DE10131112A1 - Komparator und Steuerschaltung für einen Leistungs-MOSFET - Google Patents
Komparator und Steuerschaltung für einen Leistungs-MOSFETInfo
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Abstract
Eine Steuerschaltung für einen Leistungs-MOSFET umfasst einen Spannungsteiler (R1, R2) zum Teilen einer Eingangsspannung, einen Festspannungserzeuger (R3, D1, D2) zum Erzeugen einer Festspannung, einen Komparator mit einem Differentialpaar (MD1, MD2) umfasst, die jeweils die geteilte Spannung oder die Festspannung empfangen, und einen Stromspiegel, der einen ersten und einen zweiten Anreicherungstransistor (ME1, ME2) umfasst, welche in Reihe mit dem ersten bzw. zweiten Verarmungstransistor (MD1, MD2) verbunden sind, einen Inverter (ME3, R6) zum Empfangen der Ausgabe von dem Komparator und einen Leistungs-MOSFET, der für die Steuerung von EIN-/AUSSCHALTEN desselben durch den Inverter (ME3, R6) gesteuert wird.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Komparator und
eine Steuerschaltung zum Steuern eines Leistungs-MOSFET
(metal-oxide-semiconductor field effect transistor, Metall
oxid-Halbleiter-Feldeffekttransistor).
Leistungs-MOSFETs werden in einer Vielzahl von Anwendungen
in einer Stromversorgungsschaltung verwendet. Fig. 1 ist
ein Schaltbild, das eine konventionelle Steuerschaltung zum
Steuern eines Leistungs-MOSFET zeigt.
Die Steuerschaltung umfasst einen N-Kanal-Verarmungsfeldef
fekttransistor MD10, N-Kanal-Anreicherungsfeldeffekttransi
storen ME10 und ME11, hochohmige Widerstände R10 bis 12,
hergestellt aus polykristallinen Siliziumfilmen, und einen
Leistungs-MOSFET PoMOSFET.
In Fig. 1 umfasst die Steuerschaltung einen ersten bis
dritten seriellen Zweig. Der erste serielle Zweig umfasst
die hochohmigen Widerstände R11 und R12 aus polykristalli
nen Siliziumfilmen, die in Reihe zwischen dem Eingangsan
schluss IN und dem Masseanschluss GND angeschlossen sind.
Der zweite serielle Zweig umfasst den N-Kanal-Verarmungs
feldeffekttransistor MD10 und den N-Kanal-Anreicherurigs
feldeffekttransistor ME10, angeschlossen in Reihe zwischen
dem Eingangsanschluss IN und dem Masseanschluss GND. Der
dritte serielle Zweig umfasst den hochohmigen Widerstand
R12 aus polykristallinem Siliziumfilm und den N-Kanal-An
reicherungsfeldeffekttransistor ME11, angeschlossen in
Reihe zwischen dem Eingangsanschluss IN und dem Massean
schluss GND.
Zusätzlich ist der die Widerstände R10 und R11 verbindende
Knotenpunkt an das Gate des N-Kanal-Anreicherungsfeldef
fekttransistors ME10 angeschlossen. Der Verbindungsknoten
punkt des hochohmigen Widerstands R12 und des Drain-An
schlusses des N-Kanal-Anreicherungsfeldeffekttransistors
ME11 ist an den Gate-Anschluss des Leistungs-MOSFET ange
schlossen. Außerdem ist der Gate-Anschluss des N-Kanal-An
reicherungsfeldeffekttransistors ME11 an den Drain-An
schluss des N-Kanal-Anreicherungsfeldeffekttransistors ME10
angeschlossen.
In der wie oben beschrieben aufgebauten Steuerschaltung
wirkt der erste serielle Zweig als eine Eingangsspannungs
teilerschaltung, der zweite serielle Zweig wirkt als eine
Bezugsspannungsschaltung, und der dritte serielle Zweig
wirkt als eine Umkehrschaltung. Der Ausgangsanschluss OUT
oder der Drain des Leistungs-MOSFET ist an eine nicht ge
zeigt Last angeschlossen.
In Fig. 1 wird die Spannung V10 durch Teilen der Eingangs
spannung VIN unter Verwendung der hochohmigen Widerstände
R10 und R11 erhalten und wird gemäß dem Pegel der Eingangs
spannung VIN geändert. Daher gilt die folgende Gleichung:
V10 = {R11/(R10+R11)}.VIN.
