DE10126784A1 - Verfahren zum Verbinden eines Drehschiebers - Google Patents
Verfahren zum Verbinden eines DrehschiebersInfo
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Abstract
Ein Verfahren zum Verbinden eines Drehschiebers (1) mit einem Drehstab (2) in einer definierten Position sieht vor, daß der Drehschieber (1) durch wenigstens ein Verformelement (3) lokal derart verformt wird, daß der Drehschieber (1) mit dem Drehstab (2) verstemmt wird.
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Verbinden ei
nes Drehschiebers mit einem Drehstab in einer defi
nierten Position.
Ein aus der Praxis bekanntes Verfahren zum Verbinden
eines Drehschiebers mit einem Drehstab sieht nach ei
nem entsprechenden Positionieren des Drehschiebers zu
dem Drehstab ein anschließendes Fixieren durch Verboh
ren vor. Dabei wird nach dem Verbohren ein Fixierstift
in die Bohrung eingesetzt. Um eine optimale Funktion
eines Lenksystemes gewährleisten zu können, ist die
sichere und zuverlässige Verbindung des Drehschiebers
mit dem Drehstab in einer definierten Position, bei
spielsweise der sogenannten hydraulischen Mitte, bei
hydraulischen Lenksystemen von besonderer Bedeutung.
Das aus der Praxis bekannte Verfahren zum Verbinden
eines Drehschiebers mit einem Drehstab ist in nach
teilhafter Weise relativ aufwendig. Darüber hinaus
kann die Funktion des Lenksystemes durch eine Ver
schmutzung der Teile, insbesondere durch die Bohrspä
ne, beeinträchtigt sein.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zu
grunde, ein einfaches, schnelles und zuverlässiges
Verfahren zum Verbinden eines Drehschiebers mit einem
Drehstab zu schaffen, das die Nachteile des Standes
der Technik löst und insbesondere auch ein Verbinden
des Drehschiebers mit dem Drehstab in einer definier
ten Position zuverlässig gewährleistet.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß
der Drehschieber durch wenigstens ein Verformelement
lokal derart verformt wird, daß der Drehschieber mit
dem Drehstab verstemmt wird.
Dadurch, daß der Drehschieber durch wenigstens ein
Verformelement verformt und somit mit dem Drehstab
verstemmt wird, ist eine zuverlässige Verbindung der
beiden Teile in einer vorher definierten Position,
beispielsweise der hydraulischen Mitte, möglich. Von
Vorteil ist hierbei auch, daß die vorher definierte
Position exakt eingehalten wird. Die Verformung bzw.
das Verstemmen des Drehschiebers mit dem Drehstab ist
prozeßsicher, einfach und zuverlässig durchführbar.
Eine Verschmutzung der beteiligten Teile, insbesondere
auch von Ventilen durch Bohrspäne oder dergleichen,
erfolgt nicht, so daß die Funktionsfähigkeit uneinge
schränkt gewährleistet ist.
Wie sich gezeigt hat, ist die erfindungsgemäße Verbin
dung genau durchführbar und gewährleistet eine zuver
lässige Verbindung des Drehschiebers mit dem Drehstab
über die vorgesehene Lebensdauer. Im Vergleich zu den
bekannten Verfahren zum Verbinden eines Drehschiebers
hat sich herausgestellt, daß ein Verformen bzw. ein
Verstemmen einfacher und kostengünstiger durchgeführt
werden kann, ohne daß bezüglich der Zuverlässigkeit
und der Dauerfestigkeit Nachteile entstehen. Da es
sich hierbei um die Verbindung von Serienteilen, ins
besondere für die Kraftfahrzeugindustrie, handelt,
zieht das schnelle und einfache verfahrensgemäße Ver
binden in der Praxis erhebliche Vorteile nach sich.
Von Vorteil ist es, wenn zur Verformung zwei bis acht,
vorzugsweise drei bis fünf Verformelemente eingesetzt
werden und die Verformelemente zur Durchführung der
Verformung in einer Ebene wenigstens annähernd radial
und gleichmäßig um den Drehschieber angeordnet sind.
Eine Ausgestaltung des Verfahrens mit mehreren Ver
formelementen, die entsprechend gleichmäßig um den
Drehschieber angeordnet sind, hat sich als besonders
geeignet bezüglich einer prozeßsicheren Verbindung des
Drehschiebers mit dem Drehstab herausgestellt, insbe
sondere da die vor der Verformung definierte Position
des Drehschiebers zu dem Drehstab durch den Verbin
dungsprozeß nicht verändert werden soll. In vorteil
hafter Weise reduziert sich durch den Einsatz von meh
reren, möglichst gleichmäßig angeordneten Verformele
menten die Kraft bzw. die Flächenpressung, die an den
Einwirkpunkten lokal auftritt, da die für eine zuver
lässige Verstemmung des Drehschiebers mit dem Drehstab
notwendigen Kräfte bzw. der Formschluß auf mehrere lo
kale Verformungsbereiche verteilt wird.
