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DE10128582A1 - Hydrauliksystem für ein Flurförderzeug - Google Patents

Hydrauliksystem für ein Flurförderzeug

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Publication number
DE10128582A1
DE10128582A1 DE2001128582 DE10128582A DE10128582A1 DE 10128582 A1 DE10128582 A1 DE 10128582A1 DE 2001128582 DE2001128582 DE 2001128582 DE 10128582 A DE10128582 A DE 10128582A DE 10128582 A1 DE10128582 A1 DE 10128582A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hydraulic system
motor
pump
hydraulic
electrical machine
Prior art date
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Ceased
Application number
DE2001128582
Other languages
English (en)
Inventor
Horst Deininger
Walter Kropp
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Linde Material Handling GmbH
Original Assignee
Linde GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Linde GmbH filed Critical Linde GmbH
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Publication of DE10128582A1 publication Critical patent/DE10128582A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66FHOISTING, LIFTING, HAULING OR PUSHING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. DEVICES WHICH APPLY A LIFTING OR PUSHING FORCE DIRECTLY TO THE SURFACE OF A LOAD
    • B66F9/00Devices for lifting or lowering bulky or heavy goods for loading or unloading purposes
    • B66F9/06Devices for lifting or lowering bulky or heavy goods for loading or unloading purposes movable, with their loads, on wheels or the like, e.g. fork-lift trucks
    • B66F9/075Constructional features or details
    • B66F9/20Means for actuating or controlling masts, platforms, or forks
    • B66F9/22Hydraulic devices or systems

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  • Transportation (AREA)
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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Fluid-Pressure Circuits (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Hydrauliksystem (1) für batterie-elektrisch betriebenes Flurförderzeug, mit einer Hubvorrichtung (9) und zumindest einem weiteren hydraulischen Verbraucher und einem Hydraulikaggregat (2), das eine als Motor oder Generator betreibbare elektrische Maschine (3) umfasst, die im Motor- und Generatorbetrieb gleiche Drehrichtung aufweist und mit einer hydraulischen Pumpe (4) sowie einem hydraulischen Motor (5) in trieblicher Verbindung steht, wobei die Pumpe (4) zur Versorgung der Hubvorrichtung (9) und des weiteren Verbrauchers vorgesehen ist und der Motor (5) im Senkenbetrieb der Hubvorrichtung (9) eine Energierückgewinnung ermöglicht. Die Aufgabe, im Senkenbetrieb eine Energierückgewinnung bei gleichzeitiger Betätigung eines weiteren Verbrauchers bei geringen Energieverlusten zu ermöglichen, wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass der Motor (5) und/oder die Pumpe (4) mittels einer Kupplungseinrichtung (40; 41) mit der elektrischen Maschine (3) in Verbindung steht.

Description

Die Erfindung betrifft ein Hydrauliksystem für ein batterie-elektrisch betriebenes Flurförderzeug, mit einer Hubvorrichtung und zumindest einem weiteren hydraulischen Verbraucher und einem Hydraulikaggregat, das eine als Motor oder Generator betreibbare elektrische Maschine umfasst, die im Motor- und Generatorbetrieb gleiche Drehrichtung aufweist und mit einer hydraulischen Pumpe sowie einem hydraulischen Motor in trieblicher Verbindung steht, wobei die Pumpe zur Versorgung der Hubvorrichtung und des weiteren Verbrauchers vorgesehen ist und der Motor im Senkenbetrieb der Hubvorrichtung eine Energierückgewinnung ermöglicht.
Bei Flurförderzeugen mit einem batterie-elektrischen Antrieb ist es bekannt, die potentielle Energie einer an der Hubvorrichtung an reifenden Last im Senkenbetrieb durch einen generatorischen Betrieb der elektrischen Maschine als elektrische Energie zurückzugewinnen und in die Batterie zurückzuspeisen. Um während des Senkenbetriebs der Hubvorrichtung die Betätigung eines weiteren Verbrauchers, beispielsweise eines Neigeantriebs, zu ermöglichen, ist es bekannt, ein Hydraulikaggregat mit einer elektrischen Maschine vorzusehen, die mit einer hydraulischen Pumpe sowie einem hydraulischen Motor in Wirkverbindung steht, wobei die Pumpe zur Versorgung der Verbraucher und der Motor zur Energierückgewinnung im Senkenbetrieb vorgesehen ist.