Eine Variation der Spannung V10 wird mit der Schwellenspan
nung Vt des N-Kanal-Anreicherungsfeldeffekttransistors ME10
verglichen. Wenn die Eingangsspannung VIN verglichen mit
einer spezifizierten Spannung niedriger ist, nimmt eine
Ausgangsspannung Vg2 der Umkehrschaltung einen niedrigen
Pegel an, da V10<Vt von ME10 gilt. Wenn andererseits die
Eingangsspannung VIN verglichen mit der spezifizierten
Spannung höher ist, nimmt die Ausgangsspannung Vg2 der Um
kehrschaltung einen hohen Pegel an, da V10<Vt von ME10
gilt. In diesem Fall schaltet die an den Gate-Anschluss des
Leistungs-MOSFET angelegte hohe Spannung Vg2 den Leistungs-
MOSFET ein, um einen Strom durch die Last fließen zu las
sen.
Fig. 2 ist ein Kurvenbild, das die Spannungskennlinie jedes
Teils der Steuerschaltung von Fig. 1 gegenüber der Ein
gangsspannung VIN während der Ausführung der Gate-Steuerung
des Leistungs-MOSFET basierend auf der Eingangsspannung VIN
zeigt. Es soll festgestellt werden, dass der N-Kanal-Anrei
cherungsfeldeffekttransistor ME10 eine Schwellenspannung Vt
von etwa 0,6 V aufweist, wohingegen der Leistungs-MOSFET
eine Schwellenspannung Vtp von etwa 1,2 V hat. Wenn in Fig.
3 der Widerstand R10 einen Widerstand von 300 kΩ hat und
der Widerstand R11 einen Widerstand von 140 kΩ aufweist,
wobei die Eingangsspannung VIN bei etwa 2 V liegt, hat der
Knotenpunkt V10 eine Spannung von etwa 0,6 V zum Einschal
ten des N-Kanal-Anreicherungsfeldeffekttransistors ME10. In
diesem Fall nimmt die Gate-Spannung Vg2 des Leistungs-
MOSFET einen hohen Pegel an.
Wie oben beschrieben, wird bei der konventionellen Steuer
schaltung mit einer darin enthaltenen Komparatorfunktion
die Schwellenspannung Vt des N-Kanal-Anreicherungsfeldef
fekttransistors ME10 als eine Bezugsspannung verwendet,
welche mit der Spannung V10 verglichen wird, die durch Tei
len der Eingangsspannung VIN mit den hochohmigen Widerstän
den R10 und R11 der polykristallinen Siliziumfilme zum
Durchführen der Gate-Steuerung des Leistungs-MOSFET erhal
ten wird.
Bei der konventionellen Steuerschaltung lag jedoch ein
Nachteil darin vor, dass die Steuerspannung zum Steuern von
EIN/AUSSCHALTEN des Leistungs-MOSFET abhängig von der Va
riation der Schwellenspannung Vt des N-Kanal-Anreicherungs
feldeffekttransistors variiert.
Wenn sich in Fig. 2 zum Beispiel eine Variation im Schwel
lenwert Vt des N-Kanal-Anreicherungsfeldeffekttransistors
ME10 in einem Bereich von ±0,2 V befindet, variiert die
Steuerspannung VTH zum Steuern des EIN/AUSSCHALTENS des
Leistungs-MOSFET beträchtlich in einem Bereich von etwa
±0,5 V, wie in Fig. 2 gezeigt ist. Unter weiterer Berück
sichtigung der Variation des EINSCHALT-Stroms des N-Kanal-
Verarmungsfeldeffekttransistors MD10, variiert die Steuer
spannung VTH zum Steuern von EIN/AUSSCHALTEN des Leistungs-
MOSFET in einem höheren Bereich von ±1,0 V oder mehr.
Es ist deshalb eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, den
vorgenannten konventionellen Nachteil zu beseitigen, um
eine Steuerschaltung mit einer verringerten Variation in
der Steuerspannung zum Steuern des EIN/AUSSCHALTENS des
Leistungs-MOSFET durch Verwendung einer neuen Konfiguration
eines Komparators zu schaffen. Die vorliegende Erfindung
bezieht sich auch auf einen solchen Komparator.
