DE1013016B - Schaltungsanordnung zur Erzeugung eines saegezahnfoermigen Stromes in einer Induktivitaet - Google Patents
Schaltungsanordnung zur Erzeugung eines saegezahnfoermigen Stromes in einer InduktivitaetInfo
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- H04N3/00—Scanning details of television systems; Combination thereof with generation of supply voltages
- H04N3/10—Scanning details of television systems; Combination thereof with generation of supply voltages by means not exclusively optical-mechanical
- H04N3/16—Scanning details of television systems; Combination thereof with generation of supply voltages by means not exclusively optical-mechanical by deflecting electron beam in cathode-ray tube, e.g. scanning corrections
- H04N3/18—Generation of supply voltages, in combination with electron beam deflecting
- H04N3/185—Maintaining DC voltage constant
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Erzeugung eines sägezahnförmigen Stromes in
einer Induktivität, bei der während des Sägezahnhinlaufs eine an einem Kondensator stehende Spannung
über eine Schalterdiode an die Induktivität gelegt ist und während des Sägezahnrücklaufs bei
gesperrter Schalterdiode die Induktivität mit den angeschlossenen Kapazitäten eine freie Halbschwingung
durchführt, wobei an die Induktivität eine gesteuerte Treiberröhre zur Deckung der Energieverluste
der Schaltung und zur Steuerung der Schalterdiode angeschlossen ist. Derartige Schaltungen
sind in verschiedenen Ausführungsformen für die Horizontalablenkung angewandt worden, wobei
die erwähnte Induktivität durch einen Transformator dargestellt wird, an den die Zeilenablenkspulen angekoppelt
sind. Aus den während des Zeilenrücklaufs auftretenden hohen Spannungsspitzen wird dabei
meistens durch einen an eine besondere Wicklung des Transformators angeschlossenen Gleichrichter eine
Gleichspannung von 12 bis 20 kV erzeugt, die als Beschleunigungshochspannung für die Bildröhre des
Fernsehempfängers verwendet wird.
Benutzt man als Treiberröhre eine Pentode und betreibt sie im Gebiet hohen Innenwiderstandes, so
muß man bei derartigen Schaltungen dafür Sorge tragen, daß die Form und Amplitude der sägezahnförmigen
Steuerspannung den jeweiligen Röhrendaten sehr genau angepaßt ist, was besonders bei
Röhrenwechsel Schwierigkeiten und Umstände macht. Im Gebiet hohen Innen Widerstandes ist nämlich der
mittlere Röhrenstrom der Pentode unabhängig von der Anodenspannung, wobei sich aber durch die
große Streuung der einzelnen Röhrendaten bei Röhrenwechsel der mittlere Röhrenstrom erheblich
ändern kann. Damit also in jedem Falle der richtige Stromverlauf erzeugt wird, müßte die steuernde Sägezahnspannung
in jedem Falle der Röhre sehr genau angepaßt werden. Die Streuungen der Röhren bezüglich
des Anodenstroms unter sonst gleichen Meßbedingungen betragen bis zu ± 25%. Ist die Schaltung
für eine mittlere Röhre abgeglichen, indem der Schirmgittervorwiderstand und die Steuersägezahnform
geeignet bemessen sind, um den gewünschten Stromverlauf zu erhalten, so wird man bei einer
Röhre mit geringerem Anodenstrom nur eine sehr viel geringere Leistung erzeugen können. Eine Röhre
mit oberhalb des Durchschnitts liegendem Anodenstrom wird andererseits bereits in das Übernahmegebiet
ausgesteuert, wenn die zuerst erwähnte Röhre mit mittlerem Anodenstrom voll ausgesteuert war.
Man ist daher später dazu übergegangen, die Treiberröhre im Stromübernahmegebiet zu betreiben.
