DE10125908A1 - Inkrementelle Redundanz beim Mobilfunkempfang - Google Patents
Inkrementelle Redundanz beim MobilfunkempfangInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft einen Mobilfunkempfänger sowie ein Verfahren zur Gewährleistung der Datenintegrität beim Mobilfunkempfang. Wenn nach einer ersten Übermittlung einer Gruppe von Datenbursts die Faltungsdekodierung (10) nicht erfolgreich durchgeführt werden kann, dann wird die Gruppe von Datenbursts ein zweites Mal übermittelt. Der bei der ersten Übermittlung erhaltene Satz von Softwerten und der bei der zweiten Übermittlung erhaltene Satz von Softwerten werden aufsummiert (22); basierend auf dem summierten Satz von Softwerten wird ein zweiter Dekodierlauf (23) durchgeführt.
Description
Die Erfindung betrifft einen Mobilfunkempfänger für den Emp
fang von über einen Mobilfunk übertragenen Datenpaketen, so
wie ein Verfahren zur Gewährleistung der Datenintegrität beim
Empfang von Datenpaketen durch einen Mobilfunkempfänger.
In Mobilfunkstandards wie GPRS (General Packet Radio Service)
sowie dem Nachfolgestandard EGPRS (Enhanced General Packet
Radio Service), aus denen sich die im Oberbegriff des
Hauptanspruchs enthaltenen Merkmale ableiten lassen, werden
Datenpakete in Form einer Rahmenstruktur übertragen, welche
vier Datenbursts umfasst. Empfängerseitig werden die Daten
bursts empfangen und entsprechend einer für den aktuellen
Übertragungskanal durchgeführten Kanalschätzung entzerrt. Die
entzerrten Datensymbole werden anschließend einer Faltungsde
kodierung unterworfen, bei der mittels eines Viterbi-
Algorithmus ein Deinterleaving der entzerrten Daten durchge
führt wird, um die sendeseitig verwendete Sequenz von Daten
symbolen zurückzuerhalten. Die Datenintegrität der dekodier
ten Datensymbole wird mit Hilfe einer anschließenden CRC-
Überprüfung (Cyclic Redundancy Check) überprüft. Mit Hilfe
der CRC-Überprüfung lässt sich ermitteln, ob die dekodierte
Sequenz Fehler enthält. Derartige Fehler können infolge von
Kanalstörungen, also infolge eines schlechten Übertragungs
verhaltens des Kanals entstehen. Zu einer erhöhten Bitfehler
rate kann es infolge von Rauschen, infolge einer zu geringen
Sendeleistung oder auch wegen der Multipfadausbreitung der
Signale kommen.
Bei einer hohen Anzahl von Fehlern in der dekodierten Sequenz
von Datensymbolen ist eine Neuübertragung des jeweiligen Da
tenframe erforderlich. Hierzu enthält der Mobilfunkstandard
EGPRS eine Anforderung namens "Incremental Redundancy", wel
che bei schlechter Übertragungsqualität eine Neuübertragung
des Datenframe vorsieht. Die Norm ETSI sieht vor, dass bei
Überschreitung einer bestimmten Anzahl von Fehlern in der de
kodierten Sequenz eine Neuübertragung des Datenframe erfolgen
muss. In der Norm ETSI ist allerdings nicht geregelt, in wel
cher Weise "Incremental Redundancy" zu implementieren ist.
Deshalb ist jedes in diesem Bereich tätige Unternehmen ge
zwungen, eigene Verfahren zu entwickeln, um die verbindlich
geltenden Spezifikationen zu erfüllen.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, einen Mobilfunkempfänger
sowie ein Verfahren zur Gewährleistung der Datenintegrität
beim Empfang von Datenpaketen durch einen Mobilfunkempfänger
zur Verfügung zu stellen, bei dem durch wiederholte Übertra
gung fehlerhafter empfangener Datenpakete die Qualität des
Dekodierergebnisses verbessert werden kann.
Die Aufgabe der Erfindung wird durch einen Mobilfunkempfänger
gemäß Anspruch 1 sowie durch ein Verfahren zur Gewährleistung
der Datenintegrität beim Empfang von Datenpaketen gemäß An
spruch 11 gelöst.
Der erfindungsgemäße Mobilfunkempfänger für den Empfang von
über einen Mobilfunkkanal übertragenen Datenpaketen weist ei
nen Kanalentzerrer zur Ermittlung der Softwerte der empfange
nen Datensymbole auf. Des weiteren umfasst der Mobilfunkemp
fänger einen Faltungsdekodierer, der basierend auf den bei
der Kanalentzerrung ermittelten Softwerten Dekodierläufe zur
Faltungsdekodierung der Gruppe von Datenpaketen durchführt,
sowie Mittel zur Überprüfung der Datenintegrität der bei der
Faltungsdekodierung erhaltenen Datensymbole. Des weiteren
sind Mittel vorhanden, welche bei fehlgeschlagenem Dekodier
lauf eine erneute Übertragung der Gruppe von Datenpaketen an
fordern. Der erfindungsgemäße Mobilfunkempfänger ist durch
Mittel zum Aufsummieren der bisher für die Gruppe von Daten
paketen ermittelten Softwerte und der durch erneutes Empfan
gen und Entzerren der Gruppe von Datenpaketen erhaltenen
Softwerte für einander entsprechende Datensymbole der Gruppe
von Datenpaketen gekennzeichnet.
