DE10128854A1 - Schaltvorrichtung zum Schalten eines Getriebes - Google Patents
Schaltvorrichtung zum Schalten eines GetriebesInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Schaltvorrichtung für ein Gang-Wechselgetriebe, insbesondere für Kraftfahrzeuge, mit wenigstens einem Steuerkurventräger (10, 10a, 10b), der wenigstens eine Steuerkurve (12a, 12b) aufweist, und wenigstens einem der Steuerkurve zugeordneter Kurvenfolger, wobei die Steuerkurve und der zugeordnete wenigstens eine Kurvenfolger relativ zueinander verstellbar sind unter Abtastung der Steuerkurve durch den Kurvenfolger, wobei jedem Gang des Gang-Wechselgetriebes wenigstens ein Kurvenfolger und wenigstens ein Eingelegt-Abschnitt und wenigstens ein Nicht-Eingelegt-Abschnitt und wenigstens ein diese Abschnitte verbindender Übergangs-Abschnitt der oder einer Steuerkurve zugeordnet ist, wobei die Schaltvorrichtung dafür vorgesehen ist, unter Vermittlung wenigstens einer zugeordneten Schalteinrichtung des Getriebes in Abhängigkeit von Abtastzuständen des wenigstens einen Kurvenfolgers Getriebegänge einzulegen und herauszunehmen. Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, dass die Schaltvorrichtung zum Schalten eines Lastschalt- oder Doppelkupplungsgetriebes vorgesehen und dafür ausgelegt ist, dass in wenigstens einem Schaltzustand gleichzeitig zwei Gänge des Getriebes eingelegt sind.
Description
Die Erfindung betrifft eine Schaltvorrichtung für ein Gang-Wechselgetriebe,
insbesondere für Kraftfahrzeuge, mit wenigstens einem Steuerkurventräger,
der wenigstens eine Steuerkurve aufweist, und wenigstens einem der
Steuerkurve zugeordneten Kurvenfolger, wobei die Steuerkurve und der
zugeordnete wenigstens eine Kurvenfolger relativ zueinander verstellbar
sind unter Abtastung der Steuerkurve durch den Kurvenfolger, wobei jedem
Gang des Gang-Wechselgetriebes wenigstens ein Kurvenfolger und wenigs
tens ein Eingelegt-Abschnitt und wenigstens ein Nicht-Eingelegt-Abschnitt
und wenigstens ein diese Abschnitte verbindender Übergangs-Abschnitt
der oder einer Steuerkurve zugeordnet ist, wobei die Schaltvorrichtung
dafür vorgesehen ist, unter Vermittlung wenigstens einer zugeordneten
Schalteinrichtung des Getriebes in Abhängigkeit von Abtastzuständen des
wenigstens einen Kurvenfolgers Getriebegänge einzulegen und herauszu
nehmen, derart, dass für einen jeweiligen Getriebegang gilt: Der Gang ist
eingelegt, wenn sich der betreffende Kurvenfolger in einem dem Gang
zugeordneten Eingelegt-Abschnitt befindet, der Gang ist nicht eingelegt,
wenn sich der betreffende Kurvenfolger in einem Nicht-Eingelegt-Abschnitt
befindet, der Gang wird eingelegt, wenn der betreffende Kurvenfolger einen
Übergangs-Abschnitt zwischen einem Nicht-Eingelegt-Abschnitt und einem
Eingelegt-Abschnitt abtastet und sich dem Eingelegt-Abschnitt nähert und
der Gang wird herausgenommen, wenn der betreffende Kurvenfolger einen
Übergangs-Abschnitt zwischen einem Eingelegt-Abschnitt und einem Nicht-
Eingelegt-Abschnitt abtastet und sich dem Nicht-Eingelegt-Abschnitt nä
hert.
Derartige Schaltvorrichtungen oder Stellvorrichtungen sind in verschiede
nen Ausführungen bekannt. Es wird beispielsweise auf die DE 195 16 601 A1
und DE 195 09 477 A1 verwiesen. Derartige, in der Regel mit Schalt
walzen als Steuerkurventräger ausgeführte Vorrichtungen ermöglichen
ohne großen vorrichtungsmäßigen und steuerungsmäßigen Aufwand ein
sequentielles Schalten des zugeordneten Getriebes und werden zum Schal
ten von Motorradgetrieben schon länger verwendet. Für das Gebiet der
Vierrad-Kraftfahrzeuge wurde der Einsatz derartiger Schaltvorrichtungen im
Zusammenhang mit automatisierten Schaltgetrieben vorgeschlagen, wobei
im Hinblick auf die Möglichkeit, von einer rein sequentiellen Schaltweise
abzuweichen, verschiedene Weiterbildungsvorschläge gemacht wurden. So
schlägt die DE 195 09 477 A1 und auch die DE 195 16 651 A1 vor, die
stiftartigen, in Steuernuten der Steuerwalze eingreifenden Kurvenfolger in
Radialrichtung beweglich zu lagern, damit der Kurvenfolger (zutreffend
wohl auch als "Nutfolger" bezeichenbar) außer Eingriff mit der zugeord
neten Steuerkurve (Steuernut) bringbar ist, so dass beim Schalten zum
Abweichen von der sequentiellen Schaltfolge Gänge übersprungen werden
können.
Mit ähnlicher Zielsetzung schlägt die DE 195 43 645 A1 vor, Schaltnuten
abschnittsweise verbreitert auszuführen und die Schaltwalze insgesamt in
axialer Richtung verschiebbar zu lagern, so dass durch Axialverschiebungen
der Schaltwalze während Schaltvorgängen die Kurvenfolger, die in Ab
weichung von der sequentiellen Schaltfolge nicht betätigt werden sollen, in
Neutralstellung verbleiben können.
Demgegenüber schlägt die DE 199 24 335 A1 vor, nicht die gesamte
Schaltwalze axial verschiebbar auszuführen, sondern die Schaltwalze mit
axial verschieblichen, lokal einen Steuernutabschnitt seitlich begrenzenden
Seitenflächenabschnitten auszuführen, die im Bedarfsfall zur Verbreiterung
eines zugeordneten Steuernutabschnitts axial verschoben werden, so dass
der Nutfolger eine von dem verschiebbaren Seitenflächenabschnitt gebilde
ten, einen Eingelegt-Abschnitt und zwei Übergangs-Abschnitte aufweisen
den Schaltzacke unbeeinflusst, d. h. ohne Änderung seiner Axiallage,
passieren kann.
Gemäß beiden Vorschlägen wird der Nutfolger beim Passieren der Über
gangs-Abschnitte und des Eingelegt-Abschnitts in der permanent vorhande
nen (DE 195 43 645 A1) bzw. im Bedarfsfall geschaffenen (DE 199 24 335 A1)
Nutverbreiterung axial nicht geführt, da für den Nutfolger im
Bereich dieser lokalen Nutverbreiterung Seitenspiel in der Größenordnung
eines Mehrfachen der Abmessung des Nutfolgers in Seitenrichtung besteht.
Die DE 199 24 335 A1 schlägt ferner vor, zwei oder mehr Schaltwalzen
vorzusehen, um einen Gangwechsel mit überschneidender Betätigung von
zwei Getriebe-Schaltkupplungen durchzuführen, so dass die getriebeinterne
Schaltkupplung des einzulegenden Gangs bereits betätigt wird, wenn die
getriebeinterne Schaltkupplung des herauszunehmenden Gangs noch nicht
vollständig geöffnet ist. Hierdurch kann ein Zugkrafteinbruch während
eines Schaltvorgangs minimiert werden. In diesem Zusammenhang sieht die
DE 199 24 335 A1 vor, zwei vorgesehene Schaltwalzen unabhängig von
einander verdrehbar anzuordnen, so dass im Zusammenhang mit einem
Gangwechsel in überschneidender Weise auf die Schaltwalzen in aktiv
regelnder Form Einfluss genommen werden kann, wobei an eine adaptive
und auch selbstnachstellende Regelung gedacht ist, so dass Verschleiß an
den Steuerkurven der Schaltwalze ausgeglichen werden kann.
Ein weiterer in der DE 199 24 335 A1 gemachter Vorschlag geht dahinge
hend, mehrere Nutfolger in einer gemeinsamen Steuernut zu führen, die
verschiedenen Gängen des Getriebes zugeordnet sind. Gemäß den Aus
führungsbeispielen ist vorgesehen, dass einem einzelnen Nutfolger zwei
verschiedene Gänge zugeordnet sind, wobei eine Axialverlagerung in einer
Axialrichtung den einen Gang und eine Axialverlagerung in der hierzu
entgegengesetzten anderen Axialrichtung den anderen Gang einlegt.
In jüngerer Zeit haben automatisierte Lastschaltgetriebe bzw. Doppelkupp
lungsgetriebe ein starkes Interesse gefunden, da man sich auf Grundlage
eines derartigen Getriebes in Verbindung mit einer Mehrfach- bzw. Doppel
kupplungseinrichtung einen Fahrkomfort ähnlich wie bei einem automati
schen Getriebe mit Drehmomentwandler verspricht, ohne dass die Verluste
eines Drehmomentwandlers in Kauf genommen werden müssen. Bei be
kannten Lastschaltgetrieben ist eine hydraulische Schaltvorrichtung bei
spielsweise mit drei hydraulisch über sechs Magnetventile betätigbaren
Schaltmuffen vorgesehen, denen eine die Hydraulikdrücke bereitstellende
Hydraulikeinheit (HPU = Hydraulic Power Unit) zugeordnet ist. Eine der
artige hydraulische Betätigung des Getriebes bietet sich insbesondere bei
einem Antriebsstrang mit hydraulisch betätigbarer Mehrfach-Kupplungsein
richtung (ggf. Doppel-Kupplungseinrichtung) an, für die sowieso entspre
chende Hydraulikkomponenten vorhanden sein müssen.
Die Erfindung schlägt demgegenüber vor, von einer hydraulischen Betäti
gung des Lastschalt- oder Doppelkupplungsgetriebes abzuweichen und
stattdessen dem Getriebe eine Schaltvorrichtung der eingangs genannten
Art zuzuordnen, die zum Schalten des Lastschalt- oder Doppelkupplungs
getriebes vorgesehen und dafür ausgelegt ist, dass in wenigstens einem
Schaltzustand gleichzeitig zwei Gänge des Getriebes eingelegt sind.
Die erfindungsgemäße Schaltvorrichtung soll insbesondere ein sequentielles
Schalten des Getriebes ohne Zugkraftunterbrechung in Hochschaltrichtung
bzw. Herunterschaltrichtung ermöglichen. Hierfür kann die Schaltvorrich
tung dafür ausgelegt sein, dass beim Hochschalten zusätzlich zu einem
eingelegten niedrigeren Gang ein höherer Gang einlegbar ist, der niedrigere
Gand dann herausnehmbar ist und dann ggf. zusätzlich zu dem höheren
Gang ein noch höherer Gang einlegbar ist, bzw. dass beim Herunterschal
ten zusätzlich zu einem eingelegten höheren Gang ein niedrigerer Gang
einlegbar ist, der höhere Gang dann herausnehmbar ist und dann ggf.
zusätzlich zu dem niedrigeren Gang ein noch niedrigerer Gang einlegbar ist.
Es kann vorgesehen sein, dass wenigstens eine Steuerkurve (jeweils) von
wenigstens zwei gesonderten Kurvenfolgern abtastbar ist, die verschiede
nen Gängen des Gang-Wechselgetriebes zugeordnet sind oder/und dass
wenigstens ein Kurvenfolger vorgesehen ist, dem (jeweils) wenigstens zwei
verschiedene Gänge des Gang-Wechselgetriebes zugeordnet sind.
Auch im Zusammenhang mit dem Erfindungsvorschlag wird in erster Linie
daran gedacht, den Steuerkurventräger als um eine Drehachse drehbar
gelagerte Steuerkurvenwalze mit wenigstens einer sich über einen Walzen
umfang erstreckenden Steuerkurve auszuführen. Die Steuerkurvenwalze
kann vorteilhaft mit wenigstens einer Steuernut ausgeführt sein, die wenig
stens eine Steuerkurve bildet oder wenigstens eine Steuerkurve aufweist.
Besonders zweckmäßig ist, dass dem Kurvenfolger in einem Übergangs-
Abschnitt eine Verstellung in axialer Richtung bezogen auf eine Walzen
achse, insbesondere Walzendrehachse, aufgezwungen wird. Eine andere
Möglichkeit ist, dass dem Kurvenfolger in einem Übergangs-Abschnitt eine
Verstellung in radialer Richtung bezogen auf eine Walzenachse, ggf. Wal
zendrehachse, aufgezwungen wird.
Im Zusammenhang mit dem Erfindungsvorschlag ist es besonders vorteil
haft, wenn wenigstens zwei Steuerkurventräger, ggf. Steuerkurvenwalzen,
jeweils mit wenigstens einer Steuerkurve vorgesehen sind, die unabhängig
voneinander verstellbar; insbesondere um ein jeweilige oder gemeinsame
Drehachse verdrehbar sind, um von einer mittels der Schaltvorrichtung
schaltbaren sequentiellen Schaltfolge abzuweichen, beispielsweise wenigs
tens einen Gang in der sequentiellen Schaltfolge zu überspringen. Es soll
nach dem Weiterbildungsvorschlag primär nicht etwa ein überschneidender
Gangwechsel einstellbar bzw. einregelbar sein, sondern es soll vor allem
die Möglichkeit geschaffen werden, im Bedarfsfall von der sequentiellen
Schaltfolge abzuweichen, um beispielsweise einen oder mehrere Gänge in
der sequentiellen Schaltfolge zu überspringen. So ist es beispielsweise
möglich, die eine Steuerkurvenwalze während einer Verdrehung der ande
ren Steuerkurvenwalze nicht mitzudrehen, so dass beispielsweise ein Schal
ten vom 1. in den 3. Gang (oder umgekehrt) oder vom 3. in den 5. Gang
(oder umgekehrt) bzw. vom 2. in den 4. Gang (oder umgekehrt) möglich
wird, ggf. unter Inkaufnahme einer Zugkraftunterbrechung. In Verbindung
mit anderen, aus dem Stand der Technik bekannten bzw. nachfolgend noch
vorgeschlagenen Maßnahmen bzw. Ausgestaltungen, die gewissermaßen
ein "Überspringen" eines Einlegt-Abschnitts samt den zugeordneten Über
gangs-Abschnitten ermöglichen, kann durch die voneinander unabhängige
Verdrehbarkeit der Steuerkurvenwalzen auch ein Schalten zwischen weiter
auseinander liegenden gradzahligen und ungradzahligen Gängen, beispiels
weise vom 1. in den 5. Gang (oder umgekehrt) oder vom 2. in den 6. Gang
(oder umgekehrt) oder zwischen einem gradzahligen und ungradzahligen
Gang, die um mehr als einen Gang auseinander liegen, beispielsweise vom
1. in den 4. Gang (oder umgekehrt) oder vom 2. in den 5. Gang (oder
umgekehrt), ermöglicht werden, wobei der Schaltvorgang im letzteren Fall
ggf. ohne Zugkraftunterbrechung ausführbar ist. Es wurde bei den vor
angehenden Beispielen davon ausgegangen, dass die gradzahligen Gänge
einer ersten Getriebeeingangswelle und einer ersten der Schaltwalzen und
die ungradzahligen Getriebegänge einer zweiten Getriebeeingangswelle und
einer zweiten Steuerkurvenwalze zugeordnet sind.
