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DE1012429B - Schutzhuelle fuer Kranke - Google Patents

Schutzhuelle fuer Kranke

Info

Publication number
DE1012429B
DE1012429B DEM17706A DEM0017706A DE1012429B DE 1012429 B DE1012429 B DE 1012429B DE M17706 A DEM17706 A DE M17706A DE M0017706 A DEM0017706 A DE M0017706A DE 1012429 B DE1012429 B DE 1012429B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
patient
protective cover
cover according
paper
sick
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM17706A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
PAULI ASSAR ANTERO MERIKALLIO
Original Assignee
PAULI ASSAR ANTERO MERIKALLIO
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by PAULI ASSAR ANTERO MERIKALLIO filed Critical PAULI ASSAR ANTERO MERIKALLIO
Publication of DE1012429B publication Critical patent/DE1012429B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F13/00Bandages or dressings; Absorbent pads
    • A61F13/12Bandages or dressings; Absorbent pads specially adapted for the head or neck
    • A61F13/122Bandages or dressings; Absorbent pads specially adapted for the head or neck specially adapted for the face

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Otolaryngology (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
  • Vascular Medicine (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Professional, Industrial, Or Sporting Protective Garments (AREA)

Description

  • Schutzhülle für Kranke Die Erfindung bezieht sich auf Schutzhüllen, wie sie bei der Beförderung von Schwerverletzten oder Kranken, vor allem während der kalten Jahreszeit, zur Verwendung kommen. Es sind Schutzhüllen dieser Art bekannt, die zugleich als Beförderungsmittel dienen und die diesem Verwendungszweck entsprechend mehr oder weniger kompliziert ausgestaltet sind. Das nicht unerhebliche Gewicht eines menschlichten Körpers erfordert die Verwendung besonders widerstandsfähiger Werkstoffe, und zwar sowohl für den den Körper des zu Transportierenden umhüllenden, z. B. aus einem ebenen Stoffzuschnitt bestehenden Teil, als auch besonders für die Traggriffe oder Aufhängeösen und die ihrer Befestigung an der Hülle dienenden Mittel. Die bekannten Tragevorrichtungen sind infolgedessen ausnahmslos aus einem besonders dauerhaften und imprägnierten Gewebe hergestellt, besitzen meist ein starres Grundbrett, das als Unterlage für den Körper dient, und sind zudem mit Riemen oder Gurten verstehen, die dile Trage- und Aufhängeschlaufen halten. Die Verschnürung der Hülle erfolgt durchweg durch Gurte oder Riemen, geldgentli,ch werden auch zusätzlich teure Reißverschlüsse benutzt. Alle bekannten Tragevorrichzungen bilden zudem in Gebrauchsstellung einen .thlraum, in dem der Verletzte oder Kranke untererbracht ist, und erlauben infolge ihres Aufbaues nicht, den Kranken dicht und infolgedessen gegen Kilte geschützt in die Stoffbahn des Gerätes einzuhüllen.
  • Demgegenüber bildet den Gegenstand der Erfindung imine Hülle in Form eines ebenen Zuschnittes, auf dessen Mittelteil der Kranke gelegt wird und an dessen Unterseite Schnüre oder ähnliche Mittel beiifestigt sind, die oberhalb der über den Patienten geschlagenen Seitenteile der Hülle miteinander verbunde werden. Die Hülle bietet dem Kranken oder Verletzten einen zuverlässigen Schutz gegen Witterungseinfiüsse, dient jedoch nicht zugleich auch als ein Beförderungsmittel. Als solches kann vielmehr 5jede geeignete Vorrichtung, z. B. eine fabrik- oder Ebehelfsmäßig hergestellte Bahre verwendet werden.
  • Infolge des Fehlens von Tragmi tteln läßt sich die den Gegenstand der Erfindung bildende Hülle auf einfache und billige Weise herstellen sowie ohne nennenswerte Raumheanspruchung befördern und aufbewahren.
  • ' Dadurch ist eine möglichst weitgehende Verbreitung derartiger Hüllen und ihre Bereithaltung an allen Stellen, die für die Beförderung von Kranken und Verletzten zu entfernter gelegenen Verbandsplätzen oder Krankenanstalten in Betracht kommen, erleichtert. Weiter erlaubt der geringe Preis der Hülle, sie nach einmaligem Gebrauch, der meist Beschmutzung oder Infektion der Hülle zur Folge hat, zu vernichten.
  • Auf diese Weise ist dafür Sorge getragen, daß stets hygienisch einwandfreie Hüllen in Benutzung genommen werden.
