DE10126291A1 - Mikroskop - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung offenbart ein Mikroskop (1), dessen Stativ aus einem Querhauptabschnitt (3), einem Stativfußabschnitt (5) und einem Stativsäulenabschnitt (4) besteht, die im wesentlichen die gleiche Breite besitzen. Im Bereich des Stativsäulenabschnitts (4) ist beidseitig ein Stützelement (16) vorgesehen, das entlang der ersten Anbaufläche (8) die Breite des Stativsäulenabschnitts (4) aufweist.
Description
Die Erfindung betrifft ein Mikroskop. Im besonderen betrifft die Erfindung ein
Mikroskop mit einem Stativ, das aus einem Basisteil aufgebaut ist, das aus
einem Querhauptabschnitt, einem Stativsäulenabschnitt und einem
Stativfußabschnitt besteht, und dass der Stativsäulenabschnitt eine erste
Anbaufläche für ein Mikroskoptischhalteelement und eine gegenüberliegende
zweite Anbaufläche für mindestens eine Lichtquelle aufweist.
Es ist ein Bestreben die Mikroskope bzw. deren Stative derart auszugestalten,
dass im Bereich des Mikroskoptischhalteelements und des Objektivrevolvers
ausreichend Freiraum zur Verfügung ist, um die verschiedensten
Manipulationen an einer zu untersuchenden Probe oder mehrere
Zusatzgeräte hinzuzufügen.
Die deutsche Patentschrift DE 197 14 221 offenbart ein Inspektionsmikroskop
für die Halbleiterindustrie. Das Mikroskopstativ besteht aus einem Stativfuß,
einer Stativsäule und einem Querhaupt. Um eine ungehinderte Probenzufuhr
von der Rückseite des Mikroskopstativs zu ermöglichen, ist die Stativsäule
seitlich neben dem hinteren Ende des Stativfußes sowie des darüber
angeordneten Querhaupts montiert. Diese Anordnung erlaubt zwar eine gute
Zugänglichkeit, reduziert aber nicht die beanspruchte Standfläche im Bereich
des Mikroskoptischhalteelementes.
In der DE 42 31 468 ist ein Mikroskop offenbart, das einen Mikroskopstativfuß
umfasst, der zur Aufnahme einer Beleuchtungseinrichtung mit optischen
Bauelementen sowie mit einer Apertur- und Leuchtfeldblende dient. Es ist
ebenfalls selbstverständlich, dass eine derartige Ausgestaltung nicht zu einer
Reduzierung der Standfläche beiträgt.
Ebenfalls ist in der DE 40 10 834 Mikroskopstativ für Mikroskope
konventioneller offener Bauform dargestellt. Eine wesentliche
Schwingungsunempfindlichkeit wird durch ein Mikroskopstativ, bestehend aus
einem Stativfuß, einer Stativsäule, einem Tubusträger und Abstützelementen
dadurch erreicht, daß für die Stativsäule eine Abstützung auf der
Aufstellebene vorgesehen ist. Das Mikroskopstativ besitzt eine rechteckige
Standfläche, wodurch in wesentlichen Bereichen keine Reduktion erzielt
werden kann.
Die DE 196 01 731 offenbart ein Mikroskop mit "C"-förmigem Stativ für die
Untersuchung von großdimensionierten, scheibenförmigen Objekten. Das
Stativ besteht aus einer Grundplatte, die im Bereich des Mikrokoptisches,
keine Reduzierung der Standfläche zulässt.
Ein kompaktes Lichtmikroskop ist in der DE 196 35 666 offenbart, das für alle
gebräuchlichen Untersuchungsmethoden geeignet ist. Es ist als weitgehend
geschlossenes Gehäuse ausgeführt, das neben den optischen und
mechanischen Komponenten einen oder mehrere elektronische Bildsensoren,
mindestens einen Computer und einen Flachbildschirm enthält. Für die
Steuerung und elektronische Kommunikation kann das integrierte digitale
Lichtmikroskop Mikrofon, Lautsprecher und eine auf den Benutzer gerichtete
Videokamera enthalten. In den eingebauten digitalen Massenspeichern
werden Bilder und mit ihnen verknüpfte Daten abgespeichert und können im
Computer digital bearbeitet werden. Das hier dargestellte Mikroskop ist klobig
ausgestaltet und bietet keine Möglichkeit der Reduzierung der Standfläche im
Bereich des Mikroskoptischhalteelementes bzw. des Mikroskoprevolvers.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde ein Mikroskop zu schaffen, das für
einen Benutzer ergonomisch zu bedienen ist, im Bereich der Einstellelemente
des Mikroskops dem Benutzer ausreichend Freiraum bietet und dabei eine
Standsicherheit gewährleistet.
