DE10133895A1 - Überkritischer wassergekühlter Reaktor und Stromversorgungsanlage - Google Patents
Überkritischer wassergekühlter Reaktor und StromversorgungsanlageInfo
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Abstract
Ein überkritischer wassergekühlter Reaktor weist Folgendes auf: eine Reaktorkammer, die Folgendes aufweist: eine Außenhaut zur Aufnahme von Kühlmittel mit unterkritischem Druck, sowie einem Endteil zur Aufnahme von Kühlmittel mit überkritischem Druck, welches getrennt ist von dem Kühlmittel mit unterkritischem Druck in der Reaktorkammer; eine Kernhalteplatte mit mehreren Durchgangsöffnungen, wobei die Kernhalteplatte in der Reaktorkammer angeordnet und darin befestigt ist, so dass die Kernhalteplatte den Raum innerhalb der Reaktorkammer in einen Bereich mit überkritischem und einen Bereich mit unterkritischem Druck teilt; mehrere Kraftstoffleitungen, deren beide Enden an den Durchgangsöffnungen befestigt sind, wobei die offenen Enden in Verbindung mit dem Bereich mit überkritischem Druck stehen und wobei die Außenseite der Kraftstoffleitungen in dem Bereich mit dem unterkritischen Druck angeordnet sind; mehrere Kernbrennstoff-Anordnungen, welche in den Brennstoffleitungen angeordnet sind; Mittel zum Einführen von Wasser mit überkritischem Druck in den Bereich mit überkritischem Druck; Mittel zum Abziehen von Dampf mit überkritischem Druck, welcher in den Brennstoffleitungen erzeugt worden ist, aus dem Bereich mit überkritischem Druck heraus; Mittel zum Einführen von Kühlmittel mit überkritischem Druck in den Bereich mit unterkritischem Druck; Mittel zum Abziehen von Kühlmittel mit unterkritischem Druck aus dem Bereich mit unterkritischem Druck; mehrere Steuerstangen, ...
Description
Diese Erfindung betrifft überkritische wassergekühlte
nukleare Reaktoren sowie elektrische Stromversorgungsanlagen,
welche solche nuklearen Reaktoren verwenden.
In der Technik sind nukleare Druckwasser-Reaktoren (PWR) und
nukleare Siederwasser-Reaktoren (BWR) wohlbekannt und werden
kommerziell betrieben. Ein typisches PWR-Kraftwerk weist
Dampferzeuger außerhalb des Reaktors auf, welche eine Art von
Wärmetauschern sind, wo Hitze von dem Primärkühlmittel
übertragen wird, welches in dem PWR aufgeheizt wurde. Das
Sekundärkühlmittel wird in den Dampferzeugern in Dampf
umgewandelt. Der Dampf wird verwendet, um Dampfturbinen
anzutreiben und so Elektrizität zu erzeugen. Ein typischer
Druck in einer PWR-Reaktorkammer beträgt ungefähr 15 MPa, und
das Primärkühlmittel hat an dem Auslass des PWR eine
Temperatur von ungefähr 320°C. Ein typischer Druck des
Sekundärkühlmittels an den Auslässen der Dampferzeuger
beträgt ungefähr 7 MPa, und der Wirkungsgrad der typischen
elektrischen PWR-Energieerzeugung beträgt ungefähr 35
Prozent.
Ein typisches BWR-Kraftwerk hat dagegen keinen externen
Dampferzeuger. Dampf für die Dampfturbinen wird in dem BWR
selbst erzeugt, und der Dampf an dem Auslass des BWR hat
einen Druck von ungefähr 7 MPa und eine Temperatur von
ungefähr 290°C. Der Wirkungsgrad des typischen elektrischen
BWR-Kraftwerks beträgt ungefähr 35 Prozent.
Nukleare überkritische Druckwasser-Reaktoren, wie in Fig. 1
gezeigt, sind bekannt und entsprechen denen, die in der
japanischen Patentanmeldungs-Veröffentlichung (Tokkai-Hei) 8-313664
beschrieben ist, deren Offenbarung hierin durch Bezug
aufgenommen wird.
Mit Bezug auf Fig. 1 beinhaltet eine nukleare Reaktorkammer
22 einen Kern 23, wo die nukleare Reaktion abläuft. Der Kern
23 erhitzt Wasser mit überkritischem Druck in ein
überkritisches Fluid mit einem Druck von ungefähr 25 MPa und
einer Temperatur von ungefähr 450°C. Wasser mit einem Druck
und einer Temperatur oberhalb der kritischen Punkte von 22,1 MPa
und 374°C ist weder flüssig noch Dampf, verhält sich aber
wie Dampf. Daher kann diese Art von Fluid im Folgenden als
"Dampf" oder als "Dampf mit überkritischem Druck" bezeichnet
werden.
Der Dampf mit überkritischem Druck wird dann zu einer
Dampfturbine 7 über eine Hauptdampfleitung 24 geschickt. Die
Dampfturbine 7 wird durch den Dampf gedreht und treibt einen
elektrischen Energieerzeuger 8 an. Der Dampf wird dann in
einem Kondensator 9 zu Wasser kondensiert. Das kondensierte
Wasser wird dann auf einen überkritischen Punkt hochgepumpt
durch eine Speisewasserpumpe 26 und über eine
Speisewasserleitung 25 zu der nuklearen Reaktorkammer 22
zurückgeführt.
Der Wirkungsgrad der elektrischen Energieerzeugung in dem
überkritischen wassergekühlten Reaktor beträgt ungefähr 40
Prozent und ist somit höher als der von PWRs und BWRs
aufgrund des verbesserten Dampfzustands, der zu der
Dampfturbine geführt wird. Der Dampfzustand des
überkritischen wassergekühlten Reaktors ist jedoch immer noch
niedriger als der von Wärmekraftwerken mit überkritischem
Druck.
Außerdem sollte die Reaktorkammer des überkritischen
wassergekühlten Reaktors dickere Wände haben aufgrund des
höheren Drucks im Vergleich zu PWRs und BWRs. Die Wanddicke
für einen überkritischen wassergekühlten Reaktor kann 1,5mal
so dick sein wie die eines PWR mit gleichem Durchmesser der
Reaktorkammer.
Dementsprechend ist es eine Aufgabe der vorliegenden
Erfindung, einen verbesserten überkritischen wassergekühlten
Reaktor sowie eine verbesserte elektrische
Stromversorgungsanlage zu schaffen, welche einen solchen
nuklearen Reaktor verwendet, welche effizienter und
ökonomischer arbeiten.
Gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein
überkritischer wassergekühlter Reaktor geschaffen, der
Folgendes aufweist: eine Reaktorkammer mit: einer Außenhaut
zur Aufnahme von Kühlmittel mit unterkritischem Druck, sowie
einem Endteil zur Aufnahme von Kühlmittel mit überkritischem
Druck, welches getrennt ist von dem Kühlmittel mit
unterkritischem Druck in der Reaktorkammer; eine
Kernhalteplatte mit mehreren Durchgangsöffnungen, wobei die
Kernhalteplatte in der Reaktorkammer angeordnet und darin
befestigt ist, so dass die Kernhalteplatte den Raum innerhalb
der Reaktorkammer in einen; Bereich mit überkritischem und
einen Bereich mit unterkritischem Druck teilt; mehrere
Kraftstoffleitungen, deren beide Enden an den
Durchgangsöffnungen befestigt sind, wobei die offenen Enden
in Verbindung mit dem Bereich mit überkritischem Druck stehen
und wobei die Außenseite der Kraftstoffleitungen in dem
Bereich mit dem unterkritischen Druck angeordnet sind;
mehrere Kernbrennstoff-Anordnungen, welche in den
Brennstoffleitungen angeordnet sind; Mittel zum Einführen von
Wasser mit überkritischem Druck in den Bereich mit
überkritischem Druck; Mittel zum Abziehen von Dampf mit
überkritischem Druck, welcher in den Brennstoffleitungen
erzeugt worden ist, aus dem Bereich mit überkritischem Druck
heraus; Mittel zum Einführen von Kühlmittel mit
unterkritischem Druck in den Bereich mit unterkritischem
Druck; Mittel zum Abziehen von Kühlmittel mit unterkritischem
Druck aus dem Bereich mit unterkritischem Druck; mehrere
Steuerstangen, welche so angeordnet sind, dass die
Steuerstangen in den Bereich mit unterkritischen Druck
angrenzend an die Brennstoffleitungen eingeführt werden
können, und zwar durch die Außenhaut hindurch; und ein
Steuerstangenantrieb zum Antreiben der Steuerstangen von
außerhalb der Reaktorkammer.
Gemäß einem anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung wird
eine elektrische Stromversorgungsanlage geschaffen, die
Folgendes aufweist: (a) einen überkritischen wassergekühlten
Reaktor, der Folgendes aufweist: eine Reaktorkammer mit:
einer Außenhaut zur Aufnahme von Kühlmittel mit
unterkritischem Druck, sowie einem Endteil zur Aufnahme von
Kühlmittel mit überkritischem Druck, welches getrennt ist von
dem Kühlmittel mit unterkritischem Druck in der
Reaktorkammer; eine Kernhalteplatte mit mehreren
Durchgangsöffnungen, wobei die Kernhalteplatte in der
Reaktorkammer angeordnet und darin befestigt ist, so dass die
Kernhalteplatte den Raum innerhalb der Reaktorkammer in einen
Bereich mit überkritischem und einen Bereich mit
unterkritischem Druck teil; mehrere Kraftstoffleitungen,
deren beide Enden an den Durchgangsöffnungen befestigt sind,
wobei die offenen Enden in Verbindung mit dem Bereich mit
überkritischem Druck stehen und wobei die Außenseite der
Kraftstoffleitungen in dem Bereich mit dem unterkritischen
Druck angeordnet sind; mehrere Kernbrennstoff-Anordnungen,
welche in den Brennstoffleitungen angeordnet sind; Mittel zum
Einführen von Wasser mit überkritischem Druck in den Bereich
mit überkritischem Druck; Mittel zum Abziehen von Dampf mit
überkritischem Druck, welcher in den Brennstoffleitungen
erzeugt worden ist, aus dem Bereich mit überkritischem Druck
heraus; Mittel zum Einführen von Kühlmittel mit
unterkritischem Druck in den Bereich mit unterkritischem
Druck; Mittel zum Abziehen von Kühlmittel mit unterkritischem
Druck aus dem Bereich mit unterkritischem Druck; mehrere
Steuerstangen, welche so angeordnet sind, dass die
Steuerstangen in den Bereich mit unterkritischen Druck
angrenzend an die Brennstoffleitungen eingeführt werden
können, und zwar durch die Außenhaut hindurch; und ein
Steuerstangenantrieb zum Antreiben der Steuerstangen von
außerhalb der Reaktorkammer; (b) eine Turbine mit höherem
Druck, welche den Dampf mit überkritischem Druck aufnimmt,
welcher aus dem Bereich mit überkritischem Druck des Reaktors
abgezogen worden ist; (c) Mittel zum Abziehen eines Teils
des Dampfes, der aus der Turbine mit höherem Druck
hinausgelangt, um diesen Dampf in den Bereich mit
unterkritischem Druck des Reaktors einzuführen; (d) eine
Niedrigdruckturbine, welche das Kühlmittel mit
unterkritischem Druck aufnimmt, welches aus dem Bereich mit
unterkritischem Druck des Reaktors abgezogen worden ist; und
(e) einen elektrischen Generator, welcher mittels zumindest
einer der beiden Turbinen angetrieben wird.
Die oben genannten und weitere Merkmale und Vorteile der
vorliegenden Erfindung werden deutlich aus der nun folgenden
Beschreibung von bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung,
welche im Zusammenhang mit den begleitenden Zeichnungen
vorgestellt wird, in welchen:
Fig. 1 ein Flussdiagramm einer elektrischen
Stromversorgungsanlage ist, welche einen
überkritischen wassergekühlten Reaktor aus dem
Stand der Technik beinhaltet;
Fig. 2A eine vertikale Längsschnittansicht einer ersten
Ausführungsform eines überkritischen
wassergekühlten Reaktors gemäß der vorliegenden
Erfindung ist;
Fig. 2B eine teilweise vergrößerte schematische
perspektivische Ansicht von einer der
Brennstoffleitungen aus Fig. 2A ist;
Fig. 2C eine vergrößerte Ansicht eines Endes von einer der
Brennstoffleitungen und der benachbarten Teile aus
Fig. 2A ist;
Fig. 3A eine Querschnittsansicht entlang der Linie IIIA-IIIA
in Fig. 2A ist;
Fig. 3B eine vergrößerte Querschnittsansicht einer der
Steuerstangen und der benachbarten Teile aus Fig.
2A ist;
Fig. 4 ein Flussdiagramm einer Ausführungsform einer
elektrischen Stromversorgungsanlage mit dem
überkritischen Wasserkühlreaktor aus Fig. 2A-3B
ist;
Fig. 5A eine vertikale Längsschnittansicht einer zweiten
Ausführungsform eines überkritischen
wassergekühlten Reaktors gemäß der vorliegenden
Erfindung ist;
Fig. 5B eine vergrößerte Ansicht eines Teils A aus Fig. 5A
ist;
Fig. 6 eine vertikale Längsschnittansicht einer dritten
Ausführungsform eines überkritischen
wassergekühlten Reaktors gemäß der vorliegenden
Erfindung ist; und
Fig. 7 eine vertikale Längsschnittansicht einer vierten
Ausführungsform eines überkritischen
wassergekühlten Reaktors gemäß der vorliegenden
Erfindung ist.
In der folgenden Beschreibung bezeichnen gleiche
Bezugszeichen gleiche Elemente, und wiederholte
Beschreibungen werden vermieden.
Eine erste Ausführungsform eines überkritischen
wassergekühlten Reaktors gemäß der vorliegenden Erfindung
wird nun beschrieben mit Bezug auf die Fig. 2A bis 3B. Wie
in Fig. 2A gezeigt, weist der überkritische wassergekühlte
Reaktor 27 eine Reaktorkammer 31 auf, welche eine Außenhaut
28 mit einer horizontalen Achse hat, einen Einlassverteiler
29 sowie einen Auslassverteiler 30. Der Einlassverteiler 29
und der Auslassverteiler 30 haben eine semisphärische Gestalt
und sind mit gegenüberliegenden Enden der Außenhaut 28
verbunden. In dem Einlassverteiler 29 und dem
Auslassverteiler 30 sind Kernhalteplatten 32 bzw. 33
angeordnet, um einen Einlassbereich 70 bzw. einen
Auslassbereich 71 innerhalb der Reaktorkammer 31 zu schaffen.
