DE10129019A1 - Targetmarke, Verfahren zu deren Herstellung und Elektronenstrahl-Belichtungsvorrichtung - Google Patents
Targetmarke, Verfahren zu deren Herstellung und Elektronenstrahl-BelichtungsvorrichtungInfo
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Abstract
Eine Targetmarke (160) weist ein Markenmuster mit mehreren Marken auf. Eine gesteuerte Breite der Marken führt zu einer hohen Genauigkeit und einem hohen Wirkungsgrad bei der Messung der Form eines Elektronenstrahls sowie der Fokussierung des Elektronenstrahls. Die Targetmarke umfaßt einen Metallmarkenbereich (202) mit einem vorbestimmten Markenmuster, welches aus einem epitaxial aufgewachsenen Metall besteht, und ein Substrat (204), welches den Metallmarkenbereich trägt.
Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Tar
getmarke, welche zum Einstellen eines Brennpunkts ei
nes Elektronenstrahls oder zum Messen der Strahlform
eines Elektronenstrahls einer Elektronenstrahl-Be
handlungsvorrichtung wie einer Elektronenstrahl-Be
lichtungsvorrichtung verwendet wird. Insbesondere be
zieht sich die vorliegende Erfindung auf eine Target
marke, welche einen Metallmarkenbereich aufweist, der
epitaxial aufgewachsen ist, mit einer Mikrolinien
breite.
Während des Belichtens eines Musters auf einer Probe
oder einer Halbleiterscheibe unter Verwendung einer
Elektronenstrahl-Belichtungsvorrichtung ist es erfor
derlich, die Form einer elektrischen Stromverteilung
eines Elektronenstrahls auf einer Oberfläche der
Halbleiterscheibe in eine gewünschte Form einzustel
len. Im Folgenden wird die Form einer elektrischen
Stromverteilung eines Elektronenstrahls auf einer
Oberfläche der Halbleiterscheibe als Elektronen
strahlform bezeichnet. Daher ist es wichtig, vorher
die Form des durch eine Elektronenlinse vor dem Be
lichtungsvorgang gebildeten Strahls zu finden. Es ist
auch wichtig, den Brennpunkt der Elektronenstrahl-
Belichtungsvorrichtung so einzustellen, daß der Elek
tronenstrahl ein Bild auf einer Probe bilden kann.
Fig. 1 zeigt einen Vorgang des Messens einer Form ei
nes Elektronenstrahls und des Fokussierens eines
Elektronenstrahls unter Verwendung einer herkömmli
chen Targetmarke 170. Die Targetmarke 170 hat einen
Metallmarkenbereich 162, der durch ein Schwermetall
gebildet ist, und ein Substrat 164, das aus einem Ma
terial wie Silizium besteht. Die Bearbeitung einer
Schwermetallmembran, welche durch Sputtern im Vakuum
auf das Substrat 164 aufgebracht ist, mit Hilfe der
Lithographie ergibt den Metallmarkenbereich 162. Der
Metallmarkenbereich 162 der herkömmlichen Targetmarke
170 ist so gebildet, daß er eine Linienbreite S0-X1
aufweist.
Als eines der Verfahren zum Messen der Elektronen
strahlform gibt es ein Verfahren zum Erhalten einer
zweidimensionalen Verteilung des Elektronenstrahls,
welche einer Position der Ablenkung entspricht, in
dem der Metallmarkenbereich 162 in zwei Dimensionen
unter Verwendung eines Elektronenstrahls abgetastet
und das Elektronensignal, welches von dem Metallmar
kenbereich 162 reflektiert wird, aufgezeichnet wird,
während das reflektierte Elektronensignal mit dem
Strahlabtastsignal der Ablenkschaltung synchronisiert
wird. Weiterhin wird in dem Fall der Fokussierung des
Elektronenstrahls die Targetmarke 170 durch den Elek
tronenstrahl abgetastet, und die Anzahl der Elektro
nen, welche von der Targetmarke 170 reflektiert wer
den, wird durch einen Elektronendetektor, der in der
Elektronenstrahl-Behandlungsvorrichtung vorgesehen
ist, erfaßt. Der Brennpunkt des Elektronenstrahls
wird durch Messen des Grades der Fokussierung des
Elektronenstrahls auf der Grundlage dieser Änderung
der Anzahl der reflektierten Elektronen eingestellt.
Fig. 2 zeigt ein Beispiel für das Meßergebnis der An
zahl der reflektierten Elektronen, deren Brennpunkt
unter Verwendung der herkömmlichen Targetmarke 170
eingestellt ist. Fig. 2A zeigt ein Profil der gemes
senen Anzahl der reflektierten Elektronen. Die Anzahl
von verstreuten Elektronen zeigt angenähert einen ma
ximalen Wert an der Peripherie der Kante (X0, X1) des
Metallmarkenbereichs 162.
Fig. 2B zeigt ein Ergebnis, welches das Profil der
gemessenen Anzahl von zerstreuten Elektronen nach
Fig. 2A differenziert. Die Neigung der Kurve in Fig.
2A zeigt den maximalen und den minimalen Wert an der
Peripherie der Kante (X0, X1) des Metallmarkenbe
reichs 162. Die Differenz zwischen dem maximalen Wert
und dem minimalen Wert der Neigung ist als P in Fig.
2B gezeigt. Wenn P zunimmt, wird dies so beurteilt,
daß der Elektronenstrahl fokussiert ist. Wenn im Ge
gensatz hierzu P abnimmt, wird dies so beurteilt, daß
der Elektronenstrahl nicht fokussiert ist. Die Tar
getmarke 170 wird mehrere Male durch den Elektronen
strahl abgetastet und das Steuersystem der Elektro
nenstrahl-Behandlungsvorrichtung setzt die Bedingung
für das optische Elektronensystem, indem der Durch
schnittswert der mehreren Werte für P erhalten wird.
Da der herkömmliche Metallmarkenbereich 162 durch den
lithographischen Prozeß gebildet wird, ist es schwie
rig, die Linienbreite von X0 bis X1 auf einen kleine
ren Wert als die minimale Verarbeitungsgröße des li
thographischen Prozesses zu verringern. Daher ist die
Meßgenauigkeit der Elektronenstrahlform auf die Lini
enbreite des Metallmarkenbereichs 162 begrenzt. Daher
ist es schwierig, eine Strahlform zu messen, deren
Linienbreite kleiner als die Linienbreite des Metall
markenbereichs 162 ist. Darüber hinaus ist, da der
Metallmarkenbereich 162 durch Sputtern des Metalls
auf dem Substrat 164 auf dieses aufgedampft wird, die
Kristallinität des Metallmarkenbereichs 162 ungeeig
net. Hierdurch wird ein Elektronenfallenpegel in dem
Metallmarkenbereich 162 so gebildet, daß der Flächen
widerstand des Metallmarkenbereichs 162 nicht herab
gesetzt werden kann. Es ist kein wünschenswerter Zu
stand für die Aufstrahlung des Elektronenstrahls,
wenn der Flächenwiderstands des Metallmarkenbereichs
162 groß ist.
Da die Linienbreite des Metallmarkenbereichs 162 groß
ist, muß, wie anhand von Fig. 2 erläutert ist, die
Targetmarke 170 mehrere Male durch den Elektronen
strahl abgetastet werden, um den Grad der Fokussie
rung des Elektronenstrahls zu messen. Daher besteht
ein Problem hinsichtlich der Zeit, welche zum Ein
stellen eines Brennpunkts erforderlich ist, wenn die
herkömmliche Targetmarke 170 verwendet wird.
Daher ist es die Aufgabe der vorliegenden Erfindung,
eine Targetmarke, ein Verfahren zum Herstellen einer
Targetmarke und eine Elektronenstrahl-Belichtungsvor
richtung, die eine Targetmarke enthält, vorzusehen,
welche in der Lage sind, die obigen Nachteile des
Standes der Technik zu überwinden. Die obige und an
dere Aufgaben können durch Kombinationen, die in den
unabhängigen Ansprüchen beschrieben sind, gelöst wer
den. Die abhängigen Ansprüche definieren weitere vor
teilhafte und beispielhafte Kombinationen der vorlie
genden Erfindung.
Gemäß einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung
ist eine Targetmarke zum Einstellen eines Brennpunkts
eines Elektronenstrahls und zum Messen der Form des
Elektronenstrahls in einer Elektronenstrahl-Behand
lungsvorrichtung vorgesehen. Die Targetmarke weist
einen Metallmarkenbereich mit einem vorbestimmten
Markenmuster auf, wobei der Metallmarkenbereich ein
epitaxiales Metall und ein Substrat, welches den Me
tallmarkenbereich stützt, aufweist.
Das Substrat kann eine Nut besitzen, welche Seiten
wände hat; und der Metallmarkenbereich kann eine epi
taxiale Metallmembran auf zumindest einer der Seiten
wände der Nut aufweisen. Die Linienbreite des Metall
markenbereichs kann im Wesentlichen 0,1 µm oder weni
ger sein. Das Metall kann ein Schwermetall sein. Bei
einem bevorzugten Ausführungsbeispiel hat das Subs
trat mehrere Nuten und der Metallmarkenbereich hat
die epitaxiale Metallmembran auf mehreren der Seiten
wände der mehreren Nuten.
Gemäß einem zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung
ist eine Targetmarke zum Einstellen eines Brennpunkts
eines Elektronenstrahls und zum Messen einer Form des
Elektronenstrahls in einer Elektronenstrahl-Behand
lungsvorrichtung vorgesehen. Die Targetmarke weist
auf: einen Markenbereich, welcher eine erste Membran
hat, die aus Metall gebildet ist, und eine zweite
Membran, die aus einem Material gebildet ist, das ei
ne Anzahl von emittierten reflektierten Elektronen
hat, welche kleiner ist als die des Metalls; wobei
die zweite Membran auf der ersten Membran gebildet
ist und sich entlang einer Oberfläche der ersten Mem
bran in einer ersten Richtung erstreckt; und ein Sub
strat, an welchem der Markenbereich an einer Oberflä
che angebracht ist, die im Wesentlichen senkrecht zu
der ersten Richtung ist.