Diese Arbeitsweise hat verschiedene Vorteile, da es
Schaltungsanordnung zur Erzeugung
eines sägezahnförmigen Stromes
in einer Induktivität
Anmelder:
Telefunken G.m.b.H.,
Berlin NW 87, Sickingenstr. 71
Berlin NW 87, Sickingenstr. 71
Robert Andrieu, Hannover,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
dabei auf die Form der steuernden Sägezahnspannung nicht mehr so genau ankommt und auch die Ausgangsamplitude
der Schaltung in gewissen Grenzen unabhängig von den Röhrenstreuungen ist. Das Arbeiten im Übernahmegebiet, d. h. bei niedrigem
Innenwiderstand der Treiberröhre, bringt aber den Nachteil mit sich, daß die Röhre dann stark zur Anfachung
von Barkhausen-Kurzschwingungen neigt, die sich störend auf dem Bildschirm bemerkbar machen
können. Beim Arbeiten im Übernahmegebiet wird nämlich die Anodenspannung der Treiberröhre zeitweilig
so gering, daß die Elektronen im Raum zwischen dem Schirmgitter und der Anode abgebremst
werden und auf das Schirmgitter zurückkehren. Dadurch werden Raumladungsschwingungen
angeregt, die im Frequenzgebiet zwischen 20 und 1200 MHz liegen können, wobei die Frequenz wesentlieh
von der Elektrodenspannung abhängt. Diese Schwingungen werden von der Röhre ausgestrahlt
und können vom Empfängereingang aufgenommen werden. Da die Frequenz von der momentanen
Anodenspannung abhängt und die Anodenspannung sich während des Verlaufs einer Zeile ändert, treten
derartige im Empfangsbereich liegende Schwingungen immer in einem ganz bestimmten zeitlichen Abstand
vom Zeilenanfang auf und machen sich daher als senkrechte Streifen auf dem Fernsehbild bemerkbar.
Aus diesem Grunde ist es erwünscht, das Arbeiten im Stromübernahmegebiet zu vermeiden. Dabei muß
man auf die obenerwähnten Vorteile verzichten, und die aufgeführten Nachteile treten wieder auf.
Bei der Erfindung wird das Arbeiten der Treiberröhre im Gebiet hohen Innenwiderstandes unter Vermeidung
dieser Nachteile dadurch ermöglicht, daß aus der während des Sägezahnrücklaufs an der Induktivität
des Transformators stehenden Spannung eine Gleichspannung abgeleitet wird, die der Treiber-
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3 4
röhre als Vorspannung in solchem Sinne zugeführt gleichzeitig die Schalterdiode 2. Die Ablenkspule 4
wird, daß bei einer Abnahme der an der Induktivität l mit dem angeschlossenen Ablenktransformator 3 und
stehenden Spannung der mittlere Strom der Treiber- den auf sie transformierten Schaltkapazitäten führt
röhre vergrößert wird, und zwar höchstens um einen dann eine freie Halbschwingung aus, welche die
solchen Betrag, daß diese Röhre auch bei Alterungs- 5 Diode sperrt und nach ihrem Ablauf wieder öffnet,
erscheinungen bzw. Streuungen der Röhrendaten Damit liegt die »annähernd konstante« Spannung
nicht in das Stromübernahmegebiet ausgesteuert wird. wieder an den Ablenkspulen 4, so daß der Sägezahn-Dadurch
isf.es möglich, die Treiberröhre zur Ver- hinlauf von neuem beginnt. In der zwischen den
meldung von Barkhausen-Kurzschwingungen im Ge- Punkten E und F liegenden Teilwicklung des Transbiet hohen Innenwiderstandes arbeiten zu lassen, so io formators 3 werden die während des Sägezahndaß
die Ablenkamplitude stabilisiert ist und die rücklaufs auftretenden Spannungsspitzen hochtrans-Hochspannungsquelle
einen kleinen Innenwiderstand formiert und einem Gleichrichter 7 zugeführt, in dem
erhält. Es ist zwar bei Schaltungen zur Hoch- sie zur Erzeugung einer Hochspannung von z. B.