Erfindungsgemäß kann ferner vorgesehen sein, daß der
Drehstab in dem Bereich, in dem die Verformung durch
geführt wird, eine Bohrung aufweist und in die Bohrung
des Drehstabes ein Gegenhalter eingebracht wird.
Durch den in die Bohrung des Drehstabes eingebrachten
Gegenhalter wird in vorteilhafter Weise in ungewolltes
Verformen des Drehstabes bzw. eine Wanderung des Mate
rials des Drehstabes verhindert. Dabei gewährleistet
die Bohrung ein einfaches und kraftreduziertes Verfor
men bzw. Verklemmen des Drehschiebers mit dem Dreh
stab. Eine zu große Verformung des Drehstabes bzw. ei
ne ungewollte Verformung des Drehstabes wird dabei in
einfacher Weise durch den Gegenhalter verhindert.
Prinzipiell ist es ausreichend, wenn der Drehstab in
dem Bereich, in dem die Verformelemente auf diesen
einwirken, eine Aussparung bzw. eine Bohrung aufweist,
dies läßt sich jedoch in einfacher Weise realisieren,
indem in den Drehstab an dem Ende, in dem die Verfor
mung durchgeführt wird, eine Bohrung eingebracht ist,
die sich bis zu dem Bereich des Drehstabes erstreckt,
in dem die Verformelemente angreifen. Um die gesamte
Stabilität des Drehstabes während des Verformprozesses
zu gewährleisten und eine Verformung in anderen Berei
chen zu verhindern, kann dabei in einfacher Weise wäh
rend des Verformprozesses bzw. Verbindungsprozesses
ein Gegenhalter in die Bohrung eingefahren werden.
In einer Ausgestaltung der Erfindung kann ferner vor
gesehen sein, daß zum Schutz einer Kerbverzahnung des
Drehschiebers eine Kalibrierhülse bzw. ein Kalibrier
ring vor der Verformung auf den Außendurchmesser des
Drehschiebers aufgebracht wird.
In vorteilhafter Weise bewirkt das Aufbringen einer
Kalibrierhülse vor der Verformung, daß die Kerbverzah
nung des Drehschiebers durch die Verformelemente bzw.
durch ein eventuelles Wandern von Material, das durch
die Verformelemente ausgelöst werden kann, nicht be
schädigt werden. Die Kalibrierhülse kann dabei bei
spielsweise auf den Drehschieber aufgeschraubt werden
und entspricht somit dem in einem weiteren, herkömmli
chen Herstellungsprozeß bzw. Einbauprozeß aufzubrin
genden Element. Durch die Kalibrierhülse wird somit in
einfacher Weise eine Funktionsfähigkeit der Kerbver
zahnung sichergestellt.
In alternativen Ausgestaltungen kann die Kalibrierhül
se derart ausgebildet sein, daß diese gleichzeitig zu
einer weiteren Fixierung des Drehschiebers zu dem
Drehstab während des Verformungsprozesses dient. Hier
zu kann die Kalibrierhülse beispielsweise zweiteilig
mit einem ersten und einem zweiten Ring ausgebildet
sein. Dabei kann vorgesehen sein, daß der erste, an
den Drehschieber angrenzende Ring hydraulisch derart
runtergezogen wird, daß die Position des Drehschiebers
zu dem Drehstab fixiert ist.
Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der
Erfindung ergeben sich aus den weiteren Unteransprü
chen und aus dem nachfolgend anhand der Zeichnung
prinzipmäßig dargestellten Ausführungsbeispiel.
Es zeigt
Fig. 1 einen Schnitt durch einen mit einem Drehstab
verstemmten Drehschieber; und
Fig. 2 einen Schnitt durch einen mit einem Drehstab
verstemmten Drehschieber, wobei der Drehstab
eine Bohrung aufweist, in die ein Spreizdorn
eingebracht ist.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, wird bei dem erfindungsge
mäßen Verfahren zum Verbinden eines Drehschiebers 1
mit einem Drehstab 2 der Drehschieber 1 und somit auch
der Drehstab 2 lokal derart verformt, daß diese mit
einander verstemmt sind.