Die objektive Aufgabe wird durch ein Mikroskop gelöst, das die Merkmale des
kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 beinhaltet.
Die Erfindung hat den Vorteil, dass der Querhauptabschnitt, der
Stativfußabschnitt und der Stativsäulenabschnitt im wesentlichen die gleiche
Breite besitzen, und dass dem Stativ im Bereich des Stativsäulenabschnitts
beidseitig ein Stützelement zugeordnet ist. Hierdurch erreicht man eine
ausreichende Standsicherheit und Standfestigkeit des Mikroskops. Um für
einem Benutzer ausreichend Freiraum zur Verfügung zu stellen, besitzt das
Stützelemente entlang der ersten Anbaufläche die Breite des
Stativsäulenabschnitts. Ferner verbreitert sich, ausgehend vom
Querhauptabschnitt und der ersten Anbaufläche in Richtung zur zweiten
Anbaufläche und dem Stativfußabschnitt hin, das Stützelement kontinuierlich
und stetig.
Jedes der Stützelemente besteht aus einem ersten Wandelement mit einer
ersten gekrümmten Oberfläche und einem zweiten Wandelement mit einer
zweiten gekrümmten Oberfläche, wobei jedes Wandelement mit einer Seite am
Stativsäulenabschnitt anliegt. In einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist
die erste gekrümmte Oberfläche und die zweite gekrümmte Oberfläche als konvex
gekrümmte Oberflächen ausgestaltet.
Die Stützelement sind derart ausgestaltet, dass ein Triebknopf, z. B. für die
Höhenverstellung eines Mikroskoptisches, teilweise in einer am Stützelement
ausgebildeten Freisparung vorgesehen ist. Dies hat den Vorteil, dass der
Benutzer im vorderen Bereich des Mikroskops ausreichend Freiraum hat und
nicht durch Verstellelemente für das Mikroskop beeinträchtigt ist. Fast alle
Betätigungselemente sind größtenteils in den Bereich der Stützelemente
verlagert. So sind z. B. am Stützelement im Bereich um dem Triebknopf herum
mehrere Betätigungselemente angeordnet.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung können den Unteransprüchen
entnommen werden.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand schematisch dargestellt und
wird anhand der Figuren nachfolgend beschrieben. Dabei zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht des erfindungsgemäßen
Mikroskops,
Fig. 2 eine Seitenansicht des Mikroskops,
Fig. 3 eine Rückansicht des Mikroskops, und
Fig. 4 eine Ansicht des Bodens des Mikroskops gemäß der
gegenwärtigen Erfindung.
Eine perspektivische Ansicht des erfindungsgemäßen Mikroskops 1 ist in Fig. 1
dargestellt. Das Mikroskop 1 umfasst ein Stativ, das aus einem Basisteil 2
besteht. Das Basisteil 2 ist in drei Hauptabschnitte unterteilt, die sich aus
einem Querhauptabschnitt 3, einem Stativsäulenabschnitt 4 und einem
Stativfußabschnitt 5 zusammensetzen. Am Stativsäulenabschnitt 4 ist ein
Mikroskoptischhalteelement 10 befestigt, an dem auch noch ein Filterhalter 40
vorgesehen sein kann. Gegenüber dem Mikroskoptischhalteelement 10 ist am
Stativsäulenabschnitt 4 mindesten eine Lichtquelle 14 vorgesehen. In dem
hier dargestellten Ausführungsbeispiel sind zwei Lichtquellen 14 vorgesehen.
Dabei ist eine der Lichtquellen 14 für die Durchlichtbeleuchtung und die
andere Lichtquelle ist für die Auflichtbeleuchtung zuständig. Der
Stativsäulenabschnitt 4 definiert eine erste Anbaufläche 8 (siehe Fig. 2), an
der das Mikroskoptischhalteelement 10 angebracht ist und eine zweite
Anbaufläche 12, an der die mindestens eine Lichtquelle 14 vorgesehen ist.
Der Querhauptabschnitt 3, der Stativfußabschnitt 5 und der
Stativsäulenabschnitt 4 sind derart ausgestaltet, dass sie im wesentlichen die
gleiche Breite besitzen (siehe hierzu Fig. 4 und 5). Am Stativ im Bereich des
Stativsäulenabschnitt 4 ist jeweils beidseitig ein Stützelement 16 ausgebildet.
