DE10125201A1 - Filtereinheit für Luftversorgungssysteme - Google Patents
Filtereinheit für LuftversorgungssystemeInfo
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Abstract
Es wird eine Filtereinheit mit einem HEPA-Filter mit einem Rückhaltevermögen von mindestens 99,99% vorgeschlagen, welches ohne ein Umschließungsgehäuse ausgebildet ist, wobei abstromseitig des Filters ein Auslaß vorgesehen ist, welcher mit einem Gehäuse zum Umschließen eines Ventilators verbindbar ist, und wobei die Filtereinheit eine Geräuschdämpfung von mindestens 1,8 dB re·-12· W über eine Mitterfrequenz, bezogen auf das Oktavband, von 63 Hz bis 8000 Hz aufweist. Die erfindungsgemäßen Filtereinheiten sind insbesondere geeignet für Luftversorgungssysteme, wobei die Filtereinheit das von dem Ventilator ausgehende Geräusch dämpft. Das System kann insbesondere auch in einem Luftfahrzeugkabinen-Rezirkulationssystem verwendet werden.
Description
Die Erfindung betrifft eine Filtereinheit für Luftversorgungssysteme, und im be
sonderen, jedoch nicht ausschließlich, für Luftversorgungssysteme für Luftfahr
zeugkabinen-Rezirkulationssysteme.
Wird in dieser Beschreibung von einem Filter bzw. einer Filtereinheit mit einem
bestimmten Rückhaltevermögen ausgedrückt in Prozent gesprochen, dann be
zieht sich dies auf ein Natriumchlorid-Rückhaltevermögen nach BS 3928.
Eine bekannte Filtereinheit umfaßt ein Filter, bei dem die Luft mit Hilfe eines Ven
tilators durch das Filter transportiert wird. Luft von einer Quelle passiert das Filter
der Filtereinheit, welches in der Luft mitgeführte Partikel entfernt, bevor die Luft
zu dem Punkt weitergeleitet wird, wo sie verwendet wird. Im Falle eines Luft
fahrzeugkabinen-Rezirkulationssystems ist die Quelle für die Luft die Kabine, und
das Filter entfernt Partikel, bevor die Luft in die Kabine zurückgeführt wird, nach
dem sie behandelt wurde.
Filtereinheiten, im besonderen Filtereinheiten für Luftfahrzeugkabinen-Rezirku
lationssysteme, müssen eine Reihe von Kriterien erfüllen. Erstens müssen sie
eine akzeptabel lange Standzeit haben, um allzu häufige Filterwechsel zu vermei
den. "Standzeit" bezieht sich auf die Ansammlung von Partikeln im Filter und die
Notwendigkeit eines Filterwechsels, wenn die in dem Filter angesammelte Menge
an Partikeln so groß geworden ist, daß ein nicht mehr hinnehmbarer Druckabfall
über das Filter erreicht ist. Zweitens müssen sie in einen bestimmten Raum pas
sen, so daß die maximalen Abmessungen der Filtereinheit vorgegeben sind.
Drittens wird heute - obschon bisherige Filtereinheiten Filter mit z. B. einem Rück
haltevermögen von 65% verwendet haben - der Einsatz von Hochleistungs
schwebstoff- oder HEPA-Filtern mit einem Rückhaltevermögen von mindestens
99, 99% gefordert, so daß das Filter kleine Partikel, Bakterien und Viren sowie
größere Partikel entfernt.
Bisher vorgeschlagene Luftversorgungssysteme ordnen die Filtereinheit in einem
geschlossenen Gehäuse an, welches stark geräuschdämpfend wirkt, mit einem
aufstromseitigen Abscheider. Wenn nun aber eine Filtereinheit verwendet wird,
welche ein HEPA-Filter mit einem Rückhaltevermögen von wenigstens 99,99%
aufweist, dann wird ein größeres Filter erforderlich, um eine akzeptable Standzeit
zu erzielen, da ein HEPA-Filter mit einem Rückhaltevermögen von mindestens
99, 99% mehr Partikel zurückhalten wird als ein Filter mit einem kleineren Rück
haltevermögen. Dementsprechend bleibt kein Platz für das Gehäuse oder den
Abscheider, so daß sich eine Neigung zu höheren Ventilatorgeräuschpegeln
ergibt.
