DE10135159C1 - Bohrlochverschluss - Google Patents
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Abstract
Der Bohrlochverschluss (1) umfasst eine längskanalisierte Beschickungsleitung (2) aus Kunststoff und einen Blähschlauch (28). Die Beschickungsleitung (2) weist an ihrem Zuführende (3) ein Außengewinde (4) und an ihrem Abführende (5) ein Außengewinde (6) sowie ein in das Abführende integriertes, in Richtung zum Zuführende sperrendes Rückschlagventil (18) auf. Der Blähschlauch (28) umhüllt unter Bildung eines langgestreckten Ringraums (33) die Beschickungsleitung (2) mit seinen Endabschnitten (29, 30) dicht. Endseitig des Ringraums (33) sind in der Wand (36) der Beschickungsleitung (2) Querkanäle (37) vorgesehen. Die Mündungen der Querkanäle (37) in den Ringraum (33) sind durch elastische Dichtringe (39) abgedeckt, welche durch beiderseits der Dichtringe (39) positionierte Fixierringe (40) geführt sind. Stirnseitig des Abführendes (5) der Beschickungsleitung (2) ist eine Berstscheibe (25) durch einen Druckring (24) mit innerer Scherkante sowie eine Gewindemuffe (7) mit innerem Radialsteg (9) festgelegt.
Description
Bohrlochverschlüsse werden als Hilfsmittel unter anderem im Bergbau, im
Tiefbau sowie im Bereich der Bauwerkssanierung für die Inijizierung von bei
spielsweise Zementtrübe, Kunstharz, Wasserglas oder dergleichen in das
Gebirge bzw. in das Mauerwerk eingesetzt. Mit Hilfe dieser Tränkfluide soll
das Gebirge bzw. das Mauerwerk verfestigt werden. Auch können Abdich
tungen herbeigeführt werden.
Im Umfang der DE 42 09 802 C1 ist ein Bohrlochverschluss bekannt, der
sich in der Praxis bewährt hat. Die Praxis hat aber auch gezeigt, dass bei
unsachgemäßer Handhabung, und zwar insbesondere beim Einsetzen des
Bohrlochverschlusses in eine Bohrung, ein Bruch der Beschickungsleitung
innerhalb des Blähschlauchs häufig dann beobachtet wurde, wenn die Be
schickungsleitung aus Kunststoff bestand. Ursache hierfür ist eine Eindre
hung umfangsseitig der Beschickungsleitung im Bereich der den Längskanal
in der Beschickungsleitung mit dem Ringraum zwischen der Beschickungs
leitung und dem Blähschlauch verbindenden Querkanäle zur Lageorientie
rung eines die Mündungen der Querkanäle abdeckenden Dichtrings, welcher
den Querschnitt der Beschickungsleitung verkleinert. Die Folge ist die Un
brauchbarkeit des Bohrlochverschlusses.
Auch die EP 0 398 838 A1 zeigt einen derartigen Bohrlochverschluss.
Die DE 24 02 509 A1 offenbart einen rohrförmigen Einwegbohrlochver
schluss für Kunstharzinjektionen, der ein Rohrstück mit muffenartigen Ein
gangs- und Ausgangsteilen aufweist. Auf den Ein- und Ausgangsteilen ist ein
Schlauchabschnitt aus elastischem Material mit Schellenbändern fixiert. Am
Ausgangsteil ist ein Rückschlagventil mit einer Kugel und einem axial ausge
richteten geschlitzten Schwerspannstift angeordnet. Wenn die Kugel auf der
Öffnung des Schwerspannstifts liegt, dient der Schlitz im Schwerspannstift
als Drosselstrecke für das Injektionsmedium. Des Weiteren ist der mittlere
Bereich des Rohrstücks mit den hier vorgesehenen Querkanälen am Umfang
nicht durch eine Nute geschwächt.
Die DE 30 14 834 A1 vermittelt dem Fachmann einen Bohrlochverschluss
mit nicht abgedeckten Querkanälen zwischen einem Ringraum, der durch
einen Gummischlauch und ein Rohrstück gebildet wird, und dem Inneren
des Rohrstücks. Die Querkanäle sind außermittig der Ringraumerstreckung
vorgesehen. Ferner ist zu erkennen, dass sowohl am Zuführende als auch
am Abführende Rückschlagventile eingebaut sind.
