DE10123733A1 - System aus einem Polyamid und einem 2,6-Diamonopyridin-Derivat und Verfahren zur Herstellung eines solchen Systems - Google Patents
System aus einem Polyamid und einem 2,6-Diamonopyridin-Derivat und Verfahren zur Herstellung eines solchen SystemsInfo
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Abstract
System aus DOLLAR A a) einem Polyamid, das ein an die Polymerkette chemisch gebundenes sterisch gehindertes Piperidin-Derivat enthält DOLLAR A und DOLLAR A b) einem 2,6-Diaminopyridin-Derivat.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein System aus
- a) einem Polyamid, das ein an die Polymerkette chemisch gebunde nes sterisch gehindertes Piperidin-Derivat enthält, und
- b) einem 2,6-Diaminopyridin-Derivat,
sowie ein Verfahren zur Herstellung eines solchen Systems.
Die Verwendung von Polymeren, insbesondere Polyamiden, zur Her
stellung von Fasern und Garnen und die Verwendung solcher Garne
zur Herstellung von Bodenbelägen, wie Teppichen, ist allgemein
bekannt, beispielsweise aus: Ullmann's Encyclopedia of Industrial
Chemistry, 5. Ed., Vol. A10, VCH Verlagsgesellschaft mbH,
Weinheim, Deutschland, 1987, Seite 567-579.
Die Bodenbeläge werden üblicherweise gefärbt, beispielsweise ein
farbig oder gemustert, eingesetzt. Die Einstellung eines Farbtons
erfolgt dabei zumeist durch eine Kombination mehrerer, wie zwei
oder drei, Farbstoffe.
Nachteilig an den bekannten Bodenbelägen ist, daß sie unter
Lichteinfluß und der durch das Licht bewirkten Erwärmung ver
schießen, während ein solches Verschießen an beispielsweise durch
Möbel beschatteten Stellen nicht auftritt. Unter Verschießen ver
steht man eine Farbänderung des Bodenbelags, die darauf zurückzu
führen ist, daß eine Farbkomponente einer Farbstoff-Kombination
durch den Lichteinfluß an Farbintensität stärker verliert als die
anderen Farbstoffe. Setzt man beispielsweise eine Farbstoff-Kom
bination aus einem roten, einem gelben und einem blauen Farbstoff
ein und verliert der rote Farbstoff unter dem Lichteinfluß stär
ker an Intensität als anderen Farbstoffe, so wird der Bodenbelag
allmählich grünstichig, da dann die Intensitäten des gelben und
blauen Farbstoffs gegenüber der Intensität des roten Farbstoffs
überwiegen.
Räumt man nun die auf dem Bodenbelag aufgestellten Möbel um, so
grenzen durch den Lichteinfluß verschossene Stellen des Bodenbe
lags an solche Stellen des Bödenbelags, die infolge der Beschattung
durch die Möbel nicht verschossen sind. Der Bodenbelag ist
somit anschließend unerwünschterweise optisch uneinheitlich.
Dieses Problem liegt nicht allein bei Bodenbelägen vor, sondern
bei jedem geometrischen Gebilde, wie Fasern, Flächengebilden oder
Formkörpern, vor.
Der vorliegenden Erfindung lag die Aufgabe zugrunde, Polyamide
zur Verfügung zu stellen, aus denen Fasern, Flächengebilde oder
Formkörper, insbesondere Garne hergestellt werden können, die die
genannten Nachteile nicht aufweisen, insbesondere nicht verschie
ßen, sowie Verfahren, die die Herstellung solcher Polyamide auf
technisch einfache und wirtschaftliche Weise ermöglichen.
Im Sinne der vorliegenden Erfindung wird dabei ein System als
nicht verschießend betrachtet, das in Form eines gefärbten Garns
oder Teppichs nach einer Bestrahlung gemäß DIN 75202 (Entwurf Mai
1996, Expositionsbedingung A gemäß Tabelle 2 dieser DIN) gegen
über einem unbestrahlten Garn oder Teppich mit der gleichen
Anfärbung keine für das menschliche Auge sichtbare Farbänderung
aufweist.
Demgemäß wurde das eingangs definierte System sowie ein Verfahren
zur Herstellung eines solchen Systems gefunden.
Erfindungsgemäß erhält man Komponente a) des Systems durch
Polymerisation mindestens eines zur Bildung eines Polyamids geei
gneten Monomers und eines sterisch gehinderten Piperidin-Deri
vats, das eine zur Amidbildung hinsichtlich der Polymerhauptkette
des Polyamids fähige funktionelle Gruppe aufweist.
Unter Polyamiden werden Homopolymere, Copolymere, Mischungen und
Pfropfungen von synthetischen langkettigen Polyamiden verstanden,
die als wesentlichen Bestandteil wiederkehrend Amid-Gruppen in
der Polymer-Hauptkette aufweisen. Beispiele solcher Polyamide
sind Nylon 6 (Polycaprolactam), Nylon 6,6 (Polyhexamethylenadip
amid), Nylon 4,6 (Polytetramethylenadipamid), Nylon 6,10 (Poly
hexamethylensebacamid), Nylon 7 (Polyenantholactam), Nylon 11
(Polyundecanolactam), Nylon 12 (Polydodecanolactam). Diese Poly
amide tragen bekanntermaßen den generischen Namen Nylon. Unter
Polyamiden werden auch die sogenannten Aramide verstanden (aroma
tische Polyamide), wie Poly-metaphenylen-isophthalamid (NOMEX®
Faser, US-A-3,287,324) oder Poly-paraphenylen-terephthalamid
(KEVLAR® Faser, US-A-3,671,542).
Die Herstellung von Polyamiden kann prinzipiell nach zwei Verfah
ren erfolgen.
Bei der Polymerisation aus Dicarbonsäuren und Diaminen, wie auch
bei der Polymerisation aus Aminosäuren oder deren Derivaten, wie
Aminocarbonsäurenitrilen, Aminocarbonsäureamiden, Aminocarbonsäu
reestern oder Aminocarbonsäuresalzen, reagieren die Amino- und
Carboxyl-Endgruppen der Ausgangsmonomere oder Ausgangsoligomere
miteinander unter Bildung einer Amid-Gruppe und Wasser. Das Was
ser kann anschließend von der Polymermasse entfernt werden. Bei
der Polymerisation aus Carbonsäureamiden reagieren die Amino- und
Amid-Endgruppen der Ausgangsmonomere oder Ausgangsoligomere mit
einander unter Bildung einer Amid-Gruppe und Ammoniak. Der Ammo
niak kann anschließend von der Polymermasse entfernt werden.
Diese Polymerisationsreaktion bezeichnet man üblicherweise als
Polykondensation.
Die Polymerisation aus Lactamen als Ausgangsmonomeren oder Aus
gangsoligomeren bezeichnet man üblicherweise als Polyaddition.
Solche Polyamide können nach an sich bekannten Verfahren, wie sie
beispielsweise in DE-A-14 95 198, DE-A-25 58 480, EP-A-129 196
oder in: Polymerization Processes, Interscience, New York, 1977,
S. 424-467, insbesondere S. 444-446, beschrieben sind, erhalten
werden aus Monomeren ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Lac
tamen, omega-Aminocarbonsäuren, omega-Aminocarbonsäurenitrilen,
omega-Aminocarbonsäureamiden, omega-Aminocarbonsäuresalze, omega-
Aminocarbonsäureester, äquimolaren Mischungen aus Diaminen und
Dicarbonsäuren, Dicarbonsäure/Diamin-Salzen, Dinitrilen und Di
aminen oder Gemischen solcher Monomere.