Die Kernhalteplatten 32 und 33 können viele
Durchgangsöffnungen 34 haben, und jede Durchgangsöffnung 34
hat in sich ein offenes Ende einer Brennstoffleitung 35
aufgenommen, wie in Fig. 2C gezeigt. Die Brennstoffleitungen
35 erstrecken sich horizontal zwischen den zwei
Kernhalteplatten 32 und 33 und sind mit den
Durchgangsöffnungen 34 der Kernhalteplatten 32 und 33
beispielsweise durch Schweißen verbunden und damit
versiegelt. Eine Kernbrennstoffanordnung 36, welche ein
Bündel von Brennstoffstangen (nicht dargestellt) aufweist,
ist innerhalb jeder Brennstoffleitung 35 angeordnet, wie in
Fig. 2B und 2C gezeigt. Alternativ kann eine Anzahl von
Brennstoffanordnungen in Längsrichtung in jeder
Brennstoffleitung 35 angeordnet sein.
Der Einlassverteiler 29 und der Auslassverteiler 30 haben
eine Speisewasser-Zuführdüse 40 bzw. eine
Hauptdampfauslassdüse 41. Wasser mit überkritischem Druck
wird eingeführt in den Einlassbereich 70 durch die
Speisewasser-Zuführdüse 40, und dann in die
Brennstoffleitungen 35 durch die Durchgangsöffnungen 34 der
Kernhalteplatte 32.
Das Wasser mit überkritischem Druck wird dort aufgeheizt in
Dampf mit überkritischem Druck durch die Kernreaktion der
Kernbrennstoffanordnungen 36 in den Brennstoffleitungen 35.
Der Dampf mit überkritischem Druck fließt aus den
Brennstoffleitungen 35 über die Durchgangsöffnungen 34 der
Kernhalteplatte 33 in den Auslassbereich 71 und dann aus der
Reaktorkammer 28 durch die Hauptdampf-Auslassdüse 41 heraus.
Die Temperatur des Wassers mit überkritischem Druck in dem
Einlassbereich 70 ist unterhalb des pseudokritischen Punktes,
während die Temperatur des Dampfes mit überkritischem Druck
in dem Auslassbereich 71 oberhalb des pseudokritischen Punkts
liegt.
Die Außenhaut 28 der Reaktorkammer 31 hat Kühlmitteleinlass-
bzw. Auslassdüsen 38 und 39 in der Nähe der
gegenüberliegenden Enden. Kühlmittel mit unterkritischen
Druck wird in die Außenhaut 28 eingeführt außerhalb der
Brennstoffleitungen 35 von der Einlassdüse 38. Das Kühlmittel
mit unterkritischem Druck kann im Dampfzustand oder im
Zweiphasen-Zustand aus Flüssigkeit und Dampf vorliegen. Das
Kühlmittel mit unterkritischem Druck wird aufgezeigt mittels
der Brennstoffleitungen 35 und fließt über die Auslassdüse 39
aus der Reaktorkammer 31 heraus.
Mehrere obere Stauscheiben 37a und untere Staubscheiben 37b
sind abwechselnd und senkrecht zu den Brennstoffleitungen 35
mit im Wesentlichen gleichen Abständen dazwischen in der
Außenhaut 28 außerhalb der Brennstoffleitungen 35 angeordnet.
Die oberen Stauscheiben 37 sind so angeordnet, dass ihre
oberen Kanten die innere Fläche der Außenhaut 28 berühren und
ihre unteren Kanten von der inneren Fläche der Außenhaut 28
beabstandet sind, während die unteren Stauscheiben 37 so
angeordnet sind, dass ihre unteren Kanten die inneren Flächen
der Außenhaut 28 berühren und die oberen Kanten von der
inneren Fläche der Außenhaut 28 beabstandet sind. Das
Kühlmittel mit unterkritischem Druck in der Außenhaut 28
fließt in Zickzack-Richtung aufgrund der Stauscheiben 37a und
37b, was die Ableitung von Hitze außerhalb der
Brennstoffleitungen 35 verbessert.
Wie in den Fig. 2A, 3A und 3B gezeigt, durchdringen
mehrere Steuerstangen 43 vertikal die Außenhaut 28 und werden
angetrieben durch einen Steuerstangenantrieb 44, welcher
oberhalb der Steuerstangen 43 angeordnet ist, um die
Kernreaktion zu steuern. Die Steuerstangen 43 sind in
Steuerstangenführungsröhren 42 angeordnet, welche die
Außenhaut 28 durchdringen, wie in Fig. 3B gezeigt. Die
Steuerstangen 43 und die Steuerstangenführungsröhren 42 sind
zwischen den Brennstoffanordnungen angeordnet, welche jeweils
in einer der Brennstoffröhren 35 angeordnet sind (wie in
Fig. 2B gezeigt).
Die Brennstoffanordnungen 36 beinhalten neun
Kernbrennstoffanordnungen 36a, die als durchgehende Kreise in
Fig. 3A dargestellt sind, 16 Decken Brennstoffanordnungen
36b, welche als hohle Kreise in Fig. 3A dargestellt sind und
die Kernbrennstoffanordnungen 36a unmittelbar umgeben, sowie
20 Reflektorbrennstoffanordnungen 36c, welche durch Kreise
mit "x" in Fig. 3A dargestellt sind und die
Deckenbrennstoffanordnungen 36b umgeben. Die Anzahl der
Brennstoffanordnungen jeder Art kann abhängig von der
Ausgestaltung verändert werden.
In dieser Ausführungsform des überkritischen wassergekühlten
Reaktors gemäß der vorliegenden Erfindung sind der
Einlassverteiler 29 und der Auslassverteiler 30 sowie das
Innere der Brennstoffleitungen 35 dem überkritischen Druck
ausgesetzt, während die Außenhaut und die
Steuerstangenführungsröhren dem unterkritischen Druck
ausgesetzt sind. Die mechanischen Anforderungen für die
Ausgestaltung der Wände der Außenhaut 28 und der
Steuerstangenführungsröhren 42 sind weniger streng,
verglichen mit den entsprechenden Teilen des überkritischen
wassergekühlten Reaktors im Stand der Technik.
Herstellungskosten für den überkritischen wassergekühlten
Reaktor 27 können daher gesenkt werden.
Außerdem ist in dieser Ausführungsform des überkritischen
wassergekühlten Reaktors 27 gemäß der vorliegenden Erfindung
die Reaktorkammer 31 mit ihrer horizontalen Längsachse so
angeordnet, dass der Schwerpunkt abgesenkt und die
Widerstandskraft gegen Erdbeben verbessert ist. Außerdem
können die Steuerstangen 43 leichter in den Kern unter
Einwirkung der Schwerkraft eingeführt werden.
Fig. 4 zeigt eine Ausführungsform einer elektrischen
Stromversorgungsanlage, welche den überkritischen
wassergekühlten Reaktor 27 nach Fig. 2A bis 3B verwendet. Die
Hauptdampf-Auslassdüse 41 ist mit einer Hauptdampfleitung 47
verbunden, welche wiederum mit einem Einlass einer Hochdruck-
Dampfturbine verbunden ist.
Der Auslass der Hochdruck-Dampfturbine 46 ist mit einer
Rückkehr-Wiederaufheizungsleitung 59 verbunden, welche mit
der Kühlmittel-Einlassdüse 38 verbunden ist. Ein Teil des
Dampfes in der Hochdruck-Dampfturbine 46 wird an dem Auslass
oder auf einer Zwischenstufe für Hochdruck-Speisewasserheizer
58 abgezogen, um Speisewasser aufzuheizen, wie später genauer
beschrieben werden wird.