Gemäß einem ersten Aspekt der Erfindung wird eine Filtereinheit bereitgestellt,
welche ein HEPA-Filter mit einem Rückhaltevermögen von mindestens 99, 99
umfaßt, wobei das Filter ohne ein Umschließungsgehäuse ausgeführt ist, wobei
abstromseitig des Filters ein Auslaß vorgesehen ist, welcher mit einem Gehäuse
zum Umschließen eines Ventilators zum Saugen von Luft durch das Filter ver
bunden werden kann, wobei die Filtereinheit eine Geräuschdämpfung von min
destens 1,8 dB re-12 W über eine Mittenfrequenz, bezogen auf das Oktavband,
von 63 Hz bis 8000 Hz aufweist.
Wie im vorstehenden erwähnt wird ein HEPA-Filter mit einem Rückhaltevermögen
von mindestens 99,99% wesentlich mehr Partikel zurückhalten als ein Filter mit
einem geringeren Rückhaltevermögen. Angesichts der Tatsache, daß Länge und
Durchmesser/Breite des Filters nicht über gewisse vorgegebene Grenzen hinaus
vergrößert werden können, bereitet es deshalb Schwierigkeiten, ein derartiges
HEPA-Filter mit einer akzeptablen Standzeit bereitzustellen.
Eine Messung, die mit der Standzeit korreliert, wird dadurch erhalten, daß das
Filter mit SAE Fine Test Dust (FTD, Teststaub feiner Zusammensetzung) bei
g/s = konstant (z. B. nominal 3 g/s) beaufschlagt wird und dann der Druckabfall
über das Filter gemessen wird, wobei die Standzeit des Filters bestimmt wird als
das Gewicht des bis zum Erreichen eines vorbestimmten Druckabfalls über das
Filter anfiltrierte Staubes. Der Druckabfall kann an einem beliebigen Punkt in der
Einheit gemessen werden; eine absolute Messung jedoch stellt der Gesamtdruck
abfall auf der Austrittsseite des Filters dar. Ein akzeptabler Wert für diesen
Druckabfall kann so sein, daß er 11,5 mbar nicht überschreitet.
Gemäß einem dritten Aspekt der Erfindung wird eine Filtereinheit bereitgestellt
mit einem HEPA-Filter mit einem Rückhaltevermögen von mindestens 99, 99
und einem Gesamtdruckabfall über das Filter von weniger als 11,5 mbar unter
mindestens 600 g Staubbeaufschlagung, wobei das Filter eine Länge von weniger
als 510 mm aufweist.
Es folgt eine ausführlichere Beschreibung einer als exemplarisches Beispiel dar
gestellten Ausführungsform der Erfindung unter Bezugnahme auf die beigefügte
zeichnerische Darstellung; in der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 einen Querschnitt eines Luftversorgungssystems, welches in ein
Luftfahrzeugkabinen-Luftrezirkulationssystem einbezogen werden
kann und eine Filtereinheit und eine Ventilatoranordnung aufweist;
Fig. 2 eine querschnittliche Darstellung der Filtereinheit von Fig. 1;
Fig. 3 eine teilweise im Schnitt dargestellte Seitenansicht eines Filter
elements der Filtereinheit von Fig. 1 und Fig. 2, wobei der
Schnitt entlang der Linie 3-3 von Fig. 4 ausgeführt ist;
Fig. 4 eine Stirnansicht des Filters von Fig. 3;
Fig. 5 ein Schalleistungspegeldiagramm für einen Ventilator der Venti
latoranordnung von Fig. 1 ohne die Filtereinheit (punktierte Li
nie), für einen Ventilator der Ventilatoranordnung von Fig. 1 mit
einem bekannten Filter (strichpunktierte Linie) und für einen Ven
tilator der Ventilatoranordnung von Fig. 1 mit dem Filter von
Fig. 1 (durchgehende Linie); und
Fig. 6 ein graphische Darstellung, in der der Druckabfall in mbar über
das Filter der Filtereinheit der Fig. 1 bis 4 als Funktion des
Gesamtgewichts (in Gramm) des dem Filter in einem Luftstrom
von 0,35 m3/s zugeführten SAE Fine Test Dust (SAEFTD; SAE-
Teststaub feiner Zusammensetzung) aufgetragen ist.
Es wird nun zunächst auf die Fig. 1 bis 4 Bezug genommen, gemäß welchen
das System eine Filtereinheit 10 und eine Ventilatoranordnung 11 aufweist.