Der Erfindung liegt - ausgehend vom Stand der Technik - die Aufgabe
zugrunde, einen den jeweiligen örtlichen Gegebenheiten flexibler anzupas
senden Bohrlochverschluss zu schaffen, der selbst bei unsachgemäßer
Handhabung problemlos in einem Bohrloch lageorientiert werden kann.
Die Lösung dieser Aufgabe besteht nach der Erfindung in den Merkmalen
des Patentanspruchs 1.
Durch die Verwendung einer Beschickungsleitung aus Kunststoff (Schlauch
oder Rohr aus insbesondere einem Thermoplast, vorzugsweise einem ABS-
Copolymere) in Verbindung mit dem Sachverhalt, dass das Rückschlagventil
nicht mehr am Zuführende, sondern am Abführende der Beschickungslei
tung vorgesehen wird, kann jetzt je nach den örtlichen Gegebenheiten der
Verwender eines Bohrlochverschlusses eine im Prinzip unbegrenzt lange
Beschickungsleitung zum Einsatz bringen, da am Zuführende lediglich ein
Außengewinde angebracht ist, das der Kupplung mit einer Zufuhr für das
Tränkfluid dient. Hierdurch wird die Flexibilität beim Einsatz des Bohrloch
verschlusses erhöht.
Besonders vorteilhaft ist ferner die Maßnahme, dass das Tränkfluid nunmehr
endseitig des zwischen der Beschickungsleitung und dem Blähschlauch
ausgebildeten Ringraums über die Querkanäle eingebracht wird. Auf diese
Weise kann eine gleichmäßigere Befüllung des Ringraums erreicht und da
mit eine bessere Verspannung des Blähschlauchs gegen die Bohrlochwan
dung zur Lagefixierung des Bohrlochverschlusses gewährleistet werden.
Die Beschickungsleitung wird im Bereich der Querkanäle im Querschnitt
nicht mehr geschwächt. Die den Querkanälen zugeordneten Dichtringe wer
den in ihren Positionen vielmehr durch Fixierringe gehalten, die beiderseits
der Dichtringe vorgesehen sind. Hierbei kann es sich um vom Material her
elastische Fixierringe, insbesondere Gummiringe, handeln, die jedoch die
Beschickungsleitung so stramm umhüllen, dass ihre Lage auf der Be
schickungsleitung gesichert ist und sie die Dichtringe einwandfrei führen.
Durch die Verteilung der Querkanäle im axialen Abstand voneinander im Be
reich der Enden des Ringraums sowie durch die Vermeidung von umfangs
seitigen Nuten wird die Stabilität der Beschickungsleitung deutlich heraufge
setzt, so dass auch eine rauhere Handhabung des Bohrlochverschlusses
nicht mehr zu einer Zerstörung der Beschickungsleitung führen kann.
Rückschlagventil und Berstscheibe sind gemeinsam am Abführende der Be
schickungsleitung vorgesehen. Die Berstscheibe wird stirnseitig des Ab
führendes angeordnet und mit Hilfe eines eine innere Scherkante aufwei
senden Druckrings über eine Gewindemuffe mit einem inneren ringförmigen
Radialsteg festgelegt. Die innere Scherkante sorgt dafür, dass bei einem
sich aus dem Innern des Bohrlochverschlusses aufbauenden Druck die
Berstscheibe gegen diese Scherkante gedrückt und zerstört wird, sobald ein
vorbestimmter Widerstand überwunden ist. Die Größe des Innendurchmes
sers des Druckrings hängt von dem jeweils geforderten Berstdruck der
Berstscheibe bzw. der notwendigen Durchflussmenge des Tränkfluids ab.
Die Gewindemuffe kann gegebenenfalls als Doppelgewindemuffe ausgebil
det sein, so dass in dem weiteren Innengewinde bei Bedarf noch ein eine
Verlängerung bildendes Injektionsrohr angesetzt werden kann.
Dadurch, dass gemäß Patentanspruch 2 die endseitig des Ringraums in der
Wand der Beschickungsleitung vorgesehenen Querkanäle umfangsseitig um
90° zueinander versetzt angeordnet sind, wird eine zusätzliche Stabilitätser
höhung der Beschickungsleitung erreicht.