  • Um unter Vermeidung der Nachteile der bekannten Transportmittel alle diese Vorteile zu erreichen, besteht die Hülle gemäß der Erfindung aus ein- oder mehrschichtigem Papier oder papierähnlichem Werkstoff.
  • Bei einer mehrschichtigen Hülle können zwischen die verschiedenen Schichten Wärmeisolierstoffe, wie Wattin, Zellstoff usw., eingelegt sein.
  • Die Schutzhülle kann nach der Erfindung weiter durch eine gesonderte, aus gleichem Werkstoff gefertigte Kopfhaube ergänzt werden, so daß der Patient ganz und gar von einem isolierenden Papierschutz umgeben werden kann.
  • Die Erfindung sei nachstehend unter Bezugnahme auf das in der Zeichnung dargestellte Ausführungsbeispiel näher erläutert: Fig. 1 zeigt in verkleinertem Maßstab den flach ausgebreiteten Zuschnitt, Fig. 2 und 3 eine Haube nach der Erfindung während der Anwendung, perspektivisch von vorn und von der Seite.
  • Die Schutzhülle wird gemäß Fig. t von einem aus Kraftpapier hergestellten Zuschnitt B, C, D, E gebildet.
  • In der Mitte des Zuschnittes befindet sich ein besonderer Feuchtigkeitss,chutz, z. B. ein Teerpapierstreifen F, der ebenso wie der Zuschnitt selbst ein-oder mehrschichtig sein kann. Eine Auflage aus Teerpapier kann entweder auf beiden Seiten des Zuschnitts angebracht sein oder nur auf einer Seite; sie ist mit dem Zuschnitt in beliebiger, zweckmäßiger Weise verbunden, z. B. durch mit Schnüren aufgeheftete Pappknöpfe 6.
  • Der der Zeichnung entsprechende Zuschnitt wird zum Gebrauch auf einer geeigneten Unterlage, z.B. einer Tragbare, ausgebreitet. Etwa zur Verfügung stehende Decken werden darübergelegt. Der Patient wird nun so auf seinen Platz gelegt, daß der Hinterkopf in dem am oberen Rand des Formstückes angeordneten Halsausschnitt A liegt. Darauf wird die gegebenenfalls zur Anwendung kommende, in Fig. 2 und 3 dargestellte Haube über den Kopf des Patienten gestreift. Solange sie nicht verwendet wird, kann die Haube, ebenso, wie das Formstück, flach zusammengefaltet werden. Sie ist aus zwei gleichartigen Hälften 8, 8 zusammengesetzt. Diese hängen zweckmäßig nur an ihren hinteren und oberen Kanten zusammen, während ihre Vorderkanten 9 voneinander getrennt sind. In Fig. 2 ist mit gestrichelten Linien der Kopf des Patienten bei geschlossener Haube angedeutet.
  • Der Halsteil der Haube reicht bis zu den Schultern des Patienten und ist unterhalb des Kinnes durch ein Zugband 10 oder eine andere geeignete Verschlußvorrichtung zusammengehalten, während ein zweites, oberhalb des Mundes des Patienten befindliches Band 11 od. dgl. zum Schließen des von der Haube über dem Gesicht gebildeten Spaltes dient. Die Schnur 11 ist z. B. mit einem Ende an dem auf der einen Hälfte vorhandenen Pappknopf 12 befestigt, und ihr anderes Ende kann um den auf der anderen Hälfte vorhandenen Pappknopf 13 gewickelt werden. Auf diese Weise bleiben nur der Mund und die Nasenöffnungen des Patienten unbedeckt. Nach Anlegen der Kopfhaut werden die Decken so um den Patienten geschlagen, daß die unteren Kanten der Kopfhaube von ihnen überdeckt werden. Dies geschieht dadurch, daß zunächst beiderseits des Halsausschnittes A befindliche Zipfel B dicht um den Hals des Patienten kreuzweise über die Brust hinabgezogen werden. Dann wird der rechte lange Kantenteil C auf die rechte Schulter und die rechte Körperhälfte und der am Fußende bsefind liche Kastenteil D dicht über die Füße des Patienten geschlagen. Darauf wird der andere längs verlaufende Kantenteil E des Zuschnitts über den Patienten gelegt und schließlich die so entstandene Packung mit den an den Pappknöpfen 7 befestigten Schnüren zusammengebunden. Zweckmäßig werden zunächst alle vier seitlich befindlichen Schnüre 1, 1, 2, 2, 3, 3, 4, 4 über dem Patienten paarweise verknüpft und schließlich die beiden an den Schulterstellen befindlichen Schnüre 5 an der obersten, fertig verknoteten Schnur (Schnurpaar 1, 1) und die am Fußende befindliche Schnur 6 entsprechend an der über den Beinen verknoteten Schnur (Schnurpaar 4, 4) befestigt.
  • Beim Fehlen von Decken kann man bei Frostwetter mehrere übereinandergelegte Zu schnitte verwenden.
  • Falls die Hülle ganz und sauber geblieben ist, kann sie natürlich mehrfach benutzt werden.
