DE1013381B - Hochofengasbrenner - Google Patents
HochofengasbrennerInfo
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- DE1013381B DE1013381B DEB5238D DEB0005238D DE1013381B DE 1013381 B DE1013381 B DE 1013381B DE B5238 D DEB5238 D DE B5238D DE B0005238 D DEB0005238 D DE B0005238D DE 1013381 B DE1013381 B DE 1013381B
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23D—BURNERS
- F23D14/00—Burners for combustion of a gas, e.g. of a gas stored under pressure as a liquid
- F23D14/02—Premix gas burners, i.e. in which gaseous fuel is mixed with combustion air upstream of the combustion zone
- F23D14/04—Premix gas burners, i.e. in which gaseous fuel is mixed with combustion air upstream of the combustion zone induction type, e.g. Bunsen burner
- F23D14/08—Premix gas burners, i.e. in which gaseous fuel is mixed with combustion air upstream of the combustion zone induction type, e.g. Bunsen burner with axial outlets at the burner head
- F23D14/085—Premix gas burners, i.e. in which gaseous fuel is mixed with combustion air upstream of the combustion zone induction type, e.g. Bunsen burner with axial outlets at the burner head with injector axis inclined to the burner head axis
Landscapes
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Description
- Hochofengasbrenner Das in den Hüttenwerken anfallende Gichtgas kann nicht ohne weiteres in den Schmelz-, Wärme- und Glühöfen der Verbundbetriebe verwendet werden. Wegen seines großen Ballastes an Luftstickstoff (von etwa 53 bis 600/e) und des dadurch bedingten niedrigen Heizwertes von 900 bis 1000 kcal/Nm3 ist seine Zündgeschwindigkeit in den üblichen Preßgas-und Preßluftbrennern kleiner als die Ausströmungsgeschwindigkeit. Infolgedessen wird in den Hüttenbetrieben das anfallende Gichtgas so weit mit Koksgas oder anderen hochwertigen Gasen gemischt, bis daß die Zündgeschwindigkeit die Ausströmungsgeschwindigkeit übersteigt. Trotzdem lassen sich mit einem derartigen Mischgas nur Öfen mit Temperaturen über 600° C betreiben. In Öfen für tiefere Temperaturen, die z. B. zum Anlassen und Spannungsfreiglühen Verwendung finden, müssen die Mischgasbrenner in bekannter Weise zusätzlich mit besonderen Vorrichtungen, wie beispielsweise Prallgitter oder Zündflammen, ausgerüstet werden, um die Zündgeschwindigkeit mit der Ausströmungsgeschwindigkeit in Übereinstimmung zu bringen. Trotzdem versagen alle diese Vorrichtungen, Mundstücke und Zündflammen bei Druckschwankungen im Gichtgasleitungsnetz selbst bei Mischgas mit etwa 14001:ca1/Nm3. Dann reißen die Flammen ab, das Gas strömt unverbrannt aus und führt durch hohen Kohlenoxydgehalt des Gichtgases (28 bis 33%) häufig zu schweren Vergiftungen und tödlichen Unfällen. Außerdem liegen in den Hochofengasbrennern üblicher Bauart die Brennpunkte der Flammen meist so tief, daß die Brennerköpfe durch die heiße Flamme nach kurzer Zeit zerstört werden.
- Gegenstand der Erfindung ist nun ein Hochofengasbrenner, mit dem alle diese Mängel vollkommen beseitigt werden. Mit dem Hochofengasbrenner nach der Erfindung ist es möglich, das Hochofengas ohne Zusatz von Koksgas bzw. Fertigas oder anderen hochwertigen Gasen an allen Orten eines Hüttenwerkes zu verbrennen. Auch Kaffeekessel, Leimkocher, Essenwärmer usw. können mit dem Brenner nach der Erfindung gefahrlos betrieben werden.
- Die im Hochofenbetrieb auftretenden unvermeidlichen Druckschwankungen des Gichtgases werden von dem neuen Brenner ohne Zurückschlagen der Flamme ausgehalten, so daß er vollkommen betriebssicher arbeitet.