Die Kühlmittel-Auslassdüse 39 ist mit einer Leitung 50 für
wiederaufgeheizten Dampf verbunden, welche ihrerseits mit
einem Einlass einer Zwischendruckturbine 49 verbunden ist.
Der Auslass der Zwischendruck-Dampfturbine 49 ist mit einem
Einlass einer Niederdruck-Dampfturbine 51 verbunden. Ein Teil
des Dampfes in der Zwischendruckturbine 49 wird abgezogen an
einem Auslass oder an einer Zwischenstufe für Niederdruck-
Speisewasserheizer 55 oder für die Hochdruck-
Speisewasserheizer 58, wo das Speisewasser aufgeheizt wird.
Der Auslass der Niederdruck-Dampfturbine 51 ist mit einem
Kondensator 53 verbunden. Das in dem Kondensator 53
kondensierte Wasser wird nach oben gepumpt mittels einer
Kondensat-Wasserpumpe 54 und wird dann aufgezeigt in den
Niederdruck-Speisewasserheizern 55, welche aufgezeigt werden
durch einen Teil des Dampfes, welcher von der Niederdruck-
Dampfturbine 51 abgezogen wird, und durch den Dampf, welcher
von der Zwischendruck-Dampfturbine 49 abgezogen wird.
Das kondensierte Wasser wird dann hochgepumpt auf einen
überkritischen Druck mittels einer Speisewasserpumpe 56,
welche durch eine Speisewasser-Pumpenantriebsturbine 57
angetrieben wird, welche durch den Dampf gedreht wird,
welcher durch die Zwischendruckturbine 49 zugeführt wird. Das
Wasser, welches durch die Speisewasserpumpe 56 hochgepumpt
wird, welches Speisewasser genannt wird, wird weiter
aufgeheizt durch die Hochdruck-Speisewasserheizer 58 und dann
zu der Reaktorkammer 27 durch eine Speisewasserleitung 45 und
die Speisewasser-Einlassdüse 40 zurückgeführt.
Die Rotorwellen der Hochdruck-, Zwischendruck- und
Niederdruckturbinen 46, 49 bzw. 51 sind miteinander verbunden
und mit einem elektrischen Stromgenerator 52. Der elektrische
Stromgenerator 52 wird angetrieben durch die Dampfturbinen
46, 49 und 51.
In der in Fig. 4 dargestellten Ausführungsform wird der
ausgeblasene Dampf von der Hochdruckturbine 46
wiederaufgeheizt in überheizten Dampf in der Außenhaut 28 der
Reaktorkammer 27 und wird dann zu der Zwischendruckturbine
geführt, um einen wiederaufgeheizten Zyklus zu bilden,
welches die thermische Effizienz des Turbinensystems
verbessert. Die Feuchtigkeit des Dampfes in den Turbinen wird
außerdem gesenkt, und die Erosion der Turbinenschaufeln wird
minimiert. Außerdem kann ein kompaktes Turbinensystem
ausgestaltet werden aufgrund der hohen Dampftemperatur oder
hohen spezifischen Energie.
In der in Fig. 4 gezeigten Ausführungsform sind fünf
Niederdruck-Speisewasserheizer 55 und drei Hochdruck-
Speisewasserheizer 58 in Serie entlang der
Speisewasserleitung 45 angeordnet, aber die Anzahl der
Speisewasserheizer kann sich ändern abhängig von der
Ausgestaltung der Anlage.
Eine zweite Ausführungsform eines überkritischen
wassergekühlten Reaktors gemäß der vorliegenden Erfindung
wird nun beschrieben mit Bezug auf die Fig. 5A und 5B.
Diese Ausführungsform gleicht der ersten Ausführungsform in
den Fig. 2A bis 3B, außer dass Adapter 60 zwischen den
Brennstoffleitungen 35 und den Durchgangsöffnungen 34 der
Kernhalteplatten 32 und 33 angeordnet sind.
Die Adapter 60 sind Schalenröhren und sind eingesetzt und
verschweißt oder verschraubt in den Durchgangsöffnungen 34.
Die Adapter 60 haben geneigte Abschnitte 72 mit vergrößerten
Enden an den Einlass- oder Auslassbereichen 70 bzw. 71. Die
Brennstoffleitungen 35 sind in die Adapter 60 eingesetzt. Die
Adapter 60 sind aus geeignetem Material, welches weicher ist
und einen größeren thermischen Ausdehnungskoeffizienten hat
als die Brennstoffleitungen 35.
In der in Fig. 5A und 5B gezeigten Ausführungsform ist es
einfach, die Brennstoffleitungen 35 in die Adapter 60
einzuführen, und zwar aufgrund der vergrößerten geneigten
Abschnitte 72. Außerdem ist es einfach, alle oder einige
Brennstoffleitungen 35 aus den Adaptern 60 zu entfernen und
sie gegen neue auszutauschen, wenn die Brennstoffleitungen 35
beschädigt sind. Es ist einfach, die Brennstoffanordnungen 36
zu ersetzen, weil sie zusammen mit den sie enthaltenden
Brennstoffleitungen 35 ausgetauscht werden können.
Eine dritte Ausführungsform eines überkritischen
wassergekühlten Reaktors gemäß der vorliegenden Erfindung
wird nun beschrieben mit Bezug auf Fig. 6. Diese
Ausführungsform gleicht der zweiten Ausführungsform in Fig.
5A und 5B mit Ausnahme der folgenden Merkmale:
Die Reaktorkammer 80 hat einen Einlass-Auslass-Verteiler 61 und einen Zwischenverteiler 65 anstatt eines Einlassverteilers 29 und eines Auslassverteilers 30 (Fig. 5A).
Die Reaktorkammer 80 hat einen Einlass-Auslass-Verteiler 61 und einen Zwischenverteiler 65 anstatt eines Einlassverteilers 29 und eines Auslassverteilers 30 (Fig. 5A).
Der Raum, der von dem Einlass-Auslass-Verteiler 61 und der
Kernhalteplatte 32 umgeben ist, ist in einer Einlass- und
einer Auslasskammer 63 bzw. 1 64 durch eine Trennplatte 62
geteilt. Die Speisewasser-Einlassdüse 40 und die Hauptdampf-
Auslassdüse 41 sind mit der Einlasskammer 63 bzw. der
Auslasskammer 64 verbunden.
Ein Ende jeder der mehreren Brennstoffleitungen 35a und 35b
ist an der Kernhalteplatte 33 an dem Zwischenverteiler 65
befestigt und verbunden mit einem Zwischenbereich 81, welcher
der semisphärische Bereich ist, welcher von dem
Zwischenverteiler 65 gebildet wird. Andererseits ist an den
anderen Enden der Brennstoffleitungen 35a und 35b, welche an
der Kernhalteplatte 33 an dem Einlass-Auslass-Verteiler 61
angebracht sind, die obere Hälfte der Brennstoffleitungen 35a
mit der Einlasskammer 63 und die untere Hälfte der
Brennstoffleitungen 35b mit der Auslasskammer 64 verbunden.
