DE10129870A1 - Antibakterielles Mittel - Google Patents
Antibakterielles MittelInfo
- Publication number
- DE10129870A1 DE10129870A1 DE10129870A DE10129870A DE10129870A1 DE 10129870 A1 DE10129870 A1 DE 10129870A1 DE 10129870 A DE10129870 A DE 10129870A DE 10129870 A DE10129870 A DE 10129870A DE 10129870 A1 DE10129870 A1 DE 10129870A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- amino acids
- use according
- substances
- domain
- bacterial
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Ceased
Links
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61K—PREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
- A61K38/00—Medicinal preparations containing peptides
- A61K38/04—Peptides having up to 20 amino acids in a fully defined sequence; Derivatives thereof
- A61K38/10—Peptides having 12 to 20 amino acids
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61K—PREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
- A61K38/00—Medicinal preparations containing peptides
- A61K38/16—Peptides having more than 20 amino acids; Gastrins; Somatostatins; Melanotropins; Derivatives thereof
- A61K38/164—Peptides having more than 20 amino acids; Gastrins; Somatostatins; Melanotropins; Derivatives thereof from bacteria
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61P—SPECIFIC THERAPEUTIC ACTIVITY OF CHEMICAL COMPOUNDS OR MEDICINAL PREPARATIONS
- A61P31/00—Antiinfectives, i.e. antibiotics, antiseptics, chemotherapeutics
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C12—BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
- C12Q—MEASURING OR TESTING PROCESSES INVOLVING ENZYMES, NUCLEIC ACIDS OR MICROORGANISMS; COMPOSITIONS OR TEST PAPERS THEREFOR; PROCESSES OF PREPARING SUCH COMPOSITIONS; CONDITION-RESPONSIVE CONTROL IN MICROBIOLOGICAL OR ENZYMOLOGICAL PROCESSES
- C12Q1/00—Measuring or testing processes involving enzymes, nucleic acids or microorganisms; Compositions therefor; Processes of preparing such compositions
- C12Q1/02—Measuring or testing processes involving enzymes, nucleic acids or microorganisms; Compositions therefor; Processes of preparing such compositions involving viable microorganisms
- C12Q1/18—Testing for antimicrobial activity of a material
Landscapes
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Proteomics, Peptides & Aminoacids (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- Bioinformatics & Cheminformatics (AREA)
- Immunology (AREA)
- Public Health (AREA)
- Animal Behavior & Ethology (AREA)
- Veterinary Medicine (AREA)
- Pharmacology & Pharmacy (AREA)
- Medicinal Chemistry (AREA)
- Wood Science & Technology (AREA)
- Zoology (AREA)
- Epidemiology (AREA)
- Gastroenterology & Hepatology (AREA)
- Analytical Chemistry (AREA)
- Toxicology (AREA)
- Genetics & Genomics (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Microbiology (AREA)
- Biotechnology (AREA)
- Biophysics (AREA)
- Biochemistry (AREA)
- Molecular Biology (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Communicable Diseases (AREA)
- Oncology (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- General Chemical & Material Sciences (AREA)
- Nuclear Medicine, Radiotherapy & Molecular Imaging (AREA)
- Peptides Or Proteins (AREA)
- Medicines That Contain Protein Lipid Enzymes And Other Medicines (AREA)
Abstract
Die Erfindung betrifft die Verwendung von Substanzen, die an den bakteriellen Translationsfaktor EF-Tu binden, zur Hemmung des Aufbaus eines Cytoskeletts in Bakterienzellen und zur Herstellung antibakterieller Mittel. Weiterhin betrifft die Erfindung antibakterielle Mittel, die Teilabschnitte der Aminosäuresequenzen der Domänen 2 und/oder 3 eines bakteriellen EF-Tu-Proteins mit einer Länge von vorzugsweise 4-20 Aminosäuren enthalten.
Description
Die Erfindung betrifft die Verwendung von Substanzen, die an den
bakteriellen Translationsfaktor EF-Tu binden, zur Hemmung des Aufbaus
eines Cytoskeletts in Bakterienzellen und zur Herstellung antibakterieller
Mittel. Weiterhin betrifft die Erfindung antibakterielle Mittel, die
Teilabschnitte der Aminosäuresequenzen der Domänen 2 oder/und 3 eines
bakteriellen EF-Tu-Proteins mit einer Länge von vorzugsweise 4-20
Aminosäuren enthalten.