Die vorliegende Erfindung schafft einen Komparator, umfas
send:
ein Differentialpaar, das ein Paar Verarmungstransistoren jeweils mit einem Gate zum Empfangen von einem eines Si gnalpaars umfasst; und
einen Stromspiegel, der ein Paar Anreicherungstransistoren umfasst, die jeweils in Reihe mit einem entsprechenden der Verarmungstransistoren verbunden sind, wobei ein Drain ei nes der Anreicherungstransistoren einen Ausgangsanschluss zum Ausgeben eines Ergebnisses des Vergleichs zwischen dem Signalpaar durch den Komparator bildet.
ein Differentialpaar, das ein Paar Verarmungstransistoren jeweils mit einem Gate zum Empfangen von einem eines Si gnalpaars umfasst; und
einen Stromspiegel, der ein Paar Anreicherungstransistoren umfasst, die jeweils in Reihe mit einem entsprechenden der Verarmungstransistoren verbunden sind, wobei ein Drain ei nes der Anreicherungstransistoren einen Ausgangsanschluss zum Ausgeben eines Ergebnisses des Vergleichs zwischen dem Signalpaar durch den Komparator bildet.
Der Steuerschaltung der vorliegenden Erfindung zufolge, die
einen neuen Komparator aufweist, können Variationen in der
Steuerspannung für Steuerung von EIN/AUSSCHALTEN verringert
werden.
Die vorliegende Erfindung schafft weiter eine Steuerschal
tung, umfassend:
einen Spannungsteiler zum Teilen einer Eingangsspannung zum Eingeben einer geteilten Spannung;
einen Festspannungserzeuger zum Erzeugen einer Festspan nung:
ein Differentialpaar, das einen ersten und einen zweiten Verarmungstransistor umfasst, wobei der erste Verarmungs transistor ein Gate zum Empfangen der geteilten Spannung aufweist und der zweite Verarmungstransistor ein Gate zum Empfangen der Festspannung aufweist,
einen Stromspiegel, der einen ersten und einen zweiten An reicherungstransistor umfasst, wobei der erste Anreiche rungstransistor in Reihe mit dem ersten Verarmungstransi stor verbunden ist und der zweite Anreicherungstransistor in Reihe mit dem zweiten Verarmungstransistor verbunden ist, wobei ein Drain des einen des ersten und des zweiten Anreicherungstransistors ein Ergebnissignal ausgibt, das ein Ergebnis des Vergleichs zwischen der Festspannung und der geteilten Spannung angibt; und
einen ersten MOSFET mit einem Gate, das durch das Ergebnis signal gesteuert wird.
einen Spannungsteiler zum Teilen einer Eingangsspannung zum Eingeben einer geteilten Spannung;
einen Festspannungserzeuger zum Erzeugen einer Festspan nung:
ein Differentialpaar, das einen ersten und einen zweiten Verarmungstransistor umfasst, wobei der erste Verarmungs transistor ein Gate zum Empfangen der geteilten Spannung aufweist und der zweite Verarmungstransistor ein Gate zum Empfangen der Festspannung aufweist,
einen Stromspiegel, der einen ersten und einen zweiten An reicherungstransistor umfasst, wobei der erste Anreiche rungstransistor in Reihe mit dem ersten Verarmungstransi stor verbunden ist und der zweite Anreicherungstransistor in Reihe mit dem zweiten Verarmungstransistor verbunden ist, wobei ein Drain des einen des ersten und des zweiten Anreicherungstransistors ein Ergebnissignal ausgibt, das ein Ergebnis des Vergleichs zwischen der Festspannung und der geteilten Spannung angibt; und
einen ersten MOSFET mit einem Gate, das durch das Ergebnis signal gesteuert wird.
Der Steuerschaltung der vorliegenden Erfindung zufolge, die
einen neuen Komparator aufweist, kann eine Variation in der
Steuerspannung für Steuerung von EIN/AUSSCHALTEN durch die
Funktion des Komparators mit einer neuen Konfiguration ver
ringert werden.
Die obigen und andere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der
vorliegenden Erfindung werden aus der folgenden Beschrei
bung deutlicher werden, die sich auf die beigefügten Zeich
nungen bezieht.
