DE10129997C1 - Kupplungsanordnung zum lösbaren Verbinden eines durch einen Hydromotor antreibbaren Rades eines Fahrzeugs mit der Antriebswelle des Hydromotors - Google Patents
Kupplungsanordnung zum lösbaren Verbinden eines durch einen Hydromotor antreibbaren Rades eines Fahrzeugs mit der Antriebswelle des HydromotorsInfo
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Abstract
Bei einer Kupplungsanordnung (11) zum lösbaren Verbinden eines durch einen Hydromotor (1) antreibbaren Rades (7) eines Fahrzeugs mit der Abtriebswelle (6) des Hydromotors (1), der eine hydraulisch lösbare, durch Federkraft auf die Abtriebswelle (6) wirkende Bremse (2) aufweist, ist zum einfachen und raschen Aufheben der Bremswirkung auf das Rad (7) ohne Öldruck vorgesehen, daß das Rad (7) um die Abtriebswelle (6) herum frei drehbar gelagert und über einen Mitnehmer (12), der lösbar mit dem Rad (7) verbunden ist, mit der Abtriebswelle (6) verbunden ist.
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Kupplungsanordnung
zum lösbaren Verbinden eines durch einen Hydromotor an
treibbaren Rades eines Fahrzeugs mit der Abtriebswelle
des Hydromotors, der eine hydraulisch lösbare, durch
Federkraft auf die Abtriebswelle wirkende Bremse auf
weist.
Bei einer bekannten Kupplungsanordnung dieser Art
(US 4 540 073) ist das Rad auf der Abtriebswelle lösbar
aufgekeilt. Um das mit dem Rad versehene Fahrzeug anzuhal
ten, kann beispielsweise der Öldruck abgeschaltet werden,
der den Hydromotor antreibt und gleichzeitig die Bremse
gegen die Federkraft über einen Kolben im gelösten Zustand
hält. Ohne den Öldruck wird die Bremse durch die Feder
kraft angezogen. Dabei wirkt die Federkraft über den
Kolben und Bremslamellen auf die Abtriebswelle.
Wenn das Fahrzeug abgeschleppt oder manuell geschoben
werden soll, aber der die Bremse lösende Öldruck nicht
eingeschaltet werden kann oder soll, ist es bekannt,
den Kolben durch Gewindebolzen gegen die Federkraft von
den Bremslamellen zu entfernen. Die Gewindebolzen müs
sen jedoch gegen die Federkraft angezogen werden und
sind schwer zugänglich. Das Lösen der Bremse ist daher
schwierig und zeitaufwendig, zumal wenn jedes Rad des
Fahrzeugs, wie üblich, durch einen eigenen derartigen
Hydromotor mit eingebauter hydraulisch betätigbarer
Bremse angetrieben wird.
Aus der DE 39 05 292 A1 ist eine über Federn gespannte
Lamellenbremse bekannt, die durch unter Druck stehendes
Öl gelüftet ist.
Aus der DE 197 09 577 C2 ist eine Notlöseeinrichtung
einer Feststellbremse bekannt, die beim Ausfall des
fahrzeugeigenen Druckluftsystems ein Abschleppen ermög
licht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Kupp
lungsanordnung der eingangs erwähnten Art anzugeben,
die einfach und rasch eine Aufhebung der Bremswirkung
auf das Rad ohne Öldruck ermöglicht.
Erfindungsgemäß ist diese Aufgabe dadurch gelöst, daß
das Rad über einen mit diesem lösbar verbundenen Mit
nehmer mit der Abtriebswelle verbunden ist und das Rad,
wenn die Verbindung zum Mitnehmer gelöst ist, frei
drehbar um die Abtriebswelle herum gelagert ist.
Wenn die Bremse angezogen ist, z. B. aufgrund eines Aus
falls des Öldrucks bei einem Defekt in der Hydraulikan
lage, und das Fahrzeug abgeschleppt oder geschoben wer
den soll, dann braucht bei dieser Lösung lediglich die
Verbindung zwischen Mitnehmer und Rad gelöst zu werden.