Das Material der ersten Membran kann ein Schwermetall
sein. Weiterhin kann das Material der zweiten Membran
Silizium sein. Die erste Membran und die zweite Mem
bran können epitaxial sein. Mehrere erste Membranen
und zweite Membranen können alternativ in der ersten
Richtung geschichtet sein. Der Abstand zwischen den
ersten Membranen, der an den jeweiligen Enden des
Markenbereichs besteht, kann innerhalb der Abtast
breite des Elektronenstrahls sein. Jede Linienbreite
der mehreren ersten Membranen kann im Wesentlichen
dieselbe sein. Jede Breite der mehreren zweiten Mem
branen kann im Wesentlichen dieselbe sein. Ein Längs
ende der ersten Membran kann aus einer Längsendfläche
der zweiten Membran hervortreten. Die zweite Membran
kann einstückig mit dem Substrat sein.
Gemäß einem dritten Aspekt der vorliegenden Erfindung
ist eine Elektronenstrahl-Belichtungsvorrichtung zum
Belichten einer Halbleiterscheibe mit einem Elektro
nenstrahl vorgesehen. Die Elektronenstrahl-Belich
tungsvorrichtung weist auf: einen Elektronenkanone,
welche den Elektronenstrahl erzeugt; eine Elektronen
linse zum Einstellen eines Brennpunkts des Elektro
nenstrahls auf einen vorbestimmten Bereich der Halb
leiterscheibe; und einen Halbleiterscheiben-Untersatz
zum Befestigen der Halbleiterscheibe; worin der Halb
leiterscheiben-Untersatz eine Targetmarke hat, welche
zum Einstellen eines Brennpunkts des Elektronen
strahls verwendet wird, welche enthält: einen Metall
markenbereich mit einem vorbestimmten Markenmuster,
wobei der Metallmarkenbereich ein epitaxiales Metall
aufweist, und ein Substrat zum Stützen des Metallmar
kenbereichs. Die Linienbreite des Metallmarkenbe
reichs kann im Wesentlichen 0,1 µm oder weniger sein.
Gemäß einem vierten Aspekt der vorliegenden Erfindung
ist eine Elektronenstrahl-Belichtungsvorrichtung zum
Belichten einer Halbleiterscheibe mit einem Elektro
nenstrahl vorgesehen. Die Elektronenstrahl-Belich
tungsvorrichtung weist auf: eine Elektronenkanone,
die den Elektronenstrahl erzeugt; eine Elektronenlin
se zum Einstellen eines Brennpunkts des Elektronen
strahls auf einen vorbestimmten Bereich auf der Halb
leiterscheibe; und einen Halbleiterscheiben-Untersatz
zum Befestigen der Halbleiterscheibe; wobei der Halb
leiterscheiben-Untersatz eine Targetmarke hat, die
zum Einstellen des Brennpunkts des Elektronenstrahls
verwendet wird, welches aufweist: ein vorbestimmten
Markenmuster, das eine erste Membran, die durch Me
tall gebildet ist, und eine zweite Membran, die aus
einem Material besteht, bei dem die Anzahl von emit
tierten reflektierten Elektronen kleiner ist als bei
dem Metall, hat, wobei die zweite Membran auf der er
sten Membran gebildet ist und sich entlang einer
Oberfläche der ersten Membran in einer ersten Rich
tung erstreckt, und ein Substrat, an welchem die er
ste Membran und die zweite Membran an einer Oberflä
che angebracht sind, die im Wesentlichen senkrecht zu
der ersten Richtung ist.
Gemäß einem fünften Aspekt der vorliegenden Erfindung
ist ein Verfahren zum Herstellen einer Targetmarke,
die einen Metallmarkenbereich mit einem vorbestimmten
Markenmuster hat, der zum Einstellen eines Brenn
punkts eines Elektronenstrahls und zum Messen der
Form des Elektronenstrahls verwendet wird, in einer
Elektronenstrahl-Behandlungsvorrichtung vorgesehen.
Das Verfahren weist auf: einen Schritt zum Bilden
mehrerer Nuten in einem Substrat und einen Schritt
zum Bilden des Metallmarkenbereichs durch eine epita
xiale Metallmembran auf Seitenwänden von jeder der
Nuten.
Der Schritt des Bildens der mehreren Nuten kann die
Bildung der mehreren Nuten in einem Substrat mit ei
nem konstanten Abstand ergeben. Der Schritt des Bil
dens des Metallmarkenbereichs kann Metallmembranen
für jede der mehreren Seitenwände ergeben. Der
Schritt des Bildens des Metallmarkenbereichs kann er
geben, daß jede Linienbreite der Metallmembranen im
Wesentlichen gleich ist. Der Abstand zwischen den Me
tallmembranen, der an jedem Ende des Metallmarkenbe
reichs existiert, kann innerhalb einer Abtastbreite
des Elektronenstrahls gebildet sein. Die Metallmem
bran kann aus Schwermetall gebildet sein.
Gemäß einen sechsten Aspekt der vorliegenden Erfin
dung ist ein Verfahren zum Herstellen einer Target
marke, die ein vorbestimmtes Markenmuster hat, das
zum Einstellen eines Brennpunkts eines Elektronen
strahls und zum Messen einer Form des Elektronen
strahls verwendet wird, in einer Elektronenstrahl-
Behandlungsvorrichtung vorgesehen. Das Verfahren um
faßt einen Schritt des Bildens einer ersten Membran
auf einer Basis in der Weise, daß sie sich entlang
einer Oberfläche der Basis in einer ersten Richtung
erstreckt, einen Schritt des Bildens einer zweiten
Membran auf der ersten Membran, derart, daß sie sich
in der ersten Richtung erstreckt, Entfernen der Basis
von der ersten Membran, und einen Schritt der Anbrin
gung der ersten Membran und der zweiten Membran an
einem Substrat in der Weise, daß die erste Richtung
im Wesentlichen senkrecht zu einer Oberfläche des
Substrats ist.
Die erste Membran kann durch epitaxiales Aufwachsen
gebildet werden; und die zweite Membran kann auf der
ersten Membran durch epitaxiales Aufwachsen gebildet
werden. Es kann ein Schwermetall als Material für die
erste Membran verwendet werden. Bei der Bildung der
zweiten Membran kann ein Material verwendet werden,
bei dem die Anzahl der emittierten reflektierten
Elektronen kleiner ist als bei der ersten Membran.
Die zweite Membran kann aus Silizium gebildet sein.
Die Bildung der ersten Membran und die Bildung der
zweiten Membran können mehrere Male abwechselnd
durchgeführt werden, um mehrere erste Membranen und
zweite Membranen zu bilden.
Die ersten Membranen können so gebildet werden, daß
ein Abstand zwischen den ersten Membranen, der an den
jeweiligen Enden der Targetmarke besteht, innerhalb
einer Abtastbreite des Elektronenstrahls ist. Die Li
nienbreite der mehreren ersten Membranen kann so
sein, daß sie im Wesentlichen dieselbe ist. Die Dicke
der mehreren zweiten Membranen kann jeweils im We
sentlichen dieselbe sein. Das Verfahren kann weiter
hin aufweisen: Ätzen der zweiten Membran in der Wei
se, daß ein Längsende der ersten Membran gegenüber
einer Längsendfläche der zweiten Membran vorsteht.
Die Erfindung wird im Folgenden anhand von in den Fi
guren dargestellten Ausführungsbeispielen näher er
läutert. Es zeigen
Fig. 1 den Vorgang der Messung der Form eines Elek
tronenstrahls und der Fokussierung eines
Elektronenstrahls unter Verwendung einer her
kömmlichen Targetmarke,
Fig. 2A und 2B ein Beispiel für das Meßergebnis hinsicht
lich der Anzahl der reflektierten Elektro
nen, deren Brennpunkt unter Verwendung der
herkömmlichen Targetmarke nach Fig. 1 einge
stellt ist,
Fig. 3 die Konfiguration einer Elektronenstrahl-
Belichtungsvorrichtung gemäß einem Ausfüh
rungsbeispiel der vorliegenden Erfindung,
Fig. 4 ein Konzept zur Messung der Form eines Elek
tronenstrahl und zur Einstellung des Brenn
punkts unter Verwendung der Targetmarke nach
einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung,
Fig. 5A und 5B ein Beispiel für das Ergebnis hinsichtlich
der gemessenen Anzahl von reflektierten
Elektronen, welche von dem Metallmarkenbe
reich emittiert werden, bei Verwendung der
Targetmarke nach dem in Fig. 4 gezeigten
Ausführungsbeispiel,
Fig. 6A bis 6C ein Verfahren zum Herstellen der Targetmarke
nach der vorliegenden Erfindung,
Fig. 7A bis 7C ein anderes Ausführungsbeispiel für ein Ver
fahren zum Herstellen der Targetmarke, wel
che einen Metallmarkenbereich mit einem vor
bestimmten Markenmuster hat,
Fig. 8 ein anderes Ausführungsbeispiel für ein Ver
fahren zum Herstellen der Targetmarke.
Fig. 3 zeigt die Konfiguration einer Elektronen
strahl-Belichtungsvorrichtung gemäß einem Ausfüh
rungsbeispiel der vorliegenden Erfindung. Die Elek
tronenstrahl-Belichtungsvorrichtung 100 umfaßt eine
Belichtungseinheit 150, welche einen vorbestimmten
Belichtungsvorgang auf einer Halbleiterscheibe 64 un
ter Verwendung eines Elektronenstrahls durchführt,
sowie ein Steuersystem 140, welches die Arbeitsweise
jeder Komponente der Belichtungseinheit 150 steuert.
Die Belichtungseinheit 150 hat ein Elektronenstrahl-
Bestrahlungssystem 110, ein Maskenprojektionssystem
112, ein Einstelllinsensystem 114 und ein optisches
Elektronensystem, welches ein Halbleiterscheiben-
Projektionssystem 116 enthält. Das Elektronenstrahl-
Bestrahlungssystem 100 dient zum Bestrahlen mit einem
vorbestimmten Elektronenstrahl. Das Maskenprojekti
onssystem 112 lenkt einen Elektronenstrahl ab, wel
cher von dem Elektronenstrahl-Bestrahlungssystem 110
emittiert wird, und stellt auch die Abbildungspositi
on eines Elektronenstrahls an einer Peripherie einer
Maske 30 ein.