Eine gattungsgemäße Hydrauliksystem ist aus der DE 43 33 706 C1 bekannt. Der hydraulische Motor ist hierbei eingangsseitig an die Hubvorrichtung angeschlossen. Die Ausgangsseite des Motors ist an eine Steuerventileinrichtung angeschlossen. Zudem ist an dem Motor eine von der Ausgangsseite zur Eingangsseite geführte Bypassleitung geführt. Im Hebenbetrieb strömt hierbei von der Pumpe gefördertes Druckmittel über die Steuerventileinrichtung zur Ausgangsseite des Motors und über die Bypassleitung zur Eingangsseite des Motors und somit zur Hubvorrichtung. Über die Bypassleitung ist der Motor im Freilauf betrieben. Im Senkenbetrieb strömt das aus der Hubvorrichtung ausströmende Druckmittel über den Motor, der die als Generator arbeitende elektrische Maschine antreibt, zur Steuerventileinrichtung, die die Ausgangsseite des Motors mit einem Behälter verbindet. Die Pumpe arbeitet im Senkenbetrieb in einem Freilauf, wobei die Ausgangsseite der Pumpe über die Steuerventileinrichtung mit dem Behälter verbunden ist. Bei einer Ansteuerung eines weiteren Verbrauchers wird über die Steuerventileinrichtung der weitere Verbraucher mit der Ausgangsseite der Pumpe verbunden. Durch den ständigen Betrieb des Motors und der Pumpe und somit der Freilaufschaltung für den Motor bzw. die Pumpe ergeben sich hohe Umlaufverluste des Druckmittels im Heben- und Senkenbetrieb, die insbesondere im Hebenbetrieb zu Druckverlusten und somit Energieverlusten führt. Mit einer derartigen Hydrauliksystem ist im Senkenbetrieb ein Betrieb eines weiteren Verbrauchers möglich, wobei bei entsprechenden Druckverhältnissen zwischen Hubvorrichtung und weiterem Verbraucher eine Energierückgewinnung möglich ist.
Aus der DE 31 04 549 C2 ist eine Hubvorrichtung für ein Flurförderzeug bekannt, bei dem ein Hydraulikaggregat mit einer elektrischen Maschine und einem hydraulischen Motor sowie einer hydraulischen Pumpe vorgesehen ist, wobei die Pumpe und der Motor mittels jeweils einer Kupplung mit der elektrischen Maschine in Verbindung steht. Im Hebenbetrieb ist die Pumpe mit der elektrischen Maschine verbunden, der Motor ist über die Kupplung von der elektrischen Maschine getrennt. Entsprechend steht im Senkenbetrieb der Motor mit der elektrischen Maschine in Verbindung, wobei die Pumpe mittels der Kupplung von der elektrischen Maschine getrennt ist. Mit einer derartigen Anordnung ist ein gleichzeitiger Betrieb eines weiteren Verbrauchers im Senkenbetrieb durch die Pumpe bei gleichzeitiger Energierückgewinnung der Senkenenergie nicht möglich.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Hydrauliksystem der eingangs genannten Art zur Verfügung zu stellen, die im Senkenbetrieb eine Energierückgewinnung bei gleichzeitiger Betätigung eines weiteren Verbrauchers ermöglicht und geringe Energieverluste aufweist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass der Motor und/oder die Pumpe mittels einer Kupplungseinrichtung mit der elektrischen Maschine in Verbindung steht. Durch die Verbindung des Motors und/oder der Pumpe über eine Kupplungseinrichtung mit der elektrischen Maschine ist es möglich, im Hebenbetrieb den Motor von der elektrischen Maschine zu entkoppeln. Zudem kann im Senkenbetrieb die Pumpe von der elektrischen Maschine entkoppelt werden. Hierdurch treten im Heben- und Senkenbetrieb geringe Umlaufverluste auf. Im Senkenbetrieb bei gleichzeitiger Ansteuerung eines weiteren Verbrauchers ist es hierdurch möglich, den Motor und die Pumpe mit der elektrischen Maschine zu verbinden, wobei über den Motor eine Energierückgewinnung und über die Pumpe eine Versorgung des weiteren Verbrauchers ermöglicht wird.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist die Kupplungseinrichtung als Freilaufkupplung ausgebildet. Sofern der Motor mittels einer Freilaufkupplung mit der elektrischen Maschine in Wirkverbindung steht, kann auf einfache Weise erzielt werden, dass sich der Motor im Senkenbetrieb selbsttätig zuschaltet und im Hebenbetrieb abschaltet.
