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DE101256C - - Google Patents

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Publication number
DE101256C
DE101256C DENDAT101256D DE101256DA DE101256C DE 101256 C DE101256 C DE 101256C DE NDAT101256 D DENDAT101256 D DE NDAT101256D DE 101256D A DE101256D A DE 101256DA DE 101256 C DE101256 C DE 101256C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tea
appearance
aroma
leaves
moldy
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT101256D
Other languages
English (en)
Publication of DE101256C publication Critical patent/DE101256C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23FCOFFEE; TEA; THEIR SUBSTITUTES; MANUFACTURE, PREPARATION, OR INFUSION THEREOF
    • A23F3/00Tea; Tea substitutes; Preparations thereof
    • A23F3/06Treating tea before extraction; Preparations produced thereby

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Tea And Coffee (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
^PATENTSCHRIFT
KLASSE 53/7NAHRUNGSMITTEL.
ONNO BEHRENDS in NORDEN. Verfahren zur Behandlung von T h e e.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 27. März 1898 ab.
Das den Gegenstand der Erfindung bildende Verfahren soll verwendet werden, bevor der Thee vom Importeur an Detaillisten oder das Publikum abgegeben wird. Das Verfahren bezweckt, diesem Thee das durch den Transport und die vorhergegangene Behandlung zum Theil verloren gegangene Aroma wieder zu geben und das gute Aussehen des Thees zu erhöhen.
An der Versandstelle wird der Thee, nachdem er gedämpft oder geröstet ist, möglichst schnell in Ballen verpackt, wobei häufig nicht genügende Sorgfalt verwendet wird, so.dafs' sich Schimmel im Thee bildet, wodurch natürlich der Geschmack und das Aussehen des Thees wesentlich leidet. Aber selbst gut verpackte Theesorten zeigen stets ein stumpfes, bei Theekennern wenig beliebtes Aeufsere. Auf dem Theemarkte wird derjenige Thee, dessen Aeufseres etwas fettig oder glänzend ist, wesentlich höher eingeschätzt und höher bezahlt, als der stumpf aussehende Thee. Durch das nachstehend beschriebene Verfahren nun wird selbst minderwerthigem Thee ein besseres Aussehen gegeben und der Geschmack des Thees wesentlich erhöht.
Das Verfahren besteht darin, dafs man den -getrockneten Thee in dem Zustande, wie er -vom Versandorte aus eintrifft, auf Rosten ausbreitet, die in einen Vacuumkessel eingesetzt werden. Der Apparat wird nunmehr geschlossen und, nachdem Luftleere erzeugt ist, die Temperatur des Apparates fortgesetzt und zwar bis 70 ° erhöht. Nachdem der Thee ca. 20 Minuten dieser Temperatur ausgesetzt gewesen ist, lösen sich die das Aroma enthaltenden Bestandtheile des Thees und treten an die Oberfläche der Blätter, so dafs, nachdem der Thee aus dem Apparat herausgenommen worden ist, die Blätter ein fettiges und lebhaft schwarzes Aussehen zeigen. Der auf diese Weise bearbeitete Thee hat einen viel kräftigeren und aromatischeren Geruch, als vor der Behandlung.
Wenn es sich um ganz minderwerthige Theesorten handelt, bei denen sich Schimmel zeigt oder ein muffiger Geruch unangenehm bemerkbar macht, thut man gut, bevor man den Thee im Vacuum röstet, in den Kessel Wasserdampf einzulassen, der beim Durchströmen . durch den offenen Kessel die Pilze auf dem Thee tödtet und entfernt, worauf dann der Kessel geschlossen und der Thee in der gleichen Weise wie vorbeschrieben behandelt wird. Der auf diese Weise behandelte Thee hat einen 70 pCt. höheren Marktwerth, als die gleiche Theesorte vor der Behandlung hatte.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Verfahren zur Behandlung von Thee, darin bestehend, dafs man ihn im Vacuumapparat einer steigenden Hitze bis zu 70 ° ungefähr 20 Minuten lang aussetzt, wodurch die öligen, das Aroma enthaltenden Bestandtheile des Thees auf die Oberfläche der Theeblätter treten und deren Aussehen verbessert wird.
  2. 2. Bei Verwendung des unter 1. beanspruchten Verfahrens auf schimmlige oder muffige Theesorten die Anwendung eines Dampfbades vor dem Rösten des Thees.
DENDAT101256D Active DE101256C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
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Family

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT101256D Active DE101256C (de)

Country Status (1)

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DE (1) DE101256C (de)

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