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DE10132315A1 - Aufbereitungsverfahren für ein Aböl oder ein Alt-Speiseöl - Google Patents

Aufbereitungsverfahren für ein Aböl oder ein Alt-Speiseöl

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Publication number
DE10132315A1
DE10132315A1 DE2001132315 DE10132315A DE10132315A1 DE 10132315 A1 DE10132315 A1 DE 10132315A1 DE 2001132315 DE2001132315 DE 2001132315 DE 10132315 A DE10132315 A DE 10132315A DE 10132315 A1 DE10132315 A1 DE 10132315A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
water
oil
cooking oil
reducing
electrolysis
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE2001132315
Other languages
English (en)
Inventor
Kohji Nagasaki
Akira Matsunaga
Sungrak Jang
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KOMEISHA CORP TOKIO TOKYO
Original Assignee
KOMEISHA CORP TOKIO TOKYO
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by KOMEISHA CORP TOKIO TOKYO filed Critical KOMEISHA CORP TOKIO TOKYO
Publication of DE10132315A1 publication Critical patent/DE10132315A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
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    • C11B3/00Refining fats or fatty oils
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Abstract

Beschrieben wird ein Aufbereitungsverfahren für ein Aböl, das die Zugabe von stark alkalischem, reduzierendem Wasser, welches durch Elektrolyse von Natriumchlorid enthaltendem Wasser erhalten worden ist, zu einem Aböl, das ausgewählt ist aus der Gruppe, bestehend aus einem Alt-Speiseöl, einem Fossilbrennstoff-Aböl und einer Mischung davon, und die Extraktion von natürlichem oder synthetischem Glycerin durch chemische Reaktion umfaßt und ein Aufbereitungsverfahren für ein Alt-Speiseöl, das die Elektrolyse einer wäßrigen Lösung mit einem Elektrolyten in einer elektrolytischen Zelle, das Vermischen von stark alkalischem, reduzierendem Wasser, das an einer Kathodenseite der elektrolytischen Zelle erzeugt wird, mit einem Alt-Speiseöl unter normalen Raumtemperaturbedingungen und das Durchführen einer Öl/Wasser-Trennung umfaßt, wodurch das Alt-Speiseöl in solch einem Ausmaß gereinigt wird, daß es zum Verzehr geeignet ist.

Description

Hintergrund der Erfindung 1. Gebiet der Erfindung
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Wie­ dergewinnung und Verwendung eines Öls mittels einer Auf­ bereitungsbehandlung unter Verwendung von reduzierendem Wasser, das bei der Elektrolyse an einer Kathodenseite gebildet wird, als Zwischenstufe bei dem Recyclen eines Alt-Speiseöls.
2. Beschreibung des Standes der Technik
Alt-Speiseöle wurden üblicherweise hauptsächlich einem Verbrennungsverfahren unterworfen, und nur ein Teil der Alt-Speiseöle wurde als Ausgangsmaterial für Seifen oder Lacke verwendet. Jedoch hat sich in den letzten Jahren bei der Verbrennung die Gefahr einer durch Natriumchlorid verursachten Dioxinbildung gezeigt, und gemäß neuerer Auffassung ist es schwierig, ein Verbrennungsverfahren bei Alt-Speiseölen problemlos durchzuführen, da diese mit Natriumchlorid aus Lebensmitteln kontaminiert sind, was nicht zu vermeiden ist. Zusätzlich wird die Lebensmittel- Recycling-Vorschrift im Jahr 2001 aufgrund des Ressour­ censchutzes wirksam werden. Somit ist es erforderlich, in irgendeiner Form ein Recycling von Alt-Speiseölen durch­ zuführen.
Aufgrund der obigen Gesichtspunkte wurde kürzlich ein Verfahren zur Herstellung eines alternativen Leichtöl- Brennstoffs als Verfahren zum Recyceln eines Alt- Speiseöls entwickelt, das sich von den konventionellen Verfahren zur Bildung von Seifen oder Lacken unterschei­ det. Dieses Verfahren umfaßt die Zugabe von Methanol und Spuren eines Katalysators zu einem Alt-Speiseöl und Er­ wärmen der entstandenen Mischung zur Durchführung einer Reaktion, wodurch Methylester und Glycerin gebildet wer­ den. Der von dem Glycerin abgetrennte Methylester wurde gereinigt (in Wasser gewaschen und dehydratisiert) und filtriert, um einen alternativen Leichtöl-Brennstoff zu erhalten. Dieses Verfahren hat den Vorteil, daß die not­ wendige Zeit zum Durchführen aller Schritte nur einige Stunden beträgt, 95 Liter Produkte aus 100 Litern eines Alt-Speiseöls gewonnen werden können und die Ausbeute sehr hoch ist. Der Nachteil dieses Verfahrens liegt je­ doch darin, daß es nur für pflanzliche Öle verwendet wer­ den kann. Somit trägt dieses Verfahren nicht dem Umstand Rechnung, daß viele Aböle tierische Öle enthalten. Dar­ über hinaus benötigt dieses Verfahren den Bau einer effi­ zienten Wiedergewinnungsanlage für Alt-Speiseöle als Aus­ gangsmaterialien oder eine effiziente Verteilerorganisa­ tion für die hergestellten Brennstoffe.
Es werden viele Verfahren zur Aufbereitung von Alt- Speiseölen und zu deren Wiedergewinnung und Verwendung als Speiseöle vorgeschlagen. Jedoch ist der Erhalt eines qualitativ hochwertigem Öl mit höheren Kosten verbunden und aus diesem Grund gibt es kein übliches Verfahren, das in der Praxis ausgeführt wird. In den letzten Jahren wur­ de ein Verfahren zum Filtern von erwärmten Alt-Speiseölen unter vermindertem Druck unter Verwendung eines Papier­ filters, der aktiven Ton enthält, oder ein Verfahren zum Unterziehen der Alt-Speiseöle einer Filtrationsbehandlung unter Verwendung von aktiven Ton entwickelt, wie es in der unter der Nr. 2000-201621 offengelegten japanischen Patentanmeldung beschrieben ist. Mit diesen Verfahren können farbgebende Bestandteile entfernt werden, die in Ölen enthalten sind, so daß ein Öl von klarem Aussehen erhalten wird. Aus diesem Grund werden diese Verfahren zur Behandlung von Ölen, bei denen keine Zersetzung stattfindet, und zur Wiederverwendung der behandelten Öle verwendet. Jedoch haben diese Verfahren eine geringe Wir­ kung zur Senkung der Säurezahl (SZ), die ein Maß für die Zersetzung von Fetten und Ölen darstellt. Aus diesem Grunde ist es, wenn es beabsichtigt ist, Alt-Speiseöle mit einer erheblichen Zersetzung und demzufolge mit einer hohen Säurezahl zu behandeln, bei solchen Verfahren schwierig, Produkte mit einem für ein Speiseöl zulässigen Wert zu erhalten. Darüber hinaus tritt das Problem auf, daß bei den behandelten Ölen ein unangenehmer Geruch zu­ rückbleibt. Somit verbleiben verschiedene Probleme, die behoben werden müssen, um die Verbreitung solcher Verfah­ ren zu fördern.