Es sollte noch erwähnt werden, dass man die unabhängige Verstellbarkeit
der Steuerkurventräger auch im Zusammenhang mit einem rein sequentiel
len, zugkraftunterbrechungsfreien Schalten ausnutzen kann, um eine Fein
einstellung für die Überschneidungsschaltung vorzusehen, etwa um Ver
schleiß an den Steuerkurven auszugleichen (vgl. DE 199 24 335 A1).
Betreffend die Zuordnung von wenigstens zwei Kurvenfolgern zu einer
Steuerkurve wird weiterbildend vorgeschlagen, dass den wenigstens zwei
Kurvenfolgern jeweils wenigstens ein eigener Eingelegt-Abschnitt oder/und
wenigstens ein eigener Nicht-Eingelegt-Abschnitt oder/und wenigstens ein
eigener, diese Abschnitte verbindender Übergangsabschnitt zugeordnet
sind, wobei die verschiedenen Abschnitte sowie die Kurvenfolger entlang
der Steuerkurve gegeneinander versetzt sind. Eine andere Möglichkeit ist,
dass den wenigstens zwei Kurvenfolgern wenigstens ein gemeinsamer
Eingelegt-Abschnitt oder/und wenigstens ein gemeinsamer Nicht-Eingelegt-
Abschnitt oder/und wenigstens ein gemeinsamer, diese Abschnitte ver
bindender Übergangsabschnitt zugeordnet sind, wobei die Kurvenfolger
entlang der Steuerkurve gegeneinander versetzt sind.
Dabei kann vorgesehen sein, dass für zwei verschiedenen Gängen zugeord
nete Kurvenfolger, die eine gemeinsame Steuerkurve abtasten, eine Umset
zung der Abtastung in Bezug auf die Betätigung des Getriebes derart vor
gesehen ist, dass eine Verstellung des einen Kurvenfolgers in wenigstens
einem Übergangs-Abschnitt in einer ersten relativen Richtung zu einem
Einlegen des zugeordneten Gangs korrespondiert, dass eine Verstellung des
einen Kurvenfolgers in wenigstens einem Übergangs-Abschnitt in einer
zweiten, zur ersten entgegengesetzten relativen Richtung zu einem Heraus
nehmen des zugeordneten Gangs korrespondiert, dass eine Verstellung des
anderen Kurvenfolgers in wenigstens einem Übergangs-Abschnitt in der
ersten relativen Richtung zu einem Einlegen des zugeordneten Gangs
korrespondiert, und dass eine Verstellung des anderen Kurvenfolgers in
wenigstens einem Übergangs-Abschnitt in der zweiten relativen Richtung
zu einem Herausnehmen des zugeordneten Gangs korrespondiert. Eine
andere Möglichkeit ist, dass für zwei verschiedenen Gängen zugeordnete
Kurvenfolger, die eine gemeinsame Steuerkurve abtasten, eine Umsetzung
der Abtastung in Bezug auf die Betätigung des Getriebes derart vorgesehen
ist, dass eine Verstellung des einen Kurvenfolgers in wenigstens einem
Übergangs-Abschnitt in einer ersten relativen Richtung zu einem Einlegen
des zugeordneten Gangs korrespondiert, dass eine Verstellung des einen
Kurvenfolgers in wenigstens einem Übergangs-Abschnitt in einer zweiten,
zur ersten entgegengesetzten relativen Richtung zu einem Herausnehmen
des zugeordneten Gangs korrespondiert, dass eine Verstellung des
anderen Kurvenfolgers in wenigstens einem Übergangs-Abschnitt in der
ersten relativen Richtung zu einem Herausnehmen des zugeordneten Gangs
korrespondiert, und dass eine Verstellung des anderen Kurvenfolgers in
wenigstens einem Übergangs-Abschnitt in der zweiten relativen Richtung
zu einem Einlegen des zugeordneten Gangs korrespondiert.
Im Falle einer Zuordnung von wenigstens zwei verschiedenen Gängen zu
einem Kurvenfolger wird es regelmäßig zweckmäßig sein, eine Umsetzung
der Abtastung in Bezug auf die Betätigung des Getriebes derart vorzuse
hen, dass eine Verstellung des Kurvenfolgers in wenigstens einem Über
gangs-Abschnitt in einer ersten relativen Richtung zu einem Einlegen des
einen Gangs oder/und zu einem Herausnehmen des anderen Gangs korre
spondiert, dass eine Verstellung des Kurvenfolgers in wenigstens einem
Übergangs-Abschnitt in einer zweiten, zur ersten entgegengesetzten relati
ven Richtung zu einem Herausnehmen des einen Gangs oder/und zu einem
Einlegen des anderen Gangs korrespondiert, dass wenigstens ein Steuer
kurvenabschnitt dem Kurvenfolger als Eingelegt-Abschnitt in Bezug auf den
einen Gang und als Nicht-Eingelegt-Abschnitt in Bezug auf den anderen
Gang zugeordnet ist und dass wenigstens ein Steuerkurvenabschnitt dem
Kurvenfolger als Nicht-Eingelegt-Abschnitt in Bezug auf den einen Gang
und als Eingelegt-Abschnitt in Bezug auf den anderen Gang zugeordnet ist.
Es soll aber nicht ausgeschlossen sein, dass man eine "dreidimensionale"
Steuerkurvengestaltung derart vorsieht, dass beispielsweise die Betätigung
des einen Gangs aus einer radialen Verstellung des Kurvenfolgers und die
Betätigung des anderen Gangs aus einer axialen Verstellung des Kurvenfol
gers abgeleitet wird, wobei durch die "Dreidimensionalität" der Steuerkurve
auch mehr als zwei Gänge auf Grundlage eines gemeinsamen Kurvenfolgers
betätigbar sein können.
Für manche Betriebssituationen eines Kraftfahrzeugs bzw. Kraftfahrzeug-
Antriebsstrangs kann es vorteilhaft sein, dass in einem Schaltzustand der
Schaltvorrichtung der niedrigste Vorwärtsgang (1. Gang) und der Rück
wärtsgang des Getriebes gleichzeitig eingelegt sind. Ferner kann es vor
teilhaft sein, dass in einem Schaltzustand der zweitniedrigste Vorwärtsgang
(2. Gang) und der Rückwärtsgang des Getriebes gleichzeitig eingelegt sind.
Gleichzeitig einen Rückwärtsgang und einen Vorwärtsgang einzulegen kann
beispielsweise im Zusammenhang mit nasslaufenden Lamellen-Kupplungs
anordnungen einer Doppelkupplung zur Erzeugung von an den Reibflächen
der Lamellen auftretender Reibungswärme ausgenutzt werden, um ein
Kühlöl auf Betriebstemperatur zu bringen. Man betreibt dann die Doppel
kupplung mit definiertem Schlupf an ihren beiden Lamellen-Kupplungs
anordnungen, deren Ausgangsseiten über das Getriebe gegen Verdrehung
abgestützt sind. Gleichzeitig einen niedrigen Vorwärtsgang und den Rück
wärtsgang einzulegen kann auch für Rangiervorgänge sinnvoll sein.
Im Hinblick auf ein sequentielles, zugkraftunterbrechungsfreies Schalten
wird vorgeschlagen, dass in einem Schaltzustand der niedrigste Vorwärts
gang (1. Gang) und der zweitniedrigste Vorwärtsgang (2. Gang) des Getrie
bes gleichzeitig eingelegt sind oder/und dass in einem (weiteren) Schaltzu
stand der zweitniedrigste Vorwärtsgang (2. Gang) und der drittniedrigste
Vorwärtsgang (3. Gang) des Getriebes gleichzeitig eingelegt sind oder/und
dass in einem (weiteren) Schaltzustand der drittniedrigste Vorwärtsgang (3.
Gang) und der viertniedrigste Vorwärtsgang (4. Gang) des Getriebes gleich
zeitig eingelegt sind oder/und dass in einem (weiteren) Schaltzustand der
viertniedrigste Vorwärtsgang (4. Gang) und der fünftniedrigste Vorwärts
gang (5. Gang) des Getriebes gleichzeitig eingelegt sind oder/und dass in
einem (weiteren) Schaltzustand der fünftniedrigste Vorwärtsgang (5. Gang)
und der sechstniedrigste Vorwärtsgang (6. Gang) des Getriebes gleichzeitig
eingelegt sind.
Um ein nicht-sequentielles, aber trotzdem zugkraftunterbrechungsfreies
Schalten zu ermöglichen, kann vorgesehen sein, dass in einem Schaltzu
stand zwei um drei Gänge auseinanderliegende Vorwärtsgänge des Getrie
bes gleichzeitig eingelegt sind, beispielsweise der 1. und der 4. Gang oder
der 2. und der 5. Gang oder der 3. und der 6. Gang. Ferner kann für eine
noch größere Variabilität der Getriebe-Schaltbarkeit vorgesehen sein, dass
das Getriebe mittels der Schaltvorrichtung direkt zwischen zwei um zwei
oder vier Gänge auseinanderliegenden Vorwärtsgängen schaltbar ist, bei
spielsweise zwischen dem 1. und dem 3. Gang oder dem 2. und dem 4.
Gang oder dem 3. und dem 5. Gang oder dem 4. und dem 6. Gang, wobei
ein derartiges Schalten in der Regel über eine Leerlauf-Schaltstellung des
Getriebes gehen wird und dabei eine Zugkraftunterbrechung mit sich brin
gen wird.
Bei einer Ausführungsform ist vorgesehen, dass längs einer gemeinsamen
Steuerkurve ein dem zweitniedrigsten Vorwärtsgang (2. Gang) und dem
viertniedrigsten Vorwärtsgang (4. Gang) zugeordneter erster Kurvenfolger,
ein dem niedrigsten Vorwärtsgang (1. Gang) und dem drittniedrigsten
Vorwärtsgang (3. Gang) zugeordneter zweiter Kurvenfolger sowie ggf. ein
dem fünftniedrigsten Vorwärtsgang (5. Gang) zugeordneter dritter Kurven
folger sowie ggf. ein dem sechstniedrigsten Vorwärtsgang (6. Gang) zu
geordneter vierter Kurvenfolger in dieser Reihenfolge hintereinander an
geordnet sind. Bei einer anderen Ausführungsform ist vorgesehen, dass
längs einer gemeinsamen Steuerkurve ein dem niedrigsten Vorwärtsgang
(1. Gang) und dem drittniedrigsten Vorwärtsgang (3. Gang) zugeordneter
erster Kurvenfolger, ein dem zweitniedrigsten Vorwärtsgang (2. Gang) und
dem viertniedrigsten Vorwärtsgang (4. Gang) zugeordneter zweiter Kurven
folger sowie ggf. ein dem fünftniedrigsten Vorwärtsgang (5. Gang) zu
geordneter dritter Kurvenfolger sowie ggf. ein dem sechstniedrigsten Vor
wärtsgang (6. Gang) zugeordneter vierter Kurvenfolger in dieser Reihen
folge hintereinander angeordnet sind. In beiden Fällen kann vorgesehen
sein, dass ein dem Rückwärtsgang zugeordneter weiterer Kurvenfolger vor
dem ersten Kurvenfolger oder nach dem letzten der anderen Kurvenfolger
angeordnet ist.
Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform zeichnet sich dadurch aus,
dass längs einer gemeinsamen Steuerkurve ein dem Rückwärtsgang und
dem niedrigsten Vorwärtsgang (1. Gang) zugeordneter erster Kurvenfolger,
ein dem zweitniedrigsten Vorwärtsgang (2. Gang) und dem viertniedrigsten
Vorwärtsgang (4. Gang) zugeordneter zweiter Kurvenfolger und ein dem
drittniedrigsten Vorwärtsgang (3. Gang) sowie ggf. dem fünftniedrigsten
Vorwärtsgang (5. Gang) zugeordneter dritter Kurvenfolger sowie ggf. ein
dem sechstniedrigsten Vorwärtsgang (6. Gang) zugeordneter vierter Kur
venfolger in dieser Reihenfolge hintereinander angeordnet sind.
Im Zusammenhang mit einer erfindungsgemäßen Schaltvorrichtung können
die Lehren des Standes der Technik hinsichtlich des "Überspringens" von
Gängen angewendet werden. Beispielsweise kann man im Falle von Steuer
nuten ständig verbreiterte oder durch Verstellen eines Seitenwandab
schnitts verbreitbare Steuernutabschnitte vorsehen, ggf. in Verbindung mit
einer axialen Verschiebbarkeit einer die Steuernut bzw. Steuernuten auf
weisenden Steuerkurvenwalze. Auch kann man einen Nutfolger durch
Verstellung in radialer Richtung außer Eingriff mit der Steuernut bringen,
um einen oder mehrere Gänge in einer sequentiellen Schaltfolge zu über
springen bzw. eine nicht beabsichtigte bzw. technisch unsinnige Betätigung
eines Getriebegangs zu verhindern.