Die empfangenen Datenbursts werden zuerst einer Kanalentzer
rung unterworfen, und als Ergebnis der Kanalentzerrung erhält
man sogenannte Softwerte der empfangenen Datensymbole. Das
Vorzeichen des Softwerts repräsentiert dabei den eigentlichen
Wert des Datensymbols, während der Betrag des Softwerts ein
Maß für die Verlässlichkeit des Datensymbolwerts ist. Je hö
her der Betrag des Softwerts ist, um so stärker sollte der
zugehörige Wert bei der nachfolgenden Faltungsdekodierung be
rücksichtigt werden. Umgekehrt kommt einem Softwert mit dem
Betrag Null keinerlei Signifikanz zu.
Nachdem die Faltungsdekodierung basierend auf den bei der Ka
nalentzerrung ermittelten Softwerten durchgeführt ist, wird
die Datenintegrität der so erhaltenen Datensymbole überprüft.
Falls die Überprüfung der Datenintegrität ergibt, dass die
dekodierten Daten eine nicht mehr tolerierbare Anzahl von
Bitfehlern aufweisen, dann ist der Dekodierlauf fehlgeschla
gen. Im Fall eines fehlgeschlagenen Dekodierlaufs muss eine
erneute Übertragung der Gruppe von Datenpaketen angefordert
werden. Daraufhin wird die Gruppe von Datenpaketen ein zwei
tes Mal an den Mobilfunkempfänger übermittelt und durch den
Kanalentzerrer entzerrt. Auf diese Weise erhält man einen
zweiten Satz von Softwerten für die besagte Gruppe von Daten
paketen.
Die Frage ist nun, in welcher Weise der bei der ersten Über
mittlung erhaltene Satz von Softwerten und der bei der zwei
ten Übermittlung erhaltene Satz von Softwerten kombiniert
werden können, um bei einem erneuten Dekodierlauf des Fal
tungsdekodierers ein bestmögliches Resultat zu liefern. Hier
zu gibt es verschiedene Alternativen. Eine Möglichkeit wäre,
von den einander entsprechenden Softwerten der verschiedenen
Sätze von Softwerten jeweils den Softwert mit dem höchsten
Verlässlichkeitswert auszuwählen und auf diese Weise einen
neuen Satz von Softwerten zu konstruieren. Dies hat den Vor
teil, dass die dem Faltungsdekodierer übermittelten Softwerte
eine hohe Verlässlichkeit aufweisen. Der Nachteil dieser Lö
sung wäre jedoch, dass jeweils die betragsmäßig kleineren
Softwerte vollständig verworfen werden müssten und bei der
Faltungsdekodierung keine Berücksichtigung fänden.
Demgegenüber können bei der erfindungsgemäßen Lösung sämtli
che Softwerte der verschiedenen Sätze von Softwerten berück
sichtigt werden. Hierzu werden für die einander entsprechen
den Datensymbole der wiederholt übertragenen Gruppe von Da
tenpaketen die Softwerte der verschiedenen Sätze aufsummiert,
um so einen neuen Satz von Softwerten zu erhalten. Falls sich
ein Softwert des ersten Satzes von dem zugehörigen Softwert
des zweiten Satzes im Vorzeichen unterscheidet, werden die
Beträge der Softwerte voneinander subtrahiert. Das Vorzeichen
des resultierenden Softwerts richtet sich dann nach dem be
tragsmäßig größeren der beiden Softwerte.
Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, dass der Trel
lis-basierte Faltungsdekodierer einen Satz von Softwerten
auch dann dekodieren kann, wenn ihm dieser Satz von Softwer
ten mit einer beliebigen Skalierung übermittelt wird. Man
könnte also beispielsweise sämtliche Softwerte eines Satzes
mit einem vorgegebenen Faktor multiplizieren und basierend
auf den reskalierten Werten einen Dekodierlauf durchführen.
Die Faltungsdekodierung würde für den ursprünglichen Satz von
Softwerten und für den multiplizierten Satz von Softwerten
dasselbe Ergebnis liefern.
Um einen Satz von Softwerten von höherer Qualität zu erhal
ten, ist es entsprechend der Erfindung deshalb ausreichend,
die Softwerte der verschiedenen Sätze zu addieren. Eine ex
plizite Mittelwertbildung, bei der zusätzlich noch durch die
Zahl der summierten Softwerte geteilt würde, ist daher nicht
notwendig. Auf diese Weise können die zu den verschiedenen
Datenübertragungen gehörigen Softwerte zu einem neuen Gesamt
datenblock von veränderten Softwerten zusammengefasst werden,
in welchem sämtliche empfangenen Daten berücksichtigt sind.