Als antibakterielle Mittel wurden bisher unter anderem Penicillin oder
andere Antibiotika eingesetzt, welche ihre spezifische Hemmwirkung auf
wachsende Bakterienzellen entfalten. Diese Wirkung beruht darauf, dass
diese Antibiotika die beim Zellwachstum nötige Erweiterung des
Peptidoglycangerüsts verhindern. Wachsende Zellen werden durch diese
Destabilisierung des Mureins entscheidend geschwächt. Bakterien in der
stationären Phase werden nicht gehemmt, denn in dieser Phase erfolgt
keine Erweiterung des Mureingerüsts.
Das bakterielle Protein EF-Tu enthält die Domänen 1, 2 und 3 (Song, H.,
Parsons, M. R., Rowell, S., Leonard, G., Phillips, E. V., J. Mol. Biol. 285,
1245-1256, 1999). Die Sequenzen des Proteins EF-Tu und seines
kodierenden Gens sind für Escherichia coli und eine Reihe anderer
Eubakterien publiziert und in Datenbanken zugänglich. Hier wird auch
beschrieben, dass die Domäne 1 von EF-Tu bei der Proteinsynthese eine
Rolle spielt.
Die mögliche Existenz eines prokaryotischen permanenten Cytoskeletts
wurde in Naturwissensch. 85, 1998, 278-282 (Mayer et al.) diskutiert.
Eine Beteiligung des bakteriellen Proteins EF-Tu an der Ausbildung eines
solchen Cytoskeletts war jedoch nicht bekannt.
Überraschenderweise wurde gefunden, dass in prokaryotischen Zellen ein
Cytoskelett vorliegt, welches mit Anti-EF-Tu-Antikörpern angefärbt werden
kann. Dieses Cytoskelett umfasst ein Netzwerk von Proteinfibrillen, das
sich nahe der zum Cytoplasma gerichteten Oberfläche der
cytoplasmatischen Membran und durch das Cytoplasma verlaufend
befindet. Die cytoplasmatische Membran und der periphere Teil dieses
Netzwerks können als 2 konzentrische Hohlröhren angesehen werden,
wobei die cytoplasmatische Membran die äußere der beiden Röhren
darstellt, der periphere Teil des Netzwerks (Cytoskelett) die innere Röhre.
Durch das Cytoplasma verlaufende Fibrillen ergänzen und stabilisieren das
System und sind Ansatzstellen für Ribosomen. Ribosomen konnten auch
am peripheren Teil des Cytoskeletts, orientiert in Richtung Cytoplasma,
nachgewiesen werden.
EF-Tu ist ein Protein, welches 3 Domänen enthält, wobei Domäne 1 am
Vorgang der Translation beteiligt ist. Für die Domänen 2 und 3 wurde
bisher keine spezifische Funktion beschrieben. Nun wurde gefunden, dass
die seitlich exponierten Epitope der Domänen 2 und 3 eine Passung bilden,
wobei eine Oberfläche konvex und eine Oberfläche konkav ist. Es wird
angenommen, dass diese Passungen die Ausbildung von EF-Tu-Polymeren,
insbesondere linear aneinander gereihten Fibrillen, bewirken können und
zwar sowohl in vitro als auch in vivo. Diese Fibrillen sind die Komponenten
des Netzwerks, welches als Cytoskelett fungiert. Daraus kann abgeleitet
werden, dass Substanzen, die an EF-Tu binden, insbesondere im Bereich
der Domänen 2 oder/und 3, zur Hemmung des Aufbaus eines Cytoskeletts
in Bakterienzellen und somit zur Herstellung eines antibakteriellen Mittels
dienen können.
Insbesondere kann EF-Tu als Target-Protein für neue bakterielle Mittel
dienen, welche die Passungsstellen auf Domäne 2 oder/und 3 besetzen
können und dadurch den Aufbau von EF-Tu-Polymeren in der Zelle
unterbinden, die für die Struktur der Bakterienzelle essenziell sind.
EF-Tu umfasst 394 Aminosäuren. Zur Domäne 1 gehören die Aminosäuren
8-204, wobei die Aminosäuren 172-204 eine Verbindungsstruktur zur
Domäne 2 bilden. Zur Domäne 2 gehören die Aminosäuren 205-298 und
zur Domäne 3 gehören die Aminosäuren 299-394.
Innerhalb der Domänen 2 und 3 treten unterschiedliche Sekundärstrukturen
auf. Von besonderem Interesse sind dabei die Aminosäuresequenzen von
317 bis 328 und von 343 bis 354, welche in Domäne 3 liegen und
Schleifen bilden, die frei in den Raum ragen und Kandidatensequenzen für
eine Wechselwirkung mit Aminosäuresequenzen sind, welche in einer
entsprechend positionierten Eindellung an der Peripherie von Domäne 2
liegen, wobei diese Sequenzen von Aminosäure 218 bis 224 reichen.