Besondere Vorteile ergeben sich, wenn die Kupplungseinrichtung als schaltbare, insbesondere elektrisch schaltbare, Kupplung ausgebildet ist. Hierdurch kann der Motor bzw. die Pumpe durch Betätigen der Kupplungseinrichtung zugeschaltet bzw. abgeschaltet werden. Durch entsprechende Schaltung der Kupplungen ist es hierdurch möglich, im Senkenbetrieb bei gleichzeitiger Ansteuerung eines weiteren Verbrauchers die Pumpe und den Motor mit der elektrischen Maschine zu verbinden, wodurch eine Energierückgewinnung bei gleichzeitiger Betätigung des weiteren Verbrauchers auf einfache Weise ermöglicht wird. Mit einer elektrisch schaltbaren Kupplungseinrichtung kann hierbei die Kupplungseinrichtung auf einfache Weise betätigt werden.
In einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass eine elektronische Steuereinrichtung vorgesehen ist, die mit der Kupplungseinrichtung in Wirkverbindung steht. Mit einer elektronischen Steuereinrichtung kann eine elektrisch betätigbare Kupplungseinrichtung auf einfache Weise in Abhängigkeit von der Betätigung der Hubvorrichtung bzw. in Abhängigkeit der Betätigung eines weiteren Verbrauchers betätigt werden.
Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung ist mittels der Kupplungseinrichtung der Motor und/oder die Pumpe mit einstellbarem Drehmoment mit der elektrischen Maschine verbindbar. Mit einer Wandlerkupplung oder einer Viskositätskupplung kann die Pumpe bzw. der Motor mit dosierbarem Drehmoment mit der elektrischen Maschine verbunden werden. Hierdurch kann ein auf einfache Weise beispielsweise an der Pumpe ein überschüssig geförderter Druckmittelstrom vermieden werden, wodurch mit einer derartigen Kupplungseinrichtung kein Freilauf für die Pumpe erforderlich ist.
Besondere Vorteile ergeben sich, wenn die Pumpe mittels einer Förderleitung mit der Hubvorrichtung und mittels einer Förderzweigleitung mit dem weiteren Verbraucher in Verbindung steht, wobei in der Förderzweigleitung eine Ventileinrichtung angeordnet ist, die zur Durchflussregelung der Förderzweigleitung mit einem Behälter in Verbindung bringbar ist. Mit einer derartigen Ventileinrichtung kann auf einfache Weise ein Freilauf für die Pumpe erzielt werden, wobei im Senkenbetrieb bei gleichzeitiger Betätigung eines weiteren Verbrauchers in einem Betriebszustand, in dem der aus der Hubvorrichtung ausströmende Druckmittelstrom den von dem weiteren Verbraucher angeforderten Druckmittelstrom übersteigt, das überschüssige Druckmittel zum Behälter abströmen kann und somit durch den gleichzeitigen Betrieb des Motors und der Pumpe eine Energierückgewinnung ermöglicht wird.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist die Ventileinrichtung als Stromregeleinrichtung ausgebildet ist, die ausgangsseitig mit dem Behälter in Verbindung bringbar ist. Mit einer derartigen Stromregeleinrichtung kann auf einfache Weise der den weiteren Verbrauchern zuströmende Druckmittelstrom und der hydraulische Freilauf der Pumpe gesteuert werden.
Besondere Vorteile ergeben sich hierbei, wenn die Ventileinrichtung elektrisch ansteuerbar und mit der elektronischen Steuereinrichtung in Wirkverbindung steht. Mit einer elektrisch ansteuerbaren Ventileinrichtung kann der Freilauf der Pumpe und der den weiteren Verbrauchern zuströmende Druckmittelstrom auf einfache Weise gesteuert werden.
