DE10128752A1 - Verfahren zur Ablage von Daten in einen Speicherbaustein - Google Patents
Verfahren zur Ablage von Daten in einen SpeicherbausteinInfo
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Abstract
Es wird ein Verfahren zur Ablage von Daten in einen Speicherbaustein (30) beschrieben. Dieser Speicherbaustein (30) ist in mehrere unabhängig voneinander zu programmierende Speichereinheiten (35) aufgeteilt. DOLLAR A Bei dem Verfahren werden eine Anzahl von veränderlichen Werten in verketteten Listen abgelegt. DOLLAR A Das Verfahren zeichnet sich dadurch aus, daß beim Abspeichern einer Instanz in eine erste Speichereinheit (35) gleichzeitig eine zweite Speichereinheit (35) belegt wird und in die erste Speichereinheit (35) die Instanz und der Verweis auf die zweite Speichereinheit (35) abgelegt werden.
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Ablage von Daten
in einen Speicherbaustein. Insbesondere betrifft die
Erfindung ein Verfahren, welches eine möglichst flexible
Datenablage für verkettete Listen in Speicherbausteinen,
welche nicht auf Byte- oder Wortebene lösch- oder
programmierbar sind, ermöglicht.
EEPROMs sind Halbleiterspeicher, welche die in ihnen
gespeicherten Werte im Gegensatz zu RAM-Bausteinen auch
ohne Versorgungsspannung beibehalten. EEPROMs werden oft
statt mit einem parallelen Businterface durch ein serielles
Businterface, wie z. B. I2C oder SPI, angesteuert und sind
in Größen von einigen Bytes bis wenigen Kilobytes
verfügbar.
Lese- und Schreibvorgänge sind bei EEPROMs ähnlich wie bei
RAM-Bausteinen möglich, wobei im Unterschied zu letzteren
schreibende Zugriffe eine deutlich längere Zeit in Anspruch
nehmen als lesende Zugriffe. Außerdem müssen bei EEPROMs
vor dem Ändern des Inhalts von Speicherzellen, im Gegensatz
zu EPROMs, diese nicht gelöscht werden.
EEPROMs sind oft in sogenannte Pages aufgeteilt, die
typischerweise 16 oder 32 Bytes groß sind. Diese Page-
Struktur hat für lesende Zugriffe keine Bedeutung, jedoch
kann das gegenüber dem Schreiben auf einzelne
Speicherzellen (Byte Writes) schnellere sequentielle
Schreiben auf aufeinanderfolgende Adressen (Page Writes)
nur innerhalb einer einzigen Page geschehen. Deshalb sind
die in EEPROMs zu speichernden Daten ebenfalls oft in Pages
organisiert.
Flashbausteine sind Halbleiterspeicher, die, genauso wie
EPROMs oder auch EEPROMs, die in ihnen gespeicherten Werte
auch ohne Versorgungsspannung beibehalten. Üblicherweise
werden sie über ein paralleles Businterface angesteuert.
Lesezugriffe werden bei Flashbausteinen, ebenso wie bei
RAM-Bausteinen oder normalen ROM-Bausteinen, durchgeführt.
Im Gegensatz zu RAM-Bausteinen oder EEPROMs können
Flashbausteine jedoch nicht byte- oder wortweise wiederholt
beschrieben werden. Vor jedem Schreibzugriff muß der
vorherige Inhalt einer Speicherzelle gelöscht werden, da
Schreibzugriffe einzelne Bits nur in einer Richtung, z. B.
von 1 nach 0, umprogrammieren können.
Auch bei Flashbausteinen nehmen Schreibzugriffe eine
deutlich längere Zeit in Anspruch als lesende Zugriffe.
Das Löschen von Flashbausteinen wird, ebenso wie
Schreibvorgänge, durch Softwarekommandos ausgelöst. Es kann
jedoch nicht byte- oder wortweise erfolgen, sondern nur für
komplette Sektoren auf einmal. Typische Sektorgrößen
bewegen sich im Bereich von wenigen bis einigen zehn
Kilobytes.
Im Gegensatz zu den Pages bei EEPROMs sind die einzelnen
Sektoren eines Flashbausteins nicht gleich groß. Das
Löschen eines Sektors benötigt Zeiten im Sekundenbereich.