Das Rad kann sich dann frei auf der abgebremsten Ab
triebswelle drehen. Das Rad und damit auch der Mitneh
mer sind frei zugänglich. Der Mitnehmer kann daher ein
fach und rasch vom Rad gelöst werden.
Vorzugsweise besteht zwischen Rad und Mitnehmer eine
lösbare Formschlußverbindung. Eine Formschlußverbindung
kann hohe Drehmomente übertragen und läßt sich auf ein
fache Weise als Schraubverbindung, insbesondere mit
Schrauben, ausbilden.
Der Mitnehmer kann ringscheibenförmig ausgebildet und
über eine Formschlußverbindung mit der Abtriebswelle
verbunden sein.
Die Verbindung zwischen Abtriebswelle und Mitnehmer ist
vorzugsweise eine lösbare Keil-Nut-Verbindung. Sie läßt
sich dann ebenfalls auf einfache Weise herstellen. Ge
wünschtenfalls kann im Bedarfsfalle das Rad mitsamt dem
Mitnehmer oder auch nur der Mitnehmer, wenn er lösbar
mit dem Rad verbunden ist, von der Abtriebswelle abge
zogen werden.
Vorzugsweise ist die Verbindung zwischen Rad und Mit
nehmer als lösbare Keil-Nut-Verbindung oder als lösbare
Zahnkupplung ausgebildet. Beide Alternativen sind ein
fach herstellbare Formschlußverbindungen, die auf ein
fache Weise herstellbar und lösbar sind.
Vorzugsweise ist dafür gesorgt, daß der ringscheiben
förmige Mitnehmer auf seiner einen Seite wenigstens ei
nen Vorsprung aufweist, der gleichzeitig in eine Axial
nut am inneren Umfang der Radnabe und in eine Axialnut
am äußeren Umfang eines auf der Abtriebswelle befestig
ten Radlagerrings paßt, um den das Rad frei drehbar ge
lagert ist. Hierbei haben die Vorsprünge des Mitnehmers
eine Doppelfunktion: sie stellen zum einen die Verbin
dung zwischen Rad und Mitnehmer und zum anderen zwi
schen Mitnehmer und Abtriebswelle her.
Ferner kann der ringscheibenförmige Mitnehmer auf sei
ner der Radnabe abgekehrten Seite durch einen mittels
eines Handhebels drehbaren Exzenter gegen Federkraft
belastbar sein, um die Verbindung zwischen Rad und Mit
nehmer herzustellen, oder der Mitnehmer kann durch den
Exzenter entlastbar sein, um die Verbindung durch diese
Federkraft zu lösen. Das Herstellen der Verbindung zwi
schen Rad und Mitnehmer und das Lösen dieser Verbindung
kann dann durch einfaches Schwenken des Exzenters mit
tels eines Handhebels erfolgen. Die Federkraft kann
schwach bemessen sein, so daß sie leicht von Hand über
den Handhebel überwunden werden kann.
Der Exzenter kann in der Weise ausgestaltet sein, daß
er zwei parallele Exzenterscheiben aufweist, die durch
ein Querteil verbunden sind, an dem der Handhebel befe
stigt ist, und daß die Exzenterscheiben um einen quer
zur Drehachse der Abtriebswelle befestigten Gelenkbol
zen drehbar gelagert sind. Bei dieser Ausbildung kann
der Druck des Exzenters zur Belastung des Mitnehmers
symmetrisch in bezug auf die Abtriebswelle ausgeübt
werden.
Die Erfindung und ihre Weiterbildungen werden nachste
hend anhand der beiliegenden Zeichnungen bevorzugter
Ausführungsbeispiele näher beschrieben. Darin stellen
dar:
Fig. 1 einen Axialschnitt durch einen Hydromotor und
ein auf dessen Abtriebswelle gelagertes Rad
mit einer erfindungsgemäßen Kupplungsanord
nung,
Fig. 2 einen Axialschnitt durch die Abtriebswelle
des Hydromotors nach Fig. 1 mit der darauf
mittels eines zweiten Ausführungsbeispiels
der erfindungsgemäßen Kupplungsanordnung mon
tierten Radnabe, wobei die zugehörige Felge
und der Reifen des Rades weggelassen sind,
Fig. 3 eine perspektivische Ansicht der Abtriebswel
le nach Fig. 2 und der darauf mittels eines
dritten Ausführungsbeispiels einer erfin
dungsgemäßen Kupplungsanordnung montierten
Radnabe und
Fig. 4 eine perspektivische Explosionsdarstellung
der Anordnung nach Fig. 3.
