DE101300C - - Google Patents
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B28—WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
- B28B—SHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
- B28B3/00—Producing shaped articles from the material by using presses; Presses specially adapted therefor
- B28B3/02—Producing shaped articles from the material by using presses; Presses specially adapted therefor wherein a ram exerts pressure on the material in a moulding space; Ram heads of special form
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Ceramic Engineering (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Press Drives And Press Lines (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 80: Thonwaaren-, Stein-, Cementindustrie.
ROBERT TIGLER und WILHELM SURMANN in MEIDERICH b. RUHRORT.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 4. Juni 1896 ab.
Durch die vorliegende Erfindung wird bei Pressen mit gleichmäfsigem und gleichzeitigem
Kniehebeldruck von oben wie von unten auf das Trockenprefsgut in den Formen eine rasche
Bewegung des Oberstempels zu erreichen gesucht, unabhängig von der Bewegung des
Kniehebelprefswerkes, urn rasches Ausstofsen der Steine und schnelles Wiederfüllen der
Prefsformen zu ermöglichen. Zu diesem Zweck wird der Oberstempelschlitten im Wesentlichen
dreitheilig hergestellt, so dafs zwei Theile desselben, der Oberstempel und ein zwischen diesem
und dem oberen Theil des Führungsschlittens eingebauter Theil, je besondere Bewegung erhalten
können. Es dient hierzu ein besonders angeordnetes Excenter- und Hebelwerk, das beim Ausstofsen des Steines die rechtzeitige
rasche Ausschaltung des fraglichen Zwischenstückes innerhalb des Oberstempelschlittens besorgt.
Die übrigen Thätigkeiten der Maschine, wie Füllen, Pressen und Auswerfen des Ziegels,
werden dabei in bekannter Weise und mit bekannten Mitteln vollzogen.
In der beiliegenden Zeichnung ist die Presse dargestellt.
Fig. ι ist ein Verticalschnitt, von der Seite gesehen,
Fig. 2 theils Vorderansicht, theils lothrechter Schnitt,
Fig. 3 eine Ansicht von hinten (rechts von Fig. 1) und
Fig. 4 eine Draufsicht, theilweise im waagrechten Schnitt nach Linie /-/ der Fig. 1.
Der Antrieb erfolgt von der Riemscheibe A aus durch ein Zahnradgetriebe BCDE, welches'
die Kurbelwelle F in Drehung versetzt; eine Pleuelstange G setzt den Hebel H in eine
um die in den Rahmen ä gelagerte Achse H'2 drehende, auf- und abwärtsgehende Schwingung,
welche er den mit ihm durch Bolzen J2 K2 kniehebelartig verbundenen Hebeln
J und K übermittelt. Diese Hebel sind durch Bolzen L bezw. M einerseits mit einem
vertical beweglichen Querstück N und andererseits mit dem Oberstempelschlitten Ai1 verbunden.
Die Hebung und Senkung des Querstückes N geschieht in bekannter Weise und
wird durch Vermittelung der Bolzen O auf das Querhaupt P übertragen (s. Patent
Nr. 55580). Der Bolzen M des unteren Kniehebels drückt gleichzeitig und in demselben
Mafse, wie sich der Bolzen L des oberen
Kniehebels hebt, den Oberstempelschlitten M1 in seinen Führungen zwischen dem Gestell a
herab, wodurch der unter ihm befestigte obere Prefsstempel R in die Preisform gedrückt wird,
indem ein Zwischenstück V zwischen dem im Schlitten M1 verschiebbaren Siempelträgerblock
A1 und dem Obertheil von Ai1 eingeschaltet
ist und beim Prefsniedergang festgehalten bleibt.
