DE1012397B - Magnetische Linse fuer Elektronenmikroskope - Google Patents
Magnetische Linse fuer ElektronenmikroskopeInfo
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- H01J37/02—Details
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Description
DEUTSCHES
Es sind bereits magnetische Linsen für Elektronenmikroskope bekannt, bei denen die beiden durchbohrten
Polschuhe von einem oder zwei Jochbögen getragen werden. Diese bekannten magnetischen Linsen
haben den Nachteil, daß das magnetische Feld nicht gleichmäßig zur Achse der durchbohrten Polschuhe
verteilt ist. Durch die vorliegende Linse wird dieser Nachteil behoben.
Die Erfindung betrifft eine magnetische Linse für Elektronenmikroskope mit von Jochbögen getragenen
durchbohrten Polschuhen, bei der erfindungsgemäß drei oder mehr mit Erregerspulen versehene Jochbögen,
die radial gleichmäßig verteilt sind, die beiden durchbohrten sternförmigen Polschuhe tragen. Durch
diese Maßnahme wird der Vorteil erreicht, daß das magnetische Feld der Polschuhe sehr gleichmäßig
verläuft, so daß die Bildqualität dadurch verbessert wird. Außerdem hat diese Anordnung den Vorteil,
daß die einzelnen Erregerspulen nicht so stark belastet zu werden brauchen, als wenn nur eine oder zwei
Erregerspulen vorhanden sind. Die von Jochbögen getragenen Polschuhe können ferner vorteilhaft durch
ein nichtmagnetisches Material vakuumdicht miteinander verbunden oder von diesem umschlossen sein,
welches mit einer Einführöffnung für das Objekt versehen sein kann. Die Erregerspulen können dabei
vorteilhaft außerhalb der vakuumdichten Verbindung oder Ummantelung der Polschuhe liegen. Hierdurch
wird der Vorteil einer guten Wärmeleitung aus den Erregerspulen erreicht. Außerdem wird das Vakuum
nicht durch die Isolationsgase verschlechtert.
Vorteilhaft können die durchbohrten Polschuhe der magnetischen Linsen an den Polen mit einem Ausschliff
versehen sein, der sphärisch oder vorzugsweise kegelförmig ausgebildet ist. Die Kegelflächen können
dabei, im Mittelschnitt betrachtet, unter einem Winkel von 90° verlaufen. Die Bohrung der Polschuhe der
magnetischen Linse kann ferner, im Mittelschnitt betrachtet, sich bis zu einem Minimum nach den Polen
zu absatzweise oder vorzugsweise kontinuierlich verjüngen und sich dann wieder verbreitern. Die Verbreiterung
kann kegelförmig oder sphärisch gekrümmt sein. Durch diese Ausbildung der Polschuhe
wird ein optisch günstiges Feld erzielt, welches besonders kräftig ist. Der untere Polschuh kann dabei
noch eine Verbreiterung der Bohrung aufweisen, die sich gleichfalls optisch günstig auswirkt.
In der Zeichnung ist die Erfindung an zwei Ausführungsbeispielen schematisch näher erläutert, und
zwar zeigt die
Abb. 1 einen Horizontalschnitt durch eine magnetische Linse für Elektronenmikroskope mit drei Jochbögen,
die
Abb. 2 einen Horizontalschnitt durch eine magne-Magnetische
Linse
für Elektronenmikroskope
für Elektronenmikroskope
Anmelder:
Dr. Heinrich. Herbst,
Jena, Magnus-Poser-Str. 9
Dr. Heinrich Herbst, Jena,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
tische Linse für Elektronenmikroskope mit vier Jochbögen, die
Abb. 3 einen Vertikalschnitt durch die Vorrichtung nach Abb. 2 und
Abb. 4 einen Schnitt durch zwei Polschuhe.
In der Abb. 1 stellen die Teile 1, 2, 3 drei unter einen Winkel von je 120° angeordnete Jochbögen mit den drei Erregerspulen 4, 5, 6 dar, die die durchbohrten Polschuhe 7 mit der Durchbohrung 8 tragen. Der gestrichelt angedeutete Teil 9 stellt eine vakuumdichte Ummantelung der Polschuhe aus nichtmagnetischem Material dar, die im Bedarfsfall mit einer Einführöffnung für das Objekt versehen sein kann. Die Erregerspulen liegen dabei außerhalb der Ummantelung leicht zugänglich, so daß eine gute Kühlung erzielt wird.
In der Abb. 1 stellen die Teile 1, 2, 3 drei unter einen Winkel von je 120° angeordnete Jochbögen mit den drei Erregerspulen 4, 5, 6 dar, die die durchbohrten Polschuhe 7 mit der Durchbohrung 8 tragen. Der gestrichelt angedeutete Teil 9 stellt eine vakuumdichte Ummantelung der Polschuhe aus nichtmagnetischem Material dar, die im Bedarfsfall mit einer Einführöffnung für das Objekt versehen sein kann. Die Erregerspulen liegen dabei außerhalb der Ummantelung leicht zugänglich, so daß eine gute Kühlung erzielt wird.