Ebenso wie bei Schreibvorgängen können während des Löschens
keine lesenden Zugriffe auf Speicherzellen desselben
Bausteins durchgeführt werden. Viele Flashtypen bieten
jedoch die Möglichkeit, das Löschen für Lese- oder gar
Schreibzugriffe auf andere Sektoren per Kommando zu
unterbrechen und später wieder aufzunehmen.
Aus der DE 42 23 398 ist ein Verfahren und eine
Vorrichtung zur Programmierung von nichtflüchtigen
Speichern im Zusammenhang mit Steuergeräten für
Brennkraftmaschinen bekannt. Das beschriebene Verfahren
arbeitet mit einem Mikrorechner, wobei der Mikrorechner die
zu programmierenden Daten von einem externen
Programmiergerät bitseriell empfängt und ein Programmodul
abarbeitet, um die Daten in den nichtflüchtigen Speicher
einzuschreiben.
Der Mikrorechner steht mit einem flüchtigen Speicher in
Verbindung, in den Programme, die von dem Mikrorechner
ausgeführt werden können, einlesbar sind. Das Programmodul
wird vor dem Programmiervorgang in den flüchtigen Speicher
geladen und der Mikrorechner durch das Programmodul derart
konfiguriert, daß er die zu programmierenden Daten synchron
von dem Programmiergerät empfängt.
Als vorteilhaft ist beschrieben, daß das Programmodul zur
Programmierung des nichtflüchtigen Speichers nicht in einem
maskenprogrammierten Speicher enthalten sein muß. Da die
gesamte Fahrsoftware in den nichtflüchtigen Speicher
eingeschrieben wird, kann sogar ein maskenprogrammierter
Speicher ganz entfallen.
Flashbausteine sind in kleinste unabhängig zu
programmierende Speichereinheiten (Pages) aufgeteilt. Dies
bedeutet, daß immer, wenn ein Teil dieser Page programmiert
werden soll, die gesamte Page programmiert werden muß. Das
Löschen solcher Bausteine erfolgt sektorweise. Diese
Sektoren umfassen in der Regel viele Pages.
Ein Folge hieraus ist, daß Informationen, welche nicht zum
selben Zeitpunkt zur Verfügung stehen, nicht innerhalb
einer Page abgelegt werden können. Dies stellt ein Problem,
insbesondere bei der Ablage von verketteten Listen, dar.
Verkettete Listen stellen eine platzsparende Möglichkeit
zur Ablage von Daten zur Verfügung, welche zugleich eine
zeitliche als auch eine logische Ordnung besitzen.
Die Ablage erfolgt also in zwei Dimensionen, wobei nicht
notwendigerweise ein zweidimensionales Feld die effektivste
Ablagemöglichkeit darstellt, wie nachfolgend aufgezeigt:
Das einfachste Verfahren zur Ablage von N Werten ist ein
eindimensionales Array der Länge N. Müssen zusätzlich, wie
im folgenden Fall, mehrere Instanzen eines Wertes abgelegt
werden, kann dazu ein zweidimensionales N.M Array
verwendet werden. Der Index m
(m = 0, . . ., M - 1)
spezifiziert dabei die Instanz des Wertes n
(n = 0, . . ., N - 1).
Die Größe N liegt durch die Anzahl der in einem Datensektor
abzulegenden Werte fest. Die Größe M, und damit die Anzahl
der maximal pro Wert in einem Datensektor speicherbaren
Instanzen, wird durch den zur Verfügung stehenden
Speicherplatz S - ausgedrückt in Einheiten der Größe eines
Arrayelements - festgelegt.
Bei zweidimensionalen Arrays ist von Nachteil, daß bei
häufiger Änderung eines der Werte aufgrund des
vorgegebenen, begrenzten Umfangs der Arrays kein
Speicherplatz mehr zur Verfügung steht. Damit müssen für
die Speicherung weiterer Instanzen des Werts die aktuellen
Instanzen aller Werte auf einen anderen Datensektor
übertragen werden, obwohl der zur Verfügung stehende
Speicherplatz von insgesamt N.M Instanzen nur zu einem
Bruchteil belegt ist.