Fig. 1 ist ein Schaltbild einer konventionellen Steuer
schaltung;
Fig. 2 ist, ein Kurvenbild, dass die Kennlinie einer Varia
tion in der Spannung jedes Teils der konventionel
len Steuerschaltung in Bezug zu der Eingangsspan
nung zeigt;
Fig. 3 ist ein Schaltbild einer Steuerschaltung mit einem
Komparator gemäß einer Ausführungsform der vorlie
genden Erfindung; und
Fig. 4 ist ein Kurvenbild, das die Kennlinien einer Varia
tion in der Spannung jedes Teils der Steuerschal
tung von Fig. 3 zeigt.
Nun soll die vorliegende Erfindung im folgenden ausführli
cher unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen ent
sprechend der bevorzugten Ausführungsform derselben be
schrieben werden.
Bezugnehmend auf Fig. 3 ist eine Steuerschaltung mit einem
Komparator gemäß der vorliegenden Ausführungsform gezeigt.
Die Steuerschaltung wird zum Aktivieren eines Leistungs-
MOSFET verwendet, nachdem die Eingangsspannung VIN eine
vorbestimmte Spannung erreicht, um einen Strom durch eine
an einen Ausgangsanschluss OUT angeschlossene Last fließen
zu lassen. Die Steuerschaltung umfasst einen ersten und ei
nen zweiten polykristallinen Siliziumfilmwiderstand R1 und
R2 zum Bilden eines Spannungsteilers, welcher die zwischen
dem Eingangsanschluss IN und dem Masseanschluss GND ange
legte Eingangsspannung VIN teilt. Der Ausgangsknotenpunkt
N1 des Spannungsteilers wird verwendet, um eine erste Span
nung V2 an einen Knotenpunkt N1 zum Ermitteln der Größe der
an den Eingangsanschluss IN angelegten Eingangsspannung
auszugeben.
Die Steuerschaltung umfasst weiter einen dritten polykri
stallinen Siliziumfilmwiderstand R3 und polykristalline Si
liziumdioden D1 und D2, die in Reihe zwischen dem Eingangs
anschluss IN und dem Masseanschluss GND zum Erzeugen einer
Bezugsspannung angeschlossen sind. Der die Kathode der
Diode D1 und den Widerstand R3 verbindende Knotenpunkt N2
wird zum Ausgeben einer Festspannung oder Bezugsspannung V1
verwendet. Die Steuerschaltung umfasst auch einen ersten
Verarmungsfeldeffekttransistor MD1, dessen Gate an den Kno
tenpunkt N1 angeschlossen ist und dessen Drain an den Ein
gangsanschluss IN oder eine Eingangsquellenleitung 100 an
geschlossen ist.
Die Steuerschaltung umfasst weiter einen zweiten Verar
mungsfeldeffekttransistor MD2, dessen Gate an den Knoten
punkt N2 angeschlossen ist und dessen Drain an den Ein
gangsanschluss IN angeschlossen ist. Die Steuerschaltung
umfasst weiter einen ersten Anreicherungsfeldeffekttransi
stor ME1, dessen Gate und dessen Drain miteinander verbun
den sind, wobei der Drain desselben an die Source des er
sten Verarmungsfeldeffekttransistors MD1 über einen vierten
Widerstand R4 aus polykristallinem Siliziumfilm angeschlos
sen ist und die Source desselben an Masse GND angeschlossen
ist. Die Steuerschaltung umfasst weiter einen zweiten An
reicherungsfeldeffekttransistor ME2, dessen Gate an den
Drain des ersten Anreicherungsfeldeffekttransistors ME1 an
geschlossen ist, dessen Drain an die Source des zweiten
Verarmungsfeldeffekttransistors (MD2) über einen fünften
Widerstand R5 aus polykristallinem Siliziumfilm angeschlos
sen ist, und dessen Source an Masse GND angeschlossen ist.
Die Steuerschaltung umfasst weiter einen sechsten Wider
stand R6 aus polykristallinem Siliziumfilm, der zwischen
dem Eingangsanschluss IN und dem Gate des Leistungs-MOSFET
angeschlossen ist. Die Steuerschaltung umfasst weiter einen
dritten Anreicherungsfeldeffekttransistor ME3, dessen Gate
an den Drain des zweiten Anreicherungsfeldeffekttransistors
ME2 an einem Knotenpunkt N3 angeschlossen ist, dessen Drain
an das Gate des Leistungs-MOSFET angeschlossen ist, und
dessen Source an Masse GND angeschlossen ist.