Die Abb. 2 und 3 stellen eine magnetische Linse für Elektronenmikroskope dar mit vier Jochbögen ΙΟ,
11, 12, 13, die unter einem rechten Winkel zueinander
angeordnet sind und die vier Erregerspulen 14,15,16,
17 tragen. Die Teile IS und 19 stellen die beiden auswechselbaren
Polschuhe, vorzugsweise aus Weicheisen, dar, die durch einen Ring 20 aus nichtmagnetischem
Material, z. B. aus Messing oder noch besser aus einer aushärtbaren Leichtmetallegierung, insbesondere
Aluminiumlegierung, vakuumdicht verbunden bzw. ummantelt sind und die von den vier
Jochbögen getragen werden. In der Bohrung 21 und 22 verlaufen die abbildenden Elektronenstrahlen. Dadurch,
daß vier Erregerspulen vorhanden sind, braucht die einzelne Erregerspule nicht so hoch belastet
zu werden, als wenn nur eine oder zwei Erregerspulen vorhanden sind, d. h., die Strömwärme in
jeder Spule ist geringer. Bei Anwendung von drei, vier, fünf, sechs oder mehr Jochbögen verteilt sich
der Magnetfluß bedeutend gleichmäßiger über die beiden durchbohrten Polschuhe.
". "■ ;. 709 588/221
Die Abb. 4 stellt die Polschuhe 23 und 24 einer magnetischen Jochlinse eines Elektronenmikroskops
schematisch dar, die an ihren Polen mit einem kegelförmigen oder sphärischen Ausschliff 25 und 26 versehen
sind. Die Kegelflächen verlaufen, im Mittelpunkt betrachtet, dabei z. B. unter einem Winkel von
90°. Der Polschuh23 weist z.B. eine Bohrung27
von etwa 6 mm Durchmesser auf, die sich nach den Polen zu an der Stelle 28 auf etwa 2 mm verjüngt
und dann wieder z. B. kegelförmig oder sphärisch auf 6 mm verbreitert. Der untere Polschuh 24 hat gleichfalls
eine Bohrung 29 von etwa 6 mm, die sich nach den Polen zu an der Stelle 30 auf etwa 2 mm verjüngt
und alsdann gleichfalls kegelförmig oder sphärisch auf z. B. 6 mm erweitert. Die Bohrung 29
des unteren Polschuhes erweitert sich dann nach unten zu einer Bohrung 31 von etwa 10 mm lichter
Weite. Durch die vorgesehenen Kegelfiächen 25 und 26 wird erreicht, daß der Magnetfluß einen günstigeren
Austritt erhält und das Feld sich optisch auch besser verhält, als wenn es nur aus einer Spitze oder
rechtwinkligen Bohrung, wie das bisher üblich war, austritt.
Claims (8)
1. Magnetische Linse für Elektronenmikroskope mit von Jochbögen getragenen durchbohrten Polschuhen,
dadurch gekennzeichnet, daß drei oder mehr mit Erregerspulen versehene Jochbögen, die
radial gleichmäßig verteilt sind, die beiden durchbohrten sternförmigen Polschuhe tragen.
2. Magnetische Linse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die von den Jochbögen getragenen
Polschuhe durch ein nichtmagnetisches Material vakuumdicht miteinander verbunden
oder von diesem umschlossen sind, welches vorzugsweise mit einer Einführöffnung für das Objekt
versehen ist.
3. Magnetische Linse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Erregerspulen
außerhalb der vakuumdichten Verbindung oder Ummantelung der Polschuhe liegen.
4. Magnetische Linse, insbesondere nach Anspruch
1, dadurch gekennzeichnet, daß ihre durchbohrten Polschuhe an den Polen mit einem kegelförmigen
Ausschliff versehen sind.
5. Magnetische Linse nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kegelfiächen, im Mittelschnitt
betrachtet, unter einem Winkel von 90° verlaufen.
6. Magnetische Linse nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrung der Polsehuhe,
im Mittelschnitt betrachtet, sich bis zu eineni Minimum nach den Polen zu, vorzugsweise kontinuierlich,
verjüngt und sich dann wieder verbreitert.
7. Magnetische Linse nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbreiterung kegelförmig
oder sphärisch gekrümmt ist.
8. Magnetische Linse nach Anspruch 4, 5,6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß der untere
Polschuh am unteren Ende eine Bohrung aufweist, die im Durchmesser größer ist als die
Bohrung des oberen Polschuhes.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 709 588/221 7.57
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH5669D DE1012397B (de) | 1943-04-22 | 1943-04-22 | Magnetische Linse fuer Elektronenmikroskope |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH5669D DE1012397B (de) | 1943-04-22 | 1943-04-22 | Magnetische Linse fuer Elektronenmikroskope |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1012397B true DE1012397B (de) | 1957-07-18 |
Family
ID=7144451
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH5669D Pending DE1012397B (de) | 1943-04-22 | 1943-04-22 | Magnetische Linse fuer Elektronenmikroskope |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1012397B (de) |
-
1943
- 1943-04-22 DE DEH5669D patent/DE1012397B/de active Pending
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