Zweckmäßigerweise ist zur Steuerung der Hubvorrichtung eine Steuerventileinrichtung vorgesehen und steht der hydraulische Motor im Senkenbetrieb eingangsseitig mit der Steuerventileinrichtung in Verbindung. Mit einer Steuerventileinrichtung kann die Hubvorrichtung auf einfache Weise im Heben- und Senkenbetrieb gesteuert werden. Zudem wird durch eine Steuerventileinrichtung auf einfache Weise ermöglicht, dass im Senkenbetrieb die Hubvorrichtung mit dem Motor und im Hebenbetrieb die Hubvorrichtung mit der Pumpe in Verbindung steht, wodurch kurze Strömungswege im Heben- und Senkenbetrieb erzielt werden.
Die Steuerventileinrichtung kann einfach angesteuert werden, wenn die Steuerventileinrichtung elektrisch ansteuerbar ist und die elektronische Steuereinrichtung mit der Steuerventileinrichtung in Wirkverbindung steht.
Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung, bei der das Hydraulikaggregat mit einer Drehzahlregeleinrichtung versehen ist, die eine Sensoreinrichtung zur Erfassung der Drehzahl des Hydraulikaggregats und eine Drehzahlstelleinrichtung aufweist, ist es zweckmäßig, wenn die elektronische Steuereinrichtung mit der Drehzahlstelleinrichtung und/oder der Sensoreinrichtung in Wirkverbindung steht. Mit einer Drehzahlregeleinrichtung kann in Verbindung mit einer als Konstanteinheit mit konstantem Verdrängervolumen ausgebildeten Pumpe bzw. Motor durch Veränderung der Drehzahl der elektrischen Maschine die vorgegebene Heben- bzw. Senkengeschwindigkeit der Hubvorrichtung und die Bewegungsgeschwindigkeit des weiteren Verbrauchers auf einfache Weise eingestellt werden.
Sofern die elektronische Steuereinrichtung mit einer Sollwertvorgabeeinrichtung, beispielsweise einem Joystick, in Wirkverbindung steht, können die Kupplungseinrichtungen und die Ventileinrichtung auf einfache Weise in Abhängigkeit von der Betätigung der Sollwertvorgabeeinrichtung angesteuert werden, um bei entsprechender Betätigung der Kupplungseinrichtungen im Heben- oder Senkenbetrieb bzw. bei alleiniger Ansteuerung eines weiteren Verbrauchers geringe Umlaufverluste zu erzielen oder im Heben- oder Senkenbetrieb bzw. bei gleichzeitiger Ansteuerung eines weiteren Verbrauchers eine Energierückgewinnung und Betätigung des weiteren Verbrauchers mit der vorgegebenen Bewegungsgeschwindigkeit zu erzielen.
Der Motor und die Pumpe können gleiches Verdrängervolumen aufweisen. Zudem ist es möglich, dass der Motor und die Pumpe unterschiedliches Verdrängervolumen aufweisen. Sofern das Verdrängervolumen des Motors kleiner oder größer als das Verdrängervolumen der Pumpe ist, kann die Energierückgewinnung durch den Motor in einzelnen Betriebszuständen optimiert werden.
Die elektrische Maschine kann hierbei als Gleichstrommaschine oder Asynchronmaschine oder Synchronmaschine ausgebildet sein.
Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung werden anhand der in den schematische Figuren dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert. Hierbei zeigt
Fig. 1 eine erste Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Hydrauliksystems und
Fig. 2 eine zweite Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Hydrauliksystems.
Die Fig. 1 zeigt ein erfindungsgemäßes Hydrauliksystem 1 eines batterie-elektrisch betriebenen Flurförderzeugs, beispielsweise eines Schubmaststaplers.
Das Hydrauliksystem 1 gemäß der Fig. 1 weist ein Hydraulikaggregat 2 auf, das eine als Motor oder Generator betreibbare elektrische Maschine 3 umfasst, die mit einer hydraulischen Pumpe 4 sowie einem hydraulischen Motor 5 in trieblicher Verbindung steht.
