DE1013389B - Maschine zum fortlaufenden Herstellen, Nachbehandeln und Aufwickeln bzw. Zwirnen von Kunstfaeden in Etagenform - Google Patents
Maschine zum fortlaufenden Herstellen, Nachbehandeln und Aufwickeln bzw. Zwirnen von Kunstfaeden in EtagenformInfo
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01D—MECHANICAL METHODS OR APPARATUS IN THE MANUFACTURE OF ARTIFICIAL FILAMENTS, THREADS, FIBRES, BRISTLES OR RIBBONS
- D01D10/00—Physical treatment of artificial filaments or the like during manufacture, i.e. during a continuous production process before the filaments have been collected
- D01D10/04—Supporting filaments or the like during their treatment
- D01D10/0436—Supporting filaments or the like during their treatment while in continuous movement
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Description
- Maschine zum fortlaufenden Herstellen, Nachbehandeln und Aufwickeln bzw. Zwirnen von Kunstfäden in Etagenform Die Erfindung betrifft eine Maschine zum fortlaufenden Herstellen, Nachbehandeln und Aufwickeln bzw. Zwirnen von Kunstfäden in Etagenform.
- Die bekannten Maschinen dieser Art arbeiten nach dein Prinzip des fallenden Fadens. In, der oberen Etage befindet sich die Spinndüse mit dem Fällbad, während in der unteren Etage die Einrichtungen zum Nachbehandeln und Aufwickeln bzw. Zwirnen der Fäden vorgesehen sind. Die Übergabe der Fäden von der oberen zur unteren Etage erfolgt dabei durch rohrartige Kanäle. Der Nachteil dieses Maschinenaufbaues besteht nicht nur darin, daß die Nachbeliandlungs- und Aufwickel- bzw. Zwirneinrichtungen in ein und demselben Raum untergebracht sind, sondern vor allen Dingen darin, daß die Aufwickel- bzw. Zwirneinrichtung im untersten Teil der Maschine vorgesehen ist. Es hat sich nämlich gezeigt, daß die Aufwickel- bzw. Zwirneinrichtung vor jeglicheni Säurebefall geschützt sein muß, da die verarbeitungsfähigen Fäden unbedingt neutral sein sollen. Dies wird bei den bekannten Maschinen nicht gewährleistet.
- Dein zu begegnen ist der Zweck der Erfindung, die darin besteht, daß die Einrichtungen zum Nachbehandeln und Trocknen der Fäden in der unteren Etage, die Einrichtungen zum Aufwickeln bzw. Zwirnen in der darüberliegenden Etage angeordnet und zwischen beiden Einrichtungen Injektorrohre zur Führung der Fäden vorgesehen sind.
- Auf diese Weise erfolgt also das Aufwickeln bzw. Zwirnen der Kunstfäden nicht nur in einer von Haus aus neutralen Etage, sondern dieselbe kann. auch neutral gehalten werden, weil sie sich über der sauren Etage befindet.
- Injektorrohre bei der Kunstfadenherstellung zum Transport derselben zu benutzen, ist an sich bekannt, desgleichen das Anspinnen unter Verwendung eines Injektors. Mit den bei der Erfindung angewendeten Injektoren sind diese bekannten Einrichtungen aber nicht vergleichbar, da erstere dazu dienen, den Transport der Fäden von der unteren zur oberen Etage zu bewerkstelligen.
- Die Zeic'_nung stellt ein Ausführungsbeispiel der Maschine nach der Erfindung dar.
- In der tirteren Etage befinden sich die Spinndüsen 1 mit dem F-,Ilbad. Aus diesem werden die Fäden über die Fadeni!hrer 2 den Nachbehandlungswalzen 3 für die Koagulation und Entsäurung zugeführt. Die sich im Fadenlauf anschließenden Walzen 4 dienen der Entschwefelung der Fäden. Von diesen gelangen, dieselben zu den Waschwalzen 5. Über den letzteren liegen die Trockenhaspel 6. Alle diese Einrichtungen befinden sich in der unteren Etage. In der oberen Etage sind die Aufwickel- bzw. Zwirneinrichtungen 13 untergebracht. Befördert werden die Fäden in die obere Etage durch Rohre 8, an deren unterem Ende Injektoren 7 angeschlossen sind. Die obere Mündung der Rohre 8 ist auf Fadenauffangwalzen9 gerichtet. Darüber befinden sich die üblichen Abzugswalzen 11. Zwischen den Auffangwalzen 9 und den Abzugswalzen 11 sind gebräuchliche Avivagerollen 10 vorgesehen. Desgleichen liegen über den Aufwickel- bzw. Zwirneinrichtungen, die beim Darstellungsbeispiel von Glockenspindeln gebildet werden, die gebräuchlichen Fadenführer 12.