Ein weiteres vorteilhaftes Merkmal der Erfindung wird im Patentanspruch 3
erblickt. Danach ist das abführseitige Ende des Blähschlauchs auf der Be
schickungsleitung lagefixiert. Hiermit wird nicht nur eine ungewollte Relativ
verlagerung der Beschickungsleitung zum Blähschlauch vermieden, sondern
auch bewusst dafür Sorge getragen, dass beim Befüllen des Ringraums und
Anpressung des Blähschlauchs an die Bohrlochwandung die Beschickungs
leitung sich nur zum zuführseitigen Ende des Blähschlauchs relativ verlagern
kann.
Nach Patentanspruch 4 ist das Rückschlagventil aus einer an die Mündung
des Längskanals in der Beschickungsleitung gedrückten Kugel, einer
Druckfeder und einem Widerlagerring gebildet. Der Widerlagerring ist in ein
Innengewinde des Abführendes der Beschickungsleitung eingedreht. Die
Druckfeder, insbesondere in Form einer Schraubendruckfeder, stützt sich
einerseits an dem Widerlagerring und andererseits an der Kugel ab. Zur
besseren Handhabung ist der Widerlagerring mit einem Querschlitz verse
hen, der in der mit der Berstscheibe in Kontakt stehenden Stirnseite ange
ordnet ist.
Die Funktion der Berstscheibe wird gemäß den Merkmalen des Patentan
spruchs 5 dann optimal gesichert, wenn der Innendurchmesser des Druck
rings größer als der Innendurchmesser des Widerlagerrings, jedoch kleiner
als der Innendurchmesser des Radialstegs in der Gewindemuffe ausgebildet
ist.
Die Erfindung ist nachfolgend anhand von in den Zeichnungen dargestellten
Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 im vertikalen Längsschnitt einen Bohrlochverschluss;
Fig. 2 in vergrößerter Darstellung den Längenabschnitt II des
Bohrlochverschlusses der Fig. 1 während der Beaufschlagung
mit einem Tränkfluid und
Fig. 3 in nochmals vergrößerter Darstellung den Ausschnitt III der
Fig. 1 gemäß einer weiteren Ausführungsform.
In der Fig. 1 ist mit 1 ein Bohrlochverschluss bezeichnet, wie er z. B. zur
Verfestigung des Gebirges im untertägigen Bergbau und zur Abdichtung von
Klüften und Rissen im Gebirge Anwendung finden kann, indem über den
Bohrlochverschluss 1 ein Tränkfluid TF, wie z. B. eine Zementtrübe, in das
Gebirge injiziert wird.
Der Bohrlochverschluss 1 weist eine längskanalisierte Beschickungsleitung 2
aus Kunststoff, und zwar aus einem glasfaserverstärkten Acryl-Butadien-
Styrol, auf. Am Zuführende 3 der Beschickungsleitung 2 für das Tränkfluid
TF ist ein Außengewinde 4 vorgesehen, an das z. B. eine das Tränkfluid TF
heranbringende Leitung angeschlossen werden kann.
Am Abführende 5 der Beschickungsleitung 2 (Fig. 1 und 3) ist ein
Außengewinde 6 vorgesehen, auf das eine Gewindemuffe 7 aus Polypropy
len mit einem Innengewinde 8 geschraubt ist. Beim Ausführungsbeispiel ist
die Gewindemuffe 7 als Doppelgewindemuffe ausgebildet, wobei das dem
Anschluss an die Beschickungsleitung 2 dienende Innengewinde 8 durch
einen inneren ringförmigen Radialsteg 9 von einem weiteren Innengewinde
10 getrennt ist. Dieses weitere Innengewinde 10 dient der Festlegung eines
Injektionsrohrs 11, sofern ein solches Injektionsrohr 11 notwendig sein sollte.
Statt der gezeichneten Doppelgewindemuffe 7 kann auch eine einfache Ge
windemuffe ohne den Abschnitt mit dem weiteren Innengewinde 10 einge
setzt werden.
In dem Abführende 5 der Beschickungsleitung 2 ist der Längskanal 12 er
weitert. Es sind ein zylindrischer Längenabschnitt 13 und ein Gewindeab
schnitt 14 vorgesehen. Der Längskanal 12 geht über einen Konus 15 in den
zylindrischen Längenabschnitt 13 über. Die Übergangskante 16 von dem
Längskanal 12 auf den Konus 15 dient als Dichtkante für eine Kugel 17 aus
Stahl als Bestandteil eines Rückschlagventils 18. Das Rückschlagventil 18
weist ferner eine Feder 19 in Form einer Schraubendruckfeder aus Feder
stahl auf, die sich einerseits an der Kugel 17 und andererseits an einem Widerlagerring
20 aus Messing abstützt, der in den Gewindeabschnitt 14 des
Abführendes 5 eingedreht ist. Im Widerlagerring 20 ist eine Längsbohrung
21 vorgesehen, die zur Feder 19 hin in einen sich öffnenden Konus 22 über
geht. Auf der anderen Seite besitzt der Widerlagerring 20 einen Querschlitz
23, welcher zur Handhabung des Widerlagerrings 20 vorgesehen ist.