Während des Betriebs wird Wasser mit überkritischem Druck in
die Einlasskammer 63 durch die Speisewasser-Einlassdüse 40
eingeführt, und dann in die obere Hälfte der
Brennstoffleitungen 35A über die Durchgangsöffnungen des
oberen Teils der Kernhalteplatte 32. Das Wasser mit
überkritischem Druck wird aufgezeigt in den
Brennstoffleitungen 35A und fließt in den Zwischenbereich 81
über die Durchgangsöffnungen des oberen Teils der
Kernhalteplatte 33. Das Wasser mit überkritischem Druck in
dem Zwischenbereich 81 dreht sich dann herum und fließt in
die untere Hälfte der Brennstoffleitungen 35b. Das Wasser mit
überkritischem Druck wird weiter aufgeheizt in den
Brennstoffleitungen 35b und fließt in die Auslasskammer 64
und fließt dann heraus aus der Reaktorkammer 80 durch die
Hauptdampf-Auslassdüse 41.
Gemäß dieser Ausführungsform ist die effektive Länge der
Brennstoffleitungen 35a und 35b die doppelte für eine gleiche
Länge der Außenhaut 28, oder eine Ausgestaltung mit einer
verkürzten Außenhaut 28 wird möglich.
Eine vierte Ausführungsform eines überkritischen
wassergekühlten Reaktors gemäß der vorliegenden Erfindung
wird nun beschrieben mit Bezug auf Fig. 7. Diese
Ausführungsform gleicht der dritten Ausführungsform in Fig. 6
mit der Ausnahme der folgenden Merkmale:
Jedes Paar der geraden Brennstoffleitungen 35a und 35b, welche mit der Einlasskammer 63 und der Auslasskammer 64 verbunden sind, sind wechselseitig mit einer halbkreisartig gebogenen Röhre 66 verbunden, um eine U-förmige Brennstoffleitung auszubilden. Alternativ können U-förmige Brennstoffleitungen durch Biegen von langen geraden Röhren hergestellt werden.
Jedes Paar der geraden Brennstoffleitungen 35a und 35b, welche mit der Einlasskammer 63 und der Auslasskammer 64 verbunden sind, sind wechselseitig mit einer halbkreisartig gebogenen Röhre 66 verbunden, um eine U-förmige Brennstoffleitung auszubilden. Alternativ können U-förmige Brennstoffleitungen durch Biegen von langen geraden Röhren hergestellt werden.
Der Zwischenverteiler 91 hat keine Kernhalteplatte und ist
dem Kühlmittel unter unterkritischem Druck anstelle des
Fluids mit dem überkritischen Druck ausgesetzt. Daher kann
die Kühlmittel-Auslassdüse 39 an dem Zwischenverteiler 91
angeordnet sein, wie in Fig. 7 gezeigt. Die
Brennstoffanordnungen und Steuerstangen sind in der Außenhaut
28 angeordnet oder in und um die geraden Brennstoffröhren 35a
und 35b herum.
Während des Betriebs wird Wasser mit überkritischem Druck in
die Einlasskammer 63 durch die Speisewasser-Einlassdüse 40
eingeführt und dann in die Brennstoffleitungen 35a. Dann
fließt das Wasser mit überkritischem Druck durch die geraden
Brennstoffleitungen 35a, die halbkreisartig gebogenen Röhren
66 und die geraden Brennstoffleitungen 35b. Das Wasser mit
überkritischem Druck wird aufgeheizt in den geraden Bereichen
der Brennstoffleitungen 35a und 35b. Dann fließt das Wasser
mit überkritischem Druck in die Auslasskammer 64 und heraus
aus der Reaktorkammer 90 durch die Hauptdampf-Auslassdüse 41.
Gemäß dieser Ausführungsform ist die effektive Länge der
Brennstoffleitungen 35a und 35b doppelt für die gleiche Länge
der Außenhaut 28, oder eine Ausgestaltung mit einer
verkürzten Außenhaut 28 wird möglich, wie in der
Ausführungsform nach Fig. 6. Gemäß dieser Ausführungsform
kann außerdem die halbkreisförmig gebogene Röhre 66 die
thermische Ausdehnung Brennstoffleitungen 35a, 66 und 35b
absorbieren, so dass die mechanische Ausgestaltung leicht
wird. Da außerdem der Zwischenverteiler 91 dem Kühlmittel
unter unterkritischem Druck anstelle des Fluids mit
überkritischem Druck ausgesetzt ist, kann die Wanddicke des
Zwischenverteilers 91 reduziert werden im Vergleich mit der
des Zwischenverteilers 65 in Fig. 6.
Verschiedene Modifikationen und Variationen der vorliegenden
Erfindung sind möglich im Hinblick auf die oben genannten
Ausführungen. Es ist daher selbstverständlich, dass innerhalb
des Bereichs der nachfolgenden Ansprüche die Erfindung auch
anders als hier genau beschrieben ausgeführt werden kann.
Beispielsweise kann die Reaktorkammer sich in jeder
Orientierung befinden, auch in einer aufrechten Orientierung,
wo die Brennstoffleitungen im Wesentlichen vertikal
verlaufen.
Claims (10)
1. Überkritischer wassergekühlter Reaktor mit:
einer Reaktorkammer, die Folgendes aufweist: eine Außenhaut zur Aufnahme von Kühlmittel mit unterkritischem Druck, sowie einem Endteil zur Aufnahme von Kühlmittel mit überkritischem Druck, welches getrennt ist von dem Kühlmittel mit unterkritischem Druck in der Reaktorkammer;
einer Kernhalteplatte mit mehreren Durchgangsöffnungen, wobei die Kernhalteplatte in der Reaktorkammer angeordnet und darin befestigt ist, so dass die Kernhalteplatte den Raum innerhalb der Reaktorkammer in einen Bereich mit überkritischem und einen Bereich mit unterkritischem Druck teilt;
mehreren Kraftstoffleitungen, deren beide Enden an den Durchgangsöffnungen befestigt sind, wobei die offenen Enden in Verbindung mit dem Bereich mit überkritischem Druck stehen und wobei die Außenseite der Kraftstoffleitungen in dem Bereich mit dem unterkritischen Druck angeordnet sind;
mehreren Kernbrennstoff-Anordnungen, welche in den Brennstoffleitungen angeordnet sind;
Mitteln zum Einführen von Wasser mit überkritischem Druck in den Bereich mit überkritischem Druck;
Mitteln zum Abziehen von Dampf mit überkritischem Druck, welcher in den Brennstoffleitungen erzeugt worden ist, aus dem Bereich mit überkritischem Druck heraus;
Mitteln zum Einführen von Kühlmittel mit unterkritischem Druck in den Bereich mit unterkritischem Druck;
Mitteln zum Abziehen von Kühlmittel mit unterkritischem Druck, aus dem Bereich mit unterkritischem Druck;
mehreren Steuerstangen, welche so angeordnet sind, dass die Steuerstangen in den Bereich mit unterkritischen Druck angrenzend an die Brennstoffleitungen eingeführt werden können, und zwar durch die Außenhaut hindurch; und
einem Steuerstangenantrieb zum Antreiben der Steuerstangen von außerhalb der Reaktorkammer.