Kurzdarstellung der Erfindung
Angesichts der oben angesprochenen Punkte wurde die vor­ liegende Erfindung entwickelt und Aufgabe der vorliegen­ den Erfindung ist es, ein Aufbereitungsverfahren für ein Aböl bereitzustellen, mit dem sogar aus Abölen, die tie­ rische Öle enthalten, Glycerin wirksam hergestellt werden kann.
Eine andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung liegt dar­ in, ein Aufbereitungsverfahren für ein Alt-Speiseöl be­ reitzustellen, mit dem sogar aus einem Alt-Speiseöl, bei dem eine Zersetzung fortgeschritten ist, ein wiederver­ wendbares Speiseöl erhalten werden kann.
Zur Lösung der obengenannten Probleme wird erfindungsge­ mäß ein Aufbereitungsverfahren für ein Aböl bereitge­ stellt, welches die Zugabe eines stark alkalischen Was­ sers, das durch eine Elektrolyse von Natriumchlorid ent­ haltendem Wasser erhalten worden ist, zu einem Alt- Speiseöl und/oder Fossilbrennstoff-Aböl und das Extrahie­ ren von natürlichem oder synthetischem Glycerin durch chemische Reaktion umfaßt.
Erfindungsgemäß wird ein Aufbereitungsverfahren für ein Alt-Speiseöl bereitgestellt, welches die Elektrolyse ei­ ner wäßrigen Lösung eines Elektrolyten wie Natriumchlorid in einer elektrolytische Zelle, das Vermischen von stark alkalischem, reduzierendem Wasser, welches an einer Ka­ thodenseite der elektrolytischen Zelle gebildet wird, mit einem Alt-Speiseöl unter normalen Temperaturbedingungen und das Durchführen einer Öl/Wasser-Trennung umfaßt, wo­ durch das Alt-Speiseöl in einem Ausmaß gereinigt wird, daß es für den Verzehr geeignet ist.
In dem vorstehend beschriebenen Aufbereitungsverfahren ist der verwendete Elektrolyt vorzugsweise eine Substanz, die ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus Natrium­ chlorid, Natriumsulfat, Natriumcarbonat, Kaliumcarbonat und Calciumhydroxid.
Das Aufbereitungsverfahren umfaßt weiter:
Ein Verfahren mit einer Anlage, die eine elektrolytische Zelle, einen Reaktionsbehälter und eine Öl/Wasser- Trenneinrichtung umfaßt;
ein Verfahren, das eine UV-Bestrahlung oder eine Kombina­ tion einer UV-Bestrahlung mit einer Zugabe von zweiwerti­ gen Eisenionen zur Verbesserung der Entfernbarkeit von Peroxid umfaßt; und
ein Verfahren mit einer Anlage, die einen Vorratsbehälter für Alt-Speiseöl und einen Reaktionsbehälter umfaßt, wo­ bei beide eine darin angeordnete UV- Bestrahlungseinrichtung aufweisen, oder eine Anlage, die einen Vorratsbehälter für Alt-Speiseöl mit einer UV- Bestrahlungseinrichtung und einen Reaktionsbehälter, in dem eine UV-Bestrahlungseinrichtung und eine Einrichtung für die Zufuhr von zweiwertigen Eisenionen angeordnet sind, umfaßt.
Kurzbeschreibung der Zeichnungen
In den beigefügten Zeichnungen ist:
Fig. 1 ein schematisches Diagramm eines Glycerinextrakti­ onsverfahrens der vorliegenden Erfindung;
Fig. 2 eine Ansicht, die einen getrennten Zustand einer Flüssigkeit zeigt, die durch das in Fig. 1 gezeigte Gly­ cerinextraktionsverfahren erhalten wird; und
Fig. 3 ein schematisches Diagramm eines Verfahrens zum Extrahieren eines wiedergewonnenen Öls durch Behandeln eines Alt-Speiseöls gemäß der vorliegenden Erfindung.
Detaillierte Beschreibung der Erfindung
Die vorliegende Erfindung wird nachfolgend im Detail be­ schrieben.
Vor einer ausführlichen Beschreibung der Aufbereitungs­ verfahren der vorliegenden Erfindung werden nachfolgend die Definitionen der in der vorliegenden Erfindung ver­ wendeten Begriffe erläutert.
Der Begriff "Aböl" schließt ein Alt-Speiseöl, ein Fossil­ brennstoff-Altöl und eine Mischung davon ein.
Der Wortlaut "Natriumchlorid enthaltendes Wasser" schließt Frischwasser mit zugegebenem Natriumchlorid und Meerwasser ein.
Wasser, welches bei einer Elektrolyse von Wasser ent­ steht, wird als elektrolytisches Wasser bezeichnet. Das elektrolytische Wasser schließt stark elektrolytisches Wasser und schwach elektrolytisches Wasser ein. Stark elektrolytisches Wasser ist Wasser, dem ein Elektrolyse­ promotor wie Natriumchlorid zugegeben worden ist, oder sogar wenn einem Rohwasser kein Elektrolysepromotor zuge­ geben worden ist, ein Wasser mit starken Eigenschaften, die durch ein erhöhtes Ausmaß der Elektrolyse, z. B. durch eine gesteigerte Stromstärke oder Elektrolysedauer ent­ standen sind. Andererseits bedeutet schwach elektrolyti­ sches Wasser ein Wasser, das durch die Verwendung von Wasser ohne Elektrolysepromotor (Leitungswasser oder Lei­ tungswasser mit einem zugefügten Calcium-Agens) als Roh­ wasser und Elektrolysieren dieses Rohwassers bei einem geringen Ausmaß der Elektrolyse erhalten wird. Bei stark elektrolytischem Wasser umfaßt das an einer Anodenseite erzeugte Wasser ein stark saures Wasser (stark saures, stark oxidierendes Wasser) und schwach saures, stark oxi­ dierendes Wasser (mild oxidierendes Wasser). Das stark saure Wasser wird in Krankenhäusern zur Sterilisierung verwendet. Elektrolytisches Wasser mit starkem Redukti­ onsvermögen, das an einer Kathodenseite gleichzeitig mit dem stark sauren Wasser entsteht, wird als stark reduzie­ rendes Wasser bezeichnet. Das stark reduzierende Wasser hat üblicherweise keine wirksamen Nutzanwendungen und ist in vielen Fällen ein unbrauchbares Wasser.