Es werden also keine Daten weggeworfen.
Führt man den durch Aufsummieren erhaltenen Satz von Softwer
ten dem Faltungsdekodierer zu, so erhält man mit hoher Wahr
scheinlichkeit eine Ergebnissequenz mit einer geringeren An
zahl von Bitfehlern als bei Verwendung von einem der ur
sprünglichen Sätze von Softwerten. Durch das Aufsummieren
kann daher die Qualität der Softwerte sowie die Qualität des
Dekodierungsergebnisses signifikant verbessert werden.
Die Erfindung ist nicht auf das Aufsummieren von zwei Sätzen
von Softwerten beschränkt, vielmehr lassen sich beliebig vie
le Sätze von Softwerten durch Aufsummieren zu einem höherwer
tigen Satz von Softwerten kombinieren. Für jede wiederholte
Übermittlung der Gruppe von Datenpaketen wird ein zusätzli
cher Satz von Softwerten erzeugt, der zu den bisherigen Sät
zen von Softwerten addiert werden kann, um deren Qualität
weiter zu verbessern. Dadurch kann auch bei schwierigen Über
tragungsbedingungen über stark gestörte Mobilfunkkanäle eine
zuverlässige Datenübertragung gewährleistet werden, indem die
jeweilige Gruppe von Datenpaketen ausreichend häufig übertra
gen wird.
Dabei ist es insbesondere von Vorteil, wenn es sich bei dem
Faltungsdekodierer um einen Trellis-basierten Faltungsdeko
dierer handelt, bei dem die Dekodierung mittels des Viterbi-
Algorithmus durchgeführt wird. Bei der Bestimmung der Ergeb
nissequenz mit Hilfe von Partialsummen entsprechend dem Vi
terbi-Algorithmus ist die Skalierung der Eingangs-Softwerte
nicht von Bedeutung. In einem Trellis-basierten Faltungsdeko
dierer kann deshalb unabhängig von der Skalierung der Ein
gangs-Softwerte ein Dekodierungslauf zur Ermittlung der zu
grunde liegenden Datensequenz durchgeführt werden.
Es ist von Vorteil, wenn die Mittel zur Überprüfung der Da
tenintegrität die Datenintegrität der bei der Faltungsdeko
dierung erhaltenen Datensymbole mit Hilfe von Cyclic Redun
dancy Checks (CRCs) überprüfen. Zusammen mit den Nutzdaten
werden Prüf- bzw. Paritätsbits übertragen. Mit Hilfe der in
diesen Bits enthaltenen redundanten Information lässt sich
beurteilen, ob die dekodierten Nutzdaten Bitfehler enthalten
oder nicht. Einige der verwendeten CRC-Codes ermöglichen zu
sätzlich die Bestimmung der Anzahl der in einer bestimmten
Nutzdatensequenz enthaltenen Bitfehler. Mit Hilfe noch kom
plexerer CRC-Codes lässt sich neben der eigentlichen Error
Detection auch eine Error Correction, also eine Korrektur von
einzelnen Bitfehlern durchführen. Bei der erfindungsgemäßen
Lösung werden die CRC-Checks verwendet, um mittels des CRC-
Prüfergebnisses beurteilen zu können, ob eine Neuübertragung
der Gruppe von Datenpaketen notwendig ist oder nicht. Hierzu
kann zweckmäßigerweise eine Höchstzahl von zulässigen Bitfeh
lern definiert werden. Wenn die Anzahl der Bitfehler in den
dekodierten Nutzdaten diese vorgegebene Höchstzahl über
schreitet, dann muss die Gruppe von Datenpaketen erneut über
tragen werden.
Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung wird
die Übertragung der Gruppe von Datenpaketen so oft durchge
führt, bis der Dekodierlauf des Faltungsdekodierers erfolg
reich abgeschlossen werden kann. Durch wiederholte Übertra
gung der Gruppe von Datenpaketen und Aufsummieren der erhal
tenen Softwerte kann die Qualität des dem Faltungsdekodierer
zugeführten Satzes von Softwerten so lange verbessert werden,
bis die Zahl der Bitfehler innerhalb der Nutzdatensequenz un
terhalb einer bestimmten Schwelle liegt. Wenn dies der Fall
ist, dann liegt ein erfolgreicher Abschluss des Dekodierlaufs
vor. Weitere Übertragungen der Gruppe von Datenpaketen sind
dann nicht mehr erforderlich. Der Vorteil dieser Vorgehens
weise ist, dass je nach Qualität des zur Verfügung stehenden
Übertragungskanals die Anzahl von Übermittlungen der Gruppe
von Datenpaketen so variiert werden kann, dass eine zuverläs
sige Datenübertragung stets gewährleistet bleibt.
