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DE10128637A1 - Batterieladeverfahren - Google Patents

Batterieladeverfahren

Info

Publication number
DE10128637A1
DE10128637A1 DE10128637A DE10128637A DE10128637A1 DE 10128637 A1 DE10128637 A1 DE 10128637A1 DE 10128637 A DE10128637 A DE 10128637A DE 10128637 A DE10128637 A DE 10128637A DE 10128637 A1 DE10128637 A1 DE 10128637A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
charging
pulse
charging current
cycle
current
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE10128637A
Other languages
English (en)
Inventor
Norbert Achleitner
Franz Schrefler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fronius International GmbH
Original Assignee
Fronius Schweissmaschinen Produktion GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fronius Schweissmaschinen Produktion GmbH and Co KG filed Critical Fronius Schweissmaschinen Produktion GmbH and Co KG
Publication of DE10128637A1 publication Critical patent/DE10128637A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01MPROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
    • H01M10/00Secondary cells; Manufacture thereof
    • H01M10/42Methods or arrangements for servicing or maintenance of secondary cells or secondary half-cells
    • H01M10/44Methods for charging or discharging
    • H02J7/927
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E60/00Enabling technologies; Technologies with a potential or indirect contribution to GHG emissions mitigation
    • Y02E60/10Energy storage using batteries

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Electrochemistry (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Secondary Cells (AREA)
  • Charge And Discharge Circuits For Batteries Or The Like (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Laden eines Akkumulators, mit flüssigem Elektrolyt, in mehreren aufeinanderfolgenden Ladezyklen (2, 3), wobei in einem ersten Ladezyklus (2) mit einem konstanten Ladestrom (5) bis zum Erreichen einer definierten Ladespannung (7) geladen wird, worauf der Akkumulator in einem weiteren, insbesondere zweiten Ladezyklus (3) mit aufeinanderfolgenden Energiepulsen (11) geladen wird, bei denen der Ladestrom (5) zwischen einem Grundladestrom (12) und einem Pulsladestrom (13) periodisch umgeschaltet wird. Bei den aufeinanderfolgenden Energiepulsen (11) ist der Pulsladestrom (13) gleich oder kleiner als der Ladestrom (5) während des ersten Ladezyklus (2) und der Grundladestrom (12) kleiner als der Pulsladestrom (13).

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Laden eines Akkumulators, insbesondere mit flüssi­ gem Elektrolyt, wie es in den Ansprüchen 1 und 2 beschrieben ist.
Aus der DE 198 33 096 A1 ist ein Verfahren zum Laden einer Batterie bzw. eines Akkumu­ lators, insbesondere eines geschlossenen Bleiakkumulators, in zwei aufeinanderfolgenden Ladezyklen beschrieben, wobei in einem ersten Ladezyklus mit einem konstanten Ladestrom bis zum Erreichen einer temperaturabhängigen Ladespannung geladen wird. Der Ladestrom wird in dem zweiten Ladezyklus zwischen einem Grundladestrom und einem Pulsladestrom periodisch umgeschaltet, bis ein Ladefaktor der Gesamtladung des Akkumulators einen vor­ gegebenen Wert erreicht hat, wobei der Grundladestrom kleiner und der Pulsladestrom größer ist als der Ladestrom während des ersten Ladezyklus.
Nachteilig ist bei diesem Ladeverfahren, daß durch die Erhöhung des Pulsladestromes im zweiten Ladezyklus über den Wert des Ladestromes im ersten Ladezyklus für die Ladung des Akkumulators im ersten Ladezyklus nicht die maximale Leistung des Ladegerätes genützt werden kann, wodurch sich die Ladezeit des ersten Ladezyklus zum Erreichen der tempera­ turabhängigen Spannung, insbesondere der Gasungsspannung, wesentlich erhöht.
Weiters sind Verfahren zum Laden eines Akkumulators bekannt, bei denen in mehreren auf­ einanderfolgenden Ladezyklen die Ladung erfolgt, wobei in einem ersten Ladezyklus mit einem konstanten Ladestrom bis zum Erreichen einer definierten Ladespannung, insbesondere der Gasungsspannung, geladen wird, worauf in einem zweiten Ladezyklus der Akkumulator mit einer konstanten Ladespannung geladen wird. Dabei stellt sich der Ladestrom entspre­ chend dem Zustand des Akkumulators ein. Nach dem zweiten Ladezyklus wird eine Nachla­ dezeit bzw. eine Nachladestufe durchgeführt.
Nachteilig ist hierbei, daß nur eine geringe Energiemenge im zweiten Ladezyklus in den Ak­ kumulator eingebracht werden kann und somit die Ladezeit des zweiten Ladezyklus erheblich verlängert wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum Laden eines Akkumulators zu schaffen, bei dem eine optimale Ladung des Akkumulators in kürzester Zeit erfolgt.
Die Aufgabe der Erfindung wird dadurch gelöst, daß der Grundladestrom kleiner und der Pulsladestrom gleich oder kleiner ist als der Ladestrom im ersten Ladezyklus. Vorteilhaft ist hierbei, daß dadurch bereits im ersten Ladezyklus eine Ladung des Akkumulators mit der maximalen Ausgangsleistung bzw. mit dem maximalen Ladestrom des Ladegerätes durchge­ führt werden kann, sodaß eine erhebliche Verkürzung der Ladezeit im ersten Ladezyklus er­ reicht wird. Ein weiterer Vorteil liegt darin, daß durch die aufeinanderfolgenden Energiepulse im zweiten Ladezyklus eine hohe Energiemenge eingebracht werden kann und gleichzeitig eine Umwälzung bzw. Vermischung der Säure im Akkumulator erreicht wird.