In Abweichung von den aus dem Stand der Technik bekannten Lehren kann
in Weiterbildung der erfindungsgemäßen Schaltvorrichtung bzw. als eigen
ständiger Erfindungsvorschlag für eine Schaltvorrichtung der eingangs
genannten Art vorgesehen sein, dass an wenigstens eine Steuerkurve
wenigstens ein Umgehungs-Steuerkurvenabschnitt angeschlossen oder
anschließbar ist, derart, dass ein aus einem Nicht-Eingelegt-Abschnitt
kommender, diesen ggf. abtastender Kurvenfolger entlang dem Umge
hungs-Steuerkurvenabschnitt an wenigstens einem folgenden Eingelegt-
Abschnitt samt wenigstens einem zugeordneten Übergangs-Abschnitt
vorbei führbar ist, um ein Einlegen des betreffenden Gangs zu vermeiden,
oder/und dass an wenigstens eine Steuerkurve wenigstens ein Umgehungs-
Steuerkurvenabschnitt angeschlossen oder anschließbar ist, derart, dass
ein aus einem Eingelegt-Abschnitt kommender, diesen ggf. abtastender
Kurvenfolger entlang dem Umgehungs-Steuerkurvenabschnitt an wenig
stens einem folgenden Nicht-Eingelegt-Abschnitt samt wenigstens einem
zugeordneten Übergangs-Abschnitt vorbei führbar ist, um ein Herausneh
men des betreffenden Gangs zu vermeiden, wobei der Kurvenfolger im
Bereich der Steuerkurve sowie im Bereich des Umgehungs-Steuerkurven
abschnitts stets nach Maßgabe Steuerkurve bzw. des Umgehungs-Steuer
kurvenabschnitts definiert geführt ist, auch wenn in Abweichung von der
vorgegebenen sequentiellen Schaltfolge ein Gang übersprungen wird bzw.
eingelegt bleibt.
Nach diesem Erfindungs- bzw. Weiterbildungsvorschlag ist vorgesehen,
dass der Kurvenfolger in Betrieb ständig an der Steuerkurve bzw. an dem
Umgehungs-Steuerkurvenabschnitt geführt ist, so dass undefinierte Zu
stände der Schaltvorrichtung und damit ggf. des Getriebes vermieden
werden. Im Falle eines als Nutfolger ausgebildeten Kurvenfolgers werden
nach dem Vorschlag Nutverbreiterungen, die keine Seitenführung für den
Kurvenfolger geben, vermieden. Allgemein gesprochen wird insbesondere
daran gedacht, dass der Kurvenfolger in einem Umgehungs-Steuerkurven
abschnitt in axialer Richtung oder/und in radialer Richtung definiert geführt
ist, und zwar zumindest jeweils in jener Richtung, die einer Verstellrichtung
des Kurvenfolgers in einem Übergangs-Abschnitt entspricht.
Im Falle einer als Steuernut ausgeführten Steuerkurve wird insbesondere
daran gedacht, dass der zugeordnete Kurverfolger als Nutfolger stets in
einen jeweiligen Nutabschnitt eingreift, also die Nut nicht in radialer Rich
tung verlässt.
Eine bevorzugte Ausgestaltung der Schaltvorrichtung nach dem Erfindungs
vorschlag bzw. Weiterbildungsvorschlag zeichnet sich dadurch aus, dass
wenigstens eine einer Steuerkurve zugeordnete Steuerkurvenweiche mit
wenigstens einem verstellbaren Führungsteil vorgesehen ist, wobei in einer
ersten Führungsstellung des Führungsteils der Kurvenfolger aus dem Nicht-
Eingelegt-Abschnitt über einen Übergangs-Abschnitt in den Eingelegt-
Abschnitt führbar ist bzw. aus dem Eingelegt-Abschnitt über einen Über
gangs-Abschnitt in den Nicht-Eingelegt-Abschnitt führbar ist und in einer
zweiten Führungsstellung des Führungsteils der Kurvenfolger aus dem
Nicht-Eingelegt-Abschnitt bzw. aus dem Eingelegt-Abschnitt in einen Um
gehungs-Steuerkurvenabschnitt führbar ist. Das Führungsteil kann bezogen
auf eine in einem Übergangsbereich dem Kurvenfolger aufgezwungene
relative Verstellrichtung in einer zur Verstellrichtung nicht orthogonalen,
vorzugsweise zumindest näherungsweise parallelen Richtung verstellbar ist.
Eine andere Möglichkeit ist, dass das Führungsteil einer zur genannten
Verstellrichtung nicht parallelen, vorzugsweise zumindest näherungsweise
orthogonalen Richtung verstellbar ist. Betreffend eine Steuerkurvenwalze
wird vorgeschlagen, dass das Führungsteil zumindest näherungsweise in
axialer Richtung oder zumindest näherungsweise in radialer Richtung bezo
gen auf die Walzenachse, ggf. Walzendrehachse, verstellbar ist.
Eine andere Möglichkeit ist, dass das Führungsteil relativ zu einer Bezugs
linie des Steuerkurventrägers verschwenkbar ist.
Eine Alternative zu der Ausbildung des Steuerkurventrägers mit einer ein
verstellbares Führungsteil aufweisenden Steuerkurvenweiche wird vor
geschlagen, dass wenigstens eine einer Steuerkurve zugeordnete Steuer
kurvenverzweigung vorgesehen ist, an der die Steuerkurve an einem Umge
hungs-Steuerkurvenabschnitt angeschlossen ist, derart, dass der Kurvenfol
ger durch relative Verstellung in den Umgehungs-Steuerkurvenabschnitt
einschleusbar ist. Eine derartige Steuerkurvenverzweigung mag zutreffend
auch als Steuerkurvenweiche bezeichenbar sein, soll aber kein verstellbares
Führungsteil aufweisen, so dass der Umgehungs-Steuerkurvenabschnitt
gewissermaßen ständig an der Steuerkurve angeschlossen ist. Zum Ein
schleusen des Kurvenfolgers in den Umgehungs-Steuerkurvenabschnitt
kann eine Verstellung der Kurvenfolgers in einer Richtung vorgesehen sein,
die nicht orthogonal, vorzugsweise zumindest näherungsweise parallel zu
einer in einen Übergangs-Abschnitt dem Kurvenfolger aufgezwungenen
relativen Verstellrichtung ist. Beispielsweise kann im Falle einer Steuerkur
venwalze eine relative Verstellung des Kurvenfolgers in axialer Richtung für
das Einschleusen vorgesehen sein, wobei die axiale Verstellung beispiels
weise durch eine axiale Verschiebung der Steuerkurvenwalze erreicht
werden kann.
Eine andere Möglichkeit ist, dass die Steuerkurvenverzweigung zum Ein
schleusen des Kurvenfolgers in den Umgehungs-Steuerkurvenabschnitt eine
Verstellung des Kurvenfolgers in einer Richtung vorsieht, die nicht parallel,
vorzugsweise zumindest näherungsweise orthogonal zu einer in einem
Übergangs-Abschnitt dem Kurvenfolger aufgezwungenen relativen Verstell
richtung ist. Im Falle einer Steuerkurvenwalze kann beispielsweise eine
Verstellung des Kurvenfolgers in radialer Richtung vorgesehen sein, um den
Kurvenfolger in den Umgehungs-Steuerkurvenabschnitt einzuschleusen.
Aus dem Vorangehenden ergibt sich, dass die Steuerkurvenwalze bzw.
wenigstens eine der Steuerkurvenwalzen als Ganzes bezogen auf die
Drehachse axial verschiebbar sein kann, beispielsweise im Hinblick auf das
angesprochene Einschleusen.
Betreffend die Ausbildung des Steuerkurventrägers mit einer Steuerkurven
weiche mit wenigstens einem verstellbaren Führungsteil wird für den Fall
einer oder mehrerer Steuerkurvenwalzen vorgeschlagen, dass die Steuer
kurvenwalze oder wenigstens eine der Steuerkurvenwalzen einerseits und
wenigstens ein wenigstens einem Führungsteil angeordnetes Walzeninneres
der betreffenden Steuerkurvenwalze andererseits relativ zueinander axial
verstellbar oder/und relativ zueinander verdrehbar sind, wobei das Füh
rungsteil durch axiale Verstellung oder/und Verdrehen der Steuerkurven
walze und des Walzeninneren relativ zueinander zwischen der ersten Füh
rungsstellung und der zweiten Führungsstellung verstellbar ist.
Die Erfindung betrifft ferner einen Kraftfahrzeug-Antriebsstrang mit einer
Antriebseinheit, einem Getriebe und einer dazwischen angeordneten Kupp
lungseinrichtung, wobei dem Getriebe eine erfindungsgemäße Schaltvor
richtung zugeordnet ist. Es wird vor allem, aber nicht ausschließlich, an
einen Antriebsstrang mit einer Mehrfach-Kupplungseinrichtung und einem
Lastschalt- oder Doppelkupplungsgetriebe gedacht, wobei die Kupplungs
einrichtung eine einer ersten Getriebeeingangswelle zugeordnete erste
Kupplungsanordnung (ggf. nasslaufende Lamellen-Kupplungsanordnung
oder trockenlaufende Kupplungsanordnung) und eine einer zweiten Getrie
beeingangswelle zugeordnete zweite Kupplungsanordnung (ggf. nasslau
fende Lamellen-Kupplungsanordnung oder trockenlaufende Kupplungs
anordnung) aufweist.
Die Erfindung betrifft ferner ein Kraftfahrzeug mit einem erfindungsgemä
ßen Antriebsstrang bzw. einem Getriebe, das über eine erfindungsgemäße
Schaltvorrichtung schaltbar ist.
Die Erfindung wird im Folgenden anhand von in den Figuren gezeigten
Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Fig. 1 zeigt schematisch eine Schaltwalze einer herkömmlichen Schalt
vorrichtung für ein Gang-Wechselgetriebe, die ein sequentiel
les Schalten des Getriebes ermöglicht.
Fig. 2 zeigt eine Möglichkeit auf, wie bei einer an sich zum sequen
tiellen Schalten dienenden Schaltwalze von der sequentiellen
Schaltfolge abgewichen werden kann.
Fig. 3 zeigt eine weitere Möglichkeit auf, wie bei einer Schaltwalze
zum sequentiellen Schalten eines Getriebes von einer sequen
tiellen Schaltfolge abgewichen werden kann.
Fig. 4 zeigt eine weitere Möglichkeit auf, wie mittels einer Steuer
kurvenweiche bei einer Schaltwalze zum sequentiellen Schal
ten eines Getriebes von einer sequentiellen Schaltfolge abge
wichen werden kann.
Fig. 5 zeigt einen Schnitt durch eine Schaltwalze gemäß Fig. 4 nach
Linie V-V in Fig. 4.
Fig. 6 zeigt eine Axialansicht auf ein in Axialrichtung bezogen auf
die Schaltwalze verschiebbares Führungsteil samt zugeord
netem Haltering der in den Fig. 4 und 5 gezeigten Steuerkur
venweiche gemäß Sichtrichtung VI in Fig. 5.
Fig. 7 zeigt ein weiteres Beispiel einer ein Abweichen von einer
sequentiellen Schaltfolge ermöglichenden Steuerkurvenweiche
mit einem radial verstellbaren Führungsteil.
Fig. 8 zeigt einen Schnitt durch eine der Fig. 7 entsprechende Steu
erkurvenwalze nach Linie VIII-VIII in Fig. 7.
Fig. 9 zeigt eine Schaltwalzenanordnung mit zwei gesonderten,
unabhängig voneinander verdrehbaren Schaltwalzen.
Fig. 10 zeigt eine weitere Schaltwalzenanordnung mit zwei mittels
eines Motors gemeinsam und zueinander synchron verdreh
baren Schaltwalzen, die vermittels eines weiteren Motors
relativ zueinander verdrehbar sind.
Fig. 11 zeigt in Fig. 11a eine Abwicklung einer Schaltwalze mit zwei
Steuernuten, die einem Doppelkupplungs- oder Lastschaltge
triebe zugeordnet ist und vorsieht, dass in Zuordnung zu
beiden Getriebeeingangswellen jeweils ein Getriebegang ein
gelegt werden kann, und in Fig. 11a Abwicklungen von zwei
gesonderten, jeweils eine entsprechende Steuernut aufwei
senden Schaltwalzen.
Fig. 12 zeigt Abwicklungen von zwei Steuernuten einer einem Doppelkupplungs-
oder Lastschaltgetriebe zugeordneten Schaltwalze für ver
schiedene, jeweils durch die Position eines Schaltstifts ge
kennzeichnete Schaltzustände.
Fig. 13 zeigt in Fig. 13a eine Schaltnut einer Schaltwalze, die zum
sequentiellen Schalten eines Doppelkupplungsgetriebes auf
Grundlage von insgesamt fünf in der Nut geführten Schalt
stiften vorgesehen ist, in Fig. 13b die Steuernut für verschie
dene, durch Positionen der Schaltstifte gekennzeichnete
Schaltzustände, und in Fig. 13c die Steuernut für einen weite
ren, durch die Position der Schaltstifte gekennzeichneten
Schaltzustand.
Fig. 14 zeigt in einer Darstellung entsprechend Fig. 13b und Fig. 13c
ein weiteres Ausführungsbeispiel einer zum sequentiellen
Schalten eines Doppelkupplungsgetriebes vorgesehenen Steu
ernut einer Schaltwalze auf Grundlage von mehreren in der
Nut geführten Schaltstiften.
Fig. 15 zeigt in einer Darstellung entsprechend Fig. 13b bzw. Fig. 13c
ein weiteres Ausführungsbeispiel einer zum sequentiellen
Schalten eines Doppelkupplungsgetriebes vorgesehenen Steu
ernut einer Schaltwalze auf Grundlage von mehreren in der
Nut geführten Schaltstiften.
Fig. 16 zeigt in einer Darstellung entsprechend Fig. 13b bzw. 13c ein
weiteres Ausführungsbeispiel einer zum Schalten eines Dop
pelkupplungsgetriebes vorgesehenen Steuernut einer Schalt
walze, bei der das Schalten auf Grundlage von mehreren in
der Steuernut geführten Schaltstiften erfolgt.
Fig. 17 zeigt in einer Darstellung entsprechend Fig. 13b bzw. 13c ein
weiteres Ausführungsbeispiel einer zum Schalten eines Dop
pelkupplungsgetriebes vorgesehenen Steuernut einer Schalt
walze, bei der das Schalten auf Grundlage von mehreren in
der Steuernut geführten Schaltstiften erfolgt.
Fig. 18 zeigt in einer Darstellung entsprechend Fig. 13b bzw. 13c ein
weiteres Ausführungsbeispiel einer zum Schalten eines Dop
pelkupplungsgetriebes vorgesehenen Steuernut einer Schalt
walze, bei der das Schalten auf Grundlage von mehreren in
der Steuernut geführten Schaltstiften erfolgt.