Die Pumpe 4 steht eingangsseitig mittels einer Saugleitung 6 mit einem Behälter 7 in Verbindung. Ausgangsseitig ist die Pumpe 4 an eine Förderleitung 8 angeschlossen, die zu einer Hubvorrichtung 9 geführt ist. Von der Förderleitung 8 zweigt eine Förderzweigleitung 10 ab, die zu weiteren Verbrauchen geführt ist, beispielsweise einer Neigevorrichtung 11, einer Seitenschubeinrichtung 12, einer Schubmastverschubeinrichtung 13 und einem Nebenverbraucher 14.
Zur Steuerung der Neigevorrichtung 11, der Seitenschubeinrichtung 12, der Schubmastverschubeinrichtung 13 und des Nebenverbrauchers 14 ist jeweils eine Steuerventileinrichtung 15, 16, 17, 18 vorgesehen, die als Wegeventil, insbesondere elektrisch ansteuerbares Wegeventil, ausgebildet ist. Die Steuerventileinrichtungen 15, 16, 17, 18 sind hierbei an die Förderzweigleitung 10 sowie eine zu dem Behälter 7 geführte Behälterleitung 19 angeschlossen.
Zur Steuerung der Hubvorrichtung 9 ist eine Steuerventileinrichtung 20 vorgesehen, die als Wegeventil, insbesondere elektrisch ansteuerbares Wegeventil, ausgebildet ist. Die Steuerventileinrichtung 20 steht mit der Förderleitung 8 und einer Senkenleitung 21 in Verbindung. Zur Steuerung der Steuerventileinrichtung 20 sind elektrisch ansteuerbare Vorsteuerventile 20a, 20b vorgesehen, wobei das Vorsteuerventile 20a die Steuerventileinrichtung 20 bei einer Ansteuerung in eine Hebenstellung und das Vorsteuerventil 20b die Steuerventileinrichtung 20 bei einer Ansteuerung in eine Senkenstellung beaufschlagt.
Die Senkenleitung 21 ist zur Eingangsseite des Motors 5 geführt. Ausgangsseitig steht der Motor 5 mit der Behälterleitung 19 in Verbindung.
In der Förderzweigleitung 10 ist stromauf der Anschlüsse der Steuerventileinrichtungen 15, 16, 17, 18 eine als Stromregeleinrichtung ausgebildete Ventileinrichtung 25 angeordnet. Die Ventileinrichtung 25 weist eine in der Förderzweigleitung 10 angeordnete einstellbare Drosseleinrichtung 26 auf und ist zur Durchflussregelung der Förderzweigleitung 10 stromauf der Drosseleinrichtung 26 über eine Zweigleitung 27 mit der Behälterleitung 19 in Verbindung bringbar. Die Ventileinrichtung 25 ist hierbei elektrisch ansteuerbar.
Zur Steuerung der Hydrauliksystem 1 ist eine elektronische Steuereinrichtung 30 vorgesehen, die eingangsseitig mit einer Sollwertvorgabeeinrichtung 31, beispielsweise einem oder mehreren Joysticks, in Wirkverbindungen steht. Ausgangsseitig steht die elektronische Steuereinrichtung 30 mit den Steuerventileinrichtungen 15, 16, 17, 18, den Vorsteuerventilen 20a, 20b, der Steuerventileinrichtung 20 und der Ventileinrichtung 25 in Verbindung.
Das Hydraulikaggregat 1 ist mit einer Drehzahlregeleinrichtung versehen, die eine Sensoreinrichtung 32 zur Erfassung der Drehzahl des Hydraulikaggregats 1 und eine Drehzahlstelleinrichtung 33 an der elektrischen Maschine 3 umfasst. Die elektronische Steuereinrichtung 30 steht hierbei eingangsseitig mit der Sensoreinrichtung 32 und ausgangsseitig mit der Drehzahlstelleinrichtung 33 in Wirkverbindung.