Die Aufgabe der Erfindung wird auch dadurch gelöst, daß die Ladung im zweiten Ladezyklus bis zum Erreichen eines vorgegebenen Sollwertes des Ladestromes, der um einen Wert bzw. Betrag gegenüber dem Ladestrom im ersten Ladezyklus geringer ist, mit einer konstanten Ladespannung, wie an sich bekannt, durchgeführt wird, worauf der Ladestrom oder die Lade­ spannung in einem weiteren, insbesondere dritten Ladezyklus zwischen einem Grundlade­ strom bzw. einer Grundladespannung und einem Pulsladestrom bzw. einer Pulsladespannung periodisch umgeschaltet wird, wobei bei der Regelung über den Ladestrom der Grundlade­ strom kleiner und der Pulsladestrom größer, gleich oder kleiner ist als der Ladestrom während des ersten Ladezyklus. Vorteilhaft ist hierbei, daß dadurch die Ladung im ersten Ladezyklus mit der maximalen Ausgangsleistung bzw. mit dem maximalen Ausgangsstrom erfolgen kann, worauf im weiteren zweiten Ladezyklus durch die Ladung mit konstanter Ladespan­ nung eine entsprechende selbständige Absenkung des Ladestromes durchgeführt wird, wobei in dieser Phase bzw. diesem Ladezyklus die maximal mögliche Energiemenge eingebracht werden kann, da für die Ladung ein Überschreiten des Ladestromes über den maximalen Ausgangsstrom des Ladegerätes nicht möglich ist. Somit kann in diesem Ladezyklus vor den aufeinanderfolgenden Energiepulsen eine sehr hohe Energiemenge eingebracht werden. Die Absenkung des Ladestromes bzw. die Festlegung des Sollwertes für den Ladestrom wird da­ bei bevorzugt derartig definiert, daß bei den anschließenden aufeinanderfolgenden Energie­ pulsen die Pulshöhe der einzelnen Pulse wiederum den maximalen Ausgangsstrom des Lade­ gerätes erreicht, sodaß die Übergangszeit für den ersten Puls beim Pulsladeverfahren auf ein Minimum verkürzt werden kann. Würden nämlich, gemäß dem Kennzeichenteil des Anspru­ ches 1, die aufeinanderfolgenden Energiepulse sofort nach dem ersten Ladezyklus erfolgen, so müßte die erste Pulsdauer, insbesondere die Pulspause, in der die Ladung des Akkumula­ tors mit dem Grundladestrom erfolgt, solange dauern, bis eine Bildung eines Pulses mit dem maximalen Ausgangsstrom möglich ist, sodaß in dieser Zeitspanne der Akkumulator nicht mit der maximal möglichen Energiemenge versorgt werden kann.
Ein wesentlicher Vorteil der erfindungsgemäßen Lösungen liegt darin, daß bei derartigen La­ deverfahren die Nachladezeit bzw. Nachladephase entfallen kann.
Weitere Maßnahmen sind in den Ansprüchen 3 bis 15 beschrieben. Die sich daraus ergeben­ den Vorteile sind der Beschreibung zu entnehmen.
Die Aufgabe der Erfindung wird jedoch auch dadurch gelöst, daß am Beginn des zweiten La­ dezyklus zumindest ein Energiepuls, also der Pulsladestrom und der Grundladestrom, größer ist als der Ladestrom während des ersten Ladezyklus, und daß anschließend eine stufenför­ mige Reduzierung der Höhe des Grundladestromes oder des Pulsladestromes erfolgt, wobei die Pulshöhe für den Pulsladestrom unverändert beibehalten wird oder diese verändert, insbe­ sondere verkleinert oder vergrößert, wird. Vorteilhaft ist hierbei, daß eine wesentliche Ver­ kürzung der Ladezeit im zweiten Zyklus erreicht wird, da die Batterie bzw. der Akkumulator kurzzeitig mit einem sehr hohen Strom beaufschlagt wird. Durch diese kurzzeitigen hohen Energieimpulse ist es auch nicht notwendig, daß das Ladegerät nicht auf die maximale Strom­ höhe dimensioniert werden muß, sondern dieses auf den maximal zu erwartenden bzw. er­ laubten Ladestrom im ersten Ladezyklus. Dies ist deshalb möglich, da durch die Pulsladung im zweiten Ladezyklus das Ladegerät nur kurzzeitig überbelastet wird, wobei die durch­ schnittliche Stromhöhe bzw. die durchschnittliche Leistungskurve geringer ist, als im ersten Ladezyklus.
Weitere Maßnahmen sind in den Ansprüchen 17 bis 19 beschrieben. Die sich daraus ergeben­ den Vorteile sind der Beschreibung zu entnehmen.
Die Erimdung wird anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 ein Diagramm einer Ausgangskennlinie eines zum Stand der Technik zählenden Verfahrens in vereinfachter, schematischer Darstellung;
Fig. 2 ein Diagramm einer Ausgangskennlinie des erfindungsgemäßen Verfahrens in vereinfachter, schematischer Darstellung;
Fig. 3 ein Diagramm einer Ausgangskennlinie eines weiteren Ausführungsbeispieles des erfindungsgemäßen Verfahrens in vereinfachter, schematischer Darstellung;
Fig. 4 ein Diagramm einer Ausgangskennlinie eines anderen Ausführungsbeispieles des erfindungsgemäßen Verfahrens in vereinfachter, schematischer Darstellung;
Fig. 5 ein Diagramm einer Ausgangskennlinie eines weiteren Ausführungsbeispieles des erfindungsgemäßen Verfahrens in vereinfachter, schematischer Darstellung;
Fig. 6 ein Diagramm einer Ausgangskennlinie eines anderen Ausführungsbeispieles des erfindungsgemäßen Verfahrens in vereinfachter, schematischer Darstellung;
Fig. 7 ein Diagramm einer Ausgangskennlinie eines weiteren Ausführungsbeispieles des erfindungsgemäßen Verfahrens in vereinfachter, schematischer Darstellung;
Fig. 8 ein Diagramm einer Ausgangskennlinie eines weiteren Ausführungsbeispiels in vereinfachter, schematischer Darstellung.
Einführend wird festgehalten, daß gleiche Teile bzw. Zustände der einzelnen Ausführungsbei­ spiele mit gleichen Bezugszeichen versehen werden.
In Fig. 1 ist ein Diagramm einer Ausgangskennlinie 1, insbesondere eines Stromverlaufes I und eines Spannungsverlaufes U, eines Ladegerätes dargestellt. Diese Ausgangskennlinie 1 entspricht dabei dem Verfahren zum Laden eines Akkumulators gemäß der DE 198 33 096 A1.
Zusätzlich wurde in strichpunktierten Linien ein Stromverlauf und ein Spannungsverlauf von handelsüblichen Ladegeräten, wie sie auch in der DE 198 33 096 A1 als Stand der Technik beschrieben sind, eingetragen. Bei diesen Ladeverfahren erfolgt die Ladung des Akkumula­ tors, insbesondere eines Bleiakkumulators, in zwei Ladezyklen 2, 3. Die Unterteilung der ein­ zelnen Ladezyklen 2, 3 wurde schematisch mit strichlierten Linien eingetragen. An diese bei­ den Ladezyklen 2, 3 schließt sich eine Nachladezeit 4 bzw. eine Nachladephase an.