Bei schwach elektrolytischem Wasser ist das an einer Ano­ denseite entstehende Wasser ein schwach saures, schwach oxidierendes Wasser und wird im allgemeinen als schwach saures Wasser oder schwach saures, ionisiertes Wasser be­ zeichnet. Dieses Wasser entsteht gleichzeitig mit alkali­ schem ionisiertem Wasser in einem alkalischen Ionenaus­ tauscher für die Wasseraufbereitung, hat jedoch keine wirksamen Nutzanwendungen und ist in vielen Fällen ein unbrauchbares Wasser. Alkalisches ionisiertes Wasser be­ deutet ein alkalisches, schwach reduzierendes Wasser und wird von einem alkalischen Ionenaustauscher für die Was­ seraufbereitung an einer Kathodenseite erzeugt. Da in Leitungswasser freies Chlor in harmlose Chlorionen umge­ wandelt worden ist, wird solches Wasser weitverbreitet als Trinkwasser verwendet.
Es dürfte angemessen sein, ein alkalisches ionisiertes Wasser formal als schwach alkalisches, reduzierendes Was­ ser zu bezeichnen, aber es wird üblicherweise als "(schwach) alkalisches ionisiertes Wasser" bezeichnet (es kommt schwach alkalisches Wasser sogar in stark elektro­ lytischem Wasser vor). Das alkalische ionisierte Wasser weist einen pn-Wert von etwa 8 bis 10,5 auf, der höher ist als der des Leitungswassers, und ein niedriges Oxida­ tions-Reduktions-Potential (ORP) von etwa -0,1 bis -0,4 V (Leitungswasser weist ein ORP von 0,5 bis 0,75 V auf). Es ist bekannt, daß das alkalische ionisierte Wasser zur Anregung des Metabolismus bei der Nahrungsaufnahme wirk­ sam ist, antioxidative, säurewidrige und neutralisierende Eigenschaften aufweist, durch Wasseraufnahme ein Material weicher macht (Quell-Wirkung), eine gute Geschmacksver­ träglichkeit (Permeationswirkung) und eine oberflächenak­ tive und eine Öle und Fette emulgierende Wirkung zeigt.
Das stark reduzierende Wasser (nachfolgend der Einfach­ heit halber als "reduzierendes Wasser" bezeichnet) weist einen pH-Wert von 11 bis 12,5 (11 oder höher), ein ORP von -0,5 bis -1,2 V (-0,6 V oder niedriger), eine wirksa­ me Chlorkonzentration von 0,1 mg/l oder weniger und eine Konzentration an gelösten Sauerstoff von 5 mg/l oder we­ niger auf, ist stark alkalisch und hat ein stark reduzie­ rendes Vermögen. Bekannte Eigenschaften des reduzierenden Wassers sind ein stark reduzierendes Vermögen, eine ver­ ringerte Sterilisationswirkung, die geringer ist als die von stark saurem Wasser, ein starkes Lösungsvermögen, Wasch-, Trenn- und oberflächenaktive Wirkungen gegenüber organischen Substanzen, löslichen Proteinen und Ölen und Fetten und emulgierende Eigenschaften gegenüber Ölen und Fetten.
Das Aufbereitungsverfahren zur Extraktion von Glycerin aus Alt-Speiseölen wird nachstehend unter Bezugnahme auf die Fig. 1 und 2 erklärt.
Wie in Fig. 1 gezeigt, wird Meerwasser oder eine dem Meerwasser ähnliche Lösung, hergestellt durch Zugabe von Natriumchlorid zu Frischwasser, als Rohwasser 1 in eine elektrolytische Zelle 2 gegeben, an die eine Batterie E angeschlossen ist. Stark alkalisches reduzierendes Wasser 1A, das durch Elektrolyse erhalten worden ist, wird in einen Behälter 3 für reduzierendes Wasser eingeführt. Das reduzierende Wasser 1A wird in einen Abölbehälter 4 mit einem Alt-Speiseöl oder einem Fossilbrennstoff-Aböl 5 eingeführt, um Glycerin bei normalen Temperaturen oder mittels Erwärmen zu extrahieren.
Wenn hierbei das reduzierende Wasser mit einem Aböl ver­ mischt wird, welches bereits oxidiert worden ist, bewir­ ken ein alkalischer Bestandteil in dem reduzierendem Was­ ser und ein freie Fettsäure enthaltendes Triglycerid eine Verseifung und die Fettsäure steigt nach oben in eine obere Schicht. Als Ergebnis wird die Fettsäure vom Glyce­ rin (C3H8O3) abgetrennt, das sich wie in Fig. 2 gezeigt nach unten absetzt. Folglich kann das Glycerin extrahiert werden, indem am Boden des Abölbehälters 4 ein Auslaß vorgesehen wird.
Das "reduzierende Wasser" bei der obigen Ausführungsform ist Wasser mit einem pH-Wert von 11 bis 12,5 (11 oder hö­ her), einem ORP von -0,5 bis -1,2 V (-0,6 V oder niedriger), einer wirksamen Chlorkonzentration von 0,1 mg/l oder weniger und einer Konzentration an gelöstem Sauerstoff von 5 mg/l oder weniger, wie zuvor definiert.
Natürliches Glycerin wurde üblicherweise extrahiert, in­ dem Chemikalien wie Natriumhydroxid mit Palmöl vermischt wurden, die entstandene Mischung erwärmt und die Fettsäu­ re aus dem Öl und natürliches Glycerin voneinander ge­ trennt wurden. Synthetisches Glycerin wurde extrahiert, indem Natriumhydroxid mit einem Fossilbrennstoff-Öl ver­ mischt und die entstandene Mischung erwärmt wurde.
Bei der vorliegenden Erfindung wird kein Aböl in Mischung mit Chemikalien wie Natriumhydroxid verwendet, sondern ein Aböl, bei dem Fettsäure und Glycerin bereits vonein­ ander getrennt worden sind. Somit ist ein Erwärmen auf eine hohe Temperatur nicht erforderlich und es ist nicht notwendig, eine Einrichtung zum Mischen der Chemikalien mit dem Glycerin und zur Abdestillation der Chemikalien im Verlauf der Reinigung zu verwenden. Demgemäß kann das Glycerin, welches keine Chemikalienrückstände enthält, sehr leicht extrahiert werden. Weiterhin ist, da ein Aböl verwendet wird, welches bereits oxidiert worden ist, dies ein Extraktionsverfahren, das vereinbar ist mit dem Res­ sourcenrecycling, was zu einer großen Verminderung der Produktionskosten führt.