Die zur Hemmung des Aufbaus von Cytoskeletten verwendbaren
Substanzen können unterschiedlichster Natur sein, sofern sie in der Lage
sind, die Wechselwirkung zwischen Domäne 2 und Domäne 3 von zwei
benachbarten EF-Tu-Molekülen zu hemmen. Geeignete Substanzen können
beispielsweise durch ein Verfahren identifiziert werden, umfassend:
- a) Inkontaktbringen einer zu testenden Substanz mit bakteriellem EF-Tu oder einem zur Polymerisation fähigen Teilfragment davon, beispielsweise einem Fragment, welches die Domänen 2 und 3 enthält, und
- b) Bestimmen, ob die Substanz die Ausbildung von EF-Tu-Polymeren hemmen kann.
Dieses Verfahren kann sowohl in vitro als auch in vivo durchgeführt
werden. Bei einem in vitro-Verfahren werden vorzugsweise aufgereinigte
EF-Tu-Moleküle bzw. geeignete Teilfragmente davon unter Bedingungen
inkubiert, bei denen Fibrillenbildung stattfinden kann. Die Wirkung einer
Testsubstanz auf die Fibrillenbildung lässt sich auf einfache Weise
bestimmen, z. B. durch immunologische Anfärbung mittels markierter Anti-
EF-Tu-Antikörper oder durch Verwendung von EF-Tu-Molekülen, die eine
Markierungsgruppe, z. B. eine Fluoreszenzmarkierungsgruppe tragen.
Selbstverständlich kann das Verfahren auch in vivo durchgeführt werden,
wobei die Wirkung der Zugabe einer Testsubstanz auf das Fibrillennetzwerk
in einer Zelle durch immunologische Methoden, z. B. immunhistochemisch
mit markierten Anti-EF-Tu-Antikörpern und mikroskopische Auswertung,
bestimmt werden kann.
Substanzen, welche die Ausbildung von EF-Tu-Polymeren hemmen, und die
durch das oben beschriebene Verfahren erhältlich sind sowie davon
abgeleitete Substanzen, z. B. durch empirische Derivatisierung oder/und
durch Computer-Modelling, können als pharmazeutische
Zusammensetzung, gegebenenfalls zusammen mit pharmazeutisch üblichen
Träger-, Hilfs- oder/und Verdünnungsmitteln formuliert werden.
Die pharmazeutische Zusammensetzung kann beispielsweise als
Flüssigpräparat, Festpräparat, Emulsion oder Dispersion vorliegen. Die
Verabreichung kann - je nach Präparat - durch Injektion, oral, rektal, nasal,
topisch etc. erfolgen. Die Dosierung wird abhängig vom Wirkstoff, der
Verabreichungsform und der Art und Schwere der Erkrankung so gewählt,
dass eine Bekämpfung von bakteriellen Infektionen möglich ist.
Die Wirkung des antibakteriellen Mittels kann unterschiedlicher Natur sein.
Einerseits werden Substanzen verwendet, die direkt an die Passungsstellen
der Domänen 2 oder/und 3 von EF-Tu binden können. Andererseits können
auch Substanzen verwendet werden, die an anderen Positionen des EF-Tu-
Moleküls binden, jedoch einen hemmenden Einfluss auf die Passung
nehmen und somit zu einer Unterbindung der Fibrillenbildung führen.
In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung werden peptidische,
antibakterielle Mittel eingesetzt. Die peptidischen Mittel basieren auf
Oligopeptiden, welche an EF-Tu, vorzugsweise im Bereich der
Passungsstellen der Domänen 2 oder/und 3 binden. Diese Oligopeptide
können Teilabschnitte der Aminosäure-Sequenzen der Domänen 2 oder/und
3 mit einer Länge von vorzugsweise 4 bis 20 Aminosäuren, besonders
bevorzugt 5 bis 15 Aminosäuren und insbesondere bevorzugt mit einer
Länge von 6-12 Aminosäuren enthalten. Diese Teilabschnitte sind in der
Lage, an komplementäre Sequenzen der jeweils anderen Domäne zu
binden, d. h. Sequenzen aus der Domäne 2 sind in der Lage, an Domäne 3
zu binden und Sequenzen aus Domäne 3 sind in der Lage, an Domäne 2 zu
binden.