Fig. 1 stellt einen herkömmlichen Hydromotor 1 dar, der
mit seinem Gehäuse am Fahrgestell eines Fahrzeugs befe
stigt wird. Im Gehäuse des Hydromotors 1 ist eine Brem
se 2 eingebaut, die ein Paket aus Bremslamellen 3, ei
nen ringförmigen Kolben 4 und wenigstens eine Feder 5,
hier eine Tellerfeder, aufweist. Einige der Bremslamel
len 3 greifen in Nuten zwischen axialen Rippen des Ge
häuses und die anderen in Nuten zwischen axialen Rippen
auf der Außenseite einer Abtriebswelle 6 des Hydromo
tors 1 ein. Durch Ausübung eines Öldrucks in dem die
Bremslamellen 3 aufweisenden Raum wird der Kolben 4 ge
gen die Kraft der Feder 5 von den Bremslamellen 3 weg
gedrückt, so daß sich die Abtriebswelle 6 relativ zum
Gehäuse drehen kann. Wenn der Öldruck ausfällt oder
weggenommen wird, drückt die Feder 5 die Bremslamellen
3 über den Kolben 4 zusammen, so daß die Bremse 2 die
Abtriebswelle 6 abbremst.
Auf dem aus dem Gehäuse des Hydromotors 1 herausragen
den Abschnitt der Abtriebswelle 6 ist ein Rad 7, beste
hend aus einer Radnabe 8, einer Felge 9 und einem Rei
fen 10, gelagert. Die Lagerung ist in der Weise ausge
bildet, daß das Rad 7 um die Abtriebswelle 6 herum frei
drehbar ist und durch eine erfindungsgemäße Kupplungs
anordnung 11, bestehend aus einem ringscheibenförmigen
Mitnehmer 12 und Schrauben 13, mit der Abtriebswelle 6
drehfest und lösbar verbunden werden kann. Hierbei ist
der Mitnehmer 12 einerseits mit dem Rad 7, genauer ge
sagt der Radnabe 8, durch die Schrauben 13 lösbar ver
bunden. Andererseits ist er über eine Keil-Nut-Verbin
dung 14, eine auf einen mit Gewinde versehenen Endab
schnitt der Abtriebswelle 6 geschraubte Mutter 15 und
eine Sicherungsscheibe 16 zwischen Mutter 15 und Mit
nehmer 12 drehfest und lösbar auf der Abtriebswelle 6
angeordnet. Die Mutter 15 ist auf der Welle 6 durch ei
nen nicht dargestellten Stift oder Splint gesichert,
der eine Querbohrung in der Mutter 15 und eine Querboh
rung in dem Ende der Abtriebswelle 6 durchsetzt.
Während des normalen Betriebs, bei dem das Rad 7 durch
den Hydromotor 1 über seine Abtriebswelle 6 angetrieben
wird, ist die Bremse 2 durch den Öldruck gelöst, wobei
der Öldruck den Kolben 4 gegen die Kraft der Feder 5
von den Bremslamellen 3 wegdrückt. Die Schrauben 13
sind angezogen, so daß die Abtriebswelle 6 das Rad 7
über den Mitnehmer 12 mitdreht.
Wenn der Öldruck wegfällt oder weggenommen ist und dem
zufolge die Bremse 2 durch die Kraft der Feder 5 über
den Kolben 4 angezogen wird, könnte sich das Rad 7 im
festgezogenen Zustand der Schrauben 13 ebenso wie die
Abtriebswelle 6 nicht mehr drehen. Um dennoch in diesem
Zustand, d. h. bei angezogener Bremse 2, das Fahrzeug
abschleppen oder schieben zu können, werden einfach die
Schrauben 13 aus der Radnabe 8 herausgeschraubt und aus
dem Mitnehmer 12 herausgezogen. Die Radnabe 8 und damit
das Rad 7 kann sich dann frei auf der Abtriebswelle 6
drehen, während der Mitnehmer 12 weiterhin drehfest mit
der Abtriebswelle 6 über die Keil-Nut-Verbindung 14
verbunden bleibt.
