DE10124081C1 - Schneidaggregat für eine Durchlaufmaschine - Google Patents
Schneidaggregat für eine DurchlaufmaschineInfo
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Abstract
Ein solches Schneidaggregat ist für eine Durchlaufmaschine bestimmt, mit der die Schmalflächenseiten von plattenförmigen Werkstücken aus Holz und/oder Holzaustauschstoffen bearbeitet werden. Das Schneidaggregat hat ein rotierendes Schneidwerkzeug für einen Schnitt an den Werkstückschmalflächenseiten, welches auf einem Support angeordnet ist, der mit dem jeweiligen durchlaufenden Werkstück entlang einem Wegstück mitbewegt sowie in die Ausgangslage zurückbewegt wird. Zwecks Vorschub und Rückholung des Schneidwerkzeugs ist der Support ferner quer zur Werkstück-Durchlaufrichtung bewegbar. Um eine geringere Aufbaulänge des Schneidaggregates und eine höhere Durchlaufgeschwindigkeit und Taktzahl der Werkstücke zu erzielen, ist der das Schneidwerkzeug tragende Support auf einem ortsfest angeordneten Oszillationsantrieb angeordnet. Dadurch wird auf den Support ein Längshub parallel zur Durchlaufrichtung sowie ein Querhub übertragen, wobei diese beiden Hübe einander in einer gemeinsamen Ebene überlagern und die Amplitude des Querhubs zu den durchlaufenden Werkstücken hin auf die Schnittiefe des Schneidwerkzeugs abgestimmt ist. Ferner ist die Geschwindigkeitskomponente des Längshubs im Scheitelbereich dieser Amplitude des Querhubs an die Werkstück-Durchlaufgeschwindigkeit angepaßt.
Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Schneidaggregat für eine
Durchlaufmaschine der im Gattungsbegriff des Patentan
spruchs 1 näher bezeichneten Art.
In bekannter Ausführung (z. B. gemäß DE 298 22 374 U1) sind solche Schneidaggregate als
Kappsägen an den genannten Durchlaufmaschinen an Längsfüh
rungen angeordnet, die parallel zur Durchlaufrichtung der
Werkstücke liegen. Entlang dieser Führungen fährt die be
treffende Kappsäge mit der jeweiligen durchlaufenden Werk
stückecke mit, an der das Abkappen des hier überstehenden
Endes des auf die zugekehrte Werkstückschmalflächenseite
aufgeleimten Kantenstreifens vorgenommen wird. Während des
Mitlaufs der Kappsäge erfolgt die Zustellung des Sägewerk
zeuges quer zu der Durchlaufrichtung der Werkstücke, und
nach durchgeführtem Kappschnitt erfolgt nach dem Rückholen
des Werkzeugs in seine Ausgangsposition die Rückführung der
Kappsäge in ihre Ausgangslage, um von hier aus das nächste
Arbeitsspiel beginnen zu können. Für die Führung des Säge
werkzeuges überlagern sich bei den bekannten Kappsägen zwei
Linearbewegungen in verschiedenen Ebenen, wobei die jewei
lige, geradlinige Wegstrecke jeweils in Vorwärts- und in
Rückwärtsrichtung durchfahren werden muß.
Die Richtungsumkehr an den Enden der linearen Verfahrwege
für die Kappsäge erfordert hohe Beschleunigungskräfte so
wohl beim Anfahren als auch beim Abbremsen des Aggregates.
Der Support zur Aufnahme der Kappsäge mit seinen Linearfüh
rungen stellt hierbei einen Kreuzsupport dar, bei dem die
Linearführungen in übereinanderliegenden Ebenen liegen.
Dementsprechend sind für das Verfahren der Kappsäge in der
Durchlaufrichtung der Werkstücke zum einen sowie quer zu
der Durchlaufrichtung zum anderen getrennte Antriebe erfor
derlich. Besonders nachteilig ist bei den bekannten Kappsä
gen, daß die parallel zur Werkstück-Durchlaufrichtung ange
ordneten Längsführungen eine beträchtliche Länge haben, die
bis zu 1 m betragen kann. Da für das Kappen an den in
Durchlaufrichtung vornliegenden Ecken der Werkstücke und an
den in Durchlaufrichtung hintenliegenden Werkstückecken je
eine Kappsäge in der Kappstation der Durchlaufmaschine er
forderlich ist, die in der Durchlaufrichtung hintereinander
angeordnet sind, ist allein für die Kappstation der Durch
laufmaschine eine zusätzliche Aufbaulänge von etwa 2 m
erforderlich.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, ein
Schneidaggregat der eingangs genannten Art zu schaffen,
welches in der Durchlaufrichtung der Durchlaufmaschine eine
geringere Aufbaulänge erfordert und das höhere Durchlaufge
schwindigkeiten und Taktzahlen der Werkstücke ermöglicht.