Die antibakteriellen Mittel können lineare oder cyclische peptidische
Verbindungen oder Peptidomimetika umfassen. Peptidische Verbindungen
können aus natürlichen L-α-Aminosäuren, andererseits jedoch auch aus
anderen Aminosäuren, z. B. D-α-Aminosäuren, Azaaminidsäuren, β-
Aminosäuren, nicht genetisch kodierten L- oder/und D-α-Aminosäuren etc.
oder Kombinationen davon aufgebaut sein. Die Herstellung von
Peptidomimetika ist beispielsweise in RIPKA, A. S., RICH, D. H. (1998)
Peptidomimetic design, Curr. Op. Chem. Biol. 2, 441-452, beschrieben.
Weiterhin können die peptidischen Verbindungen oder Peptidomimetika
gebundene hydrophobe Gruppierungen, die den Transfer durch die
cytoplasmatische Membran erleichtern oder Gruppierungen mit großer
Raumerfüllung, welche die Anlagerung weiterer EF-Tu-Moleküle und so die
Ausbildung eines Polymerisationsprodukts behindern, enthalten. Weiterhin
können die antibakteriellen Mittel Gruppen mit Schutzfunktion gegen einen
Abbau tragen.
Die antibakteriellen Mittel können gegen beliebige prokaryotische
Organismen und Archaea, insbesondere pathogene Organismen, eingesetzt
werden. Sowohl gram-positive Bakterien, gram-negative Bakterien als auch
Mykoplasmen besitzen ein auf EF-Tu-basierendes Cytoskelett und können
daher durch das erfindungsgemäße Mittel bekämpft werden. Beispielsweise
können antibakteriellen Mittel gegen Vancomycin-resistente Keime, z. B.
Staphylococcen, eingesetzt werden.
Weiterhin soll die Erfindung durch die nachfolgenden Abbildungen und
Beispiele erläutert werden.
Die Fig. 1 zeigt die makromolekulare Architektur des Bakterienproteins EF-
Tu, in dem die Domänen 1, 2 und 3 näher bezeichnet sind. Dieses
bakterielle Protein EF-Tu kann sich bei der Polymerisation zu periodisch
gebauten Fibrillen zusammenlagern, wie in Fig. 2 gezeigt ist.
Fig. 3 zeigt eine schematische Darstellung der Polymerisation an den mit
+ oder - bezeichneten, reaktiven Bindungsbereichen der Domäne 2 und 3.
Die Fig. 4 zeigt eine Vergrößerung (Vergrößerung: ca. 1,5 Millionen) einer
elektronenmikroskopischen Aufnahme einer in vivo polymerisierten,
isolierten Fibrille aus EF-Tu-Proteinmolekülen. Oberhalb der punktierten
Linie befinden sich die Domänen 1, unterhalb davon die
aneinandergelagerten Domänen 2 und 3.
Wird die Polymerisation des EF-Tu-Proteins an den in Fig. 3 mit + und -
bezeichneten Bindungsbereichen durch Zugabe eines Überschusses an
Partikeln, enthaltend Teilabschnitte der Aminosäure-Sequenz der Domänen
2 oder 3, zurückgedrängt, so wird das Überleben der betroffenen
Bakterienzelle unmöglich gemacht, weil die Zellstruktur zusammenbricht.
Es wurden Versuche mit dem gram-positiven Bakterium
Thermoanaerobacterium thermosaccharolyticum EM1 (im Folgenden
abgekürzt als EM1) und dem wandlosen Bakterium Mycoplasma
pneumoniae (im Folgenden abgekürzt als Mp) durchgeführt, welche
belegen, dass diese Bakterien ein permanentes Cytoskelett auf Basis von
EF-Tu besitzen.
Die Versuche umfassen die Identifizierung und zelluläre Lokalisation von
Kandidaten-Proteinen für ein solches bakterielles Cytoskelett durch
Anwendung von Anti-Actin-Antikörpern (hergestellt gegen Actin der
höheren Zelle), deren mehr oder weniger starke Kreuzreaktivität mit
bakteriellen Proteinen darauf beruht, dass es bei Bakterien bekanntermaßen
Proteine gibt, welche zur Actin-Superfamilie gehören, ohne auffällige
Sequenzhomologien mit Actin der höheren Zelle aufzuweisen. Prokaryonten
haben keine ausgesprochenen Actin-Gene.
Neben Immunelektronenmikroskopie mit den oben genannten Antikörpern
an Ultradünnschnitten durch Bakterien wurden auch "Whole mount"-
Techniken verwendet. Es wurde durch die Kombination dieser Techniken
gefunden, dass sich nahe der zum Cytoplasma gerichteten Oberfläche der
cytoplasmatischen Membran und durch das Cytoplasma verlaufend ein
Netzwerk aus Proteinfibrillen befindet, dessen Komponenten mit den Anti-
Actin-Antikörpern kreuzreagieren. Cytoplasmatische Membran und der
periphere Teil dieses Netzwerks bilden formal zwei konzentrische
Hohlröhren, wobei die cytoplasmatische Membran die äußere der beiden
Röhren darstellt, der periphere Teil des Netzwerks (Cytoskelett) die innere.
