestellt
werden kann, und bei dem nur eine geringe Eindringkraft erforderlich
ist, während
gute Rotationsdrehmomentübertragungseigenschaften
sichergestellt werden. Es ist anzumerken, dass die Bedingungen an
den Abschlusspositionen der Gabel bei dem Gabelpresspass- und Gabelrückzugschritten
Lasten erfordern, wenn die Gabel pressgepasst und zurückgezogen
wird, wobei Geschwindigkeiten, mit denen die Gabel pressgepasst
und zurückgezogen
wird, oder dergleichen geeignet in Abhängigkeit von den Bauarten der
zu erzeugenden Kardanwellen festgesetzt werden können. Zusätzlich ist es wünschenswert,
dass die entfernten und nahen Enden der Verzahnungszähne hinsichtlich
der Tatsache scharf ausgeführt
sind, dass die innere Umfangsfläche
des Wellenhauptkörpers teilweise
mit den entfernten und nahen Enden der Zähne der Verzahnungen ausgeschnitten
wird.
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Gemäß dem Herstellungsverfahren
der Erfindung können
die Gabelpresspass- und Gabelrückzugschritte
des Herstellungsverfahren gemäß dem Ausführungsbeispiel
viele Male wiederholt werden. Die Verzahnungseinpassnuten, die so
ausgebildet werden, werden durch wiederholtes Durchführen der
Schritte des Presspassens und des Zurückziehens der Gabel tiefer.
Für diesen
Fall kann ein Bereich, innerhalb dem die Gabel wiederholt pressgepasst
und zurückgezogen
wird, so ermittelt werden, dass er sich von der Position, bei der
die Zähne
der Verzahnungen an zumindest die Erweiterungsabschnitte der Verzahnungseinpassnuten passen,
zu der Position erstreckt, bei der die Zähne der Verzahnungen an die
Verzahnungseinpassabschnitte derselben Nuten passen. Mit anderen
Worten zwischen dem Zustand, der in 8 gezeigt ist,
und dem Zustand, der in 11 gezeigt
ist. Die Positionen, bei denen die Verzahnungseinpassnuten tatsächlich funktionieren,
sind die Verzahnungseinpassnuten und die Erweiterungsabschnitte,
und wenn die Gabel zumindest innerhalb des vorstehend genannten
Bereichs hin- und herbewegt wird bzw. gependelt wird, kann die Leistungsfähigkeit
der Kardanwelle gemäß der Erfindung
weiter dahingehend verbessert werden, dass die Eindringkraft verringert
wird, während
gute Rotationsdrehmomentübertragungseigenschaften
sichergestellt werden.
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Als nächstes wird ein anderes Ausführungsbeispiel
des Kardanwellenherstellungsverfahrens gemäß der Erfindung beschrieben,
das geeignet ist, um die Erweiterungsabschnitte der Verzahnungseinpassnuten
tiefer als ihre Verzahnungseinpassabschnitte auszubilden. Gemäß diesem
Ausführungsbeispiel
ist ein Mittel für ein
Zusammenziehen des Abschnitts bezüglich des Durchmessers hinzugefügt, an dem
die Erweiterungsabschnitte der Verzahnungseinpassnuten an der inneren
Umfangsfläche
des Wellenhauptkörpers
ausgebildet werden, durch Aufbringen einer Spannung einer bestimmten
Größe auf die äußere Umfangsfläche des
Wellenhauptkörpers,
und Ausdehnen des Abschnitts bezüglich
des Durchmessers des inneren Umfangsabschnitts des Wellenhauptkörpers durch
Entfernen der Spannung von dem Wellenhauptkörper, nachdem die Erweiterungsabschnitte
ausgebildet wurden. Die 12 und 13 zeigen Zustände, bei
denen das vorstehend beschriebene auftritt. 12 zeigt den Zustand, bei dem eine Pressspannvorrichtung
an dem Wellenhauptkörper angeordnet
ist, um die äußere Umfangsfläche des
Abschnitts zu pressen, an denen zu erwarten ist, dass die Erweiterungsabschnitte
an der inneren Umfangsfläche
des Wellenhauptkörpers
ausgebildet werden, und 13 zeigt
den Zustand, bei dem die Erweiterungsabschnitte der Verzahnungseinpassnuten
an der inneren Umfangsfläche
des Wellenhauptkörpers
ausgebildet werden, während
er durch die Pressspannvorrichtung gepresst wird. Es ist anzumerken,
dass 13 zur Annehmlichkeit
der Beschreibung den Zustand, bei dem der Wellenhauptkörper bezüglich des
Durchmessers zusammengezogen ist, typisch, aber auf eine übertriebene Weise
zeigt.