spannungserzeugung bekannt, vom Ausgangskreis 12 bis 15 kV für die Strahlbeschleunigung in der
einer Treiberröhre eine Gleichspannung abzuleiten 15 Bildröhre dienen. Die Anodenspannungsquelle für die :|,f|
und dem Eingangskreis dieser Röhre zuzuführen, Treiberröhre 6 ist bei 8 an den Verbindungspunkt :1*1ί[
doch dient diese Schaltung nicht als Ablenkschaltung des Kondensators 1 mit der Anode der Diode 2 in
für Fernsehempfänger. Die negative Vorspannung an bekannter Weise angeschlossen. Zur Regelung der
der Treiberröhre bewirkt weiterhin, daß die Steuer- Ablenkstromamplitude in den Ablenkspulen 4 ist eine
Spannungsquelle für die Treiberröhre, die meist durch 20 zwischen die Punkte A und B des Transformators 3
einen Sperrschwinger dargestellt wird, nicht mehr eingeschaltete regelbare Parallelinduktivität 9 vordurch
den Gitterstrom der Treiberröhre belastet wird gesehen. Statt dessen kann aber auch irgendeine
und daß sich daher auch keine unerwünschten Ver- andere Amplitudenregelung, z.B. eine in Reihe mit
formungen des Stromspannungsverlaufs, die sonst den Ablenkspulen 4 geschaltete Induktivität odet ein
leicht gegen Ende des Sägezahnhinlaufs auftreten, 25 veränderbarer Widerstand, verwendet werden. ' :
mehr ergeben. Soweit die Schaltung bis hierher beschrieben ist, ist
Im folgenden soll die Erfindung an Hand von sie wohlbekannt. Die Verlustleistung Nv der Sghatzwei
Ausführungsbeispielen beschrieben werden. Es tung ist proportional dem Quadrat der an eineB'Sffteil1·
sei jedoch darauf hingewiesen, daß noch viele andere wicklung des Transformators während des Sägezahn^
Anwendungsmöglichkeiten- der Erfindung bei ahn- 30 hinlaufs stehenden Spannung, z.B. der zwischen dea "
liehen Sägezahnstromgeheratoren möglich sind. Punkten D und E stehenden Spannung U, NV=K-UZ>
Abb. 1 zeigt eine sogenannte Blumlein-Schaltung für wobei K eine durch die Verluste gegebene Konstante ■·?·;'
die Zeilenablenkung von Fernsehempfängern (vgl. ist. Diese Verlustleistung wird von der Röhre 6 &niu
Andr i eu, Telefunken-Zeitung, 25. Jahrgang, Heft 95, gebracht. Die aufgebrachte Leistung NR ist gleich dem
Juni 1952, S. 107 bis 114). Durch den Konden- 35 Produkt aus der Spannung U und dem mitferea )£i
sator 1 und die während des Sägezahnhinlaufs ge- Röhrenstrom IRm. Da im Gleichgewichtszustand JVy- ^
öffnete Schalterdiode 2 wird eine »annähernd kon- gleich NR sein muß, gilt ":
stante« Spannung an eine Teilwicklung des Ablenk- j *,
transformators 3 zwischen den Punkten A und D K-U = IRm oder U =-—^. :
gelegt. Unter »annähernd konstanter« Spannung soll 40 ,;,;., „:*;.!