Bei den beiden zuvor benannten Ladeverfahren zum Stand der Technik unterscheidet sich der erste Ladezyklus 2 nicht. In diesem ersten Ladezyklus 2 wird der Akkumulator mit einem konstanten Ladestrom 5 geladen. Diese Ladung bzw. eine Ladedauer 6 des ersten Ladezyklus 2 wird solange durchgeführt, bis eine sich selbst einstellende Ladespannung 7 einen entspre­ chenden Wert, insbesondere eine temperaturabhängige Ladespannung 7, also eine sogenannte Gasungsspannung 8, erreicht hat.
Anschließend wird im zweiten Ladezyklus 3 eine weitere Ladung des Akkumulators mit kon­ stanter Ladespannung 7 durchgeführt, wobei sich die Höhe bzw. der Wert 9 der Ladespan­ nung 7 nach der ermittelten Gasungsspannung 8 richtet. Um eine weitere Ladung im zweiten Ladezyklus 3 zu erreichen, wird die Ladespannung 7 derart gewählt, daß diese der ermittelten Gasungsspannung 8 entspricht oder geringfügig niedriger ist. Durch die Ladung mit konstan­ ter Ladespannung 7 stellt sich nunmehr aufgrund des Zustandes der Batterie, insbesondere eines Widerstandes des Akkumulators, der Ladestrom 5 ein. Dieser sinkt im Laufe der Lade­ zeit aufgrund der Widerstandserhöhung des Akkumulators ab, sodaß nach Erreichen eines vorgegebenen Wertes 10, der wesentlich geringer, bevorzugt zwischen 0,5 bis 2 A/100 Ah, ist als der Wert des Ladestromes 5 im ersten Ladezyklus 2, der zweite Ladezyklus 3 und somit die Ladung des Akkumulators beendet ist und der Start der Nachladezeit 4 beginnen kann. Hierbei ist es auch möglich, daß der zweite Ladezyklus 3 durch Erreichen eines vordefinierten Ladefaktors bzw. Ladezustandes des Akkumulators beendet wird.
Bei dem weiteren bekannten Verfahren, gemäß der DE 198 33 096 A1, wird nach Beendigung des ersten Ladezyklus 2, also nach Erreichen der Gasungsspannung 8, im zweiten Ladezyklus 3 eine sogenannte Pulsladung durchgeführt. Dabei wird der Ladestrom 5 zwischen einem Grundladestrom 12 und einem Pulsladestrom 13 über jeweils eine definierte Pulsdauer 14, 15 periodisch umgeschaltet. Dies wird solange durchgeführt, bis ein Ladefaktor der Gesamtla­ dung einen vorgegebenen Wert erreicht hat.
Die Definition der einzelnen Pulse 16 bzw. der Pulszustände ist gemäß des Kennzeichenteils des Patentanspruches 1 der DE 198 33 096 A1 derart zu treffen, daß der Grundladestrom 12 kleiner und der Pulsladestrom 13 größer ist als der Ladestrom 5 während des ersten Ladezy­ klus 2. Ein Nachteil liegt darin, daß durch die Erhöhung des Pulsladestromes 13 über den Wert des Ladestromes 5 im ersten Ladezyklus 2 für die Ladung des Akkumulators im ersten Ladezyklus 2 nicht die maximale Leistung des Ladegerätes genützt werden kann, wodurch sich die Ladezeit bzw. die Ladedauer 6 des ersten Ladezyklus 2 zum Erreichen der tempera­ turabhängigen Spannung, insbesondere der Gasungsspannung 8, wesentlich erhöht. Ein weite­ rer Nachteil liegt darin, daß bei dieser Ladung im zweiten Ladezyklus 3 keine Anpassung der Pulse 16 an den Zustand des Akkumulators durchgeführt wird, sodaß dieser, insbesondere in der Endphase der Ladung, mit einem sehr hohen Ladestrom 5 gegenüber des sich normaler­ weise einstellenden Ladestromes 5 geladen wird und somit eine erhebliche Überhitzung oder Überladung des Akkumulators zustande kommen kann, was zu einer Zerstörung oder eine Lebenszeitverkürzung des Akkumulators führen kann.
Erfindungsgemäß ist gemäß den Fig. 2 bis 7, in denen wiederum Ausgangskennlinien 1 unter­ schiedlicher Verfahren zum Laden von Akkumulatoren eines nicht dargestellten Ladegerätes dargestellt sind, vorgesehen, daß das Verfahren zum Laden eines Akkumulators, insbesondere eines Bleiakkumulators, in mehreren aufeinanderfolgenden Ladezyklen 2, 3 durchgeführt wird, wobei im ersten Ladezyklus 2 wiederum mit einem konstanten Ladestrom 5 bis zum Er­ reichen einer definierten Ladespannung 7, also der Gasungsspannung 8, geladen wird, wie dies gemäß Fig. 1 beschrieben ist.
In den Fig. 2 bis 7 sind nunmehr unterschiedliche Verfahrensabläufe dargestellt, bei denen nach dem ersten Ladezyklus 2, der entsprechend dem Stand der Technik durchgeführt wird, unterschiedliche weitere Ladezyklen 3, 17 vor der Nachladezeit 4 bzw. der Beendigung der Ladung durchgeführt werden.
Dabei ist in Fig. 2 ein Verfahren zum Laden des Akkumulators mit einem zweiten Ladezyklus 3 dargestellt. Bei diesem Verfahren wird die Ladung im zweiten Ladezyklus 3 wiederum durch aufeinanderfolgende Energiepulse 11 durchgeführt. Der Ladestrom 5 für den Akkumu­ lator wird hierbei derartig gesteuert, daß dieser auf einen Grundladestrom 12, der kleiner als der Ladestrom 5 im ersten Ladezyklus 2 ist, abgesenkt wird, wobei der sich anschließende Pulsladestrom 13 einen Wert aufweist, der dem Ladestrom 5 im ersten Ladezyklus 2 gleicht, wie dies mit vollen Linien dargestellt ist, d. h., daß der Grundladestrom 12 kleiner und der Pulsladestrom 13 gleich oder kleiner als der Ladestrom 5 während des ersten Ladezyklus 2 ist. Der zweite Ladezyklus 3 wird solange durchgeführt, bis der Akkumulator auf einen entspre­ chenden, insbesondere einstellbaren Wert aufgeladen ist, sodaß nach Erreichen dieses Lade­ zustandes von dem Ladegerät der Ladevorgang beendet wird oder vom zweiten Ladezyklus 3 in die Nachladezeit 4 geschaltet wird.
