DE10124399A1 - Verfahren zum Ausstatten des rohrförmigen Mantels einer Walze in einer Papier- oder Kartonmaschine mit Gleitlagern und Walze zur Anwendung des Verfahrens - Google Patents
Verfahren zum Ausstatten des rohrförmigen Mantels einer Walze in einer Papier- oder Kartonmaschine mit Gleitlagern und Walze zur Anwendung des VerfahrensInfo
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Abstract
Es wird ein Verfahren zur Anordnung eines rohrförmigen Mantels (2) einer Walze (1) in einer Papier- oder Kartonmaschine beschrieben. Bei diesem Verfahren wird der Walzenmantel (2) auf einer stationären Walzenachse (3) mit Hilfe von hydrostatischen Gleitlagerelementen (4a, 4b; 4a', 4b'; 5a, 5b; 5a', 5b') gelagert, die auf den Walzenmantel (2) in radial entgegengesetzten Richtungen einwirken, und zwar mindestens in Richtung einer zu einer ersten Ebene oder einer zu einer primären Belastung (F) parallelen Ebene gleichgerichteten Ebene und einer zu der zu der primären Belastung (F) gleichgerichteten Ebene im wesentlichen seitlich verlaufenden Ebene. Die Gleitlagerelemente (4a, 4b, 4a', 4b', 5a, 5b, 5a', 5b') werden mit Hilfe eines Druckmittels hydraulisch beaufschlagt. Die seitlichen Lagerelemente (4a, 4b; 4a', 4b'), die in radial entgegengesetzten Richtungen wirken, weisen einen hydrostatischen Druck auf, der mit Hilfe eines Reglers (20) eingestellt wird, der einen Rückkopplungsanschluß zu den Hauptlagerelementen (5a, 5b, 5a', 5b') aufweist, die in Richtung der zur primären Belastung (F) gleichgerichtetern Ebene wirken, um unter einem vorgegebenen Verhältnis eine Übereinstimmung mit dem maxialen hydrostatischen Druck der auf den Walzenmantel (2) einwirkenden Hauptlagerelemente (5a, 5b, 5a', 5b') zu erreichen. Es wird ferner eine Vorrichtung zur Anwendung dieses Verfahrens beschrieben.
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Ausstatten des
rohrförmigen Mantels einer Walze in einer Papier- oder
Kartonmaschine mit Gleitlagern, bei dem der Walzenmantel
auf einer stationären Walzenachse mit Hilfe von hydrosta
tischen Gleitlagerelementen gelagert wird, die auf die
Walzenachse in radial gegenüberliegenden Richtungen minde
stens in Richtung einer mit einer primären Belastung
gleichgerichteten Ebene und einer Ebene im wesentlichen
seitlich zu der mit der primären Belastung gleichgerichte
ten Ebene einwirken, und die Gleitlagerelemente mit Hilfe
eines Druckmittels hydraulisch beaufschlagt werden.
Die Erfindung betrifft ferner eine Walze zur Anwendung des
erfindungsgemäßen Verfahrens zur Ausstattung des rohrförmi
gen Mantels einer Walze in einer Papier- oder Kartonmaschi
ne, bei der der Walzenmantel mit Hilfe von hydrostatischen
Gleitlagerelementen auf einer stationären Walzenachse la
gerbar ist, welche Gleitlagerelemente auf den Walzenmantel
in radial gegenüberliegenden Richtungen mindestens in Rich
tung einer zu einer primären Belastung gleichgerichteten
Ebene und einer Ebene im wesentlichen seitlich zu der zu
der primären Belastung gleichgerichteten Ebene einwirken
und mit Hilfe eines Druckmittel hydraulisch beaufschlagbar
sind.
Bei gegenwärtig verwendeten Walzen mit Gleitlagern ist ein
Walzenmantel mit Hilfe von hydrostatischen Gleitlagerele
menten auf einer Walzenachse gelagert, wobei die Gleitla
gerelemente radial (auch axial) auf den Walzenmantel ein
wirken und mit einem hydraulischen Druckmittel beaufschlagt
sind. Generell wirken mindestens zwei der Gleitlagerele
mente, sogenannte Beaufschlagungselemente, auf den Walzen
mantel in entgegengesetzten Richtungen in Richtung einer zu
einer primären Belastung gleichgerichteten Ebene ein. Min
destens zwei der Gleitlagerelemente, sogenannte seitliche
Lagerelemente, wirken auf den Walzenmantel in einer Rich
tung seitlich zu einer zu der primären Belastung gleichge
richteten Ebene ein. Diese Ausgestaltung ist in der finni
schen Patentveröffentlichung FI 98320 beschrieben. Wenn
dann eine externe Kraft, beispielsweise eine aus einer
Spaltbelastung resultierende Kraft, auf einen Walzenmantel
und somit auf die Beaufschlagungselemente einwirkt, findet
ein Regler, beispielsweise ein Gleitventil, der in mechani
scher Verbindung mit den Beaufschlagungselementen steht,
zum Einstellen des Druckes Verwendung, der im Hohlraum
eines näher an einer höheren Belastung liegenden Gleitla
gerelementes vorhanden ist, um den Druck eines in der ent
gegengesetzten Richtung wirkenden Beaufschlagungselementes
zum Ausgleich der externen Kräfte zu überschreiten. Eine
ähnliche Anordnung ist für die seitlichen Lagerelemente
vorgesehen. Jedes Gleitlagerelement wird mit Hilfe von
Reglern mit einem konstanten Druck beaufschlagt.