In einer alternativen Ausgestaltung kann dabei auch
vorgesehen sein, daß die Verformung des Drehschiebers
1 derart ausgeführt wird, daß der Drehstab 2 nur
leicht bzw. gar nicht verformt wird und die erfin
dungsgemäße Verbindung zwischen dem Drehschieber 1 und
dem Drehstab 2 durch eine erhöhte Reibung bzw. Ver
klemmung erfolgt.
Von Vorteil ist es jedoch, wenn auch der Drehstab 2
lokal, wie aus dem Ausführungsbeispiel ersichtlich,
verformt wird.
Die Fig. 1 und 2 stellen jeweils einen Schnitt
durch einen Drehschieber 1 bzw. einen Drehstab 2 dar,
wobei die untere Hälfte der Schnittdarstellung eine
unverformte Ansicht, d. h. vor dem Verstemmen und die
obere Hälfte eine verformte Ansicht, d. h. nach dem
Verstemmen, darstellt.
Vor dem Verformen des Drehschiebers 1 bzw. des Dreh
stabes 2 werden diese in eine definierte Position, die
beispielsweise bei hydraulischen Lenksystemen die so
genannte hydraulische Mitte darstellt, gebracht.
Das erfindungsgemäße Verfahren zum Verbinden des Dreh
schiebers 1 mit dem Drehstab 2 wird durch Verformele
mente 3 durchgeführt, die - wie aus Fig. 2 ersichtlich
als Verformstempel 3 ausgebildet sein können. Die
Verformelemente 3, die die in Fig. 1 dargestellte Ver
formung hervorgerufen haben, sind in nicht dargestell
ter Weise als Verstemm- bzw. Verformmesser ausgebil
det, die an ein, zwei oder mehreren Stellen des Dreh
schiebers 1 ansetzen können.
Eine verfahrensgemäße Verformung des Drehschiebers 1
bzw. eine Verstemmung mit dem Drehstab 2 läßt sich je
doch in besonders vorteilhafter Weise in einer Ausge
staltung der Verformelemente als Verformstempel 3, wie
sie aus Fig. 2 ersichtlich sind, durchführen.
Von Vorteil ist es dabei, wenn pro Verformung drei bis
fünf Verformelemente 3 eingesetzt werden. Eine derar
tige Ausgestaltung hat sich bezüglich der entstehenden
Kosten und einer möglichst gleichmäßigen Verformung
und einer Reduzierung der Flächenpressung zur Erzie
lung einer dauerhaften und stabilen Verbindung des
Drehschiebers 1 mit dem Drehstab 2 als besonders ge
eignet herausgestellt. In nicht näher dargestellter
Weise ist es hierfür besonders vorteilhaft, wenn die
Verformstempel 3 zur Durchführung der Verformung in
einer Ebene wenigstens annähernd radial und gleichmä
ßig um den Drehschieber angeordnet sind. Die sich dar
aus ergebende Verformung gewährleistet eine stabile
Verbindung des Drehschiebers 1 mit dem Drehstab 2 und
hält die lokal durch die Verformstempel 3 hervorgeru
fene Flächenpressung in Grenzen. Ein nachträgliches
Verschieben bzw. Verändern der vor der Verformung de
finierten Position des Drehschiebers 1 zu dem Drehstab
2 ist somit praktisch ausgeschlossen.
Wie aus den Figuren ersichtlich, erfolgt die erfin
dungsgemäße Verformung an einem Ende des Drehschiebers
1 bzw. des Drehstabes 2, indem diese überlappen.
Der in Fig. 2 dargestellte Drehstab 2 weist in vor
teilhafter Weise in dem Bereich, in dem die Verformung
durchgeführt wird, eine Bohrung 4 auf. Wie ebenfalls
aus Fig. 2 ersichtlich, wird in die Bohrung 4 ein als
Spreizdorn 5 ausgebildeter Gegenhalter eingebracht.
Hierbei handelt es sich um einen hinlänglich bekannten
Spreizdorn, auf dessen Eigenschaften bzw. Funktion
nachfolgend nicht näher eingegangen wird.
Zum Schutz einer Kerbverzahnung 6 des Drehschiebers 1
wird, wie ebenfalls aus Fig. 2 ersichtlich, eine Kali
brierhülse 7 bzw. alternativ dazu ein Kalibrierring
vor der Verformung auf den Außendurchmesser des Dreh
schiebers 1 aufgebracht. Die Kalibrierhülse 7 weist
dabei Ausnehmungen 8 zur Einführung der Verformstempel
3 auf. Durch die Ausnehmungen 8 bzw. allgemein durch
die Kalibrierhülse 7 wird eine Verformung der Kerbver
zahnung 7 bzw. ein Wandern oder Verschieben des an
grenzenden Materials derart, daß die Kerbverzahnung 7
für den späteren Verwendungszweck unbrauchbar wird,
zuverlässig verhindert. Die Ausnehmungen 8 können da
bei entsprechend an die Verformstempel 3 bezüglich ih
rer Form, Anzahl und Ausgestaltung angepaßt sein.