- Zu diesem Zweck besteht der Hochofengasbrenner aus einer Gasdüse 1, durch die das Hochofengas in den Mischraum 2 strömt, wobei es die erforderliche Verbrennungsluft von außen durch zwei oder mehr Löcher ansaugt und die angesaugte Luft mit dem Gas gemischt wird. Dann strömt dieses Gas-Luft-Gemisch durch die Mischdüse 3. In dieser erhält es eine größere Strömungsgeschwindigkeit und infolgedeissen eine weitere besonders vo@rte,ilhafte Durchmischung. Der Brennerkopf 4 selbst kann je nach den verschiedenen Verwendungszwecken in entsprechenden Ausführungen hergestellt werden. Bei dem in der Zeichnung dargestellten Beispiel ist der Brennerkopf für einen Kaffeekessel als Achteck mit acht Brennermundstücken ausgerüstet.
- Ein wesentliches Merkmal der Erfindung besteht darin, daß die trichterförmigen Mundstücke 5 mit je einem Doppelsieb 6 und 7 versehen sind. Die Ausströmungsgeschwindigkeit des Gas-Luft-Gemisches steht mit der Zündgeschwindigkeit in Übereinstimmung. Das nach innen gewölbte Brennsieb 7 hält den Brennkegel über die ganze Oberfläche in gleicher Höhe, wobei der Brennpunkt der Flamme oberhalb des Brennsiebes liegt, so daß es durch die heiße Flamme nicht zerstört werden kann. Zur Zündung genügt bei dem Brenner nach der Erfindung der Funke eines gewöhnlichen Gasanzünders.
- Nach dem Stand der Technik ist wohl ein Preßgas-Bunsenbrenner bekanntgeworden, der mit einer in einem Mischraum mündenden Gasaustrittsdüse, einer doppelkonischen Mischdüse und einem Brennerkopf mit zwei Sieben ausgerüstet ist. Zweck dieses Brenners ist jedoch die Erzeugung einer Flamme von hoher Heizkraft, die bei Anwendung eines Glühkörpers ein Licht von hoher Intensität ergibt.
- Ein bekanntgewordenes verbessertes Mundstück für Preßgasbrenner hat eingebaute Scheiben, die die Aufgabe haben, neben der Hauptflamme kleinere Hilfs- bzw. Zündflammen zu unterhalten, um das Zurückschlagen der Hauptflamme zu verhüten.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Hochofengasbrenner, dadurch gekennzeichnet, daß der Brenner hinter der Gasdüse (1) mit einer Mischdüse (3) ausgerüstet und dem nach innen gewölbten Brennsieb (7) ein Zwischensieb (6) vorgeschaltet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Österreichische Patentschrift Nr. 17 758; britische Patentschrift Nr. 431335.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB5238D DE1013381B (de) | 1944-10-04 | 1944-10-04 | Hochofengasbrenner |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB5238D DE1013381B (de) | 1944-10-04 | 1944-10-04 | Hochofengasbrenner |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1013381B true DE1013381B (de) | 1957-08-08 |
Family
ID=6953916
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB5238D Pending DE1013381B (de) | 1944-10-04 | 1944-10-04 | Hochofengasbrenner |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1013381B (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT17758B (de) * | 1902-03-24 | 1904-09-26 | Richard Steilberg | Verteiler für das Gasluftgemisch in Preßgasbrennern. |
| GB431335A (en) * | 1933-01-02 | 1935-07-01 | Paul Bornkessel | Improvements in or relating to mouthpieces for compressed gas burners |
-
1944
- 1944-10-04 DE DEB5238D patent/DE1013381B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT17758B (de) * | 1902-03-24 | 1904-09-26 | Richard Steilberg | Verteiler für das Gasluftgemisch in Preßgasbrennern. |
| GB431335A (en) * | 1933-01-02 | 1935-07-01 | Paul Bornkessel | Improvements in or relating to mouthpieces for compressed gas burners |
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