Die Filtereinheit 10, am besten in den Fig. 2, 3 und 4 zu sehen, umfaßt ein
Filterelement 12 und einen Austrittsbereich 13. Das Filterelement 12 umfaßt ein
Filter 14, bei dem es sich um ein HEPA-Filter handelt, welches ein Rückhaltever
mögen von mindestens 99,99% aufweist und aus einem plissierten und zu ei
nem Hohlzylinder geformten Filtermaterial gebildet ist. Die Zahl der Falten kann
in einem Bereich von 100 bis 140 liegen, bevorzugt liegt sie jedoch bei 122 Fal
ten ±5 Falten. Das Filtermedium 14 kann eine Länge von 450 bis 500 mm aufwei
sen, bevorzugt 500 mm ±5 mm. Der Außendurchmesser des Filterelements 14
kann im Bereich von 240 bis 280 mm liegen und beträgt bevorzugt 265 mm
±10 mm. Der Innendurchmesser des Filtermediums 14 liegt bevorzugt im Bereich
von 120 bis 150 mm, noch bevorzugter bei 135 mm ±10 mm. Das HEPA-Filter 14
ist aus wirr angeordneten, miteinander verschlungenen Glasfasern gebildet, mit
einem Flächengewicht von 73 g/m2 und ist ein Filtermaterial, welches von der
Firma Lydall Inc. als Grade 3428 lieferbar ist.
Das Filter 14 kann zwischen einem inneren Kern 15 und einem äußeren Stütz
korb 16 angeordnet sein. Weiter weist das Filtermedium Endkappen 17 auf.
Der Austrittsbereich 13 umfaßt ein zylindrisches Gehäuse 18, dessen Achse 19
koaxial mit der Achse 20 des Filterelements 12 angeordnet ist. Das Gehäuse 18
ist mit dem Filterelement 12 über eine ringförmige Dichtung 21 dichtend verbun
den, welche an einem Ende des Filterelements 12 und an einem Ende des Gehäu
ses 18 vorgesehen ist. Das Innere des Gehäuses 18 ist mit einem schallabsor
bierenden Schaumstoff 22 ausgekleidet. Das dem Filterelement 12 gegenüber
liegende Ende des Gehäuses 18 weist eine ringförmige Fläche 23 auf, die in einer
senkrecht zur Achse 20 liegenden Ebene angeordnet ist und einen ringförmigen
V-Flansch 25 trägt.
Das Filterelement 12 ist mit dem Austrittsbereich 13 durch eine Klemm- oder
Spannanordnung verbunden, welche eine Endplatte 26 aufweist, die über dem
dem Gehäuse 18 gegenüberliegenden Ende des Filterelements 12 liegt und in
einer im wesentlichen senkrecht zur Filterelementachse 19 liegenden Ebene an
geordnet ist, und ein Spannband 27, welches sich zwischen der Platte 26 und
dem Austrittsbereich 13 über die Außenfläche des Filterelements 12 erstreckt.
Die Montageelemente können Halterungen tragen, von denen eine in Fig. 2
bei 28 gezeigt ist, mit deren Hilfe das System über Tragpunkte des Flugzeug
rumpfes (nicht gezeigt) getragen werden kann. Wie ersichtlich werden wird, ist
das Filterelement 12 nicht von einem Gehäuse umschlossen.
Die Ventilatoranordnung 11 umfaßt einen Kanal 29 mit einem ringförmigen
männlichen V-Flansch 30 welcher mit dem V-Band-Flansch 25 des Austrittsbe
reichs 13 derart in Kontakt kommt, daß die Achse 31 des Kanals koaxial mit der
Achse 20 des Filterelements 12 und der Achse 19 des Austrittsbereichs 13 ist.
Der Kanal 29 ist mit einem schallschluckenden Material 32 ausgekleidet. Der Ka
nal 29 enthält einen um die Achse 31 des Kanals drehbaren Ventilator 33.