In einer nicht näher dargestellten Ausgestaltung kann
die Kalibrierhülse 7 auch derart ausgebildet sein, daß
die Position des Drehstabes 2 zu dem Drehschieber 1
vor dem Verstemmen fixiert wird. Dies kann beispiels
weise durch ein hydraulisches Fixieren der Kalibrier
hülse 7 oder andere bekannte Maßnahmen erfolgen.
Die durch die Verformstempel 3 erzielte Verformtiefe,
die Anzahl der durch die Verformstempel 3 eingebrach
ten Kerben bzw. lokalen Verformungen und die Form der
Verformstempel 3 kann entsprechend dem Material und
den gewünschten Resultaten, insbesondere der Stabili
tät der Verbindung oder der Dauerfestigkeit unter Be
rücksichtigung einer einfachen, kostenmäßig und
schnellen Verformungstechnik variiert werden.
In einer ebenfalls nicht näher, dargestellten Ausfüh
rungsform kann der Spreizdorn 5 Kerben, Rillen, Aus
nehmungen oder dergleichen aufweisen, die eine Verfor
mung des Drehstabes 2 zu lassen, wenn der Spreizdorn 5
bis in den Bereich in die Bohrung 4 eingeschoben wird,
an dem die Verformstempel 3 eingreifen.
1
Drehschieber
2
Drehstab
3
Verformelemente/Verformstempel
4
Bohrung
5
Gegenhalter/Spreizdorn
6
Kerbverzahnung
7
Kalibrierhülse
8
Ausnehmungen
Claims (12)
1. Verfahren zum Verbinden eines Drehschiebers mit
einem Drehstab in einer definierten Position,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Drehschieber (1) durch wenigstens ein Verform
element (3) lokal derart verformt wird, daß der
Drehschieber (1) mit dem Drehstab (2) verstemmt
wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
das wenigstens eine Verformelement (3) derart auf
den Drehschieber (1) einwirkt, daß der Drehstab
(2) lokal verformt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
zur Verformung zwei bis acht, vorzugsweise drei
bis fünf, Verformelemente (3) eingesetzt werden.
4. Verfahren nach Anspruch 1, 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Verformelemente (3) zur Durchführung der Ver
formung in einer Ebene wenigstens annähernd radial
und gleichmäßig um den Drehschieber (1) angeordnet
sind.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Verformung an einem Ende des Drehschiebers (1)
bzw. des Drehstabes (2), in dem der Drehschieber
(1) und der Drehstab (2) überlappen, durchgeführt
wird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Drehstab (2) in dem Bereich, in dem die Ver
formung durchgeführt wird, eine Bohrung (4) auf
weist.
7. Verfahren nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, daß
in die Bohrung (4) des Drehstabes (2) ein Gegen
halter (5) eingebracht wird.
8. Verfahren nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, daß
ein als Spreizdorn (5) ausgebildeter Gegenhalter
eingesetzt wird.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß
zum Schutz einer Kerbverzahnung (6) des Drehschie
bers (1) eine Kalibrierhülse (7) bzw. ein Kali
brierring vor der Verformung auf den Außendurch
messers des Drehschiebers (1) aufgebracht wird.
10. Verfahren nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Kalibrierhülse (7) mit Ausnehmungen (8) zur
Einführung der Verformelemente (3) ausgebildet
wird.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Position des Drehstabes (2) zu dem Drehschie
ber (1) vor dem Verstemmen fixiert wird.
12. Verfahren nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Fixierung durch die Kalibrierhülse (7) erzielt
wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2001126784 DE10126784A1 (de) | 2001-06-01 | 2001-06-01 | Verfahren zum Verbinden eines Drehschiebers |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2001126784 DE10126784A1 (de) | 2001-06-01 | 2001-06-01 | Verfahren zum Verbinden eines Drehschiebers |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10126784A1 true DE10126784A1 (de) | 2002-12-05 |
Family
ID=7686931
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2001126784 Withdrawn DE10126784A1 (de) | 2001-06-01 | 2001-06-01 | Verfahren zum Verbinden eines Drehschiebers |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10126784A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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-
2001
- 2001-06-01 DE DE2001126784 patent/DE10126784A1/de not_active Withdrawn
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|---|---|---|---|
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