einer Reaktorkammer, die Folgendes aufweist: eine Außenhaut zur Aufnahme von Kühlmittel mit unterkritischem Druck, sowie einem Endteil zur Aufnahme von Kühlmittel mit überkritischem Druck, welches getrennt ist von dem Kühlmittel mit unterkritischem Druck in der Reaktorkammer;
einer Kernhalteplatte mit mehreren Durchgangsöffnungen, wobei die Kernhalteplatte in der Reaktorkammer angeordnet und darin befestigt ist, so dass die Kernhalteplatte den Raum innerhalb der Reaktorkammer in einen Bereich mit überkritischem und einen Bereich mit unterkritischem Druck teilt;
mehreren Kraftstoffleitungen, deren beide Enden an den Durchgangsöffnungen befestigt sind, wobei die offenen Enden in Verbindung mit dem Bereich mit überkritischem Druck stehen und wobei die Außenseite der Kraftstoffleitungen in dem Bereich mit dem unterkritischen Druck angeordnet sind;
mehreren Kernbrennstoff-Anordnungen, welche in den Brennstoffleitungen angeordnet sind;
Mitteln zum Einführen von Wasser mit überkritischem Druck in den Bereich mit überkritischem Druck;
Mitteln zum Abziehen von Dampf mit überkritischem Druck, welcher in den Brennstoffleitungen erzeugt worden ist, aus dem Bereich mit überkritischem Druck heraus;
Mitteln zum Einführen von Kühlmittel mit unterkritischem Druck in den Bereich mit unterkritischem Druck;
Mitteln zum Abziehen von Kühlmittel mit unterkritischem Druck, aus dem Bereich mit unterkritischem Druck;
mehreren Steuerstangen, welche so angeordnet sind, dass die Steuerstangen in den Bereich mit unterkritischen Druck angrenzend an die Brennstoffleitungen eingeführt werden können, und zwar durch die Außenhaut hindurch; und
einem Steuerstangenantrieb zum Antreiben der Steuerstangen von außerhalb der Reaktorkammer.
2. Überkritischer wassergekühlter Reaktor nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Reaktorkammer eine Außenhaut, einen Einlassverteiler an einem Ende der Außenhaut sowie einen Auslassverteiler an dem anderen Ende der Außenhaut aufweist;
zwei Kernhalteplatten mit mehreren Durchgangsöffnungen vorgesehen sind, wobei eine der Kernhalteplatten an dem Einlassverteiler befestigt ist und die andere an dem Auslassverteiler, so dass der Einlassverteilerbereich, der Auslassverteilerbereich und der Außenhautbereich dazwischen in der Reaktorkammer ausgebildet sind; und
die mehreren Brennstoffleitungen mit beiden offenen Enden an den Durchgangsöffnungen der Kernhalteplatten befestigt sind, um abgedichtete Kanäle von dem Einlassverteilerbereich zu dem Auslassverteilerbereich durch die Brennstoffleitungen zu formen.
die Reaktorkammer eine Außenhaut, einen Einlassverteiler an einem Ende der Außenhaut sowie einen Auslassverteiler an dem anderen Ende der Außenhaut aufweist;
zwei Kernhalteplatten mit mehreren Durchgangsöffnungen vorgesehen sind, wobei eine der Kernhalteplatten an dem Einlassverteiler befestigt ist und die andere an dem Auslassverteiler, so dass der Einlassverteilerbereich, der Auslassverteilerbereich und der Außenhautbereich dazwischen in der Reaktorkammer ausgebildet sind; und
die mehreren Brennstoffleitungen mit beiden offenen Enden an den Durchgangsöffnungen der Kernhalteplatten befestigt sind, um abgedichtete Kanäle von dem Einlassverteilerbereich zu dem Auslassverteilerbereich durch die Brennstoffleitungen zu formen.
3. Überkritischer wassergekühlter Reaktor nach Anspruch 1,
wobei die Reaktorkammer so angeordnet ist, dass eine
Achse der Außenhaut horizontal liegt, und die
Steuerstangenführungsröhren im Wesentlichen vertikal
angeordnet sind.
4. Überkritischer wassergekühlter Reaktor nach Anspruch 1,
wobei die Enden der Brennstoffleitungen die
Durchgangsöffnungen durchdringen und daran befestigt
sind, wobei Adapter zwischen den Brennstoffleitungen und
den Durchgangsöffnungen vorgesehen sind.
5. Überkritischer wassergekühlter Reaktor nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
eine Reaktorkammer eine Außenhaut, einen Einlass- Auslass-Verteiler an einem Ende der Außenhaut und einen Zwischenverteiler an dem anderen Ende der Außenhaut aufweist;
zwei Kernhalteplatten mit mehreren Durchgangsöffnungen vorgesehen sind, wobei eine der Kernhalteplatten an dem Einlass-Auslass-Verteiler und die andere an dem Zwischenverteiler befestigt ist, so dass ein Einlass- Auslass-Verteilerbereich, ein Zwischenverteilerbereich und ein Außenhautbereich dazwischen in der Reaktorkammer ausgebildet sind;
eine Trennplatte zum Trennen des Einlass-Auslass- Verteilerbereichs in eine Einlass- und eine Auslasskammer vorgesehen ist; und
mehrere Brennstoffleitungen vorgesehen sind, deren beide offene Enden an den Durchgangsöffnungen der Kernhalteplatten befestigt sind zum Ausbilden von abgedichteten Kanälen von der Einlasskammer zu dem Zwischenverteilerbereich und von dem Zwischenverteilerbereich zu der Auslasskammer über die Brennstoffleitungen.
eine Reaktorkammer eine Außenhaut, einen Einlass- Auslass-Verteiler an einem Ende der Außenhaut und einen Zwischenverteiler an dem anderen Ende der Außenhaut aufweist;
zwei Kernhalteplatten mit mehreren Durchgangsöffnungen vorgesehen sind, wobei eine der Kernhalteplatten an dem Einlass-Auslass-Verteiler und die andere an dem Zwischenverteiler befestigt ist, so dass ein Einlass- Auslass-Verteilerbereich, ein Zwischenverteilerbereich und ein Außenhautbereich dazwischen in der Reaktorkammer ausgebildet sind;
eine Trennplatte zum Trennen des Einlass-Auslass- Verteilerbereichs in eine Einlass- und eine Auslasskammer vorgesehen ist; und
mehrere Brennstoffleitungen vorgesehen sind, deren beide offene Enden an den Durchgangsöffnungen der Kernhalteplatten befestigt sind zum Ausbilden von abgedichteten Kanälen von der Einlasskammer zu dem Zwischenverteilerbereich und von dem Zwischenverteilerbereich zu der Auslasskammer über die Brennstoffleitungen.
6. Überkritischer wassergekühlter Reaktor nach Anspruch 1,
gekennzeichnet durch
eine Reaktorkammer mit einer Außenhaut und einem Einlass-Auslass-Verteiler an einem Ende der Außenhaut;
eine Kernhalteplatte mit mehreren Durchgangsöffnungen, welche an dem Einlass-Auslass-Verteiler angebracht ist, so dass ein Einlass-Auslass-Verteilerbereich und ein Außenhautbereich in der Reaktorkammer ausgebildet werden;
eine Trennplatte zum Teilen des Einlass-Auslass- Verteilerbereichs in eine Einlasskammer und eine Auslasskammer; und
mehrere gekrümmte Brennstoffleitungen, deren beide offene Enden an den Durchgangsöffnungen der Kernhalteplatte befestigt sind, um abgedichtete Kanäle von der Einlasskammer zu der Auslasskammer über die Brennstoffkanäle auszuformen.
eine Reaktorkammer mit einer Außenhaut und einem Einlass-Auslass-Verteiler an einem Ende der Außenhaut;
eine Kernhalteplatte mit mehreren Durchgangsöffnungen, welche an dem Einlass-Auslass-Verteiler angebracht ist, so dass ein Einlass-Auslass-Verteilerbereich und ein Außenhautbereich in der Reaktorkammer ausgebildet werden;
eine Trennplatte zum Teilen des Einlass-Auslass- Verteilerbereichs in eine Einlasskammer und eine Auslasskammer; und
mehrere gekrümmte Brennstoffleitungen, deren beide offene Enden an den Durchgangsöffnungen der Kernhalteplatte befestigt sind, um abgedichtete Kanäle von der Einlasskammer zu der Auslasskammer über die Brennstoffkanäle auszuformen.