Diese Aufgabe wird bei einem Schneidaggregat der gattungs
bildenden Art nach der Erfindung durch die kennzeichnenden
Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst.
Für die Erfindung ist wesentlich, daß die am Support er
zwungene Oszillationsbewegung, die in gleicher Weise von
dem Schneidwerkzeug mitgemacht wird, keine Beschleunigungs
spitzen aufweist, da es eine Richtungsumkehr mit Totpunk
ten, wie sie bei geradlinigem Hub unvermeidbar ist, nicht
gibt. Aufgrund der Oszillationsbewegung führen der Support
und die auf ihm aufgebauten Teile mit jeder Stelle bzw. mit
jedem Punkt eine Bewegung entlang eines Kreises oder einer
Ellipse aus. Darüberhinaus findet die Oszillationsbewegung
jeweils in einer einzigen Ebene statt, und es kann hierfür
ein einziger Oszillationsantrieb vorgesehen werden, wobei
die mechanische Oszillation in einfacher Weise durch Umset
zung einer Rotationsbewegung erzeugt werden kann. Dies er
möglicht eine hohe Umlaufgeschwindigkeit entlang der ellip
tischen oder kreisförmigen Oszillationsbahn während einer
einzigen Schwingungsperiode, die einem Arbeitsspiel des
Schneidaggregates entspricht. Da die oszillierende Bewegung
des Supports leicht über einen Positionierantrieb gesteuert
werden kann, läßt sich der Support nach jedem Arbeitsspiel
exakt in seiner Ausgangsposition anhalten, um auf ein ent
sprechendes Startsignal hin eine weitere Schwingungsperiode
zu durchlaufen. Durch diesen diskontinuierlichen Oszillati
onsbetrieb läßt sich die Differenz zwischen der Dauer eines
Arbeitsspiels und der zeitlichen Folge der durchlaufenden
Schnittstellen an den Werkstücken leicht ausgleichen.
Eines der Haupteinsatzgebiete eines Schneidaggregates der
erfindungsgemäßen Art findet sich in der Kappstation sol
cher Durchlaufmaschinen, in denen die Bearbeitung der
Schmalflächenseiten der Werkstücke das Aufleimen eines Kan
tenstreifens umfaßt, dessen Überstände an den in Durchlauf
richtung vorn- und hintenliegenden Ecken der Werkstücke ge
kappt werden müssen. Das neue Schneidwerkzeug eignet sich
jedoch auch für andere Schneidvorgänge, die an den Schmal
flächenseiten oder an den daran angrenzenden Werkstückflä
chen vorgenommen werden müssen. Hierbei kann es sich bei
spielsweise um Schnitte in eine Dichtung oder einen Keder
handeln, an denen Einschnitte oder Ausklinkungen vorgenom
men werden müssen.
Vorteilhafte Ausgestaltungsmerkmale der Erfindung ergeben
sich aus den Unteransprüchen. Die Erfindung wird nachfol
gend anhand der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel noch
näher erläutert. Dabei zeigen:
Fig. 1 die Seitansicht eines als Kappaggregat ausge
führten Schneidaggregates,
Fig. 2 die Draufsicht auf den Oszillationsantrieb des
Schneidaggregates nach Fig. 1 und
Fig. 3 die Draufsicht auf das Schneidaggregat nach Fig.
1 unter Weglassen der unteren Aufbauten für den
Oszillationsantrieb.