Es ist von Vorteil, wenn das Aufsummieren der bisher für die
Gruppe von Datenpaketen ermittelten Softwerte und der durch
erneutes Empfangen und Entzerren der Gruppe von Datenpaketen
erhaltenen Softwerte in dem Speicher durchgeführt wird, in
dem die bisher ermittelten Softwerte abgelegt sind. Nach dem
Empfang einer Gruppe von Datenpaketen stellt der Kanalentzer
rer einen neuen Satz von Softwerten zur Verfügung, der ledig
lich zu den bereits im Speicher abgelegten Softwerten addiert
werden muss. Im Gegensatz zu Alternativlösungen, bei denen
ein zusätzlicher Speicher zur Zwischenspeicherung des aktuel
len Satzes von Softwerten benötigt wird, kann bei der erfin
dungsgemäßen Lösung auf einen derartigen zusätzlichen Zwi
schenspeicher, der ca. 40 kB beanspruchen würde, vollständig
verzichtet werden. Die Folge davon ist eine Verringerung der
Herstellungskosten. Darüber hinaus wird der Platzbedarf der
Schaltung abgesenkt, und die Rechenzeit des digitalen Signal
prozessors wird reduziert.
Es ist von Vorteil, wenn die bisher für die Gruppe von Daten
paketen ermittelten Softwerte und die durch erneutes Empfan
gen und Entzerren der Gruppe von Datenpaketen erhaltenen
Softwerte auch dann aufsummiert werden, wenn bei den ver
schiedenen Übertragungen der Gruppe von Datenpaketen ver
schiedene Punktierungsschemata verwendet worden sind, wobei
die Softwerte von wegpunktierten Datensymbolen jeweils gleich
Null gesetzt werden.
Senderseitig wird die zu übertragende Nutzdatensequenz einer
Faltungsenkodierung unterworfen. Durch definiertes Hinzufügen
von Redundanz wird aus der Nutzdatensequenz eine um ein Viel
faches längere Bitsequenz erzeugt. Typischerweise wird eine
Nutzdatensequenz von beispielsweise 100 Bit mittels der Fal
tungsenkodierung in eine zu übertragende Sequenz von ca. 300
Bit umgewandelt. Anschließend wird ein Bruchteil der zu über
tragenden Bits entsprechend einem definierten Punktierungs
schema weggelassen. Das Punktierungsschema legt dabei die
Bitpositionen fest, die nicht übertragen werden sollen. Bei
spielsweise können von den 300 zu übertragenden Bits, die
nach der Faltungsenkodierung vorliegen, 50 ausgewählte Bits
weggelassen werden.
Das senderseitig verwendete Punktierungsschema wird bei der
Übertragung des Datenpakets im Header des Datenpakets mit
übertragen, so dass empfängerseitig bekannt ist, welches
Punktierungsschema auf Senderseite zum Einsatz kam. Nachdem
empfängerseitig eine Kanalentzerrung der empfangenen Datenpa
kete durchgeführt wurde, wird für jedes wegpunktierte Bit der
Softwert Null eingefügt, um so die senderseitig enkodierte
Bitsequenz in voller Länge zu erhalten. Die so ergänzte Bit
sequenz wird dann dem Faltungsdekodierer zugeführt, der die
Bitsequenz entsprechend dem Viterbi-Algorithmus dekodiert, um
die zugrundeliegende Nutzdatensequenz zurückzuerhalten. Die
gleich Null gesetzten Softwerte der zu dekodierenden Bitse
quenz haben dabei keinen Einfluss auf das Dekodierergebnis.
Bei der erfindungsgemäßen Aufsummierung von verschiedenen
Sätzen von Softwerten wird für die wegpunktierten Bits je
weils der Softwert Null eingefügt, bevor der empfangene Satz
von Softwerten zu den bisherigen Sätzen von Softwerten ad
diert wird. Bei dieser Vorgehensweise ist es ohne Belang,
wenn für die aktuelle Übertragung und für die bisherigen
Übertragungen verschiedene Punktierungsschemata verwendet
wurden, denn wenn zu einem Softwert der Wert Null addiert
wird, so wird dadurch weder der Betrag noch die Verlässlich
keit des Softwerts verändert. Wenn man den durch Aufsummieren
erhaltenen Satz von Softwerten dann der Dekodierung zuführt,
so tragen sämtliche in der Summation enthaltenen Softwerte
mit Betrag ungleich Null zum Dekodierergebnis bei, während
die gleich Null gesetzten Softwerte von wegpunktierten Daten
bits das Dekodierergebnis nicht verfälschen.
Wenn also in Folge von Bitfehlern eine Neuübertragung der
Gruppe von Datenpaketen erforderlich ist, so kann für die
Neuübertragung ein von der ersten Übertragung abweichendes
Punktierungsschema verwendet werden. Dies erhöht die Flexibi
lität der Datenübertragung und gewährleistet die Erfüllung
der in der Norm ETSI niedergelegten Spezifikationen, welche
die Verwendung von alternierenden Punktierungsschemata aus
drücklich erlauben.