Das Aufbereitungsverfahren des Alt-Speiseöls, welches ei­ ne andere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung dar­ stellt, wird nachfolgend unter Bezugnahme auf Fig. 3 be­ schrieben.
In Fig. 3 ist das Bezugszeichen 11 eine elektrolytische Zelle, in der eine Elektrolyse durchgeführt wird, indem Wasser 12 und ein Elektrolyt 13 zugeführt werden und elektrischer Strom durchgeleitet wird. Oxidierendes Wasser 14 und reduzierendes Wasser 15 können jeweils an einer Anodenseite bzw. an einer Kathodenseite gebildet werden. Der Elektrolyt kann irgendeine Substanz sein, solange diese ein wasserlösliches Salz ist. Natriumchlorid wird vorzugsweise verwendet, da es bei einer Temperaturände­ rung nur eine geringe Löslichkeitsänderung zeigt und bil­ lig ist. Das saure Wasser (oxidierendes Wasser), das zu­ sammen mit dem reduzierendem Wasser gebildet wird, kann zum Sterilisieren verwendet werden. Jedoch wird, wenn Natriumchlorid verwendet wird, Chlor in saurem Wasser ge­ löst und ein Teil des Chlors wird an die Luft abgegeben. Aus diesem Grund wird die Verwendung von Natriumsulfat, Natriumcarbonat, Kaliumcarbonat und dergleichen, mit de­ nen eine Chlorentwicklung nicht möglich ist, aus Sicher­ heitsgründen vorgezogen. Die elektrolytische Zelle, die in der vorliegenden Erfindung verwendet wird, wird von einigen Herstellern in Japan zum Zweck der Bildung von saurem Wasser zur Sterilisierung hergestellt und vertrie­ ben und ist mit einem Wasserenthärter für eine Vorbehand­ lung ausgestattet. Das reduzierende Wasser 15 fließt mit Hilfe einer Wasserzuführpumpe 16 in einen Reaktionsbehäl­ ter 17.
Andererseits fließt unbehandeltes Alt-Speiseöl, das in einem Vorratsbehälter für Alt-Speiseöl 18 aufbewahrt wird, in den Reaktionsbehälter 17 über eine Alt-Speiseöl- Zufuhrpumpe 19 und wird unter Umrühren mit einem Rührer 20 vermischt, der in dem Behälter angebracht ist. Das Öl wird mit dem Wasser emulgiert, um eine Emulsion zu bil­ den. Die vermischte Flüssigkeit, die aus dem Reaktionsbe­ hälter 17 abfließt, wird über eine erste Öl/Wasser- Trenneinrichtung 21 in Öl und Wasser getrennt. Die Öl/Wasser-Trenneinrichtung 21 enthält eine Vorrichtung, in der eine zentrifugale Trenneinrichtung oder eine Memb­ ran, ein Trenntrichter oder eine größere Vorrichtung von der Art eines Abtrenntrichters verwendet wird.
Wenn die Emulsion stehengelassen wird, kann der spezifi­ sche Fall auftreten, daß eine Emulsion innerhalb von etwa 30 Minuten dismulgiert. Falls jedoch ein Alt-Speiseöl ei­ ne hohe Säurezahl aufweist, ist das Dismulgieren nicht ausreichend und es nimmt in vielen Fällen die Säurezahl zu wenig ab. Hierbei wird Wasser abgeschieden, aber das Öl befindet sich in einem emulgierten Zustand. Deswegen wird das emulgierte Öl zu dem Reaktionsbehälter 17 zu­ rückgeführt, um wiederum eine reduzierende Wasserbehand­ lung durchzuführen. Das emulgierte Öl wird wieder in die erste Öl/Wasser-Trenneinrichtung 21 eingeführt. Wenn die Emulsion mit Salzsäure-saurem Wasser in der gleichen Men­ ge wie diejenige des reduzierenden Wassers vermischt wird, dismulgiert die Emulsion und wird in Öl und Wasser getrennt. Das Salzsäure-saure Wasser weist vorzugsweise einen pH-Wert von etwa 2,5 auf, welches dem pH-Wert von stark saurem Wasser entspricht. Der Grund für die Verwen­ dung von Salzsäure-saurem Wasser ist es, eine Bildung von schädlichen organischen Chlorverbindungen durch die Reak­ tion von freiem Chlor mit Öl auch in geringen Mengen zu vermeiden. Wenn das wiedergewonnene Öl nicht für Lebens­ mittel verwendet wird, kann das stark saure Wasser, das durch Elektrolyse gebildet wird, zum Dismulgieren der E­ mulsion verwendet werden.
Abgetrenntes Wasser wird in einem Wasseraufbewahrungsbe­ hälter 22 aufbewahrt. Dagegen wird das abgetrennte Öl in einen Waschbehälter 23 eingeführt, Waschwasser (oder hei­ ßes Wasser) 24 hinzugegeben und beides mit einem Rührer 25 vermischt. Ein Waschen wird durchgeführt, um Salzbe­ standteile zu entfernen.