Als Monomere kommen
Monomere oder Oligomere eines C2- bis C20- vorzugsweise C2- bis C18-arylaliphatischen oder vorzugsweise aliphatischen Lactams, wie Enantholactam, Undecanolactam, Dodecanolactam oder Capro lactam,
Monomere oder Oligomere von C2- bis C20-, vorzugsweise C3- bis C18-Aminocarbonsäuren, wie 6-Aminocapronsäure, 11-Aminoundecan säure, sowie deren Dimere, Trimere, Tetramere, Pentamere oder Hexamere, sowie deren Salze, wie Alkalisalze, beispielsweise Lithium-, Natrium-, Kalium-Salze,
C2- bis C20-, vorzugsweise C3- bis C15-Aminocarbonsäure nitrilen, wie 6-Aminocapronitril, 11-Aminoundecansäurenitril, Monomere oder Oligomere von C2- bis C20-Aminosäuramiden, wie 6-Aminocapronsäureamid, 11-Aminoundecansäureamid sowie deren Di mere, Trimere, Tetramere, Pentamere oder Hexamere,
Ester, vorzugsweise C1-C4-Alkylester, wie Methyl-, Ethyl-, n-Pro pyl-, i-Propyl-, n-Butyl-, i-Butyl-, s-Butyl-ester, von C2- bis C20-, vorzugsweise C3- bis C18-Aminocarbonsäuren, wie 6-Amino capronsäureester, beispielsweise 6-Aminocapronsäuremethylester, 11-Aminoundecansäureester, beispielsweise 11-Aminoundecansäure methylester,
Monomere oder Oligomere eines C2- bis C20-, vorzugsweise C2- bis C12-Alkyldiamins, wie Tetramethylendiamin oder vorzugsweise Hexamethylendiamin,
mit einer C2- bis C20-, vorzugsweise C2- bis C14-aliphatischen Dicarbonsäure oder deren Mono- oder Dinitrile, wie Sebacinsäure, Dodecandisäure, Adipinsäure, Sebacinsäuredinitril, Decansäuredi nitril oder Adipodinitril,
sowie deren Dimere, Trimere, Tetramere, Pentamere oder Hexamere,
Monomere oder Oligomere eines C2- bis C20-, vorzugsweise C2- bis C12-Alkyldiamins, wie Tetramethylendiamin oder vorzugsweise Hexamethylendiamin,
mit einer C8- bis C20-, vorzugsweise C8- bis C12-aromatischen Dicarbonsäure oder deren Derivate, beispielsweise Chloride, wie 2,6-Naphthalindicarbonsäure, vorzugsweise Isophthalsäure oder Terephthalsäure,
sowie deren Dimere, Trimere, Tetramere, Pentamere oder Hexamere,
Monomere oder Oligomere eines C2- bis C20-, vorzugsweise C2- bis C12-Alkyldiamins, wie Tetramethylendiamin oder vorzugsweise Hexamethylendiamin,
mit einer C9- bis C20-, vorzugsweise C9- bis C18-arylaliphati schen Dicarbonsäure oder deren Derivate, beispielsweise Chloride, wie o-, m- oder p-Phenylendiessigsäure,
sowie deren Dimere, Trimere, Tetramere, Pentamere oder Hexamere, Monomere oder Oligomere eines C6- bis C20-, vorzugsweise C6- bis C10-aromatischen Diamins, wie m- oder p-Phenylendiamin, mit einer C2- bis C20-, vorzugsweise C2- bis C14-aliphatischen Dicarbonsäure oder deren Mono- oder Dinitrile, wie Sebacinsäure, Dodecandisäure, Adipinsäure, Sebacinsäuredinitril, Decansäuredi nitril oder Adipodinitril,
sowie deren Dimere, Trimere, Tetramere, Pentamere oder Hexamere, Monomere oder Oligomere eines C6- bis C20- vorzugsweise C6- bis C10-aromatischen Diamins, wie m- oder p-Phenylendiamin,
mit einer C8- bis C20-, vorzugsweise C8- bis C12-aromatischen Dicarbonsäure oder deren Derivate, beispielsweise Chloride, wie 2,6-Naphthalindicarbonsäure, vorzugsweise Isophthalsäure oder Terephthalsäure,
sowie deren Dimere, Trimere, Tetramere, Pentamere oder Hexamere, Monomere oder Oligomere eines C6- bis C20- vorzugsweise C6- bis C10-aromatischen Diamins, wie m- oder p-Phenylendiamin,
mit einer C9- bis C20-, vorzugsweise C9- bis C18-arylaliphati schen Dicarbonsäure oder deren Derivate, beispielsweise Chloride, wie o-, m- oder p-Phenylendiessigsäure,
sowie deren Dimere, Trimere, Tetramere, Pentamere oder Hexamere, Monomere oder Oligomere eines C7- bis C20-, vorzugsweise C8- bis C18-arylaliphatischen Diamins, wie m- oder p-Xylylendiamin, mit einer C2- bis C20-, vorzugsweise C2- bis C14-aliphatischen Dicarbonsäure oder deren Mono- oder Dinitrile, wie Sebacinsäure, Dodecandisäure, Adipinsäure, Sebacinsäuredinitril, Decansäuredi nitril oder Adipodinitril,
sowie deren Dimere, Trimere, Tetramere, Pentamere oder Hexamere, Monomere oder Oligomere eines C7- bis C20-, vorzugsweise C8- bis C18-arylaliphatischen Diamins, wie m- oder p-Xylylendiamin, mit einer C6- bis C20-, vorzugsweise C6- bis C10-aromatischen Dicarbonsäure oder deren Derivate, beispielsweise Chloride, wie 2,6-Naphthalindicarbonsäure, vorzugsweise Isophthalsäure oder Terephthalsäure,
sowie deren Dimere, Trimere, Tetramere, Pentamere oder Hexamere, Monomere oder Oligomere eines C7- bis C20-, vorzugsweise C8- bis C18-arylaliphatischen Diamins, wie m- oder p-Xylylendiamin, mit einer C9- bis C20-, vorzugsweise C9- bis C18-arylaliphati schen Dicarbonsäure oder deren Derivate, beispielsweise Chloride, wie o-, m- oder p-Phenylendiessigsäure,
sowie deren Dimere, Trimere, Tetramere, Pentamere oder Hexamere, sowie Homopolymere, Copolymere, Mischungen und Pfropfungen sol cher Ausgangsmonomere oder Ausgangsoligomere in Betracht.
Monomere oder Oligomere eines C2- bis C20- vorzugsweise C2- bis C18-arylaliphatischen oder vorzugsweise aliphatischen Lactams, wie Enantholactam, Undecanolactam, Dodecanolactam oder Capro lactam,
Monomere oder Oligomere von C2- bis C20-, vorzugsweise C3- bis C18-Aminocarbonsäuren, wie 6-Aminocapronsäure, 11-Aminoundecan säure, sowie deren Dimere, Trimere, Tetramere, Pentamere oder Hexamere, sowie deren Salze, wie Alkalisalze, beispielsweise Lithium-, Natrium-, Kalium-Salze,
C2- bis C20-, vorzugsweise C3- bis C15-Aminocarbonsäure nitrilen, wie 6-Aminocapronitril, 11-Aminoundecansäurenitril, Monomere oder Oligomere von C2- bis C20-Aminosäuramiden, wie 6-Aminocapronsäureamid, 11-Aminoundecansäureamid sowie deren Di mere, Trimere, Tetramere, Pentamere oder Hexamere,
Ester, vorzugsweise C1-C4-Alkylester, wie Methyl-, Ethyl-, n-Pro pyl-, i-Propyl-, n-Butyl-, i-Butyl-, s-Butyl-ester, von C2- bis C20-, vorzugsweise C3- bis C18-Aminocarbonsäuren, wie 6-Amino capronsäureester, beispielsweise 6-Aminocapronsäuremethylester, 11-Aminoundecansäureester, beispielsweise 11-Aminoundecansäure methylester,
Monomere oder Oligomere eines C2- bis C20-, vorzugsweise C2- bis C12-Alkyldiamins, wie Tetramethylendiamin oder vorzugsweise Hexamethylendiamin,
mit einer C2- bis C20-, vorzugsweise C2- bis C14-aliphatischen Dicarbonsäure oder deren Mono- oder Dinitrile, wie Sebacinsäure, Dodecandisäure, Adipinsäure, Sebacinsäuredinitril, Decansäuredi nitril oder Adipodinitril,
sowie deren Dimere, Trimere, Tetramere, Pentamere oder Hexamere,
Monomere oder Oligomere eines C2- bis C20-, vorzugsweise C2- bis C12-Alkyldiamins, wie Tetramethylendiamin oder vorzugsweise Hexamethylendiamin,
mit einer C8- bis C20-, vorzugsweise C8- bis C12-aromatischen Dicarbonsäure oder deren Derivate, beispielsweise Chloride, wie 2,6-Naphthalindicarbonsäure, vorzugsweise Isophthalsäure oder Terephthalsäure,
sowie deren Dimere, Trimere, Tetramere, Pentamere oder Hexamere,