Es ist von Vorteil, wenn die Softwerte in Zweierkomplement-
Darstellung repräsentiert werden. Bei Verwendung einer 16 Bit
umfassenden Zweierkomplement-Darstellung werden positive
Softwerte durch Bitpatterns mit der Hexadezimaldarstellung
"0000" bis "7FFF" repräsentiert. Softwerte mit negativem Vor
zeichen werden in Hexadezimalschreibweise durch die Bitpat
terns "FFFF" bis "8000" dargestellt. Hieraus kann man erken
nen, dass das höchstwertige Hit der 16 Bit umfassenden Zwei
erkomplement-Darstellung als Vorzeichenbit dient. Falls das
höchstwertige Bit gleich Null ist, liegt ein positiver Soft
wert vor. Wenn das höchstwertige Bit dagegen gleich Eins ist,
dann hat der Softwert ein negatives Vorzeichen. Wenn die
Softwerte von verschiedenen Sätzen von Softwerten entspre
chend der Erfindung aufsummiert werden, dann hat eine Zweier
komplement-Darstellung der Softwerte den Vorteil, dass man
auch bei Überlappungen einzelner Bitpositionen nach der Sum
mation ein sicher zu dekodierendes Datensymbol erhält. Die
Störanfälligkeit des erfindungsgemäßen Verfahrens wird da
durch reduziert.
Es ist von Vorteil, wenn ein Bit der Binärdarstellung des
Softwerts das Vorzeichen des Softwerts repräsentiert. Dieses
Bit stellt dann unmittelbar den Wert des Datensymbols dar,
während der Betrag des Softwerts die Verlässlichkeit angibt,
die diesem Wert des Datensymbols zukommt.
Vorteilhafterweise handelt es sich bei der Gruppe von Daten
paketen um eine Rahmenstruktur, welche vier Datenbursts um
fasst. Hierbei handelt es sich um die übliche Rahmenstruktur
für die Standards GPRS (General Packet Radio Service) sowie
EGPRS (Enhanced General Packet Radio Service). Eine vier Da
tenbursts umfassende Rahmenstruktur gewährleistet eine aus
reichende Redundanz für eine sichere Datenübertragung.
Insbesondere ist die Anwendung der Erfindung von Vorteil,
wenn die Übertragung der Datenpakete entsprechend dem Stan
dard EGPRS (Enhanced General Packet Radio Service) erfolgt.
Im Mobilfunkstandard für EGPRS ist die Anforderung
"Incremental Redundancy" nach ETSI vorgegeben. Mit Hilfe der
erfindungsgemäßen Vorgehensweise lässt sich die geforderte
inkrementelle Redundanz beim Mobilfunkempfang realisieren.
Das erfindungsgemäße Verfahren zur Gewährleistung der Daten
integrität beim Empfang von Datenpaketen durch einen Mobil
funkempfänger, welcher einen Kanalentzerrer sowie einen Fal
tungsdekodierer aufweist, ist durch folgende Schritte gekenn
zeichnet: Zunächst wird eine Gruppe von Datenpaketen empfan
gen und entzerrt. Basierend auf den so ermittelten Softwerten
der Datensymbole wird anschließend ein erster Dekodierlauf
des Faltungsdekodierers durchgeführt. Daraufhin wird die Da
tenintegrität der so erhaltenen dekodierten Datensymbole
überprüft. Falls der Dekodierlauf fehlgeschlagen ist, wird
die Gruppe von Datenpaketen erneut empfangen und entzerrt.
Die bisher für die Gruppe von Datenpaketen erhaltenen Soft
werte und die durch erneutes Empfangen und Entzerren der
Gruppe von Datenpaketen erhaltenen Softwerte für einander
entsprechende Datensymbole der Gruppe von Datenpaketen werden
summiert. Daraufhin wird ein erneuter Dekodierlauf durchge
führt.
Mit Hilfe des erfindungsgemäßen Verfahrens kann auch bei
schlechten Übertragungsbedingungen eine ausreichende Qualität
der Softwerte erzielt werden. Durch Aufsummieren der bei den
verschiedenen Übertragungsversuchen erhaltenen Softwerte er
hält man einen qualitativ besseren Satz von Softwerten, in
dem sämtliche Softwerte der verschiedenen Übermittlungsversu
che berücksichtigt sind. Indem dieser durch Summation gewon
nene Satz von Softwerten der Dekodierung zugrunde gelegt
wird, kann die Übertragung mit "inkrementeller Redundanz"
vorgenommen werden.
Dabei ist es insbesondere von Vorteil, wenn nach der Durch
führung des erneuten Dekodierlaufs die Datenintegrität der
dekodierten Datensymbole erneut überprüft wird. Falls die An
forderungen an die Datenintegrität noch immer nicht erfüllt
werden können, muss die Gruppe von Datenpaketen ein drittes
Mal empfangen und entzerrt werden. Der so erhaltene Satz von
Softwerten wird zu dem bisher erhaltenen Satz von Softwerten
addiert, und basierend auf dem aufsummierten Satz von Soft
werten kann ein erneuter (dritter) Dekodierlauf durchgeführt
werden. Diese Vorgehensweise wird so oft wiederholt, bis die
dekodierten Datensymbole die Anforderungen an die Dateninte
grität erfüllen.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines in der Zeichnung
dargestellten Ausführungsbeispiels weiter beschrieben. Es
zeigt:
Fig. 1 den zeitlichen Ablauf bei der wiederholten Übertra
gung einer Gruppe von Datenpaketen zur Realisierung
von inkrementeller Redundanz.