Die Öl/Wasser-Mischflüssigkeit aus dem Waschbehälter 23 wird dann in Öl und Wasser mittels einer zweiten Öl/Wasser-Trenneinrichtung 26 getrennt. Diese zweite Öl/Wasser-Trenneinrichtung ist die gleiche wie die erste Öl/Wasser-Trenneinrichtung. Feuchtigkeit, die in dem Öl enthalten ist, wird durch einen Wärmebehälter 27 oder ei­ nen Verdampfer entfernt. Farbige Bestandteile werden dann von dem Öl durch eine Entfärbeeinrichtung 28 entfernt. Die Entfärbeeinrichtung wendet ein Verfahren zum Erwärmen des Öls auf etwa 110°C und anschließende Filtration des erwärmtem Öls mit einem Filter, der aktiven Ton oder ak­ tiven Kohlenstoff enthält, an. Das so entfärbte Öl wird dann in einen Aufbewahrungsbehälter 29 für regeneriertes (verarbeitetes) Öl eingeführt und während der Zeit bis zum Versand oder einer Regenerierung aufbewahrt. Das Was­ ser, welches von der zweiten Öl/Wasser-Trenneinrichtung 26 abgetrennt worden ist, wird in dem Wasseraufbewah­ rungsbehälter 22 aufbewahrt. Das oxidierende Wasser 14 kann als ein Waschwasser für Öl verwendet werden und hat die Wirkung, ein alkalisches reduzierendes Wasser zu neutralisieren. Falls das oxidierende Wasser nicht als Waschwasser Verwendung findet, wird es in dem Wasserauf­ bewahrungsbehälter 22 aufbewahrt. In einigen Fällen kann das Öl, welches unter Erwärmen mit aktivem Ton gefiltert worden ist, den Geruch des aktiven Tons oder den unange­ nehmen Restgeruch des unbehandelten Öls aufweisen. In solch einem Fall wird das Öl mittels einer Desodorisie­ rungseinrichtung 30 desodorisiert. Die Desodorisierung­ seinrichtung wendet ein Verfahren an, bei dem Ingwerstü­ cke in ein Metallnetz gegeben werden, das Metallnetz in dem Öl angeordnet wird und das Öl auf 130°C erwärmt wird. Wasser, welches durch die zweite Öl/Wasser- Trenneinrichtung 26 abgetrennt worden ist, wird in dem Wasseraufbewahrungsbehälter 22 aufbewahrt. Das oxidieren­ de Wasser 14 kann als Waschwasser für das Öl verwendet werden und hat die Wirkung, ein alkalisches reduzierendes Wasser zu neutralisieren. Wenn das oxidierende Wasser nicht als Waschwasser Verwendung findet, wird es in dem Wasseraufbewahrungsbehälter 22 aufbewahrt. Das aufbewahr­ te Wasser kann als Flüssigdünger verwendet werden, wenn Seifenwasser oder Kaliumsalz verwendet worden ist. Falls keine derartige Verwendung vorgesehen ist, wird das auf­ bewahrte Wasser mit einer Abwasserbehandlungsvorrichtung 31 behandelt. Das Abwasserbehandlungsverfahren besteht darin, daß Calciumsalz zu dem Wasser gegeben wird (ei­ gentlich wird Calciumhydroxid dem Wasser zugegeben und der pH-Wert dieses Wassers mit Salzsäure eingestellt), um Calciumseife zu bilden und die Calciumseife wird durch Ausfällung abgetrennt. Die Feuchtigkeit, die in der Cal­ ciumseife enthalten ist, wird entfernt und solch eine Calciumseife wird als Dünger, Futtermittel, Imprägnier­ mittel für Beton, bestimmte Asphaltfüllstoffe und der­ gleichen verwendet.
Das Wasser, von dem die Calciumseife abgetrennt worden ist, weist eine Qualität auf, daß es in die Abwasserkana­ lisation ausgetragen werden kann. Jedoch kann das Wasser, wenn es notwendig ist, einer biologischen Behandlung oder einer weiterem Behandlung unterzogen werden.
Die obigen Ausführungen beziehen sich auf eine Grundver­ fahrensweise für die Alt-Speiseölaufbereitung und die folgende Hilfsverfahrensweise kann der Grundverfahrens­ weise zugefügt werden. Dieses Hilfsverfahrensweise wird dann angewendet, wenn ein Alt-Speiseöl eine hohe Peroxid­ zahl (POZ) aufweist und es sind eine Zuführeinrichtung 32 für zweiwertige Eisenionen und eine UV- Bestrahlungsvorrichtung 33 in dem Reaktionsbehälter 17 angeordnet. Zweiwertige Eisenionen werden in geeigneter Menge zugegeben und unter Rühren mit reduzierendem Wasser unter UV-Bestrahlung vermischt. Es kann auch ohne Zugabe von zweiwertigen Eisenionen mit UV-Licht bestrahlt wer­ den. Weiter kann, wenn notwendig, die UV- Bestrahlungsvorrichtung 33 auch in dem Aufbewahrungsbe­ hälter 18 für das Alt-Speiseöl angeordnet sein.
Beispiele
Die vorliegende Erfindung wird nachfolgend detaillierter unter Bezugnahme auf die folgenden Beispiele beschrieben, welche die Erfindung nicht einschränken.
Die Aufbereitung eines Alt-Speiseöls mit elektrolytischem reduzierendem Wasser ist ein sehr einfaches Verfahren, bei dem eine Lösung, die mit einem Elektrolyten wie Na­ triumchlorid versehen ist, in einer elekrolytischen Zelle mit einem darin angeordneten Diaphragma elektrolysiert wird und reduzierendes Wasser mit hoher Alkalität (pH- Wert 11 bis 12,5)und einem Oxidations-Reduktions- Potential (ORP: -0,5 bis -1,2 V), das an einer Kathoden­ seite gebildet wird, mit einem Alt-Speiseöl unter norma­ len Temperaturbedingungen vermischt wird. Beispiele der Regenerierung eines Alt-Speiseöls und die damit verbunde­ nen Auswirkungen sind wie nachfolgend.
I. Entfernen der freien Fettsäure
Bei der Herstellung von gebratenen Lebensmitteln kontami­ niert die Feuchtigkeit in den Nahrungsmitteln ein verwen­ detes Speiseöl und es findet bei hohen Temperaturen eine Hydrolyse des Öls (Triglyceride) statt, so daß in einem Alt-Speiseöl freie Fettsäure enthalten ist. Die Konzen­ tration dieser freien Fettsäure wird mit der Säurezahl (SZ) angegeben und ist ein Maß für die Zersetzung des Öls. Die freie Fettsäure in dem Alt-Speiseöl umfaßt eine höhere Fettsäure wie Oleinsäure als Hauptbestandteil und die höhere Fettsäure ist in Wasser unlöslich. Die höhere Fettsäure reagiert mit einer alkalischen Komponente, die in dem reduzierendem Wasser enthalten ist, wie es in der nachfolgenden Reaktionsgleichung (1) gezeigt ist, um Sei­ fe zu bilden. Seife ist in Wasser löslich und wird von dem Öl entfernt, indem eine Öl/Wasser-Trennung durchge­ führt wird.
RCOOH + NaOH → RCOONa + H2O (1)
Das Alt-Speiseöl weist in vielen Fällen eine Säurezahl im Bereich von 1 bis 5 auf, aber die Säurezahl kann bei die­ ser Aufbereitung auf 0,3 oder weniger gesenkt werden, was einen zulässigen Wert für die Säurezahl von verzehrbaren Fetten und Ölen darstellt.
II. Vermindern und Entfernen von unangenehmem Geruch
Eine Seife hat eine oberflächenaktive Wirkung und aus diesem Grund wird ein Öl emulgiert, wenn Seife zugefügt wird. Die Emulgierung ist beträchtlich, wenn Öle und Fet­ te, die eine relativ hohe Säurezahl aufweisen und eine fortgeschrittene Zersetzung aufweisen, mit Seife behan­ delt werden. Im Gegensatz dazu wird frisches Öl, das mit reduzierendem Wasser behandelt wird, unwesentlich emul­ giert. Eine emulgierte Flüssigkeit einer Öl/Wasser- Trennung zu unterziehen hat die gleiche Wirkung, als wenn sie gewaschen wird und es werden farbige Bestandteile und solche mit unangenehmem Geruch durch Auflösung in Wasser entfernt.