hier eine konstante Gleichspannung verstanden sein, Man sieht, daß bei einer Veränderung von K'f't. B.;
der gegebenenfalls zur Kompensation des bei Veränderung der Ablenkstromamplitude an der In-;l
Kathodenstrahlröhren mit flachem Leuchtschirm auf- duktivität9 oder durch Änderung der Belastung der, j
tretenden sogenannten S- oder Tangensfehlers eine Hochspannungsgleichrichterröhre 7 bei Änderung der *
parabelähnliche Spannungskomponente überlagert ist. 45 Bildhelligkeit, sich IRm im gleichen Sinne mitändern"
Tatsächlich ist der Spannungsverlauf an der Ablenk- muß, wenn U konstant gehalten werden soll. ■, :·'
spule bei der Schaltung des Ausführungsbeispiels In Durchführung der Erfindung wird den Aride-1
während des Hinlaufs ein Ausschnitt aus einem rungen von U dadurch entgegengewirkt, daß dem
Sinusverlauf, so daß sich durch geeignete Wahl der Gitter der Röhre 6 über den Widerstand 10 eine von
Periode dieses Sinusverlaufs die richtige Abweichung 50 der Rücklaufamplitude abhängige Vorspannung zugevom
konstanten Spannungsverlauf zur Kompensation führt wird. Zu diesem Zweck ist an einen geeigneten
des Tangensfehlers einstellen läßt. Diese »annähernd Anzapfpunkt des Transformators 3, z. B. — wie in
konstante« Spannung wird durch den Transforma- der Zeichnung dargestellt — an den Anschlußpunkt C
tor 3 auf die Ablenkspulen 4 übertragen, welche der Ablenkspule 4 über einen kapazitiven Spannungszwischen
dem keine oder nahezu keine Wechsel- 55 teiler, bestehend aus den Kondensatoren 11 und 12,
spannung führenden Punkt A und einem eine höhere die Anode eines Gleichrichters 13 angeschlossen*
Wechselspannung führenden Abgriffpunkt C des deren Kathode geerdet ist. Zwischen der Anode des
Transformators eingeschaltet ist. Die Energieverluste Gleichrichters 13 und Erde liegt der Arbeitswiderder
Schaltung werden während des Sägezahnhinlaufs stand 14, an dem sich eine der Spitzenamplitude der1
durch die Treiberröhre 6 aufgebracht, die an dem 60 zugeführten Rücklaufspannung entsprechende Gleich-Punkt
E des Ablenktransformators 3 angeschlossen spannung ausbildet, wie durch die am Widerstand 14
ist. Dabei soll die Röhre 6 einen solchen Strom eingezeichneten Plus- und Minuszeichen angedeutet,
liefern, daß die Schalter diode 2 während des ganzen Der Widerstand 14 kann — wie dargestellt — als
Hinlaufs geöffnet ist. Durch einen mit den empfan- Potentiometer ausgebildet sein, an dessen Abgriffsgenen Synchronisierimpulsen synchronisierten Span- 65 punkt die Vorspannung für die Röhre 6 über ein Benungsverlauf, der z. B. in einem Sperrschwinger ruhigungsnetzwerk, bestehend aus dem Widerstand lS
erzeugt wird und dem Gitter der Röhre 6 mit negativ und dem Kondensator 16, abgenommen wird. Be^ 1Ij
gerichteten Spannungsspitzen über den Kondensator 5 einer Verminderung der Spannung U zwischen de"* "jl
zugeführt wird, wird die Röhre 6 jeweils am Ende Punkten D und E des Transformators 3 durch Ve;
eines Sägezahnhinlaüfs. gesperrt. Dadurch sperrt auch 70 größerung der Verluste vermindert sich auch d,ijj
Amplitude der Rücklaufspannungsspitzen und somit die am Potentiometer 14 stehende negative Vorspannung
der Röhre 6, so daß der mittlere Röhrenstrom IRm in kompensierendem Sinne vergrößert wird. Zur
Vergrößerung der Regelschärfe, d. h. der Abhängigkeit der Vorspannung von den Belastungsänderungen,
kann in die Kathodenleitung der Diode 13 eine positive Vorspannungsquelle eingeschaltet sein.