Das im vorstehenden unter Bezugnahme auf die zeichnerische Darstellung be
schriebene System ist in ein Luftfahrzeugkabinen-Luftrezirkulationssystem einge
baut, worin Luft aus der Kabine zur Außenseite des Filterelements 12 geleitet
wird und wo der Auslaß zu dem Kanal 29 mit einem Luftverteilungssystem zum
Zuführen der Luft zur Kabine verbunden ist (beides nicht gezeigt). Im Gebrauch
läuft der Ventilator 33 kontinuierlich, um die Luft von der außenseitigen Ober
fläche durch das Filterelement 12 in das hohle Innere 34 zu saugen und die Luft
dann durch den Austrittsbereich 13 und den Kanal 29 zu leiten, um sie zu der
Kabine zurückzuführen. Die im vorstehenden unter Bezugnahme auf die zeich
nerische Darstellung beschriebene Filtereinheit soll an die Stelle einer bestehen
den Filtereinheit treten, und demnach ist der Raum, den die Filtereinheit belegen
oder beanspruchen kann, auf eine maximale Länge von 750 mm und eine maxi
male Breite von 270 mm begrenzt.
Wie im vorstehenden erwähnt, hat das Filter 14 kein Umschließungsgehäuse, wo
durch das Filter, verglichen mit einem von einem Gehäuse umschlossenen und
mit einem aufstromseitigen Abscheider aufgeführten Filter, größer gemacht wer
den kann und dennoch in dem zur Verfügung stehenden begrenzten Raum un
tergebracht werden kann. Das Vorhandensein eines Gehäuses und eines Abschei
ders bewirkt jedoch eine Dämpfung des vom Ventilator verursachten Geräuschs.
Das Vorhandensein des HEPA-Filters 14 mit einem Rückhaltevermögen von min
destens 99, 99% läßt das Vorhandensein eines Gehäuses oder aufstromseitigen
Abscheiders nicht zu, so daß das Ventilatorgeräusch stärker wird.
Die im vorstehenden unter Bezugnahme auf die zeichnerische Darstellung be
schriebene Filtereinheit 10 überwindet dieses Problem auf zwei Wegen. Erstens
weist das Filter 14 selbst gute geräuschdämpfende Eigenschaften auf. Es wird
davon ausgegangen, daß sich diese Geräuschdämpfung aus der Natur des Fil
termaterials und/oder der Faltenanordnung und/oder den Abmessungen des
Filters ergibt. Zudem ergibt das Vorhandensein des schallschluckenden Mate
rials 22 im Austrittsbereich 13 ebenfalls eine geräuschdämpfende Wirkung in
Verbindung mit dem Filter 14.
Es wird nun auf Fig. 5 Bezug genommen, worin die punktierte Linie den Schal
leistungspegel des Ventilators 33 ohne Schalldämpfung zeigt. Die strichpunktierte
Linie zeigt den Schalleistungspegel des Ventilators 33 mit einem bekannten, von
einem Gehäuse umgebenen Filter und einem aufstromseitigen Abscheider an
Stelle der Filtereinheit 10, und die durchgehende Linie zeigt den Schalleistungs
pegel einer Filtereinheit 10 der unter Bezugnahme auf die zeichnerische Darstel
lung beschriebenen Art. Wie ersichtlich, ist der Schalleistungspegel des Luftver
sorgungssystems der im vorstehenden unter Bezugnahme auf die Figuren be
schriebenen Art deutlich niedriger als derjenige des Ventilators 33 allein wie auch
derjenige des Ventilators 33 mit einem bekannten Filter. Es ist offensichtlich, daß
die im vorstehenden unter Bezugnahme auf die zeichnerische Darstellung be
schriebene Filtereinheit 10 eine Geräuschdämpfung von mindestens 1,8 dB
re-12 W über einen Mittenfrequenzbereich, bezogen auf das Oktavband, von
63 Hz bis 8000 Hz aufweist. Im besonderen kann die Filtereinheit eine Geräusch
dämpfung von mindestens 1,8 dB re-12 W über einen Oktavband-Mittenfre
quenzbereich von 63 Hz bis 500 Hz und eine Geräuschdämpfung von mindestens
10 dB re-12 W über einen Oktavband-Mittenfrequenzbereich von 1000 Hz bis
8000 Hz aufweisen.
Weiter weist das im vorstehenden unter Bezugnahme auf die Figuren beschrie
bene Filter 14 eine befriedigende Staubaufnahmefähigkeit für seine Größe auf.
Die Staubaufnahmefähigkeit eines Filters ist ein Maß für die Masse der Partikel,
die das Filter zurückhalten kann, bevor der Druckabfall über das Filter nicht mehr
hinnehmbare Werte annimmt. Das Filter 14, bei dem es sich um ein HEPA-Filter
mit einem Rückhaltevermögen von 99, 99% handelt, wird pro Flächeneinheit
mehr Partikel zurückhalten als ein Filter mit geringerem Rückhaltevermögen.