Im einzelnen ist in Fig. 1 schematisch eine Werkstücktrans
portvorrichtung 1 wiedergegeben, bei der es sich um eine
Transportkette handeln kann, wie sie bei denjenigen Durch
laufmaschinen üblich sind, auf denen plattenförmige
Werkstücke für die Möbelindustrie oder den Innenausbau ins
besondere im Bereich der Platten-Schmalflächenseiten bear
beitet werden. Bei den dargestellten Werkstücken 2 gibt es
Schmalflächenseiten 3, die mit ihrer Längsrichtung in der
durch die Transportvorrichtung 1 vorgegebenen Durchlauf
richtung liegen, und die Werkstücke 2 haben ferner bei der
üblichen quadratischen oder rechteckigen Ausbildung quer
zur Durchlaufrichtung liegende Schmalflächenseiten 4. Diese
Schmalflächenseiten 3, 4 werden in sehr vielen Fällen mit
tels eines Kantenstreifens beschichtet, der in einer Kan
tenanleimstation der Durchlaufmaschine aufgebracht wird.
Zunächst steht der Kantenstreifen an der betreffenden
Schmalflächenseite, hier der Schmalflächenseite 3, die in
Durchlaufrichtung der Maschine liegt, sowohl an der in
Durchlaufrichtung vornliegenden als auch an der hintenlie
genden Ecke der Werkstücke 2 über, und es muß ein Kapp
schnitt vorgenommen werden, um den Kantenstreifen bündig
mit den quer zur Durchlaufrichtung liegenden Schmalflächen
seiten 4 der Werkstücke 2 abzuschneiden.
Dazu dienen in der Kappstation der Durchlaufmaschine
Schneidaggregate, nämlich Kappaggregate, die als Schneid-
bzw. Kappwerkzeug 5 in der Regel ein Kreissägeblatt haben,
das auf der Motorwelle eines Kappmotors 6 angeordnet ist.
Das Kappwerkzeug 5 mit dem Kappmotor 6 sitzt auf einem Sup
port 7, der wiederum auf einem Oszillationsantrieb 8 ange
ordnet ist. Der Oszillationsantrieb 8 sorgt dafür, daß sich
der Support 7 mit den darauf aufgebauten Teilen mit jedem
Punkt entlang einer elliptischen oder kreisförmigen Bahn
bewegt, wobei das Abfahren dieser Kreisbahn zwischen den
beiden Scheitelpunkten, deren Verbindungslinie parallel zur
Durchlaufrichtung der Werkstücke 2 liegt, ausreicht, um das
Kappwerkzeug 5 für den Kappvorgang auf einem Stück des
Durchlaufweges mit dem Werkstück 2 mit angepaßter Geschwin
digkeit mitzuführen. Dabei wird ein überlagerter Querhub
zwischen den beiden Scheitelpunkten der Oszillationsbahn
ausgeführt, deren Verbindungslinie quer zur Durchlaufrich
tung der Werkstücke 2 verläuft. Dieser Querhub ist auf die
notwendige Schnittiefe abgestimmt, die für das Durchtrennen
des jeweiligen Kantenmaterials vorgesehen werden muß.
Zur Erzeugung der mechanischen Oszillation hat der Oszilla
tionsantrieb 8 einen positionierbaren Antriebsmotor 9, der
erforderlich ist, weil je Arbeitsspiel des Kappwerkzeuges 5
die Oszillationsbahn nur einmal durchlaufen werden soll.
Der Motor 9 treibt ein Antriebszahnrad 10 an, welches mit
aufrechtstehender Achse zwischen zwei Drehscheiben 11 ange
ordnet ist, die entlang ihrem Umfang eine Verzahnung 14 ha
ben, mit der das Antriebszahnrad 10 kämmt, was besonders
deutlich aus Fig. 2 hervorgeht. Die Drehscheiben 11 haben
an ihren Oberseiten vorstehende Mitnehmer 12 in Gestalt von
Exzenterbolzen, wobei beide Mitnehmer 12 die gleiche Exzen
trizität aufweisen, die beiden Drehscheiben 11 gleich sind
und über den Motor 9 sowie das Antriebszahnrad 10 synchron
mit gleicher Drehrichtung angetrieben werden. Stets ist
hierbei die Winkellage der beiden Mitnehmer 12 relativ zur
Rotationsachse der Drehteller 11 die gleiche.