Wenn die verschiedenen Zeilen oder Spalten des Feldes
unterschiedliche Größen haben, eignen sich sogenannte
verkettete Listen zur Ablage der Daten.
Verkettete Listen sind ein gut geeigneter Ansatz zur Ablage
von einer im voraus nicht bestimmbaren Anzahl von Instanzen
mehrerer Werte. Bei verketteten Listen wird für jede
Instanz eines jeden Werts ein Zeiger, bzw. ein Verweis, auf
die nächste Instanz dieses Werts geführt. Ein spezieller
Zeigerzustand wird zur Kodierung für den Fall verwendet,
dass die zugehörige Instanz die aktuellste des jeweiligen
Werts ist. Als Verweis müssen dabei relative oder absolute
Adressen verwendet werden.
Bei einer verketteten Liste wird somit zusammen mit einer
jeweils abgelegten Informationseinheit ein Verweis auf die
Ablagestelle der jeweils nächsten, logisch verknüpften
Informationseinheit gespeichert. Im günstigsten Fall werden
die Ablagestellen erst zu dem Zeitpunkt belegt, zu dem die
zu speichernde Information zur Verfügung steht. So ist es
möglich, dieser Information die jeweils nächste, freie
Ablagestelle zuzuweisen. Dieses Vorgehen führt zu einer
lückenlosen Nutzung des Speichers.
Nachteilig dabei ist, daß die Informationen für den Verweis
erst zu einem späteren Zeitpunkt zur Verfügung stehen als
die zuvor gespeicherten Daten. Dies bedeutet, daß für die
beiden Informationen getrennt programmierbare
Speichereinheiten (Pages) zur Verfügung stehen müssen.
Hieraus folgt, daß für m gespeicherte Informationen
mindestens 2 m-1 Speichereinheiten (Pages) zur Verfügung
stehen müssen, da bis auf die letzte gespeicherte
Informationseinheit alle vorherigen Informationseinheiten
den Platz für einen folgenden Verweis reservieren müssen.
Dies ist unabhängig von der Anzahl der zu speichernden
Werte. Lediglich die Summe aller gespeicherten Instanzen
über alle Werte ist entscheidend.
Üblicherweise werden verkettete Listen jedoch verwendet, um
möglichst viele Instanzen relativ kleiner
Informationseinheiten zu speichern, d. h. daß m sehr groß
ist. Daher ist der Verlust durch diese Speicheraufteilung
äußerst groß.
Das erfindungsgemäße Verfahren dient zur Ablage von Daten
in einen Speicherbaustein. Dieser ist in mehrere unabhängig
voneinander zu programmierende Speichereinheiten (Pages)
aufgeteilt.
Bei dem Verfahren wird eine Anzahl von veränderlichen
Werten gespeichert und bei Änderung eines bereits
abgespeicherten Werts eine neue Instanz des Werts erzeugt
und in einer Speichereinheit im Speicherbaustein abgelegt.
Die Instanzen jedes Werts werden als verkettete Liste
abgelegt, d. h. daß jeder Instanz eines Werts ein Verweis
zugeordnet ist, der auf die nächste Instanz des Werts,
soweit vorhanden, verweist. Für den Fall, daß keine nächste
Instanz vorhanden ist, das bedeutet, daß die Instanz den
aktuellen Wert wiedergibt, ist der Verweis entsprechend
kodiert.
Das erfindungsgemäße Verfahren zeichnet sich dadurch aus,
daß beim Abspeichern einer Instanz in eine erste
Speichereinheit gleichzeitig eine zweite Speichereinheit
belegt wird und in die erste Speichereinheit die Instanz
und ein Verweis auf die zweite Speichereinheit abgelegt
werden.
Es wird somit bei der Speicherung einer Instanz, d. h. bei
der Speicherung einer Informationseinheit, in einer
Speichereinheit zum gleichen Zeitpunkt eine weitere, freie
Speichereinheit belegt. Dadurch kann der Verweis
gleichzeitig mit der sonst zuvor gespeicherten
Informationseinheit abgelegt werden und somit auch in der
selben Speichereinheit gespeichert werden. Durch diese
Reservierung wird pro Wert eine zusätzliche Speichereinheit
benötigt. Somit müssen für N unabhängig zu speichernde
Werte N zusätzliche Speichereinheiten reserviert werden.