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Wie beispielsweise in 12 gezeigt ist, wird die äußere Umfangsfläche des
Abschnitts, an dem die Erweiterungsabschnitte an der inneren Umfangsfläche des
Wellenhauptkörpers 10 ausgebildet
werden, mit der Pressspannvorrichtung 30 gepresst, bevor
die Erweiterungsabschnitte ausgebildet werden. Obwohl dies nicht
genau gezeigt ist, ist die Pressspannvorrichtung 30 ein
ringförmiges
Werkzeug, das einen Innendurchmesser hat, der im wesentlichen mit
dem Außendurchmesser
des Wellenhauptkörpers 10 identisch
ist, und das geeignet ist, den äußeren Umfang
des Wellenhauptkörpers 10 durch
Zusammenziehen in Durchmesserrichtung zu pressen.
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Für
den Fall, dass der Wellenhauptkörper 10 mit
der Pressspannvorrichtung 30 gepresst wird, die in 13 gezeigt ist, ziehen sich
die innere und die äußere Umfangsfläche des
gepressten Abschnitts des Wellenhauptkörpers 10 bezüglich des
Durchmessers zusammen. Wenn die Gabel in den Wellenhauptkörper 10 pressgepasst
wird, wobei die äußere Umfangsfläche des
Abschnitts, an dem die Erweiterungsabschnitte ausgebildet werden
sollen, mit der Pressspannvorrichtung 30 gepresst wird,
werden die Verzahnungseinpassnuten, die durch die Zähne 22 der
Verzahnungen ausgebildet werden, so ausgebildet, dass der Abstand
zwischen den Unterseiten bzw. Gründen
der Nuten und der axialen Mittenlinie des Wellenhauptkörpers an
sowohl den Verzahnungseinpassabschnitten als auch den Erweiterungsabschnitten
konstant werden. Mit anderen Worten sehen die Verzahnungseinpassnuten
aus, als wären
sie zu diesem Zeitpunkt auf die gleiche Nuttiefe ausgebildet. Nachdem
die Verzahnungseinpassnuten ausgebildet sind oder nachdem beispielsweise
die Gabelpresspass- und -rückzugschritte beendet
sind, wenn die Pressung durch die Pressspannvorrichtung gelöst wird,
dehnt sich die innere Umfangsfläche
des Wellenhauptkörpers 10,
an der die Erweiterungsabschnitte 11b ausgebildet sind,
in Durchmesserrichtung aus, und wird auf ihren Ursprungsdurchmesser
zurückgestellt.
Als Ergebnis werden die Erweiterungsabschnitte 11b der
Verzahnungseinpassnuten 11, wie durch Linien mit abwechselnd
langen und kurzen Strichen in 13 gezeigt
ist, tatsächlich
tiefer als die Verzahnungseinpassabschnitte 11a ausgebildet.
Das Herstellungsverfahren gemäß diesem
Ausführungsbeispiel
fügt nur
das Mittel zum Pressen der äußeren Umfangsfläche des
Wellenhauptkörpers
hinzu und verursacht keinen Effizienzverlust, mit der die Gabelpresspass-
und – rückzugschritte
ausgeführt
werden. Das tiefere Ausbilden der Verzahnungseinpassnuten an der
tieferen Position entlang der Länge
des Wellenhauptkörpers
oder nur dem Abstand, der von dem axialen Ende des Wellenhauptkörpers beabstandet
ist, erfordert einen Arbeitsvorgang, der Schwierigkeiten mit sich
bringt, jedoch kann die Kardanwelle, die gemäß der Erfindung aufgebaut ist,
gemäß dem Herstellungsverfahren
des Ausführungsbeispiels
einfach hergestellt werden.
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Es ist anzumerken, dass es auf die
Pressspanneinrichtung, die in diesem Ausführungsbeispiel verwendet wird,
bezüglich
des Materials, des Aufbaus, des Pressmechanismus und dergleichen
keine Beschränkung
gibt. Außerdem
kann der Presspassschritt und der Rückzugschritt ausgeführt werden,
während
gepresst wird, und in ähnlicher
Weise können
für den
Fall, dass das Presspassen und das Zurückziehen viele Male ausgeführt werden,
das Presspassen und das Zurückziehen
mehr als einmal durchgeführt
werden, während
gepresst wird. Wie vorstehend beschrieben ist, muss die Pressspannvorrichtung,
wenn das Ausdehnungsphänomen
des Wellenhauptkörpers,
das auftritt, wenn der Einfuhrabschnitt der Gabel dort hindurchläuft, angewendet wird,
nicht so aufgebaut sein, dass sie im Zusammenhang mit dem Pressen
durch das Durchtreten des Einführabschnitts
der Gabel versetzt wird, sondern sie kann so aufgebaut sein, dass
sie die Ausdehnung bezüglich
des Durchmessers des Wellenhauptkörpers unterdrückt, die
sich aus dem Hindurchtreten des Einführabschnitts des Wellenhauptkörpers als
Ergebnis seiner Einspannung der äußeren Umfangsfläche des
Wellenhauptkörpers
ergibt. Auch für
diesen Fall wird eine Spannung einer bestimmten Größe auf die äußere Umfangsfläche des
Wellenhauptkörpers
aufgrund einer Reaktionskraft durch die Pressspannvorrichtung aufgebracht.