Neben dem zweiten Ausführungsbeispiel der Kupplungsan
ordnung nach Fig. 2 ist nur die Abtriebswelle 6 des im
übrigen ebenso wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel
ausgebildeten Hydromotors 1, der ebenso mit der hydrau
lisch lösbaren Bremse 2 versehen ist, dargestellt. Die
Abtriebswelle 6a hat bei diesem Ausführungsbeispiel ei
nen konischen Abschnitt 17, auf den ein entsprechend
innenkonischer Radlagerring 18 mittels der Mutter 15
reibschlüssig festgeklemmt ist. Die Radnabe 8a und da
mit das gesamte Rad 7 ist in diesem Falle nicht unmit
telbar auf der Abtriebswelle 6a, sondern auf dem Radla
gerring 18 drehbar gelagert, wobei noch zusätzlich zwi
schen Radnabe 8a und Radlagerring 18 eine Hülse 19 re
lativ zu beiden Teilen 8a und 18 drehbar angeordnet
ist. Auf seiten des Hydromotors ist die Radnabe 8a
durch eine mittels Schrauben 20 an ihr befestigte Si
cherungsscheibe 21 gegen ein axiales Abziehen vom Rad
lagerring 18 gesichert. Auf der dem Hydromotor 1 abge
kehrten Seite der Radnabe 8a ist sie durch einen radia
len Flansch 22 gesichert, der in eine Abstufung 23 des
Radlagerrings 18 eingreift. Auch im festgezogenen Zu
stand der Schrauben 20 besteht ein axiales Spiel zwi
schen dem Radlagerring 18, der Radnabe 8a und/oder der
Sicherungsscheibe 21. Die Radnabe 8a und der ringschei
benförmige Mitnehmer 12a sind auf den einander zuge
kehrten Seiten mit radialen Zähnen versehen, die eine
Zahnkupplung 24 bilden, wobei sie im dargestellten Zu
stand axial ineinandergreifen. Radial außerhalb der
Zahnkupplung 24 liegt zwischen der Radnabe 8a und dem
Mitnehmer 12a eine schwach bemessene Druckfeder 25, die
schematisch als Wellfeder dargestellt ist. Anstelle der
Wellfeder können auch andere Arten von Druckfedern vor
gesehen sein. Zwischen dem Mitnehmer 12a und einem
axialen Fortsatz des Radlagerrings 18 mit etwas kleine
rem Außendurchmesser als die Abstufung 23 ist eine
formschlüssige Verbindung 26 in Form einer Keil-Nut-
Verbindung ausgebildet. Sie weist an der Innenseite des
Mitnehmers 12a axiale Rippen auf, die zwischen axiale
Rippen auf der Außenseite des Fortsatzes eingreifen.
Die Mutter 15 ist von wenigstens einer Druckscheibe 27
umgeben. Im vorliegenden Falle sind es zwei Druckschei
ben 27, von denen die eine etwas dünner als die andere
ist.
Auf einem quer zur Längsachse der Abtriebswelle 6a an
deren freiem Ende mittels einer Schraube 28 befestigten
Gelenkbolzen 29 ist ein Exzenter 30 mittels eines Hand
hebels 31 schwenkbar gelagert. Die Schraube 28 ist
durch einen nicht dargestellten Splint oder Stift, der
eine Bohrung des Schraubenschaftes und der Abtriebswel
le 6a durchsetzt, gesichert. Der Exzenter 30 hat zwei
parallele Exzenterscheiben 32, von denen in Fig. 2 nur
eine sichtbar ist. Sie sind durch ein Querteil 33 ver
bunden, an dem der Handhebel 31 befestigt ist. Die Ex
zenterscheiben 32 sind um den Gelenkbolzen 29 drehbar
gelagert.
Der in Fig. 2 untere Rand des Exzenters 30 bzw. seiner
Exzenterscheiben 32 hat von der Drehachse des Exzenters
bzw. der Achse des Gelenkbolzens 29 einen geringeren
Abstand als der an der axial äußeren Druckscheibe 27
anliegende Rand des Exzenters 30 bzw. der Exzenter
scheiben 32.