Der Speicherverbrauch beträgt also m + N Speichereinheiten.
Für m << N < = 1 kann gegenüber dem früher verwendeten
Verfahren eine Speicherersparnis von bis zu
erzielt werden.
Das erfindungsgemäße Verfahren kommt insbesondere bei der
Ablage von Daten in Flashspeicherbausteine zur Anwendung.
Diese können nämlich nicht byte- oder wortweise wiederholt
beschrieben werden. Flashbausteine sind in unabhängig
voneinander zu programmierende Speichereinheiten
unterteilt, die vor Ändern ihres Inhalts gelöscht werden
müssen.
Erfindungsgemäß ist eine Programmiervorrichtung zur Ablage
von Daten in einen Speicherbaustein, der in mehrere
unabhängig voneinander zu programmierende Speichereinheiten
aufgeteilt ist, vorgesehen. Diese Programmiervorrichtung
weist Mittel zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1
auf.
Der Speicherbaustein kann mit einer parallelen
Busschnittstelle mit separaten Adress- und Datenbussen oder
durch eine serielle Busschnittstelle, wie beispielsweise
I2C oder SPI (serial peripheral interface), angesteuert
werden.
Ein erfindungsgemäßes Computerprogramm weist Programmcode-
Mittel auf, um alle Schritte des erfindungsgemäßen
Verfahrens nach Anspruch 1 durchzuführen.
Das Computerprogramm kann auf geeigneten Datenträgern, wie
EEPROMs, Flash-Memories aber auch CD-ROMs, Disketten oder
Festplattenlaufwerken gespeichert sein.
Die Erfindung wird anhand der beigefügten Zeichnung näher
erläutert. In der Zeichnung zeigt:
Fig. 1 eine bevorzugte Ausführungsform der
erfindungsgemäßen Programmiervorrichtung in
schematischer Darstellung im Einsatz,
Fig. 2 die Ablage von Werten in einer verketteten Liste
auf herkömmliche Weise, und
Fig. 3 die Ablage von Werten in einer verketteten Liste
gemäß einer bevorzugten Ausführungsform des
erfindungsgemäßen Verfahrens.
Fig. 1 zeigt in schematischer Darstellung eine bevorzugte
Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung,
insgesamt mit der Bezugsziffer 10 bezeichnet, im Einsatz.
Zu erkennen ist die Programmiervorrichtung 10, die über
eine Datenleitung 11 mit einem Speicherbaustein 12,
typischerweise einem Flashbaustein, verbunden ist.
Die Programmiervorrichtung 10 weist einen Mikroprozessor
13, eine Speichereinrichtung 14 und einen Datenbus 15 auf.
Über den Datenbus 15 ist der Mikroprozessor 13 mit der
Speichereinrichtung 14 verbunden und es erfolgt über
diesen die Kommunikation zwischen dem Mikroprozessor 13 und
der Speichereinrichtung 14.
Der Speicherbaustein 12 enthält in diesem Fall eine
parallele Busschnittstelle 16 und typischerweise mehrere
unabhängig voneinander zu programmierende Speichereinheiten
17.
Zur Ablage der Daten in dem Speicherbaustein 12 werden
diese vom Programmiergerät 10 mittels eines auf dem
Mikroprozessor 13 ablaufenden Computerprogramms über die
Datenleitung 11 und die parallele Busschnittstelle 16
übertragen und in den Speichereinheiten 17 abgespeichert.
Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren wird in eine der
Speichereinheiten 17, die als erste Speichereinheit 17
bezeichnet wird, eine Instanz mit einem Verweis
abgespeichert, und gleichzeitig eine weitere der
Speichereinheiten 17 belegt, die als zweite Speichereinheit
17 bezeichnet wird. Der Verweis zeigt auf diese zweite
Speichereinheit 17.
Fig. 2 verdeutlicht die Speicherung von Werten in einer
verketteten Liste nach dem herkömmlichen Verfahren. Hierzu
ist schematisch ein Speicherbaustein, insgesamt mit der
Bezugsziffer 20 bezeichnet, dargestellt.