Monomere oder Oligomere eines C2- bis C20-, vorzugsweise C2- bis C12-Alkyldiamins, wie Tetramethylendiamin oder vorzugsweise Hexamethylendiamin,
mit einer C9- bis C20-, vorzugsweise C9- bis C18-arylaliphati schen Dicarbonsäure oder deren Derivate, beispielsweise Chloride, wie o-, m- oder p-Phenylendiessigsäure,
sowie deren Dimere, Trimere, Tetramere, Pentamere oder Hexamere, Monomere oder Oligomere eines C6- bis C20-, vorzugsweise C6- bis C10-aromatischen Diamins, wie m- oder p-Phenylendiamin, mit einer C2- bis C20-, vorzugsweise C2- bis C14-aliphatischen Dicarbonsäure oder deren Mono- oder Dinitrile, wie Sebacinsäure, Dodecandisäure, Adipinsäure, Sebacinsäuredinitril, Decansäuredi nitril oder Adipodinitril,
sowie deren Dimere, Trimere, Tetramere, Pentamere oder Hexamere, Monomere oder Oligomere eines C6- bis C20- vorzugsweise C6- bis C10-aromatischen Diamins, wie m- oder p-Phenylendiamin,
mit einer C8- bis C20-, vorzugsweise C8- bis C12-aromatischen Dicarbonsäure oder deren Derivate, beispielsweise Chloride, wie 2,6-Naphthalindicarbonsäure, vorzugsweise Isophthalsäure oder Terephthalsäure,
sowie deren Dimere, Trimere, Tetramere, Pentamere oder Hexamere, Monomere oder Oligomere eines C6- bis C20- vorzugsweise C6- bis C10-aromatischen Diamins, wie m- oder p-Phenylendiamin,
mit einer C9- bis C20-, vorzugsweise C9- bis C18-arylaliphati schen Dicarbonsäure oder deren Derivate, beispielsweise Chloride, wie o-, m- oder p-Phenylendiessigsäure,
sowie deren Dimere, Trimere, Tetramere, Pentamere oder Hexamere, Monomere oder Oligomere eines C7- bis C20-, vorzugsweise C8- bis C18-arylaliphatischen Diamins, wie m- oder p-Xylylendiamin, mit einer C2- bis C20-, vorzugsweise C2- bis C14-aliphatischen Dicarbonsäure oder deren Mono- oder Dinitrile, wie Sebacinsäure, Dodecandisäure, Adipinsäure, Sebacinsäuredinitril, Decansäuredi nitril oder Adipodinitril,
sowie deren Dimere, Trimere, Tetramere, Pentamere oder Hexamere, Monomere oder Oligomere eines C7- bis C20-, vorzugsweise C8- bis C18-arylaliphatischen Diamins, wie m- oder p-Xylylendiamin, mit einer C6- bis C20-, vorzugsweise C6- bis C10-aromatischen Dicarbonsäure oder deren Derivate, beispielsweise Chloride, wie 2,6-Naphthalindicarbonsäure, vorzugsweise Isophthalsäure oder Terephthalsäure,
sowie deren Dimere, Trimere, Tetramere, Pentamere oder Hexamere, Monomere oder Oligomere eines C7- bis C20-, vorzugsweise C8- bis C18-arylaliphatischen Diamins, wie m- oder p-Xylylendiamin, mit einer C9- bis C20-, vorzugsweise C9- bis C18-arylaliphati schen Dicarbonsäure oder deren Derivate, beispielsweise Chloride, wie o-, m- oder p-Phenylendiessigsäure,
sowie deren Dimere, Trimere, Tetramere, Pentamere oder Hexamere, sowie Homopolymere, Copolymere, Mischungen und Pfropfungen sol cher Ausgangsmonomere oder Ausgangsoligomere in Betracht.
In einer bevorzugten Ausführungsform setzt man als Lactam Capro
lactam, als Diamin Tetramethylendiamin, Hexamethylendiamin oder
deren Gemische und als Dicarbonsäure Adipinsäure, Sebacinsäure,
Dodecandisäure, Terephthalsäure, Isophthalsäure oder deren Gemi
sche ein. Besonders bevorzugt ist als Lactam Caprolactam, als
Diamin Hexamethylendiamin und als Dicarbonsäure Adipinsäure oder
Terephthalsäure oder deren Gemische.
Besonders bevorzugt sind dabei solche Ausgangsmonomere oder Aus
gangsoligomere, die bei der Polymerisation zu den Polyamiden
Nylon 6, Nylon 6,6, Nylon 4,6, Nylon 6,10, Nylon 6,12, Nylon 7,
Nylon 11, Nylon 12 oder den Aramiden Poly-metaphenylen-isophthalamid
oder Poly-paraphenylen-terephthalamid, insbesondere zu Nylon
6 oder Nylon 66, führen.
In einer bevorzugten Ausführungsform kann man bei der Herstellung
der Polyamide mit einem oder mehreren Kettenreglern einsetzen.
Als Kettenregler kommen vorteilhaft Verbindungen in Betracht, die
eine oder mehrere, wie zwei, drei oder vier, im Falle von Syste
men in Form von Fasern bevorzugt zwei, bei der Polyamidbildung
reaktive Amino-Gruppen oder eine oder mehrere, wie zwei, drei
oder vier, im Falle von Systemen in Form von Fasern bevorzugt
zwei. bei der Polyamidbildung reaktive Carboxyl-Gruppen auf
weisen.
Im ersten Fall erhält man Polyamide, bei denen die zur Herstel
lung des Polyamids eingesetzten Monomeren eine höhere Zahl an zur
Bildung der Polymerkette eingesetzten Amin-Gruppen oder deren
Äquivalente als zur Bildung der Polymerkette eingesetzte Carbon
säure-Gruppen oder deren Äquivalente aufweisen.
Im zweiten Fall erhält man Polyamide, bei denen die zur Herstel
lung des Polyamids eingesetzten Monomeren eine höhere Zahl an zur
Bildung der Polymerkette eingesetzten Carbonsäure-Gruppen oder
deren Äquivalente als zur Bildung der Polymerkette eingesetzte
Amin-Gruppen oder deren Äquivalente aufweisen.
Als Kettenregler können vorteilhaft Monocarbonsäuren, wie Alkan
carbonsäuren, beispielsweise Essigsäure, Proprionsäure, wie
Benzol- oder Naphthalinmonocarbonsäure, beispielsweise Benzoe
säure, Dicarbonsäuren, wie C4-C10-Alkandicarbonsäure, beispiels
weise Adipinsäure, Azelainsäure, Sebacinsäure, Dodecandisäure,
C5-C8-Cycloalkandicarbonsäuren, beispielsweise Cyclo
hexan-1,4-dicarbonsäure, Benzol- oder Naphthalindicarbonsäure,
beispielsweise Terephthalsäure, Isophthalsäure,
Naphthalin-2,6-dicarbonsäure, C2- bis C20-, vorzugsweise C2-
bis C12-Alkylamine, wie Cyclohexylamin, C6- bis C20-, vorzugs
weise C6- bis C10-aromatische Monoamine, wie Anilin, oder C7-
bis C20-, vorzugsweise C8- bis C18-arylaliphatische Monoamine,
wie Benzylamin, Diamine, wie C4-C10-Alkandiamine, beispielsweise
Hexamethylendiamin eingesetzt werden.
Die Kettenregler können unsubstituiert oder substituiert sein,
beispielsweise durch aliphatische Gruppen, vorzugsweise
C1-C8-Alkylgruppen, wie Methyl, Ethyl, i-Propyl, n-Propyl, n-Bu
tyl, i-Butyl, s-Butyl, n-Pentyl, n-Hexyl, n-Heptyl, n-Octyl,
2-Ethyl-hexyl, OH, =O, C1-C8-Alkoxy, COOH, C2-C6-Carbalkoxy,
C1-C10-Acyloxy, oder C1-C8-Alkylamino, Sulfonsäure oder deren
Salze, wie Alkali- oder Erdalkalisalze, Cyano, oder Halogene, wie
Fluor, Chlor, Brom. Beispiele für substituierte Kettenregler sind
Sulfoisophthalsäure, deren Alkali- oder Erdalkalisalze, wie
Lithium-, Natrium oder Kalium-Salze, Sulfoisophthalsäureester,
beispielsweise mit C1-C16-Alkanolen, oder Sufoisophthalsäuremono-
oder diamide, insbesondere mit zur Bildung von Polyamiden geei
gneten, mindestens eine Amingruppe tragenden Monomeren, wie He
xamtehylendiamin oder 6-Aminoicapronsäure.
Vorteilhaft kann man einen Kettenregler in Mengen von mindestens
0,01 Mol-%, vorzugsweise mindestens 0,05 Mol-%, insbesondere min
destens 0,2 Mol-%, bezogen auf 1 Mol Säureamidgruppen des Poly
amids, einsetzen.
Vorteilhaft kann man einen Kettenregler in Mengen von höchstens
1,0 Mol-%, vorzugsweise höchstens 0,6 Mol-%, insbesondere höch
stens 0,5 Mol-%, bezogen auf 1 Mol Säureamidgruppen des Poly
amids, einsetzen.