Die Gewindemuffe 7 dient zusammen mit einem Druckring 24 aus Stahl der
Festlegung einer Berstscheibe 25 aus Aluminium an der Stirnseite 26 des
Abführendes 5 der Beschickungsleitung 2. Wichtig hierbei ist, dass die an
der Berstscheibe 25 zur Anlage gelangende Innenkante 27 des Druckrings
24 scharfkantig ausgebildet ist. Außerdem ist zur einwandfreien Funktion der
Berstscheibe 25 der Innendurchmesser des Druckrings 24 größer als der
Innendurchmesser der Längsbohrung 21 im Widerlagerring 20, jedoch klei
ner als der Innendurchmesser des Radialstegs 9 in der Gewindemuffe 7
ausgebildet.
Der Bohrlochverschluss 1 umfasst ferner, wie die Fig. 1 und 2 zu erken
nen geben, einen die Beschickungsleitung 2 umhüllenden Blähschlauch 28.
Die Enden 29, 30 des Blähschlauchs 28 sind durch Klemmringe 31 aus Stahl
an die äußere Oberfläche 32 der Beschickungsleitung 2 gedrückt. Auf diese
Weise wird zwischen der Beschickungsleitung 2 und dem Blähschlauch 28
ein langgestreckter Ringraum 33 gebildet. Außerdem ist noch zu erkennen,
dass in dem dem Abführende 5 der Beschickungsleitung 2 benachbarten
Ende 30 des Blähschlauchs 28 eine innere Ringausnehmung 34 vorhanden
ist, in welcher ein die Beschickungsleitung 2 fest umgebender Fixierring 35
aus Stahl eingebettet ist. Dieser Fixierring 35 hat die Aufgabe der Lagesiche
rung des Blähschlauchs 28 auf der Beschickungsleitung 2, wenn Tränkfluid
TF über den Längskanal 12 der Beschickungsleitung 2 und endseitig des
Ringraums 33 in der Wand 36 der Beschickungsleitung 2 vorgesehene
Querkanäle 37 in den Ringraum 33 überführt wird, damit sich der Bläh
schlauch 28 an die nicht näher veranschaulichte Bohrlochwandung presst.
Hierbei bleibt das dem Abführende 5 der Beschickungsleitung 2 benachbarte
Ende 30 des Blähschlauchs 28 fest auf der Beschickungsleitung 2 liegen,
während die Beschickungsleitung 2 sich zu dem anderen Ende 29 des Bläh
schlauchs 28 relativ bewegen kann.
Die Mündungen 38 der Querkanäle 37 in den Ringraum 33 sind von elasti
schen Dichtringen 39 aus Gummi abgedeckt. Beiderseits neben den Dicht
ringen 39 befinden sich Fixierringe 40, vorzugsweise ebenfalls aus einem
elastischen Material wie Gummi, die jedoch fest die Beschickungsleitung 2
umspannen. Diese Fixierringe 40 dienen der Führung der Dichtringe 39.
Nach dem Einführen des Bohrlochverschlusses 1 gemäß Fig. 1 in ein nicht
näher dargestelltes Bohrloch in einem Abbaubetrieb des untertägigen Berg
baus wird die Beschickungsleitung 2 über das Zuführende 3 mit einem
Tränkfluid TF beaufschlagt. Da die Berstscheibe 25 einen Durchfluss des
Tränkfluids TF verhindert, tritt das Tränkfluid TF aus dem Längskanal 12 der
Beschickungsleitung 2 gemäß den Pfeilen PF der Fig. 2 über die Querka
näle 37 in den Ringraum 33 über, wobei sich die Dichtringe 39 dehnen und
der Blähschlauch 28 gegen die Bohrlochwandung verspannt wird. Bei weite
rer Druckerhöhung des Tränkfluids TF wird die Berstscheibe 25 bei einem
vorbestimmten Druck unter nachhaltigem Einfluss der Scherkante 27 an dem
Druckring 24 zerstört, so dass dann das Tränkfluid TF über das Rückschlag
ventil 18, den Widerlagerring 20, den Druckring 24 und die Gewindemuffe 7
in den dahinter liegenden Abschnitt des Bohrlochs und damit in das Gebirge
eintreten kann.