Zur Verdeutlichung sind in Fig. 2 eine erste Spalte 21 und
eine zweite Spalte 22 dargestellt. In der ersten Spalte 21
sind a-Speichereinheiten 23 gezeigt. Jede der a-
Speichereinheiten 23, bis auf die mit "frei" bezeichneten,
enthält eine Informationseinheit, nämlich eine Instanz
eines Werts. Somit befinden sich in den a-Speichereinheiten
23 sämtliche Instanzen aller Werte in chronologischer
Reihenfolge.
In der zweiten Spalte sind b-Speichereinheiten 24
dargestellt, die, bis auf die mit "frei" bezeichneten,
jeweils eine Informationseinheit, nämlich jeweils einen
Verweis, enthalten. Dabei ist jede b-Speichereinheit 24
einer a-Speichereinheit 23 zugewiesen. Die oberste a-
Speichereinheit 23 enthält beispielsweise die Instanz 0 des
Werts 0. Die zugehörige b-Speichereinheit 24, ebenfalls die
oberste in Fig. 2, enthält einen Verweis, der, wie mit
einem Pfeil 25 verdeutlicht, auf die nächste Instanz, die
Instanz 1, des Werts 0 zeigt.
Für jede Instanz eines jeden Werts wird ein Zeiger auf die
nächste Instanz dieses Wertes geführt. Ein bestimmter
Zeigerzustand, beispielsweise FFFF16, wird zur Kodierung
für den Fall verwendet, dass die zugehörige Instanz die
aktuellste des jeweiligen Werts ist. In Fig. 2 ist dies
mit "- - -" verdeutlicht.
Für m gespeicherte Informationseinheiten müssen also 2 m - 1
Speichereinheiten zur Verfügung stehen.
In Fig. 3 ist die Ablage von Werten in einer verketteten
Liste gemäß einer bevorzugten Ausführungsform des
erfindungsgemäßen Verfahrens dargestellt.
Der in Fig. 3 in schematischer Darstellung gezeigte
Speicherbaustein ist insgesamt mit dem Bezugszeichen 30
bezeichnet.
Wiederum ist eine erste Spalte 31 und eine zweite Spalte 32
zu erkennen. Die erste Spalte enthält jedoch erste
Informationseinheiten 33 und die zweite Spalte zweite
Informationseinheiten 34.
Die ersten Informationseinheiten 33 stellen die Instanzen
der Werte die zweiten Informationseinheiten 34 die Verweise
dar.
Es wird verdeutlicht, daß jeweils eine erste
Informationseinheit 33 und eine zweite Informationseinheit
34 in einer Speichereinheit 35 enthalten sind. Die
Speichereinheiten 35 in Fig. 3 entsprechen den
Speichereinheiten 17 aus Fig. 1. Die Verweise von einer
ersten Speichereinheit 35 zu einer zweiten Speichereinheit
35 sind mit Pfeilen 36 verdeutlicht.
Gemäß dem erfindungsgemäßen Verfahren wird bei der
Speicherung einer Instanz eines Werts zum gleichen
Zeitpunkt eine weitere, freie Speichereinheit 35 belegt. So
kann der Verweis gleichzeitig mit der beim herkömmlichen
Verfahren zuvor gespeicherten Informationseinheit abgelegt
werden. Durch diese Reservierung wird pro Wert eine
zusätzliche Speichereinheit 35 benötigt. Für N unabhängig
zu speichernde Werte müssen N zusätzliche Speichereinheiten
35 reserviert werden. Der Speicherverbrauch beträgt also
m + N Speichereinheiten 35.
Gegenüber dem herkömmlichen Verfahren wird also eine
Speicherersparnis von bis zu
erreicht.
Das erfindungsgemäße Verfahren ermöglicht eine möglichst
flexible Datenablage für verkettete Listen in
Speicherbausteinen, welche nicht auf Byte- oder Wortebene
lösch- oder programmierbar sind, wobei eine erhebliche
Einsparung an Speicherplatz erzielt wird.