-
Das Kardanwellenherstellungsverfahren
gemäß dem Ausführungsbeispiel
ist gekennzeichnet durch das Verbindungsverfahren des Wellenhauptkörpers mit
der Gabel, und daher ist keine Beschränkung auf andere Schritte des
Herstellungsverfahrens ausgeschlossen, wie zum Beispiel die Herstellungsschritte
des Wellenhauptkörpers
selbst und der Gabel selbst. Ein Beispiel eines Herstellungsverfahrens
für den
Wellenhauptkörper
bzw. die Gabel wird nachstehend kurz beschrieben.
-
Der Wellenhauptkörper kann unter Verwendung
des Filamentwickelverfahrens (im folgenden als „FW-Verfahren„ bezeichnet)
hergestellt werden, das verbreitet zum Herstellen von FRP-Wellenhauptkörpern verwendet
wird. Wenn das FW-Verfahren
verwendet wird, werden mit Harz imprägnierte Fasern von einer Faserzufuhreinheit
zugeführt,
die so zugeführten
Fasern werden dann um eine Spindel gewickelt, um Faserschichten
auszubilden, im folgenden werden die so ausgebildeten Faserschichten
angesetzt und von der Spindel entfernt, und schließlich werden
die Faserschichten an ihren Enden geschnitten, um miteinander ausgerichtet
zu sein, wodurch die Herstellung eines Wellenhauptkörpers vervollständigt wird.
Für den
Fall, dass der vorstehend genannte verstärkte Abschnitt ausgebildet
wird, kann der verstärkte
Abschnitt durch Verwenden eines Mittels für ein zusätzliches Laminieren einer getrennten
verstärkten
Faserschicht oder durch ein dichteres Wickeln der Fasern an einem
Abschnitt ausgebildet werden, an dem die verstärkte Faser vorgesehen werden
soll, um dadurch die Dicke des Wellenhauptkörpers an dem verstärkten Abschnitt
zu erhöhen.
Die hier als Fasern zur Verwendung für das Ausbilden des Wellenhauptkörpers verwendeten
Fasern sind Kohlefasern, Glasfasern, Aramidfasern und dergleichen,
die einzeln oder in Kombination von zwei oder mehreren verwendet
werden können.
Außerdem
ist das zum Ausbilden des Wellenhauptkörpers verwendete Harz Epoxydharz, Phenolharz,
Polyimidharz, Vinylesterharz und dergleichen. Als nächstes wird
beim Herstellen der Gabel zum Beispiel ein Gabelhauptkörper durch
Formen eines Rohwerkstoffs in einem geschmolzenen Zustand in einer Form
oder einem Gesenk und dann durch maschinelles Bearbeiten des Gabelhauptkörpers zum
Ausbilden der Verzahnungen an einer äußeren Umfangsfläche ihres
Abschnitts hergestellt, der in den Wellenhauptkörper gepasst werden soll. Hierbei
werden als Werkstoffe zum Herstellen der Gabel metallartige Werkstoffe
wie zum Beispiel verschiedene Arten von Eisenwerkstoffen, Aluminium
und Kupfer verwendet.
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Während
das Kardanwellenherstellungsverfahren der Erfindung vorstehend beschrieben
wurde, ist das beschriebene Ausführungsbeispiel
nur ein Beispiel des Kardanwellenherstellungsverfahrens gemäß der Erfindung,
und daher kann das Kardanwellenherstellungsverfahren der Erfindung
auf verschiedene Arten einschließlich dem vorstehenden Ausführungsbeispiel
ausgeführt
werden, dass durch den Fachmann verbessert oder abgewandelt werden
könnte.