Der Support 7 weist eine untere Aufplatte 13 auf, die un
terseitige Aufnahmen 20 für eine spielfreie, drehende Auf
nahme der Mitnehmer 12 der Mitnehmerscheiben 11 hat. Auf
der Aufbauplatte befindet sich eine Kreuzführung 14 mit ei
ner oberen Auflagerplatte 15, die entsprechend in sowie
entgegen der Durchlaufrichtung der Werkstücke 2 sowie senk
recht dazu verstellt werden kann. Dies dient lediglich der
Justage des Kappwerkzeuges 5, ansonsten sind die Aufbau
platte 13 und die Auflagerplatte 15, die als Kreuzschlitten
anzusehen sind, bei einem Arbeitsspiel zumindest in der
Richtung quer zur Durchlaufrichtung der Werkstücke 2 nicht
gegeneinander verschieblich, grundsätzlich können diese
beiden Platten 13, 15 auch in Durchlaufrichtung der
Werkstücke bei den Arbeitsspielen gegeneinander fixiert
sein. In diesem Falle wird die vom Oszillationsantrieb 8
auf den Support 7 übertragene Oszillationsbewegung exakt
auf das Kappwerkzeug 5 übertragen.
Je nach der Ausbildung und der Güte der Stirnseite des fer
tiggeschnittenen Kantenstreifens an der betreffenden Werk
stückschmalflächenseite 3 kann es erforderlich sein, das
Kappwerkzeug 5 mitsamt seinem Kappmotor 6 an der vorderen
auflaufenden Werkstückquerseite 4 während des Kappvorganges
abzustützen. Dazu ist während des Kappvorganges die Oszil
lationsbewegung so verzögert, daß das Kappwerkzeug 5 von
dem Werkstück mitgenommen wird. Der entsprechende Ausgleich
erfolgt durch eine Verschiebung des Kappwerkzeuges 5 mit
dem Kappmotor 6 und der Auflagerplatte 15 gegen ein Druck
element 18, wie einen Pneumatikzylinder oder eine Feder,
die an einem fest an der Aufbauplatte 13 angeordneten
Stützarm 17 angeordnet ist. Weiter ist an der Auflagerplat
te 15 ein Taster 19 derart beweglich angeordnet, daß er in
den Durchlaufbereich der betreffenden Werkstückquerseite 4
eingefahren und daraus zurückgezogen werden kann, ohne in
der Durchlaufrichtung der Werkstücke nachgiebig zu sein,
damit er gegen die Kraft des Druckelementes 18 bei verzö
gertem Oszillationsantrieb 8 das Kappwerkzeug 5 relativ da
zu verschieben kann.
In gleicher Weise kann der Oszillationsantrieb 8 gegenüber
der Durchlaufgeschwindigkeit der Werkstücke 2 beschleunigt
werden, damit eine Abstützung in analoger Weise an der in
Durchlaufrichtung rückwärtigen Werkstückquerseite 4 erfol
gen kann, um während des Kappvorganges eine definierte Lage
des Kappwerkzeuges 5 relativ zu der betreffenden Werkstück
querseite 4, mit der der Kantenstreifen bündig zu schneiden
ist, zu erlangen. Es versteht sich daher, daß das in Fig. 1
wiedergegebene Schneidaggregat in der Kappstation der
Durchlaufmaschine durch ein spiegelsymmetrisch aufgebautes
und angeordnetes Schneidaggregat ergänzt wird, um an beiden
Enden der beschichteten Werkstück-Schmalflächenseite 3 die
überstehenden Enden des Kantenstreifens kappen zu können.
Mitunter ist es erforderlich, an den Ecken der Werkstücke 2
nicht nur Kappschnitte parallel zu den Werkstückquerseiten
4 auszuführen sondern diagonal gerichtete Schnitte, wie es
Fig. 3 veranschaulicht. Dazu ist das Kappwerkzeug 5 mit dem
Kappmotor 6 auf einer Trägerplatte 16 angeordnet, die ge
genüber der Auflagerplatte 15 verschwenkt werden kann. Der
Schwenkweg ist durch eine Kulisse 21 vorgegeben, die in ei
ne der beiden Platten 15, 16 eingearbeitet sein kann und in
die die jeweils andere Platte 16, 15 mit einem vorstehenden
Nocken oder dergleichen eingreift, wie aus Fig. 3 hervor
geht.