Der erste Verarmungsfeldeffekttransistor MD1 empfängt die
erste Spannung V2 an seinem Gate. Der zweite Verarmungs
feldeffekttransistor (MD2) empfängt die Festspannung V1 am
Gate desselben. Der erste Anreicherungsfeldeffekttransistor
ME1 und der zweite Anreicherungsfeldeffekttransistor bilden
einen Stromspiegel, wobei die Sources derselben an Masse
GND oder eine Masseleitung 200 angeschlossen sind. Auf
diese Weise wird in der Steuerschaltung ein Komparator
durch das Differentialtransistorpaar, welches die Verar
mungstransistoren MD1 und MD2 umfasst, und den Stromspie
gel, der die Anreicherungstransistoren ME1 und ME2 umfasst,
und die Widerstände R4 und R5 gebildet. Der Komparator ver
gleicht die erste Spannung V2 mit der Festspannung V1. Die
Ausgabe des Komparators wird dem Gate des dritten Anreiche
rungsfeldeffekttransistors ME3 durch den Drain des zweiten
Verarmungsfeldeffekttransistors MD2 zugeführt.
Die Steuerschaltung gemäß der in Fig. 3 gezeigten vorlie
genden Ausführungsform ermöglicht dem den Stromspiegel auf
weisenden Komparator, die Ausgabe der Festspannung V1 an
dem Knotenpunkt N1 unabhängig von der Eingangsspannung mit
der ersten Spannung V2 zu vergleichen, die durch Teilen der
Eingangsspannung VIN in dem Spannungsteiler an dem Knoten
punkt N2 erhalten wird, und dann das Vergleichsergebnis als
eine Spannung VC an dem Knotenpunkt N3 auszugeben.
Eine Steuerspannung Vg wird über eine Umkehrschaltung aus
gegeben, die den N-Kanal-Anreicherungsfeldeffekttransistor
ME3 und den hochohmigen Widerstand R6 aus polykristallinem
Siliziumfilm umfasst. Die Steuerspannung Vg wird an den
Gate-Anschluss des Leistungs-MOSFET angelegt, wodurch er
möglicht wird, EIN/AUSSCHALTEN des Leistungs-MOSFET zu
steuern.
Wenn die erste Spannung V2 an dem Knotenpunkt N1 niedriger
als die Festspannung V1 an dem Knotenpunkt N2 ist, das
heißt, die Eingangsspannung niedriger als die spezifizierte
Spannung ist, ist die Source/Drain-Spannung des Verarmungs
feldeffekttransistors MD1 höher als die des Verarmungsfeld
effekttransistors MD2. Dies veranlasst die Spannung an dem
Knotenpunkt N3, das heißt die Gate-Spannung des Anreiche
rungsfeldeffekttransistors ME3, einen hohen Pegel anzuneh
men, und ermöglicht folglich Einschaltung des Anreiche
rungsfeldeffekttransistors ME3. Folglich nimmt die Spannung
Vg an dem Knotenpunkt N4 einen niedrigen Pegel an, um den
Leistungs-MOSFET auszuschalten.
Wenn die Eingangsspannung VIN an dem Eingangsanschluss IN
ansteigt, wird die Source/Drain-Spannung des Verarmungs
feldeffekttransistors MD2 höher als die Source/Drain-Span
nung des Verarmungsfeldeffekttransistors MD1. Dies veran
lasst die Spannung VC an dem Knotenpunkt N3, das heißt die
Gate-Spannung des Anreicherungsfeldeffekttransistors ME3,
einen niedrigen Pegel anzunehmen, und ermöglicht so Aus
schaltung des Anreicherungsfeldeffekttransistors ME3. Folg
lich nimmt die Spannung VC an dem Knotenpunkt N4 einen ho
hen Pegel an, der Aktivierung oder EINSCHALTUNG des Lei
stungs-MOSFET veranlasst.