Um die Radnabe 8a und damit das gesamte Rad bei festge
zogener Bremse ebenso wie bei dem ersten Ausführungs
beispiel relativ zur Abtriebswelle 6a drehen zu können,
wird der Exzenter 30 mittels des Handhebels 31 aus der
dargestellten Lage um 90° im Uhrzeigersinn gedreht, so
daß der Handhebel 31 mit der Längsrichtung der Ab
triebswelle 6a zusammenfällt. In dieser Lage liegt der
in Fig. 2 untere Rand des Exzenters 30 an der Druck
scheibe 27 an. Die Druckfeder 25 kann dann den Mitneh
mer 12a aus der dargestellten Lage von der Radnabe 8a
wegdrücken, so daß die Zahnkupplung 24 gelöst wird.
Dieses Lösen der Zahnkupplung 24 erfordert mithin nur
die Ausübung einer einfachen Schwenkbewegung des Hand
hebels 31 und damit des Exzenters 30, wobei die zu
überwindende Kraft der Feder 25 auch beim Herstellen
der Verbindung 26 durch das Schwenken des Handhebels 31
in die dargestellte Lage gering ist.
Das Ausführungsbeispiel nach den Fig. 3 und 4 ent
spricht weitgehend dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2.
Soweit gleiche oder ähnliche Bauteile bei dem Ausfüh
rungsbeispiel nach den Fig. 3 und 4 wie bei dem Ausfüh
rungsbeispiel nach Fig. 2 vorgesehen sind, werden daher
gleiche oder ähnliche Bezugszeichen verwendet.
Dieses Ausführungsbeispiel unterscheidet sich von dem
zweiten nach Fig. 2 im wesentlichen dadurch, daß die
Radnabe 8b an der Innenseite ihres Flansches 22 mit
axialen, im Querschnitt etwa halbkreisförmigen Nuten 34
und der Radlagerring 18a auf seiner Außenseite in einem
einen kleineren Durchmesser als seine Gleitlagerfläche
aufweisenden Endabschnitt 35 ebensoviele axiale Nuten
36 wie die Nuten 34 aufweist und der ringscheibenförmi
ge Mitnehmer 12b auf seiner der Radnabe zugekehrten
Seite ebensoviele axiale Vorsprünge 37 in Form zylin
drischer Zapfen aufweist, die nach dem Zusammenbau der
Kupplungsanordnung 11 sowohl in die Nuten 34 als auch
in die Nuten 36 passend eingreifen, so daß sich eine
formschlüssige Verbindung, die einer Keil-Nut-
Verbindung entspricht, zwischen der Radnabe 8b und dem
Radlagerring 18a durch den Mitnehmer 12b ergibt. Nach
dem die Hülse 19 auf dem Radlagerring 18a angeordnet
und die Radnabe 8b mittels des Sicherungsrings 21 und
des Mitnehmers 12b auf dem Radlagerring bzw. der Hülse
19 befestigt worden ist, wird diese vormontierte Anord
nung über einen in eine Gewindebohrung am äußeren Ende
der Abtriebswelle 6a eingeschraubten Gewindebolzen 28a
hinweg auf den konischen Abschnitt 17 der Abtriebswelle
6a geschoben, mit den Druckscheiben 27 versehen und
nach Festziehen der Mutter 15 auf dem Gewindebolzen 28a
auf dem konischen Abschnitt 17 mit der konischen Innen
seite des Radlagerrings 18a reib- und kraftschlüssig
festgespannt. Der Gelenkzapfen 29 des Exzenters 30 ist
mit einer ein Innengewinde aufweisenden Querbohrung 38
versehen, die mit einem durch die Mutter 15 hindurchra
genden Endabschnitt des Gewindebolzens 28a in der in
Fig. 3 dargestellten Lage des Exzenters 30 verschraubt
wird, bis die Exzenterscheiben 32 an der äußeren Druck
scheibe 27 anliegen. In dieser Lage ist die Radnabe 8b
und damit das Rad 7 drehfest mit der Abtriebswelle 6a
verbunden. Durch Verschwenken des Handhebels 31 und da
mit des Exzenters 30 um 90° im Uhrzeigersinn in Fig. 3
kann dann die Verbindung zwischen dem Rad 7 und der Ab
triebswelle 6a wiederum gelöst werden, so daß sich das
Rad mit seiner Radnabe 8b frei auf dem Radlagerring 18a
drehen kann.