Abb. 2 zeigt ein anderes Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei dem die Elemente der Grundschaltung
mit den gleichen Bezugszeichen versehen sind wie in Abb. 1, so daß sie nicht nochmals erwähnt zu werden
brauchen. Zur Regelung der Ablenkstromamplitude ist hier als Beispiel eine Veränderung der durch
die Ablenkspule 4 am Transformator 3 abgeriffenen Windungszahl durch eine Reihe wählbarer Anzapfpunkte
C1, C2, C3, C4, C5 vorgesehen. Zur Konstanthaltung
der Rücklaufzeit bei Änderung des Abgrifrpunktes zur Amplitudeneinstellung ist zwischen dem
veränderbaren Abgriffpunkt und C1 ein Kondensator ao
25 eingeschaltet, wie an anderer Stelle bereits vorgeschlagen.
Die zur Erzeugung der regelbaren Vorspannung der Röhre 6 dienende Diode 21 ist mit ihrer Kathode
an eine besondere Wicklung 22 des Ablenktransformators angeschlossen, die gleichspannungsmäßig von
der Hauptwicklung getrennt ist und deren anderes Ende an die Batterieklemme 8 angeschlossen ist. Die
dadurch bewirkte positive Vorspannung sperrt die Diode 21 für alle negativen Spannungsspitzen, die
kleiner als die Batteriespannung von z. B. 230 V sind.
Durch die Rücklaufspannungsspitzen werden in der Wicklung 22 Spannungsimpulse induziert und mit
dem Betrag, den ihre Amplitude die Batteriespannung übersteigt, in der Diode 21 gleichgerichtet. Dadurch
bildet sich an dem von dem Kondensator 23 überbrückten Anodenwiderstand 24 eine negative Spannung
aus, deren Größe proportional der erwähnten Spannungsdifferenz ist und die als Vorspannung über
den Widerstand 10 dem Gitter der Röhre 6 zugeführt wird. Auch hier ist es vorteilhaft, den Widerstand 24
— wie dargestellt— als Potentiometer auszuführen, um die Vorspannung regelbar zu machen.
Claims (7)
1. Schaltungsanordnung zur Erzeugung eines sägezahnförmigen Stromes in einer Induktivität,
bei der während des Sägezahnhinlaufs eine an einem Kondensator stehende Spannung über eine
Schalterdiode an die Induktivität gelegt ist und während des Sägezahnrücklaufs bei gesperrter
Schalterdiode die Induktivität mit den angeschlossenen Kapazitäten eine freie Halbschwingung
durchführt, mit einer an die Induktivität angeschlossenen gesteuerten Treiberröhre, vorzugsweise
einer Pentode, zur Deckung der Energieverluste der Schaltung und zur Steuerung der Schalterdiode, dadurch gekennzeichnet, daß
aus der an der Induktivität stehenden Spannung eine Gleichspannung abgeleitet wird, die der
Treiberröhre als Vorspannung in solchem Sinne zugeführt wird, daß bei einer Abnahme der an
der Induktivität stehenden Spannung der mittlere Strom der Treiberröhre vergrößert wird, und zwar
höchstens um einen solchen Betrag, daß diese Röhre auch bei Alterungserscheinungen bzw.
Streuungen der Röhrendaten nicht in das Stromübernahmegebiet ausgesteuert wird.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Induktivität durch
einen Transformator (3) dargestellt ist, an den außer der Treiberröhre (6) und den über die
Schalterdiode (2) angeschlossenen Kondensator (1) die Ablenkspulen (4) und ein Hochspannungsgleichrichter
(7) eines Fernsehempfängers angeschlossen sind, und daß zur Ableitung der Vorspannung
der Treiberröhre (6) eine Diode (13 bzw. 21) vorgesehen ist, die an eine Teilwicklung
des Transformators (3) angeschlossen ist und als Spitzengleichrichter für die an dieser Teilwicklung
stehenden Rücklaufimpulse wirkt.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Regelspannungsdiode
eine solche gegen, die Rücklaufimpulse sperrende Vorspannung gegeben ist, daß nur ein
diese Sperrspannung überschreitender Teil der Rücklaufimpulse zur Erzeugung der Regelspannung
ausgenutzt wird.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anode der Diode
(13) vorzugsweise über einen kapazitiven Spannungsteiler (11, 12) an einen positive Rücklaufimpulse
führenden Abgriffpunkt (C) des als Autotransformator geschalteten Transformators (3) angeschlossen
ist (Abb. 1).