III. Entfernen von Peroxid
Nach der Aufbereitung mit elektrolytischem reduzierendem Wasser wird eine Entfärbung durch Filtration unter Erwär­ men und Verwendung von aktivem Ton durchgeführt. Die Pe­ roxidzahl (POZ) nimmt im Verlauf dieser Entfärbung ab. Peroxid bedeutet Hydroperoxid, das während der Lagerung des Öls durch Bindung von Sauerstoff an die benachbarte Stelle einer in dem Öl vorhandenen Doppelbindung gebildet worden ist, und ist eine Form von aktivem Sauerstoff. Die Peroxidzahl kann bei einer Aufbereitung mit elektrolyti­ schem reduzierenden Wasser abnehmen, aber in vielen Fäl­ len nimmt die Peroxidzahl zu. Jedoch ist es bekannt, daß die Peroxidzahl beim Erwärmen abnimmt. In den meisten Fällen kann die Peroxidzahl durch eine Filtration unter Erwärmen auf 10 meq/kg oder weniger verringert werden und auch auf 3 meq/kg oder weniger, was einen Standardwert für ein frisches Öl darstellt. Die Wirkung des Entfernens der freien Fettsäure und des Peroxids wird nachfolgend unter Bezugnahme auf das folgende Beispiel (Beispiel 1) erläutert.
Die Ergebnisse, die in Beispiel 1 erhalten werden, sind in Tabelle 1 unten gezeigt.
Tabelle 1
Einfluß eines Elektrolysepromotors auf die Abnahme der Säurezahl bei einer Aufbereitung eines Alt-Speiseöls mit reduzierendem Wasser (Mischverhältnis Alt- Speiseöl : Volumen an reduzierendem Wasser, 1 : 1)
Die Ergebnisse sind für den Fall gezeigt, daß alle Aufbe­ reitungen mit reduzierendem Wasser einmal durchgeführt wurden.
Wie in Tabelle 1 gezeigt, beeinflußt bei einem Aufberei­ tungsverfahren für ein Alt-Speiseöl mit reduzierendem Wasser die Art und die Konzentration des Elektrolysepro­ motors die Entfernung der freien Fettsäure, das heißt die Abnahme der Säurezahl. Die Mischungsverhältnisse von Aböl zu reduzierendem Wasser in den gemischten Lösungen betru­ gen immer 1 : 1. In Tabelle 1 unterscheiden sich die bei den Proben Nr. 1 bis 7 und bei den Proben Nr. 8 bis 19 verwendeten Vorrichtungen zur Bildung des elektrolyti­ schen Wassers voneinander. Bei den Proben Nr. 1 bis 7 wurden andere Salze als Natriumchlorid als Hilfselektro­ lyt zur Konzentrationsänderung verwendet. Dagegen wurde bei den Proben Nr. 8 bis 19 nur etwa 0,1 Prozent Natrium­ chlorid verwendet. Bei den Proben Nr. 1 bis 5 unter Ver­ wendung von 3% und 1% Kaliumcarbonat war die Säurezahl nach der Aufbereitung mit reduzierendem Wasser gering und betrug im Durchschnitt von 0,05 bis 0,29, und die Abnahme der Säurezahl bei der Aufbereitung mit reduzierendem Was­ ser war hoch und betrug im Durchschnitt von 2,73 bis 1,47. Somit ist die freie Fettsäure wirksam entfernt wor­ den. Jedoch ist bei der Verwendung von 3% Natriumsulfat der Entfernungseffekt gering. Weiterhin war bei den Pro­ ben Nr. 8. bis 19 die Durchschnittssäurezahl nach der Aufbereitung mit reduzierendem Wasser hoch und betrug 1,89, und die Abnahme der Säurezahl war klein und betrug im Durchschnitt 1,10. Es ist wahrscheinlich, daß der Ent­ fernungseffekt der freien Fettsäure durch die Qualität (gut oder schlecht) der Öl/Wasser-Trennung beeinflußt wird und insbesondere wurde beobachtet, daß bei der na­ türlichen Abtrennung die Streuung bei dem Entfernungsef­ fekt groß ist.
Bei der Verwendung von Natriumchlorid mit einer Konzent­ ration von 0,1% ist der Entfernungseffekt der freien Fettsäure gering. Somit ist es unmöglich, mit nur einer Aufbereitung eine Säurezahl von 0,3 oder weniger zu er­ zielen, was ein Standardwert für ein frisches Öl dar­ stellt, wenn nicht das Mischungsverhältnis von reduzie­ rendem Wasser zu Aböl erhöht wird, ausgenommen wenn das unbehandelte Aböl eine geringe Säurezahl aufweist. Ande­ rerseits ist es unter Verwendung von Kaliumcarbonat in einer Konzentration von 1-3% möglich, eine Säurezahl von 0,3 oder weniger durch nur eine Aufbereitung zu erzielen.
Tabelle 2 zeigt die Abnahme der Säurezahl im Falle von Beispiel 2, bei dem eine Aböl-Aufbereitung mit einem Al­ kali anstelle von elektrolytischem Wasser durchgeführt wurde. Der pH-Wert der NaOH-Lösung beträgt 13 bei 0,1 N und 12 bei 0,01 N und der pH-Wert von reduzierendem Was­ ser liegt in einem Bereich von 12,4 bis 11,7. Aus diesem Grund ist die Wirkung des reduzierenden Wassers als Alka­ li gleich der von 0,02-0,005 N NaOH und es ist zu vermu­ ten, daß im Bereich von pH 12 die Wirkung zur Verringe­ rung der Säurezahl sogar bei einer kleinen pH-Änderung stark schwankt. Aufgrund dieser Tatsache ist es im we­ sentlichen unmöglich, die Säurezahl durch Behandlung ei­ nes Aböls mit einem Alkaliionen enthaltendem Wasser mit einem pH-Wert von 8 bis 10,5 zu senken, obwohl das Aböl emulgiert wird. Als ein Aböl tatsächlich mit einem Wasser mit Alkaliionen behandelt wurde, änderte sich nichts an dieser Tatsache.