Fig. 19 zeigt in Fig. 19a ein Ausführungsbeispiel samt einer Ausfüh
rungsvariante einer zum sequentiellen Schalten eines Doppel
kupplungsgetriebes vorgesehenen Steuerwalze mit zwei Steu
ernuten, in denen insgesamt drei Schaltstifte geführt sind,
und in Fig. 19b eine schematische Darstellung eines Doppel
kupplungsgetriebes mit fünf Vorwärtsgängen und einem Rück
wärtsgang, das hinsichtlich den Betätigungsrichtungen dem
Beispiel der Fig. 19a entspricht.
Fig. 1 veranschaulicht die prinzipielle Funktionsweise herkömmlicher
Schaltwalzen, die zur sequentiellen Betätigung von Schaltgetrieben
geeignet sind. In wenigstens einer Führungs- oder Steuernut 12 der mittels
eines Motors, insbesondere Elektromotors 14 drehbaren Schaltwalze 10 ist
wenigstens ein beispielsweise stiftförmiger Nutfolger 16 geführt, der im
Falle der in Fig. 1 gezeigten Stiftform zutreffend als Schaltstift bezeichen
bar ist. Der Nutfolger (im Folgenden Schaltstift genannt) 16 ist bezogen auf
die Drehachse der Schaltwalze 10 axial verschiebbar gelagert und mit einer
Schalteinrichtung (Synchronisationseinheit, Schaltmuffen und dergleichen)
des zugeordneten Getriebes verbunden. Soll nun ein Gang geschaltet
werden, der mit dem Stift gekoppelt ist, wird die Schaltwalze 20 vermittels
des Elektromotors 14 gedreht, bis der Stift über einen Übergangs-Abschnitt
20 bzw. 24 (je nach Drehrichtung) in einen Eingelegt-Abschnitt 22 der
Steuernut 12 relativ zur Schaltwalze 10 verschoben ist unter entsprechen
der Verschiebung des Schaltstifts 16 in axialer Richtung. Die vom Schalt
stift 16 im Übergangs-Abschnitt erfahrene Axialverschiebung bewirkt das
Einlegen des dem Schaltstift 16 zugeordneten Gange. Wird die Schaltwalze
10 weiter gedreht, so wird der Schaltstift 16 im Übergangsabschnitt 24
bzw. 22 der Steuernut 12 axial zurückverschoben und damit der betref
fende Gang wieder ausgelegt (herausgenommen).
In der Steuernut 12 können mehrere, verschiedenen Gängen zugeordnete
Schaltstifte geführt sein, wobei ein einzelner Schaltstift ggf. auch mehreren
Gängen zugeordnet sein kann, nämlich derart, dass eine Axialverschiebung
des Schaltstiftes aus einer Neutralposition in eine Richtung einen Gang
einlegt und eine Axialverschiebung des Stifts aus der Neutralposition in der
anderen Axialrichtung einen anderen Gang einlegt.
Im Stand der Technik wurden verschiedene Vorschläge gemacht, wie bei
einer derartigen Schaltwalze von der vorgegebenen sequentiellen Schalt
folge abgewichen werden kann. So ist es an sich bekannt, den Schaltstift
16 durch Radialbewegung außer Eingriff mit der Steuernut zu bringen, wie
dies durch den Doppelpfeil 26 angedeutet ist. Dies ermöglicht, dass sich
eine den Eingelegt-Abschnitt 22 und die beiden Übergangs-Abschnitte 20
und 24 definierende Schaltzacke 28 der Schaltwalze unter dem Eingriff
ende des Schaltstifts vorbeibewegen kann, ohne eine axiale Verschiebung
des Schaltstiftes zu induzieren.
Anstelle eines "Abhebens" des Schaltstifts bzw. der Schaltstifte aus der
jeweiligen Steuernut kann man, wie hier vorgeschlagen wird, auch vor
sehen, die Schaltwalze in einer radialen Richtung weg bzw. hin zum Schalt
stift bewegbar zu lagern, so dass die Schaltwalze zum Weiterdrehen ohne
Betätigung des Schaltstifts mit diesem außen Eingriff gebracht werden
kann, die Schaltwalze dann weiter gedreht werden kann, und die Schalt
walze dann anschließend wieder in Betätigungseingriff mit dem Schaltstift
gebracht werden kann.
Ferner ist es bekannt, Schaltnuten abschnittsweise verbreitert auszuführen
und die Schaltwalze axial verschiebbar zu lagern, so dass Schaltzacken am
Schaltstift vorbeibewegt werden können, ohne den Schaltstift axial zu
betätigen. Anstelle einer nur abschnittsweisen Verbreiterung der Schaltnut
kann die Schaltnut auch insgesamt in axialer Richtung verbreitert sein, wie
dies hier unter Bezugnahme auf Fig. 2 vorgeschlagen wird, wobei die
Nutbreite a mindestens gleich der Stiftbreite b zuzüglich der Schaltbreite c
sein sollte, so dass durch Axialverschiebung (Doppelpfeil 30) der Schalt
walze um eine Strecke entsprechend der Schaltbreite c die Schaltzacke 28
bzw. mehrere Schaltzacken wirksam geschaltet bzw. unwirksam geschaltet
werden können.
Die Ausführung der Steuernut in einem Bereich bzw. insgesamt mit einer
Breite, die die entsprechende Seitenabmessung des Nutfolgers, speziell
Schaltstifts deutlich überschreitet, bedeutet, dass der Nutfolger (Schaltstift)
zumindest bereichsweise in der Steuernut nicht in beiden axialen Richtun
gen geführt ist. Demgegenüber ist beim Ausführungsbeispiel der Fig. 3
anstelle einer breiten oder verbreiterten Steuernut im Umfang der Schalt
walze parallel zur wenigstens einen Eingelegt-Abschnitt 22 und entspre
chende Übergangs-Abschnitte 20 und 24 aufweisenden Steuernut 12 eine
Umgehungs-Steuernut 40 ausgebildet, in der der Schaltstift 16 gewisser
maßen an der Schaltzacke 28 vorbeigeführt werden kann, ohne dass der
Schaltstift in axialer Richtung verstellt wird. Zur Überführung des Schalt
stifts 16 zwischen der den Schaltstift in axialer Richtung betätigenden
Steuernut 12 und der hierzu parallelen (von den Bereichen 20, 22 und 24
abgesehen) Umgehungs-Steuernut 40 sind zwischen den Nuten Durch
gänge 42 ausgebildet, die bei entsprechender Axialverschiebung (Doppel
pfeil 30) der Schaltwalze eine Überführung des Schaltstifts 42 zwischen
den beiden Steuernuten ermöglichen, wobei der Schaltstift axial stationär
bleibt. Ist dem Schaltstift nur ein Gang zugeordnet, so steht noch die zur
Betätigungsrichtung entgegengesetzte Axialrichtung als Freiheitsgrad des
Stiftes zur Verfügung, so dass man anstelle einer Axialverschiebung der
Schaltwalze auch eine axiale Verstellung des Schaltstifts dafür verwenden
kann, den Schaltstift durch die Durchgänge 42 zwischen den beiden Steu
ernuten 12 und 40 zu überführen.
Sowohl bei Nutverbreiterungen als auch bei Vorsehen einer Umgehungs-
Steuernut entsprechend Fig. 3 mit zugeordneten Durchbrüchen ist zu
beachten, dass in dem Falle, dass eine Schaltwalze mehrere Steuernuten
jeweils mit wenigstens einem Schaltstift aufweist, entsprechende Ver
breiterungen bzw. Umgehungs-Steuernuten und Durchgänge auch für die
anderen Steuernuten vorgesehen werden müssen, wenn die Überspringung
eines Schaltzackens auf Grundlage einer axialen Verschiebung der Schalt
walze erfolgen soll, da sonst die axiale Verschiebung der Schaltwalze durch
die anderen Schaltstifte blockiert wird bzw. die anderen Schaltstifte gewis
sermaßen unbeabsichtigt axial betätigt werden.
In den Fig. 4 bis 6 ist ein Ausführungsbeispiel einer Schaltwalze gezeigt,
die mit einer Art Weiche 50 auf Grundlage eines axial verschiebbaren
Führungsteils 52 ausgeführt ist, um in einer sequentiellen Schaltfolge einen
der Weiche zugeordneten Gang überspringen zu können. In der linken
Teilfigur von Fig. 4 ist das Führungsteil 52 in einer Axialposition, in der es
zusammen mit dem Schaltzackenabschnitt 28 den Schaltstift 16 bei ent
sprechender Rotation der Schaltwalze axial auslenkt und so den zugeord
neten Getriebegang einlegt. Wird das Führungsteil 52 axial verschoben, wie
in der rechten Teilfigur von Fig. 4 gezeigt, so macht das Führungsteil 52
den Weg in einen Umgehungs-Steuerkurvenabschnitt 40 frei, durch den der
Schaltstift 16 ohne axiale Verstellung und dementsprechend ohne Betäti
gung des Getriebes an der Schaltzacke 28 vorbeigeführt werden kann, so
dass der entsprechende Getriebegang in der sequentiellen Schaltfolge
übersprungen wird.
Gemäß Fig. 5 und 6 kann das auch als Führungskontur bezeichenbare
Führungsteil 52 auf einem Ring 54 befestigt sein, der gegenüber einer
Betätigungsstange oder -welle 56 verdrehbar ist und so der Rotationsbewe
gung der Schaltwalze folgen kann. Die Betätigungsstange 56 steht bei
spielsweise über eine Mitnehmerscheibe 58 mit dem Ring 54 und damit
dem Führungsteil 52 in Mitnahmeeingriff, so dass durch axiale Verschie
bung (Doppelpfeil 60) der Betätigungsstange 56 das Führungsteil 59 zwi
schen den beiden in Fig. 4 gezeigten Axialpositionen verschiebbar ist. Die
Mitnehmerscheibe 58 kann beispielsweise vermittels Schrauben 62 an der
Betätigungsstange 56 befestigt sein. Die axiale Verschiebebewegung der
Betätigungsstange 56 kann beispielsweise durch einen Hubkolben oder
einen Gewindetrieb erzeugt werden.
Eine anders geartete Steuerkurvenweiche 50' ist in den Fig. 7 und 8 ge
zeigt. Hier ist ein radial in der Schaltwalze versenkbares Führungsteil 52'
vorgesehen, das den Schaltstift 16 entweder in die Bereiche 20, 22 und 24
der Steuernut 12 umlenkt, um einen Getriebegang zuerst einzulegen und
dann wieder herauszunehmen (radial äußere Position des Führungsteils 22')
oder den Steuerstift 16 in den Umgehungs-Steuerkurvenabschnitt 40
durchlässt, um in einer sequentiellen Schaltfolge einen Getriebegang zu
überspringen (radial innere Position des Führungsteils 52').
Die geschilderte Hubbewegung (Doppelpfeil 70) des Führungsteils 52 kann
diesem gemäß Fig. 8 unter Vermittlung einer axial verschiebbaren (Doppel
pfeil 60) Betätigungsstange 56' mit einem Betätigungsnocken 71 erteilt
werden, der auf einen dem Führungsteil 52' zugeordneten Nockenabtast
kopf 72 wirkt, wobei vorzugsweise eine Vorspannfederanordnung 74
vorgesehen ist, die den Nockenabtastkopf 72 und damit das Führungsteil
52' in Richtung nach radial innen vorspannt.
Die Betätigungsstange oder -welle 56' kann sich mit der Schaltwalze
mitdrehen oder, im Falle einer rotationssymmetrischen Nocke 71, stationär
sein.
Um eine vorgegebene sequentielle Schaltfolge hinsichtlich des aufeinander
abgestimmten Betätigens der Getriebegänge gezielt beeinflussen zu können
und insbesondere von der vorgegebenen sequentiellen Schaltfolge leicht
abweichen zu können, kann man mehrere, unabhängig voneinander dreh
bare Schaltwalzen vorsehen. Fig. 9 zeigt ein Beispiel mit zwei Schaltwalzen
10a und 10b, die jeweils durch einen eigenen Elektromotor 14a bzw. 14b
verdrehbar sind und jeweils wenigstens eine Steuernut 12a bzw. 12b mit
wenigstens einem darin geführten Nutfolger 16a bzw. 16b aufweisen. Es
bietet sich beispielsweise an, die gradzahligen Getriebegänge durch die eine
Schaltwalze und die ungradzahligen Getriebegänge durch die andere Schalt
walze schalten zu lassen, so dass man beispielsweise durch Verdrehung
der dem ersten Gang zugeordneten Schaltwalze direkt in den 3. Gang und
von diesem in den 5. Gang schalten kann, während die andere Schaltwalze
ihre momentane Drehposition hält oder abgestimmt mitgedreht wird. Um
letzteres ohne Störung der von der ersten Schaltwalze vorgenommenen
Schaltvorgänge zu ermöglichen, ist es zweckmäßig, für beide Schaltwalzen
die Möglichkeit zu realisieren, dass ein jeweiliger Nutfolger einen Getriebe
gang überspringen kann. Hierzu können Nutverbreiterungen in Kombination
mit einer axialen Verschiebbarkeit der betreffenden Schaltwalze, Steuernut
weichen entsprechend beispielsweise Fig. 4 bis 7 oder die Vorschläge
gemäß Fig. 2 und 3 realisiert sein.
Fig. 10 zeigt schematisch eine Konfiguration, bei der ein erster Elektromo
tor 14 mit zwei Schaltwalzen 10a und 1 Ob in Antriebsverbindung steht und
diese gemeinsam verdrehen kann. Ein die Schaltwalze 10a und 10b verbin
dender, sich mit der Schaltwalze 10a mitdrehender Motor 15 dient dazu,
die beiden Schaltwalzen relativ zueinander zu verdrehen. Es ergibt sich der
Vorteil, dass man für das normale sequentielle Schalten nur den Elektromo
tor 14 ansteuern muss, während der Motor 15 nur zur Feinabstimmung des
Verdrehens der beiden Schaltwalzen bzw. für Abweichungen von der
sequentiellen Schaltfolgen angesteuert wird. Der Motor 15 kann mit ein-
und ausrückbaren Koppelmitteln versehen sein, die wahlweise die beiden
Schaltwalzen zur gemeinsamen Drehung miteinander verkoppeln bzw. die
Relativverdrehbarkeit freigeben.