Es ist ebenfalls bekannt, einen Walzenmantel in seinem
mittleren Abschnitt für die Einstellung einer Spaltlast mit
Hilfe von diversen und mindestens zwei Gegenzonen zu la
gern. In bezug auf eine derartige Anordnung kann auf die
finnische Patentveröffentlichung FI 98554 verwiesen werden.
Dort ist die innere Oberfläche eines Walzenmantels der Wir
kung von Gegenzonenelementen/Kammern ausgesetzt, die in
zwei Reihen angeordnet sind und eine Gesamtkraft erzeugen,
die in einer Spaltebene in einer Richtung im wesentlichen
entgegengesetzt zu der von einem Beaufschlagungselement er
zeugten Kraft wirkt.
Die obige Anordnung dient jedoch nur dazu, eine Verschie
bung oder einen Hub des Walzenmantels relativ zur Achse zu
verhindern. Bei dieser Anordnung werden schwere Lagerbe
lastungen zu einem Problem. Wenn der Walzenmantel solchen
Belastungen ausgesetzt ist, neigt er dazu, sich infolge der
Wirkung der Beaufschlagungselemente elliptisch zu drehen,
selbst wenn der Walzenmantel sonst im wesentlichen statio
när bleiben würde. Wenn die elliptische Entwicklung nicht
gestoppt wird, können die Spannungen in einem Mantel so
groß werden, daß der Mantel infolge von Ermüdung brechen
kann.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine mit Gleit
lagern versehene Walze zu schaffen, mit der im wesentlichen
die vorstehend aufgezeigten Nachteile überwunden werden
können.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist ein erfindungsgemäßes Verfah
ren prinzipiell dadurch gekennzeichnet, daß der hydrostati
sche Druck von seitlichen Lagerelementen, die in radial
entgegengesetzten Richtungen auf einen Walzenmantel in
einer Richtung im wesentlichen seitlich zu einer zu einer
primären Belastung gleichgerichteten Ebene wirken, mit
Hilfe eines Reglers eingestellt wird, der einen Rückkopp
lungsanschluß von den Hauptlagerelementen besitzt, die in
Richtung einer zu der primären Belastung gleichgerichteten
Ebene wirken, um unter einem vorgegebenen Verhältnis mit
dem maximalen hydrostatischen Druck der auf den Walzenman
tel einwirkenden Hauptlagerelemente übereinzustimmen.
Andererseits ist eine Walze zur Anwendung des Verfahrens
dadurch gekennzeichnet, daß der hydrostatische Druck von
seitlichen Lagerelementen, die in radial entgegengesetzten
Richtungen auf einen Walzenmantel in einer im wesentlichen
seitlichen Richtung zu einer zur primären Belastung gleich
gerichteten Ebene wirken, mit Hilfe eines Reglers einstell
bar ist, der einen Rückkopplungsanschluß von den Hauptla
gerelementen aufweist, die in Richtung einer zur primären
Belastung gleichgerichteten Ebene wirken, um unter einem
vorgegebenen Verhältnis mit dem maximalen hydrostatischen
Druck der auf den Walzenmantel einwirkenden Hauptlagerele
mente übereinzustimmen.
Die Erfindung hat beträchtliche Vorteile gegenüber Gleitla
gereinheiten des Standes der Technik. Die beschriebene
Gleitlagereinheit ermöglicht, daß ein Walzenmantel nicht
elliptisch oder sein Elliptizitätsgrad im Vergleich zu
Gleitlagereinheiten des Standes der Technik nur gering
wird. Dies ist so möglich, daß zusätzlich zur Abgabe eines
konstanten Druckes jedes seitliche Lagerelement, falls er
forderlich, mit einem Druck beaufschlagt wird, der unter
einem bestimmten Verhältnis zum maximalen Druck proportio
nal ist, welcher in den Hohlräumen der Gleitlagerelemente
vorherrscht, die in Richtung einer zur primären Belastung
gleichgerichteten Ebene wirken. Dies wird wiederum so er
reicht, daß der Regler ein Steuersignal entweder auf mecha
nohydraulische oder auf elektrische Weise vom maximalen
Druck, der im Hohlraum irgendeines der vorstehend erwähnten
Gleitlagerelemente vorherrscht, empfängt.
Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung sind in den Un
teransprüchen beschrieben.
Die Erfindung wird nunmehr anhand von Ausführungsbeispielen
in Verbindung mit der Zeichnung im einzelnen erläutert. Es
zeigen:
Fig. 1 eine Gleitlagereinheit für eine Walze der Er
findung in einer schematischen Endansicht;
Fig. 2 einen Regler gemäß der Ausführungsform der
Fig. 1 in einer schematischen Ansicht;
Fig. 3 eine zweite Ausführungsform der Erfindung in
einer schematischen Endansicht; und
Fig. 4 eine dritte Ausführungsform der Erfindung in
einer schematischen Endansicht.
Fig. 1 zeigt schematisch eine bevorzugte Ausführungsform
der Erfindung, bei der die Walze mit dem Bezugszeichen 1
versehen ist. Die Walze 1 besitzt eine stationäre Achse 3,
um die herum ein Mantel 2 der Walze 1 montiert ist. Der
Walzenmantel 2 wird auf der Achse 3 mit Hilfe von hydro
statischen Gleitlagerelementen 4a, 4b und 5a, 5b gelagert,
die auf eine Innenfläche des Walzenmantels 2 in radial ent
gegengesetzten Richtungen wirken. Die Gleitlagerelemente 5a
und 5b oder Hauptlagerelemente sind an der Achse 3 in Rich
tung einer Ebene montiert, die zu einer primären Belastung
F gleichgerichtet ist. Die Gleitlagerelemente 4a und 4b
oder seitlichen Lagerelemente sind in Richtung einer Ebene
angeordnet, die sich seitlich zu der Ebene erstreckt, wel
che mit der primären Belastung F gleichgerichtet ist. Es
ist offensichtlich, daß die Hauptlagerelemente und die
seitlichen Lagerelemente auch in einer größeren Zahl, d. h.
als Zwillingselemente oder in Gruppen von drei, an der
Achse montiert sein können.
Die Zuführung eines hydrostatischen Druckmittels zu den
Hauptlagerelementen 5a und 5b ist bekannt. Mit anderen
Worten, beispielsweise strebt die von einer Gegenwalze 15
auf den Walzenmantel 2 erzeugte Belastung F danach, den
Walzenmantel 2 sowie die Hauptlagerelemente 5a und 5b re
lativ zur Achse zu bewegen. Somit kann ein Ventil 6, das
mechanisch in Verbindung mit dem Element 5a steht, zum Ein
stellen des Druckes eines hydraulischen Druckmittels in
Hohlräumen 50 und 51, das über eine Konstantdruckzuführlei
tung Pp sowie Zuführleitungen 7, 7' zugeführt wird, falls
erforderlich, verwendet werden, so daß der Walzenmantel 2
in Richtung einer zur Belastung F gleichgerichteten Ebene
im wesentlichen stationär verbleibt.
Das seitliche Lagerelement 4a ist mit separaten Zuführlei
tungen P und 13 versehen. Zwischen den Zuführleitungen P
und 13 ist ein Regler 20 angeordnet. Das seitliche Lager
element 4b ist ebenfalls mit einem separaten Regler 28 ver
sehen, der mit einem hydraulischen Druckmittel entlang
einer Konstantdruckzuführleitung Ps und mit Hilfe des Reg
lers 28 weiter in einen Hohlraum 41 des seitlichen Lagers
4b versorgt wird.
Die Konstruktion des Reglers 20 ist schematisch in Fig. 2
gezeigt. Der Regler 20 umfaßt ein mechanohydraulisches
Gleitventil, das funktionell einem Druckverzögerungsventil
entspricht und einen konstanten Druck auf der Einlaßseite
aufweist. Das Druckverhältnis zwischen der Steuerseite und
der Auslaßseite ist konstant. Das Ventil 20 besitzt einen
zylindrischen Raum 21, der in bezug auf seinen Durchmesser
an einem ersten Ende kleiner ist als an einem zweiten Ende.
Der zylindrische Raum 21 ist mit einem Ventilschaft 22 für
eine Längsbewegung im Raum 21 versehen. Der Ventilschaft 22
ist mit zwei Gleitstücken 23 und 24 versehen, um den zylin
drischen Raum 21 in drei isolierte kleinere Räume 21a, 21b,
21c aufzuteilen. Das erste Gleitstück 23 ist am Ende des
Ventilschaftes 22 in dem zylindrischen Raum 21a mit kleine
rem Durchmesser montiert. Das zweite Gleitstück 24 ist in
Verbindung mit dem Ventilschaft 22 in dem zylindrischen
Raum 21b, 21c mit größerem Durchmesser angeordnet. Das
zweite Ende des Ventilschaftes 22 ist mit einem Reglerele
ment 25 versehen, das bei Hin- und Herbewegung des Ventil
schaftes 22 eine Konstantdruckzuführleitung P, die in Ver
bindung mit dem Ventil 20 steht, öffnet und schließt.