Erfindungsgemäß enthält das Polyamid gemäß Komponente a) ein an
die Polymerkette chemisch gebundenes sterisch gehindertes Piperi
din-Derivat. Das Polyamid kann dabei als sterisch gehindertes Pi
peridin-Derivat auch Gemische solcher sterisch gehinderter Pipe
ridin-Derivat enthalten.
Bevorzugt kommen als sterisch gehindertes Piperidin-Derivate sol
che der Formel
wobei
R1 für eine funktionelle Gruppe steht, die zur Amidbildung ge genüber der Polymerkette des Polyamids fähig ist, vorzugsweise eine Gruppe -(NH)R5, wobei R5 für Wasserstoff oder C1-C8-Alkyl steht, oder eine Carboxylgruppe oder ein Carboxylderivat oder eine Gruppe -(CH2)x(NH)R5, wobei X für 1 bis 6 steht und R5 für Wasserstoff oder C1-C8-Alkyl steht, oder eine Gruppe -(CH2)yCOOH, wobei Y für 1 bis 6 steht, oder ein -(CH2)yCOOH Säurederivat, wobei Y für 1 bis 6 steht, insbesondere für eine Gruppe -NH2 steht,
R2 für eine Alkylgruppe steht, vorzugsweise eine C1-C4-Alkyl gruppe, wie Methyl, Ethyl, n-Propyl, i-Propyl, n-Butyl, i-Bu tyl, s-Butyl, s-Butyl, insbesondere eine Methylgruppe,
R3 für Wasserstoff, C1-C4-Alkyl oder O-R4 steht, wobei R4 für Wasserstoff oder C1-C7 Alkyl steht, insbesondere R3 für Wasserstoff steht,
in Betracht.
R1 für eine funktionelle Gruppe steht, die zur Amidbildung ge genüber der Polymerkette des Polyamids fähig ist, vorzugsweise eine Gruppe -(NH)R5, wobei R5 für Wasserstoff oder C1-C8-Alkyl steht, oder eine Carboxylgruppe oder ein Carboxylderivat oder eine Gruppe -(CH2)x(NH)R5, wobei X für 1 bis 6 steht und R5 für Wasserstoff oder C1-C8-Alkyl steht, oder eine Gruppe -(CH2)yCOOH, wobei Y für 1 bis 6 steht, oder ein -(CH2)yCOOH Säurederivat, wobei Y für 1 bis 6 steht, insbesondere für eine Gruppe -NH2 steht,
R2 für eine Alkylgruppe steht, vorzugsweise eine C1-C4-Alkyl gruppe, wie Methyl, Ethyl, n-Propyl, i-Propyl, n-Butyl, i-Bu tyl, s-Butyl, s-Butyl, insbesondere eine Methylgruppe,
R3 für Wasserstoff, C1-C4-Alkyl oder O-R4 steht, wobei R4 für Wasserstoff oder C1-C7 Alkyl steht, insbesondere R3 für Wasserstoff steht,
in Betracht.
In solchen Verbindungen reagieren üblicherweise die tertiären,
insbesondere sekundären Aminogruppen der Piperidin-Ringsysteme
dabei wegen sterischer Hinderung nicht.
Besonders bevorzugt als sterisch gehindertes Piperidin-Derivat
ist 4-Amino-2,2,6,6-Tetramethylpiperidin.
Vorteilhaft kann man das sterisch gehinderte Piperidin-Derivat in
Mengen von mindestens 0,01 Mol-%, vorzugsweise mindestens 0,05 Mol-%,
insbesondere mindestens 0,1 Mol-%, bezogen auf 1 Mol Säu
reamidgruppen des Polyamids, einsetzen.
Vorteilhaft kann man Verbindung (II) in Mengen von höchstens 0,8 Mol-%,
vorzugsweise höchstens 0,6 Mol-%, insbesondere höchstens
0,4 Mol-%, bezogen auf 1 Mol Säureamidgruppen des Polyamids, ein
setzen.
In einer bevorzugten Ausgestaltung wird die Polymerisation bzw.
Polykondensation nach dem erfindungsgemäßen Verfahren in Gegen
wart mindestens eines Pigments durchgeführt. Bevorzugte Pigmente
sind Titandioxid, wobei Titandioxid vorzugsweise in der Anatas-
Modifikation vorliegt, oder farbgebende Verbindungen anorgani
scher oder organischer Natur. Die Pigmente werden vorzugsweise in
einer Menge von 0 bis 5 Gewichtsteile, insbesondere 0,02 bis 2
Gewichtsteile, jeweils bezogen auf 100 Gewichtsteile Polyamid,
zugegeben. Die Pigmente können dem Reaktor mit den Ausgangs
stoffen oder getrennt davon zugeführt werden.
Vorteilhaft als Komponente a) einsetzbare Polyamide, die ein an
die Polymerkette chemisch gebundenes sterisch gehindertes Piperi
din-Derivat enthalten, sowie Verfahren zur Herstellung solcher
Polyamide sind beispielsweise in WO 95/28443, WO 97/05189,
WO 98/50610, WO 99/46323, WO 99/48949, EP-A-822 275, EP-A-843 696
und den deutschen Anmeldungen 100 30 515.6, 100 30 512.1 und
100 58 291.5 beschrieben.
Erfindungsgemäß versetzt man Komponente a) mit einem 2,6-Diamino
pyridin-Derivat als Komponente b).
Vorteilhaft kommt als Komponente b) ein 2,6-Diaminopyridin-Deri
vat der Formel
in Betracht.
R11, R13 können unabhängig voneinander Wasserstoff oder eine
aliphatische Gruppe, cycloaliphatische Gruppe, aromatisch-alipha
tische Gruppe, oder aromatische Gruppe sein.
Als aliphatische Gruppe kommt vorteilhaft eine C1-C8-Alkylgruppe,
wie Methyl, Ethyl, i-Propyl, n-Propyl, n-Butyl, i-Butyl, s-Butyl,
n-Pentyl, n-Hexyl, n-Heptyl, n-Octyl, 2-Ethyl-hexyl in Betracht.
Diese Gruppe kann unsubstituiert oder substituiert sein,
beispielsweise durch Halogen, OH, =O, C1-C8-Alkoxy, COOH,
C2-C6-Carbalkoxy, C1-C10-Acyloxy, oder C1-C8-Alkylamino, oder un
terbrochen sein durch Heteroatome, wie Sauerstoff, Stickstoff
oder Schwefel.
Als cycloaliphatische Gruppe kommt vorteilhaft Cyclopentyl,
Cyclohexyl Cycloheptyl, Cylooctyl in Betracht. Diese Gruppe kann
unsubstituiert oder substituiert sein, beispielsweise durch Halo
gen, OH, =O, C1-C8-Alkoxy, COOH, C2-C6-Carbalkoxy, C1-C10-Acyloxy,
oder C1-C8-Alkylamino, oder unterbrochen sein durch Heteroatome,
wie Sauerstoff, Stickstoff oder Schwefel.
Als aromatisch-aliphatische Gruppe kommt vorteilhaft eine
C1-C8-Alkylgruppe, wie Methyl, Ethyl, i-Propyl, n-Propyl, n-Butyl,
i-Butyl, s-Butyl, n-Pentyl, n-Hexyl, n-Heptyl, n-Octyl, 2-Ethyl
hexyl in Betracht, die eine aromatische Gruppe trägt. Im Sinne
der vorliegenden Erfindung wird unter einer aromatischen Gruppe
ein vollkonjugiertes Cyclopolyen mit (4n + 2) pi-Elektronen, mit
n eine natürliche Zahl einschließlich null, wie 0, 1, 2, oder 3,
verstanden. Das Cyclopolyen kann dabei aus einem reinen Kohlen
stoffgerüst aufgebaut sein oder ein oder mehrere, wie 2, 3 oder 4
Heteroatome, beispielsweise Sauerstoff, Stickstoff oder Schwefel,
beinhalten. Die aromatischen Gruppen können unsubstituiert oder
substituiert sein, beispielsweise durch aliphatische Gruppen,
vorzugsweise C1-C8-Alkylgruppen, wie Methyl, Ethyl, i-Propyl, n-
Propyl, n-Butyl, i-Butyl, s-Butyl, n-Pentyl, n-Hexyl, n-Heptyl,
n-Octyl, 2-Ethyl-hexyl, OH, =O, C1-C8-Alkoxy, COOH, C2-C6-Carbal
koxy, C1-C10-Acyloxy, oder C1-C8-Alkylamino, Sulfonsäure oder
deren Salze, wie Alkali- oder Erdalkalisalze, Cyano, Halogene,
wie Fluor, Chlor, Brom, oder eine weitere aromatische Gruppe.
