DE10134787A1 - Dachaussenhaut-Module - Google Patents
Dachaussenhaut-ModuleInfo
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- DE10134787A1 DE10134787A1 DE10134787A DE10134787A DE10134787A1 DE 10134787 A1 DE10134787 A1 DE 10134787A1 DE 10134787 A DE10134787 A DE 10134787A DE 10134787 A DE10134787 A DE 10134787A DE 10134787 A1 DE10134787 A1 DE 10134787A1
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04D—ROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
- E04D1/00—Roof covering by making use of tiles, slates, shingles, or other small roofing elements
- E04D1/12—Roofing elements shaped as plain tiles or shingles, i.e. with flat outer surface
- E04D1/22—Roofing elements shaped as plain tiles or shingles, i.e. with flat outer surface of specified materials not covered by any one of groups E04D1/14 - E04D1/205, or of combinations of materials, where at least one is not covered by any one of groups E04D1/14 - E04D1/205
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04D—ROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
- E04D1/00—Roof covering by making use of tiles, slates, shingles, or other small roofing elements
- E04D1/28—Roofing elements comprising two or more layers, e.g. for insulation
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Architecture (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Roof Covering Using Slabs Or Stiff Sheets (AREA)
Abstract
Es werden Module beschrieben, die anstelle von Dachpfannen aus Ton oder Beton eine Dachhaut bilden können und die aus einem Verbund von äußerer Schicht aus Metall oder Kunstharz mit einem Trägerstück aus wärmedämmendem Material bestehen. Die Module sind durch den Aufbau leichter und ihre Wärmedämmung besser als bekannte Dachpfannen aus Ton oder Beton.
Description
- Der in nachfolgenden Ausführungen und Ansprüchen gewählte Begriff "Dachpfanne" steht ausdrücklich auch als Synonym für Dachziegel, Dachstein, o. ä. und bezieht sich auch auf die Gestaltungsbezeichnungen wie Biberschwanz-, Flach-, Falz-, Rinnen-, Kombiziegel o. ä. und auch auf die Herkunftsbezeichnungen wie Sachsen-, Bayern-, Frankfurter-, Heidelberger Pfanne o. ä. und auch auf die Anwendungsbezeichnungen wie First-, Ortgang-, Kanten-, Eckpfanne o. ä.
- Bekannt sind Dachpfannen der verschiedensten Ausführungen und Baugrößen vorwiegend aus gebranntem Ton oder aus Beton. Unterschiedliche Oberflächenbehandlungen durch Glasieren oder Beschichten sind ebenso geläufig.
- Es sind auch Dachpfannen bekannt, die aus einem dünnen 2-schichtigem Blechstück und aus einer dazwischen angeordneten körperschallabsorbierenden Kunststofffolie bestehen.
- Das Abdecken von Gebäuden mit Dächern, deren Außenhaut aus Metall besteht, ist ebenfalls bekannt. Dazu werden vorwiegend Kupfer, Zink oder beschichtete Stahlbleche eingesetzt, die mehr oder weniger großflächig miteinander oder mit der Dachkonstruktion verbunden sind.
- Bauteile für den Außenbereich von Gebäuden - wie Fensterbänke - werden mit einer Außenschicht aus Kunstharz-Schichtstoff gefertigt.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Dachaußenhaut-Module zu fertigen, die eine bessere Wärmedämmung aufweisen und leichter sind als bekannte Dachpfannen aus Ton, Beton oder Metall und bei denen im Fall von Metallpfanne auf eine ausreichende Körperschalldämmung nicht verzichtet werden muß. Diese Ziele sollen sowohl unter Einhaltung von bekannten Formen und Abmessungen als auch unter Anwendung neuer Formen und Abmessungen erreichbar sein.