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kathode der Diode
(21) mit einem negative Rücklaufimpulse führenden Punkt des Transformators (3) verbunden ist
(Abb. 2).
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorspannung der
Treiberröhre an einem veränderbaren Abgriffpunkt eines zwischen der Anode des Gleichrichters
(13 bzw. 21) und Erde eingeschalteten Potentiometers (14 bzw. 24) abgenommen wird.
7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kathode der
Diode (21) mit der einen Klemme einer Wicklung
(22) des Transformators (3) verbunden ist, deren andere Klemme mit einer positiven Gleichspannungsquelle,
insbesondere der Anodenspannungsquelle (8), der Schaltung verbunden ist (Abb. 2).
In Betracht gezogene Druckschriften:
österreichische Patentschrift Nr. 172 289.
österreichische Patentschrift Nr. 172 289.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 709 590/285 7. 5T
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET10589A DE1013016B (de) | 1955-02-16 | 1955-02-16 | Schaltungsanordnung zur Erzeugung eines saegezahnfoermigen Stromes in einer Induktivitaet |
| US564803A US2832003A (en) | 1955-02-16 | 1956-02-10 | Compensated sweep circuit |
| DET14370A DE1035283B (de) | 1955-02-16 | 1957-11-06 | Schaltungsanordnung zur Erzeugung eines saegezahnfoermigen Stromes in einer Induktivitaet |
| US771648A US3049640A (en) | 1955-02-16 | 1958-11-03 | Self regulating deflection circuits |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET10589A DE1013016B (de) | 1955-02-16 | 1955-02-16 | Schaltungsanordnung zur Erzeugung eines saegezahnfoermigen Stromes in einer Induktivitaet |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1013016B true DE1013016B (de) | 1957-08-01 |
Family
ID=7546434
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET10589A Pending DE1013016B (de) | 1955-02-16 | 1955-02-16 | Schaltungsanordnung zur Erzeugung eines saegezahnfoermigen Stromes in einer Induktivitaet |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1013016B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1086743B (de) * | 1957-10-31 | 1960-08-11 | Rank Cintel Ltd | Schaltungsanordnung zur Erzeugung von linearen Saegezahnstroemen mit Hilfe zweier kaskadenartig hintereinandergeschalteter Elektronen-entladungsstrecken |
| DE1244845B (de) * | 1958-06-13 | 1967-07-20 | Philips Nv | Schaltungsanordnung zum Stabilisieren eines eine Spule durchfliessenden Saegezahnstroms und einer waehrend des Ruecklaufs des Saegezahnstroms entwickelten Impulsspannung |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT172289B (de) * | 1945-11-20 | 1952-08-25 | Philips Nv | Schaltung zur Erzeugung hoher Gleichspannungen |
-
1955
- 1955-02-16 DE DET10589A patent/DE1013016B/de active Pending
Patent Citations (1)
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|---|---|---|---|---|
| AT172289B (de) * | 1945-11-20 | 1952-08-25 | Philips Nv | Schaltung zur Erzeugung hoher Gleichspannungen |
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| DE1086743B (de) * | 1957-10-31 | 1960-08-11 | Rank Cintel Ltd | Schaltungsanordnung zur Erzeugung von linearen Saegezahnstroemen mit Hilfe zweier kaskadenartig hintereinandergeschalteter Elektronen-entladungsstrecken |
| DE1244845B (de) * | 1958-06-13 | 1967-07-20 | Philips Nv | Schaltungsanordnung zum Stabilisieren eines eine Spule durchfliessenden Saegezahnstroms und einer waehrend des Ruecklaufs des Saegezahnstroms entwickelten Impulsspannung |
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