Die Erfinder der vorliegenden Anmeldung haben erkannt, dass man auf
Grundlage von Schaltwalzen und Nutfolgern oder dergleichen (allgemein:
auf Grundlage von Steuerkurven und Kurvenfolgern) auch sogenannte
Lastschalt- oder Doppelkupplungsgetriebe schalten kann. Diese Getriebe,
die in jüngerer Zeit ein größeres Interesse gefunden haben, ermöglichen in
Verbindung mit einer sogenannten Mehrfach- oder Doppelkupplung ein
Schalten des Getriebes ohne Zugkraftunterbrechung, bei dem ein einer
Getriebeeingangswelle zugeordneter Ausgangsgang und ein einer anderen
Getriebeeingangswelle zugeordneter Zielgang einander überschneidend in
der Weise betätigt werden, dass ausgehend von einem Zustand, in dem nur
der Ausgangsgang eingelegt ist, zuerst der Zielgang zusätzlich eingelegt
wird und danach erst der Ausgangsgang herausgenommen wird. Die den
beteiligten Getriebeeingangswellen zugeordneten Kupplungsanordnungen
der Mehrfach- oder Doppelkupplung werden hierbei aufeinander ab
gestimmt betätigt, etwa in der Weise, dass die dem Ausgangsgang zu
geordnete Kupplungsanordnung allmählich ausgekuppelt und die dem
Zielgang zugeordnete Kupplungsanordnung allmählich eingelegt wird,
wobei wenigstens eine der beiden beteiligten Kupplungsanordnungen
zumindest so lange schlupft, wie zwei Getriebegänge eingelegt sind. Zum
Schalten eines derartigen Getriebes auf Grundlage einer Schaltwalzenanord
nung oder dergleichen, wird vorgeschlagen, dass die Schaltwalzenanord
nung derart ausgeführt ist, dass zwei Getriebegänge gleichzeitig eingelegt
sein können bzw. dass im Falle, dass momentan zwei Gänge eingelegt
sind, einer dieser Gänge herausgenommen werden kann und hierfür ein
neuer Gang eingelegt werden kann, während die Schaltmittel des anderen,
zuvor schon eingelegten Gangs (beispielsweise eine Schaltmuffe oder
dergleichen) nicht betätigt werden.
Fig. 11 zeigt in Fig. 11a exemplarisch die Abwicklung von zwei Steuernu
ten einer Schaltwalze 10, von denen die eine Steuernut 12a zum Schalten
des 1. und des 3. Gangs und die andere Steuernut 12b zum Schalten des
2. und 4. Gangs des Doppelkupplungsgetriebes dient. Es reicht aus, in
jeder Schaltnut nur einen Schaltstift oder dergleichen zu führen, der gleich
zeitig dem 1. und dem 3. bzw. dem 2. und dem 4. Gang zugeordnet ist,
wobei eine axiale Betätigung des Schaltstifts nach rechts in Fig. 11 in die
Schaltstellung S1 bzw. in die Schaltstellung S2 den 1. bzw. den 2. Gang
einlegt und eine axiale Betätigung des Schaltstifts in Fig. 11 nach links in
die Schaltstellung S3 bzw. in die Schaltstellung S4 den 3. bzw. den 4.
Gang einlegt. Zwischen diesen Schaltstellungen befindet sich eine Schalt
stellung S0, in der kein Getriebegang eingelegt ist (Neutralzustand bzw.
Leerlauf). Wie ohne Weiteres in Fig. 11a zu erkennen, können aufgrund der
Überlappung der den Schaltstellungen S1 und S2 entsprechenden Nut
ausbuchtungen in Umfangsrichtung gleichzeitig der 1. und der 2. Getriebe
gang eingelegt sein. Entsprechendes gilt für die den Schaltstellungen S3
und S4 entsprechenden Nutausbuchtungen und damit für die Getriebe
gänge 3 und 4. Damit der betreffende Schaltstift eine Nutausbuchtung
überspringen bzw. umgehen kann, so dass in Abweichung von der vor
gegeben sequentiellen Schaltfolge der betreffende Getriebegang übersprun
gen werden kann, können gestrichelt eingezeichnete "Umgehungsspuren"
40-1, 40-2, 40-3 und 40-4 vorgesehen sein, die an ihren Enden jeweils
über eine Steuerkurvenweiche etwa der in den Fig. 4 bis 7 beschriebenen
Art an der eigentlichen Steuernut 12a bzw. 12b angeschlossen sind.
Gemäß Fig. 11a ist kein überschneidendes Schalten zwischen dem 3. und
dem 4. Gang möglich, da aufgrund der Länge der Schaltstellungen S0
zwischen dem 2. und dem 3. Gang auf jeden Fall zuerst der Getriebeleer
lauf eingelegt wird. Demgegenüber bietet die in Fig. 11b gezeigte Anord
nung mit zwei unabhängig gegeneinander verdrehbaren Schaltwalzen 10a
und 10b, von denen die Schaltwalze 10a die Steuernut 12a und die Schalt
walze 10b die Steuernut 12b aufweist, den großen Vorteil, dass auch
zwischen dem 2. und dem 3. Gang überschneidend geschaltet werden
kann, da durch entsprechende Relativverdrehung der beiden Schaltwalzen
ein Schaltzustand einstellbar ist, in dem der die Steuerung 12a abtastende
Schaltstift die Schaltstellung S3 und der die Steuerung 12b abtastende
Schaltstift die Schaltstellung S2 einnimmt. Auf Grundlage der beiden
Schaltwalzen 10a und 10b in Fig. 11b ist es ohne Weiteres auch möglich,
dass gleichzeitig der 1. und der 4. Getriebegang eingelegt sind. Bevorzugt
weisen die beiden Schaltwalzen 10a und 10b der Fig. 11b die Umgehungs
spuren 40-1 und 40-3 bzw. 40-2 und 40-4 auf, um im Prinzip jede belie
bige Schaltreihenfolge zu ermöglichen, wobei die einzige Einschränkung ist,
dass ein zugkraftunterbrechungsfreies Schalten nur zwischen den der einen
Getriebeeingangswelle zugeordneten Getriebegängen einerseits und den der
anderen Getriebeeingangswelle zugeordneten Getriebegängen andererseits,
im vorliegenden Fall zwischen den ungradzahligen Getriebegängen einer
seits und den gradzahligen Getriebegängen andererseits, möglich ist.
Dass wenigstens zwei Steuernuten vorhanden sind, ist nur im Falle von
zwei gesonderten Schaltwalzen erforderlich. Im Falle, dass nur eine Schalt
walze vorgesehen ist, reicht es aus, dass diese Schaltwalze eine einzige
Steuernut aufweist, in der mehrere Schaltstifte zur Betätigung der ver
schiedenen Getriebegänge des Lastschaltgetriebes geführt sind. Auf einer
einzigen Steuernut können die Schaltstellungen in der Nut so gestaltet sein,
dass die Walze über einen gewissen Winke) verdrehbar ist, ohne dass ein
einem momentan eingelegten Gang zugeordneter Stift axial verschoben und
damit der zugehörige Gang wieder ausgelegt wird. Für ein sequentielles
Schalten ohne Zugkraftunterbrechung muss jeweils ein "mittlerer" Gang
schon geschaltet sein bzw. geschaltet werden, während ein vorangehender
Gang zuerst noch eingelegt ist und dann herausgenommen wird und ein
nachfolgender Gang zuerst eingelegt wird und dann eingelegt ist. Der
"mittlere" Gang kann dann herausgenommen werden, so dass der nachfol
gende Gang dann alleine eingelegt ist.
Fig. 12 zeigt eine vorteilhafte Ausgestaltung einer Schaltwalze mit zwei
Schaltnuten und deren relative Lage zueinander. Pro Schaltnut 12a bzw.
12b ist nur ein Schaltstift 16a bzw. 16b vorgesehen, von denen der Schalt
stift 16a dem 1. und dem 3. Gang des Doppelkupplungsgetriebes und der
Schaftstift 16b dem 2. und dem 4. Gang des Doppelkupplungsgetriebes
zugeordnet ist. Je nach Konstruktion des Getriebes kann mit den beiden
Schaltstiften jeweils eine dem 1. und dem 3. Gang bzw. dem 2. und dem
4. Gang zugeordnete Schaltmuffe zugeordnet sein.
Je nach axialer Verschiebung des Schaltstifts 16a in der Schaltnut 12a
wird entweder der 1. oder der 3. Gang geschaltet. Je nach axialer Ver
schiebung des Schaltstiftes 16b in der Steuernut 12b wird entweder der 2.
oder der 4. Gang geschaltet. Benachbarte, verschiedenen Getriebeein
gangswellen zugeordnete Getriebegänge werden durch verschiedene Schal
tstifte bedient, so dass in der vorgegebenen sequentiellen Schaltfolge
zugkraftunterbrechungsfrei vom 1. über den 2. über den 3. in den 4. Gang
und umgekehrt geschaltet werden kann.
In Fig. 12 wurde der Einfachheit halber davon ausgegangen, dass die
beiden Schaltstifte auf gleicher Höhe in der jeweiligen Steuernut (also an
der gleichen Umfangsposition der Schaltwalze) angeordnet sind. Dies ist
aber nicht zwingend.
In Fig. 12 ist eine Folge von Schaltpositionen gezeigt. Ganz links ist der 1.
Gang geschaltet; auf der anderen Getriebewelle ist kein Gang eingelegt.
Wird die Schaltwalze weitergedreht, bleibt der 1. Gang geschaltet und der
2. Gang wird zusätzlich eingelegt. Durch sukzessives Weiterdrehen wird
der 1. Gang herausgenommen und der 3. Gang eingelegt, ohne dass der
Schaltstift des 2. Gangs axial verschoben wird. Es ist hier ein Schaltvor
gang vom 1. bis zum 4. Gang dargestellt. Mit weiteren Stiften/Nuten ist ein
Schalten mit bis zu 6 oder mehr Gängen sowie auch das Schalten eines
Rückwärtsgangs leicht zu realisieren.
Gemäß Fig. 13 sind in einer Steuernut mehrere, hier bis zu fünf verschie
dene Schaltstifte geführt. Der Verzicht auf mehrere, nebeneinander sich
erstreckende Steuernuten hat den Vorteil, dass die Schaltwalze axial sehr
kurz ausgeführt sein kann, so dass axialer Bauraum gespart wird.
Die verschiedenen axialen Ausbuchtungen der Steuernut 12 sind zum Teil
mehreren geschaltenen Gängen zugeordnet, da beim Drehen der Walze
verschiedene Schaltstifte die gleichen Steuernutabschnitte passieren. Die
den verschiedenen Ausbuchtungen zugeordneten Gänge sind in Fig. 13a
angegeben. Die in Fig. 13a gezeigte oberste Ausbuchtung entspricht den
Schaltstellungen 1, 5 und 6, dient also zum Einlegen des 1., 5. und 6.
Gangs. Hieran schließt sich nach unten ein Abschnitt an, der einer Schalt
stellung Null entspricht, in der der betreffende Schaltstift sich in einer
Neutralposition befindet, in der keiner der diesem Stift zugeordneten Getrie
begänge eingelegt ist. Es folgen von oben nach unten eine den Getriebe
gängen 2 und 3 zugeordnete Ausbuchtung, ein weiterer Neutralbereich,
eine dem Getriebegang 4 zugeordnete Ausbuchtung und ein weiterer
Neutralbereich. Gemäß Fig. 13c kann sich nach oben hin ein Neutralbereich
und dann eine dem Rückwärtsgang zugeordnete Ausbuchtung anschließen.
Insgesamt sind fünf Schaltstifte vorgesehen. Ein erster Schaltstift 16-1 ist
dem 1. und dem 3. Gang zugeordnet, ein zweiter Schaltstift 16-2 ist dem
2. und dem 4. Gang zugeordnet, ein dritter Schaltstift 16-3 ist dem 5.
Gang zugeordnet, ein vierter Schaltstift 16-4 ist dem 6. Gang zugeordnet
und ein fünfter Schaltstift 16-5 ist dem Rückwärtsgang zugeordnet.
Die Ausführung der Steuernut 12 gemäß Fig. 13 und die hierauf abge
stimmte relative Anordnung der Schaltstifte ermöglicht ein erfindungs
gemäßes Schalten in der Reihenfolge
1,0 -< 1,2 -< 0,2 -< 3,2 -< 3,0 -< 3,4 -< 0,4 -< 5,4 -< 5,0 -<
5,6 -< usw.
Hierzu ist es möglich, dass sich zwei verschiedene Schaltstifte in einer
Schaltstellung, d. h. in einer Ausbuchtung in der Nut gleichzeitig befinden.
Ferner ist es gemäß der gezeigten Anordnung möglich, dass sich zwei
verschiedene Stifte in zwei verschiedenen Schaltstellungen, d. h. in ver
schiedenen Ausbuchtungen der Nut, gleichzeitig befinden, und hierzu ist
vorgesehen, dass der Abstand von zwei benachbarten Schaltstellungen,
zwischen denen sich noch die Schaltstellung für Null bzw. neutral befindet,
≦ dem Abstand der Schaltstifte ist. Ferner ist die Länge der Ausbuchtun
gen in der Nut ≧ dem Abstand der Schaltstifte.
Gemäß Fig. 13 ist der Schaltstellung 4 eine "Umgehungsspur" 40-4 zu
geordnet, beispielsweise mit einer eingangsseitigen bzw. ausgangsseitigen
Weiche entsprechend Fig. 4 bis 7. Diese Umgehungsspur ist erforderlich,
um beim Einlegen des 5. Gangs zu verhindern, dass gleichzeitig der Schalt
stift 16-1 im Sinne eines Einlegens des 1. Gangs axial verschoben wird.
Es ist noch darauf hinzuweisen, dass die Anordnung der Schaltstifte und
die Ausführung der Steuernut gemäß Fig. 13 die Möglichkeit schafft, den
1. und den Rückwärtsgang gleichzeitig einzulegen, wobei vorausgesetzt
wurde, dass sich der Rückwärtsgang und der 1. Gang nicht auf der glei
chen Getriebewelle befinden. Durch weiteres Zurückdrehen der Schaltwalze
aus der in Fig. 13c gezeigten Stellung kann der 1. Gang herausgenommen
werden, so dass der Rückwärtsgang dann kleiner eingelegt ist.
Liegen hingegen der 1, und der Rückwärtsgang auf der selben Getriebeein
gangswelle, so kann es vorteilhaft sein, wenn der Rückwärtsgang und der
2. Gang gleichzeitig geschaltet sein können. Generell ist zu sagen, dass ein
Getriebezustand, bei dem ein niedriger Vorwärtsgang und der Rückwärts
gang gleichzeitig eingelegt sind, beispielsweise beim Rangieren des Kraft
fahrzeugs sehr vorteilhaft ist. Der Vorwärtsgang bzw. Rückwärtsgang
werden dann durch entsprechende Betätigung der im Getriebe vorgeschal
teten Doppelkupplung ausgewählt, so dass der Kraftfluss entweder über
den Rückwärtsgang oder über den Vorwärtsgang läuft.