Erfindungsgemäß ist der Motor 5 mittels einer Kupplungseinrichtung 40 mit der elektrischen Maschine 3 in Verbindung bringbar. Die Kupplungseinrichtung 40 kann hierbei als Freilaufkupplung oder schaltbare Kupplung, beispielsweise elektrisch schaltbare Kupplung, die mit der elektronischen Steuereinrichtung 30 in Wirkverbindung steht, ausgebildet sein. Die Kupplungseinrichtung 40 ist hierbei an der Antriebswelle zwischen der Pumpe 4 und dem Motor 5 angeordnet. Die Pumpe 4 steht somit mit der elektrischen Antriebsmaschine 3 in ständiger Verbindung. Der Motor 5 ist mittels der Kupplungseinrichtung 40 zu- und abschaltbar.
Im Hebenbetrieb der Hubvorrichtung 9 wird durch entsprechende Betätigung der Sollwertvorgabeeinrichtung 31 eine Hebengeschwindigkeit vorgegeben. Die elektronische Steuereinrichtung 30 steuert hierbei das Vorsteuerventil 20a an, wodurch die Steuerventileinrichtung 20 in die Hebenstellung beaufschlagt wird. Gleichzeitig wird durch eine Ansteuerung der Drehzahlstellenrichtung 33 der elektrischen Maschine 3 die Pumpe 4 mit einer derartigen Drehzahl angetrieben, dass die Hubvorrichtung 9 mit der vorgegebenen Hebengeschwindigkeit betrieben wird. Die Ventileinrichtung 25 befindet sich hierbei in einer Sperrstellung, in der die Verbindung zur Behälterleitung 19 über die Zweigleitung 27 gesperrt ist und die Drosseleinrichtung 26 auf einen minimalen Drosselquerschnitt eingestellt ist.
Entsprechend wird bei alleiniger Ansteuerung eines weiteren Verbrauchers durch die Sollwertvorgabeeinrichtung 31 eine Bewegungsgeschwindigkeit vorgegeben, wobei durch entsprechende Ansteuerung der Steuerventileinrichtung 15, 16, 17, 18 und eine Drehzahlregelung der elektrischen Maschine 3 der Verbraucher mit der vorgegebenen Bewegungsgeschwindigkeit betrieben wird.
Wird neben der Hubvorrichtung 9 gleichzeitig ein weiterer Verbraucher durch Betätigung der Sollwertvorgabeeinrichtung 31 angesteuert, steuert die elektronische Steuereinrichtung 30 die entsprechende Steuerventileinrichtung 15, 16, 17, 18 an. Durch eine Beaufschlagung der Drehzahlstelleinrichtung 33 der elektrischen Maschine 3 wird die elektrische Maschine 3 mit einer derartigen Drehzahl betrieben, dass die Pumpe 4 den zur Versorgung der Hubvorrichtung 9 und des weiteren Verbrauchers erforderlichen Druckmittelstrom liefert. Die Hebengeschwindigkeit der Hubvorrichtung 9 bzw. die Bewegungsgeschwindigkeit des weiteren Verbrauchers wird hierbei durch entsprechende Auslenkung der Steuerventileinrichtung 20 bzw. 15, 16, 17, 18 eingestellt.
Im Hebenbetrieb, bei alleiniger Ansteuerung eines weiteren Verbrauchers bzw. im Hebenbetrieb bei gleichzeitiger Betätigung eines weiteren Verbrauchers ist der Motor 5 über die Kupplungseinrichtung 40 von der elektrischen Maschine 3 entkoppelt. Dadurch werden Umlaufverluste durch einen Betrieb des Motors 5 vermieden.
Im Senkenbetrieb der Hubvorrichtung 9 wird durch eine Ansteuerung des Vorsteuerventils 20b die Steuerventileinrichtung 20 in die Senkenstellung in Abhängigkeit von der Betätigung der Sollwertvorgabeeinrichtung 31 beaufschlagt. Gleichzeitig wird durch eine Ansteuerung der Kupplungseinrichtung 40 der Motor 5 mit der elektrischen Maschine 3 verbunden. Von der Hubvorrichtung 9 ausströmendes Druckmittel steht über die Senkenleitung 21 an der Eingangsseite des Motors 5 an und treibt den Motor 5 an, der die als Generator arbeitende elektrische Maschine 3 antreibt, die elektrischen Energie in die Batterie speist. Die Ausgangsseite des Motors 5 steht hierbei mit dem Behälter 7 in Verbindung. Das von der Pumpe 4 geförderte Druckmittel strömt über die Ventileinrichtung 25, die durch eine Einstellung der Drosseleinrichtung 26 auf einen maximalen Drosselquerschnitt vollständig aufgesteuert ist, die Zweigleitung 27 zur Behälterleitung 19. Die Pumpe 4 wird somit im Senkenbetrieb im drucklosen Umlauf betrieben.