Ein entsprechender Steuerdruck für den Ventilschaft 22 wird
über dem Gleitstück 23 mit Hilfe von Zuführleitungen oder
Übergangswegen 8, 8' und 10 in den zylindrischen Raum 21a
eingeführt. Die Zuführleitung 8 steht mit dem Hohlraum 50
des Hauptlagerelementes 5a in Verbindung, um ein Druck
signal entlang der Zuführleitung 8 einem Wechselventil 9
zuzuführen. Des weiteren steht die Zuführleitung 8' mit dem
Hohlraum 51 des Hauptlagerelementes 5b in Verbindung, um
ein Drucksignal entlang der Zuführleitung 8' dem Wechsel
ventil 9 zuzuführen. Durch die Wirkung des Wechselventiles
9 kann ein einen höheren Druck anzeigendes Signal entlang
einer Zuführleitung 10 dem Ventil 20 zugeführt werden. Wenn
beispielsweise die Gegenwalze 15 eine Belastung auf den
Walzenmantel 2 aufbringt, entwickelt der Hohlraum 50 des
Hauptlagerelementes 5a durch die Wirkung des Ventiles 6
einen höheren hydrostatischen Druck als der Hohlraum 51 des
Hauptlagerelementes 5b. Der im Hauptlagerelement 5a vorhan
dene hydrostatische Druck wird so hoch, daß der Walzenman
tel 2 dazu neigt, sich in Richtung einer zur primären Bela
stung F gleichgerichteten Ebene "auszudehnen" und sich in
Richtung einer seitlich zu der vorstehend erwähnten Ebene
verlaufenden Ebene "abzuflachen". Folglich führt die Zu
führleitung 8 einen höheren aktiven Druck als die Zuführ
leitung 8', wodurch infolge der Wirkung des Wechselventiles
9 im zylindrischen Raum 21a ein Steuerdruck angeordnet ist,
der mit dem im Hohlraum 50 vorherrschenden maximalen hydro
statischen Druck übereinstimmt und sich somit auf die Wir
kung des Ventiles 20 und des Gleitstückes 23 und damit auf
die Wirkung des Ventilschaftes 22 auswirkt.
Beim Empfang eines Steuersignales entlang der Zuführleitung
10 auf der Oberseite des Gleitstückes 23 wird das Ventil 20
im wesentlichen einer Kraft F1 = Pmax/A1 ausgesetzt, wobei
Pmax einen Druck bezeichnet, der mit dem maximalen hydro
statischen Druck übereinstimmt, der im Hohlraum 50 des
Hauptlagerelementes 5a oder im Hohlraum 51 des Hauptlager
elementes 5b vorherrscht, und A1 die Fläche des Gleit
stückes 23 wiedergibt. Wenn die Kraft F1 größer ist als
eine Gegenkraft F3, die von einer im Ventil 20 vorhandenen
Gegenfeder 26 erzeugt wird, führt der Ventilschaft 22 eine
Bewegung durch, wenn das Ventil 24 die Feder 26 zusammen
drückt. Gleichzeitig verschiebt sich das Reglerelement 25,
das den Ventilschaft 22 in seiner Bewegung begleitet, in
eine Position zum Öffnen einer Strömungsbahn von der Kon
stantdruckzuführleitung P zum Regler 20 und somit weiter zu
einer Zuführleitung 13, die mit dem Hohlraum des seitlichen
Lagers 4a in Verbindung steht.
Das Öffnen der Strömungsbahn führt zu einem Anstieg oder
einem Aufbau von Druck im Raum 21c über dem Gleitstück 24,
wodurch wiederum eine Kraft F2 = P2/A2 erzeugt wird, die
der Kraft F1 entgegenwirkt und zu den Wirkungen des Ventil
schaftes 22 beiträgt, wobei P2 einen im Raum 21c des Venti
les 20 auf dem Gleitstück 24 vorhandenen Druck und A2 die
Fläche des Gleitstückes 24 wiedergeben.