7. Überkritischer wassergekühlter Reaktor mit:
einer Reaktorkammer mit einer Außenhaut mit einem Einlassverteiler an einem Ende und einem Auslassverteiler an einem anderen Ende;
zwei Kernhalteplatten mit mehreren Durchgangsöffnungen, wobei eine der Kernhalteplatten an dem Einlassverteiler und die andere an dem Auslassverteiler angeordnet ist, so dass ein Einlassverteilerbereich, ein Auslassverteilerbereich und ein Außenhautbereich dazwischen in der Reaktorkammer ausgebildet sind;
mehreren Brennstoffleitungen, deren beide offene Enden an den Durchgangsöffnungen der Kernhalteplatten befestigt sind, um abgedichtete Kanäle von dem Einlassverteilerbereich zu dem Auslassverteilerbereich über die Brennstoffleitungen zu bilden;
mehreren Kernbrennstoffanordnungen, welche in den Brennstoffleitungen vorgesehen sind;
einem Speisewassereinlass zum Einführen von Wasser mit überkritischem Druck in den Einlassverteilerbereich;
einem Hauptdampfauslass zum Abziehen von Dampf mit überkritischem Druck aus dem Auslassverteilerbereich;
einem Kühlmitteleinlass zum Einführen von Kühlmittel unter Druck, der unterhalb des kritischen Drucks liegt, in den Außenhautbereich außerhalb der Brennstoffleitungen;
einem Kühlmittelauslass zum Abziehen des Kühlmittels aus dem Außenhautbereich außerhalb der Brennstoffleitungen;
mehreren Steuerstangenführungsröhren, welche in den Außenhautbereich außerhalb der Brennstoffleitungen eingeführt sind;
mehreren Steuerstangen, welche so angeordnet sind, dass die Steuerstangen in die Steuerstangenführungsröhren eingeführt werden können; und
einem Steuerstangenantrieb zum Antreiben der Steuerstangen von außerhalb der Reaktorkammer.
einer Reaktorkammer mit einer Außenhaut mit einem Einlassverteiler an einem Ende und einem Auslassverteiler an einem anderen Ende;
zwei Kernhalteplatten mit mehreren Durchgangsöffnungen, wobei eine der Kernhalteplatten an dem Einlassverteiler und die andere an dem Auslassverteiler angeordnet ist, so dass ein Einlassverteilerbereich, ein Auslassverteilerbereich und ein Außenhautbereich dazwischen in der Reaktorkammer ausgebildet sind;
mehreren Brennstoffleitungen, deren beide offene Enden an den Durchgangsöffnungen der Kernhalteplatten befestigt sind, um abgedichtete Kanäle von dem Einlassverteilerbereich zu dem Auslassverteilerbereich über die Brennstoffleitungen zu bilden;
mehreren Kernbrennstoffanordnungen, welche in den Brennstoffleitungen vorgesehen sind;
einem Speisewassereinlass zum Einführen von Wasser mit überkritischem Druck in den Einlassverteilerbereich;
einem Hauptdampfauslass zum Abziehen von Dampf mit überkritischem Druck aus dem Auslassverteilerbereich;
einem Kühlmitteleinlass zum Einführen von Kühlmittel unter Druck, der unterhalb des kritischen Drucks liegt, in den Außenhautbereich außerhalb der Brennstoffleitungen;
einem Kühlmittelauslass zum Abziehen des Kühlmittels aus dem Außenhautbereich außerhalb der Brennstoffleitungen;
mehreren Steuerstangenführungsröhren, welche in den Außenhautbereich außerhalb der Brennstoffleitungen eingeführt sind;
mehreren Steuerstangen, welche so angeordnet sind, dass die Steuerstangen in die Steuerstangenführungsröhren eingeführt werden können; und
einem Steuerstangenantrieb zum Antreiben der Steuerstangen von außerhalb der Reaktorkammer.
8. Überkritischer wassergekühlter Reaktor mit:
einer Reaktorkammer mit einer Außenhaut mit einem Einlass-Auslass-Verteiler an einem Ende und einem Zwischenverteiler an einem anderen Ende;
zwei Kernhalteplatten mit mehreren Durchgangsöffnungen, wobei eine der Kernhalteplatten an dem Einlass-Auslass- Verteiler und die andere an dem Zwischenverteiler angeordnet ist, so dass ein Einlass-Auslass- Verteilerbereich, ein Zwischenverteilerbereich und ein Außenhautbereich dazwischen in der Reaktorkammer ausgebildet sind;
einer Trennplatte zum Teilen des Einlass-Auslass- Verteilerbereichs in eine Einlasskammer und eine Auslasskammer;
mehreren Brennstoffleitungen, deren beide offene Enden an den Durchgangsöffnungen der Kernhalteplatten befestigt sind, um abgedichtete Kanäle von der Einlasskammer zu dem Zwischenverteilerbereich und von dem Zwischenverteilerbereich zu der Auslasskammer über die Brennstoffleitungen zu bilden;
mehreren Kernbrennstoffanordnungen, welche in den Brennstoffleitungen vorgesehen sind;
einem Speisewassereinlass zum Einführen von Wasser mit überkritischem Druck in die Einlasskammer;
einem Hauptdampfauslass zum Abziehen von Dampf mit überkritischem Druck aus der Auslasskammer;
einem Kühlmitteleinlass zum Einführen von Kühlmittel unter Druck, der unterhalb dem kritischen Druck liegt, in den Außenhautbereich außerhalb der Brennstoffleitungen;
einem Kühlmittelauslass zum Abziehen des Kühlmittels aus dem Außenhautbereich außerhalb der Brennstoffleitungen;
mehreren Steuerstangenführungsröhren, welche in den Außenhautbereich außerhalb der Brennstoffleitungen eingeführt sind;
mehreren Steuerstangen, welche so angeordnet sind, dass die Steuerstangen in die Steuerstangenführungsröhren eingeführt werden können; und
einem Steuerstangenantrieb zum Antreiben der Steuerstangen von außerhalb der Reaktorkammer.
einer Reaktorkammer mit einer Außenhaut mit einem Einlass-Auslass-Verteiler an einem Ende und einem Zwischenverteiler an einem anderen Ende;
zwei Kernhalteplatten mit mehreren Durchgangsöffnungen, wobei eine der Kernhalteplatten an dem Einlass-Auslass- Verteiler und die andere an dem Zwischenverteiler angeordnet ist, so dass ein Einlass-Auslass- Verteilerbereich, ein Zwischenverteilerbereich und ein Außenhautbereich dazwischen in der Reaktorkammer ausgebildet sind;
einer Trennplatte zum Teilen des Einlass-Auslass- Verteilerbereichs in eine Einlasskammer und eine Auslasskammer;
mehreren Brennstoffleitungen, deren beide offene Enden an den Durchgangsöffnungen der Kernhalteplatten befestigt sind, um abgedichtete Kanäle von der Einlasskammer zu dem Zwischenverteilerbereich und von dem Zwischenverteilerbereich zu der Auslasskammer über die Brennstoffleitungen zu bilden;
mehreren Kernbrennstoffanordnungen, welche in den Brennstoffleitungen vorgesehen sind;
einem Speisewassereinlass zum Einführen von Wasser mit überkritischem Druck in die Einlasskammer;
einem Hauptdampfauslass zum Abziehen von Dampf mit überkritischem Druck aus der Auslasskammer;
einem Kühlmitteleinlass zum Einführen von Kühlmittel unter Druck, der unterhalb dem kritischen Druck liegt, in den Außenhautbereich außerhalb der Brennstoffleitungen;
einem Kühlmittelauslass zum Abziehen des Kühlmittels aus dem Außenhautbereich außerhalb der Brennstoffleitungen;
mehreren Steuerstangenführungsröhren, welche in den Außenhautbereich außerhalb der Brennstoffleitungen eingeführt sind;
mehreren Steuerstangen, welche so angeordnet sind, dass die Steuerstangen in die Steuerstangenführungsröhren eingeführt werden können; und
einem Steuerstangenantrieb zum Antreiben der Steuerstangen von außerhalb der Reaktorkammer.