Dadurch wird erreicht, daß in jedem Ladezyklus 2, 3 des Verfahrens zum Laden des Akku­ mulators die maximale Leistung des Ladegerätes eingesetzt werden kann, d. h., daß der Ak­ kumulator bereits im ersten Ladezyklus 2 mit der maximalen Ausgangsleistung bzw. mit dem maximal möglichen Ladestrom 5 geladen werden kann, wobei im anschließenden zweiten Ladezyklus 3 wiederum der Pulsladestrom 13 auf die maximale Ausgangsleistung bzw. auf den maximalen Ladestrom 5 geregelt werden kann. Durch dieses Verfahren wird erreicht, daß die Ladezeit bzw. die Ladedauer 6 in jedem Ladezyklus 2, 3, insbesondere im ersten Ladezy­ klus 2, auf ein Minimum reduziert wird, wogegen beim Stand der Technik - gemäß Fig. 1 - dies nicht möglich ist, da eine Ladung des Akkumulators im ersten Ladezyklus 2 nicht mit der maximalen Ausgangsleistung bzw. mit dem maximalen Ausgangsstrom möglich ist, da im zweiten Ladezyklus 3 der Pulsladestrom 13 größer als der Ladestrom 5 im ersten Ladezyklus 2 sein muß.
Bei diesem Ladeverfahren wird bevorzugt jedoch zu bestimmten voreinstellbaren Zeitabstän­ den der Ladevorgang kurzzeitig unterbrochen, wobei in diesen Pausen eine Überprüfung des Akkumulators durch entsprechende Messungen durchgeführt wird, sodaß eine schädigende Überladung bzw. Überhitzung des Akkumulators verhindert werden kann, da beim Erreichen eines entsprechenden Wertes für die Überhitzung bzw. Überladung vom Ladegerät für die weitere Ladung die Pulse 16, insbesondere der Pulsladestrom 13, verringert werden bzw. die Pulsdauer 14, 15 entsprechend angepaßt werden.
Wird eine Ladung des Akkumulators im ersten Ladezyklus 2 mit einem Ladestrom 5 unter­ halb der maximalen Ausgangsleistung bzw. des maximalen Ausgangsstromes des Ladegerätes durchgeführt, so wird vom Ladegerät der Pulsladestrom 13 im zweiten Ladezyklus 3 automa­ tisch auf diesen Wert bzw. auf diese Höhe begrenzt. Eine derartige Ladung des Akkumulators wird nämlich nur dann durchgeführt, wenn aufgrund von bestimmten Akkumulatoren eine Ladung nur mit einem bestimmten Ladestrom 5 erlaubt ist. Dadurch wird erreicht, daß eine Zerstörung und/oder Überhitzung des Akkumulators verhindert werden kann und gleichzeitig wiederum eine Ladung mit dem maximal zugelassenen Ladestrom 5 durchgeführt werden kann, wobei die Ladezeit der beiden Ladezyklen 2, 3 auf ein Minimum reduziert wird.
Weiters ist in Fig. 2 eine weitere Lademöglichkeit mit strichpunktierten Linien eingetragen, bei der im zweiten Ladezyklus 3 die aufeinanderfolgenden Energiepulse 11 derart aufgebaut sind, daß der Grundladestrom 12 und der Pulsladestrom 13 kleiner als der Ladestrom 5 im ersten Ladezyklus 2 ist, wobei jedoch der Pulsladestrom 13 größer als der Grundladestrom 12 ist.
Die Definition der einzelnen Werte bzw. der Höhe des Ladestroms 5, des Pulsladestromes 13 und des Grundladestromes 12 für sämtliche beschriebenen Verfahren der Fig. 2 bis 6 ist für die unterschiedlichsten Akkumulatoren verschieden, sodaß hierzu keine entsprechenden An­ gaben gemacht werden. Diese Werte können vom Benutzer eingestellt werden bzw. es kann vom Benutzer ein Akkumulatortyp ausgewählt werden, sodaß vom Ladegerät selbständig die Werte ermittelt bzw. eingestellt werden, da beispielsweise für jeden Akkumulatortyp diese Werte im Ladegerät gespeichert sind. Selbstverständlich ist es möglich, daß die Pulsdauer 14 und 15 für den Grundladestrom 12 und den Pulsladestrom 13 unabhängig voneinander ein­ stellbar bzw. festlegbar sind.
In Fig. 3 ist ein weiteres Verfahren zum Laden des Akkumulators gezeigt, bei dem nunmehr mehrere, insbesondere drei Ladezyklen 2, 3, 17 für den Ladevorgang durchgeführt werden. Hierbei entspricht der erste Ladezyklus 2 wiederum dem Stand der Technik, also einer La­ dung mit einem konstanten Ladestrom 5.
Im nächsten, insbesondere zweiten Ladezyklus 3 erfolgt nunmehr eine Ladung des Akkumu­ lators mit einer konstanten Ladespannung 7. Diese Ladespannung 7 entspricht dabei der La­ despannung 7, insbesondere der ermittelten Gasungsspannung 8, beim Beenden des ersten Ladezyklus 2 bzw. wird geringfügig niedriger gewählt. Die Ladung des Akkumulators im zweiten Ladezyklus 3 wird solange durchgeführt, bis der sich einstellende Ladestrom 5 auf einen vorgegebenen Wert bzw. Sollwert 18 abgesunken ist. Anschließend werden wiederum aufeinanderfolgende Energiepulse 11 mit dem Grundladestrom 12 in den Pulspausen 19 und dem Pulsladestrom 13 der Pulse 16 entsprechend der Fig. 2 angelegt.
Die Festlegung des Sollwertes für den Ladestrom 5 im zweiten Ladezyklus 3 wird bevorzugt derartig durchgeführt, daß diese Absenkung des Ladestromes 5 auf den Sollwert 18 einer an­ schließenden Pulshöhe 20 entspricht. Dabei wird vom Ladegerät die Pulshöhe 20 festgelegt, sodaß anschließend aufgrund der Höhe des Ladestromes 5 im ersten Ladezyklus 2 der Soll­ wert 18 ermittelt bzw. berechnet werden kann. Die Pulshöhe 20 wird in Abhängigkeit der Kapazität, des Akkumulatortyps, des Ladezustandes und der Temperatur ermittelt bzw. er­ rechnet. Bevorzugt beträgt die Pulshöhe ca. 5 A/100 Ah.