Der Ventilschaft 22 sucht zusammen mit seinen Gleitstücken
23 und 24 seine Position, bis die Kräfte F1 und F2 einen
gleichen Wert einnehmen. Im Vergleich zu den Kräften F1 und
F2 ist die Kraft Fs der Feder 26 im wesentlichen unbedeu
tend und muß somit nicht berücksichtigt werden. Im ausge
glichenen Zustand ist der Druck Pmax, der im Raum 21a über
dem Gleitstück 23 vorherrscht, in Relation zum Druck P2,
der im Raum 21c über dem Gleitstück 24 vorherrscht, immer
proportional zu dem Verhältnis zwischen den Flächen A1 und
A2. Daher entspricht der in der Zuführleitung 13 zwischen
dem Ventil 20 und dem Hohlraum 40 und im Hohlraum 40 vor
herrschende Druck dem im Ventilraum 21c vorherrschenden
Druck. Wenn sich der Steuerdruck Pmax ändert, tritt auch
eine Änderung im Druck P2 des im Raum 21c wirkenden Druck
mittels in Abhängigkeit von dem vorstehend erwähnten Flä
chenverhältnis auf, wenn sich der Ventilschaft 22 und somit
das Gleitstück 24 bewegen. Vorzugsweise ist das Flächenver
hältnis so definiert, daß P2 etwa 0,5-0,8mal so groß ist
wie Pmax. Der Multiplikator kann dabei jedoch auch größer
oder kleiner gewählt werden, falls erforderlich.
Wenn das Ventil 20 geschlossen ist, werden ein Haltedruck
des seitlichen Lagerelementes 4a sowie eine Schmierung zwi
schen dem seitlichen Lagerelement 4a und der Innenfläche
des Walzenmantels 2 mit Hilfe einer separaten Zuführlei
tung, die mit einem Druckreduzierventil 12 versehen und an
die Zuführleitung 13, die mit dem Hohlraum 40 in Verbindung
steht, angeschlossen ist, sichergestellt.
Fig. 1 zeigt ferner eine Ventileinheit für das seitliche
Lagerelement 4b, das auf den Walzenmantel 2 in einer radial
entgegengesetzten Richtung einwirkt, um ein hydraulisches
Druckmittel dem seitlichen Lagerelement 4b zuzuführen. Das
seitliche Lagerelement 4b steht mit Hilfe einer Spindel
stange 29 mit einem Gleitstück 28a eines Ventiles 28 in me
chanischer Verbindung. Infolge der Wirkung des seitlichen
Lagerelementes 4a verschiebt sich daher der Walzenmantel 2
in Fig. 1 nach rechts in Kontakt mit dem seitlichen Lager
element 4b, bei dem die Spindelstange 29 Verwendung findet,
um das Gleitstück 28a des Ventiles 28 aus seiner Position
vor einer Öffnung 28b herauszubewegen. Somit ist die Zu
führleitung Ps mit einem freien Strömungsweg durch das Ven
til 28 in den Hohlraum 41 des seitlichen Lagerelementes 4b
versehen. Das Element 4b und somit das Gleitstück 28a be
wegt sich über eine kurze Distanz, bis sich die Öffnung 28b
in ausreichender Weise öffnet, damit die Drücke in beiden
Hohlräumen 40 und 41 der seitlichen Lagerelemente 4a und 4b
gleich werden und den Walzenmantel 2 in seitlicher Richtung
im wesentlichen stationär halten sowie eine seitliche Ab
flachung des Walzenmantels 2 verhindern.
Fig. 3 zeigt eine zweite Ausführungsform der Erfindung.
Eine Achse 3 ist mit zwei Hauptlagerelementen 5a, 5a' ver
sehen, die im Abstand voneinander in einer Richtung radial
zur Richtung einer Ebene, die im wesentlichen zu einer pri
mären Belastung F gleichgerichtet ist, angeordnet sind und
auf die Innenfläche eines Walzenmantels 2 einwirken. Die
Achse 3 ist mit zwei Hauptlagerelementen 5b, 5b' versehen,
die auf die Innenfläche des Walzenmantels 2 in radial ent
gegengesetzten Richtungen einwirken. Die Achse 3 ist ferner
mit seitlichen Lagerelementen 4a und 4b versehen, die in
radial entgegengesetzten Richtungen auf die Innenfläche des
Walzenmantels 2 in einer Richtung einwirken, die seitlich
zu einer zur primären Belastung F gleichgerichteten Ebene
angeordnet ist.
Die Zuführung eines hydraulischen Druckmittels zu den
Hauptlagerelementen 5a, 5a' und 5b, 5b' ist in ihren Grund
prinzipien bekannt und wird hier nur kurz erläutert. Das
hydraulische Druckmittel wird entlang einer Zuführleitung
Pp einem Ventil 6 zugeführt, von wo aus es weiter entlang
den Leitungen 7 und 7' in Hohlräume 50 und 51 der Elemente
5a und 5b' und noch weiter entlang Zuführleitungen 30 und
32 in entsprechende Hohlräume 50 und 51 der Elemente 5a'
und 5b geleitet wird. Das Druckmittel wird ferner entlang
den Zuführleitungen P und 13 einem Ventil 42 zugeführt, von
wo aus das hydraulische Druckmittel entlang Leitungen 31
und 31' in Hohlräume 40 und 41 der Elemente 4a und 4b ge
führt wird.