Bezugnehmend auf Fig. 4 ist ein Kurvenbild gezeigt, das die
Spannung jedes Knotenpunkts gegenüber der Eingangsspannung
in der Steuerschaltung von Fig. 3 während der Durchführung
der Gate-Steuerung des Leistungs-MOSFET aufzeichnet. Die
Spannung V1 ist eine Festspannung, die unabhängig von der
Eingangsspannung VIN ausgegeben wird und gleich etwa 1,2 V
in diesem speziellen Beispiel der vorliegenden Ausführungs
form ist. Die Spannung V2 wird durch Teilen der Eingangs
spannung in dem Spannungsteiler erhalten und steht folglich
in einem linearen Verhältnis in Bezug zu der Eingangsspan
nung VIN. Bei der Eingangsspannung, bei der die Spannung V2
höher als die Festspannung V1 wird (oder etwa 2,3 V in die
sem speziellen Beispiel), nimmt die Ausgangsspannung VC des
Komparators einen niedrigen Pegel an und die Ausgangsspan
nung Vg des Inverters nimmt einen hohen Pegel an. In diesem
Fall wird eine positive Spannung Vg an den Gate-Anschluss
des Leistungs-MOSFET angelegt, die Einschaltung des Lei
stungs-MOSFET verursacht. In diesem Beispiel beträgt der
Schwellenwert Vt des Anreicherungsfeldeffekttransistors
etwa 0,6 V und die Schwellenspannung des Leistungs-MOSFET
liegt bei etwa 1,2 V.
Die Variationen der EIN/AUS-Steuerspannung in der Steuer
schaltung werden hauptsächlich durch eine Variation in der
Bezugsspannung oder Festspannung V1 verursacht, die aus ei
ner Variation in dem Vorwärtsspannungsabfall VF der poly
kristallinen Siliziumdioden D1 und D2 und Variationen der
Widerstände des polykristallinen Siliziumwiderstands R3 re
sultieren. Die Variation in der Bezugsspannung V1, die aus
den Variationen in dem Vorwärtsspannungsabfall VF der
Dioden und der Variation des Widerstands der Widerstände
resultiert, liegt allgemein im Bereich von etwa ±0,1 V,
und folglich weist der Leistungs-MOSFET eine Variation in
der Gate-Steuerspannung auf, die so niedrig wie ±0,2 V
ist.
Es soll festgestellt werden, dass die vorliegende Erfindung
nicht auf das N-Typ-Halbleitersubstrat mit N-Kanal-Transi
storen darauf begrenzt ist und auf ein P-Typ-Halbleitersub
strat mit P-Kanal-Transistoren auf demselben angewendet
werden kann.
Da die obigen Ausführungsformen nur für Beispiele beschrie
ben sind, ist die vorliegende Erfindung nicht auf die obi
gen Ausführungsformen begrenzt und verschiedene Abwandlun
gen oder Änderungen können einfach von derselben durch die
Fachleute in diesem Gebiet vorgenommen werden, ohne vom Um
fang der vorliegenden Erfindung abzuweichen.
Claims (8)
1. Komparator, umfassend:
ein Differentialpaar, das einen ersten und einen zwei ten Transistor (MD1, MD2) jeweils mit einem Gate zum Emp fangen von einem eines eingegebenen Eingabesignalpaars um fasst, und
einen Stromspiegel, der einen dritten und einen vier ten Transistor (ME1, ME2) umfasst, die in Reihe mit dem er sten bzw. zweiten Transistor verbunden sind, wobei ein Drain des dritten und vierten Transistors einen Ausgangsan schluss zum Ausgeben eines Ergebnisses des Vergleichs zwi schen dem Signalpaar durch den Komparator bildet, dadurch gekennzeichnet, dass
der erste und zweite Transistor (MD1, MD2) Verarmungs transistoren sind und der dritte und vierte Transistor (ME1, ME2) Anreicherungstransistoren sind.
ein Differentialpaar, das einen ersten und einen zwei ten Transistor (MD1, MD2) jeweils mit einem Gate zum Emp fangen von einem eines eingegebenen Eingabesignalpaars um fasst, und
einen Stromspiegel, der einen dritten und einen vier ten Transistor (ME1, ME2) umfasst, die in Reihe mit dem er sten bzw. zweiten Transistor verbunden sind, wobei ein Drain des dritten und vierten Transistors einen Ausgangsan schluss zum Ausgeben eines Ergebnisses des Vergleichs zwi schen dem Signalpaar durch den Komparator bildet, dadurch gekennzeichnet, dass
der erste und zweite Transistor (MD1, MD2) Verarmungs transistoren sind und der dritte und vierte Transistor (ME1, ME2) Anreicherungstransistoren sind.