Das Brennpunkteinstell-Linsensystem 114 bildet das
gebündelte Bild des Elektronenstrahls an der Periphe
rie der runden Öffnung 48 ab. Das optische Elektro
nensystem enthält ein Halbleiterscheiben-Projektions
system 116, das den Elektronenstrahl, welcher durch
die Maske 30 hindurchgeht, auf einen bestimmten Be
reich der Halbleiterscheibe 64, die auf dem Halblei
terscheiben-Untersatz 62 positioniert ist, ablenkt.
Das Halbleiterscheiben-Projektionssystem 116 stellt
auch die Richtung und die Größe des Bildes des Mu
sters, welches zu der Halbleiterscheibe 64 zu über
tragen ist, ein.
Weiterhin umfaßt die Belichtungseinheit 150 ein Un
tersatzsystem, welches einen Maskenuntersatz 72, eine
Maskenuntersatz-Antriebseinheit 68, einen Halbleiter
scheiben-Untersatz 62 und eine Halbleiterscheiben-
Untersatz-Antriebseinheit 70 enthält. Die Maske 30
ist auf dem Maskenuntersatz 72 positioniert. Die Mas
ke 30 hat mehrere Blöcke auf welchen jedes der Mus
ter, mit denen die Halbleiterscheibe 64 zu belichten
ist, gebildet sind. Die Maskenuntersatz-Antriebsein
heit 68 treibt den Maskenuntersatz 72 an. Die Halb
leiterscheibe 64, auf welcher das Muster abgebildet
wird, ist auf dem Halbleiterscheiben-Untersatz 62 po
sitioniert. Die Halbleiterscheiben-Untersatz-An
triebseinheit 70 treibt den Halbleiterscheiben-
Untersatz 62 an.
Weiterhin hat die Belichtungseinheit 150 einen Elek
tronendetektor 60, der die Elektronen erfaßt, die von
der Seite des Halbleiterscheiben-Untersatzes 62 zer
streut werden, und die erfaßten Elektronen in ein
elektrisches Signal umwandelt, das der Anzahl der
zerstreuten Elektronen entspricht, um das optische
Elektronensystem einzustellen. Der Halbleiterschei
ben-Untersatz 62 hat eine Targetmarke 160, die zur
Einstellung des Brennpunkts, der Größe der Ablenkung
und/oder der Strahlform des Elektronenstrahls verwen
det wird.
Das Elektronenstrahl-Bestrahlungssystem 110 hat eine
erste Elektronenlinse 14 und einen Schlitz 16. Die
erste Elektronenlinse 14 bestimmt die Brennpunktposi
tion des gebündelten Bildes des Elektronenstrahls,
welcher von der Elektronenkanone erzeugt ist. Ein
rechteckförmiger Schlitz für den Durchgang des Elek
tronenstrahls ist auf dem Schlitz 16 gebildet. Da die
Elektronenkanone 12 eine vorbestimmte Zeit benötigt,
um einen stabilen Elektronenstrahl zu erzeugen, kann
die Elektronenkanone 12 kontinuierlich einen Elektro
nenstrahl während einer Belichtungsvorgangsperiode
erzeugen.
Ein Schlitz ist vorzugsweise in einer Form gebildet,
die der Form des Blockes angepaßt ist, der ein vorbe
stimmtes, auf der Maske 30 gebildetes Muster enthält.
In Fig. 3 wird die optische Achse des Elektronen
strahls, wenn der von dem Elektronenstrahl-
Bestrahlungssystem 110 abgegebene Elektronenstrahl
nicht von dem optischen Elektronensystem abgelenkt
wird, durch die projizierte Linie A ausgedrückt.
Das Maskenprojektionssystem 112 hat eine erste Ab
lenkvorrichtung 18, eine zweite Ablenkvorrichtung 22,
eine dritte Ablenkvorrichtung 26, eine zweite Elek
tronenlinse 20 und eine erste Austastelektrode 24.
Die erste Ablenkvorrichtung 18, die zweite Ablenkvor
richtung 22 und die dritte Ablenkvorrichtung 26 ar
beiten als ein Ablenksystem für eine Maske, welche
einen Elektronenstrahl ablenkt. Die zweite Elektro
nenlinse 20 arbeitet als ein Fokussiersystem für eine
Maske, welche den Brennpunkt des Elektronenstrahls
einstellt. Die erste Ablenkvorrichtung 18 und die
zweite Ablenkvorrichtung 22 lenken den Elektronen
strahl ab, um den Elektronenstrahl auf einen vorbe
stimmten Bereich der Maske 30 zu strahlen.
Beispielsweise kann der vorbestimmte Bereich ein
Block sein, welcher ein in die Halbleiterscheibe 64
einzuschreibendes Muster aufweist. Die Querschnitts
form eines Elektronenstrahls erhält dieselbe Form wie
das Muster, da der Elektronenstrahl durch das Muster
hindurchgeht. Das Bild des Elektronenstrahls, welcher
durch den Block hindurchgegangen ist, auf dem ein
vorbestimmtes Muster gebildet ist, wird als ein Mu
sterbild bezeichnet. Die dritte Ablenkvorrichtung 26
lenkt die Bahn des Elektronenstrahls, der durch die
erste Ablenkvorrichtung 18 und die zweite Ablenkvor
richtung 22 hindurchgegangen ist, so ab, daß sie an
genähert parallel zu der optischen Achse A ist. Die
zweite Elektronenlinse 20 hat die Funktion der Abbil
dung des Bildes der Öffnung des Schlitzes 16 auf der
Maske 30, die auf dem Maskenuntersatz 72 angeordnet
ist.
Das Einstelllinsensystem 114 hat eine dritte Elektro
nenlinse 28 und eine vierte Elektronenlinse 32. Die
dritte Elektronenlinse 28 und die vierte Elektronen
linse 32 fokussieren den Elektronenstrahl auf die
Halbleiterscheibe 64. Das Halbleiterscheiben-
Projektionssystem 116 hat eine fünfte Elektronenlinse
40, eine sechste Elektronenlinse 46, eine siebente
Elektronenlinse 50, eine achte Elektronenlinse 52,
eine neunte Elektronenlinse 66, eine vierte Ablenk
vorrichtung 34, eine fünfte Ablenkvorrichtung 38, ei
ne sechste Ablenkvorrichtung 42, eine Hauptablenkvor
richtung 56, eine Subablenkvorrichtung 58, eine zwei
te Austast-Ablenkvorrichtung 36 und eine Rundblende
48.
Das Bildmuster dreht sich aufgrund des Einflusses des
eingestellten Wertes der Intensität der Linsen. Die
fünfte Elektronenlinse 40 stellt die Größe der Dre
hung des Musterbildes des Elektronenstrahls, welcher
durch den vorbestimmten Block der Maske 30 hindurch
gegangen ist, ein. Die sechste Elektronenlinse 46 und
die siebente Elektronenlinse 50 stellen ein Redukti
onsverhältnis des Bildmusters ein, welches auf die
Halbleiterscheibe 40 übertragen wird, gegenüber dem
auf der Maske 30 gebildeten Muster. Die achte Elek
tronenlinse 52 und die neunte Elektronenlinse 66 wir
ken als eine Objektlinse.
Die vierte Ablenkvorrichtung 34 und die sechste Ab
lenkvorrichtung 42 lenken den Elektronenstrahl zu der
Richtung der optischen Achse A strahlabwärts der Mas
ke 30 in der Vorwärtsrichtung des Elektronenstrahls
ab. Die fünfte Ablenkvorrichtung 38 lenkt den Elek
tronenstrahl derart ab, daß der Elektronenstrahl an
genähert parallel zu der optischen Achse A verläuft.
Die Hauptablenkvorrichtung 56 und die Subablenkvor
richtung 58 lenken den Elektronenstrahl in der Weise
ab, daß der Elektronenstrahl einen vorbestimmten Be
reich auf der Halbleiterscheibe 64 bestrahlt. Bei dem
vorliegenden Ausführungsbeispiel wird die Haupta
blenkvorrichtung 56 verwendet zum Ablenken des Elek
tronenstrahls zwischen den Subfeldern, die mehrere
Aufnahmebereiche enthalten, die Bereiche sind, die
mit einer Aufnahme des Elektronenstrahls bestrahlt
werden können. Die Subablenkvorrichtung 58 wird ver
wendet zum Ablenken des Elektronenstrahls zwischen
den Aufnahmebereichen des Subfeldes.
Die Rundblende 48 hat eine runde Öffnung. Die erste
Austastelektrode 24 und die zweite Austast-
Ablenkvorrichtung 36 können den Elektronenstrahl
durch Synchronisieren des Elektronenstrahls mit hoher
Geschwindigkeit ein-/ausschalten. Insbesondere haben
die erste Austastelektrode 24 und die zweite Austast-
Ablenkvorrichtung 36 eine Funktion zum Ablenken des
Elektronenstrahls in der Weise, daß der Elektronen
strahl den Außenbereich der Rundblende 48 bestrahlt.
D. h. die erste Austastelektrode 24 und die zweite
Austast-Ablenkvorrichtung 36 können die Größe des
Elektronenstrahls, welcher die Halbleiterscheibe 64
erreicht, ohne Änderung des Musterbildes, das auf der
Halbleiterscheibe 64 abgebildet wird, steuern.
Daher können die erste Austastelektrode 24 und die
zweite Austast-Ablenkvorrichtung 36 verhindern, daß
sich der Elektronenstrahl in seiner Vorwärtsrichtung
über die Rundblende 48 hinaus fortsetzt. Da die Elek
tronenkanone 12 immer den Elektronenstrahl während
der Belichtungsvorgangsperiode abstrahlt, lenken die
erste Austastelektrode 24 und die Austast-
Ablenkvorrichtung 36 vorzugsweise den Elektronen
strahl in der Weise ab, daß der Elektronenstrahl sich
nicht über die Rundblende 48 hinaus fortpflanzt, wenn
das auf die Halbleiterscheibe 64 zu übertragende Mu
ster gewechselt wird oder wenn der Bereich der Halb
leiterscheibe 64, welcher mit dem Muster zu belichten
ist, geändert wird.