Zwischen den Zuführleitungen P und 13 ist ein elektrisch
gesteuerter Regler 20, beispielsweise ein elektrisch ge
steuertes Ventil, vorgesehen, der in bezug auf seine Kon
struktion und Funktionsweise bekannt ist. Wie bei der vor
hergehenden Ausführungsform entspricht ein Steuersignal für
den Regler 20 dem in den Hohlräumen 50 oder 51 der Haupt
lagerelemente 5a, 5a' oder 5b, 5b' vorherrschenden Maximal
druck. Das Steuersignal wird durch Ausstatten der Hohlräume
50 und 51 mit Druckdetektoren 52 und 53 erzeugt. Das hier
von empfangene druckabhängige elektrische Signal wird ent
lang einem elektrischen Übertragungsweg 8, 8' einem Signal
reversierschalter 9' zugeführt. Der Schalter 9' soll aus
den beiden vom Übertragungsweg 8, 8' empfangenen Signalen
das ermitteln, das mit dem höheren Druck übereinstimmt, und
dieses Signal weiter entlang einem Übertragungsweg 10 dem
Regler 20 zuführen. Der Regler 20 öffnet sich oder schließt
sich in Übereinstimmung mit dem im Regler 20 empfangenen
unabhängigen Signal, so daß das Druckmittel, das durch die
Zuführleitung 13 und das Ventil 42 zugeführt wurde und in
den Hohlräumen 40 und 41 vorherrscht, einen Druck besitzt,
der etwa 0,5-0,8mal so groß ist wie der maximale hydrosta
tische Druck, der in den Hohlräumen 50 und 51 der Haupt
lagerelemente 5a, 5a' oder 5b, 5b' vorherrscht. Der ent
sprechende Multiplikator kann jedoch auch niedriger oder
höher sein, selbst höher als 1.
Fig. 4 zeigt noch eine andere, nämlich eine dritte Aus
führungsform der Erfindung. Im Vergleich zur zweiten Aus
führungsform ist ein einziges seitliches Lagerelement durch
zwei radial beabstandete Paare von seitlichen Lagerelemen
ten 4a, 4a' und 4b, 4b' ersetzt. Die Elemente 4a und 4a'
stehen miteinander in Verbindung über eine Zuführleitung
33, die zur Zuführung eines Druckmittels von einem Hohlraum
40 des Elementes 4a in einen entsprechenden Hohlraum 40 des
Elementes 4a' verwendet wird. Die Elemente 4b und 4b' ste
hen in entsprechender Weise über eine Zuführleitung 34 mit
einander in Verbindung. Ein weiterer Unterschied zwischen
dieser Anordnung und der vorhergehenden Anordnung besteht
darin, daß der Regler 20 funktionell ein druckgesteuertes
mechanohydraulisches Ventil ähnlich dem in Verbindung mit
der ersten Ausführungsform beschriebenen Ventil ist. Die
Druckregelung eines dem Regler 42 zugeführten Druckmittels
kann natürlich auch elektrisch durchgeführt werden, wie in
Verbindung mit der zweiten Ausführungsform beschrieben. Auch
die Zahl der Gleitlagerelemente kann variiert werden, falls
erforderlich.
Claims (13)
1. Verfahren zur Ausstattung eines rohrförmigen Mantels
(2) einer Walze (1) in einer Papier- oder Karton
maschine mit Gleitlagern, bei dem der Walzenmantel (2)
auf einer stationären Walzenachse (3) mit Hilfe von
hydrostatischen Gleitlagerelementen (4a, 4b, 4a', 4b',
5a, 5b, 5a', 5b') gelagert wird, die auf den Walzen
mantel (2) in radial entgegengesetzten Richtungen min
destens in Richtung einer primären Ebene oder einer zu
einer primären Belastung (F) gleichgerichteten Ebene
und einer Ebene, die im wesentlichen seitlich zu der
zur primären Belastung (F) gleichgerichteten Ebene
verläuft, einwirken, und bei dem die Gleitlagerele
mente (4a, 4b, 4a', 4b', 5a, 5b, 5a', 5b') mit Hilfe
eines Druckmittels hydraulisch beaufschlagt werden,
dadurch gekennzeichnet, daß der hydrostatische Druck
der seitlichen Lagerelemente (4a, 4b; 4a', 4b'), die
in radial entgegengesetzten Richtungen auf den Walzen
mantel (2) in einer Richtung im wesentlichen seitlich
zu einer zur primären Belastung (F) gleichgerichteten
Ebene einwirken, mit Hilfe eines Reglers (20) mit
einem Rückkopplungsanschluß von den Hauptlagerelemen
ten (5a, 5b, 5a', 5b'), die in Richtung einer zur pri
mären Belastung (F) gleichgerichteten Ebene wirken, so
eingestellt wird, daß er unter einem vorgegebenen Ver
hältnis mit dem maximalen hydrostatischen Druck der
auf den Walzenmantel (2) einwirkenden Hauptlagerele
mente (5a, 5b, 5a', 5b') übereinstimmt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
ein seitliches Lagerelement (4b, 4b') mit einem kon
stanten Druck (Ps) und das andere seitliche Lagerele
ment (4a, 4a') mit Hilfe des Reglers (20) mit einem
Steuerdruck in Abhängigkeit vom maximalen Druck der
Hauptlagerelemente (5a, 5b, 5a', 5b') versorgt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich
net, daß die seitlichen Lager (4a, 4a') einen Steuer
druck aufweisen, der etwa 0,5- bis etwa 1mal, vorzugs
weise etwa 0,5- bis etwa 0,8mal, so groß ist wie der
Maximaldruck der Hauptlagerelemente (5a, 5b, 5a',
5b').