Ein derartiges Verfahren hat den Vorteil, daß dadurch sofort nach dem Erreichen der Ga­ sungsspannung 8 eine Ladung mit maximaler Energiezufuhr durchgeführt werden kann, da die Ladung mit aufeinanderfolgenden Energiepulsen im zweiten Ladezyklus 3 aufgrund der Ladung im ersten Ladezyklus 2 mit dem maximalen Ausgangsstrom nicht möglich sind. Da­ bei müßte nämlich im zweiten Ladezyklus 3 zuerst über eine längere Pulsdauer 14 die Ladung mit dem Grundladestrom 12 durchgeführt werden, bis ein entsprechender Puls 16 geschaffen werden kann, wodurch keine optimale Energiezufuhr erreichbar wäre. Damit jedoch auch in diesem zweiten Ladezyklus 3 eine optimale Ladung durchgeführt wird, wird die Ladung des Akkumulators mit einer konstanten Ladespannung 7 bis zur möglichen Bildung eines Pulses 16 durchgeführt, sodaß eine maximale Energieeinbringung und somit eine Verkürzung der Ladedauer des Akkumulators erreicht wird.
Bei diesem Verfahren ist es auch möglich, daß nach dem ersten Ladezyklus 2 sofort mit den aufeinanderfolgenden Energiepulsen 11 gemäß Fig. 2 begonnen wird und nach Ablauf einer voreinstellbaren Zeitdauer oder nach Erreichen eines definierten Ladefaktors des Akkumula­ tors die Ladung mit konstanter Ladespannung 7 gemäß dem Ladezyklus 3 dieses Verfahrens durchgeführt wird, d. h., daß die Ladezyklen 3 und 17 vertauscht werden. Bevorzugt wird je­ doch das Ladeverfahren, bei dem der zweite Ladezyklus 3 mit konstanter Ladespannung 7 durchgeführt wird, verwendet.
In den Fig. 4 und 5 ist ein ähnliches Verfahren, wie es in Fig. 3 beschrieben ist, gezeigt. Nach dem ersten Ladezyklus 2 erfolgt eine Ladung im zweiten Ladezyklus 3 mit einer konstanten Ladespannung 7 gemäß Fig. 3.
Anschließend werden wiederum aufeinanderfolgende Energiepulse 11 an den Akkumulator angelegt, wobei nunmehr die Bildung der einzelnen Pulse 16 bzw. der Höhe des Pulslade­ stromes 13 in Abhängigkeit des sich bei der festgelegten Ladespannung 7 gemäß des zweiten Ladezyklus 3 einstellenden Ladestromes 5 ergibt, d. h., daß in einer Pulspause 19 der Akku­ mulator mit der konstanten Ladespannung 7 entsprechend dem zweiten Ladezyklus 3 geladen wird, wodurch sich der Grundladestrom 12 selbständig einstellt und nach Ablauf der Pulspau­ se 19 dieser Ladestrom 5 bzw. der Grundladestrom 12 ermittelt bzw. gemessen wird, worauf eine entsprechende Stromerhöhung in der nachfolgenden Pulsperiode bzw. der nachfolgenden Pulsdauer 15 durchgeführt wird, wobei die Ladung mit einem konstanten Pulsladestrom 13 über die Pulsdauer 15 durchgeführt wird.
Es ist dabei wiederum möglich, daß der Sollwert 18 für die Absenkung des Ladestromes 5 für den zweiten Ladezyklus 2 in Abhängigkeit der Pulshöhe 20 der Pulse 16 festgelegt wird, wo­ bei hierzu der Wert bzw. ein Betrag 21 für die Absenkung des Ladestromes 5 auf den Sollwert 18 im zweiten Ladezyklus der Pulshöhe 20 des Pulsladestromes 13 bzw. des Pulses 16 im dritten Ladezyklus 17 entspricht. Dadurch ist es möglich, daß durch Einstellung eines Para­ meters, insbesondere dem Betrag 21 für die Absenkung oder der Pulshöhe 20, der weitere Parameter für den weiteren Ladezyklus 3 oder 17 ebenfalls festgelegt werden kann.
Bei diesem Verfahren wird zwar die Festlegung der Pulshöhe 20, wie zuvor beschrieben, durchgeführt, wobei jedoch jeder Puls 16 neu festgelegt werden muß, da in den Pulspausen 19 die Ladung mit konstanter Ladespannung 7 erfolgt und der Ladestrom 5 bzw. in diesem Fall der Grundladestrom 12 sich entsprechend des Akkumulatorzustandes einstellt. Das Lade­ gerät berechnet daher vor jedem neuen Puls 16 einen neuen Pulsladestrom 13 und zwar derar­ tig, daß die Höhe des Pulsladestromes 13 aus dem aktuell fließenden Ladestrom 5 bzw. Grundladestrom 12 am Ende der Pulspause 19 plus der berechneten Pulshöhe 20 festgelegt bzw. berechnet wird.
Selbstverständlich ist es möglich, daß der Wert bzw. der Betrag 21 für die Absenkung auf den Sollwert 18 und/oder der Wert für die Pulshöhe 20 des Pulsladestromes 13 unabhängig von­ einander eingestellt werden können. Hierzu ist auch eine prozentuelle Einstellmöglichkeit vorgesehen, sodaß der Wert bzw. der Betrag 21 für die Absenkung des Ladestromes 5 auf den Sollwert 18 im zweiten Ladezyklus 3 prozentuell, insbesondere zwischen 1% und 75%, von der Höhe des Ladestromes 5 im ersten Ladezyklus 2 eingestellt werden kann. Weiters ist es auch möglich, daß die Berechnung der Pulshöhe 20 beliebig durchgeführt werden kann.
Bei diesem Verfahren wird also eine Mischung zwischen einer Ladung mit konstantem Lade­ strom 5 für den Pulsladestrom 13 und einer konstanten Ladespannung 7 für den Grundlade­ strom 12, also in der Pulspause 19, durchgeführt, d. h., daß in den Pulspausen 19 die Ladung des Akkumulators mit konstanter Ladespannung 7 bzw. Grundladespannung 22 und während eines Pulses 16 mit konstantem Ladestrom 5 bzw. Pulsladestrom 13 erfolgt. Dadurch ist es auch möglich, daß der zweite Ladezyklus 3 entfallen kann und somit nach Beendigung des ersten Ladezyklus 2 die aufeinanderfolgenden Energiepulse 11 einerseits mit konstanter La­ despannung 7 für den Grundladestrom 12 und andererseits mit konstantem Ladestrom 5 für den Pulsladestrom 13 angelegt werden können.