- Dachpfannen die erfindungsgemäß aus einer Materialschale als äußere Schicht und z. B. aus Kunststoff-Hartschaum als Trägerstück bestehen, haben ein deutlich geringeres Gewicht und bessere Wärmedämmwerte als Dachpfannen aus Ton oder Beton. Diese beiden Vorteile allein rechtfertigen schon deren Einsatz anstelle von Dachpfannen aus Ton und Beton. Weiterhin kann aufgrund des geringeren Gesamtgewichtes der Dachhaut die tragende Dachkonstruktion mit weniger Aufwand vorteilhaft erstellt werden und die Verschmutzung durch Moos, Algen und Staub ist bei porenfreien Oberflächen geringer als bei Ton und Beton. Die Festigkeit gegenüber Begehen des Daches ist bei dem erfindungsgemäßen Aufbau von Dachpfannen höher zu erwarten als bei bruchgefährdeten Ton- und Betonpfannen.
- Darüberhinaus können stilistische Überlegungen für Dächer z. B. an oder in der Nähe von historischen Gebäuden dazu führen, die modulartige Abdeckung - wie mit Biberschwanzpfannen - mit dem "Kupfer-Look" von "kostbaren" Dächern zu verbinden.
- Temperatur- und witterungsbeständige Kunststoff und Kunstharz-Materialien für die Verwendung bei den tragenden Teilen der erfindungsgemäßen Dachpfanne sind in der Bautechnik bekannt. Biege-, Präge- und Tiefziehverfahren für die Ausformung der äußeren Materialschicht sind in der Verarbeitungsindustrie gang und gäbe.
- Die moderne Beschichtungstechnik läßt unterschiedliche Farben und Strukturen insbesondere für die Außenseite einer Metallschicht zu. Feinprägungen, Ätzen, Sandstrahlen sind weitere Bearbeitungstechniken, um besondere Erscheinungsbilder der Dachhaut zu realisieren. Dazu ist der modulare Aufbau von Metalldächern nach der Erfindung besonders geeignet.
- Das leichtere Stückgewicht der einzelnen Dachpfanne kann Anlass sein, die Absicherung gegen starke Luftströmungen mittels Befestigungselementen zwischen den Pfannen und zur Dachkonstruktion hin in die Herstellung von Materialschale und Trägerstück mit einzubeziehen. Ergänzende Dachbauteile wie Lüftungs-Pfannen und Rohrstutzen lassen sich in der erfindungsgemäßen Aufbautechnik ebenfalls realisieren.
- Fig. 1 stellt beispielhaft an einem standardisierten Modul den Prinzip-Aufbau dar. Dabei ist die äußere Schicht mit (1) und das Trägerstück mit (2) gekennzeichnet. An der linken Seite der Zeichnung ist dargestellt, daß z. B. an dem ebenen Teilstück 2 Durchbrüche zur Befestigung des Moduls vorgesehen werden können und daß 2 Längsprägungen zur Formschlüssigkeit des Bauteils beitragen können.
- Der Schnitt AB zeigt, daß einseitig die Schicht z. B. auch um die Kante des Trägerstücks herum gebogen werden kann.
- Fig. 2 mit Schnitt CD stellt beispielhaft dar, daß ein Teil des Trägerstücks (3) auch aus einem anderen, festerem Material bestehen kann, als das übrige Trägerstück.
- Fig. 3 mit Schnitt EF stellt dar, daß das Trägerstück auch aus einem engmaschigen Gitter (3a) z. B. aus Kunststoff bestehen kann, das formgetreu der äußeren Schicht folgt.
- Fig. 4 mit Schnitt GH zeigt eine Variation des Modulaufbaus, bei der ein festes Gerüst (4) z. B. aus Duroplast so im Trägerstück angeordnet ist, daß es vom wärmedämmenden Kunststoffschaum (5) umgeben ist, der auch formschlüssig an der äußeren Schicht liegt.
- Fig. 5 mit Schnitt IK zeigt beispielhaft ein Prägemuster (8), das sowohl zur Stabilität der Schichtfläche als auch zur optischen Verfeinerung der Schicht beiträgt.
- Fig. 6 gibt beispielhaft einen Eindruck von Befestigungsmöglichkeiten mittels Winkelstücken (6) oder Bolzen (7) für das Modul und auch, wie Ausformungen (8) und Durchbrüche (9) am Modul möglich sind.