Das Steuersystem 140 umfaßt eine Vereinigungs-
Steuervorrichtung 130 und eine individuelle Steuer
vorrichtung 120. Die individuelle Steuervorrichtung
120 hat eine Ablenkvorrichtungs-Steuervorrichtung 82,
eine Maskenuntersatz-Steuervorrichtung 84, eine Auf
nahme-Steuervorrichtung 86, einen Elektronenlinsen-
Steuervorrichtung 88, eine Verarbeitungsvorrichtung
90 für reflektierte Elektronen und eine Halbleiter
scheiben-Untersatz-Steuervorrichtung 92. Die Vereini
gungs-Steuervorrichtung 130 ist beispielsweise eine
Arbeitsstation, die jede der Steuereinheiten, die in
der individuellen Steuervorrichtung 120 enthalten
sind, vereinigt und steuert. Die Ablenkvorrichtungs-
Steuervorrichtung 82 steuert die erste Ablenkvorrich
tung 18, die zweite Ablenkvorrichtung 22, die dritte
Ablenkvorrichtung 26, die vierte Ablenkvorrichtung
34, die fünfte Ablenkvorrichtung 38, die sechste Ab
lenkvorrichtung 42, die Hauptablenkvorrichtung 56 und
die Subablenkvorrichtung 58. Die Maskenuntersatz-
Steuervorrichtung 84 steuert die Maskenuntersatz-
Antriebseinheit 68, um den Maskenuntersatz 72 zu be
wegen.
Die Aufnahme-Steuervorrichtung 86 steuert die erste
Austastelektrode 24 und die zweite Austast-
Ablenkvorrichtung 36. Bei dem vorliegenden Ausfüh
rungsbeispiel werden die erste Austastelektrode 24
und die zweite Austast-Ablenkvorrichtung 36 vorzugs
weise so gesteuert, daß der Elektronenstrahl während
des Belichtungsvorgangs auf die Halbleiterscheibe 64
gestrahlt wird, und daß der Elektronenstrahl mit Aus
nahme des Belichtungsvorgangs nicht die Halbleiter
scheibe 64 erreicht.
Die Elektronenlinsen-Steuervorrichtung 88 steuert den
elektrischen Strom, welcher zu der ersten Elektronen
linse 14, der zweiten Elektronenlinse 20, der dritten
Elektronenlinse 28, der vierten Elektronenlinse 32,
der fünften Elektronenlinse 40, der sechsten Elektro
nenlinse 46, der siebenten Elektronenlinse 50, der
achten Elektronenlinse 52 und der neunten Elektronen
linse 66 geliefert wird. Die Verarbeitungsvorrichtung
90 für reflektierte Elektronen erfaßt die digitalen
Daten, welche die Elektronenmenge anzeigen, auf der
Grundlage des von dem Elektronendetektor 60 erzeugten
elektrischen Signals. Die Halbleiterscheiben-
Untersatz-Steuervorrichtung 92 bewegt den Halbleiter
scheiben-Untersatz 62 in eine vorbestimmte Position
unter Verwendung der Halbleiterscheiben-Untersatz-
Antriebseinheit 70.
Die Arbeitsweise der Elektronenstrahl-
Belichtungsvorrichtung 100 gemäß dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel wird nun erläutert. Die Elektro
nenstrahl-Belichtungsvorrichtung 100 führt einen Ein
stellvorgang durch, welcher die Konfiguration wie das
optische Elektronensystem einstellt, bevor der Be
lichtungsvorgang durchgeführt wird.
Nachfolge wird zuerst der Einstellvorgang des opti
schen Elektronensystems vor dem Belichtungsvorgang
erläutert. Der Halbleiterscheiben-Untersatz 62 hat
eine Targetmarke 160, welche zur Einstellung des
Brennpunkts und des Grads der Ablenkung des Elektro
nenstrahls und/oder zur Messung der Größe des Elek
tronenstrahls verwendet wird. Die Targetmarke 160 ist
vorzugsweise auf dem Halbleiterscheiben-Untersatz 62
mit Ausnahme des Bereichs, in welchem sich die Halb
leiterscheibe befindet, vorgesehen.
Um den Elektronenstrahl zu fokussieren, bewegt die
Halbleiterscheiben-Untersatz-Steuervorrichtung 92 die
Targetmarke 160, welche auf dem Halbleiterscheiben-
Untersatz 62 für eine Brennpunkteinstellung vorgese
hen ist, zu der Peripherie der optischen Achse A, wo
bei die Halbleiterscheiben-Untersatz-Antriebseinheit
70 verwendet wird. Bei dem vorliegenden Ausführungs
beispiel weist die Targetmarke 160 einen Metallmar
kenbereich auf, welcher ein winziges Markenmuster
hat, das durch epitaxiales Aufwachsen des Metalls
hergestellt wurde. Als Nächstes wird die Brennpunkt
position von jeder der Linsen auf die vorbestimmte
Position eingestellt. Dann tastet der Elektronen
strahl den Metallmarkenbereich der Targetmarke 160
ab. Zur selben Zeit gibt der Elektronendetektor 60
das elektrische Signal entsprechend den reflektierten
Elektronen ab, die durch Bestrahlen der Targetmarke
160 mit dem Elektronenstrahl erzeugt wurden.
Die Verarbeitungsvorrichtung 90 für die reflektierten
Elektronen erfaßt die Menge der reflektierten Elek
tronen und teilt die Menge der erfaßten Elektronen
der Vereinigungs-Steuervorrichtung 130 mit. Die Ver
einigungs-Steuervorrichtung 130 beurteilt auf der
Grundlage der erfaßten Elektronenmenge, ob das Lin
sensystem fokussiert ist oder nicht. Die Vereini
gungs-Steuervorrichtung 130 steuert den elektrischen
Strom, welcher zu jeder der Elektronenlinsen gelie
fert wird, um den Differentialwert der erfaßten Wel
lenform der reflektierten Elektronen zu maximieren.
Weiterhin bewegt die Halbleiterscheiben-Untersatz-
Steuervorrichtung 92 die Targetmarke 160, welche auf
dem Halbleiterscheiben-Untersatz 62 vorgesehen ist,
um die Strahlform zu messen, zu der Peripherie der
optischen Achse A unter Verwendung der Halbleiter
scheiben-Untersatz-Antriebseinheit 70. Bei dem vor
liegenden Ausführungsbeispiel kann die Targetmarke
160, die zur Messung der Strahlform verwendet wird,
dieselbe sein wie die Targetmarke 160, welche zur
Brennpunkteinstellung verwendet wird. Der Pegel der
oberen Oberfläche des Metallmarkenbereichs ist vor
zugsweise gleich dem Pegel der Oberfläche der Halb
leiterscheibe 64. Wenn der Metallmarkenbereich durch
den Elektronenstrahl in zwei Dimensionen abgetastet
wird, wird der Elektronenstrahl, der zu der Vertei
lung des Strahl proportional ist, von dem Metallmar
kenbereich reflektiert. Durch Aufzeichnen des Signals
über die reflektierten Elektronen, während dieses Si
gnal mit dem Strahlabtastsignal der Ablenkschaltung
synchronisiert wird, wird eine zweidimensionale Ver
teilung des Strahls entsprechend der Ablenkposition
erhalten, und daher die Strahlform gemessen werden.
Wenn beispielsweise das Koordinatensystem der Elek
tronenstrahl-Belichtungsvorrichtung 100 unter Verwen
dung eines Laser-Interferometers als Bezugsgegen
stand konfiguriert wird, um den Belichtungsvorgang
mit hoher Genauigkeit durchzuführen, ist es erforder
lich, das Ablenkungs-Koordinatensystem des Elektro
nenstrahls und das orthogonale Koordinatensystem,
welches sich auf das Laser-Interferometer bezieht,
genau zu korrigieren. Daher bewegt, nachdem der Elek
tronenstrahl fokussiert ist, die Halbleiterscheiben-
Untersatz-Steuervorrichtung 92 die Targetmarke 160,
welche auf dem Halbleiterscheiben-Untersatz 52 vorge
sehen ist und auf welcher die vorbestimmte Markierung
gebildet ist für die Korrektur der Größe der Ablen
kung, zu der Peripherie der optischen Achse A unter
Verwendung der Halbleiterscheiben-Untersatz-
Antriebseinheit 70, um die Größe der Ablenkung zu
korrigieren.
Die Ablenkvorrichtung lenkt den Elektronenstrahl ab,
um die Markierung der Targetmarke 160 mehrere Male
durch den Elektronenstrahl abzutasten, welche zum
Einstellen der Größe der Ablenkung verwendet wird.
Der Elektronendetektor 60 erfaßt die Änderung der re
flektierten Elektronen, welche von der Targetmarke
160 emittiert werden, und teilt die Änderung der Ver
einigungs-Steuervorrichtung 130 mit. Die Vereini
gungs-Steuervorrichtung 130 kann auf der Grundlage
der erfaßten Wellenform der reflektierten Elektronen
die Kante der Marke bestimmen und die mittlere Posi
tion der Markenkoordinate finden. Durch Erfassen der
Markierung in der vorbeschriebenen Weise können das
Ablenkungs-Koordinatensystem und das orthogonale Ko
ordinatensystem korrigiert werden. Auch kann die Ab
lenkvorrichtung den Elektronenstrahl genau auf den
vorbestimmten Bereich der Halbleiterscheibe strahlen.
Als Nächstes wird die Arbeitsweise von jeder der Kom
ponenten der Elektronenstrahl-Belichtungsvorrichtung
100 während der Durchführung des Belichtungsvorgangs
erläutert. Die Maske 30, welche mehrere Blöcke auf
weist, auf denen ein vorbestimmtes Muster gebildet
ist, ist auf dem Maskenuntersatz 72 vorgesehen, und
die Maske 30 ist in der vorbestimmten Position fi
xiert. Weiterhin ist die Halbleiterscheibe 64, auf
welcher der Belichtungsvorgang durchgeführt wird, auf
dem Halbleiterscheiben-Untersatz 62 vorgesehen.