Die Staubaufnahmefähigkeit des im vorstehenden unter Bezugnahme auf die Fi
guren beschriebenen Filters 14 wurde auf folgendem Wege getestet. Das Filter
14 wurde mit einem Luftstrom von 0,35 m3/s beaufschlagt. In den Luftstrom
wurde SAE Fine Test Dust (SAEFTD, SAE-Teststaub feiner Zusammensetzung)
mit nominal 3 g/s gegeben. Der Druckabfall über das Filter wurde nach Zeit
spannen gemessen, die bekannten Gewichten von Teststaub entsprechen, im
vorliegenden Fall in Intervallen, die 100 g Teststaub entsprechen. Es wurden
zwei Drücke gemessen: ein Gesamtdruckabfall am Austritt des Filters 14 und
ein Druckabfall an einer Anzapfung oder Entnahmestelle im Austrittsbereich 13.
Die Entnahmestelle ist die Stelle, an der der Druckabfall aus Gründen der leichten
Zugänglichkeit während des Betriebs gemessen wird und mit dem Gesamtdruck
abfall korreliert.
Fig. 6 zeigt die Ergebnisse dieses Versuchs. Die Notwendigkeit einer Auswech
selung des Filters 14 wird dann als gegeben erachtet, wenn der Gesamtdruck
abfall einen Wert von 11,5 mbar erreicht hat. Diese Linie ist in Fig. 6 aufgetra
gen, wobei erkennbar wird, daß das Filter 14 einen derartigen Druckabfall erst
nach Aufnahme von 659 g SAE Fine Test Dust (SAEFTD) erreicht.
Claims (10)
1. Filtereinheit, umfassend ein HEPA-Filter (14) mit einem Rückhaltevermö
gen von mindestens 99,99%, wobei das Filter ohne ein Umschließungsge
häuse ausgeführt ist, wobei abstromseitig des Filters (14) ein Auslaß (13)
vorgesehen ist, welcher mit einem Gehäuse (29) zum Umschließen eines
Ventilators (33) verbindbar ist, wobei die Filtereinheit eine Geräusch
dämpfung von mindestens 1,8 dB re-12 W über eine Mittenfrequenz, be
zogen auf das Oktavband, von 63 Hz bis 8000 Hz aufweist.
2. Filtereinheit nach Anspruch 1, wobei die Filtereinheit eine Geräuschdämp
fung von mindestens 1,8 dB re-12 W über einen Oktavband-Mittenfre
quenzbereich von 6,3 Hz bis 500 Hz aufweist.
3. Filtereinheit nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, wobei die Filtereinheit eine
Geräuschdämpfung von mindestens 10 dB re-12 W über einen Oktavband-
Mittenfrequenzbereich von 1000 Hz bis 8000 Hz aufweist.
4. Filtereinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei das Filter (14) min
destens eine gefältelte Lage eines Filtermediums umfaßt, welche zu einem
Hohlzylinder mit einer äußeren Oberfläche und einem hohlen Inneren ge
formt ist, wobei die Luft von der äußeren Oberfläche zum Inneren des Fil
ters (14) strömt.
5. Filtereinheit nach Anspruch 4, wobei das Filter (14) 100 bis 140 Falten
aufweist.
6. Filtereinheit nach Anspruch 4 oder Anspruch 5, wobei die Länge des Fil
ters (14) in einem Bereich von 450 bis 550 mm liegt.
7. Filtereinheit nach einem der Ansprüche 4 bis 6, wobei das Filter (14) einen
Außendurchmesser von 240 mm bis 280 mm und einen Innendurchmesser
von 120 mm bis 150 mm aufweist.
8. Filtereinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei der Auslaß (13) mit
einem schallabsorbierenden Material ausgekleidet ist.
9. Filtereinheit, umfassend ein HEPA-Filter (14) mit einem Rückhaltevermö
gen von mindestens 99,99% und einem Gesamtdruckabfall über das Fil
ter (14) von weniger als 11,5 mbar unter einer SAE Fine Dust-Beaufschla
gung von mindestens 600 g, wobei das Filter eine Länge von weniger als
510 mm aufweist.
10. Luftfahrzeugkabinen-Luftrezirkulationssystem mit einem Luftversorgungs
system, welches eine Filtereinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 9 um
faßt.
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8130 | Withdrawal |