Vorteilhafte Beispiele für ein Grundgerüst einer aromatischen
Gruppe sind Benzol, Naphthalin, Diphenyl, Azobenzol, Thiophen,
Benzthiazol, Benzisothiazol, Isothiazol, Thiazol, Thiadiazol,
Triazol, Benztriazol, Indazol, Pyrazol und Anthrachinon.
Als aromatische Gruppe kommt vorteilhaft ein vollkonjugiertes Cy
clopolyen mit (4n + 2) pi-Elektronen, mit n eine natürliche Zahl
einschließlich null, wie 0, 1, 2, oder 3, in Betracht. Das Cyclo
polyen kann dabei aus einem reinen Kohlenstoffgerüst aufgebaut
sein oder ein oder mehrere, wie 2, 3 oder 4 Heteroatome,
beispielsweise Sauerstoff, Stickstoff oder Schwefel, beinhalten.
Die aromatischen Gruppen können unsubstituiert oder substituiert
sein, beispielsweise durch beispielsweise durch aliphatische
Gruppen, vorzugsweise C1-C8-Alkylgruppen, wie Methyl, Ethyl, i-
Propyl, n-Propyl, n-Butyl, i-Butyl, s-Butyl, n-Pentyl, n-Hexyl,
n-Heptyl, n-Octyl, 2-Ethyl-hexyl, OH, =O, C1-C8-Alkoxy, COOH,
C2-C6-Carbalkoxy, C1-C10-Acyloxy, oder C1-C8-Alkylamino, Sulfon
säure oder deren Salze, wie Alkali- oder Erdalkalisalze, Cyano,
Halogene, wie Fluor, Chlor, Brom, oder eine weitere aromatische
Gruppe. Vorteilhafte Beispiele für ein Grundgerüst einer aromati
schen Gruppe sind Benzol, Naphthalin, Diphenyl, Azobenzol, Thio
phen, Benzthiazol, Benzisothiazol, Isothiazol, Thiazol,
Thiadiazol, Triazol, Benztriazol, Indazol, Pyrazol und Anthra
chinon.
R12, R14 können unabhängig voneinander Wasserstoff oder eine
aliphatische Gruppe, cycloaliphatische Gruppe, aromatisch-alipha
tische Gruppe, oder aromatische Gruppe sein. Bevorzugt können R2,
R4 unabhängig voneinander eine aliphatische Gruppe, cycloali
phatische Gruppe, aromatisch-aliphatische Gruppe, oder aromati
sche Gruppe sein.
Als aliphatische Gruppe kommt vorteilhaft eine C1-C8-Alkylgruppe,
wie Methyl, Ethyl, i-Propyl, n-Propyl, n-Butyl, i-Butyl, s-Butyl,
n-Pentyl, n-Hexyl, n-Heptyl, n-Octyl, 2-Ethyl-hexyl in Betracht.
Diese Gruppe kann unsubstituiert oder substituiert sein,
beispielsweise durch Halogen, OH, =O, C1-C8-Alkoxy, COOH,
C2-C6-Carbalkoxy, C1-C10-Acyloxy, oder C1-C8-Alkylamino, oder un
terbrochen sein durch Heteroatome, wie Sauerstoff, Stickstoff
oder Schwefel.
Als cycloaliphatische Gruppe kommt vorteilhaft Cyclopentyl,
Cyclohexyl Cycloheptyl, Cylooctyl in Betracht. Diese Gruppe kann
unsubstituiert oder substituiert sein, beispielsweise durch Halo
gen, OH, =O, C1-C8-Alkoxy, COOH, C2-C6-Carbalkoxy, C1-C10-Acyloxy,
oder C1-C8-Alkylamino, oder unterbrochen sein durch Heteroatome,
wie Sauerstoff, Stickstoff oder Schwefel.
Als aromatisch-aliphatische Gruppe kommt vorteilhaft eine
C1-C8-Alkylgruppe, wie Methyl, Ethyl, i-Propyl, n-Propyl, n-Butyl,
i-Butyl, s-Butyl, n-Pentyl, n-Hexyl, n-Heptyl, n-Octyl, 2-Ethyl
hexyl in Betracht, die eine aromatische Gruppe trägt. Als aroma
tische Gruppe kann ein vollkonjugiertes Cyclopolyen mit (4n + 2)
pi-Elektronen, mit n eine natürliche Zahl einschließlich null,
wie 0, 1, 2, oder 3, eingesetzt werden. Das Cyclopolyen kann da
bei aus einem reinen Kohlenstoffgerüst aufgebaut sein oder ein
oder mehrere, wie 2, 3 oder 4 Heteroatome, beispielsweise Sauer
stoff, Stickstoff oder Schwefel, beinhalten. Die aromatischen
Gruppen können unsubstituiert oder substituiert sein, beispiels
weise durch beispielsweise durch aliphatische Gruppen, vorzugs
weise C1-C8-Alkylgruppen, wie Methyl, Ethyl, i-Propyl, n-Propyl,
n-Butyl, i-Butyl, s-Butyl, n-Pentyl, n-Hexyl, n-Heptyl, n-Octyl,
2-Ethyl-hexyl, OH, =O, C1-C8-Alkoxy, COOH, C2-C6-Carbalkoxy,
C1-C10-Acyloxy, oder C1-C8-Alkylamino, Sulfonsäure oder deren
Salze, wie Alkali- oder Erdalkalisalze, Cyano, Halogene, wie
Fluor, Chlor, Brom, oder eine weitere aromatische Gruppe, die ih
rerseits unsubstituiert oder substituiert sein kann, beispiels
weise durch beispielsweise durch aliphatische Gruppen, vorzugs
weise C1-C8-Alkylgruppen, wie Methyl, Ethyl, i-Propyl, n-Propyl,
n-Butyl, i-Butyl, s-Butyl, n-Pentyl, n-Hexyl, n-Heptyl, n-Octyl,
2-Ethyl-hexyl, OH, =O, C1-C8-Alkoxy, COOH, C2-C6-Carbalkoxy,
C1-C10-Acyloxy, oder C1-C8-Alkyolamino, Sulfonsäure oder deren
Salze, wie Alkali- oder Erdalkalisalze, Cyano, Halogene, wie
Fluor, Chlor, Brom. Vorteilhafte Beispiele für ein Grundgerüst
einer aromatischen Gruppe sind Benzol, Naphthalin, Diphenyl, Azo
benzol, Thiophen, Benzthiazol, Benzisothiazol, Isothiazol,
Thiazol, Thiadiazol, Triazol, Benztriazol, Indazol, Pyrazol und
Anthrachinon.
Als aromatische Gruppe kommt vorteilhaft ein vollkonjugiertes Cy
clopolyen mit (4n + 2) pi-Elektronen, mit n eine natürliche Zahl
einschließlich null, wie 0, 1, 2, oder 3, in Betracht. Das Cyclo
polyen kann dabei aus einem reinen Kohlenstoffgerüst aufgebaut
sein oder ein oder mehrere, wie 2, 3 oder 4 Heteroatome,
beispielsweise Sauerstoff, Stickstoff oder Schwefel, beinhalten.
Die aromatischen Gruppen können unsubstituiert oder substituiert
sein, beispielsweise durch beispielsweise durch aliphatische
Gruppen, vorzugsweise C1-C8-Alkylgruppen, wie Methyl, Ethyl, i-
Propyl, n-Propyl, n-Butyl, i-Butyl, s-Butyl, n-Pentyl, n-Hexyl,
n-Heptyl, n-Octyl, 2-Ethyl-hexyl, OH, =O, C1-C8-Alkoxy, COOH,
C2-C6-Carbalkoxy, C1-C10-Acyloxy, oder C1-C8-Alkylamino, Sulfon
säure oder deren Salze, wie Alkali- oder Erdalkalisalze, Cyano,
Halogene, wie Fluor, Chlor, Brom, oder eine weitere aromatische
Gruppe, die ihrerseits unsubstituiert oder substituiert sein
kann, beispielsweise durch beispielsweise durch aliphatische
Gruppen, vorzugsweise C1-C8-Alkylgruppen, wie Methyl, Ethyl, i-
Propyl, n-Propyl, n-Butyl, i-Butyl, s-Butyl, n-Pentyl, n-Hexyl,
n-Heptyl, n-Octyl, 2-Ethyl-hexyl, OH, =O, C1-C8-Alkoxy, COOH,
C2-C6-Carbalkoxy, C1-C10-Acyloxy, oder C1-C8-Alkyolamino, Sulfon
säure oder deren Salze, wie Alkali- oder Erdalkalisalze, Cyano,
Halogene, wie Fluor, Chlor, Brom. Vorteilhafte Beispiele für ein
Grundgerüst einer aromatischen Gruppe sind Benzol, Naphthalin,
Diphenyl, Azobenzol, Thiophen, Benzthiazol, Benzisothiazol, Iso
thiazol, Thiazol, Thiadiazol, Triazol, Benztriazol, Indazol,
Pyrazol und Anthrachinon.