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(Versuchsbeispiel)
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Um das Herstellungsverfahren gemäß der Erfindung,
das vorstehend beschrieben wurde, zu simulieren, wurde ein Presspass-
und Zurückzugtest
durchgeführt,
bei dem die Gabel wiederholt in den Wellenhauptkörper pressgepasst und aus diesem
zurückgezogen
wurde, um die Presspasskraft und die Zurückziehkraft zu messen, die
sich jedes Mal ergibt, wenn die Gabel in den Wellenhauptkörper pressgepasst
oder von diesem zurückgezogen
wird. Zusätzlich
wurden die Eigenschaften der Kardanwelle der Erfindung aus den Ergebnissen
des Versuchs ausgewertet. Die Ergebnisse des Versuchs und die Auswertung
werden Punkt für
Punkt nachstehend beschrieben.
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(Bei dem Versuch verwendete
Wellenhauptkörper
und Gabel)
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Der Wellenhauptkörper, der bei dem Versuch verwendet
wurde, wurde unter Verwendung des FW-Verfahrens hergestellt. Kohlefasern
und Epoxydharz wurden als Fasern bzw. Harz für den Wellenhauptkörper verwendet.
Zusätzlich
hatte die verwendete Spindel einen Außendurchmesser (oder der Innendurchmesser
des Wellenhauptkörpers)
von 75 mm und eine Gesamtlänge
von 1400 mm. Zunächst
wurde ein Vorgarn (ein Bündel
einer Vielzahl von Fasern, die geeignet angeordnet sind), das mit
Epoxydharz imprägniert
war, spiralförmig um
die Spindel an einen Abschnitt gewickelt, der der Gesamtlänge des
Wellenhauptkörpers
entspricht, bei einem vorbestimmten Winkel, um eine innerste Schicht
auszubilden, die als innere Umfangsfläche die des Wellenhauptkörpers hat.
Als nächstes
wurden verstärkte
Faserschichten weitergehend spiralförmig gewickelt, so dass sie über der
innersten Schicht um Abschnitte der Spindel ausgebildet werden,
die den beiden Endabschnitten des Wellenhauptkörpers entsprechen, und des
weiteren wurde eine äußerste Schicht
spiralförmig
gewickelt, so dass sie über
den verstärkten
Schichten und der innersten Schicht an dem Abschnitt entsprechend
der Gesamtlänge
des Wellenhauptkörpers
ausgebildet wird. Schließlich
wurden Polyestergarne parallel an der äußersten Schicht über die
Gesamtlänge
des Wellenhauptkörpers
gewickelt, um eine Schutzschicht auszubilden. Darauf folgend wurde
das Ansetzen bzw. Aushärten
des Epoxydharzes in einem Heizofen ausgeführt, der auf eine Temperatur
von 150°C
aufgeheizt war. Darauf wurde das ausgebildete Erzeugnis von der
Spindel gelöst
und das so gelöste
Erzeugnis wurde durch Schneiden seiner Enden so zurechtgeschnitten, dass
sich der Wellenhauptkörper
von 1100 mm ergibt. Der Wellenhauptkörper zur Verwendung für den Versuch
wurde so hergestellt.
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Außerdem wurde die Gabel der
Kardanwelle, die bei dem Versuch verwendet wurde, durch Schmieden
von Stahl hergestellt, um einen Gabelhauptkörper auszubilden, der dann
auf eine vorbestimmte Weise maschinell bearbeitet wurde. Der Aufbau
und die Anzahl der Zähne
der an einer äußeren Umfangsfläche eines Einführabschnitts
der Gabel ausgebildeten Verzahnung wurden festgesetzt, um vorbestimmte
Rotationsdrehmomenteigenschaften sicherzustellen.
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(Versuchsausstattung und
Versuchsbedingungen)
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Die Versuchsausstattung wies eine
Fixierspannvorrichtung zum Einklemmhalten und Fixieren des Wellenhauptkörpers bzw.
eine Presspassmaschine zum Presspassen und Zurückziehen der Gabel in den Wellenhauptkörper und
aus diesem heraus auf, wobei Mittenachsen der Gabel und des Wellenhauptkörpers miteinander
ausgerichtet waren. Die verwendete Presspassmaschine war eine Bauart,
die hydraulisch angetrieben ist. Bei dem Versuch wurde die Gabel
in den Wellenhauptkörper
von einem seiner Enden pressgepasst, und die so pressgepasste Gabel
wurde dann aus dem Wellenhauptkörper
zurückgezogen,
wobei der Zyklus des Presspassens und des Zurückziehens wiederholt durchgeführt wurde,
und für
das Presspassen und das Zurückziehen
der Gabel erforderliche Kräfte
wurden aufgezeichnet.