Die Halbleiterscheiben-Untersatz-Steuervorrichtung 92
bewegt den Halbleiterscheiben-Untersatz 62 mittels
der Halbleiterscheiben-Untersatz-Antriebseinheit 70,
um den Bereich der Halbleiterscheibe 64, welcher be
lichtet werden soll, an der Peripherie der optischen
Achse A anzuordnen. Da die Elektronenkanone 12 wäh
rend der Belichtungsvorgangsperiode immer den Elek
tronenstrahl abstrahlt, steuert die Aufnahme-
Steuervorrichtung 86 die erste Austastelektrode 24
und die zweite Austast-Ablenkvorrichtung 36 in der
Weise, daß der Elektronenstrahl, welcher durch die
Öffnung des Schlitzes 16 hindurchgegangen ist, vor
dem Beginn des Belichtungsvorgangs die Halbleiter
scheibe 64 nicht bestrahlt. In dem Maskenprojektions
system 112 werden die zweite Elektronenlinse 20 und
die Ablenkvorrichtung 18, 22 und 26 so eingestellt,
daß der Elektronenstrahl auf den Block gestrahlt wer
den kann, auf welchem das zu der Halbleiterscheibe 64
zu übertragende Muster gebildet ist. In dem Einstell
linsensystem 114 sind die Elektronenlinsen 28, und 32
so eingestellt, daß die Bündelungsposition des Elek
tronenstrahls auf die Rundblende 48 fokussiert ist.
Darüber hinaus sind in dem Halbleiterscheiben-
Projektionssystem 116 die Elektronenlinsen 40, 46,
50, 52 und 66 sowie die Ablenkvorrichtungen 34, 38,
42, 56 und 58 so eingestellt, daß das Musterbild zu
dem vorbestimmten Bereich der Halbleiterscheibe 64
übertragen werden kann.
Nach der Einstellung des Maskenprojektionssystems
112, des Einstelllinsensystems 114 und des Halblei
terscheiben-Projektionssystems 116 hält die Aufnahme-
Steuervorrichtung 86 die Ablenkung des Elektronen
strahls durch die erste Austastelektrode 24 und die
zweite Austast-Ablenkvorrichtung 36 an. Hierdurch
wird der Elektronenstrahl durch die Maske 30 auf die
Halbleiterscheibe 64 gestrahlt. Die Elektronenkanone
12 erzeugt einen Elektronenstrahl und die erste Elek
tronenlinse 14 stellt die Brennpunktposition des
Elektronenstrahls ein, um den Elektronenstrahl durch
den Schlitz 16 zu strahlen. Dann lenken die erste Ab
lenkvorrichtung 18 und die zweite Ablenkvorrichtung
22 den Elektronenstrahl ab, welcher durch die Öffnung
des Schlitzes 16 hindurchgegangen ist, um den Elek
tronenstrahl auf den vorbestimmten Bereich der Maske
30, in welchem das zu übertragende Muster gebildet
ist, zu strahlen.
Der Elektronenstrahl, welcher durch die Öffnung des
Schlitzes 16 hindurchgegangen ist, hat einen rechtec
kigen Querschnitt. Der Elektronenstrahl, welcher
durch die Ablenkvorrichtung 18 und die zweite Ablenk
vorrichtung 22 abgelenkt wurde, wird durch die dritte
Ablenkvorrichtung 26 so abgelenkt, daß er angenähert
parallel zu der optischen Achse A verläuft. Darüber
hinaus wird der Elektronenstrahl so eingestellt, daß
das Bild der Öffnung des Schlitzes 16 durch die zwei
te Elektronenlinse 20 in dem vorbestimmten Bereich
auf der Maske 30 abgebildet wird.
Dann wird der Elektronenstrahl, welcher durch das auf
der Maske 30 gebildete Muster hindurchgegangen ist,
zu der Richtung nahe der optischen Achse A durch die
vierte Ablenkvorrichtung 34 und die sechste Ablenk
vorrichtung 42 abgelenkt, und der Elektronenstrahl
wird durch die fünfte Ablenkvorrichtung 38 so abge
lenkt, daß er angenähert parallel zu optischen Achse
A verläuft. Darüber hinaus wird der Elektronenstrahl
so eingestellt, daß das Bild des auf der Maske 30 ge
bildeten Musters durch die dritte Elektronenlinse 28
und die vierte Elektronenlinse 32 auf die Oberfläche
der Halbleiterscheibe 64 fokussiert wird. Die Größe
der Drehung des Musterbildes wird durch die fünfte
Elektronenlinse 40 eingestellt, und das Verhältnis
der Verkleinerung des Musterbildes wird durch die
sechste Elektronenlinse 46 und die siebente Elektro
nenlinse 50 eingestellt.
Dann wird der Elektronenstrahl durch die Hauptablenk
vorrichtung 56 und die Subablenkvorrichtung 58 so ab
gelenkt, daß er auf den vorbestimmten Aufnahmebereich
auf der Halbleiterscheibe 64 gestrahlt wird. Bei dem
vorliegenden Ausführungsbeispiel lenkt die Haupta
blenkvorrichtung 56 den Elektronenstrahl zwischen den
Subfeldern ab, welche mehrere Aufnahmebereiche ent
halten. Die Subablenkvorrichtung 58 lenkt den Elek
tronenstrahl zwischen den Aufnahmebereichen in dem
Subfeld ab. Der zu dem vorbestimmten Aufnahmebereiche
abgelenkte Elektronenstrahl wird durch die achte
Elektronenlinse 52 und die neunte Elektronenlinse 66
eingestellt und auf die Halbleiterscheibe 64 ge
strahlt. Hierdurch wird das auf der Maske 30 gebilde
te Musterbild auf den vorbestimmten Aufnahmebereich
auf der Halbleiterscheibe 64 übertragen.
Nachdem die vorbestimmte Belichtungsperiode verstri
chen ist, steuert die Aufnahme-Steuervorrichtung 86
die erste Austastelektrode 24 und die zweite Austast-
Ablenkvorrichtung 36 so, daß der Elektronenstrahl in
der Weise abgelenkt wird, daß er die Halbleiterschei
be 64 nicht mehr bestrahlt. Der vorbeschriebene Pro
zeß lichtet das Muster, welches auf der Maske 30 ge
bildet ist, in dem vorbestimmten Aufnahmebereich auf
der Halbleiterscheibe 64 ab.
Um den nächsten Aufnahmebereich mit dem auf der Maske
30 gebildeten Muster zu belichten, werden in dem Mas
kenprojektionssystem 112 die zweite Elektronenlinse
20 und die Ablenkvorrichtungen 18, 22, und 26 so ein
gestellt, daß der Elektronenstrahl auf den Block ge
strahlt werden kann, auf welchem das zu der Halblei
terscheibe 64 zu übertragende Muster gebildet ist. In
dem Einstelllinsensystem 114 werden die Elektronen
linsen 28 und 32 so eingestellt, daß die Bündelungs
position des Elektronenstrahls auf die Rundblende 48
fokussiert ist. Darüber hinaus werden in dem Halblei
terscheiben-Projektionssystem 116 die Elektronenlin
sen 40, 46, 50, 52 und 66 und die Ablenkvorrichtung
34, 38, 42, 56 und 58 so eingestellt, daß das Muster
bild zu dem vorbestimmten Bereich der Halbleiter
scheibe 64 übertragen werden kann.
Insbesondere stellt die Subablenkvorrichtung 58 das
elektrische Feld so ein, daß das von dem Maskenpro
jektionssystem 112 erzeugte Musterbild auf dem näch
sten Aufnahmebereich abgelichtet wird. Dann wird das
Muster wie vorstehend gezeigt in dem Aufnahmebereich
abgelichtet. Nach der Ablichtung des Musters in dem
gesamten Aufnahmebereich, dessen Belichtung erforder
lich ist, innerhalb des Subfeldes, stellt die Haupta
blenkvorrichtung 56 das magnetische Feld so ein, daß
das Muster in dem nächsten Subfeld abgelichtet werden
kann. Die Elektronenstrahl-Belichtungsvorrichtung 100
kann das gewünschte Schaltungsmuster auf der Halblei
terscheibe 64 ablichten durch wiederholtes Durchfüh
ren des vorbeschriebenen Belichtungsvorgangs.
Fig. 4 zeigt ein Konzept zum Messen der Form eines
Elektronenstrahls und zum Einstellen des Brennpunkts
unter Verwendung der Targetmarke 160 gemäß einem Aus
führungsbeispiel der vorliegenden Erfindung. Die Tar
getmarke 160 nach dem vorliegenden Ausführungsbei
spiel wird vorzugsweise verwendet zum Messen der Form
des Elektronenstrahls und zum Einstellen des Brenn
punkts des Elektronenstrahls in einer Elektronen
strahl-Behandlungsvorrichtung wie der Elektronen
strahl-Belichtungsvorrichtung 100. Die Targetmarke
160 weist einen Metallmarkenbereich 202 und ein Sub
strat 204 auf. Der Metallmarkenbereich 202 hat ein
vorbestimmtes Markenmuster enthaltend mehrere Linien
marken 250, die durch epitaxiales Aufwachsen eines
Metalls gebildet sind. Das Substrat 204 stützt den
Metallmarkenbereich 202. Insbesondere wird für den
Fall der Verwendung der Targetmarke 160 zum Messen
der Form des Elektronenstrahls und zum Einstellen des
Brennpunkts des Elektronenstrahls der Metallmarkenbe
reich 202 vorzugsweise unter Verwendung eines Schwer
metalls wie Wolfram (W) gebildet, das eine große Men
ge von reflektierten Elektronen des Elektronenstrahls
emittiert.
Da der Metallmarkenbereich 202 gemäß dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel durch epitaxiales Aufwachsen des
Metalls gebildet wird, kann die Linienbreite X (siehe
Fig. 4) der Linienmarken 250 des Metallmarkenbereichs
202 schmaler ausgebildet sein als die Linienbreite X
des Metallmarkenbereichs 162 bei dem herkömmlichen
Targetmarkenmaterial 170. Weiterhin die Linienbreite
X der Linienmarken 250 des Metallmarkenbereichs 202
durch Verwendung der epitaxialen Aufwachstechnologie
in der Größenordnung der Atomschicht gesteuert wer
den. Die Linienbreite X der Linienmarken 250 des Me
tallmarkenbereichs 202 wird vorzugsweise so gebildet,
daß sie etwa 0,15 µm oder weniger beträgt. Noch be
vorzugter wird die Linienbreite X der Linienmarken
250 des Metallmarkenbereichs 205 so gebildet, daß sie
etwa 0,1 µm oder weniger beträgt. Noch mehr bevorzugt
ist, daß die Linienbreite X der Linienmarken 250 des
Metallmarkenbereichs 202 so gebildet ist, daß sie et
wa 0,01 µm oder weniger beträgt. Die Form des Elek
tronenstrahls kann genau gemessen werden durch Bil
dung der Linienbreite der Linienmarken 205 des Me
tallmarkenbereichs 202 in der Weise, daß sie kleiner
als die Form des Elektronenstrahls ist.
Gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel können die
Linienmarken 250 des Metallmarkenbereichs 202 auf dem
Substrat 204 innerhalb der Abtastbreite des Elektro
nenstrahls vorgesehen sein. Weiterhin hat, da der Me
tallmarkenbereich 202 eine Kristallinität besitzt,
der Metallmarkenbereich 202 einen geringeren Wider
stand als der Widerstand des herkömmlichen Metallmar
kenbereichs 162. Daher ist es schwierig, daß der Me
tallmarkenbereich 202 geladen wird im Vergleich zu
dem Metallmarkenbereich 162, selbst wenn der Elektro
nenstrahl den Metallmarkenbereich 202 bestrahlt.
Die Fig. 5A und B zeigen ein Beispiel für das Meßer
gebnis der Menge von reflektierten Elektronen, welche
von dem Metallmarkenbereich 202 bei Verwendung der
Targetmarke 160 nach dem vorliegenden Ausführungsbei
spiel gemäß Fig. 4 emittiert wurden. Fig. 5A zeigt
das Profil der gemessenen Menge von emittierten Elek
tronen. An der Peripherie der Mitte jeder Linienmarke
250 (Y0-Y9) des Metallmarkenbereichs 202 wird die
Menge der emittierten Elektronen angenähert dem maxi
malen Wert. Fig. 5B zeigt das Ergebnis, welches das
Profil der gemessenen Menge der emittierten Elektro
nen nach Fig. 5A differenziert. An der Peripherie der
Kante (Y0-Y9) der Linienmarken 250 des Metallmarken
bereichs 202 wird die Neigung der Kurve nach Fig. 5A
gleich dem maximalen Wert oder dem minimalen Wert.
Die Differenz zwischen dem maximalen Wert und dem mi
nimalen Wert der Neigung ist in Fig. 5B als P(n) ge
zeigt. Wie in Fig. 5B gezeigt ist, können fünf Diffe
renzwerte von P(1) bis P(5) erhalten werden bei Ver
wendung der Targetmarke 160 nach dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel.
Wie in Fig. 2 gezeigt ist, wird im Fall der Einstel
lung des Brennpunkts bei Verwendung der herkömmlichen
Targetmarke 170 nur ein Differenzwert P durch die
einmalige Strahlabtastung erhalten. Daher wird her
kömmlicherweise der Brennpunkt eingestellt, indem das
Targetmarkenmaterial mehrere Male durch den Elektro
nenstrahl abgetastet und der Durchschnittswert der
erhaltenen Differenzwerte P berechnet werden. Wenn
jedoch der Brennpunkt unter Verwendung der Targetmar
ke 160 nach dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ein
gestellt wird, können mehrere Differenzwerte P(1) bis
P(5) durch einmalige Strahlabtastung erhalten werden.
Somit kann der Brennpunkt eingestellt werden durch
Berechnung des Durchschnittswertes der Differenzwerte
P(1) bis P(5), und daher kann die für die Brenn
punkteinstellung benötigte Zeit für die Strahlabtas
tung verkürzt werden. Als eine Folge kann die für die
Brennpunkteinstellung benötigte Zeit verkürzt werden.
Fig. 6 zeigt ein Verfahren zum Herstellen der Target
marke 160 nach dem vorliegenden Ausführungsbeispiel.
Die Targetmarke 160 hat einen Metallmarkenbereich
202, der ein vorbestimmtes Markenmuster besitzt. Die
Targetmarke 160 ist in der Elektronenstrahl-
Behandlungsvorrichtung wie der Elektronenstrahl-
Belichtungsvorrichtung 100 vorgesehen. Das vorbe
stimmte Markenmuster des Metallmarkenbereichs 202
wird zum Einstellen des Brennpunkts des Elektronen
strahls und zum Messen der Form des Elektronenstrahls
verwendet.
Zuerst wird, wie in Fig. 6A gezeigt ist, das Substrat
204 hergestellt. Das Substrat 204 kann beispielsweise
aus Silizium (Si) bestehen. Dann wird ein Fotolack
auf das Substrat 204 aufgebracht. Der vorbestimmte
Bereich des Substrats 204 wird belichtet, entwickelt
und geätzt auf der Grundlage des vorbestimmten Mar
kenmusters des Metallmarkenbereichs 202. Als Folge
werden, wie in Fig. 6B gezeigt ist, mehrere Nuten 210
in dem Substrat 204 gebildet. Die Nuten 210 sind vor
zugsweise mit einem konstanten Abstand in dem Sub
strat 204 gebildet.
Dann wird, wie in Fig. 6C gezeigt ist, ein Metall
epitaxial auf beiden Seitenwänden der Nuten 210 auf
gewachsen, und die Metallmarkenbereiche 202 können
auf diese Weise gebildet werden. Das Metall ist vor
zugsweise ein Schwermetall, das eine große Menge der
reflektierten Elektronen des Elektronenstrahls emit
tiert, wie Wolfram, und auch bevorzugt ein Metall,
das in dem ausgewählten Bereich des Substrats 204
aufgewachsen werden kann. Beispielsweise ist es be
vorzugt, die Metallmembran nur in dem ausgewählten
Bereich der Nut 210 wie der Seitenwand der Nut 210
aufzuwachsen, indem der Bodenteil der Nut 210 durch
ein Material wie SiO2 bedeckt wird, auf dem das Me
tall nicht aufwächst.
Da bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel der Me
tallmarkenbereich 202 durch epitaxiales Aufwachsen
des Metalls gebildet wird, kann die Linienbreite X
(siehe Fig. 6C) des Metallmarkenbereichs 202 so ge
steuert werden, daß die gewünschte Dicke hat. Wenn
die Targetmarke 160 zum Einstellen des Brennpunkts
des Elektronenstrahls verwendet wird, sind die Lini
enmarken 250 des Metallmarkenbereichs 202 vorzugswei
se derart ausgebildet, daß jede der Linienmarken 250
dieselbe Linienbreite X von den entsprechenden Sei
tenwänden hat und auch jede der Linienmarken 250 in
einem konstanten Abstand Y angeordnet ist (siehe Fig.
6C).
Bei diesem Beispiel wird der Metallmarkenbereich 202
nur auf einer der Seitenwände der Nut 210 gebildet,
jedoch kann der Metallmarkenbereich 202 auf beiden
Seiten der Seitenwände der Nut 210 als ein anderes
Beispiel gebildet werden. Auch wird bei diesem ande
ren Beispiel die Linienmarke des Metallmarkenbereichs
202 vorzugsweise derart gebildet, daß jede der Lini
enmarken 250 dieselbe Breite von den entsprechenden
Seitenwänden hat und auch jede der Linienmarken 250
in einem konstanten Abstand angeordnet ist.
Fig. 7 zeigt ein anderes Ausführungsbeispiel eines
Verfahrens zum Herstellen der Targetmarke 160, die
einen Metallmarkenbereich enthaltend ein vorbestimm
tes Markenmuster aufweist. Die Targetmarke 160 ist in
der Elektronenstrahl-Behandlungsvorrichtung vorgese
hen. Das vorbestimmte Markenmuster des Metallmarken
bereichs wird verwendet zum Einstellen des Brenn
punkts des Elektronenstrahls und zum Messen der Form
des Elektronenstrahls.
Zuerst wird, wie in Fig. 7A gezeigt ist, die Basis
240, die beispielsweise aus Silizium besteht, herge
stellt. Dann wird, wie in Fig. 7B gezeigt ist, eine
erste Membran 212 unter Verwendung eines ersten Mate
rials auf der Basis 240 so gebildet, daß sie sich
entlang der Oberfläche der Basis 204 in einer ersten
Richtung L erstreckt. Hier ist das erste Material
vorzugsweise ein Metall, das eine große Menge von re
flektierten Elektronen eines Elektronenstrahls emit
tiert. Das erste Material ist weiterhin vorzugsweise
ein Schwermetall wie Wolfram.
Als Nächstes wird eine zweite Membran 214 mittels ei
nes zweiten Materials auf der ersten Membran 212 in
der ersten Richtung L gebildet. Das zweite Material
ist vorzugsweise ein Material, das eine kleinere Men
ge von reflektierten Elektronen des Elektronenstrahls
als das erste Material emittiert. Beispielsweise kann
das zweite Material das gleiche sein wie das der Ba
sis 240, beispielsweise Silizium.
Ein membrangewachsenes Substrat 220 wird erzeugt
durch mehrmaliges abwechselndes Schichten der ersten
Membran 212 und der zweiten Membran 214 in der ersten
Richtung L. Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel
sind die erste Membran 212 und die zweite Membran 214
fünfmal abwechselnd in der ersten Richtung L ge
schichtet. Die Anzahl der Male der Schichtung wird
vorzugsweise derart bestimmt, daß der Abstand zwi
schen der untersten Schichten der ersten Membran 212
und der höchsten Schicht der ersten Membran 212 in
nerhalb der Abtastbreite des Elektronenstrahls der
Elektronenstrahl-Belichtungsvorrichtung 100 ist.
Weiterhin haben alle der ersten Membranen 212 vor
zugsweise dieselbe Dicke. In gleicher Weise haben al
le der zweiten Membranen 214 vorzugsweise dieselbe
Dicke. Die mehreren ersten Membranen 212 können mit
einem konstanten Abstand gebildet werden, indem eine
Steuerung in der Weise durchgeführt wird, daß die
Dicke jeder der ersten Membranen 212 dieselbe ist und
auch die Dicke jeder der zweiten Membranen 214 die
selbe ist.
Bei einem anderen Ausführungsbeispiel kann jede der
ersten Membranen 212 so gebildet werden, daß sie ei
nen unterschiedlichen Abstand haben. Weiterhin sind
die Dicken der ersten Membran 212 und der zweiten
Membran 214 vorzugsweise so gebildet, daß sie so ge
ring wie möglich sind, so daß soviel Linienmarken 250
wie möglich innerhalb der Abtastbreite des Elektro
nenstrahls existieren, wenn die Targetmarke 160 in
der Elektronenstrahl-Belichtungsvorrichtung 100 in
stalliert wird.