Jedes der beiden Stützelemente 16 ist derart ausgeformt, dass es entlang der
ersten Anbaufläche 8 die Breite des Stativsäulenabschnitts 4 aufweist und
ausgehend vom Querhauptabschnitt 3 und der ersten Anbaufläche 8 in
Richtung zur zweiten Anbaufläche 12 und dem Stativfußabschnitt 5 hin
kontinuierlich und stetig verbreitert ist. Das Stützelement 16 besitzt in diesem
Ausführungsbeispiel eine erstes Wandelement 15a, das eine konvex
gekrümmte Oberfläche 16a aufweist und ein zweites Wandelement 15b, das
ebenfalls eine zweite konvex gekrümmte Oberfläche 16b aufweist. Jede der
zweiten Oberflächen 16b besitzt im Bereich der zweiten Anbaufläche 12 eine
im wesentlichen geradlinige Seite 18. Wie letztendlich die erste und die zweite
Oberfläche 16a und 16b gekrümmt sind, ist für den technischen Aspekt der
Erfindung unerheblich. Von besonderer Bedeutung ist, dass jedes der
Stützelemente 16 im Bereich des Stativfußabschnitts 5 dessen Breite
überragt.
Die erste konvex gekrümmte Oberfläche 16a ist durch eine Seitenlinie 17a
und zwei Seitenkanten 17b und 17c festgelegt. Die Seitenlinie 17a ist im
wesentlichen geradlinig aufgebaut und erstreckt sich entlang der ersten
Anbaufläche 8 des Stativsäulenabschnitts 4. Die erste Seitenkante 17b ist gekrümmt
und erstreckt sich vom Stativfußabschnitt 5 zum Ende der geradlinigen Seite 18, das
vom Stativsäulenabschnitt 4 abgewandt ist. Die zweite Seitenkante 17c erstreckt sich
ebenfalls von dem Bereich, an dem der Stativsäulenabschnitt 4 und der
Querhauptabschnitt 3 zusammentreffen, in Richtung des Endes der geradlinigen
Seite 18. Die zweite Oberfläche 16b ist durch die zweite Seitenkante 17c, die
geradlinige Seite 18 und durch eine gekrümmte Seitenlinie 18a aufgespannt.
Die gekrümmte Seitenlinie 18a erstreckt sich von dem Bereich, an dem der
Stativsäulenabschnitt 4 und der Querhauptabschnitt 3 zusammentreffen, in
Richtung des Endes der geradlinigen Seite 18, das direkt am
Stativsäulenabschnitt 4 beginnt. In dem Ausführungsbeispiel in Fig. 1 ist auf
der zweiten Oberfläche 16b ein Netzschalter 43 vorgesehen. Ferner ist auf der
zweiten Oberfläche 16b ebenfalls ein Anschlusselement 45 ausgeformt, über
das ein Netzkabel und/oder ein Datenkabel an das Mikroskop 1
angeschlossen werden können.
Der Stativfußabschnitt 5 ist im Bereich gegenüber dem Stativsäulenabschnitt
4 konvex gekrümmt und besitzt im konvex gekrümmten Bereich 25 ein Display
26. Das Display 26 kann ebenso als ein Touchscreen ausgebildet sein, der es
dem Benutzer erlaubt hierüber Parametereingaben zu machen bzw.
bestimmte Messmethoden aufzurufen. Ist das Display 26 nicht als
Touchscreen ausgestaltet, so werden über das Display 26 aktuelle
Einstelldaten des Mikroskops 1 visuell dargestellt. Hinzu kommt, dass im
Übergangsbereich zwischen dem Stativfußabschnitt 5 und dem Stützelement
16 beidseitig jeweils ein Triebknopf 28 vorgesehen ist, der z. B. die
Mikroskoptischhalteelement 10 in seiner Höhe verstellt. Ebenso ist es denkbar
auf den Triebknopf 28 zusätzlich noch andere Funktionen zu legen. Im
Bereich um den Triebknopf 28 sind mehrere Betätigungselemente 30
vorgesehen, über die ebenfalls Mikroskopfunktionen schaltbar sind. Die
Mikroskopfunktionen sind z. B. die Filterwechsel, Blendenwahl,
Revolverbewegung usw. Am Stirnteil 32 des Querhauptabschnitts 3 ist ein
Okularflansch 34 ausgebildet, der eine optische Verbindung mit einem
Revolver 36 herstellt, an dem mindestens ein Objektiv (nicht dargestellt)
angebracht werden kann.