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(Presspassen der Gabel)
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Zuerst wurde die Gabel in das eine
Ende des Wellenhauptkörpers
pressgepasst. Das entspricht dem Gabelpresspassschritt bei dem vorstehend
genannten Herstellungsverfahren. 14 zeigt
die Ergebnisse der Messung einer Änderung hinsichtlich der Last
(eine Kraft, die ein Widerstand wird, wenn die Gabel pressgepasst
wird), die für
das Presspassen der Gabel in den Wellenhauptkörper erforderlich ist. Die
Achse der Abszisse einer in 14 gezeigten
Graphik stellt die axiale Verschiebung der Gabel in den Wellenhauptkörper dar, wobei
das Ende, an dem die Gabel pressgepasst wird, zu 0 gesetzt ist.
Zusätzlich
stellt die Ordinate eine Last dar, die für das Presspassen der Gabel
erforderlich ist, und ein niedrigerer Wert bedeutet ein einfacheres
Presspassen der Gabel in den Wellenhauptkörper.
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Wie vorstehend beschrieben ist, bilden
bei dem Presspassen der Gabel in den Wellenhauptkörper die Schneidkraft,
mit der die entfernten Enden der Zähne der Verzahnungen die innere
Umfangsfläche
teilweise ausschneiden, und die Reibungskraft, die durch die Reibung
zwischen den Verzahnungszähnen
und der inneren Umfangsfläche
des Wellenhauptkörpers
erzeugt wird, einen Widerstand. Hierbei ist die Schneidkraft eine Kraft,
die von den Verzahnungszähnen
erforderlich ist, damit die Zähne
die innere Umfangsfläche
des Wellenhauptkörpers
schneiden, und die Kontaktfläche
zwischen den Verzahnungszähnen
und der inneren Umfangsfläche
bleibt gleich, wenn Verzahnungseinpassnuten der gleichen Nuttiefe
durchgängig
ausgebildet werden. Somit bleibt der Wert der Schneidkraft bei dem
Gabelpresspassschritt von einem Zeitpunkt, bei dem die Verzahnungszähne in Berührung mit
der inneren Umfangsfläche
des Endabschnitts des Wellenhauptkörpers gelangen, konstant und
der Wert ändert
sich darauf nicht. Dagegen steigt der Wert der Reibungskraft an,
bis die Gesamtlänge
der Verzahnungszähne,
die an der äußeren Umfangsfläche des
Einführabschnitts
der Gabel ausgebildet sind, vollständig in den Wellenhauptkörper pressgepasst
sind. Das liegt daran, dass die Kontaktfläche zwischen den Verzahnungszähnen und
der inneren Umfangsfläche
des Wellenhauptkörpers
ansteigt, wenn die Gabel in den Wellenhauptkörper pressgepasst wird. Wenn
jedoch einmal die Gesamtlänge
der Verzahnungszähne
vollständig
in den Wellenhauptkörper
pressgepasst ist, verbleibt der Wert der Reibungskraft im folgenden
konstant. Das liegt daran, dass die Berührungsfläche zwischen den Verzahnungszähnen und
der inneren Umfangsfläche
konstant wird.
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Wie in 14 gezeigt
ist, war die Kraft, die zu dem gleichen Zeitpunkt aufgebracht wurde,
als mit dem Presspassen der Gabel in den Wellenhauptkörper pressgepasst
begonnen wurde, oder die Schneidkraft, 2,5 kN. Die Last begann allmählich anzusteigen,
unmittelbar nachdem begonnen wurde, die Gabel presszupassen, und
erreicht 26,2 kN. Für
diesen Fall war das, was geändert
wurde, die Reibungskraft. Nachdem der gesamte Einfuhrabschnitt der
Gabel in den Wellenhauptkörper
pressgepasst war, wurden die Verzahnungseinpassabschnitte der Verzahnungseinpassnuten
an der inneren Umfangsfläche
des Wellenhauptkörpers
ausgebildet. Die Last, die für
das Ausbilden der Verzahnungseinpassabschnitte erforderlich war,
betrug nämlich
26,2 kN. Eine Kraft von 23,9 kN war erforderlich, um die Gabel weiter
in den Wellenhauptkörper
presszupassen. Die zum Ausbilden der Erweiterungsabschnitte der
Verzahnungseinpassnuten erforderliche Kraft war nämlich 23,9
kN. Diese Kraft ist im wesentlichen gleich der Kraft, die durch
die herkömmliche
Kardanwelle erfordert wird, damit ihre Gabel in den Wellenhauptkörper eindringt,
während
die innere Umfangsfläche
des Wellenhauptkörpers
teilweise ausgeschnitten wird. Mit anderen Worten wurde herausgefunden,
dass, wenn eine axiale Drucklast einer bestimmten Größe auf die
herkömmliche
Kardanwelle aufgebracht wird, die Kraft, die zum Zulassen des Eindringens
der Gabel in den Wellenhauptkörper
erforderlich ist, 23,9 kN beträgt.