2. Komparator nach Anspruch 1, der weiter ein Paar von Wi
derständen (R4, R5) aufweist, die jeweils zwischen einem
des ersten und zweiten Transistors (MD1, MD2) und einem
entsprechenden des dritten und vierten Transistors (ME1,
ME2) angeschlossen sind.
3. Komparator nach Anspruch 2, bei dem jeder der genannten
Widerstände (R4, R4) durch einen polykristallinen Silizium
film realisiert ist.
4. Steuerschaltung, umfassend:
einen Spannungsteiler (R1, R2) zum Teilen einer Ein gangsspannung zum Ausgeben einer geteilten Spannung; einen Festspannungserzeuger (R3, D1, D2) zum Erzeugen einer Fest spannung: ein Differentialpaar, das einen ersten und zwei ten Transistor (MD1, MD2) umfasst, wobei der erste Transi stor (MD1) ein Gate zum Empfangen der geteilten Spannung aufweist und der zweite Transistor (MD2) ein Gate zum Emp fangen der Festspannung aufweist, einen Stromspiegel, der einen dritten und einen vierten Transistor (ME1, ME2) um fasst, wobei der dritte Transistor (ME1) in Reihe mit dem ersten Transistor (MD1) verbunden ist und der vierte Tran sistor (ME2) in Reihe mit dem zweiten Transistor (MD2) ver bunden ist, wobei ein Drain des einen des dritten und vier ten Transistors (ME1, ME2) ein Ergebnissignal ausgibt, das ein Ergebnis des Vergleichs zwischen der Festspannung und der geteilten Spannung angibt; und einen fünften Transistor (ME3) mit einem durch das Ergebnissignal gesteuerten Gate, dadurch gekennzeichnet, dass
der erste und zweite Transistor (MD1, MD2) Verarmungs transistoren sind und der dritte und vierte Transistor (ME1, ME2) Anreicherungstransistoren sind.
einen Spannungsteiler (R1, R2) zum Teilen einer Ein gangsspannung zum Ausgeben einer geteilten Spannung; einen Festspannungserzeuger (R3, D1, D2) zum Erzeugen einer Fest spannung: ein Differentialpaar, das einen ersten und zwei ten Transistor (MD1, MD2) umfasst, wobei der erste Transi stor (MD1) ein Gate zum Empfangen der geteilten Spannung aufweist und der zweite Transistor (MD2) ein Gate zum Emp fangen der Festspannung aufweist, einen Stromspiegel, der einen dritten und einen vierten Transistor (ME1, ME2) um fasst, wobei der dritte Transistor (ME1) in Reihe mit dem ersten Transistor (MD1) verbunden ist und der vierte Tran sistor (ME2) in Reihe mit dem zweiten Transistor (MD2) ver bunden ist, wobei ein Drain des einen des dritten und vier ten Transistors (ME1, ME2) ein Ergebnissignal ausgibt, das ein Ergebnis des Vergleichs zwischen der Festspannung und der geteilten Spannung angibt; und einen fünften Transistor (ME3) mit einem durch das Ergebnissignal gesteuerten Gate, dadurch gekennzeichnet, dass
der erste und zweite Transistor (MD1, MD2) Verarmungs transistoren sind und der dritte und vierte Transistor (ME1, ME2) Anreicherungstransistoren sind.
5. Steuerschaltung nach Anspruch 4, bei der der MOSFET
(ME3) ein dritter Anreicherungsfeldeffekttransistor ist.
6. Steuerschaltung nach Anspruch 5, bei der der fünfte
Transistor (ME3) ein Gate-Potential eines Leistungs-MOSFET
(PoMOSFWT) steuert.
7. Steuerschaltung nach Anspruch 4, bei der der Festspan
nungserzeuger einen Widerstand (R3) und wenigstens eine
Diode (D1, D2) umfasst.
8. Steuerschaltung nach Anspruch 7, bei der die Diode (D1,
D2) aus polykristallinem Silizium hergestellt ist.
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