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß der im Verfahren verwendete Regler
(20) ein mechanisch-hydraulisches Ventil umfaßt.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
das mechanisch-hydraulische Ventil (20) umfaßt: einen
zylindrischen Raum (21), dessen Durchmesser an einem
Ende kleiner ist als am anderen Ende, einen Ventil
schaft (22), der axial in Längsrichtung im zylindri
schen Raum (21) bewegbar ist, zwei im zylindrischen
Raum (21) in Verbindung mit dem Ventilschaft (22) an
geordnete Gleitstücke (23, 24), wobei das erste (23)
der Gleitstücke an einem ersten Ende des Ventilschaf
tes (22) in einem diametral kleineren zylindrischen
Raum (21a) und das zweite (24) der Gleitstücke, das
mit einer Feder (26) versehen ist, in Verbindung mit
dem Ventilschaft (22) in einem diametral größeren zy
lindrischen Raum (21b, 21c) montiert sind und wobei
ein Druckmittel mindestens einem seitlichen Lagerele
ment (4a, 4a', 4b, 4b') zugeführt wird, und ein Reg
lerelement (25), das in Verbindung mit einem zweiten
Ende des Ventilschaftes (22) sowie in Verbindung mit
einer Zuführleitung (P) für ein hydraulisches Druck
mittel steht, wobei das erste Gleitstück (23) einem
hydrostatischen Steuerdruck ausgesetzt ist, der mit
einem hydrostatischen Druck übereinstimmt, der auf
hydrostatische Gleitlagerelemente (5a, 5a', 5b, 5b')
einwirkt, die gegen die Feder (26) und auf einen Wal
zenmantel (2) in einer zu einer primären Belastung (F)
gleichgerichteten Ebene wirken, um den Ventilschaft
(22) und das Reglerelement (25) so zu betätigen, daß
das hydraulische Druckmittel Zugang von der Zuführlei
tung (P) in den größeren zylindrischen Raum (21b, 21c)
des Ventiles (20) hat, um den mindestens einem seitli
chen Lagerelement (4a, 4a', 4b, 4b') zugeführten Ver
sorgungsdruck zu regeln.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß der Regler (20) ein elektrisch ge
steuertes Ventil umfaßt, das seine Steuersignale von
Druckdetektoren (52, 53) erhält, welche in Verbindung
mit den Hauptlagerelementen (5a, 5a', 5b, 5b') stehen,
die auf den Walzenmantel (2) in einer Richtung einer
zur Belastung (F) gleichgerichteten Ebene wirken, und
zwar über einen zwischen den Druckdetektoren (52, 53)
und dem Regler (20) ausgebildeten Übertragungsweg (8,
8', 9', 10).
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1, 3, 4, 5 oder 6,
dadurch gekennzeichnet, daß der Regler (20) in der Zu
führleitung (P) eines seitlichen Lagerelementes (4a)
angeordnet ist, das des weiteren mit einer Steuervor
richtung (42) versehen ist, mit der der Druck einem
anderen entgegengesetzten seitlichen Lagerelement (4b)
zuführbar ist, wobei der Mantel relativ zur Walzen
achse (3) seitlich unbeweglich bleibt.