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(Zurückziehen der Gabel)
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Nachdem die Erweiterungsabschnitte
ausgebildet wurden, wurde als nächstes
die Gabel auf eine Position zurückgezogen,
an der die Verzahnungszähne
an die Verzahnungseinpassabschnitte der Verzahnungseinpassnuten
passen, wobei es den Zähnen
der Verzahnungen gestattet ist, entlang der Verzahnungseinpassnuten,
die an der inneren Umfangsfläche
des Wellenhauptkörpers
ausgebildet sind, zurückzulaufen,
wenn die Gabel dorthinein vorher pressgepasst wurde. 15 zeigt eine Kraft, die
erforderlich ist, wenn die Gabel zurückgezogen wird. Das entspricht
dem Gabelrückzugschritt
des vorstehend genannten Herstellungsverfahrens. Wie in der Fig.
gezeigt ist, war die Kraft konstant, die zum Zurückziehen der Gabel erforderlich
war, und ihr Wert war 17,8 kN. Im Hinblick auf die Ausdehnung hinsichtlich
des Durchmessers und das Kontraktionsphänomen des Wellenhauptkörpers im
Zusammenhang mit dem Hindurchtreten des Einführabschnitts der Gabel verblieb
sogar nachdem die Gabel einmal in den Wellenhauptkörper pressgepasst
wurde, immer noch ein Rand der Verzahnungseinpassnuten, der geschnitten
werden soll, wenn die Gabel zurückgezogen
wurde. Auch wenn die Gabel zurückgezogen
wurde, war immer noch die Schneidkraft zusätzlich zu der Reibungskraft erforderlich,
und daher wird der Wert von 17,8 kN als die Summe der Reibungskraft
und der Schneidkraft betrachtet.
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(Nachpresspassen der Gabel)
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Die Gabel wurde entlang der Verzahnungseinpassnuten
an der inneren Umfangsfläche
des Wellenhauptkörpers
zu der Position nachpressgepasst, an der die Erweiterungsabschnitte
der Verzahnungseinpassnuten ausgebildet wurden, oder die Position,
an der die Verzahnungszähne
an die Erweiterungsabschnitte passen (im folgenden als „Nachpresspassen„ bezeichnet). 6 zeigt eine Kraft, die
für das
Nachpresspassen der Gabel erforderlich ist. Wie in der Fig. gezeigt
ist, war die Kraft, die für
das Nachpresspassen der Gabel erforderlich ist, im wesentlichen
konstant, und der Wert war 21,4 kN. Wie vorstehend beschrieben ist,
wird dieser Wert von 21,4 kN, da die Schneidkraft ebenso wie die
Reibungskraft hinzugefügt
wurde, als die Summe der Reibungskraft und der Schneidkraft betrachtet.
Außerdem
entspricht dieser Wert der Eindringkraft für die Gabel, so dass gestattet
wird, dass die Gabel in den Wellenhauptkörper eindringt, wenn eine axiale
Drucklast einer bestimmten Größe auf die
Kardanwelle der Erfindung aufgebracht wird, bei der die Erweiterungsabschnitte
der Verzahnungseinpassnuten im Voraus ausgebildet werden. Wenn eine
axiale Drucklast einer bestimmten Größe auf die herkömmliche
Kardanwelle aufgebracht wird, mussten die Erweiterungsabschnitte
der Verzahnungseinpassnuten ausgehöhlt werden, wie vorstehend
beschrieben wurde, um zu gestatten, dass die Gabel in den Wellenhauptkörper eindringt,
und daher war die erforderliche Kraft dann 23,9 kN. Folglich wurde hierbei
herausgefunden, dass die Kardanwelle der Erfindung im Vergleich
mit der herkömmlichen
Kardanwelle geholfen hat, die Eindringkraft um einen Betrag zu verringern,
der gleich 2,5 kN ist. Es ist anzumerken, dass dieser Wert von 2,5
kN im wesentlichen gleich der Schneidkraft ist, die erforderlich
ist, wenn die Gabel anfänglich
in den Wellenhauptkörper
pressgepasst wurde, und es wird angenommen, dass die Presspasskraft
des Rückpresspassschritts
um einen Betrag verringert werden kann, um den die Kraft, die für das Schneiden
erforderlich ist, im Vergleich mit dem anfänglichen Presspassschritt reduziert
wird.
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(Wiederzurückziehen
der Gabel)
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Die Gabel wurde erneut auf die Position
zurückgezogen,
an der die Verzahnungszähne
an die Verzahnungseinpassabschnitte der Verzahnungseinpassnuten
passen, wobei es den Verzahnungszähnen an ihrem Einfuhrabschnitt
gestattet ist, an den Verzahnungseinpassnuten, die an der inneren
Umfangsfläche
des Wellenhauptkörper
ausgebildet sind, entlang zurückzulaufen.