Fig. 2 zeigt die Seitenansicht des Mikroskops 1, wobei in der nachstehenden
Beschreibung, um Wiederholungen zu vermeiden, nur Elemente erwähnt
werden, die in der Beschreibung zu Fig. 1 noch nicht erwähnt wurden. Das
Mikroskop 1 selbst steht auf mehreren Füssen 47, die aus einem
schwingungsdämpfenden Material aufgebaut sind. Im Stativfußabschnitt 5 ist
ein Kondensor 24 vorgesehen Im Querhauptabschnitt 3 des Mikroskops 1 sind
mehrere Elemente 22 vorgesehen, über die verschiedene optische Bauteile
(nicht dargestellt) in den Strahlengang des Mikroskops verbracht werden
können. Jede der Lampen 14 ist über einen Flansch 38 mit der zweiten
Anbaufläche 12 verbunden. Das Stützelement 16 hat in einem Bereich um
den Triebkopf 28 eine Freisparung 20 ausgebildet, die dem Benutzer
ausreichend Betätigungsraum für den Triebknopf 28 zur Verfügung zu stellen.
Fig. 3 die Rückansicht des Mikroskops 1. Wie bereits in der Beschreibung zu
Fig. 1 erwähnt sind an dem Stativsäulenabschnitt 4 die Lichtquellen 14
angebracht, die im wesentlichen die gleiche Breite besitzen wie der
Stativsäulenabschnitt 4. In der Rückansicht des Mikroskops 1 sind die
Stützelemente 16 in der Projektion auf die Zeichenebene dargestellt und man
blickt auf die zweite gekrümmte Oberfläche 16b des Stützelements. Füße 47
sind sowohl am Stativfußabschnitt 5 als auch am Stützelement 16
vorgesehen. In einer der zweiten gekrümmten Oberflächen 16b ist der
Netzschalter 43 und das Anschlusselement 45 vorgesehen. Es ist
selbstverständlich, dass auch andere Anordnungen im erfinderischen Können
eines Fachmanns liegen.
Fig. 4 zeigt eine Bodenansicht des Mikroskops 1. In dem hier dargestellten
Ausführungsbeispiel sind im Stativfußabschnitt 5 zwei Füße 47 ausgebildet.
Der Stativfußabschnitt 5 ist am Boden mit mindestens einer lösbaren
Bodenplatte 5a abgedeckt. Dies eroffnet dem Servicepersonal oder dem
Benutzer eine Zugangsmöglichkeit zu elektrischen, mechanischen oder
optischen Elementen im Inneren des Stativfußabschnitts 5. Am
Stativfußabschnitt 5 sind die Stützelemente 16 angebracht. In der Projektion
auf die Zeichenebene in Fig. 4 besitzen die Stützelemente 16 eine
Grundfläche, die im wesentlichen dem eines rechtwinkligen Dreiecks
entspricht, wobei die Hypothenuse die gekrümmte Seitenkante 17b der ersten
gekrümmten Oberfläche 16a darstellt. Die kürzere am rechten Winkel
anliegende Seite ist durch die geradlinige Seite 18 gebildet. Die längere am
rechten Winkel anliegende Seite ist durch eine geradlinige und am
Stativfußabschnitt 5 anliegende Seite 49 gebildet. Alle das Stützelement 16
aufbauenden Seiten 17b, 18 und 49 besitzen eine gewisse Wandstärke, so
dass das Stützelement 16 in Inneren hohl ist. Ein Strebe 50 verbindet die
gekrümmte Seitenkante 17b und die geradlinige, am Stativfußabschnitt 5
anliegende Seite 49. Im Inneren der Stützelemente 16 sind zahlreichen
Kontaktelemente 52 vorgesehen über die elektronischen Leitungen zur
Steuerung der verschiedenen Mikroskopfunktionen angeschlossen werden
können. Aus Fig. 4 wird deutlich, dass der Triebknopf 28 derart angeordnet ist,
dass zumindest eine teilweise Überschneidung mit dem Stützelement 16
vorliegt. Jeweils ein weiterer Fuß ist am Stützelement 16 im dem Bereich
vorgesehen an dem die geradlinige Seite 18 und die gekrümmte Seitenkante
17b zusammentreffen. Es ist selbstverständlich, dass die Stützelemente 16
ebenfalls mit einer Bodenplatte (hier nicht dargestellt) verschlossen werden
können.