Die Reste R11 und R12 oder R13 und R14 können mit dem jeweiligen
Stickstoff ein Ringsystem bilden, wie Pyrrolidin, Piperidin,
Morpholin oder (N-Alkyl)-piperazin, wie N-Methyl-piperazin.
In einer bevorzugten Ausführungsform kommen als Reste R11 und R13
Wasserstoff und als Reste R12 und R14 unabhängig voneinander
2-Hydroxyethyl, 3-Hydroxy-n-propyl, 2-Methoxy-ethyl, 3-Methoxy-n-
propyl, 2-Phenyl-ethyl, 2-(p-Phenylsulfonsäure)-ethyl, 2-(p-Phe
nyl-Natrium-sulfonat)-ethyl, Phenyl in Betracht.
Als Rest X kommt vorteilhaft eine Cyano-, Carbonamid- oder
Carbonestergruppe in Betracht.
Die Carbonamid- oder Carbonestergruppe kann unsubstituiert oder
substituiert sein, beispielsweise durch eine aliphatische Gruppe,
cycloaliphatische Gruppe, aromatisch-aliphatische Gruppe oder
aromatische Gruppe.
Als aliphatische Gruppe kommt vorteilhaft eine C1-C8-Alkylgruppe,
wie Methyl, Ethyl, i-Propyl, n-Propyl, n-Butyl, i-Butyl, s-Butyl,
n-Pentyl, n-Hexyl, n-Heptyl, n-Octyl, 2-Ethyl-hexyl in Betracht.
Diese Gruppe kann unsubstituiert oder substituiert sein,
beispielsweise durch Halogen, OH, =O, C1-C8-Alkoxy, COOH,
C2-C6-Carbalkoxy, C1-C10-Acyloxy, oder C1-C8-Alkylamino, oder un
terbrochen sein durch Heteroatome, wie Sauerstoff, Stickstoff
oder Schwefel.
Als cycloaliphatische Gruppe kommt vorteilhaft Cyclopentyl,
Cyclohexyl Cycloheptyl, Cylooctyl in Betracht. Diese Gruppe kann
unsubstituiert oder substituiert sein, beispielsweise durch Halo
gen, OH, =O, C1-C8-Alkoxy, COOH, C2-C6-Carbalkoxy, C1-C10-Acyloxy,
oder C1-C8-Alkylamino, oder unterbrochen sein durch Heteroatome,
wie Sauerstoff, Stickstoff oder Schwefel.
Als aromatisch-aliphatische Gruppe kommt vorteilhaft eine
C1-C8-Alkylgruppe, wie Methyl, Ethyl, i-Propyl, n-Propyl, n-Butyl,
i-Butyl, s-Butyl, n-Pentyl, n-Hexyl, n-Heptyl, n-Octyl, 2-Ethyl
hexyl in Betracht, die eine aromatische Gruppe trägt. Als aroma
tische Gruppe kann ein vollkonjugiertes Cyclopolyen mit (4n + 2)
pi-Elektronen, mit n eine natürliche Zahl einschließlich null,
wie 0, 1, 2, oder 3, eingesetzt werden. Das Cyclopolyen kann da
bei aus einem reinen Kohlenstoffgerüst aufgebaut sein oder ein
oder mehrere, wie 2, 3 oder 4 Heteroatome, beispielsweise Sauer
stoff, Stickstoff oder Schwefel, beinhalten. Die aromatischen
Gruppen können unsubstituiert oder substituiert sein, beispiels
weise durch aliphatische Gruppen, vorzugsweise C1-C8-Alkylgruppen,
wie Methyl, Ethyl, i-Propyl, n-Propyl, n-Butyl, i-Butyl, s-Butyl,
n-Pentyl, n-Hexyl, n-Heptyl, n-Octyl, 2-Ethyl-hexyl, OH, =O,
C1-C8-Alkoxy, COOH, C2-C6-Carbalkoxy, C1-C10-Acyloxy, oder
C1-C8-Alkylamino, Sulfonsäure oder deren Salze, wie Alkali- oder
Erdalkalisalze, Cyano, Halogene, wie Fluor, Chlor, Brom, oder
eine weitere aromatische Gruppe, die ihrerseits unsubstituiert
oder substituiert sein kann, beispielsweise durch beispielsweise
durch aliphatische Gruppen, vorzugsweise C1-C8-Alkylgruppen, wie
Methyl, Ethyl, i-Propyl, n-Propyl, n-Butyl, i-Butyl, s-Butyl, n-
Pentyl, n-Hexyl, n-Heptyl, n-Octyl, 2-Ethyl-hexyl, OH, =O,
C1-C8-Alkoxy, COOH, C2-C6-Carbalkoxy, C1-C10-Acyloxy, oder
C1-C8-Alkylamino, Sulfonsäure oder deren Salze, wie Alkali- oder
Erdalkalisalze, Cyano, Halogene, wie Fluor, Chlor, Brom. Vorteil
hafte Beispiele für ein Grundgerüst einer aromatischen Gruppe
sind Benzol, Naphthalin, Diphenyl, Azobenzol, Thiophen, Benz
thiazol, Benzisothiazol, Isothiazol, Thiazol, Thiadiazol, Tri
azol, Benztriazol, Indazol, Pyrazol und Anthrachinon.
Als aromatische Gruppe kommt vorteilhaft ein vollkonjugiertes Cy
clopolyen mit (4n + 2) pi-Elektronen, mit n eine natürliche Zahl
einschließlich null, wie 0, 1, 2, oder 3, in Betracht. Das Cyclo
polyen kann dabei aus einem reinen Kohlenstoffgerüst aufgebaut
sein oder ein oder mehrere, wie 2, 3 oder 4 Heteroatome,
beispielsweise Sauerstoff, Stickstoff oder Schwefel, beinhalten.
Die aromatischen Gruppen können unsubstituiert oder substituiert
sein, beispielsweise durch aliphatische Gruppen, vorzugsweise
C1-C8-Alkylgruppen, wie Methyl, Ethyl, i-Propyl, n-Propyl, n-Bu
tyl, i-Butyl, s-Butyl, n-Pentyl, n-Hexyl, n-Heptyl, n-Octyl,
2-Ethyl-hexyl, OH, =O, C1-C8-Alkoxy, COOH, C2-C6-Carbalkoxy,
C1-C10-Acyloxy, oder C1-C8-Alkylamino, Sulfonsäure oder deren
Salze, wie Alkali- oder Erdalkalisalze, Cyano, Halogene, wie
Fluor, Chlor, Brom, oder eine weitere aromatische Gruppe, die ih
rerseits unsubstituiert oder substituiert sein kann, beispiels
weise durch beispielsweise durch aliphatische Gruppen, vorzugs
weise C1-C8-Alkylgruppen, wie Methyl, Ethyl, i-Propyl, n-Propyl,
n-Butyl, i-Butyl, s-Butyl, n-Pentyl, n-Hexyl, n-Heptyl, n-Octyl,
2-Ethyl-hexyl, OH, =O, C1-C8-Alkoxy, COOH, C2-C6-Carbalkoxy,
C1-C10-Acyloxy, oder C1-C8-Alkylamino, Sulfonsäure oder deren
Salze, wie Alkali- oder Erdalkalisalze, Cyano, Halogene, wie
Fluor, Chlor, Brom. Vorteilhafte Beispiele für ein Grundgerüst
einer aromatischen Gruppe sind Benzol, Naphthalin, Diphenyl, Azo
benzol, Thiophen, Benzthiazol, Benzisothiazol, Isothiazol,
Thiazol, Thiadiazol, Triazol, Benztriazol, Indazol, Pyrazol und
Anthrachinon.
In einer bevorzugten Ausführungsform kommt als Rest X die Cyano
gruppe in Betracht.
Der Rest Y kann Wasserstoff oder eine aliphatische Gruppe, cyclo
aliphatische Gruppe, aromatisch-aliphatische Gruppe, oder aroma
tische Gruppe sein.