Ist der aus der Hubvorrichtung 9 ausströmende Druckmittelstrom bei der gleichzeitigen Ansteuerung eines weiteren Verbrauchers größer als der von dem weiteren Verbraucher angeforderte Druckmittelstrom bestimmt die Senkengeschwindigkeit die Drehzahl der elektrischen Maschine 3. Durch entsprechende Ansteuerung der Ventileinrichtung 25 in eine Drosselstellung wird hierbei der von der Pumpe 4 überschüssig geförderte Druckmittelstrom über die Zweigleitung 27 zum Behälter 7 abgeführt, wodurch der weitere Verbraucher mit der vorgegebenen Bewegungsgeschwindigkeit betrieben wird.
Ist hierbei der Lastdruck der Hubvorrichtung 9 größer als der für die Bewegung des weiteren Verbrauchers erforderliche Druck, wird die Druckdifferenz durch den Motor 5 und die elektrische Maschine 3 als elektrische Energie in die Batterie zurückgespeist.
Ist der Lastdruck der Hubvorrichtung 9 geringer als der für die Bewegung des weiteren Verbrauchers erforderliche Druck wird die potentielle Energie der Hubvorrichtung 9 direkt von dem Motor 5 als mechanisches Moment auf die Pumpe 4 übertragen, wodurch die elektrische Maschine 3 lediglich ein zusätzliches der Druckdifferenz entsprechendes Moment auf die Pumpe 4 einleiten muss.
Ist der aus der Hubvorrichtung 9 ausströmende Druckmittelstrom bei der gleichzeitigen Ansteuerung eines weiteren Verbrauchers kleiner als der von dem weiteren Verbraucher angeforderte Druckmittelstrom bestimmt die Bewegungsgeschwindigkeit des weiteren Verbrauchers die Drehzahl der elektrischen Maschine 3. Bei einer Ausbildung der Kupplungseinrichtung 40 als Freilaufkupplung kann der Motor 5 mit einer der Senkengeschwindigkeit entsprechenden Drehzahl betrieben werden, wobei die Steuerventileinrichtung 20 die Senkengeschwindigkeit bestimmt. Eine Energierückgewinnung ist hierbei nicht möglich. Bei einer Ausbildung der Kupplungseinrichtung 40 als schaltbare Kupplung kann in einem derartigen Betriebszustand durch eine nicht mehr gezeigte Zweigleitung, die von der Saugseite 6 zur Eingangsseite des Motors 5 geführt ist, dem Motor 5 zusätzlich Druckmittel zuströmen. Die Ventileinrichtung 25 sperrt durch eine entsprechende Ansteuerung die Verbindung zum Behälter 7.
Gemäß der Fig. 2 ist neben der Kupplungseinrichtung 40, die die Verbindung des Motors 5 mit der elektrischen Maschine 5 steuert, eine Kupplungseinrichtung 41 zur Steuerung der Verbindung der Pumpe 4 mit der elektrischen Maschine 3 vorgesehen. Die elektrische Maschine 3 ist hierbei zwischen der Pumpe 4 und dem Motor 5 angeordnet. Die Kupplungseinrichtungen 40, 41 können als elektrisch schaltbare Kupplungen ausgebildet sein, die mit der elektronischen Steuereinrichtung 30 in Wirkverbindung stehen.
Durch die Kupplungseinrichtung 41 ist es möglich, im Senkenbetrieb die Pumpe 4 von der elektrischen Maschine zu trennen, wodurch Umlaufverluste durch den Betrieb der Pumpe 4 im Senkenbetrieb auf einfache Weise vermieden werden können.
Die Pumpe 4 steht somit nur im Hebenbetrieb oder der Ansteuerung eines weiteren Verbrauchers mit der elektrischen Maschine in Verbindung.