Bei der Verwendung einer Natriumcarbonatlösung mit einer Konzentration von 0,5% oder höher, wurde festgestellt, daß die Abnahme der Säurezahl hoch ist im Vergleich mit der Verwendung von reduzierendem Wasser, das durch Zugabe von 0,1% Natriumchlorid gebildet wurde. Dies liegt dar­ an, daß Fettsäure eine schwache Säure, aber eine stärkere Säure als Kohlensäure ist, wobei eine Reaktion abläuft, die in der Reaktionsgleichung (2) gezeigt ist.
RCOOH + Na2CO3 → RCOONa + NaHCO3 (2)
Reduzierendes Wasser, das Natriumcarbonat oder Kaliumcar­ bonat als einen Hilfselektrolyten enthält, erhöht die Wirkung als Alkali, und es wird die Wirkung zur Verringe­ rung der Säurezahl, die eigentlich durch die löslichen Carbonate ausgelöst wird, verstärkt. Somit ist es vor­ teilhaft, im Vergleich mit der Verwendung von Natrium­ chlorid, solch einen Hilfselektrolyten zu verwenden. So­ gar im Falle der Zugabe eines Calciumhydroxidpulvers und einer Entfernung der gebildeten Calciumseife durch Filt­ ration, wird die freie Fettsäure entfernt. Wenn die Wir­ kung zur Abnahme der Säurezahl in reduzierendem Wasser, das mit Natriumchlorid gebildet wird, nicht ausreichend ist, kann die Säurezahl ausreichend gesenkt werden, sogar im Falle der Behandlung eines Alt-Speiseöls mit einer ho­ hen Säurezahl, wenn Natriumcarbonat, Kaliumcarbonat, Cal­ ciumhydroxid oder dergleichen hinzugefügt werden.
Tabelle 2
Abnahme der Säurezahl eines Aböls durch Zugabe einer Natriumhydroxidlösung, Natriumcarbonatlösung oder Calci­ umhydroxid (Volumenmischverhältnis Alt-Speiseöl: Natrium­ hydroxidlösung, 1 : 1)
Tabelle 3 zeigt das Aufbereitungsergebnis der Aufberei­ tung eines Alt-Speiseöls mit reduzierendem Wasser nach Beispiel 3. Es zeigt sich, daß die An- oder Abwesenheit einet Wärmefiltrationsstufe einen Einfluß auf die Pero­ xidzahl eines verarbeiteten Öls hat. Die Experimente Nr. 1 bis 7 weisen keine Wärmefiltrationsstufe auf. Die Pero­ xidzahl des verarbeiteten Öls liegt in einem Bereich von 1,4 bis 11,1 und der Durchschnittswert beträgt 6,2. Ande­ rerseits liegt bei den Experimenten Nr. 8. bis 14, die eine Wärmefiltrationsstufe aufweisen, die Peroxidzahl in einem Bereich von 0,7 bis 8,3 und der Durchschnittswert beträgt 3,8. Aus diesem Grund wurde gefolgert, daß die Wärmefiltration die Peroxidzahl senkt und es somit mög­ lich ist, eine Peroxidzahl von 3 meq/kg oder weniger, was einen Normalwert für ein frisches Öl darstellt, zu errei­ chen.
Tabelle 3
Aufbereitungsergebnis der Aufbereitungsweise mit reduzie­ rendem Wasser bei einem Alt-Speiseöl
In Fällen, in denen die Säurezahl nicht durch eine Aufbereitung mit reduzierendem Wasser ausreichend gesenkt wurde, wurden mehrere Aufbereitungsverfahren durchge­ führt. Hierbei wurde ein Teil der Proben einer Öl/Wasser- Trennung mit Salzsäure-saurem Wasser unterzogen.
IV. Entfernen von Peroxid mit einer Hilfsverfahrensweise
Im Unterschied zur Entsäuerung unter Verwendung einer Natriumhydroxidlösung weist die Aufbereitung mit elektro­ lytischem reduzierendem Wasser eine latente Möglichkeit zur Entfernung von Peroxid durch die Wirkung von aktivem Wasserstoff (atomarer Wasserstoff oder Wasserstoffradi­ kal), der in dem reduzierendem Wasser enthalten ist, auf. Jedoch ist es im allgemeinen schwierig, die Peroxidzahl bei der Aufbereitung mit reduzierendem Wasser zu senken. Die Peroxidzahl nimmt bei der Wärmefiltration ab, aber es ist wünschenswert, die Peroxidzahl soweit wie möglich in einer Vorstufe zu senken. Die Reaktionsschritte des Pero­ xids (organischen Hydroperoxids) mit aktiven Wasserstoff sind in den folgenden Reaktionsgleichungen (3), (4) und (5) gezeigt.
ROOH → RO. + .OH (3)
RO. + H. → ROH (4)
H. + .OH → H2O (5)
Die Reaktion in der Reaktionsgleichung (3), bei der Pero­ xid in ein Alkoxylradikal und Hydroxylradikal zersetzt wird, ist der geschwindigkeitsbestimmende Schritt, und die Zersetzung nach der Reaktionsgleichung (3) wird bei der allgemeinen Aufbereitung mit reduzierendem Wasser als schwierig erachtet.
Es ist bekannt, daß die Zugabe von zweiwertigen Eisenio­ nen oder eine UV-Bestrahlung die Zersetzung von Peroxid, d. h. die Reaktion der Reaktionsgleichung (3) fördert. Jedoch wird, wenn kein aktiver Wasserstoff vorhanden ist, die Zersetzung von Öl und Fetten gefördert. Dagegen wird, wenn aktiver Wasserstoff vorhanden ist, das Alkoxylradi­ kal verwendet, um einen Alkohol, wie in Gleichung (4) ge­ zeigt ist, zu bilden und das Hydroxylradikal wird verwen­ det, um Wasser zu bilden. Aus diesem Grund wurde in Erwä­ gung gezogen, daß das Peroxid durch eine Kombination der Zugabe von zweiwertigen Eisenionen oder der UV- Bestrahlung mit der Behandlung mit reduzierendem Wasser entfernt werden kann.
Tabelle 4 zeigt die Meßergebnisse mit Peroxid bei einer Verfahrensweise, welche eine Zugabe von zweiwertigen Ei­ senionen und eine UV-Bestrahlung oder dergleichen wie in Beispiel 4 umfaßt. Die UV-Bestrahlung hat die Wirkung, daß sie die Peroxidzahl senkt, sowohl, wenn sie vor der Aufbereitung mit reduzierendem Wasser wie auch, wenn sie nach dem Vermischen mit dem reduzierendem Wasser durchge­ führt wird. Die Peroxidzahl wurde durch vierstündige Be­ strahlung um die Hälfte reduziert. Des weiteren wurde durch die Zugabe von zweiwertigen Eisenionen die Peroxid­ zahl infolge eines synergistischen Effekts sogar bei ei­ ner einstündigen Bestrahlung auf 1/3 gesenkt.