Als Nächstes wird der Metallmarkenbereich 202 gebil
det durch Spalten oder Schneiden des membrangewachse
nen Substrats 220 entlang der Linie A-A' in Fig. 7C.
Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel wird die
Endfläche mehrerer der ersten Membranen 212, welche
in der Spaltfläche 260 (siehe Fig. 7D) des membrange
wachsenen Substrats 220 freigelegt sind, als ein Me
tallmarkenbereich 202 mit einem vorbestimmten Marken
muster verwendet.
Dann wird die Basis 240 von dem membrangewachsenen
Substrat 220 entfernt. Als Nächstes wird das membran
gewachsene Substrat 220, von welchem die Basis 240
entfernt wurde, an dem Substrat 230 in der Weise an
gebracht, daß die erste Richtung L im Wesentlichen
senkrecht zu einer Oberfläche des Substrats 230 ver
läuft, wie in Fig. 7E gezeigt ist. Dann wird die Tar
getmarke 160 m gebildet. Das Substrat 230 kann aus
demselben Material wie die Basis 240 bestehen, bei
spielsweise Silizium.
Weiterhin ist es, wie in Fig. 8 gezeigt ist, bevor
zugt, Enden der zweiten Membranen 214 so zu ätzen,
daß die oberen oder Längsenden der Metallmarkenberei
che 202 gegenüber den oberen oder Längsendflächen der
zweiten Membranen 214 vorstehen.
In den Fig. 7A-7E und in Fig. 8 ist ein Beispiel
gezeigt für die Anwendung des epitaxialen Aufwachsens
zum Bilden der ersten Membran 212 und der zweiten
Membran 214. Jedoch ist das Verfahren zum Bilden der
ersten Membran 212 und der zweiten Membran 214 nicht
auf das epitaxiale Aufwachsen begrenzt. Jedes andere
Verfahren, welches dieselben vorteilhaften Ergebnisse
wie hier beschrieben ergibt, kann zur Bildung der er
sten Membran 212 und der zweiten Membran 214 verwen
det werden, wie in den Fig. 7A-7E gezeigt ist.
Weiterhin kann eine Metallisierung verwendet werden
zur Herstellung der Targetmarke 160, die einen Me
tallmarkenbereich mit einem vorbestimmten Markenmu
ster aufweist. Beispielsweise wird ein aus Silizium
gebildetes Substrat hergestellt. Als Nächstes werden
mehrere durch das Substrat hindurchgehende Löcher in
konstantem Abstand gebildet. Dann wird eine Elektro
denplatte auf der Unterseite des Substrats vorgese
hen, und eine Spannung wird an die Elektrodenplatte
angelegt. Dann wird jedes der Löcher des Substrats
von unten nach oben metallisierte, um den Metallmar
kenbereich zu bilden. Gemäß einem weiteren Ausfüh
rungsbeispiel kann ein leitendes Substrat anstelle
der Elektrodenplatte auf der Unterseite des Substrats
vorgesehen werden.
Wie vorstehend gezeigt ist, wird die Targetmarke 160
gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel in Bezie
hung auf die Elektronenstrahl-Belichtungsvorrichtung
100 erläutert. Gemäß einem anderen Ausführungsbei
spiel kann die Targetmarke 160 für eine Elektronen
strahl-Behandlungsvorrichtung wie ein Elektronenmi
kroskop, eine Elektronenstrahl-Prüfvorrichtung und
eine Elektronenstrahl-Längenmeßvorrichtung verwendet
werden. Wie aus der obigen Erläuterung ersichtlich
ist, kann die vorliegende Erfindung eine Targetmarke
mit einer winzigen oder kleinen Linienbreite X vorse
hen.
Claims (34)
1. Targetmarke zum Einstellen eines Brennpunkts ei
nes Elektronenstrahls sowie zum Messen der Form
des Elektronenstrahls in einer Elektronenstrahl-
Behandlungsvorrichtung (100),
dadurch gekennzeichnet,
daß die Targetmarke (160) einen Metallmarkenbe
reich (202) mit einem vorbestimmten Markenmu
ster, der aus einem epitaxialen Metall besteht,
und ein den Metallmarkenbereich (202) tragendes
Substrat (204) aufweist.
2. Targetmarke nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Substrat (204) eine Nut (210)
mit Seitenwänden aufweist und der Metallmarken
bereich (202) eine epitaxiale Metallmembran
(250) auf wenigstens einer der Seitenwände der
Nut (210) besitzt.
3. Targetmarke nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Linienbreite des Metall
markenbereichs (202) im Wesentlichen 0,1 µm oder
weniger beträgt.
4. Targetmarke nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Metall ein Schwermetall ist.
5. Targetmarke nach Anspruch 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Substrat (204) mehrere Nuten
(210) aufweist und daß der Metallmarkenbereich
(202) die epitaxiale Metallmembran (250) auf
mehreren der Seitenwände der mehreren Nuten
(210) besitzt.
6. Targetmarke zum Einstellen eines Brennpunkts ei
nes Elektronenstrahls und zum Messen der Form
des Elektronenstrahls in einer Elektronenstrahl-
Behandlungsvorrichtung (100),
dadurch gekennzeichnet, daß die Targetmarke
(160) aufweist: einen Markenbereich (202), der
eine erste Membran (212) aus Metall und eine
zweite Membran (214) aus einem Material mit ei
ner Emissionsgröße für reflektierte Elektronen,
welche kleiner als die des Metalls ist, hat, wo
bei die zweite Membran (214) auf der ersten Mem
bran (212) gebildet ist und sich entlang einer
Oberfläche der ersten Membran (212) in einer er
sten Richtung erstreckt, und wobei ein Substrat
(230), an welchem der Markenbereich (202) an ei
ner Oberfläche, die im Wesentlichen senkrecht zu
der ersten Richtung verläuft, angebracht ist.
7. Targetmarke nach Anspruch 6, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Material der ersten Membran
(212) ein Schwermetall ist.
8. Targetmarke nach Anspruch 6, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Material der zweiten Membran
(214) Silizium ist.
9. Targetmarke nach Anspruch 6, dadurch gekenn
zeichnet, daß sowohl die erste Membran (212) als
auch die zweite Membran (214) epitaxial sind.
10. Targetmarke nach Anspruch 6, dadurch gekenn
zeichnet, daß mehrere der ersten Membrane (212)
und der zweiten Membrane (214) abwechselnd in
der ersten Richtung geschichtet sind.
11. Targetmarke nach Anspruch 10, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Abstand zwischen den ersten
Membranen (212), der an den jeweiligen Enden des
Markenbereichs (202) besteht, innerhalb der Ab
tastbreite des Elektronenstrahls liegt.
12. Targetmarke nach Anspruch 10, dadurch gekenn
zeichnet, daß jede Linienbreite der mehreren er
sten Membranen (212) im Wesentlichen dieselbe
ist.
13. Targetmarke nach Anspruch 10, dadurch gekenn
zeichnet, daß jede Breite der mehreren zweiten
Membranen (214) im Wesentlichen dieselbe ist.
14. Targetmarke nach Anspruch 6, dadurch gekenn
zeichnet, daß ein Längsende der ersten Membran
(212) gegenüber einer Längsendenfläche der zwei
ten Membran (214) vorsteht.
15. Targetmarke nach Anspruch 6, dadurch gekenn
zeichnet, daß die zweite Membran (214) einstüc
kig mit dem Substrat (230) ist.
16. Elektronenstrahl-Belichtungsvorrichtung zum Be
lichten einer Halbleiterscheibe (64) mit einem
Elektronenstrahl,
gekennzeichnet durch:
eine Elektronenkanone (12), welche den Elektro nenstrahl erzeugt; eine Elektronenlinse (14, 20, 28, 32, 40, 46, 50, 52, 66) zum Einstellen eines Brennpunktes des Elektronenstrahls auf einen vorbestimmten Bereich der Halbleiterscheibe (64); und einen Halbleiterscheiben-Untersatz (62) zur Installierung der Halbleiterscheibe (64); worin der Halbleiterscheiben-Untersatz (62) eine Targetmarke (160) hat, die zum Ein stellen eines Brennpunkts des Elektronenstrahls verwendet wird und die enthält: einen Metallmar kenbereich (202) mit einem vorbestimmten Marken muster, wobei der Metallmarkenbereich (202) ein epitaxiales Metall aufweist, und ein Substrat (204) zum Tragen des Metallmarkenbereichs (202).
eine Elektronenkanone (12), welche den Elektro nenstrahl erzeugt; eine Elektronenlinse (14, 20, 28, 32, 40, 46, 50, 52, 66) zum Einstellen eines Brennpunktes des Elektronenstrahls auf einen vorbestimmten Bereich der Halbleiterscheibe (64); und einen Halbleiterscheiben-Untersatz (62) zur Installierung der Halbleiterscheibe (64); worin der Halbleiterscheiben-Untersatz (62) eine Targetmarke (160) hat, die zum Ein stellen eines Brennpunkts des Elektronenstrahls verwendet wird und die enthält: einen Metallmar kenbereich (202) mit einem vorbestimmten Marken muster, wobei der Metallmarkenbereich (202) ein epitaxiales Metall aufweist, und ein Substrat (204) zum Tragen des Metallmarkenbereichs (202).
17. Elektronenstrahl-Belichtungsvorrichtung nach An
spruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Lini
enbreite des Metallmarkenbereichs (202) im We
sentlichen 0,1 µm oder weniger beträgt.