Claims (12)
1. Schneidaggregat für eine zur Bearbeitung der Schmalflä
chenseiten von plattenförmigen Werkstücken aus Holz
und/oder Holzaustauschstoffen, wie Platten für den Mö
belbau oder Innenausbau bestimmte Durchlaufmaschine mit
einem rotierenden Schneidwerkzeug (5) für einen Schnitt
an den Werkstück-Schmalflächenseiten, welches auf einem
Support (7) angeordnet ist, der mit dem jeweiligen
durchlaufenden Werkstück (2) entlang einem Wegstück mit
bewegt sowie in die Ausgangslage zurückbewegt wird und
der quer zur Werkstück-Durchlaufrichtung zwecks Vorschub
und Rückholung des Schneidwerkzeugs (5) bewegbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Support (7) auf einem ortsfest angeordneten Os
zillationsantrieb (8) sitzt, der auf den Support (7) ei
ne Oszillationsbewegung mit einem Längshub parallel zur
Durchlaufrichtung und einem Querhub überträgt, daß der
Längshub und der Querhub einander in einer gemeinsamen
Ebene überlagert sind, daß die Amplitude des Querhubs zu
den durchlaufenden Werkstücken (2) hin auf die Schnitt
tiefe des Schneidwerkzeugs (5) abgestimmt und die Ge
schwindigkeitskomponente des Längshubs im Scheitelbe
reich dieser Amplitude des Querhubs an die Werkstück-
Durchlaufgeschwindigkeit angepaßt ist.
2. Schneidaggregat nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die auf den Support (7) übertragene Oszillationsbe
wegung eine kreisende Bewegung ist, die von jedem Punkt
des Supports (7) ausgeführt wird.
3. Schneidaggregat nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die auf den Support (7) übertragene Oszillationsbe
wegung diskontinuierlich ist und mit jeder Periode ent
sprechend einem beginnenden Arbeitsspiel des Schneid
werkzeuges (5) neu gestartet wird.
4. Schneidaggregat nach Anspruch 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Oszillationsantrieb (8) zwei Mitnehmer (12) auf
weist, die in Eingriff mit dem Support (7) stehen und
die in Abstand voneinander miteinander achsparallel an
geordnet sowie synchron miteinander mit dem gleichen Ex
zenterhub exzentrisch angetrieben sind.
5. Schneidaggregat nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Mitnehmer (12) als Exzenterbolzen ausgebildet
sind, die an höhengleichen, horizontalliegenden Dreh
scheiben (11) oberseitig vorstehen.
6. Schneidaggregat nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Drehscheiben (11) je eine Umfangsverzahnung (14)
haben und mit den Umfangsverzahnungen (14) beider Dreh
scheiben (11) ein dazwischen angeordnetes Antriebszahn
rad (10) kämmt.
7. Schneidaggregat nach einem der Ansprüche 4-6,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Support (7) eine untere Aufbauplatte (13) auf
weist, in welche die Mitnehmer (12) des Oszillationsan
triebs (8) an deren Unterseite eingreifen.
8. Schneidaggregat nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß auf der Aufbauplatte (13) eine relativ dazu ver
stellbare Trägerplatte (16) gelagert ist, auf der das
Schneidwerkzeug (5) sich befindet.
9. Schneidaggregat nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Schneidwerkzeug (5) ein auf der Motorwelle
eines Antriebsmotors (6) aufgenommenes Kreissägeblatt
ist.
10. Schneidaggregat nach Anspruch 8 oder 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Trägerplatte (16) mitsamt dem Schneidwerkzeug
(5) um eine zur Durchlaufebene der Werkstücke (2) senk
rechte Achse schwenkbar ist.
11. Schneidaggregat nach einem der Ansprüche 7-10,
dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen der Aufbauplatte (13) des Supports (7) und
der das Schneidwerkzeug (5) aufnehmenden Trägerplatte
(16) eine Kreuzführung (14) zwecks Justierung des
Schneidwerkzeugs (5) in der Durchlaufrichtung der Werk
stücke (2) sowie quer dazu angeordnet ist.
12. Schneidaggregat nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß die das Schneidwerkzeug (5) tragende Trägerplatte
(16) über die Kreuzführung (14) gegen die Kraft eines
Druckelementes (18) in Richtung des Durchlaufs der
Werkstücke (2) verschieblich ist und die Trägerplatte
(16) mit einem Taster (19) verbunden ist, der zwecks
Anschlags der in Durchlaufrichtung vornliegenden, quer
zu den mit dem Kantenstreifen beschichteten Schmal
flächenseiten (3) verlaufenden Werkstückquerseiten (4)
bzw. zwecks Anschlags an den in Durchlaufrichtung hin
tenliegenden Werkstück-Querseiten (4) in den Durchlauf
bereich der jeweils betreffenden Querseite (4) eines
Werkstücks (2) einfahrbar ist.
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