Tabelle 4
Messung der Peroxidzahl eines Alt-Speiseöls durch die Aufbereitung mit elektrolytischen reduzierendem Wasser unter Zugabe von zweiwertigen Eisenionen und UV- Bestrahlung
Tabelle 5 zeigt die Wasserqualität und die Abwassernorm­ werte im Falle einer Ausflockung und Ausfällung mit Cal­ ciumhydroxid aus dem Abwasser, das durch eine Öl/Wasser- Trennung im Verlauf der Aufbereitung eines Aböls mit re­ duzierendem Wasser erhalten wurde, einer Abfiltration der Niederschläge und zweimaliger Verdünnung des so behandel­ ten Wassers mit saurem Wasser, wie in Beispiel 5. Was die erhaltenen Ergebnisse betrifft, ist es zulässig, ein solch behandeltes Wasser der Abwasserkanalisation zuzu­ führen. Die Substanz, die BSB verursacht, ist Glycerin.
Tabelle 5
Wasserqualität von Abwasser nach Ausflockung und Ausfäl­ lung mit Calciumhydroxid, Filtration und zweimaliger Ver­ dünnung mit stark saurem Wasser
Wie oben beschrieben, können mit der vorliegenden Erfin­ dung wirksam Ressourcen verwendet und das Recyceln durch eine Verarbeitung zur Reinigung von Alt-Speiseölen, die üblicherweise beseitigt werden, durchgeführt werden, um sie in wiederverwendbare Fette und Öle (Glycerin, Speise­ öl und dergleichen) zu überführen.

Claims (13)

1. Aufbereitungsverfahren für ein Aböl, das die Zugabe von stark alkalischem, reduzierendem Wasser, welches durch Elektrolyse von Natriumchlorid enthaltendem Wasser erhalten worden ist, zu dem Aböl, welches ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus einem Alt-Speiseöl, einem Fossilbrennstoff-Aböl und einer Mischung davon, und die Extraktion von natürlichem oder synthetischem Glycerin durch chemische Reaktion umfasst.
2. Aufbereitungsverfahren nach Anspruch 1, bei dem das Natriumchlorid enthaltende Wasser ein Wasser ist, welches durch Zugabe von Natriumchlorid zu Süßwasser hergestellt worden oder welches Meerwasser ist.
3. Aufbereitungsverfahren nach Anspruch 1, bei dem das stark alkalische, reduzierende Wasser einen pH-Wert von wenigstens 11 bis 12, 5 und ein Oxidations- Reduktionspotential(ORP) von -0,5 bis -1,2 V auf­ weist.
4. Aufbereitungsverfahren für ein Alt-Speiseöl, das die Elektrolyse einer wäßrigen Lösung mit einem Elektro­ lyten in einer elektrolytischen Zelle, das Vermi­ schen von stark alkalischem, reduzierendem Wasser, das an einer Kathodenseite der elektrolytischen Zel­ le erzeugt worden ist, mit einem Alt-Speiseöl unter Raumtemperaturbedingungen und das Durchführen einer Öl/Wasser-Trennung umfaßt, wodurch das Alt-Speiseöl in solch einem Ausmaß gereinigt wird, daß es genieß­ bar wird.
5. Aufbereitungsverfahren nach Anspruch 4, das des wei­ teren eine Stufe zur Aufbereitung des behandelten Öls durch ein Waschen mit Wasser, eine Dehydratisie­ rung und eine Wärmefiltration nach der Öl/Wasser- Trennung umfaßt.
6. Aufbereitungsverfahren nach Anspruch 4, bei dem der Elektrolyt wenigstens eine Substanz ist, die ausge­ wählt ist aus der Gruppe bestehend aus Natriumchlo­ rid, Natriumsulfat, Natriumcarbonat, Kaliumcarbonat und Calciumhydroxid.
7. Aufbereitungsverfahren nach Anspruch 4, das in einer Anlage durchgeführt wird, die eine elektrolytische Zelle, einen Reaktionsbehälter und eine Öl/Wasser- Trenneinrichtung umfasst.
8. Aufbereitungsverfahren nach Anspruch 4, das des wei­ teren zur Erhöhung des Vermögens zur Entfernung von Peroxid eine Ultraviolettbestrahlung oder eine Kom­ bination aus einer Ultraviolettbestrahlung und einer Zugabe von zweiwertigen Eisenionen umfaßt.
9. Aufbereitungsverfahren nach Anspruch 4, welches in einer Anlage, die einen Vorratsbehälter für Alt- Speiseöl und einen Reaktionsbehälter umfaßt, wobei beide eine darin angeordnete Ultraviolettbestrah­ lungseinrichtung aufweisen, und in einer Anlage, die einen Vorratsbehälter für Alt-Speiseöl mit einer darin angeordneten Ultraviolettbestrahlungseinrich­ tung und einen Reaktionsbehälter mit einer darin an­ geordneten Ultraviolettbestrahlungseinrichtung und Zuführungseinrichtung für zweiwertige Eisenionen um­ faßt, durchgeführt wird.
10. Aufbereitungsverfahren nach Anspruch 4, bei dem die Öl/Wasser-Trennung einen Verfahrensschritt, bei dem ein stark saures Wasser mit einer Emulsion vermischt wird, oder einen Verfahrensschritt, bei dem ein Salzsäure-saures Wasser mit einem pH-Wert, der auf etwa 2,5 eingestellt ist, anstelle eines stark sau­ ren Wassers, das freies Chlor enthält, mit einer E­ mulsion vermischt wird, umfaßt.
11. Aufbereitungsverfahren nach Anspruch 5, bei dem die Wärmefiltration unter Verwendung von aktivem Ton und eine Desodorisierung durch Erwärmen des behandelten Öls und Braten von Ingwer-Stücken in dem erwärmten Öl durchgeführt wird.
12. Aufbereitungsverfahren nach Anspruch 4 oder 5, bei dem nach der Öl/Wasser-Trennung durch eine Zugabe von Calciumhydroxid zu dem Wasser eine Calciumseife ausgeflockt und ausgefällt wird, und das Wasser, das die ausgefällte Calciumseife enthält, zum Erhalten einer Calciumseife und eines Wassers, die in die Ab­ wasserkanalisation austragbar sind, mit einem stark sauren Wasser vermischt wird.
13. Aufbereitungsverfahren nach Anspruch 4 oder 5, bei dem das stark alkalische, reduzierende Wasser einen pH-Wert von wenigstens 11 bis 12, 5 und ein Oxidati­ ons-Reduktionspotential von -0,5 bis -1,2 V auf­ weist.
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