Weiters ist es möglich, daß, wie in Fig. 5 gezeigt, die einzelnen Pulsladeströme 13 bzw. Pulse 16, insbesondere die Pulshöhen 20, bei jedem Puls 16 verändert, insbesondere verkleinert oder vergrößert werden können. Dabei kann die Absenkung im zweiten Ladezyklus 3, wie zuvor erwähnt, beliebig festgelegt werden.
Der Vorteil einer derartigen Ladung liegt darin, daß in Abhängigkeit des Akkumulatorzustan­ des die einzelnen Pulse 16 festgelegt werden und somit eine Überladung und/oder Überhit­ zung des Akkumulators verhindert werden kann.
Es ist auch möglich, daß die Ladung im zweiten oder dritten Ladezyklus 3 oder 17 - gemäß den Fig. 2 bis 5 - derart durchgeführt wird, daß die Regelung bzw. Steuerung auf eine kon­ stante Ladespannung 7 bezogen wird, wobei sich ein entsprechender Pulsladestrom 13 und Grundladestrom 12 einstellt, d. h., daß für die aufeinanderfolgenden Energiepulse 11 die La­ despannung 7 zwischen einer Grundladespannung 22 und einer Pulsladespannung 23 umge­ schaltet wird, wodurch sich wiederum Pulsladeströme 13 und Grundladeströme 12 einstellen, die jedoch in Abhängigkeit des Zustandes des Akkumulators, insbesondere des sich verän­ dernden Widerstandes des Akkumulators, ergeben. Eine derartige Ausgangskennlinie 1 ist vereinfacht in Fig. 6 dargestellt, wobei wiederum die Pulshöhe 20 für die einzelnen Pulslade­ spannungen 23 konstant bzw. gleich, verkleinert oder vergrößert werden können.
Durch die aufeinanderfolgenden Energiepulse mit konstanter Ladespannung 7 für die Grund­ ladespannung 22 und die Pulsladespannung 23 wird in vorteilhafter Weise erreicht, daß sich dadurch der ergebende Ladestrom 5 im zweiten oder dritten Ladezyklus 3, 17 selbständig einstellt und somit eine Verschiebung der Ladekurve erreicht wird, sodaß wiederum eine hohe Energiemenge in Form der aufeinanderfolgenden Energiepulse 11 in kürzester Zeit in den Akkumulator eingebracht werden kann.
Weiters ist in Fig. 7 ein weiteres Ausführungsbeispiel für ein Verfahren zum Laden des Ak­ kumulators gezeigt, bei dem nach Beendigung des ersten Ladezyklus 2 der Stromverlauf zwi­ schen dem ersten Ladezyklus 2 und der Nachladezeit 4 stufig erfolgt, wobei diese stufige An­ passung des Ladestromes 5 im Ladegerät definiert ist. Damit jedoch die aufeinanderfolgenden Energiepulse 11 im sogenannten zweiten Ladezyklus 3 eingebracht werden können, wird die stufige Ladung wiederum aus dem Grundladestrom 12 und dem Pulsladestrom 13 oder der Grundladespannung 22 und der Pulsladespannung 23 gebildet (in Fig. 7 nicht dargestellt), wobei nunmehr nach jeder Pulsdauer 14, 15 beispielsweise eine Veränderung des Ausgangs­ wertes, insbesondere des Grundladestromes 12, bei gleichbleibender oder veränderter Puls­ höhe 20 durchgeführt wird. Somit kann ein stufiger Verlauf der aufeinanderfolgenden Ener­ giepulse 11 des Akkumulators erreicht werden.
Durch einen stufigen Verlauf der aufeinanderfolgenden Energiepulse 11 wird erreicht, daß die Ladung des Akkumulators an entsprechende Kennlinien angepaßt werden kann, d. h., daß, wie in Fig. 7 dargestellt, die Abstufung an die strichpunktierte Linie angepaßt wird, sodaß eine entsprechende Überhitzung des Akkumulators verhindert werden kann und trotzdem die La­ dezeit wesentlich verkürzt werden kann. Die Abstufung der aufeinanderfolgenden Energie­ pulse 11 kann dabei für die unterschiedlichsten Akkumulatoren hinterlegt werden, sodaß durch entsprechende Auswahl eines Akkumulators ein entsprechender stufiger Verlauf der aufeinanderfolgenden Energiepulse 11 im zweiten Ladezyklus 3 durchgeführt wird.
Grundsätzlich ist zu erwähnen, daß es bei den einzelnen beschriebenen Verfahren - gemäß den Fig. 2 bis 7 - möglich ist, daß von dem Ladegerät in den unterschiedlichsten Phasen der Ladung Prüfzyklen zum Überprüfen bzw. Feststellen der Parameter, wie beispielsweise dem Ladefaktor, der Temperatur, der Säuredichte usw., durchgeführt werden können, wobei durch entsprechend hinterlegte Sollwerte für die einzelnen Parameter eine Veränderung der Ein­ stellungen vom Ladegerät selbständig durchgeführt werden können und somit eine optimale Ladung erzielt werden kann. Dabei ist es beispielsweise möglich, daß durch Überwachung der Temperatur des Akkumulators nach Überschreiten eines definierten Sollwertes vom Ladege­ rät die Höhe des Ladestromes 5, des Grundladestromes 12 und/oder des Pulsladestromes 13 für die Fortführung des Ladevorganges reduziert werden kann, sodaß eine Überhitzung des Akkumulators verhindert wird.
Weiters ist es auch möglich, daß die Pulsdauer 14, 15 für die Pulspause 19 und den Pulsen 16 unabhängig voneinander eingestellt bzw. festgelegt wird, wodurch eine optimale Ladekurve für den Akkumulator geschaffen werden kann. Dabei ist es möglich, daß die Pulsdauer 14, 15 für die Pulspause 19 und den Pulsen 16 in Abhängigkeit der Kapazität, des Akkumulatortyps, des Ladezustandes und der Temperatur festgelegt bzw. berechnet wird.