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17 zeigt
eine Kraft, die zum Zurückziehen
(im folgenden als „Wiederzurückziehen„ bezeichnet) der
Gabel erforderlich ist. Wie in der Fig. gezeigt ist, war die Kraft,
die zum Wiederzurückziehen
der Gabel erforderlich war, im wesentlichen konstant, und der Wert
betrug 16,2 kN. Wie vorstehend beschrieben ist, wird angenommen,
dass eine Schneidkraft einer bestimmten Größe immer noch bei dem Wiederzurückziehen
der Gabel erforderlich ist, auch nachdem das Presspassen und das
Zurückziehen
zweimal bzw. dreimal ausgeführt
wurde. Da angenommen wird, dass die Schneidkraft ebenso wie die
Reibungskraft hinzugefügt
wird, ist daher dieser Wert von 16,2 kN die Summe der Reibungskraft
und der Schneidkraft. Jedoch wurde der Wert geringer als die Kraft
(17,8 kN), die erforderlich ist, wenn der vorstehend genannte Gabelrückzugschritt
ausgeführt
wurde. Das liegt daran, dass der verbleibende Rand, der während des
Wiederrückzugschritts
zu schneiden ist, im Vergleich mit dem anfänglichen Rückzugschritt verlängert wurde,
wodurch die Kraft, die für das
Schneiden bei dem Wiederrückzugschritt
erforderlich ist, für
niedriger als bei dem anfänglichen
Rückzugschritt
gehalten wird.
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(Weiteres Nachpresspassen
der Gabel)
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Die Gabel wurde zum dritten Mal in
den Wellenhauptkörper
entlang der Verzahnungseinpassnuten pressgepasst (im folgenden als "weitergehendes Nachpresspassen" bezeichnet), die
an seiner inneren Umfangsfläche
ausgebildet sind, so weit wie die Position, bei der die Verzahnungszähne an die
Erweiterungsabschnitte der Verzahnungseinpassnuten passen. 18 zeigt eine Kraft, die
für das
weitergehende Nachpresspassen der Gabel erforderlich ist. Wie in
der Fig. gezeigt ist, war die Kraft, die für das weitergehende Nachpresspassen
der Gabel erforderlich war, im wesentlichen konstant, und der Wert
war 19,0 kN. Wie vorstehend beschrieben wurde, wird auch bei diesem
Schritt erwartet, dass eine Schneidkraft zu einer Reibungskraft
hinzugefügt
wird, und daher wird dieser Wert von 19,0 kN für die Summe der Reibungskraft
und der Schneidkraft gehalten. Außerdem zeigt dieser Wert die
Eindringkraft an, die erforderlich ist, um zu gestatten, dass die
Gabel in den Wellenhauptkörper
eindringt, wenn eine axiale Drucklast einer bestimmten Größe auf die
Kardanwelle der Erfindung aufgebracht wird, bei der der Gabelpresspassschritt
und der Gabelrückzugschritt
jeweils wiederholt zweimal ausgeführt wurden. Wie vorstehend
beschrieben ist, wurde eine Kraft von 23,9 kN benötigt, um zu
gestatten, dass die Gabel in den Wellenhauptkörper eindringt, wenn eine axiale
Druckkraft einer bestimmten Größe auf die
herkömmliche
Kardanwelle aufgebracht wurde, die keine Erweiterungsabschnitte
hat. Folglich wurde herausgefunden, dass diese spezielle Kardanwelle
der Erfindung im Vergleich mit der herkömmlichen Kardanwelle die Eindringkraft
um einen Betrag von 4,9 kN reduzieren kann. Außerdem wurde ebenso herausgefunden,
dass im Vergleich mit der Kardanwelle der Erfindung, wobei die Gabel
jeweils einmal pressgepasst und zurückgezogen wurde (die Eindringkraft
= 21,4 kN) die spezielle Kardanwelle der Erfindung, die dem weitergehenden
Rückpresspassen
ausgesetzt war, die Eindringkraft um einen Betrag von 2,4 kN reduzieren
konnte. Da somit die erforderliche Schneidkraft bei jedem Mal, wenn
das Presspassen oder Zurückziehen
der Gabel ausgeführt
wird, wird wiederum die Eindringkraft kleiner, und wenn schließlich das
Presspassen und das Zurückziehen
fortgesetzt ausgeführt
werden, bis der Außendurchmesser
des Einführabschnitts
der Gabel gleich dem Durchmesser eines imaginären bzw. gedachten Kreises,
der durch Verbinden der Unterseiten bzw. Gründe der Nuten, die an dem Wellenhauptkörper ausgebildet
sind, ausgebildet wird, wird der Wert der Schneidkraft 0, und nur
die Reibungskraft ist als der Widerstand übrig, der zu dem Zeitpunkt
erzeugt wird, wenn die Gabel in den Wellenhauptkörper eindringt, wodurch die
Eindringkraft minimal wird.