Durch das Cytoplasma verlaufende Fibrillen ergänzen und stabilisieren das
System und sind Ansatzstellen für Ribosomen. Ribosomen setzen sich auch
an den peripheren Teil des Cytoskeletts, orientiert Richtung Cytoplasma.
Mit Hilfe der French-Presse wurden die Zellen von EM 1 aufgeschlossen und
mit dem gewonnenen Material (lösliche Fraktion, partikuläre Fraktion) SDS-
Gelelektrophorese und Western-Blotting durchgeführt. Im SDS-Gel wurden
mehrere definierte Banden erhalten, von denen eine Bande (bei ca. 43 kDa)
sowohl mit Anti-Actin-Antikörpern als auch mit Anti-EF-Tu-Antikörpern,
gewonnen gegen EF-Tu von Mp, anfärbbar war. Diese Bande trat verstärkt
dort auf, wo als Material für die SDS-Gelelektrophorese die partikuläre
Fraktion des Zellaufschlusses, gewonnen durch niedrigtourige
Zentrifugation, verwendet worden war. Die Anti-EF-Tu-Antikörper wurden
benutzt, weil bei 43 kDa üblicherweise EF-Tu zu finden ist (es macht bis 9%
der Proteinmasse eines Bakteriums aus), weil EF-Tu zur Actin-
Superfamilie gehört, und weil EF-Tu in großer Menge in einer
prokaryotischen Zelle vorkommt.
Die Rolle von EF-Tu als Baukomponente eines bakteriellen Cytoskeletts ist
neu. Aus dieser Eigenschaft des EF-Tu als Baukomponente für ein
komplexes Netzwerk, wie es das Cytoskelett darstellt, kann abgeleitet
werden, dass die Bakterienzelle hierfür eine große Proteinmenge einsetzen
muss. Ein Vergleich des Baus dieses bakteriellen Cytoskeletts mit dem der
höheren Zelle macht deutlich, dass auch das bakterielle Cytoskelett aus
mehreren Proteintypen aufgebaut sein dürfte. EF-Tu ist eine
Hauptkomponente. Bei der höheren Zelle ist zwar nicht EF-Tu an der
Ausbildung des Cytoskeletts beteiligt (die höhere Zelle besitzt kein EF-Tu),
jedoch ist bekannt, dass hier eine große Zahl unterschiedlicher Proteine
zum Cytoskelett beiträgt.
Es gelang zu zeigen, dass die am Schnitt und bei Whole mount mit Anti-
Actin-Antikörpern reagierenden Komponenten des oben bezeichneten
Netzwerks des Cytoskeletts auch intensiv mit Anti-EF-Tu-Antikörpern
reagierten.
Diese Reaktion erfolgte bei Mp an der gesamten, durch Triton-Behandlung
(Entfernen der cytoplasmatischen Membran) freigelegten, jetzt in Richtung
Außenwelt exponierten, ursprünglich verdeckten Oberfläche. Die Kontrolle,
hergestellt unter Verwendung von Zellen, welche nicht mit Triton,
ansonsten jedoch gleich behandelt waren und somit nicht die
cytoplasmatische Membran verloren hatten, zeigten keine Markierung. In
diesem Kontrollversuch kaschierte also die cytoplasmatische Membran die
potenziellen Bindungsstellen für EF-Tu.
Die durch Entfernen der cytoplasmatischen Membran freigelegte Oberfläche
ist der periphere Teil des Cytoskeletts der Zelle. Nicht exponiert sind in
dieser Situation innere Zellbestandteile, wie z. B. Ribosomen, von denen
gezeigt ist, dass sie im Verlauf der Translation die Anheftungsstellen für
das eine Hilfsfunktion ausführende EF-Tu sind (EF-Tu agiert hierbei mit
seiner Domäne 1). Daraus wurde geschlossen, dass im Verlauf der
Translation nicht das EF-Tu zum Ribosom geht, sondern das Ribosom zum
EF-Tu, welches ja, in seiner Eigenschaft als Komponente des Cytoskeletts,
räumlich fixiert ist auf die Zellperipherie und auf quer durch das Cytoplasma
verlaufende Fibrillen.