- Zur Gewährleistung einer genauen Aufeinanderabstimmung des Herstellungsvorganges innerhalb der beiden Etagen ist zweckmäßigerweise eine akustische, optische oder alzustisch-optische Signalanlage vorgesehen. Dabei arbeitet die Signalvorrichtung nach der oberen Etage in Abhängigkeit von der Betätigung der Injektoren 7, die Signalvorrichtung nach der unteren Etage hingegen in Abhängigkeit von der Aufwickel-bzw. Zwirnvorrichtung. Die Hebel der Injektoren 7 arbeiten hierzu gleich mit einem entsprechenden Schalter zusammen. In der oberen Etage bedarf es natürlich der Anordnung gesonderter Schalter.
Claims (1)
- PATENTANSPROCHE: 1. Maschine zum f ortlauf enden Herstellen, Nachbehandeln und Aufwickeln bzw. Zwirnen von Kunstfäden in Etagenform, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtungen zum Nachbehandeln und Trocknen der Fäden in der unteren Etage, die Einrichtungen zum Aufwickeln bzw. Zwirnen in der darüberliegenden Etage angeordnet und zwischen beiden Einrichtungen Injektorrohre zur Führung der Fäden vorgesehen sind. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am oberen Ende des Injektorrohres eine Fadenauffangwelle vorgesehen ist. 3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Luftstrom im Injektorrohr nach Auffangen des Fadens durch die Auffangwalze abstellbar ist. 4. Maschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine akustische, optische oder akustischoptische Signalanlage zwischen beiden Etagen, wobei die Signalvorrichtung nach der oberen Etage in Abhängigkeit von der Betätigung des Injektors, die Signalvorrichtung nach der unteren Etage in Abhängigkeit von der Aufwickel- bzw. Zwirnvorrichtung arbeitet. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 2 225 638; französische Patentschrift Nr. 674 578; deutsche Patentschrift Nr. 504 249.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET6543A DE1013389B (de) | 1952-08-07 | 1952-08-07 | Maschine zum fortlaufenden Herstellen, Nachbehandeln und Aufwickeln bzw. Zwirnen von Kunstfaeden in Etagenform |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DET6543A DE1013389B (de) | 1952-08-07 | 1952-08-07 | Maschine zum fortlaufenden Herstellen, Nachbehandeln und Aufwickeln bzw. Zwirnen von Kunstfaeden in Etagenform |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1013389B true DE1013389B (de) | 1957-08-08 |
Family
ID=7545329
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DET6543A Pending DE1013389B (de) | 1952-08-07 | 1952-08-07 | Maschine zum fortlaufenden Herstellen, Nachbehandeln und Aufwickeln bzw. Zwirnen von Kunstfaeden in Etagenform |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1013389B (de) |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR674578A (fr) * | 1928-05-09 | 1930-01-30 | Procédé et appareil de manipulation des matières textiles | |
| DE504249C (de) * | 1929-07-28 | 1930-08-01 | Aceta G M B H | Verfahren und Vorrichtung zum Anspinnen trocken gesponnener Kunstfaeden |
| US2225638A (en) * | 1937-09-04 | 1940-12-24 | Ind Rayon Corp | Apparatus for the manufacture of thread or the like |
-
1952
- 1952-08-07 DE DET6543A patent/DE1013389B/de active Pending
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR674578A (fr) * | 1928-05-09 | 1930-01-30 | Procédé et appareil de manipulation des matières textiles | |
| DE504249C (de) * | 1929-07-28 | 1930-08-01 | Aceta G M B H | Verfahren und Vorrichtung zum Anspinnen trocken gesponnener Kunstfaeden |
| US2225638A (en) * | 1937-09-04 | 1940-12-24 | Ind Rayon Corp | Apparatus for the manufacture of thread or the like |
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