Um nach erfolgter Pressung ein schnelles Heben des die oberen Prefsstempel tragenden
Blockes A1 bewirken zu können, wird das Zwischenstück V ausgerückt in die durch
punktirte. Linien angedeutete Lage. Zu dem
Claims (1)
- Ende befindet sich auf der Kurbelachse F eine unrunde Scheibe T, auf welcher eine Rolle U am hinteren Ende eines zweiarmigen Hebels U1 aufliegt; der andere Arm dieses um die Achse U2 schwingenden Hebels fafst eine Zugstange U3, welche ihrerseits mit einem Hebelarm V1 des Zwischenstückes V verbunden ist, woraus sich die rechtzeitige, zwangläufige Bethätigung des Zwischenstückes V ergiebt. Die rasche Hebung des Blockes A1 wird nach Ausschaltung von V, wie folgt, bewirkt: Zwischen den Ständern a ist nahe am Boden eine Achse X1 gelagert; auf dieser sitzt links und rechts ein ein- bezw. zweiarmiger Hebel XYY1; am freien Ende von X ist eine Rolle x, auf welche eine unrunde Scheibe W im richtigen Augenblick einwirkt und X nieder- bezw. Y Y1 hochdrückt. Da die vorderen Enden von Y und Y1 in Taschen oder Oeffnungen der Stangen Z eingreifen, auf denen der Block A1 sich stützt and festgehalten ist, so kann auf diese Weise die rasche Hebung dieses Stückes unabhängig von der Hebung des Schlittens M ausgeführt werden. Dem rasch sich hebenden oberen Stempelträgerblock A1 folgt in gleichem Schritt das untere Querhaupt P. Um die Achse X1 frei drehbar liegt ein zweiarmiger Hebel d, an dessen innerem Ende eine Rolle d1 sitzt, auf welche eine unrunde Scheibe b einwirkt, während das Ende des vorderen Armes von d unter Vermittelung einer Rolle d'2 in eine Tasche im Querhaupt P eingreift und so dieses zum Heben und Senken bringt.Sobald der untere Prefsstempel so hoch gehoben ist, dafs der Stein frei liegt, wird er durch die vorwärts sich bewegende Füllform h ausgestofsen , während diese zugleich neues Material in die auch schon wieder zurückgezogene Form füllt. Die Bethätigung der Füllform geschieht mittelst der Spurscheibe g und des mit ihr in Eingriff stehenden Hebels i und der Stange k, wie sich aus der Zeichnung leicht ergiebt;Sobald der Füllkasten nach erfolgter Füllung der Prefsform zurückgezogen ist, wirkt Scheibe T wieder auf das Hebelwerk U1 U2 C/3 und das Zwischenstück V, so dafs dieses wieder gezwungen wird, seine senkrechte Lage einzunehmen , worauf die alsdann in tiefster Kurbellage angekommene Pleuelstange G auf Hebel H wirkt und der Kniehebeldruck stattfindet , welcher den eigentlichen Prefsdruck auf die beiden Stempel R und Q. gleichzeitig und gleich stark wirken läfst.Pa τ ε ν τ - A ν s ρ R υ c η :Eine Trockenpresse, bei welcher gleichzeitig Druck von oben und von unten durch die beiden Prefsstempel auf das Formstück ausgeübt wird, gekennzeichnet durch ein im Oberslempelschlitten (M1)' angeordnetes, unter der Einwirkung einer unrunden Scheibe (T) und eines Hebelwerkes (U U1 UB V1) stehendes Zwischenstück (V), das entsprechend der Stellung und Thätigkeit des Oberstempels zwangläufig so eingestellt werden kann, dafs es dem im unteren Theil des Schlittens (M1) eingesetzten Stempelträ'gerblock (A1) eine von der Bewegung desselben unabhängige Bewegung gestattet, oder aber alle drei Theile, Schlitten, Zwischenstück und Stempelträgerblock, zu einem starren Ganzen vereinigt, wobei die unabhängige Bewegung des Stempelträgerblockes dadurch bewirkt wird, dafs derselbe von Stangen (Z) getragen und mit ihnen test verbunden ist, welche im unteren Querhaupt (P) geführt sind und durch ein Excenter (W) und Rollenhebel (x X Y Y1) gehoben und gesenkt werden.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE101300C true DE101300C (de) |
Family
ID=372021
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT101300D Active DE101300C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE101300C (de) |
-
0
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