Das Vorkommen eines permanenten bakteriellen Cytoskeletts konnte
weiterhin in den Eubakterien Escherichia coli, Bacillus sp., Ralstonia
eutropha und Thermoanaerobacterium thermosulfurigenes sowie in den
Archaea Methanococcus jannaschii und Methanococcus voltae
nachgewiesen werden.
Claims (22)
1. Verwendung von Substanzen, die an EF-Tu binden, zur Hemmung
des Aufbaus eines Cytoskeletts in Bakterienzellen.
2. Verwendung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Substanzen im Bereich der Domäne 2 (Aminosäuren 205-
298) oder/und der Domäne 3 (Aminosäuren 299 bis 394) an EF-Tu
binden.
3. Verwendung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Substanzen im Bereich der Aminosäuren 218 bis 224 von
Domäne 2 an EF-Tu binden.
4. Verwendung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Substanzen im Bereich der Aminosäuren 317 bis 328
oder/und 343 bis 354 von Domäne 3 an EF-Tu binden.
5. Verwendung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Substanzen Teilabschnitte der Aminosäuresequenzen aus
den Domänen 2 oder/und 3 mit einer Länge von 4 bis 20
Aminosäuren enthalten.
6. Verwendung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Teilabschnitte eine Länge von 5 bis 15 Aminosäuren,
insbesondere von 6 bis 12 Aminosäuren aufweisen.
7. Verwendung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Substanzen ausgewählt werden aus linearen oder cyclischen
peptidischen Verbindungen oder Peptidomimetika.
8. Verwendung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass die peptidischen Verbindungen oder Peptidmimetika gebundene
hydrophobe Gruppierungen, Gruppierungen mit großer Raumerfüllung
oder/und Gruppen mit Schutzfunktionen gegen Abbau enthalten.
9. Verwendung nach einem der Ansprüche 1 bis 8 zur Herstellung
eines antibakteriellen Mittels.
10. Verwendung nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass das antibakterielle Mittel als pharmazeutische
Zusammensetzung gegebenenfalls zusammen mit pharmazeutisch
üblichen Träger-, Verdünnungs- oder/und Hilfsmitteln formuliert wird.
11. Verwendung nach Anspruch 9 oder 10 zur Herstellung eines Mittels
gegen gram-positive oder gram-negative Bakterien.
12. Verwendung nach Anspruch 9 oder 10 zur Herstellung eines Mittels
gegen Mycoplasmen.
13. Antibakterielles Mittel, enthaltend die Teilabschnitte der Aminosäure-
Sequenzen der Domänen 2 und/oder 3 des bakteriellen Proteins EF-
Tu mit einer Länge von 4 bis 20 Aminosäuren.
14. Antibakterielles Mittel nach Anspruch 13, enthaltend Teilabschnitte
mit einer Länge von 5 bis 15 Aminosäuren.
15. Antibakterielles Mittel nach Anspruch 13 oder 14, enthaltend
Teilabschnitte mit einer Länge von 6 bis 12 Aminosäuren.
16. Antibakterielles Mittel nach einem der Ansprüche 13 bis 15,
dadurch gekennzeichnet,
dass es an die Teilabschnitte gebundene hydrophobe Gruppierungen,
Gruppierungen mit großer Raumerfüllung und/oder Gruppierungen
mit Schutzfunktion gegen Abbau enthält.
17. Antibakterielles Mittel nach einem der Ansprüche 13 bis 16,
formuliert als pharmazeutische Zusammensetzung, gegebenenfalls
zusammen mit pharmazeutisch üblichen Träger-, Verdünnungs-
oder/und Hilfsmitteln.
18. Verfahren zur Identifizierung neuer antibakterieller Wirkstoffe,
umfassend:
- a) Inkontaktbringen einer zu testenden Substanz mit bakteriellem EF-Tu oder einem zur Polymerisation fähigen Teilfragment davon und
- b) Bestimmen, ob die Substanz die Ausbildung von EF-Tu- Polymeren hemmen kann.
19. Verfahren nach Anspruch 18,
dadurch gekennzeichnet,
dass es als in vitro-Test durchgeführt wird.
20. Verfahren nach Anspruch 18,
dadurch gekennzeichnet,
dass es als in vivo-Test durchgeführt wird.
21. Verfahren nach einem der Ansprüche 18 bis 20,
dadurch gekennzeichnet,
dass zum Bestimmen der Ausbildung von EF-Tu-Polymeren markierte
Antikörper oder/und markierte EF-Tu-Proteine oder polymerisierbare
Teilfragmente davon verwendet werden.