Eine "Umgehungsspur" entsprechend der Umgehungsspur 40-4 der Fig. 13
ist nicht unbedingt erforderlich, soweit das Getriebe nur gemäß der vor
gegebenen sequentiellen Schaltfolge geschaltet werden soll. Ein entspre
chendes Beispiel ist in Fig. 14 gezeigt. Die Stiftanordnung der Fig. 14
unterscheidet sich von der Stiftanordnung der Fig. 13 durch die Reihen
folge der Schaltstifte längs der Steuernut 12. Wenn der 5. Gang einzulegen
ist, hat gemäß Fig. 14 der Schaltstift 16-1 schon einen Bereich der Steuer
nut erreicht, in dem der Schaltstift in der Neutralstellung gehalten wird.
Fig. 15 zeigt eine Ausgestaltung der Steuernut 12, die es erlaubt, ausge
hend von der Schaltstellung 1,0 erst den Rückwärtsgang alleine und durch
weiteres Zurückdrehen zusätzlich den 2. Gang einzulegen.
Fig. 13 bis 15 machen deutlich, dass der dem Rückwärtsgang zugeordnete
Schaltstift in der gleichen Steuernut geführt sein kann, die auch den Vor
wärtsgängen zugeordnet ist. Der dem Rückwärtsgang zugeordnete Schalt
stift kann sogar durch eine Nutausbuchtung betätigt werden, die auch
einem oder mehreren Vorwärtsgängen zugeordnet ist (in Fig. 15 als Alter
native eingezeichnet). Es ist selbstverständlich möglich, dass der Rück
wärtsgang auf Grundlage einer eigenen Steuernut mit einem darin geführ
ten Rückwärtsgang-Schaltstift eingelegt und herausgenommen wird.
Fig. 16 und 17 zeigen zwei Beispiele, bei denen mehrere Schaltstifte in
einer Steuernut geführt sind, aber nicht durch dieselben Ausbuchtungen
(Schaltstellungen) der Nut betätigt werden. Zwar sind derartige Schaltwal
zen hinsichtlich dem Verlauf und der Anordnung der Schaltstifte einfach
definierbar, da keine "Konflikte" auftreten können, die eine Umgehungsspur
entsprechend der Spur 40-4 gemäß Fig. 13 erforderlich machen. Dafür
muss die Schaltwalze einen relativ großen Durchmesser aufweisen, um
entlang ihres Umfangs alle benötigten Ausbuchtungen der Steuernut unter
zubringen.
Bei Doppelkupplungsgetrieben sollten im Hinblick auf das sequentielle,
zugkraftunterbrechungsfreie Schalten keine benachbarten Gänge mit der
selben Schaltmuffe bzw. über den selben Schaltstift betätigt werden. Es ist
aber nicht zwingend erforderlich, dass ein Schaltstift dem 1. und dem 3.
Gang und ein weiterer Schaltstift dem 2. und dem 4. Gang zugeordnet ist.
Es ist beispielsweise auch denkbar, einem Schaftstift den 1. und den Rück
wärtsgang bzw. einem Schaltstift dem 3. und den 5. Gang bzw. einem
Schaltstift dem 4. und dem 6. Gang zuzuordnen, usw. Fig. 18 zeigt ein
konkretes Beispiel, bei dem einem ersten Schaltstift 16-1 der 1. und der
Rückwärtsgang, einem zweiten Schaltstift 16-2 der 2. und der 4. Gang,
einem dritten Schaltstift der 3. und der 5. Gang und einem vierten Schalt
stift 16-4 der 6. Gang zugeordnet ist. Gegenüber dem Beispiel der Fig. 15
kommt das Ausführungsbeispiel der Fig. 18 für die gleiche Gangzahl mit
nur vier statt fünf Schaltstiften aus.
Fig. 19 zeigt ein Beispiel mit zwei Schaltnuten 12a und 12b und drei
Schaltstiften 16-1, 16-2 und 16-3, von dem der Schaltstift 16-1 dem 1.
und dem Rückwärtsgang, der Schaltstift 16-2 dem 2. und dem 4. Gang
und der Schaltstift 16-3 dem 3. und dem 5. Gang zugeordnet ist. Die
Kombination der Gänge sowie deren Betätigungsrichtung entspricht einem
Doppelkupplungsgetriebe bekannter Bauart mit fünf Vorwärts- und einem
Rückwärtsgang, wie es von der Firma Porsche konzipiert wurde. Ein ent
sprechendes Getriebeschema ist in Fig. 19b gezeigt. K1 und K2 bezeichnen
die beiden Kupplungsanordnungen einer Doppelkupplung. Die Kupplung K1
koppelt den 1., 3. und 5. Gang und die Kupplung K2 koppelt den 2., den 4.
und den Rückwärtsgang mit dem Antriebsmotor.
Fig. 19a zeigt in dem Teildiagramm ganz links für eine Ausführungsvariante
eine Schaltstellung, die dann in Betracht kommt, wenn der Rückwärtsgang
und der 2. Gang (in Abweichung von Fig. 19b) auf verschiedenen Getrie
beeingangswellen liegen, so dass der 2. und der Rückwärtsgang gleichzei
tig eingelegt sein können.
Das hier vorgeschlagene Schalten eines Doppelkupplungsgetriebes auf
Grundlage einer Steuerkurvenanordnung, beispielsweise in Form einer
Schaltwalzenanordnung, bietet den Vorteil des günstigen Bauaufwands für
eine Schaltwalze oder dergleichen, ohne dass der Nachteil der relativ
langen Zugkraftunterbrechung beim Schalten auftritt. Da Schaltvorgänge
mit einem Doppelkupplungsgetriebe zugkraftunterbrechungsfrei möglich
sind, kann man für das Ansynchronisieren bzw. Einlegen des nächsten
Ganges mehr Zeit aufwenden, so dass an den Schaltstiften bzw. an der
Schaltwalze keine großen Kräfte angelegt bzw. aufgenommen werden
müssen, jedenfalls geringere Kräfte, als bei einem herkömmlichen, automa
tisierten Handschaltgetriebe erforderlich. Bei einer zum Schalten eines
Doppelkupplungsgetriebes ausgelegten Schaltvorrichtung brauchen die
verschiedenen Bauteile (Schaltwalze, Schaltstifte usw.) demnach nur für
geringere mechanische Belastungen entsprechend der maximal auftreten
den Schaltgeschwindigkeit ausgelegt werden.
Der Erfindungsvorschlag ist grundsätzlich unabhängig von der Art und
Ausbildung einer das Getriebe mit der Antriebseinheit verbundenen Mehrfach-
oder Doppelkupplungseinrichtung. Es kann sich beispielsweise um eine
Doppelkupplung mit zwei trockenlaufenden Kupplungsanordnungen oder
um eine Kupplungseinrichtung mit zwei nasslaufenden Lamellen-Kupplungs
anordnungen (beispielsweise entsprechend einer von der Anmelderin vor
gestellten, in der DE 100 04 179 A1 und weiteren deutschen Patentanmel
dungen beschriebenen Konstruktion) handeln.
Claims (52)
1. Schaltvorrichtung für ein Gang-Wechselgetriebe, insbesondere für
Kraftfahrzeuge, mit wenigstens einem Steuerkurventräger (10; 10a,
10b), der wenigstens eine Steuerkurve (12; 12a, 12b) aufweist, und
wenigstens einem der Steuerkurve zugeordneten Kurvenfolger (16;
16a bzw. 16b; 16-1, 16-2, 16-3, 16-4, 16-5),
wobei die Steuerkurve und der zugeordnete wenigstens eine Kurven folger relativ zueinander verstellbar sind unter Abtastung der Steuer kurve durch den Kurvenfolger,
wobei jedem Gang des Gang-Wechselgetriebes wenigstens ein Kur venfolger und wenigstens ein Eingelegt-Abschnitt (22) und wenig stens ein Nicht-Eingelegt-Abschnitt und wenigstens ein diese Ab schnitte verbindender Übergangs-Abschnitt (20, 24) der oder einer Steuerkurve zugeordnet ist,
wobei die Schaltvorrichtung dafür vorgesehen ist, unter Vermittlung wenigstens einer zugeordneten Schalteinrichtung des Getriebes in Abhängigkeit von Abtastzuständen des wenigstens einen Kurvenfol gers Getriebegänge einzulegen und herauszunehmen, derart, dass für einen jeweiligen Getriebegang gilt:
der Gang ist eingelegt, wenn sich der betreffende Kurvenfol ger in einem dem Gang zugeordneten Eingelegt-Abschnitt (22) befindet,
der Gang ist nicht eingelegt, wenn sich der betreffende Kur venfolger in einem Nicht-Eingelegt-Abschnitt befindet,
der Gang wird eingelegt, wenn der betreffende Kurvenfolger einen Übergangs-Abschnitt zwischen einem Nicht-Eingelegt- Abschnitt und einem Eingelegt-Abschnitt (22) abtastet und sich dem Eingelegt-Abschnitt nähert und
der Gang wird herausgenommen, wenn der betreffende Kur venfolger einen Übergangs-Abschnitt zwischen einem Einge legt-Abschnitt (22) und einem Nicht-Eingelegt-Abschnitt ab tastet und sich dem Nicht-Eingelegt-Abschnitt nähert, dadurch gekennzeichnet,
dass die Schaltvorrichtung zum Schalten eines Lastschalt- oder Doppelkupplungsgetriebes vorgesehen und dafür ausgelegt ist, dass in wenigstens einem Schaltzustand gleichzeitig zwei Gänge des Getriebes eingelegt sind.
wobei die Steuerkurve und der zugeordnete wenigstens eine Kurven folger relativ zueinander verstellbar sind unter Abtastung der Steuer kurve durch den Kurvenfolger,
wobei jedem Gang des Gang-Wechselgetriebes wenigstens ein Kur venfolger und wenigstens ein Eingelegt-Abschnitt (22) und wenig stens ein Nicht-Eingelegt-Abschnitt und wenigstens ein diese Ab schnitte verbindender Übergangs-Abschnitt (20, 24) der oder einer Steuerkurve zugeordnet ist,
wobei die Schaltvorrichtung dafür vorgesehen ist, unter Vermittlung wenigstens einer zugeordneten Schalteinrichtung des Getriebes in Abhängigkeit von Abtastzuständen des wenigstens einen Kurvenfol gers Getriebegänge einzulegen und herauszunehmen, derart, dass für einen jeweiligen Getriebegang gilt:
der Gang ist eingelegt, wenn sich der betreffende Kurvenfol ger in einem dem Gang zugeordneten Eingelegt-Abschnitt (22) befindet,
der Gang ist nicht eingelegt, wenn sich der betreffende Kur venfolger in einem Nicht-Eingelegt-Abschnitt befindet,
der Gang wird eingelegt, wenn der betreffende Kurvenfolger einen Übergangs-Abschnitt zwischen einem Nicht-Eingelegt- Abschnitt und einem Eingelegt-Abschnitt (22) abtastet und sich dem Eingelegt-Abschnitt nähert und
der Gang wird herausgenommen, wenn der betreffende Kur venfolger einen Übergangs-Abschnitt zwischen einem Einge legt-Abschnitt (22) und einem Nicht-Eingelegt-Abschnitt ab tastet und sich dem Nicht-Eingelegt-Abschnitt nähert, dadurch gekennzeichnet,
dass die Schaltvorrichtung zum Schalten eines Lastschalt- oder Doppelkupplungsgetriebes vorgesehen und dafür ausgelegt ist, dass in wenigstens einem Schaltzustand gleichzeitig zwei Gänge des Getriebes eingelegt sind.
2. Schaltvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
die Schaltvorrichtung dafür ausgelegt ist, dass beim Hochschalten
zusätzlich zu einem eingelegten niedrigeren Gang ein höherer Gang
einlegbar ist, der niedrigere Gang dann herausnehmbar ist und dann
ggf. zusätzlich zu dem höheren Gang ein noch höherer Gang ein
legbar ist.
3. Schaltvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
dass die Schaltvorrichtung dafür ausgelegt ist, dass beim Herunter
schalten zusätzlich zu einem eingelegten höheren Gang ein niedrige
rer Gang einlegbar ist, der höhere Gang dann herausnehmbar ist und
dann ggf. zusätzlich zu dem niedrigeren Gang ein noch niedrigerer
Gang einlegbar ist.
4. Schaltvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch ge
kennzeichnet, dass wenigstens eine Steuerkurve (jeweils) von we
nigstens zwei gesonderten Kurvenfolgern (16-1, 16-2, 16-3, 16-4,
16-5) abtastbar ist, die verschiedenen Gängen des Gang-Wechselge
triebes zugeordnet sind oder/und dass wenigstens ein Kurvenfolger
(16) vorgesehen ist, dem (jeweils) wenigstens zwei verschiedene
Gänge des Gang-Wechselgetriebes zugeordnet sind.
5. Schaltvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch ge
kennzeichnet, dass der Steuerkurventräger als vorzugsweise um eine
Drehachse drehbar gelagerte Steuerkurvenwalze (10; 10a, 10b) mit
wenigstens einer sich über einen Walzenumfang erstreckenden
Steuerkurve (12; 12a, 12b) ausgeführt ist.
6. Schaltvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass
die Steuerkurvenwalze mit wenigstens einer Steuernut (12; 12a,
12b) ausgeführt ist, die wenigstens eine Steuerkurve bildet oder
wenigstens eine Steuerkurve aufweist.
7. Schaltvorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet,
dass dem Kurvenfolger in einem Übergangs-Abschnitt (20, 24) eine
Verstellung in axialer Richtung bezogen auf eine Walzenachse, ggf.
Walzendrehachse, aufgezwungen wird.
8. Schaltvorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch ge
kennzeichnet, dass dem Kurvenfolger in einem Übergangs-Abschnitt
eine Verstellung in radialer Richtung bezogen auf eine Walzenachse,
ggf. Walzendrehachse, aufgezwungen wird.
9. Schaltvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch ge
kennzeichnet, dass wenigstens zwei Steuerkurventräger, ggf. Steu
erkurvenwalzen (10a, 10b), jeweils mit wenigstens einer Steuerkurve
(12a bzw. 12b) vorgesehen sind, die unabhängig voneinander ver
stellbar, insbesondere um ein jeweilige oder gemeinsame Drehachse
verdrehbar sind, um von einer mittels der Schaltvorrichtung schalt
baren sequentiellen Schaltfolge abzuweichen, beispielsweise wenig
stens einen Gang in der sequentiellen Schaltfolge zu überspringen.
10. Schaltvorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 9, dadurch ge
kennzeichnet, dass den wenigstens zwei Kurvenfolgern jeweils
wenigstens ein eigener Eingelegt-Abschnitt oder/und wenigstens ein
eigener Nicht-Eingelegt-Abschnitt oder/und wenigstens ein eigener,
diese Abschnitte verbindender Übergangsabschnitt zugeordnet sind,
wobei die verschiedenen Abschnitte sowie die Kurvenfolger entlang
der Steuerkurve gegeneinander versetzt sind.
11. Schaltvorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 10, dadurch
gekennzeichnet, dass den wenigstens zwei Kurvenfolgern wenig
stens ein gemeinsamer Eingelegt-Abschnitt oder/und wenigstens ein
gemeinsamer Nicht-Eingelegt-Abschnitt oder/und wenigstens ein
gemeinsamer, diese Abschnitte verbindender Übergangs-Abschnitt
zugeordnet sind, wobei die Kurvenfolger entlang der Steuerkurve
gegeneinander versetzt sind.
12. Schaltvorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 11, dadurch
gekennzeichnet, dass für zwei verschiedenen Gängen zugeordnete
Kurvenfolger, die eine gemeinsame Steuerkurve abtasten, eine Um
setzung der Abtastung in Bezug auf die Betätigung des Getriebes
derart vorgesehen ist, dass eine Verstellung des einen Kurvenfolgers
in wenigstens einem Übergangs-Abschnitt in einer ersten relativen
Richtung zu einem Einlegen des zugeordneten Gangs korrespondiert,
dass eine Verstellung des einen Kurvenfolgers in wenigstens einem
Übergangs-Abschnitt in einer zweiten, zur ersten entgegengesetzten
relativen Richtung zu einem Herausnehmen des zugeordneten Gangs
korrespondiert, dass eine Verstellung des anderen Kurvenfolgers in
wenigstens einem Übergangs-Abschnitt in der ersten relativen Rich
tung zu einem Einlegen des zugeordneten Gangs korrespondiert, und
dass eine Verstellung des anderen Kurvenfolgers in wenigstens
einem Übergangs-Abschnitt in der zweiten relativen Richtung zu
einem Herausnehmen des zugeordneten Gangs korrespondiert.
13. Schaltvorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 11, dadurch
gekennzeichnet, dass für zwei verschiedenen Gängen zugeordnete
Kurvenfolger, die eine gemeinsame Steuerkurve abtasten, eine Um
setzung der Abtastung in Bezug auf die Betätigung des Getriebes
derart vorgesehen ist, dass eine Verstellung des einen Kurvenfolgers
in wenigstens einem Übergangs-Abschnitt in einer ersten relativen
Richtung zu einem Einlegen des zugeordneten Gangs korrespondiert,
dass eine Verstellung des einen Kurvenfolgers in wenigstens einem
Übergangs-Abschnitt in einer zweiten, zur ersten entgegengesetzten
relativen Richtung zu einem Herausnehmen des zugeordneten Gangs
korrespondiert, dass eine Verstellung des anderen Kurvenfolgers
in wenigstens einem Übergangs-Abschnitt in der ersten relativen
Richtung zu einem Herausnehmen des zugeordneten Gangs korre
spondiert, und dass eine Verstellung des anderen Kurvenfolgers in
wenigstens einem Übergangs-Abschnitt in der zweiten relativen
Richtung zu einem Einlegen des zugeordneten Gangs korrespondiert.
14. Schaltvorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 13, dadurch
gekennzeichnet, dass für einen zwei verschiedenen Gängen zugeord
neten Kurvenfolger eine Umsetzung der Abtastung in Bezug auf die
Betätigung des Getriebes derart vorgesehen ist, dass eine Verstel
lung des Kurvenfolgers in wenigstens einem Übergangs-Abschnitt in
einer ersten relativen Richtung zu einem Einlegen des einen Gangs
oder/und zu einem Herausnehmen des anderen Gangs korrespon
diert, dass eine Verstellung des Kurvenfolgers in wenigstens einem
Übergangs-Abschnitt in einer zweiten, zur ersten entgegengesetzten
relativen Richtung zu einem Herausnehmen des einen Gangs
oder/und zu einem Einlegen des anderen Gangs korrespondiert, dass
wenigstens ein Steuerkurvenabschnitt dem Kurvenfolger als Einge
legt-Abschnitt in Bezug auf den einen Gang und als Nicht-Eingelegt-
Abschnitt in Bezug auf den anderen Gang zugeordnet ist und dass
wenigstens ein Steuerkurvenabschnitt dem Kurvenfolger als Nicht-
Eingelegt-Abschnitt in Bezug auf den einen Gang und als Eingelegt-
Abschnitt in Bezug auf den anderen Gang zugeordnet ist.
15. Schaltvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch
gekennzeichnet, dass in einem Schaltzustand der niedrigste Vor
wärtsgang (1. Gang) und der Rückwärtsgang des Getriebes gleich
zeitig eingelegt sind.
16. Schaltvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch
gekennzeichnet, dass in einem Schaltzustand der zweitniedrigste
Vorwärtsgang (2. Gang) und der Rückwärtsgang des Getriebes
gleichzeitig eingelegt sind.
17. Schaltvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch
gekennzeichnet, dass in einem Schaltzustand der niedrigste Vor
wärtsgang (1. Gang) und der zweitniedrigste Vorwärtsgang (2. Gang)
des Getriebes gleichzeitig eingelegt sind.
18. Schaltvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch
gekennzeichnet, dass in einem Schaltzustand der zweitniedrigste
Vorwärtsgang (2. Gang) und der drittniedrigste Vorwärtsgang (3. Gang)
des Getriebes gleichzeitig eingelegt sind.
19. Schaltvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch
gekennzeichnet, dass in einem Schaltzustand der drittniedrigste
Vorwärtsgang (3. Gang) und der viertniedrigste Vorwärtsgang (4. Gang)
des Getriebes gleichzeitig eingelegt sind.
20. Schaltvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch
gekennzeichnet, dass in einem Schaltzustand der viertniedrigste
Vorwärtsgang (4. Gang) und der fünftniedrigste Vorwärtsgang (5. Gang)
des Getriebes gleichzeitig eingelegt sind.
21. Schaltvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch
gekennzeichnet, dass in einem Schaltzustand der fünftniedrigste
Vorwärtsgang (5. Gang) und der sechstniedrigste Vorwärtsgang (6. Gang)
des Getriebes gleichzeitig eingelegt sind.
22. Schaltvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch
gekennzeichnet, dass in einem Schaltzustand zwei um drei Gänge
auseinanderliegende Vorwärtsgänge des Getriebes gleichzeitig einge
legt sind, beispielsweise der 1. und der 4. Gang oder der 2. und der
5. Gang oder der 3. und der 6. Gang.
23. Schaltvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch
gekennzeichnet, dass das Getriebe mittels der Schaltvorrichtung
direkt zwischen zwei um zwei oder vier Gänge auseinanderliegenden
Vorwärtsgängen schaltbar ist, beispielsweise zwischen dem 1. und
dem 3. Gang oder dem 2. und dem 4. Gang oder dem 3. und dem 5.
Gang oder dem 4. und dem 6. Gang.
24. Schaltvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 23, dadurch
gekennzeichnet, dass längs einer gemeinsamen Steuerkurve ein dem
zweitniedrigsten Vorwärtsgang (2. Gang) und dem viertniedrigsten
Vorwärtsgang (4. Gang) zugeordneter erster Kurvenfolger (16-2), ein
dem niedrigsten Vorwärtsgang (1. Gang) und dem drittniedrigsten
Vorwärtsgang (3. Gang) zugeordneter zweiter Kurvenfolger (16-1)
sowie ggf. ein dem fünftniedrigsten Vorwärtsgang (5. Gang) zu
geordneter dritter Kurvenfolger (16-3) sowie ggf. ein dem sechst
niedrigsten Vorwärtsgang (6. Gang) zugeordneter vierter Kurvenfol
ger (16-4) in dieser Reihenfolge hintereinander angeordnet sind.
25. Schaltvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 24, dadurch
gekennzeichnet, dass längs einer gemeinsamen Steuerkurve ein dem
niedrigsten Vorwärtsgang (1. Gang) und dem drittniedrigsten Vor
wärtsgang (3. Gang) zugeordneter erster Kurvenfolger (16-1), ein
dem zweitniedrigsten Vorwärtsgang (2. Gang) und dem viertniedrigs
ten Vorwärtsgang (4. Gang) zugeordneter zweiter Kurvenfolger
(16-2) sowie ggf. ein dem fünftniedrigsten Vorwärtsgang (5. Gang)
zugeordneter dritter Kurvenfolger (16-3) sowie ggf. ein dem sechst
niedrigsten Vorwärtsgang (6. Gang) zugeordneter vierter Kurvenfol
ger (16-4) in dieser Reihenfolge hintereinander angeordnet sind.
26. Schaltvorrichtung nach Anspruch 24 oder 25, dadurch gekennzeich
net, dass ein dem Rückwärtsgang zugeordneter weiterer Kurvenfol
ger (16-5) vor dem ersten Kurvenfolger oder nach dem letzten der
anderen Kurvenfolger angeordnet ist.
27. Schaltvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 26, dadurch
gekennzeichnet, dass längs einer gemeinsamen Steuerkurve ein dem
Rückwärtsgang und dem niedrigsten Vorwärtsgang (1. Gang) zu
geordneter erster Kurvenfolger (16-1), ein dem zweitniedrigsten
Vorwärtsgang (2. Gang) und dem viertniedrigsten Vorwärtsgang (4. Gang)
zugeordneter zweiter Kurvenfolger (16-2) und ein dem dritt
niedrigsten Vorwärtsgang (3. Gang) sowie ggf. dem fünftniedrigsten
Vorwärtsgang (5. Gang) zugeordneter dritter Kurvenfolger (16-3)
sowie ggf. ein dem sechstniedrigsten Vorwärtsgang (6. Gang) zu
geordneter vierter Kurvenfolger (16-4) in dieser Reihenfolge hinter
einander angeordnet sind.
28. Schaltvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 27,
dadurch gekennzeichnet,
dass an wenigstens eine Steuerkurve (12) wenigstens ein Umge hungs-Steuerkurvenabschnitt (40) angeschlossen oder anschließbar ist, derart, dass ein aus einem Nicht-Eingelegt-Abschnitt kommender Kurvenfolger (16) entlang dem Umgehungs-Steuerkurvenabschnitt an wenigstens einem folgenden Eingelegt-Abschnitt samt wenigs tens einem zugeordneten Übergangs-Abschnitt vorbei führbar ist, um ein Einlegen des betreffenden Gangs zu vermeiden, oder/und
dass an wenigstens eine Steuerkurve wenigstens ein Umgehungs- Steuerkurvenabschnitt angeschlossen oder anschließbar ist, derart, dass ein aus einem Eingelegt-Abschnitt kommender Kurvenfolger entlang dem Umgehungs-Steuerkurvenabschnitt an wenigstens einem folgenden Nicht-Eingelegt-Abschnitt samt wenigstens einem zugeordneten Übergangs-Abschnitt vorbei führbar ist, um ein Her ausnehmen des betreffenden Gangs zu vermeiden,
wobei der Kurvenfolger im Bereich der Steuerkurve (12) sowie im Bereich des Umgehungs-Steuerkurvenabschnitts (40) stets nach Maßgabe Steuerkurve bzw. des Umgehungs-Steuerkurvenabschnitts definiert geführt ist.
dass an wenigstens eine Steuerkurve (12) wenigstens ein Umge hungs-Steuerkurvenabschnitt (40) angeschlossen oder anschließbar ist, derart, dass ein aus einem Nicht-Eingelegt-Abschnitt kommender Kurvenfolger (16) entlang dem Umgehungs-Steuerkurvenabschnitt an wenigstens einem folgenden Eingelegt-Abschnitt samt wenigs tens einem zugeordneten Übergangs-Abschnitt vorbei führbar ist, um ein Einlegen des betreffenden Gangs zu vermeiden, oder/und
dass an wenigstens eine Steuerkurve wenigstens ein Umgehungs- Steuerkurvenabschnitt angeschlossen oder anschließbar ist, derart, dass ein aus einem Eingelegt-Abschnitt kommender Kurvenfolger entlang dem Umgehungs-Steuerkurvenabschnitt an wenigstens einem folgenden Nicht-Eingelegt-Abschnitt samt wenigstens einem zugeordneten Übergangs-Abschnitt vorbei führbar ist, um ein Her ausnehmen des betreffenden Gangs zu vermeiden,
wobei der Kurvenfolger im Bereich der Steuerkurve (12) sowie im Bereich des Umgehungs-Steuerkurvenabschnitts (40) stets nach Maßgabe Steuerkurve bzw. des Umgehungs-Steuerkurvenabschnitts definiert geführt ist.