Als aliphatische Gruppe kommt vorteilhaft eine C1-C8-Alkylgruppe,
wie Methyl, Ethyl, i-Propyl, n-Propyl, n-Butyl, i-Butyl, s-Butyl,
n-Pentyl, n-Hexyl, n-Heptyl, n-Octyl, 2-Ethyl-hexyl in Betracht.
Diese Gruppe kann unsubstituiert oder substituiert sein,
beispielsweise durch Halogen, OH, =O, C1-C8-Alkoxy, COOH,
C2-C6-Carbalkoxy, C1-C10-Acyloxy, oder C1-C8-Alkylamino, Halogene,
wie Fluor, Chlor, Brom, oder unterbrochen sein durch Heteroatome,
wie Sauerstoff, Stickstoff oder Schwefel.
Als cycloaliphatische Gruppe kommt vorteilhaft Cyclopentyl,
Cyclohexyl Cycloheptyl, Cylooctyl in Betracht. Diese Gruppe kann
unsubstituiert oder substituiert sein, beispielsweise durch Halo
gen, OH, =O, C1-C8-Alkoxy, COOH, C2-C6-Carbalkoxy, C1-C10-Acyloxy,
oder C1-C8-Alkylamino, oder unterbrochen sein durch Heteroatome,
wie Sauerstoff, Stickstoff oder Schwefel.
Als aromatisch-aliphatische Gruppe kommt vorteilhaft eine
C1-C8-Alkylgruppe, wie Methyl, Ethyl, i-Propyl, n-Propyl, n-Butyl,
i-Butyl, s-Butyl, n-Pentyl, n-Hexyl, n-Heptyl, n-Octyl, 2-Ethyl
hexyl in Betracht, die eine aromatische Gruppe trägt. Als aroma
tische Gruppe kann ein vollkonjugiertes Cyclopolyen mit (4n + 2)
pi-Elektronen, mit n eine natürliche Zahl einschließlich null,
wie 0, 1, 2, oder 3, eingesetzt werden. Das Cyclopolyen kann dabei
aus einem reinen Kohlenstoffgerüst aufgebaut sein oder ein
oder mehrere, wie 2, 3 oder 4 Heteroatome, beispielsweise Sauer
stoff, Stickstoff oder Schwefel, beinhalten. Die aromatischen
Gruppen können unsubstituiert oder substituiert sein, beispiels
weise durch aliphatische Gruppen, vorzugsweise C1-C8-Alkylgruppen,
wie Methyl, Ethyl, i-Propyl, n-Propyl, n-Butyl, i-Butyl, s-Butyl,
n-Pentyl, n-Hexyl, n-Heptyl, n-Octyl, 2-Ethyl-hexyl, OH, =O,
C1-C8-Alkoxy, COOH, C2-C6-Carbalkoxy, C1-C10-Acyloxy, oder
C1-C8-Alkylamino, Sulfonsäure oder deren Salze, wie Alkali- oder
Erdalkalisalze, Cyano, Halogene, wie Fluor, Chlor, Brom, oder
eine weitere aromatische Gruppe, die ihrerseits unsubstituiert
oder substituiert sein kann, beispielsweise durch beispielsweise
durch aliphatische Gruppen, vorzugsweise C1-C8-Alkylgruppen, wie
Methyl, Ethyl, i-Propyl, n-Propyl, n-Butyl, i-Butyl, s-Butyl, n-
Pentyl, n-Hexyl, n-Heptyl, n-Octyl, 2-Ethyl-hexyl, OH, =O,
C1-C8-Alkoxy, COOH, C2-C6-Carbalkoxy, C1-C10-Acyloxy, oder
C1-C8-Alkylamino, Sulfonsäure oder deren Salze, wie Alkali- oder
Erdalkalisalze, Cyano, Halogene, wie Fluor, Chlor, Brom. Vorteil
hafte Beispiele für ein Grundgerüst einer aromatischen Gruppe
sind Benzol, Naphthalin, Diphenyl, Azobenzol, Thiophen, Benz
thiazol, Benzisothiazol, Isothiazol, Thiazol, Thiadiazol, Tri
azol, Benztriazol, Indazol, Pyrazol und Anthrachinon.
Als aromatische Gruppe kommt vorteilhaft ein vollkonjugiertes Cy
clopolyen mit (4n + 2) pi-Elektronen, mit n eine natürliche Zahl
einschließlich null, wie 0, 1, 2, oder 3, in Betracht. Das Cyclo
polyen kann dabei aus einem reinen Kohlenstoffgerüst aufgebaut
sein oder ein oder mehrere, wie 2, 3 oder 4 Heteroatome,
beispielsweise Sauerstoff, Stickstoff oder Schwefel, beinhalten.
Die aromatischen Gruppen können unsubstituiert oder substituiert
sein, beispielsweise durch aliphatische Gruppen, vorzugsweise
C1-C8-Alkylgruppen, wie Methyl, Ethyl, i-Propyl, n-Propyl, n-Bu
tyl, i-Butyl, s-Butyl, n-Pentyl, n-Hexyl, n-Heptyl, n-Octyl,
2-Ethyl-hexyl, OH, =O, C1-C8-Alkoxy, COOH, C2-C6-Carbalkoxy,
C1-C10-Acyloxy, oder C1-C8-Alkylamino, Sulfonsäure oder deren
Salze, wie Alkali- oder Erdalkalisalze, Cyano, Halogene, wie
Fluor, Chlor, Brom, oder eine weitere aromatische Gruppe, die ih
rerseits unsubstituiert oder substituiert sein kann, beispiels
weise durch beispielsweise durch aliphatische Gruppen, vorzugs
weise C1-C8-Alkylgruppen, wie Methyl, Ethyl, i-Propyl, n-Propyl,
n-Butyl, i-Butyl, s-Butyl, n-Pentyl, n-Hexyl, n-Heptyl, n-Octyl,
2-Ethyl-hexyl, OH, =O, C1-C8-Alkoxy, COOH, C2-C6-Carbalkoxy,
C1-C10-Acyloxy, oder C1-C8-Alkylamino, Sulfonsäure oder deren
Salze, wie Alkali- oder Erdalkalisalze, Cyano, Halogene, wie
Fluor, Chlor, Brom. Vorteilhafte Beispiele für ein Grundgerüst
einer aromatischen Gruppe sind Benzol, Naphthalin, Diphenyl, Azo
benzol, Thiophen, Benzthiazol, Benzisothiazol, Isothiazol,
Thiazol, Thiadiazol, Triazol, Benztriazol, Indazol, Pyrazol und
Anthrachinon.
In einer bevorzugten Ausführungsform kommt als Rest Y die Methyl
gruppe in Betracht.
Als Rest D kommt eine aromatische Gruppe in Betracht.
Als aromatische Gruppe kommt vorteilhaft ein vollkonjugiertes Cy
clopolyen mit (4n + 2) pi-Elektronen, mit n eine natürliche Zahl
einschließlich null, wie 0, 1, 2, oder 3, in Betracht. Das Cyclo
polyen kann dabei aus einem reinen Kohlenstoffgerüst aufgebaut
sein oder ein oder mehrere, wie 2, 3 oder 4 Heteroatome,
beispielsweise Sauerstoff, Stickstoff oder Schwefel, beinhalten.
Die aromatischen Gruppen können unsubstituiert oder substituiert
sein, beispielsweise durch aliphatische Gruppen, vorzugsweise
C1-C8-Alkylgruppen, wie Methyl, Ethyl, i-Propyl, n-Propyl, n-Bu
tyl, i-Butyl, s-Butyl, n-Pentyl, n-Hexyl, n-Heptyl, n-Octyl,
2-Ethyl-hexyl, OH, =O, C1-C8-Alkoxy, COOH, C2-C6-Carbalkoxy,
C1-C10-Acyloxy, oder C1-C8-Alkylamino, Sulfonsäure oder deren
Salze, wie Alkali- oder Erdalkalisalze, Cyano, Halogene, wie
Fluor, Chlor, Brom oder eine weitere aromatische Gruppe, die ih
rerseits unsubstituiert oder substituiert sein kann, beispiels
weise durch beispielsweise durch aliphatische Gruppen, vorzugs
weise C1-C8-Alkylgruppen, wie Methyl, Ethyl, i-Propyl, n-Propyl,
n-Butyl, i-Butyl, s-Butyl, n-Pentyl, n-Hexyl, n-Heptyl, n-Octyl,
2-Ethyl-hexyl, OH, =O, C1-C8-Alkoxy, COOH, C2-C6-Carbalkoxy,
C1-C10-Acyloxy, oder C1-C8-Alkylamino, Sulfonsäure oder deren
Salze, wie Alkali- oder Erdalkalisalze, Cyano, Halogene, wie
Fluor, Chlor, Brom.