Das Rückschlagventil 18 verhindert ein Zurückströmen des Tränkfluids TF in
den Längskanal 12 der Beschickungsleitung 2, während die Dichtringe 39
umfangsseitig der Querkanäle 37 ein Zurückströmen des Tränkfluids TF aus
dem Ringraum 33 in den Längskanal 12 unterbinden, wenn kein Tränkfluid
TF mehr nachgeführt wird.
1
Bohrlochverschluss
2
Beschickungsleitung
3
Zuführende v.
2
4
Außengewinde an
3
5
Abführende v.
2
6
Außengewinde an
5
7
Gewindemuffe an
6
8
Innengewinde v.
7
9
Radialsteg v.
7
10
Innengewinde v.
7
11
Injektionsrohr
12
Längskanal in
2
13
zylindrischer Längenabschnitt in
5
14
Gewindeabschnitt in
5
15
Konus
16
Übergangskante
17
Kugel v.
18
18
Rückschlagventil
19
Feder v.
18
20
Widerlagerring
21
Längsbohrung in
20
22
Konus in
20
23
Querschlitz in
20
24
Druckring
25
Berstscheibe
26
Stirnseite v.
2
27
Innenkante v.
24
28
Blähschlauch
29
Ende v.
28
30
Ende v.
28
31
Klemmringe
32
Oberfläche v.
2
33
Ringraum zw.
2
u.
28
34
Ringausnehmung in
30
35
Fixierring
36
Wand v.
2
37
Querkanäle in
36
38
Mündungen v.
37
39
Dichtringe
40
Fixierringe
PF Pfeile
TF Tränkfluid
PF Pfeile
TF Tränkfluid
Claims (5)
1. Bohrlochverschluss, der eine an ihrem Zuführende (3) ein Außengewinde (4)
und an ihrem Abführende (5) ein Außengewinde (6) sowie ein in das Abfüh
rende (5) integriertes, in Richtung zum Zuführende (3) sperrendes Rück
schlagventil (18) aufweisende, längs kanalisierte Beschickungsleitung (2) aus
Kunststoff und einen Blähschlauch (28) umfasst, der unter Bildung eines lang
gestreckten Ringraums (33) die Beschickungsleitung (2) mit seinen Endab
schnitten (29, 30) dichtend umhüllt, wobei endseitig des Ringraums (33) in der
Wand (36) der Beschickungsleitung (2) Querkanäle (37) vorgesehen sind, de
ren Mündungen (38) in den Ringraum (33) mit durch beiderseits benachbarte
Fixierringe (40) positionierten elastischen Dichtringen (39) abgedeckt sind, und
stirnseitig des Abführendes (5) der Beschickungsleitung (2) eine Berstscheibe
(25) durch einen Druckring (24) mit innerer Scherkante (27) sowie eine Ge
windemuffe (7) mit innerem Radialsteg (9) festgelegt ist.
2. Bohrlochverschluss nach Patentanspruch 1, bei welchem die endseitig
des Ringraums (33) in der Wand (36) der Beschickungsleitung (2) vorge
sehenen Querkanäle (37) umfangsseitig um 90° zueinander versetzt an
geordnet sind.
3. Bohrlochverschluss nach Patentanspruch 1 oder 2, bei welchem das ab
führseitige Ende (30) des Blähschlauchs (28) auf der Beschickungslei
tung (2) lagefixiert ist.
4. Bohrlochverschluss nach einem der Patentansprüche 1 bis 3, bei wel
chem das Rückschlagventil (18) aus einer an die Mündung (16) des
Längskanals (12) in der Beschickungsleitung (2) gedrückten Kugel (17),
einer Druckfeder (19) und einem Widerlagerring (20) gebildet ist, dessen
mit der Berstscheibe (25) in Kontakt stehende Stirnseite mit einem Quer
schlitz (23) versehen ist.
5. Bohrlochverschluss nach Patentanspruch 4, bei welchem der
Innendurchmesser des Druckrings (24) größer als der Innendurchmesser
des Widerlagerrings (20), jedoch kleiner als der Innendurchmesser des
Radialstegs (9) in der Gewindemuffe (7) ausgebildet ist.
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