Weiters ist es möglich, daß vom Ladegerät die Erkennung der Ladung, insbesondere der Voll­ ladung des Akkumulators auf die unterschiedlichsten Arten, wie einer Messung und Auswer­ tung des erreichten Spannungs- oder Stromunterschiedes zwischen den Pulspausen 19 oder durch Erreichen einer voreinstellbaren Spannung oder eines Stromes, durchgeführt wird, so­ daß ein frühzeitiges Beenden des Ladevorganges unterbunden werden kann.
Es besteht auch die Möglichkeit, daß die Gesamtdauer der aufeinanderfolgenden Energiepulse 11, insbesondere der Ladung im zweiten oder dritten Ladezyklus 3, 17 aus der Ladedauer 6 im ersten Ladezyklus 2 errechnet wird, wodurch unabhängig des Akkumulatorzustandes eine Ladung durchgeführt werden kann, die jedoch vom Ladegerät jederzeit unterbrochen oder verlängert werden kann.
In Fig. 8 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel dargestellt, wobei das Grundprinzip den zuvor beschriebenen Ausführungsbeispielen entspricht, sodaß nur mehr auf den speziellen Strom­ verlauf oder Spannungsverlauf eingegangen wird.
Bei diesem Ausführungsbeispiel ist ein Ladegerät - nicht dargestellt - zum Laden eines Ak­ kumulators, insbesondere mit flüssigem Elektrolyt, in mehreren aufeinanderfolgenden Lade­ zyklen 30, 31 und einem eventuellen weiteren dritten Ladezyklus 32 (Erhaltungsladung) dar­ gestellt, wobei der schaltungstechnische Aufbau des Ladegerätes durch jeden aus dem Stand der Technik bekannten Aufbau realisiert werden kann. Dabei ist ein Ladestrom 33 im ersten Ladezyklus 30 bis zum Erreichen einer definierten Ladespannung 34 konstant, worauf der zweite Ladezyklus 31 eingeleitet wird. In diesem ist der Ladestrom 33 durch aufeinanderfol­ gende Energiepulse gebildet, bei denen eine Umschaltung des Ladestromes 33 zwischen ei­ nem Grundladestrom 35 und einem Pulsladestrom 36 periodisch erfolgt.
Am Beginn des zweiten Ladezyklus 31 ist zumindest ein Energiepuls, also der Pulsladestrom 36 und der Grundladestrom 35 größer als der Ladestrom 33 während des ersten Ladezyklus 30. Nach dem ersten Energieimpuls erfolgt eine stufenförmige Reduzierung der Höhe des Grundladestromes 35 oder des Pulsladestromes 36, sodaß ein treppenähnlicher Kurvenverlauf entsteht. Dabei ist es möglich, daß eine Pulshöhe 37 für den Pulsladestrom 36 unverändert beibehalten wird oder diese verändert, insbesondere verkleinert oder vergrößert, wird.
Bevorzugt wird der zweite Ladezyklus 31 mit einer Pulsphase, also mit dem Pulsladestrom 36, an dem anschließend ein Grundladestrom 35 ausgebildet ist, eingeleitet. Im Endbereich des zweiten Ladezyklus 31 ist jedoch der Pulsladestrom 36 und der Grundladestrom 35 klei­ ner, als der Ladestrom 33 während des ersten Ladezyklus 30.
Selbstverständlich ist es möglich, daß das Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 8 mit den zuvor beschriebenen Ausführungsbeispielen der Fig. 2 bis 7 kombiniert werden kann. Dabei ist es auch möglich, daß noch weitere Zyklen innerhalb des zweiten Ladezyklus 31 integriert wer­ den können. Bei diesem Ausführungsbeispiel wurde nur eine Regelung bzw. Steuerung des Stromverlaufes beschrieben, wobei sich die Spannung entsprechend selbständig dazu einstellt. Selbstverständlich ist möglich, die Regelung bzw. Steuerung über den Spannungsverlauf durchzuführen, wobei sich hierzu der Strom wiederum selbständig einstellt.
Abschließend sei darauf hingewiesen, daß in den zuvor beschriebenen Ausführungsbeispielen einzelne Zustände bzw. Darstellungen unproportional dargestellt wurden, um das Verständnis der erfindungsgemäßen Lösung zu verbessern. Des weiteren können auch einzelne Zustände bzw. Darstellungen der zuvor beschriebenen Merkmalskombinationen der einzelnen Ausfüh­ rungsbeispiele in Verbindung mit anderen Einzelmerkmalen aus anderen Ausführungsbei­ spielen eigenständige, erfindungsgemäße Lösungen bilden.
Bezugszeichenaufstellung
1
Ausgangskennlinie
2
Ladezyklus
3
Ladezyklus
4
Nachladezeit
5
Ladestrom
6
Ladedauer
7
Ladespannung
8
Gasungsspannung
9
Wert
10
Wert
11
Energiepuls
12
Grundladestrom
13
Pulsladestrom
14
Pulsdauer
15
Pulsdauer
16
Pulse
17
Ladezyklus
18
Sollwert
19
Pulspause
20
Pulshöhe
21
Betrag
22
Grundladespannung
23
Pulsladespannung
24
25
26
27
28
29
30
Ladezyklus
31
Ladezyklus
32
Ladezyklus
33
Ladestrom
34
Ladespannung
35
Grundladestrom
36
Pulsladestrom
37
Pulshöhe

Claims (19)

1. Verfahren zum Laden eines Akkumulators, insbesondere mit flüssigem Elektro­ lyt, in mehreren aufeinanderfolgenden Ladezyklen, wobei in einem ersten Ladezyklus bis zum Erreichen einer definierten Ladespannung mit einem konstanten Ladestrom geladen wird, und in einem weiteren, insbesondere zweiten Ladezyklus mit aufeinanderfolgenden Energiepulsen geladen wird, bei denen der Ladestrom zwischen einem Grundladestrom und einem Pulslade­ strom periodisch umgeschaltet wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Pulsladestrom gleich oder kleiner als der Ladestrom während des ersten Ladezyklus gewählt wird, und der Grund­ ladestrom kleiner als der Pulsladestrom festgelegt wird.