29. Schaltvorrichtung für ein Gang-Wechselgetriebe, insbesondere für
Kraftfahrzeuge, mit wenigstens einem Steuerkurventräger (10; 10a,
10b), der wenigstens eine Steuerkurve (12; 12a, 12b) aufweist, und
wenigstens einem der Steuerkurve zugeordneten Kurvenfolger (16;
16a bzw. 16b; 16-1, 16-2, 16-3, 16-4, 16-5),
wobei die Steuerkurve und der zugeordnete wenigstens eine Kurven folger relativ zueinander verstellbar sind unter Abtastung der Steuer kurve durch den Kurvenfolger,
wobei jedem Gang des Gang-Wechselgetriebes wenigstens ein Kur venfolger und wenigstens ein Eingelegt-Abschnitt (22) und wenigs tens ein Nicht-Eingelegt-Abschnitt und wenigstens ein diese Ab schnitte verbindender Übergangs-Abschnitt (20, 24) der oder einer Steuerkurve zugeordnet ist,
wobei die Schaltvorrichtung dafür vorgesehen ist, unter Vermittlung wenigstens einer zugeordneten Schalteinrichtung des Getriebes in Abhängigkeit von Abtastzuständen des wenigstens einen Kurvenfol gers Getriebegänge einzulegen und herauszunehmen, derart, dass für einen jeweiligen Getriebegang gilt:
der Gang ist eingelegt, wenn sich der betreffende Kurvenfol ger in einem dem Gang zugeordneten Eingelegt-Abschnitt (22) befindet,
der Gang ist nicht eingelegt, wenn sich der betreffende Kur venfolger in einem Nicht-Eingelegt-Abschnitt befindet,
der Gang wird eingelegt, wenn der betreffende Kurvenfolger einen Übergangs-Abschnitt zwischen einem Nicht-Eingelegt- Abschnitt und einem Eingelegt-Abschnitt (22) abtastet und sich dem Eingelegt-Abschnitt nähert und
der Gang wird herausgenommen, wenn der betreffende Kur venfolger einen Übergangs-Abschnitt zwischen einem Einge legt-Abschnitt (22) und einem Nicht-Eingelegt-Abschnitt ab tastet und sich dem Nicht-Eingelegt-Abschnitt nähert, dadurch gekennzeichnet,
dass an wenigstens eine Steuerkurve (12) wenigstens ein Umge hungs-Steuerkurvenabschnitt (40) angeschlossen oder anschließbar ist, derart, dass ein aus einem Nicht-Eingelegt-Abschnitt kommender Kurvenfolger (16) entlang dem Umgehungs-Steuerkurvenabschnitt an wenigstens einem folgenden Eingelegt-Abschnitt samt wenigs tens einem zugeordneten Übergangsbereich vorbei führbar ist, um ein Einlegen des betreffenden Gangs zu vermeiden, oder/und
dass an wenigstens eine Steuerkurve wenigstens ein Umgehungs- Steuerkurvenabschnitt angeschlossen oder anschließbar ist, derart, dass ein aus einem Eingelegt-Abschnitt kommender Kurvenfolger entlang dem Umgehungs-Steuerkurvenabschnitt an wenigstens einem folgenden Nicht-Eingelegt-Abschnitt samt wenigstens einem zugeordneten Übergangsbereich vorbei führbar ist, um ein Heraus nehmen des betreffenden Gangs zu vermeiden,
wobei der Kurvenfolger im Bereich der Steuerkurve (12) sowie im Bereich des Umgehungs-Steuerkurvenabschnitts (40) stets nach Maßgabe Steuerkurve bzw. des Umgehungs-Steuerkurvenabschnitts definiert geführt ist.
wobei die Steuerkurve und der zugeordnete wenigstens eine Kurven folger relativ zueinander verstellbar sind unter Abtastung der Steuer kurve durch den Kurvenfolger,
wobei jedem Gang des Gang-Wechselgetriebes wenigstens ein Kur venfolger und wenigstens ein Eingelegt-Abschnitt (22) und wenigs tens ein Nicht-Eingelegt-Abschnitt und wenigstens ein diese Ab schnitte verbindender Übergangs-Abschnitt (20, 24) der oder einer Steuerkurve zugeordnet ist,
wobei die Schaltvorrichtung dafür vorgesehen ist, unter Vermittlung wenigstens einer zugeordneten Schalteinrichtung des Getriebes in Abhängigkeit von Abtastzuständen des wenigstens einen Kurvenfol gers Getriebegänge einzulegen und herauszunehmen, derart, dass für einen jeweiligen Getriebegang gilt:
der Gang ist eingelegt, wenn sich der betreffende Kurvenfol ger in einem dem Gang zugeordneten Eingelegt-Abschnitt (22) befindet,
der Gang ist nicht eingelegt, wenn sich der betreffende Kur venfolger in einem Nicht-Eingelegt-Abschnitt befindet,
der Gang wird eingelegt, wenn der betreffende Kurvenfolger einen Übergangs-Abschnitt zwischen einem Nicht-Eingelegt- Abschnitt und einem Eingelegt-Abschnitt (22) abtastet und sich dem Eingelegt-Abschnitt nähert und
der Gang wird herausgenommen, wenn der betreffende Kur venfolger einen Übergangs-Abschnitt zwischen einem Einge legt-Abschnitt (22) und einem Nicht-Eingelegt-Abschnitt ab tastet und sich dem Nicht-Eingelegt-Abschnitt nähert, dadurch gekennzeichnet,
dass an wenigstens eine Steuerkurve (12) wenigstens ein Umge hungs-Steuerkurvenabschnitt (40) angeschlossen oder anschließbar ist, derart, dass ein aus einem Nicht-Eingelegt-Abschnitt kommender Kurvenfolger (16) entlang dem Umgehungs-Steuerkurvenabschnitt an wenigstens einem folgenden Eingelegt-Abschnitt samt wenigs tens einem zugeordneten Übergangsbereich vorbei führbar ist, um ein Einlegen des betreffenden Gangs zu vermeiden, oder/und
dass an wenigstens eine Steuerkurve wenigstens ein Umgehungs- Steuerkurvenabschnitt angeschlossen oder anschließbar ist, derart, dass ein aus einem Eingelegt-Abschnitt kommender Kurvenfolger entlang dem Umgehungs-Steuerkurvenabschnitt an wenigstens einem folgenden Nicht-Eingelegt-Abschnitt samt wenigstens einem zugeordneten Übergangsbereich vorbei führbar ist, um ein Heraus nehmen des betreffenden Gangs zu vermeiden,
wobei der Kurvenfolger im Bereich der Steuerkurve (12) sowie im Bereich des Umgehungs-Steuerkurvenabschnitts (40) stets nach Maßgabe Steuerkurve bzw. des Umgehungs-Steuerkurvenabschnitts definiert geführt ist.
30. Schaltvorrichtung nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet, dass
der Steuerkurventräger als vorzugsweise um eine Drehachse drehbar
gelagerte Steuerkurvenwalze (10; 10a, 10b) mit wenigstens einer
sich über einen Walzenumfang erstreckenden Steuerkurve (12; 12a,
12b) ausgeführt ist.
31. Schaltvorrichtung nach Anspruch 30, dadurch gekennzeichnet, dass
die Steuerkurvenwalze mit wenigstens einer Steuernut (12; 12a,
12b) ausgeführt ist, die wenigstens eine Steuerkurve bildet oder
wenigstens eine Steuerkurve aufweist.
32. Schaltvorrichtung nach Anspruch 30 oder 31, dadurch gekennzeich
net, dass dem Kurvenfolger in einem Übergangs-Abschnitt eine
Verstellung in axialer Richtung bezogen auf eine Walzenachse, ggf.
Walzendrehachse, aufgezwungen wird.
33. Schaltvorrichtung nach einem der Ansprüche 28 bis 32, dadurch
gekennzeichnet, dass der Kurvenfolger in einem Umgehungs-Steuer
kurvenabschnitt in axialer Richtung definiert geführt ist.
34. Schaltvorrichtung nach einem der Ansprüche 28 bis 33, dadurch
gekennzeichnet, dass dem Kurvenfolger in einem Übergangs-Ab
schnitt eine Verstellung in radialer Richtung bezogen auf eine Wal
zenachse, ggf. Walzendrehachse, aufgezwungen wird.
35. Schaltvorrichtung nach einem der Ansprüche 28 bis 34, dadurch
gekennzeichnet, dass der Kurvenfolger in einem Umgehungs-Steuer
kurvenabschnitt in radialer Richtung definiert geführt ist.
36. Steuervorrichtung nach einem der Ansprüche 28 bis 35, dadurch
gekennzeichnet, im Falle einer als Steuernut (12; 12a, 12b) ausge
führten Steuerkurve der zugeordnete Kurvenfolger als Nutfolger stets
in einen jeweiligen Nutabschnitt eingreift.
37. Schaltvorrichtung nach einem der Ansprüche 28 bis 36, dadurch
gekennzeichnet, dass wenigstens eine einer Steuerkurve zugeord
nete Steuerkurvenweiche mit wenigstens einem verstellbaren Füh
rungsteil (52; 52') vorgesehen ist, wobei in einer ersten Führungs
stellung des Führungsteils der Kurvenfolger (16) aus dem Nicht-
Eingelegt-Abschnitt über einen Übergangs-Abschnitt (20) in den
Eingelegt-Abschnitt (22) führbar ist bzw. aus dem Eingelegt-Ab
schnitt über einen Übergangs-Abschnitt in den Nicht-Eingelegt-Ab
schnitt führbar ist und in einer zweiten Führungsstellung des Füh
rungsteils der Kurvenfolger (16) aus dem Nicht-Eingelegt-Abschnitt
bzw. aus dem Eingelegt-Abschnitt in einen Umgehungs-Steuerkur
venabschnitt (40) führbar ist.
38. Schaltvorrichtung nach Anspruch 37, dadurch gekennzeichnet, dass
bezogen auf eine in einem Übergangsbereich dem Kurvenfolger
aufgezwungene relative Verstellrichtung das Führungsteil (52) in
einer zur Verstellrichtung nicht orthogonalen, vorzugsweise zumin
dest näherungsweise parallelen Richtung verstellbar ist.
39. Schaltvorrichtung nach Anspruch 37 oder 38, dadurch gekennzeich
net, dass bezogen auf eine in einem Übergangsbereich dem Kurven
folger aufgezwungene relative Verstellrichtung das Führungsteil (52')
in einer zur Verstellrichtung nicht parallelen, vorzugsweise zumindest
näherungsweise orthogonalen Richtung verstellbar ist.
40. Schaltvorrichtung nach Anspruch 38 oder 39 in Rückbeziehung auf
Anspruch 5 oder 30, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungsteil
(52) zumindest näherungsweise in axialer Richtung bezogen auf
eine/die Walzenachse, ggf. Walzendrehachse, verstellbar ist.
41. Schaltvorrichtung nach Anspruch 38 oder 39 in Rückbeziehung auf
Anspruch 5 oder 30, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungsteil
(52') zumindest näherungsweise in radialer Richtung bezogen auf
eine/die Walzenachse, ggf. Walzendrehachse, verstellbar ist.
42. Schaltvorrichtung nach Anspruch 37, dadurch gekennzeichnet, dass
das Führungsteil relativ zu einer Bezugslinie des Steuerkurventrägers
verschwenkbar ist.
43. Schaltvorrichtung nach einem der Ansprüche 28 oder 36, dadurch
gekennzeichnet, dass wenigstens eine einer Steuerkurve (12) zu
geordnete Steuerkurvenverzweigung (42) vorgesehen ist, an der die
Steuerkurve an einem Umgehungs-Steuerkurvenabschnitt (40) ange
schlossen ist, derart, dass der Kurvenfolger (16) durch relative Ver
stellung in den Umgehungs-Steuerkurvenabschnitt einschleusbar ist.
44. Schaltvorrichtung nach Anspruch 43, dadurch gekennzeichnet, dass
die Steuerkurvenverzweigung (42) zum Einschleusen des Kurvenfol
gers (16) in den Umgehungs-Steuerkurvenabschnitt (40) eine Ver
stellung des Kurvenfolgers in einer Richtung vorsieht, die nicht or
thogonal, vorzugsweise zumindest näherungsweise parallel zu einer
in einem Übergangs-Abschnitt (20) dem Kurvenfolger aufgezwunge
nen relativen Verstellrichtung ist.
45. Schaltvorrichtung nach Anspruch 43, dadurch gekennzeichnet, dass
die Steuerkurvenverzweigung zum Einschleusen des Kurvenfolgers in
den Umgehungs-Steuerkurvenabschnitt eine Verstellung des Kurven
folgers in einer Richtung vorsieht, die nicht parallel, vorzugsweise
zumindest näherungsweise orthogonal zu einer in einem Übergangs-
Abschnitt dem Kurvenfolger aufgezwungenen relativen Verstellrich
tung ist.
46. Schaltvorrichtung nach Anspruch 44 oder 45 in Rückbeziehung auf
Anspruch 30, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerkurvenver
zweigung zum Einschleusen des Kurvenfolgers in den Umgehungs-
Steuerkurvenabschnitt eine Verstellung des Kurvenfolgers zumindest
näherungsweise in radialer Richtung bezogen auf eine/die Walzen
achse, ggf. Walzendrehachse, vorsieht.
47. Schaltvorrichtung nach Anspruch 44 oder 45 in Rückbeziehung auf
Anspruch 30, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerkurvenver
zweigung zum Einschleusen des Kurvenfolgers (16) in den Umge
hungs-Steuerkurvenabschnitt (40) eine Verstellung des Kurvenfol
gers zumindest näherungsweise in axialer Richtung bezogen auf
eine/die Walzenachse, ggf. Walzendrehachse, vorsieht.
48. Schaltvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, jeden
falls nach Anspruch 5 oder 30, dadurch gekennzeichnet, dass die
Steuerkurvenwalze (10) bzw. wenigstens eine der Steuerkurvenwal
zen (10a, 10b) als Ganzes bezogen auf die Drehachse axial ver
schiebbar ist.
49. Schaltvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, jeden
falls nach Anspruch 37 und Anspruch 5 oder 30, dadurch gekenn
zeichnet, dass die Steuerkurvenwalze (10) oder wenigstens eine der
Steuerkurvenwalzen einerseits und wenigstens ein wenigstens einem
Führungsteil (52 bzw. 52') zugeordnetes Walzeninneres (56 bzw.
56') der betreffenden Steuerkurvenwalze andererseits relativ zuein
ander axial verstellbar oder/und relativ zueinander verdrehbar sind,
wobei das Führungsteil durch axiale Verstellung oder/und Verdrehen
der Steuerkurvenwalze und des Walzeninneren relativ zueinander
zwischen der ersten Führungsstellung und der zweiten Führungs
stellung verstellbar ist.
50. Kraftfahrzeug-Antriebsstrang, umfassend eine Antriebseinheit, ein
Getriebe und eine Kupplungseinrichtung zwischen der Antriebsein
heit und dem Getriebe zur Momentenübertragung dazwischen, wobei
das Getriebe unter Vermittlung einer Schaltvorrichtung nach
wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche schaltbar ist.
51. Antriebsstrang nach Anspruch 50, dadurch gekennzeichnet, dass die
Kupplungseinrichtung eine Mehrfach-Kupplungseinrichtung, ggf.
Doppel-Kupplungseinrichtung, mit einer einer ersten Getriebeein
gangswelle zugeordneten ersten Kupplungsanordnung und einer
einer zweiten Getriebeeingangswelle zugeordneten zweiten Kupp
lungsanordnung ist, und dass das Getriebe als Lastschalt-Getriebe,
ggf. Doppelkupplungs-Getriebe, ausgeführt ist.
52. Kraftfahrzeug mit einem Antriebsstrang nach Anspruch 50 oder 51.
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| DE2001128854 DE10128854A1 (de) | 2001-06-15 | 2001-06-15 | Schaltvorrichtung zum Schalten eines Getriebes |
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