Claims (10)
1. Dachpfanne beliebiger Größe und Form, geeignet zum Aufbau einer Dachhaut
für Gebäude mit beliebiger Zweckbestimmung dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens die in Gebrauchslage sichtbare Außenfläche durch eine Schale
oder Schicht (1) gebildet wird, die aus einem dünnwandigen Materialstück besteht,
welches partiell oder ganzflächig fest oder lösbar auf der Rückseite/Innenseite mit
einem der Schale oder Schicht angepassten Trägerstück (2) verbunden ist, das
aus temperatur- und witterungsbeständigem, wärmedämmendem Material, z. B.
Kunststoff-Hartschaum oder z. B. einer Mischung aus Kunstharz mit Holzspänen
besteht und durch seine Formgebung in Verbindung mit der Schale oder Schicht
kraft- und/oder formschlüssig mit anderen Dachpfannen derselben oder anderer
Art zusammen gefügt werden kann, um eine Dachhaut zu bilden.
2. Dachpfanne nach vorstehendem Anspruch dadurch gekennzeichnet,
daß das Materialstück, welches die Schale oder Schicht bildet, aus einem
dünnwandigem Metallblech, vorzugsweise aus Kupfer oder Zink, besteht.
3. Dachpfanne nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet,
daß das Materialstück, welches die Schale oder Schicht bildet, aus einem
Kunstharz-Schichtstoff, z. B. Resopal, besteht.
4. Dachpfanne nach einem der vorstehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet,
daß das Trägerstück für Schale oder Schicht insbesondere an seinen durch
Gebrauch beanspruchten Teilen (3), aus nicht geschäumten, festem Material oder aus
aus einem engmaschigen Materialgitter (3a) oder aus wabenartiger
Materialstruktur besteht.
5. Dachpfanne nach einem der vorstehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet,
daß das Trägerstück für Schale oder Schicht ganz oder teilweise aus einem
Gerüst (4) aus festem Material besteht, das ganz oder teilweise mit Kunststoff
Hartschaum (5) umgeben ist.
6. Dachpfanne nach einem der vorstehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet,
daß am Trägerstück und/oder Schale oder Schicht Befestigungselemente (6) (7)
angebracht sind, die eine feste oder lösbare Verbindung der Dachpfanne mit
Konstruktionselementen des Dachaufbaus oder mit benachbarten Dachpfannen
ermöglichen.
7. Dachpfanne nach einem der vorstehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet,
daß in ihr Ausformungen (8), Durchbrüche (9), Einbauten vorgesehen sind, wie sie
bei bekannten Dachpfannen üblich sind.
8. Dachpfanne nach einem der vorstehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet,
daß das die Schale oder Schicht bildende Materialstück mit Ein- oder
Ausprägungen beliebiger Art und Muster (10) ganz oder teilweise versehen ist.
9. Dachpfanne nach einem der vorstehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet,
daß das Trägerstück aus einer geschäumten Mischung aus Kunstharz und
Holzspänen besteht, bei der der Blasenanteil in der Masse so hoch wie möglich ist, daß
jedoch die erforderlichen Festigkeitswerte für den jeweiligen Gebrauch nicht unter
schritten werden.
10. Dachpfanne nach einem der vorstehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet,
daß die äußere Schicht und das dahinterliegende Trägerstück einstückig aus
demselben Material besteht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10134787A DE10134787A1 (de) | 2001-07-11 | 2001-07-11 | Dachaussenhaut-Module |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10134787A DE10134787A1 (de) | 2001-07-11 | 2001-07-11 | Dachaussenhaut-Module |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10134787A1 true DE10134787A1 (de) | 2003-01-23 |
Family
ID=7692127
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE10134787A Withdrawn DE10134787A1 (de) | 2001-07-11 | 2001-07-11 | Dachaussenhaut-Module |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10134787A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US8080919B2 (en) | 2007-09-26 | 2011-12-20 | Epcos Ag | Piezoelectric multilayer component |
-
2001
- 2001-07-11 DE DE10134787A patent/DE10134787A1/de not_active Withdrawn
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US8080919B2 (en) | 2007-09-26 | 2011-12-20 | Epcos Ag | Piezoelectric multilayer component |
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|---|---|---|---|
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