  • Zwecks Lagerung kann der Zuschnitt zu einer Rolle aufgewickelt werden; dabei werden vorteilhaft alle Schnurpaare mit losen Zugknoten zusammengebunden, mit Ausnahme der Schnurpaare 1,1 und 5, 5, die man frei an den Seiten her aushängen läßt. Das Rollen beginnt am Fußende. Die fertige, dicht gewickelte Rolle wird mit den neben dem Halsausschnitt A befindlichen Schnüren 5 umbunden und mit den auf den Seiten verbliebenen Schnüren 1 wie ein Postpaket kreuzweise vers chnürt. Bei Verwendung gewöhnlichen Kraftpapiers kann man auch die Anwendung von Teerpapier dadurch vermeiden, daß man das Papier auf andere Weise ganz oder teilweise feuchtigkeits abstoßend oder -undurchlässig macht, z. B. durch Tränken oder überstreichen mit einer Bitumenisoliermasse. Bitumenisolierung und Teerpapier haben zudem den Vorteil, daß wegen ihres Geruches Ungeziefer nicht in die Schutzhülle eindringt und sich dort auch nicht vermehrt. Die Verwendung wasserdichten Papiers macht die Hülle zugleich abwaschbar.
  • Ein wasserdichter Schutz bietet ferner den Vorteil, daß Blut nicht durchdringt und bis zur Wunde heran zu Eis gefrieren kann; ebenso kann auch Schnee, der möglicherweise infolge der Körperwärme des Patienten schmilzt, die Schutzhülle nicht durchweichen und dann zu Eis gefrieren.
  • Das für den Zuschnitt zur Anwendung gelangende Papiermaterial kann auch gekreppt sein, wodurch es seine Steifigkeit verliert und sich leichter dicht an die Körperform des Patienten anschmiegt.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Schutzhülle für Kranke in Form eines ebenen Zuschnittes, auf dessen Mittelteil der Kranke gelegt wird und an dessen Unterseite Schnüre oder ähnliche Mittel befestigt sind, die oberhalb der über den Patienten geschlagenen Seitenteile der Hülle hintereinander verbunden werden. dadurch gelçennzeichnet, daß die Hülle aus ein- oder mehrschichtigem Papier oder pap ierartigem Werkstoff besteht.
  2. 2. Schutzhülle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen die Schichten der mehrlagigen Schutzhülle Wärmeisoliermaterial, wie Wattin, Zellstoff usw.. eingelagert ist.
  3. 3. Schutzhülle nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Mittelteil (/) des Formstückes, auf den der Patient aufgelegt werden soll, mit wasserdichtem Papiermaterial abgedeckt oder aus solchem Papiermaterial hergestellt ist.
  4. 4. Schutzhülle nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in der oberen Kante des Formstückes ein Ausschnitt (.4) für den Kopf und Nacken des Patienten angebracht ist und die den Ausschnitt begrenzenden oberen Lappen (B und B) zum Uberdeclçen der Schultern des Patienten bestimmt sind.
  5. 5. Schutzhülle nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß einer der längs verlaufenden Kantenteile (E) des Formstückes gegenüber dem anderen Kantenteil insbesondere nach dem Kopfende zu verbreitert wird.
  6. 6. Schutzhülle nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zu ihr eine aus gleichem oder gleichartigem Werkstoff gefertigte Kopfhaube (8, 8) gehört, deren Halsteil bis zu den Schultern des Patienten hinabreicht und unterhalb des Kinns des Patienten mit einem Zugband (10) od. dgl. und oberhalb des Mundes des Patienten mit einem weiteren Verschlußband (11) od. dgl. versehen ist.
  7. 7. Schutzhülle nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus gekrepptem Papier besteht.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Österreichische Patentschrift Nr. 165 876; französische Patentschrift Nr. 487 858; britische Patentschrift Nr. 531 708.
DEM17706A 1952-03-12 1953-03-11 Schutzhuelle fuer Kranke Pending DE1012429B (de)

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FI1012429X 1952-03-12

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DE1012429B true DE1012429B (de) 1957-07-18

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ID=8556773

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DEM17706A Pending DE1012429B (de) 1952-03-12 1953-03-11 Schutzhuelle fuer Kranke

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DE (1) DE1012429B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1291979B (de) * 1963-12-09 1969-04-03 Valer Flax Vic Fezensac Verfahren zur Herstellung von Zuschnitten fuer Faltschachteln

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT165876B (de) *
FR487858A (fr) * 1917-02-08 1918-08-02 Annie Rensselaer Tinker Dispositif pour ramener les blessés dans les tranchées
GB531708A (en) * 1939-07-29 1941-01-09 Graeme Devine A new or improved body carrier

Patent Citations (3)

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