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(Zusammenfassung)
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Als Ergebnis des vorstehend genannten
Versuchs sind die Presspasskraft und die Rückziehkraft bei den jeweiligen
Schritten in dem Bereich von dem anfänglichen Presspassschritt zu
dem weitergehenden Rückpresspassschritt
nachstehend in Tabelle 1 gezeigt.
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Wenn die Presspasskraft bei dem Presspassschritt
mit der Presspasskraft bei dem Nachpresspassschritt verglichen wird,
wird herausgefunden, dass die Presspasskraft bei dem Nachpresspassschritt
kleiner als die Presspasskraft des Presspassschritts wird, und daher
konnte bestätigt
werden, dass die Kardanwelle der Erfindung eine Eindringkraft erfordert,
die kleiner als diejenige der herkömmlichen Kardanwelle ist, die
keine Erweiterungsabschnitte der Verzahnungseinpassnuten hat. Es
konnte ebenso aus der Tatsache bestätigt werden, dass die Presspasskraft
in der Reihenfolge vom Presspassschritt, dem Nachpresspassschritt
und dem weitergehenden Nachpresspassschritt kleiner wurde, dass
die Kardanwelle der Erfindung, die die Erweiterungsabschnitte der
Verzahnungseinpassnuten hat, die tiefer sind, eine geringere Eindringkraft
erfordert.
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Da außerdem der Presspass- und Zurückziehversuch
ausgeführt
wurde, um das Herstellungsverfahren der Erfindung zu simulieren,
konnte bestätigt
werden, dass die Kardanwelle der Erfindung einfach unter Verwendung
des Herstellungsverfahrens der Erfindung hergestellt werden kann.
Des weiteren konnte ebenso bestätigt
werden, dass die Kardanwelle der Erfindung, die eine geringe Eindringkraft
erfordert, einfach durch mehrmaliges Wiederholen des Presspassens
und des Zurückziehens
der Gabel gemäß dem Herstellungsverfahren
der Erfindung hergestellt werden konnte.
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Mit der Erfindung ist beabsichtigt,
dass eine Kardanwelle mit dem Wellenhauptkörper und der Gabel konstruiert
wird, die an dem Wellenhauptkörper
montiert ist, wobei ihr gezahnter Einführabschnitt in die innere Umfangsfläche des
Wellenhauptkörpers
derart pressgepasst ist, dass die Verzahnungseinpassnuten, die die Erweiterungsabschnitte
haben, in denen die Verzahnungszähne
laufen, wenn es der Gabel gestattet ist, in den Wellenhauptkörper einzudringen,
im Voraus an der inneren Umfangsfläche des Wellenhauptkörpers ausgebildet
sind. Mit dem Aufbau kann die Erfindung die Kardanwelle schaffen,
die nur eine geringe Eindringkraft erfordert, während sie erreicht, dass gute
Rotationsdrehmomentübertragungseigenschaften
sichergestellt werden.
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Außerdem schafft die Erfindung
das Herstellungsverfahren der gemäß vorstehender Beschreibung aufgebauten
Kardanwelle, bei dem der Gabelpresspassschritt und der Gabelrückzugschritt
vorgesehen sind, der nach dem vorherigen Schritt ausgeführt werden
soll. Mit dem so aufgebauten Herstellungsverfahren kann die Kardanwelle
gemäß der Erfindung über einen
extrem einfachen und simplen Arbeitsvorgang hergestellt werden.
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Somit ist die Kardanwelle 1 mit
dem Wellenhauptkörper 10 und
der Gabel 20, die an dem Wellenhauptkörper 10 montiert ist,
wobei der gezahnte Einfuhrabschnitt 21 von dieser in die
innere Umfangsfläche
des Wellenhauptkörpers 10 pressgepasst
ist, so aufgebaut, dass die Verzahnungseinpassnuten 11,
die die Erweiterungsabschnitte 11b haben, in denen Verzahnungszähne 22 laufen,
wenn die Gabel 20 in den Wellenhauptkörper 10 eindringen
kann, im Voraus an der inneren Umfangsfläche des Wellenhauptkörpers 10 ausgebildet sind.
Ein Herstellungsverfahren der Kardanwelle 1 weist den Gabelpresspassschritt
und den Gabelrückzugschritt
auf, der nach dem erstgenannten Schritt auszuführen ist.