In Fig. 1 ist der zeitliche Ablauf des erfindungsgemäßen Ver
fahrens zur Gewährleistung der Datenintegrität beim Empfang
von Datenpaketen durch einen Mobilfunkempfänger gezeigt. Vom
Mobilfunkempfänger werden nacheinander die vier Datenbursts
1, 2, 3 und 4 empfangen, die zusammen die Rahmenstruktur 5
bilden. Jeweils nach dem vollständigen Empfang eines Daten
bursts wird eine Kanalentzerrung 6, 7, 8, 9 der empfangenen
Daten durchgeführt, um die durch Multipfadausbreitung verur
sachte Intersymbol-Interferenz (ISI) zu beseitigen. Die Kana
lentzerrung wird mit Hilfe von Kanalkoeffizienten durchge
führt, welche das Übertragungsverhalten des Mobilfunkkanals
modellieren und durch eine Kanalschätzung erhalten werden.
Nach Abschluss der Kanalentzerrung 9 für den vierten Daten
burst 4 liegt empfängerseitig ein vollständiger Satz von
Softwerten vor. Für jedes wegpunktierte Datensymbol wird der
Softwert Null eingefügt. Basierend auf dem so erhaltenen Satz
von Softwerten wird ein erster Dekodierlauf 10 zur Faltungs
dekodierung der empfangenen Datensymbole durchgeführt. Bei
der Faltungsdekodierung wird die senderseitig erzeugte Redun
danz mittels des Viterbi-Algorithmus beseitigt, um die ei
gentliche Nutzdatensequenz zu erhalten. Die Datenintegrität
der dekodierten Daten wird anschließend mit Hilfe eines Cy
clic Redundancy Checks 11 überprüft. Wenn die Datenintegrität
der dekodierten Daten den vorher festgelegten Anforderungen
entspricht, dann ist keine Neuübertragung der aus vier Daten
bursts bestehenden Rahmenstruktur erforderlich; der Dekodier
lauf ist dann abgeschlossen.
Wenn dagegen die Zahl der Bitfehler in den dekodierten Daten
eine festgelegte Toleranzgrenze überschreitet, dann muss eine
Anforderung 12, die Datenbursts erneut zu übertragen, an den
Sender übermittelt werden. Daraufhin überträgt der Sender die
Datenbursts 13, 14, 15 und 16, die zusammen die Rahmenstruk
tur 17 bilden, ein zweites Mal zum Empfänger. Empfängerseitig
wird jeweils nach vollständigem Empfang eines Datenbursts ei
ne Kanalentzerrung 18, 19, 20, 21 durchgeführt. Auf diese
Weise erhält man für die zweite Übermittlung der Rahmenstruk
tur 17 einen zweiten Satz von Softwerten. Wieder wird für je
des wegpunktiertes Datensymbol der Softwert Null eingefügt.
In dem sich anschließenden Schritt 22 werden der erste Satz
von Softwerten, der bereits für den ersten Dekodierlauf 10
verwendet wurde, und der zweite Satz von Softwerten aufsum
miert. Dabei werden jeweils die Softwerte für einander ent
sprechende Datensymbole addiert, um so einen qualitativ hö
herwertigen Satz von Softwerten zu erhalten. Das Aufsummieren
der Softwerte erfolgt vorzugsweise in dem Speicher, in dem
der erste Satz von Softwerten abgelegt ist. Auf der Basis des
so erhaltenen aufsummierten Satzes von Softwerten wird dann
ein zweiter Dekodierlauf 23 durchgeführt. Sowohl der erste
Dekodierlauf 10 als auch der zweite Dekodierlauf 23 werden
von einem Trelllis-basierten Faltungsdekodierer mittels des
Viterbi-Algorithmus durchgeführt. Als Ergebnis des zweiten
Dekodierlaufs 23 erhält man eine dekodierte Nutzdatensequenz,
die anschließend dem Cyclic Redundancy Check 24 unterworfen
wird. Wegen der verbesserten Qualität des Satzes von Softwer
ten, der dem zweiten Dekodierlauf 23 zugrunde lag, ist zu er
warten, dass die Anforderungen an die Datenintegrität nun er
füllt werden können.
Sollte dies jedoch nicht der Fall sein, so kann eine erneute
(dritte) Übertragung der Gruppe von Datenbursts angefordert
werden. Auf diese Weise würde man einen dritten Satz von
Softwerten erhalten, der zur Summe der ersten beiden Sätze
von Softwerten addiert werden könnte, um die Qualität der
Softwerte weiter zu verbessern. Ein dritter Dekodierlauf
könnte dann basierend auf der Summe des ersten, des zweiten
und des dritten Satzes von Softwerten durchgeführt werden.