18. Elektronenstrahl-Belichtungsvorrichtung zum Be
lichten einer Halbleiterscheibe (64) mit einem
Elektronenstrahl,
gekennzeichnet durch:
eine Elektronenkanone (12), die den Elektronen strahl erzeugt; eine Elektronenlinse (14, 20, 28, 32, 40, 46, 50, 52, 66) zum Einstellen eines Brennpunkts des Elektronenstrahls auf einen vor bestimmten Bereich der Halbleiterscheibe (64); und einen Halbleiterscheiben-Untersatz (62) zum Installieren der Halbleiterscheibe (64); worin der Halbleiterscheiben-Untersatz (62) eine Tar getmarke (160) hat, welche zum Einstellen eines Brennpunktes des Elektronenstrahls verwendet wird, und welche enthält: ein vorbestimmtes Mar kenmuster, das eine erste Membran (212) aus Me tall und eine zweite Membran (214) aus einem Ma terial, das eine Emissionsgröße für reflektierte Elektronen hat, die kleiner ist als die des Me talls, aufweist; wobei die zweite Membran (214) auf der ersten Membran (212) gebildet ist und sich entlang einer Oberfläche der ersten Membran (212) in einer ersten Richtung erstreckt; und ein Substrat (230), an welchem die erste Membran (212) und die zweite Membran (214) an einer Oberfläche, die im Wesentlichen senkrecht zu der ersten Richtung verläuft, angebracht sind.
eine Elektronenkanone (12), die den Elektronen strahl erzeugt; eine Elektronenlinse (14, 20, 28, 32, 40, 46, 50, 52, 66) zum Einstellen eines Brennpunkts des Elektronenstrahls auf einen vor bestimmten Bereich der Halbleiterscheibe (64); und einen Halbleiterscheiben-Untersatz (62) zum Installieren der Halbleiterscheibe (64); worin der Halbleiterscheiben-Untersatz (62) eine Tar getmarke (160) hat, welche zum Einstellen eines Brennpunktes des Elektronenstrahls verwendet wird, und welche enthält: ein vorbestimmtes Mar kenmuster, das eine erste Membran (212) aus Me tall und eine zweite Membran (214) aus einem Ma terial, das eine Emissionsgröße für reflektierte Elektronen hat, die kleiner ist als die des Me talls, aufweist; wobei die zweite Membran (214) auf der ersten Membran (212) gebildet ist und sich entlang einer Oberfläche der ersten Membran (212) in einer ersten Richtung erstreckt; und ein Substrat (230), an welchem die erste Membran (212) und die zweite Membran (214) an einer Oberfläche, die im Wesentlichen senkrecht zu der ersten Richtung verläuft, angebracht sind.
19. Verfahren zum Herstellen einer Targetmarke mit
einem Metallmarkenbereich (202) der ein vorbe
stimmtes Markenmuster hat, welche zur Einstel
lung eines Brennpunkts eines Elektronenstrahls
und zum Messen der Form des Elektronenstrahls in
einer Elektronenstrahl-Behandlungsvorrichtung
(100) verwendet wird,
dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Nuten (210)
in einem Substrat (204) gebildet werden und der
Metallmarkenbereich (202) durch eine epitaxiale
Metallmembran (250) auf Seitenwänden von jeder
der Nuten (210) gebildet wird.
20. Verfahren nach Anspruch 19, dadurch gekennzeich
net, daß die mehreren Nuten (210) in dem Sub
strat (204) mit konstantem Abstand gebildet wer
den.
21. Verfahren nach Anspruch 19, dadurch gekennzeich
net, daß die Metallmembrane (250) des Metallmar
kenbereichs (202) für jede der mehreren Seiten
wände gebildet werden.
22. Verfahren nach Anspruch 21, dadurch gekennzeich
net, daß jede Linienbreite der Metallmembrane
(250) des Metallmarkenbereichs (202) im Wesent
lichen dieselbe ist.
23. Verfahren nach Anspruch 21, dadurch gekennzeich
net, daß der Abstand zwischen den Metallmembra
nen (250), die an jedem Ende des Metallmarkenbe
reichs (202) bestehen, innerhalb der Abtastbrei
te des Elektronenstrahls gebildet ist.
24. Verfahren nach Anspruch 19, dadurch gekennzeich
net, daß die Metallmembranen (250) unter Verwen
dung eines Schwermetalls gebildet werden.
25. Verfahren zum Herstellen einer Targetmarke
(160), die ein vorbestimmtes Markenmuster hat
und zum Einstellen eines Brennpunkts eines Elek
tronenstrahls und zum Messen der Form des Elek
tronenstrahls in einer Elektronenstrahl-
Behandlungsvorrichtung (100) verwendet wird,
gekennzeichnet durch die Schritte:
Bilden einer ersten Membran (212) auf einer Ba sis (240) derart, daß sie sich entlang einer Oberfläche der Basis (240) in einer ersten Rich tung erstreckt;
Bilden einer zweiten Membran (214) auf der er sten Membran (212) in der Weise, daß sie sich in der ersten Richtung erstreckt; Entfernen der Ba sis (240) von der ersten Membran (212); Anbrin gen der ersten Membran (212) und der zweiten Membran (214) an einem Substrat (230) in der Weise, daß die erste Richtung im Wesentlichen senkrecht zu einer Oberfläche des Substrats (230) verläuft.
Bilden einer ersten Membran (212) auf einer Ba sis (240) derart, daß sie sich entlang einer Oberfläche der Basis (240) in einer ersten Rich tung erstreckt;
Bilden einer zweiten Membran (214) auf der er sten Membran (212) in der Weise, daß sie sich in der ersten Richtung erstreckt; Entfernen der Ba sis (240) von der ersten Membran (212); Anbrin gen der ersten Membran (212) und der zweiten Membran (214) an einem Substrat (230) in der Weise, daß die erste Richtung im Wesentlichen senkrecht zu einer Oberfläche des Substrats (230) verläuft.
26. Verfahren nach Anspruch 25, dadurch gekennzeich
net, daß die erste Membran (212) durch epitaxia
les Aufwachsen und die zweite Membran (214) auf
der ersten Membran (212) durch epitaxiales Auf
wachsen gebildet werden.
27. Verfahren nach Anspruch 25, dadurch gekennzeich
net, daß bei der Bildung der ersten Membran
(212) Schwermetall als Material für die erste
Membran (212) verwendet wird.
28. Verfahren nach Anspruch 25, dadurch gekennzeich
net, daß bei der Bildung der zweiten Membran
(214) ein Material verwendet wird, dessen Emis
sionsgröße für reflektierte Elektronen kleiner
ist als die des Materials der ersten Membran
(212).
29. Verfahren nach Anspruch 25, dadurch gekennzeich
net, daß bei der Bildung der zweiten Membran
(214) Silizium verwendet wird.
30. Verfahren nach Anspruch 25, dadurch gekennzeich
net, daß die Bildung der ersten Membran (212)
und die Bildung der zweiten Membran (214) mehre
re Male abwechselnd durchgeführt wird, um mehre
re erste Membrane (212) und mehrere zweite Mem
brane (214) zu bilden.
31. Verfahren nach Anspruch 30, dadurch gekennzeich
net, daß die ersten Membranen (212) so gebildet
werden, daß der Abstand zwischen den ersten Mem
branen (212) die am nächsten zu jedem Ende der
Targetmarke (160) existieren, innerhalb der Ab
tastbreite des Elektronenstrahls liegt.
32. Verfahren nach Anspruch 30, dadurch gekennzeich
net, daß jede Linienbreite der mehreren ersten
Membrane (212) so gebildet wird, daß sie im We
sentlichen dieselbe ist.
33. Verfahren nach Anspruch 30, dadurch gekennzeich
net, daß jede Dicke der mehreren zweiten Membra
ne (214) so gebildet wird, daß im Wesentlichen
dieselbe ist.
34. Verfahren nach Anspruch 25, dadurch gekennzeich
net, daß die zweite Membran (214) so geätzt
wird, daß ein Längsende der ersten Membran (212)
gegenüber einer Längsendenfläche der zweiten
Membran (214) vorsteht.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP2000182788A JP2002008960A (ja) | 2000-06-19 | 2000-06-19 | ターゲットマーク部材、その製造方法および電子ビーム露光装置 |
Publications (1)
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|---|---|
| DE10129019A1 true DE10129019A1 (de) | 2002-01-10 |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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| KR (1) | KR20010113475A (de) |
| DE (1) | DE10129019A1 (de) |
| TW (1) | TW499705B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1382411A3 (de) * | 2002-07-17 | 2004-02-11 | pro-beam AG & Co. KGaA | Verfahren zum Vermessen des Intensitätsprofils eines Elektronenstrahls, insbesondere eines Strahls eines Elektronenstrahlbearbeitungsgeräts, und/oder zum Vermessen einer Optik für einen Elektronenstrahl und/oder zum Justieren einer Optik für einen elektronenstrahl, Messstruktur für ein solches Verfahren und Elektronenstrahlbearbeitungsgerät |
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| JP5662816B2 (ja) * | 2011-01-31 | 2015-02-04 | 株式会社ニューフレアテクノロジー | 荷電粒子ビーム描画装置 |
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| JP6002946B2 (ja) * | 2012-07-23 | 2016-10-05 | 国立研究開発法人産業技術総合研究所 | 試料ホルダおよび電子顕微鏡像の観察方法 |
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| US10325753B2 (en) * | 2015-09-23 | 2019-06-18 | Kla Tencor Corporation | Method and system for focus adjustment of a multi-beam scanning electron microscopy system |
| WO2017053812A1 (en) | 2015-09-23 | 2017-03-30 | Kla-Tencor Corporation | Method and system for focus adjustment a multi-beam scanning electron microscopy system |
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2000
- 2000-06-19 JP JP2000182788A patent/JP2002008960A/ja active Pending
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2001
- 2001-04-17 TW TW090109101A patent/TW499705B/zh active
- 2001-05-30 KR KR1020010030157A patent/KR20010113475A/ko not_active Ceased
- 2001-06-13 DE DE10129019A patent/DE10129019A1/de not_active Withdrawn
- 2001-06-14 US US09/879,992 patent/US20010052573A1/en not_active Abandoned
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| EP1382411A3 (de) * | 2002-07-17 | 2004-02-11 | pro-beam AG & Co. KGaA | Verfahren zum Vermessen des Intensitätsprofils eines Elektronenstrahls, insbesondere eines Strahls eines Elektronenstrahlbearbeitungsgeräts, und/oder zum Vermessen einer Optik für einen Elektronenstrahl und/oder zum Justieren einer Optik für einen elektronenstrahl, Messstruktur für ein solches Verfahren und Elektronenstrahlbearbeitungsgerät |
| US6977382B2 (en) | 2002-07-17 | 2005-12-20 | Pro-Beam Ag & Co. Kgaa | Method for measuring the intensity profile of an electron beam, in particular a beam of an electron-beam machining device, and/or for measuring an optical system for an electron beam and/or for adjusting an optical system for an electron beam, measuring structure for such a method and electron-beam machining device |
Also Published As
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