8. Walze zur Anwendung des Verfahrens nach Anspruch 1 zur
Anordnung eines rohrförmigen Mantels (2) einer Walze
(1) in einer Papier- oder Kartonmaschine, wobei der
Walzenmantel (2) auf einer stationären Walzenachse (3)
mit Hilfe von hydrostatischen Gleitlagerelementen (4a,
4b; 4a', 4b'; 5a, 5b; 5a', 5b') lagerbar ist, die auf
den Walzenmantel (2) in radial entgegengesetzten Rich
tungen mindestens in Richtung einer ersten Ebene oder
einer zu einer primären Belastung gleichgerichteten
Ebene und einer Ebene im wesentlichen seitlich zu der
zur primären Belastung (F) gleichgerichteten Ebene
einwirken, und wobei die Gleitlagerelemente (4a, 4b,
4a', 4b', 5a, 5b, 5a', 5b') hydraulisch mit Hilfe
eines Druckmittels beaufschlagbar sind, dadurch ge
kennzeichnet, daß der hydrostatische Druck der seit
lichen Lagerelemente (4a, 4b; 4a', 4b'), die in radial
entgegengesetzten Richtungen auf den Walzenmantel (2)
in einer Richtung im wesentlichen seitlich zu einer
zur primären Belastung (F) gleichgerichteten Ebene
wirken, mit Hilfe eines Reglers (20) mit einem Rück
kopplungsanschluß von den Hauptlagerelementen (5a, 5b,
5a', 5b'), die in Richtung einer zur primären Bela
stung (F) gleichgerichteten Ebene wirken, einstellbar
ist, um unter einem vorgegebenen Verhältnis mit dem
maximalen hydrostatischen Druck der Hauptlagerelemente
(5a, 5b, 5a', 5b'), die im wesentlichen auf den Wal
zenmantel (2) einwirken, übereinzustimmen.
9. Walze nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß ein
seitliches Lagerelement (4b, 4b') mit einem konstanten
Druck und das andere seitliche Lagerelement (4a, 4a')
mit Hilfe eines Reglers (20) mit einem Steuerdruck in
Abhängigkeit vom Maximaldruck der Hauptlagerelemente
(5a, 5b, 5a', 5b') versorgbar sind.
10. Walze nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet,
daß der Regler (20) ein mechanisch-hydraulisches Ven
til umfaßt.
11. Walze nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß
das mechanisch-hydraulische Ventil (20) umfaßt: einen
zylindrischen Raum (21), der an einem Ende einen klei
neren Durchmesser aufweist als am anderen Ende, einen
Ventilschaft (22), der axial in Längsrichtung im zy
lindrischen Raum (21) bewegbar ist, zwei Gleitstücke
(23, 24), die im zylindrischen Raum (21) in Verbindung
mit dem Ventilschaft (22) angeordnet sind, wobei das
erste (23) der Gleitstücke an einem ersten Ende des
Ventilschaftes (22) in einem diametral kleineren zy
lindrischen Raum (21a) und das zweite (24) der Gleit
stücke, das mit einer Feder (26) versehen ist, in Ver
bindung mit dem Ventilschaft (22) in einem diametral
größeren zylindrischen Raum (21b, 21c) angeordnet
sind, wobei ein Druckmittel mindestens einem seitli
chen Lagerelement (4a, 4a', 4b, 4b') zuführbar ist,
und ein Reglerelement (25), das in Verbindung mit dem
zweiten Ende des Ventilschaftes (22) sowie in Verbin
dung mit einer Zuführleitung (P) für ein hydraulisches
Druckmittel steht, und wobei das erste Gleitstück (23)
einem hydrostatischen Steuerdruck aussetzbar ist, der
mit einem hydrostatischen Druck übereinstimmt, welcher
auf die hydrostatischen Gleitlagerelemente (5a, 5a',
5b, 5b') einwirkt, die gegen die Feder (26) und auf
einen Walzenmantel (2) in einer zu einer primären Be
lastung (F) gleichgerichteten Ebene wirken, um den
Ventilschaft (22) und das Reglerelement (25) derart zu
betätigen, daß das hydraulische Druckmittel Zugang von
der Zuführleitung (P) in den größeren zylindrischen
Raum (21b, 21c) des Ventiles (20) hat, um einen Ver
sorgungsdruck zu regeln, der mindestens einem seitli
chen Lagerelement (4a, 4a', 4b, 4b') zugeführt wird.
12. Walze nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der
Regler (20) ein elektrisch gesteuertes Ventil auf
weist, dessen Steuerung von Druckdetektoren (52, 53)
erhältlich ist, die in Verbindung mit den Hauptlager
elementen (5a, 5a', 5b, 5b') montiert sind, welche auf
den Walzenmantel (2) in Richtung einer zur Belastung
(F) gleichgerichteten Ebene wirken, und zwar entlang
eines Übertragungsweges (8, 8', 9', 10), der zwischen
den Druckdetektoren (52, 53) und dem Regler (20) ge
bildet ist.
13. Walze nach einem der Ansprüche 8, 10, 11 oder 12, da
durch gekennzeichnet, daß der Regler (20) mit der Zu
führleitung (P) von einem seitlichen Lagerelement (4a)
in Verbindung steht, das des weiteren mit einer Steu
ervorrichtung (42) versehen ist, um den Druck einem
anderen entgegengesetzten seitlichen Lagerelement (4b)
zuzuführen, damit der Mantel relativ zur Walzenachse
(3) seitlich unbeweglich bleibt.
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|---|---|---|---|
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