Die Erfindung wurde in Bezug auf eine besondere Ausführungsform
beschrieben. Es ist jedoch selbstverständlich, dass Änderungen und
Abwandlungen durchgeführt werden können, ohne dabei den Schutzbereich
der nachstehenden Ansprüche zu verlassen.
1
Mikroskop
2
Basisteil
3
Querhauptabschnitt
4
Stativsäulenabschnitt
5
Stativfußabschnitt
5
a Bodenplatte
8
erste Anbaufläche
10
Mikroskoptischhalteelement
12
zweite Anbaufläche
14
Lichtquelle
15
a erstes Wandelement
15
b zweites Wandelement
16
Stützelement
16
a erste gekrümmte Oberfläche
16
b zweite gekrümmte Oberfläche
17
a Seitenlinie
17
b Seitenkante
17
c Seitenkante
18
geradlinige Seite
18
a Seitenlinie
20
Freisparung
22
Elemente
24
Kondensor
25
gekrümmter Bereich
26
Display
28
Triebknopf
30
Betätigungselemente
32
Stirnteil
34
Okularflansch
36
Revolver
38
Flansch
40
Filterhalter
43
Netzschalter
45
Anschlusselement
47
Füsse
49
Seite
50
Strebe
52
Kontaktelemente
Claims (10)
1. Mikroskop (1) mit einem Stativ, das aus einem Basisteil
(2) aufgebaut ist, das aus einem Querhauptabschnitt (3), einem
Stativsäulenabschnitt (4) und einem Stativfußabschnitt (5) besteht, und dass
der Stativsäulenabschnitt (4) eine erste Anbaufläche (8) für ein
Mikroskoptischhalteelement (10) und eine gegenüberliegende zweite
Anbaufläche (12) für mindestens eine Lichtquelle (14) aufweist, dadurch
gekennzeichnet, dass der Querhauptabschnitt (3), der Stativfußabschnitt (5)
und der Stativsäulenabschnitt (4) im wesentlichen die gleiche Breite besitzen,
dass dem Stativ im Bereich des Stativsäulenabschnitts (4) beidseitig ein
Stützelement (16) zugeordnet ist, das entlang der ersten Anbaufläche (8) die
Breite des Stativsäulenabschnitts (4) aufweist und ausgehend vom
Querhauptabschnitt (3) und der ersten Anbaufläche (8) in Richtung zur
zweiten Anbaufläche (12) und dem Stativfußabschnitt (5) kontinuierlich und
stetig verbreitert ist.
2. Mikroskop (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass das jedes Stützelement (16) aus einem ersten Wandelement (15a) mit
einer ersten gekrümmten Oberfläche (16a) und einem zweiten Wandelement
(15b) mit einer zweiten gekrümmten Oberfläche (16b) aufgebaut ist, und dass
jedes Wandelement (15a, 15b) mit einer Seite am Stativsäulenabschnitt (4)
anliegt.
3. Mikroskop (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, dass die erste gekrümmte Oberfläche (16a) und die zweite
gekrümmte Oberfläche (16b) als konvex gekrümmte Oberflächen ausgestaltet
sind.
4. Mikroskop (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, dass ein Triebknopf (28) teilweise in einer am Stützelement
(16) ausgebildeten Freisparung (20) vorgesehen ist, um ausreichend
Betätigungsraum zur Verfügung zu stellen.
5. Mikroskop (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
dass das am Stützelement (16) im Bereich um dem Triebknopf (28) herum
mehrere Betätigungselemente (30) angeordnet sind.
6. Mikroskop (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
dass zumindest im zweiten Wandelement (15b) mindestens ein Netzschalter
und/oder ein Anschlusselement (45) vorgesehen ist.
7. Mikroskop (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass im Stativfußabschnitt (5) ein konvex gekrümmter Bereich (25) ausgebildet
ist, in dem ein Display (26) untergebracht ist, das Stützelement.
8. Mikroskop (1) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
dass Display (26) als ein Touchscreen ausgebildet ist, über das der Benutzer
Parametereingaben durchführt.
9. Mikroskop (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass mehrere schwingungsdämpfende Füsse (47) vorgesehen sind.
10. Mikroskop (1) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
dass mindesten zwei Füsse (47) am Stativfußabschnitt (5) und mindestens je
ein Fuß (47) am Stützelement (16) ausgebildet ist, wobei der mindestens eine
Fuß (47) am Stützelement (47) im dem Bereich vorgesehen, an dem die
geradlinige Seite (18) und die gekrümmte Seitenkante (17b) zusammentreffen.
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