Claims (8)
1. Verfahren, zur Ablage von Daten in einen
Speicherbaustein (30), der in mehrere unabhängig
voneinander zu programmierende Speichereinheiten (17, 35)
aufgeteilt ist, wobei eine Anzahl von veränderlichen Werten
gespeichert wird und bei Änderung eines bereits
abgespeicherten Werts eine neue, nächste Instanz des Werts
erzeugt und in einer Speichereinheit (17, 35) im
Speicherbaustein (30) abgelegt wird, und die Instanzen
eines Werts als verkettete Liste abgelegt werden, bei der
jeder Instanz eines Werts ein Verweis zugeordnet ist, der
auf die nächste Instanz des Werts, soweit vorhanden,
verweist, dadurch gekennzeichnet, daß beim
Abspeichern einer Instanz in eine erste Speichereinheit
(17, 35) gleichzeitig eine zweite Speichereinheit (17, 35)
belegt wird und in die erste Speichereinheit (17, 35) die
Instanz und ein Verweis auf die zweite Speichereinheit
(17, 35) abgelegt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Verweise jeweils einen bestimmten Code aufweisen, falls
die zugehörige Instanz den aktuellsten Wert wiedergibt.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß als Speicherbaustein (30) ein
Flashbaustein eingesetzt wird.
4. Programmiervorrichtung (10) zur Ablage von Daten in
einem Speicherbaustein (30), der in mehrere unabhängig
voneinander zu programmierende Speichereinheiten (17, 35)
aufgeteilt ist, bei der die Programmiervorrichtung (10)
Mittel zur Durchführung des Verfahrens nach einem der
Ansprüche 1 bis 3 aufweist.
5. Programmiervorrichtung (10) nach Anspruch 4,
gekennzeichnet durch eine parallele Busschnittstelle (16).
6. Programmiervorrichtung (10) nach Anspruch 4,
gekennzeichnet durch eine serielle Busschnittstelle.
7. Computerprogramm mit Programmcode-Mitteln, um alle
Schritte des Anspruchs 1 durchzuführen, wenn das
Computerprogramm auf einem Computer oder einer
entsprechenden Rechnereinheit, insbesondere einer Einheit
in einer Programmiervorrichtung (10) nach einem der
Ansprüche 4 bis 6, durchgeführt wird.
8. Computerprogrammprodukt mit Programmcode-Mitteln, die
auf einem computerlesbaren Datenträger gespeichert sind, um
das Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3
durchzuführen, wenn das Computerprogramm auf einem Computer
oder einer entsprechenden Rechnereinheit, insbesondere
einer Einheit in einer Programmiervorrichtung (10) nach
einem der Ansprüche 4 bis 6, durchgeführt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10128752A DE10128752A1 (de) | 2001-06-13 | 2001-06-13 | Verfahren zur Ablage von Daten in einen Speicherbaustein |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10128752A DE10128752A1 (de) | 2001-06-13 | 2001-06-13 | Verfahren zur Ablage von Daten in einen Speicherbaustein |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10128752A1 true DE10128752A1 (de) | 2002-12-19 |
Family
ID=7688190
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE10128752A Withdrawn DE10128752A1 (de) | 2001-06-13 | 2001-06-13 | Verfahren zur Ablage von Daten in einen Speicherbaustein |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10128752A1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US8065304B2 (en) | 2008-06-11 | 2011-11-22 | International Business Machines Corporation | Using asymmetric memory |
| US8762624B2 (en) | 2007-08-29 | 2014-06-24 | Lifescan Scotland Limited | Data management system and method using nonvolatile and volatile memories and linked lists to sequentially store data records of different category types |
| US9128615B2 (en) | 2013-05-15 | 2015-09-08 | Sandisk Technologies Inc. | Storage systems that create snapshot queues |
-
2001
- 2001-06-13 DE DE10128752A patent/DE10128752A1/de not_active Withdrawn
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US8762624B2 (en) | 2007-08-29 | 2014-06-24 | Lifescan Scotland Limited | Data management system and method using nonvolatile and volatile memories and linked lists to sequentially store data records of different category types |
| US8065304B2 (en) | 2008-06-11 | 2011-11-22 | International Business Machines Corporation | Using asymmetric memory |
| US9128615B2 (en) | 2013-05-15 | 2015-09-08 | Sandisk Technologies Inc. | Storage systems that create snapshot queues |
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8141 | Disposal/no request for examination |