2. Verfahren zum Laden eines Akkumulators, insbesondere mit flüssigen Elektro­ lyt, in mehreren aufeinanderfolgenden Ladezyklen, wobei in einem ersten Ladezyklus bis zum Erreichen einer definierten Ladespannung mit einem konstanten Ladestrom geladen wird, und in einem weiteren, insbesondere zweiten Ladezyklus mit einer konstanten Ladespannung ge­ laden wird, dadurch gekennzeichnet, daß eine Ladung im zweiten Ladezyklus bis zum Errei­ chen eines vorgegebenen Sollwertes des Ladestromes, welcher kleiner als der Ladestrom im ersten Ladezyklus ist, mit einer konstanten Ladespannung, wie an sich bekannt, durchgeführt wird, worauf in einem weiteren, insbesondere dritten Ladezyklus mit aufeinanderfolgenden Energiepulsen, insbesondere Strom- und/oder Spannungspulsen, geladen wird, bei denen ent­ weder der Ladestrom zwischen einem Grundladestrom und einem Pulsladestrom periodisch umgeschaltet wird, wobei der Grundladestrom kleiner als der Ladestrom während des ersten Ladezyklus und kleiner als der Pulsladestrom ist, oder die Ladespannung zwischen einer Grundladespannung und einer Pulsladespannung periodisch umgeschaltet wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in Pulspausen der Energiepulse die Ladung des Akkumulators mit konstanter Ladespannung und während eines Pulses mit konstantem Ladestrom, insbesondere mit konstantem Pulsladestrom, erfolgt.
4. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Pulshöhe der Energiepulse in Abhängigkeit einer Kapazität, eines Akkumulatortyps, eines Ladezustandes und einer Temperatur festgelegt bzw. berechnet wird.
5. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe des Pulsladestromes aus dem aktuell fließenden Ladestrom am Ende einer Pulspause plus der berechneten bzw. festgelegten Pulshöhe errechnet bzw. ermit­ telt wird.
6. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Akkumulator in mehreren aufeinanderfolgenden Ladezyklen, insbe­ sondere in zwei oder drei Ladezyklen, bis zum Erreichen eines vorgegebenen Ladezustandes, insbesondere bis ein Ladefaktor der Gesamtladung einen vorgegebenen Wert erreicht hat, geladen wird.
7. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Wert bzw. ein Betrag der Absenkung des Ladestromes des ersten Ladezyklus auf den Sollwert des Ladestromes des zweiten Ladezyklus gleich groß wie ein Wert bzw. ein Betrag einer Pulshöhe des Pulsladestromes im dritten Ladezyklus gewählt wird.
8. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Wert bzw. der Betrag der Absenkung des Ladestromes des ersten Ladezyklus auf den Sollwert des Ladestromes des zweiten Ladezyklus prozentuell, insbeson­ dere zwischen 1% und 75%, zur Höhe des Ladestromes im ersten Ladezyklus festgelegt wird.
9. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Wert bzw. Betrag der Absenkung des Ladestromes des ersten Lade­ zyklus auf den Sollwert des Ladestromes des zweiten Ladezyklus und der Wert bzw. der Be­ trag für die Pulshöhe des Pulsladestromes unabhängig voneinander gewählt werden.
10. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Stromverlauf des Ladestromes des zweiten Ladezyklus treppenför­ mig festgelegt wird.
11. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in den Pulspausen die Ladung des Akkumulators mit konstanter Lade­ spannung bzw. Grundladespannung und während eines Pulses mit konstantem Ladestrom bzw. Pulsladestrom erfolgt.
12. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Pulsdauer für die Pulspause und den Puls unabhängig voneinander eingestellt bzw. festgelegt wird.
13. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Pulsdauer für die Pulspause und den Puls in Abhängigkeit der Kapa­ zität, des Akkumulatortyps, des Ladezustandes und der Temperatur festgelegt bzw. berechnet wird.
14. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Erkennung der Ladung, insbesondere einer Volladung, des Akku­ mulators vorzugsweise durch eine Messung und Auswertung des erreichten Spannungs- oder Stromunterschiedes zwischen den Pulspausen oder durch Erreichen einer voreinstellbaren Spannung oder eines Stromes durchgeführt wird.
15. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Dauer der aufeinanderfolgenden Energiepulse aus einer Ladedauer des ersten Ladezyklus errechnet wird.
16. Verfahren zum Laden eines Akkumulators, insbesondere mit flüssigem Elektro­ lyt, in mehreren aufeinanderfolgenden Ladezyklen, wobei in einem ersten Ladezyklus bis zum Erreichen einer definierten Ladespannung mit einem konstanten Ladestrom geladen wird und in einem weiteren, insbesondere zweiten Ladezyklus mit aufeinanderfolgenden Energie­ pulsen geladen wird, bei denen der Ladestrom zwischen einem Grundladestrom und einem Pulsladestrom periodisch umgeschaltet wird, dadurch gekennzeichnet, daß am Beginn des zweiten Ladezyklus zumindest ein Energiepuls, also der Pulsladestrom und der Grundlade­ strom, größer ist als der Ladestrom während des ersten Ladezyklus und daß anschließend eine stufenförmige Reduzierung der Höhe des Grundladestromes oder des Pulsladestromes erfolgt, wobei die Pulshöhe für den Pulsladestrom unverändert beibehalten wird oder diese verändert, insbesondere verkleinert oder vergrößert, wird.
17. Verfahren nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem ersten Ladezyklus der zweite Ladezyklus bevorzugt mit einer Pulsphase, also mit dem Pulslade­ strom, eingeleitet wird.
18. Verfahren nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, daß im Endbe­ reich des zweiten Ladezyklus der Pulsladestrom und der Grundladestrom kleiner sind, als der Ladestrom während des ersten Ladezyklus.
19. Ladegerät zum Laden eines Akkumulators, insbesondere mit flüssigem Elektro­ lyt, in mehreren aufeinanderfolgenden Ladezyklen, wobei ein Ladestrom in einem ersten Ladezyklus bis zum Erreichen einer definierten Ladespannung konstant ist, und in einem weiteren, insbesondere zweiten Ladezyklus der Ladestrom durch aufeinanderfolgende Ener­ giepulse gebildet ist, bei denen eine Umschaltung des Ladestromes zwischen einem Grund­ ladestrom und einem Pulsladestrom periodisch erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß am Be­ ginn des zweiten Ladezyklus (31) zumindest ein Energiepuls, also der Pulsladestrom (36) und der Grundladestrom (35), größer ist als der Ladestrom (33) während des ersten Ladezyklus (30), worauf eine stufenförmige Reduzierung der Höhe des Grundladestromes (35) oder des Pulsladestromes (36) erfolgt.
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