Grundsätzlich kann die Übertragung der Gruppe von Datenbursts
so oft wiederholt werden, bis der Dekodierlauf des Faltungs
dekodierers erfolgreich abgeschlossen werden kann. Mit Hilfe
einer derartigen inkrementellen Redundanz kann auch bei
schlechten Übertragungsverhältnissen ein zufriedenstellender
Mobilfunkempfang gewährleistet werden.
Claims (21)
1. Mobilfunkempfänger für den Empfang von über einen Mobil
funkkanal übertragenen Datenpaketen, welcher aufweist
einen Kanalentzerrer zur Ermittlung der Softwerte der emp
fangenen Datensymbole,
einen Faltungsdekodierer, der basierend auf den bei der Ka nalentzerrung ermittelten Softwerten Dekodierläufe (10, 23) zur Faltungsdekodierung der Gruppe von Datenpaketen durch führt,
Mittel zur Überprüfung der Datenintegrität (11, 24) der bei der Faltungsdekodierung (10, 23) erhaltenen Datensymbole, gekennzeichnet durch
Mittel zur Anforderung (12) einer erneuten Übertragung der Gruppe von Datenpaketen bei fehlgeschlagenem Dekodierlauf (10)
Mittel zum Aufsummieren (22) der bisher für die Gruppe von Datenpaketen ermittelten Softwerte und der durch erneutes Empfangen und Entzerren (18, 19, 20, 21) der Gruppe von Da tenpaketen erhaltenen Softwerte für einander entsprechende Datensymbole der Gruppe von Datenpaketen.
einen Faltungsdekodierer, der basierend auf den bei der Ka nalentzerrung ermittelten Softwerten Dekodierläufe (10, 23) zur Faltungsdekodierung der Gruppe von Datenpaketen durch führt,
Mittel zur Überprüfung der Datenintegrität (11, 24) der bei der Faltungsdekodierung (10, 23) erhaltenen Datensymbole, gekennzeichnet durch
Mittel zur Anforderung (12) einer erneuten Übertragung der Gruppe von Datenpaketen bei fehlgeschlagenem Dekodierlauf (10)
Mittel zum Aufsummieren (22) der bisher für die Gruppe von Datenpaketen ermittelten Softwerte und der durch erneutes Empfangen und Entzerren (18, 19, 20, 21) der Gruppe von Da tenpaketen erhaltenen Softwerte für einander entsprechende Datensymbole der Gruppe von Datenpaketen.
2. Mobilfunkempfänger nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass es sich bei dem Faltungsdekodierer um einen Trellis
basierten Faltungsdekodierer handelt, wobei die Dekodierung
mittels eines Viterbi-Algorithmus durchgeführt wird.
3. Mobilfunkempfänger nach Anspruch 1 oder Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Mittel zur Überprüfung der Datenintegrität (11, 24)
die Datenintegrität der bei der Faltungsdekodierung erhalte
nen Datensymbole mit Hilfe von Cyclic Redundancy Checks über
prüfen.
4. Mobilfunkempfänger nach einem der vorhergehenden Ansprü
che,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Übertragung der Gruppe von Datenpaketen so oft
durchgeführt wird, bis der Dekodierlauf (10, 23) des Fal
tungsdekodierers erfolgreich abgeschlossen werden kann.
5. Mobilfunkempfänger nach einem der vorhergehenden Ansprü
che,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Aufsummieren (22) der bisher für die Gruppe von Da
tenpaketen ermittelten Softwerte und der durch erneutes Emp
fangen und Entzerren (18, 19, 20, 21) der Gruppe von Datenpa
keten erhaltenen Softwerte in dem Speicher durchgeführt wird,
in dem die bisher ermittelten Softwerte abgelegt sind.
6. Mobilfunkempfänger nach einem der vorhergehenden Ansprü
che,
dadurch gekennzeichnet,
dass die bisher für die Gruppe von Datenpaketen ermittelten
Softwerte und die durch erneutes Empfangen und Entzerren (18,
19, 20, 21) der Gruppe von Datenpaketen erhaltenen Softwerte
auch dann aufsummiert (22) werden, wenn bei den verschiedenen
Übertragungen der Gruppe von Datenpaketen verschiedene Punk
tierungsschemata verwendet worden sind, wobei die Softwerte
von wegpunktierten Datensymbolen jeweils gleich Null gesetzt
werden.
7. Mobilfunkempfänger nach einem der vorhergehenden Ansprü
che,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Softwerte in Zweierkomplement-Darstellung repräsen
tiert werden.
8. Mobilfunkempfänger nach einem der vorhergehenden Ansprü
che,
dadurch gekennzeichnet,
dass ein Bit der Binärdarstellung des Softwerts das Vorzei
chen des Softwerts repräsentiert.
9. Mobilfunkempfänger nach einem der vorhergehenden Ansprü
che,
dadurch gekennzeichnet,
dass es sich bei der Gruppe von Datenpaketen um eine Rahmen
struktur (5, 17) handelt, welche vier Datenbursts (1, 2, 3, 4
bzw. 13, 14, 15, 16) umfasst.