22. Verfahren nach einem der Ansprüche 18 bis 21,
dadurch gekennzeichnet,
dass man eine Substanz, welche die Ausbildung von EF-Tu-
Polymeren hemmt, oder eine davon abgeleitete Substanz, als
pharmazeutische Zusammensetzung, gegebenenfalls zusammen mit
pharmazeutisch üblichen Träger-, Verdünnungs- oder/und Hilfsmitteln
formuliert.
Priority Applications (20)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10129870A DE10129870A1 (de) | 2001-04-30 | 2001-06-21 | Antibakterielles Mittel |
| BR0209282-4A BR0209282A (pt) | 2001-04-30 | 2002-04-22 | Composição antibacteriana |
| HU0401586A HUP0401586A3 (en) | 2001-04-30 | 2002-04-22 | Antibacterial agent |
| PCT/EP2002/004410 WO2002087554A2 (de) | 2001-04-30 | 2002-04-22 | Ef-tu-bindende substanzen als ntibakterielles mittel |
| RU2003134636/13A RU2003134636A (ru) | 2001-04-30 | 2002-04-22 | Ef-tu связанные вещества в качестве антибактериального средства |
| MXPA03009954A MXPA03009954A (es) | 2001-04-30 | 2002-04-22 | Agente antibacteriano. |
| EP02730187A EP1397157A2 (de) | 2001-04-30 | 2002-04-22 | Ef-tu-bindende substanzen als antibakterielles mittel |
| JP2002584900A JP2004534016A (ja) | 2001-04-30 | 2002-04-22 | 抗菌剤 |
| KR10-2003-7014144A KR20040012774A (ko) | 2001-04-30 | 2002-04-22 | 항박테리아제 |
| IL15862702A IL158627A0 (en) | 2001-04-30 | 2002-04-22 | Antibacterial agent |
| CA002445995A CA2445995A1 (en) | 2001-04-30 | 2002-04-22 | Antibacterial agent |
| CNB028102185A CN1298739C (zh) | 2001-04-30 | 2002-04-22 | 抗菌剂 |
| PL02366836A PL366836A1 (en) | 2001-04-30 | 2002-04-22 | Antibacterial agent |
| NZ529662A NZ529662A (en) | 2001-04-30 | 2002-04-22 | Antibacterial agents that bind to EF-Tu used to inhibit cytoskeleton formation in bacterial cells |
| SK1479-2003A SK14792003A3 (sk) | 2001-04-30 | 2002-04-22 | Použitie látok naviazaných na EF-Tu, antibakteriálny prostriedok s obsahom látok naviazaných na EF-Tu a spôsob identifikácie nových antibakteriálnych účinných látok |
| CZ20033271A CZ20033271A3 (en) | 2001-04-30 | 2002-04-22 | Antibacterial agent |
| AU2002302555A AU2002302555B2 (en) | 2001-04-30 | 2002-04-22 | EF-Tu binding agent as antibacterial agent |
| EEP200300530A EE200300530A (et) | 2001-04-30 | 2002-04-22 | EF-Tu proteiiniga seostuvate ainete kasutamine antibakteriaalse vahendi valmistamiseks, sel viisil saadud antibakteerikum ning meetod uute bakterivastaste toimeainete identifitseerimiseks |
| BG108399A BG108399A (bg) | 2001-04-30 | 2003-12-01 | Ан'ибак'...риално 'р...д''во |
| US12/187,974 US20090048176A1 (en) | 2001-04-30 | 2008-08-07 | Antibacterial agent |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10121145 | 2001-04-30 | ||
| DE10129870A DE10129870A1 (de) | 2001-04-30 | 2001-06-21 | Antibakterielles Mittel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10129870A1 true DE10129870A1 (de) | 2002-11-07 |
Family
ID=7683257
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE10129870A Ceased DE10129870A1 (de) | 2001-04-30 | 2001-06-21 | Antibakterielles Mittel |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| US (2) | US20040198643A1 (de) |
| KR (1) | KR20040012774A (de) |
| DE (1) | DE10129870A1 (de) |
| ZA (1) | ZA200308413B (de) |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6551795B1 (en) * | 1998-02-18 | 2003-04-22 | Genome Therapeutics Corporation | Nucleic acid and amino acid sequences relating to pseudomonas aeruginosa for diagnostics and therapeutics |
-
2001
- 2001-06-21 DE DE10129870A patent/DE10129870A1/de not_active Ceased
-
2002
- 2002-04-22 US US10/476,385 patent/US20040198643A1/en not_active Abandoned
- 2002-04-22 KR KR10-2003-7014144A patent/KR20040012774A/ko not_active Withdrawn