9. Überkritischer wassergekühlter Reaktor mit:
einer Reaktorkammer mit einer Außenhaut mit einem Einlass-Auslass-Verteiler an einem Ende;
einer Kernhalteplatte mit mehreren Durchgangsöffnungen, welche an dem Einlass-Auslass-Verteiler angebracht ist, so dass der Einlass-Auslass-Verteilerbereich und der Außenhautbereich in der Reaktorkammer ausgebildet sind;
einer Trennplatte zum Teilen des Einlass-Auslass- Verteilerbereichs in einer Einlasskammer und einer Auslasskammer;
mehreren gekrümmten Brennstoffleitungen, deren beide Enden an den Durchgangsöffnungen der Kernhalteplatte befestigt sind, um abgedichtete Kanäle von der Einlasskammer zu der Auslasskammer über die Brennstoffleitungen auszubilden;
mehreren Kernbrennstoffanordnungen, welche in den Brennstoffleitungen vorgesehen sind;
einem Speisewassereinlass zum Einführen von Wasser mit überkritischem Druck in die Einlasskammer;
einem Hauptdampfauslass zum Abziehen von Dampf mit überkritischem Druck aus der Auslasskammer;
einem Kühlmitteleinlass zum Einführen von Kühlmittel unter Druck, der unterhalb dem kritischen Druck liegt, in den Außenhautbereich außerhalb der Brennstoffleitungen;
einem Kühlmittelauslass zum Abziehen des Kühlmittels aus dem Außenhautbereich außerhalb der Brennstoffleitungen;
mehreren Steuerstangenführungsröhren, welche in den Außenhautbereich außerhalb der Brennstoffleitungen eingeführt sind;
mehreren Steuerstangen, welche so angeordnet sind, dass die Steuerstangen in die Steuerstangenführungsröhren eingeführt werden können; und
einem Steuerstangenantrieb zum Antreiben der Steuerstangen von außerhalb der Reaktorkammer.
einer Reaktorkammer mit einer Außenhaut mit einem Einlass-Auslass-Verteiler an einem Ende;
einer Kernhalteplatte mit mehreren Durchgangsöffnungen, welche an dem Einlass-Auslass-Verteiler angebracht ist, so dass der Einlass-Auslass-Verteilerbereich und der Außenhautbereich in der Reaktorkammer ausgebildet sind;
einer Trennplatte zum Teilen des Einlass-Auslass- Verteilerbereichs in einer Einlasskammer und einer Auslasskammer;
mehreren gekrümmten Brennstoffleitungen, deren beide Enden an den Durchgangsöffnungen der Kernhalteplatte befestigt sind, um abgedichtete Kanäle von der Einlasskammer zu der Auslasskammer über die Brennstoffleitungen auszubilden;
mehreren Kernbrennstoffanordnungen, welche in den Brennstoffleitungen vorgesehen sind;
einem Speisewassereinlass zum Einführen von Wasser mit überkritischem Druck in die Einlasskammer;
einem Hauptdampfauslass zum Abziehen von Dampf mit überkritischem Druck aus der Auslasskammer;
einem Kühlmitteleinlass zum Einführen von Kühlmittel unter Druck, der unterhalb dem kritischen Druck liegt, in den Außenhautbereich außerhalb der Brennstoffleitungen;
einem Kühlmittelauslass zum Abziehen des Kühlmittels aus dem Außenhautbereich außerhalb der Brennstoffleitungen;
mehreren Steuerstangenführungsröhren, welche in den Außenhautbereich außerhalb der Brennstoffleitungen eingeführt sind;
mehreren Steuerstangen, welche so angeordnet sind, dass die Steuerstangen in die Steuerstangenführungsröhren eingeführt werden können; und
einem Steuerstangenantrieb zum Antreiben der Steuerstangen von außerhalb der Reaktorkammer.
10. Elektrische Stromversorgungsanlage mit:
- a) einem überkritischen wassergekühlten Reaktor mit:
einer Reaktorkammer, die Folgendes aufweist:
eine Außenhaut zur Aufnahme von Kühlmittel mit unterkritischem Druck, sowie einem Endteil zur Aufnahme von Kühlmittel mit überkritischem Druck, welches getrennt ist von dem Kühlmittel mit unterkritischem Druck in der Reaktorkammer;
einer Kernhalteplatte mit mehreren Durchgangsöffnungen, wobei die Kernhalteplatte in der Reaktorkammer angeordnet und darin befestigt ist, so dass die Kernhalteplatte den Raum innerhalb der Reaktorkammer in einen Bereich mit überkritischem und einen Bereich mit unterkritischem Druck teilt;
mehreren Kraftstoffleitungen, deren beide Enden an den Durchgangsöffnungen befestigt sind, wobei die offenen Enden in Verbindung mit dem Bereich mit überkritischem Druck stehen und wobei die Außenseite der Kraftstoffleitungen in dem Bereich mit dem unterkritischen Druck angeordnet sind;
mehreren Kernbrennstoff-Anordnungen, welche in den Brennstoffleitungen angeordnet sind;
Mitteln zum Einführen von Wasser mit überkritischem Druck in den Bereich mit überkritischem Druck;
Mitteln zum Abziehen von Dampf mit überkritischem Druck, welcher in den Brennstoffleitungen erzeugt worden ist, aus dem Bereich mit überkritischem Druck heraus;
Mitteln zum Einführen von Kühlmittel mit unterkritischem Druck in den Bereich mit unterkritischem Druck;
Mitteln zum Abziehen von Kühlmittel mit unterkritischem Druck aus dem Bereich mit unterkritischem Druck;
mehreren Steuerstangen, welche so angeordnet sind, dass die Steuerstangen in den Bereich mit unterkritischen Druck angrenzend an die Brennstoffleitungen eingeführt werden können, und zwar durch die Außenhaut hindurch; und
einem Steuerstangenantrieb zum Antreiben der Steuerstangen von außerhalb der Reaktorkammer, - b) einer Turbine mit höherem Druck, welche den Dampf mit überkritischem Druck aufnimmt, welcher aus dem Bereich mit überkritischem Druck des Reaktors abgezogen worden ist;
- c) Mitteln zum Abziehen eines Teils des Dampfes, der aus der Turbine mit höherem Druck hinausgelangt, um diesen Dampf in den Bereich mit unterkritischem Druck des Reaktors einzuführen;
- d) einer Niedrigdruckturbine, welche das Kühlmittel mit unterkritischem Druck aufnimmt, welches aus dem Bereich mit unterkritischem Druck des Reaktors abgezogen worden ist; und
- e) einem elektrischen Generator, welcher mittels zumindest einer der beiden Turbinen angetrieben wird.
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