10. Mobilfunkempfänger nach einem der vorhergehenden Ansprü
che,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Übertragung der Datenpakete entsprechend dem Stan
dard EGPRS (Enhanced General Packet Radio Service) erfolgt.
11. Verfahren zur Gewährleistung der Datenintegrität beim
Empfang von Datenpaketen durch einen Mobilfunkempfänger, wel
cher einen Kanalentzerrer sowie einen Faltungsdekodierer auf
weist,
gekennzeichnet durch folgende Schritte:
- a) Empfangen und Entzerren (6, 7, 8, 9) einer Gruppe von Da tenpaketen (1, 2, 3, 4);
- b) Durchführen eines ersten Dekodierlaufs (10) des Faltungs dekodierers basierend auf den in Schritt a) ermittelten Softwerten der Datensymbole;
- c) Überprüfen der Datenintegrität (11) der in Schritt b) er haltenen dekodierten Datensymbole;
- d) bei fehlgeschlagenem Dekodierlauf erneutes Empfangen und Entzerren (18, 19, 20, 21) der Gruppe von Datenpaketen (13, 14, 15, 16);
- e) Summieren (22) der bisher für die Gruppe von Datenpaketen erhaltenen Softwerte und der in Schritt d) erhaltenen Softwerte für einander entsprechende Datensymbole der Gruppe von Datenpaketen;
- f) Durchführen eines erneuten Dekodierlaufs (23).
12. Verfahren nach Anspruch 11,
gekennzeichnet durch folgenden zusätzli
chen Schritt:
- a) erneutes Überprüfen der Datenintegrität (24) der dekodier ten Datensymbole, und eventuell Fortfahren mit Schritt d).
13. Verfahren nach Anspruch 11 oder Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Dekodierung (10, 23) mittels eines Viterbi-
Algorithmus durchgeführt wird.
14. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 13,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Datenintegrität mit Hilfe von Cyclic Redundancy
Checks (CRC) überprüft wird (11, 24).
15. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 14,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Übertragung der Gruppe von Datenpaketen so oft
durchgeführt wird, bis der Dekodierlauf (10, 23) des Fal
tungsdekodierers erfolgreich abgeschlossen werden kann.
16. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 15,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Summieren (22) der bisher für die Gruppe von Daten
paketen ermittelten Softwerte und der durch erneutes Empfan
gen und Entzerren der Gruppe von Datenpaketen erhaltenen
Softwerte in dem Speicher durchgeführt wird, in dem die bis
her ermittelten Softwerte abgelegt sind.
17. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 16,
dadurch gekennzeichnet,
dass die bisher für die Gruppe von Datenpaketen ermittelten
Softwerte und die durch erneutes Empfangen und Entzerren der
Gruppe von Datenpaketen erhaltenen Softwerte auch dann sum
miert (22) werden, wenn bei den verschiedenen Übertragungen
der Gruppe von Datenpaketen verschiedene Punktierungsschemata
verwendet worden sind, wobei die Softwerte von wegpunktierten
Datensymbolen jeweils gleich Null gesetzt werden.
18. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 17,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Softwerte in Zweierkomplement-Darstellung repräsen
tiert werden.
19. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 18,
dadurch gekennzeichnet,
dass ein Bit der Binärdarstellung des Softwerts das Vorzei
chen des Softwerts repräsentiert.
20. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 19,
dadurch gekennzeichnet,
dass es sich bei der Gruppe von Datenpaketen um eine Rahmen
struktur (5, 17) handelt, welche vier Datenbursts (1, 2, 3, 4
bzw. 13, 14, 15, 16) umfasst.
21. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 20,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Übertragung der Datenpakete entsprechend dem Stan
dard EGPRS (Enhanced General Packet Radio Service) erfolgt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2001125908 DE10125908A1 (de) | 2001-05-28 | 2001-05-28 | Inkrementelle Redundanz beim Mobilfunkempfang |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2001125908 DE10125908A1 (de) | 2001-05-28 | 2001-05-28 | Inkrementelle Redundanz beim Mobilfunkempfang |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10125908A1 true DE10125908A1 (de) | 2002-12-12 |
Family
ID=7686372
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2001125908 Ceased DE10125908A1 (de) | 2001-05-28 | 2001-05-28 | Inkrementelle Redundanz beim Mobilfunkempfang |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10125908A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2005022818A1 (en) * | 2003-09-02 | 2005-03-10 | Koninklijke Philips Electronics N.V. | A hybrid arq method and apparatus for use in wlan |
-
2001
- 2001-05-28 DE DE2001125908 patent/DE10125908A1/de not_active Ceased
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| HAGENAUER, J.: Rate-Compatible Punctured Convolutional Codes (RCPC Codes) and their Applications, In: IEEE Transactions on Communications, Vol. 36, No. 4, April 1988, S. 389-400 * |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2005022818A1 (en) * | 2003-09-02 | 2005-03-10 | Koninklijke Philips Electronics N.V. | A hybrid arq method and apparatus for use in wlan |
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