Anstelle von drei Nuten 34 und 36 sowie drei Vorsprün
gen 37 kann auch eine andere Anzahl von Nuten 34, 36
und Vorsprüngen 37, mindestens jedoch eine Nut 34, 36
und ein Vorsprung 37, vorgesehen sein.
Claims (10)
1. Kupplungsanordnung (11) zum lösbaren Verbinden ei
nes durch einen Hydromotor (1) antreibbaren Rades
(7) eines Fahrzeugs mit der Abtriebswelle (6; 6a)
des Hydromotors (1), der eine hydraulisch lösbare,
durch Federkraft auf die Abtriebswelle (6; 6a)
wirkende Bremse (2) aufweist, dadurch gekennzeich
net, daß das Rad (7) über einen mit diesem lösbar
verbundenen Mitnehmer (12; 12a; 12b) mit der Ab
triebswelle (6; 6a) verbunden ist und das Rad (7),
wenn die Verbindung zum Mitnehmer gelöst ist, frei
drehbar um die Abtriebswelle (6; 6a) herum gela
gert ist.
2. Kupplungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß zwischen Rad (7) und Mitnehmer
(12; 12a; 12b) eine lösbare Formschlußverbindung
(13; 26) besteht.
3. Kupplungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Formschlußverbindung eine
Schraubverbindung ist.
4. Kupplungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Schraubverbindung durch
Schrauben (13) bewirkt ist.
5. Kupplungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis
4, dadurch gekennzeichnet, daß der Mitnehmer ring
scheibenförmig ausgebildet und über eine Form
schlußverbindung (14; 24; 34, 36, 37) mit der Ab
triebswelle (6; 6a) verbunden ist.
6. Kupplungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis
5, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung zwi
schen Abtriebswelle (6; 6a) und Mitnehmer (12;
12a; 12b) eine lösbare Keil-Nut-Verbindung (14;
26; 34, 36, 37) ist.
7. Kupplungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis
6, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung zwi
schen Rad (7) und Mitnehmer (12a; 12b) als lösbare
Keil-Nut-Verbindung (34, 36, 37) oder als lösbare
Zahnkupplung (24) ausgebildet ist.
8. Kupplungsanordnung nach wenigstens Anspruch 5, da
durch gekennzeichnet, daß der ringscheibenförmige
Mitnehmer (12b) auf seiner einen Seite wenigstens
einen Vorsprung (37) aufweist, der gleichzeitig in
eine Axialnut (34) am inneren Umfang der Radnabe
(8b) und in eine Axialnut (36) am äußeren Umfang
eines auf der Abtriebswelle (6a) befestigten Rad
lagerrings (18a) paßt, um den das Rad (7) frei
drehbar gelagert ist.
9. Kupplungsanordnung nach wenigstens Anspruch 5, da
durch gekennzeichnet, daß der ringscheibenförmige
Mitnehmer (12a; 12b) auf seiner der Radnabe (8a;
8b) abgekehrten Seite durch einen mittels eines
Handhebels (31) drehbaren Exzenter (30) gegen Fe
derkraft (25) belastbar ist, um die Verbindung
zwischen Rad (7) und Mitnehmer (12b) herzustellen,
oder entlastbar ist, um die Verbindung durch diese
Federkraft (25) zu lösen.
10. Kupplungsanordnung nach Anspruch 9, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Exzenter (30) zwei parallele
Exzenterscheiben (32) aufweist, die durch ein
Querteil (33) verbunden sind, an dem der Handhebel
(31) befestigt ist, und daß die Exzenterscheiben
(32) um einen quer zur Drehachse der Abtriebswelle
(6a) befestigten Gelenkbolzen (29) drehbar gela
gert sind.
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2001
- 2001-06-25 DE DE2001129997 patent/DE10129997C1/de not_active Expired - Fee Related
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