Claims (17)

1. Hydrauliksystem für ein batterie-elektrisch betriebenes Flurförderzeug, mit einer Hubvorrichtung und zumindest einem weiteren hydraulischen Verbraucher und einem Hydraulikaggregat, das eine als Motor oder Generator betreibbare elektrische Maschine umfasst, die im Motor- und Generatorbetrieb gleiche Drehrichtung aufweist und mit einer hydraulischen Pumpe sowie einem hydraulischen Motor in trieblicher Verbindung steht, wobei die Pumpe zur Versorgung der Hubvorrichtung und des weiteren Verbrauchers vorgesehen ist und der Motor im Senkenbetrieb der Hubvorrichtung eine Energierückgewinnung ermöglicht, dadurch gekennzeichnet, dass der Motor (5) und/oder die Pumpe (4) mittels einer Kupplungseinrichtung (40; 41) mit der elektrischen Maschine (3) in Verbindung steht.
2. Hydrauliksystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplungseinrichtung (40) als Freilaufkupplung ausgebildet ist.
3. Hydrauliksystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplungseinrichtung (40; 41) als schaltbare, insbesondere elektrisch schaltbare, Kupplung ausgebildet ist.
4. Hydrauliksystem nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine elektronische Steuereinrichtung (30) vorgesehen ist, die mit der Kupplungseinrichtung (40; 41) in Wirkverbindung steht.
5. Hydrauliksystem nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass mittels der Kupplungseinrichtung (40; 41) der Motor (5) und/oder die Pumpe (4) mit einstellbarem Drehmoment mit der elektrischen Maschine (3) verbindbar ist.
6. Hydrauliksystem nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Pumpe (4) mittels einer Förderleitung (8) mit der Hubvorrichtung (9) und mittels einer Förderzweigleitung (10) mit dem weiteren Verbraucher in Verbindung steht, wobei in der Förderzweigleitung (10) eine Ventileinrichtung (25) angeordnet ist, die zur Durchflussregelung der Förderzweigleitung (10) mit einem Behälter (7) in Verbindung bringbar ist.
7. Hydrauliksystem nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Ventileinrichtung (25) als Stromregeleinrichtung ausgebildet ist, die ausgangsseitig mit dem Behälter (7) in Verbindung steht.
8. Hydrauliksystem nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Ventileinrichtung (25) elektrisch ansteuerbar ist und mit der elektronischen Steuereinrichtung (30) in Wirkverbindung steht.
9. Hydrauliksystem nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass zur Steuerung der Hubvorrichtung (9) eine Steuerventileinrichtung (20) vorgesehen ist und der hydraulische Motor (4) im Senkenbetrieb eingangsseitig mit der Steuerventileinrichtung (20) in Verbindung steht.
10. Hydrauliksystem nach Anspruch 9, wobei die Steuerventileinrichtung (20) elektrisch ansteuerbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die elektronische Steuereinrichtung (30) mit der Steuerventileinrichtung (20) in Wirkverbindung steht.
11. Hydrauliksystem nach einem der Ansprüche 1 bis 10, wobei das Hydraulikaggregat (2) mit einer Drehzahlregeleinrichtung versehen ist, die eine Sensoreinrichtung (32) zur Erfassung der Drehzahl des Hydraulikaggregats (2) und eine Drehzahlstelleinrichtung (33) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die elektronische Steuereinrichtung (30) mit der Drehzahlstelleinrichtung (33) und/oder der Sensoreinrichtung (32) in Wirkverbindung steht.
12. Hydrauliksystem nach einem der Ansprüche 4 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die elektronische Steuereinrichtung (30) mit einer Sollwertvorgabeeinrichtung (31) in Wirkverbindung steht.
13. Hydrauliksystem nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Motor (5) und die Pumpe (4) gleiches Verdrängervolumen aufweisen.
14. Hydrauliksystem nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Motor (5) und die Pumpe (4) unterschiedliches Verdrängervolumen aufweisen.
15. Hydrauliksystem nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrische Maschine (3) als Gleichstrommaschine ausgebildet ist.
16. Hydrauliksystem nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrische Maschine (3) als Asynchronmaschine ausgebildet ist.
17. Hydrauliksystem nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrische Maschine (3) als Synchronmaschine ausgebildet ist.
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