-
2003
- 2003-10-29 ZA ZA200308413A patent/ZA200308413B/en unknown
-
2008
- 2008-08-07 US US12/187,974 patent/US20090048176A1/en not_active Abandoned
Non-Patent Citations (3)
| Title |
|---|
| BIOSIS-Abstr. 2001: 290 817 zu regula, J.T. (u.a.)Defining the mycoplasma "cytoskeleton": The protein composition of the Triton X-100 insoluble fration of the bacterium Mycoplasma pneumoniae determinet by 2-D gel electrophoresis and mass spectrometry. In: Microbiology, 20001, Vol. 147, No. 4, S. 1045-1057 * |
| CAPLUS-Abstr. 1993: 619 746 zu Landini, P. (u.a.):Sensitivity of elongation factor Tu (EF-TU) from different bacterial species to the antibiotics efrotomycikn, pulvomycin and DL 62 879. In: J. Gen. Microbiol., 1993, Vol. 139, No. 4, S. 769-74 * |
| CAPLUS-Abstr. 1995: 203 299 zu Lancini, G.C. (u.a.): The search for new Antibiotics. In: Chim. Ind., 1993, Vol. 75, No. 5, S. 363-368 * |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| KR20040012774A (ko) | 2004-02-11 |
| US20090048176A1 (en) | 2009-02-19 |
| ZA200308413B (en) | 2004-07-20 |
| US20040198643A1 (en) | 2004-10-07 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69412243T2 (de) | Biologisch aktive peptide aus funktionellen domaenen des bakteriziden/ die permeabilitaet erhoehenden proteins und ihre verwendung | |
| EP1379546B1 (de) | Peptid zur diagnose und therapie der alzheimer-demenz | |
| DE69932281T2 (de) | Antimikrobiell wirkendes Peptid | |
| DE69011102T2 (de) | Hydrophobe bindungsstelle für adhäsionspeptide. | |
| DE69429631T2 (de) | Conotoxinpeptide | |
| DE68923723T2 (de) | Modifizierter humaner G-CSF. | |
| DE69936315T2 (de) | Fragmente des wachstumsfaktors für bindegewebe (ctgf) und verfahren und anwendungen davon | |
| DE69133317T2 (de) | Strukturproteine durch künstliche Gene | |
| DE69621085T2 (de) | Peptide, die Beta-Faltblattstrukturen ausbilden und daraus hergestellte Gele | |
| DE69732709T2 (de) | Expressionsblockierung von virulenten faktoren in s. aureus | |
| DE102004051014A1 (de) | Chemisch modifizierte Peptidanaloga | |
| DE69426333T2 (de) | Verbesserungen von antibakterischen zusammensetzungen | |
| DE68924804T2 (de) | Polypeptid mit sich wiederholenden zelladhäsiven Hauptsequenzen. | |
| DE69435071T2 (de) | Das tumore unterdrückende protein prb2, damit zusammenhängende genprodukte, und die dafür kodierende dna | |
| EP1397157A2 (de) | Ef-tu-bindende substanzen als antibakterielles mittel | |
| DE69217763T2 (de) | Hexapeptide | |
| DE69232716T2 (de) | Peptide mit thrombospondin-ähnlicher Aktivität und ihre therapeutische Verwendung | |
| WO2002055552A2 (de) | Lösliche cyclische analoga des beta amyloiden peptides | |
| DE69735533T2 (de) | Lösliche Polypeptide bestehend aus der ersten Coiled coil Domäne aus Mensch- und Maus-Epimorphin | |
| DE69905392T2 (de) | Verwendung von einer pharmazeutischen zusammensetzung enthaltende ein antikrebs mittel und mindestens ein peptid | |
| DE10129870A1 (de) | Antibakterielles Mittel | |
| DE69032574T2 (de) | Antibakterielle- und antimalariapeptide | |
| DE3645095C2 (de) | Antikörper | |
| DE3124384A1 (de) | Dermatanpolysulfat, verfahren zu dessen herstellung und dieses enthaltendes virushemmendes mittel | |
| DE69717167T2 (de) | Lösliche proteine |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: SCHWIENHORST, ANDREAS, DR., 37083 GOETTINGEN, DE Owner name: KUCHENREUTHER, ULRICH, DR., 80539 MUENCHEN, DE Owner name: MAYER, FRANK, PROF. DR., 37120 BOVENDEN, DE Owner name: HEMPEL, RENE, DR., 37120 BOVENDEN, DE |
|
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: NOVOLOGIX GMBH, 37083 GOETTINGEN, DE |
|
| 8131 | Rejection |