Vorteilhafte Beispiele für ein Grundgerüst einer aromatischen
Gruppe sind Benzol, Naphthalin, Diphenyl, Azobenzol, Thiophen,
Benzthiazol, Benzisothiazol, Isothiazol, Thiazol, Thiadiazol,
Triazol, Benztriazol, Indazol, Pyrazol und Anthrachinon.
In einer bevorzugten Ausführungsform kommt als Grundgerüst von
Rest D Benzol, Naphthalin, Diphenyl, Azobenzol, Thiophen, Benz
thiazol, Benzisothiazol, Isothiazol, Thiazol, Thiadiazol, Tri
azol, Benztriazol, Indazol, Pyrazol und Anthrachinon, ins
besondere Benzol, in Betracht, wobei diese Gruppen einfach oder
mehrfach, wie zweifach oder dreifach substituiert sind,
beispielsweise durch aliphatische Gruppen, vorzugsweise
C1-C8-Alkylgruppen, wie Methyl, Ethyl, i-Propyl, n-Propyl, n-Bu
tyl, i-Butyl, s-Butyl, n-Pentyl, n-Hexyl, n-Heptyl, n-Octyl,
2-Ethyl-hexyl, OH, =O, C1-C8-Alkoxy, COOH, C2-C6-Carbalkoxy,
C1-C10-Acyloxy, oder C1-C8-Alkylamino, Sulfonsäure oder deren
Salze, wie Alkali- oder Erdalkalisalze, Cyano, Halogene, wie
Fluor, Chlor, Brom oder eine weitere aromatische Gruppe, die ih
rerseits unsubstituiert oder substituiert sein kann, beispiels
weise durch aliphatische Gruppen, vorzugsweise C1-C8-Alkylgruppen,
wie Methyl, Ethyl, i-Propyl, n-Propyl, n-Butyl, i-Butyl, s-Butyl,
n-Pentyl, n-Hexyl, n-Heptyl, n-Octyl, 2-Ethyl-hexyl, OH, =O,
C1-C8-Alkoxy, COOH, C2-C6-Carbalkoxy, C1-C10-Acyloxy, oder
C1-C8-Alkylamino, Sulfonsäure oder deren Salze, wie Alkali- oder
Erdalkalisalze, Cyano, Halogene, wie Fluor, Chlor, Brom, oder be
sonders vorteilhaft durch eine über eine Azogruppe verbundene
aromatische Gruppe, wie Benzol, Naphthalin, Diphenyl, Azobenzol,
Thiophen, Benzthiazol, Benzisothiazol, Isothiazol, Thiazol,
Thiadiazol, Triazol, Benztriazol, Indazol, Pyrazol und Anthra
chinon, insbesondere Benzol, wobei diese Gruppe einfach oder
mehrfach wie aliphatische Gruppe, vorzugsweise C1-C8-Alkylgruppen,
wie Methyl, Ethyl, i-Propyl, n-Propyl, n-Butyl, i-Butyl, s-Butyl,
n-Pentyl, n-Hexyl, n-Heptyl, n-Octyl, 2-Ethyl-hexyl, OH, =O,
C1-C8-Alkoxy, COOH, C2-C6-Carbalkoxy, C1-C10-Acyloxy, oder
C1-C8-Alkylamino, Sulfonsäure oder deren Salze, wie Alkali- oder
Erdalkalisalze, Cyano, Halogene, wie Fluor, Chlor, Brom oder eine
weitere aromatische Gruppe, die ihrerseits unsubstituiert oder
substituiert sein kann, beispielsweise durch aliphatische Grup
pen, vorzugsweise C1-C8-Alkylgruppen, wie Methyl, Ethyl, i-Propyl,
n-Propyl, n-Butyl, i-Butyl, s-Butyl, n-Pentyl, n-Hexyl, n-Heptyl,
n-Octyl, 2-Ethyl-hexyl, OH, =O, C1-C8-Alkoxy, COOH, C2-C6-Carbal
koxy, C1-C10-Acyloxy, oder C1-C8-Alkylamino, Sulfonsäure oder
deren Salze, wie Alkali- oder Erdalkalisalze, Cyano, Halogene,
wie Fluor, Chlor, Brom, tragen kann.
In einer bevorzugten Ausführungsform kommt als 2,6-Diaminopyri
din-Derivat eine saure Verbindung in Betracht. Im Sinne der vor
liegenden Erfindung wir hierunter eine Verbindung verstanden, die
in wäßriger Lösung einen pH-Wert von kleiner als 7 aufweist, oder
ein Salz einer solchen Verbindung, beispielsweise Natrium- oder
Kalium-Salz, oder deren Gemische. Die saure Eigenschaft des
2,6-Diaminopyridin-Derivats kann vorzugsweise erhalten werden,
indem die Verbindung eine oder mehrere, wie 2, 3, oder 4 Sulfon
säuregruppen oder deren Salze, wie Natrium- oder Kaliumsalze,
oder Gemische hiervon enthält.
Als Komponente b) geeignete Verbindungen sind beispielsweise aus
BE-A-793316, BE-A-793317, BE-A-811640, DE-A-196 23 411,
DE-A-197 06 245, DE-A-20 62 717, DE-A-21 56 545, DE-A-22 11 663,
DE-A-22 16 570, DE-A-22 22 099, DE-A-22 22 873, DE-A-22 34 621,
DE-A-22 63 458, DE-A-23 06 673, DE-A-23 08 663, DE-A-23 15 637,
DE-A-23 61 371, DE-A-23 62 581, DE-A-24 04 854, DE-A-24 19 763,
DE-A-25 07 863, DE-A-26 40 576, DE-A-27 01 610, DE-A-27 18 619,
DE-A-27 18 620, DE-A-27 18 883, DE-A-28 32 020, DE-A-29 16 319,
DE-A-30 25 904, DE-A-31 11 937, DE-A-32 27 134, DE-A-32 27 253,
DE-A-32 35 640, DE-A-33 30 155, DE-A-36 15 093, DE-A-36 34 393,
DE-A-37 07 715, DE-A-37 23 884, DE-A-38 20 313, DE-A-42 07 745,
DE-A-42 15 535, DE-A-43 21 422, DE-A-43 29 915, EP-A-474600,
EP-A-512548, EP-A-581730, EP-A-581731, EP-A-581732, EP-A-601439,
JP-A-59075952, JP-A-59140265, JP-A-59168193, JP-A-61075885,
JP-A-61151269, JP-A-63085187, JP-A-05096869, JP-A-05124364,
NL-A-7303378, NL-A-7402043, NL-A-7502419, bekannt.
Als Komponente b) kann eine einzelne Verbindung oder ein Gemisch
mehrere, wie zwei, drei oder vier Verbindungen eingesetzt werden.
Als Komponente b) können farbige oder farblose Verbindungen ein
gesetzt werden. Setzt man als Komponente b) farbige Verbindungen
ein, so kann die gewünschte Farbe durch eine Verbindung oder
durch mehrere Verbindungen, wie zwei, drei oder vier, ins
besondere drei, vorzugsweise solche unterschiedlicher Farbe er
zielt werden.
Erfindungsgemäß erhält man das System, indem man Komponente a)
mit Komponente b) versetzt.
Dabei kommt ein System in Betracht, bei dem Komponente a) und
Komponente b) vermischt vorliegt. Ebenso kommt ein System in
Betracht, bei dem Komponente b) sich auf der Oberfläche von
Komponente a) befindet.
Zur Herstellung eines Systems, bei der Komponente a) und Kompo
nente b) vermischt vorliegen, kann Komponente b) in Komponente a)
nach an sich bekannten Verfahren, beispielsweise durch Extrusion,
wie Schmelzextrusion, eingearbeitet werden. Aus dem System können
dann nach an sich bekannten Verfahren geometrische Gebilde, wie
Fäden, beispielsweise durch Verspinnen aus der Schmelze, Folien,
beispielsweise nach dem Blasziehverfahren, oder Formkörper,
beispielsweise durch Spritzguß, erhalten werden.
Zur Herstellung eines Systems, bei der Komponente b) sich auf der
Oberfläche von Komponente a) befindet, kommt zunächst die Her
stellung geometrischer Gebilde, wie Fäden, beispielsweise durch
Verspinnen aus der Schmelze, Folien, beispielsweise nach dem
Blasziehverfahren, oder Formkörper, beispielsweise durch Spritz
guß, mit anschließendem Aufbringen von Komponente b), vorzugs
weise durch Aufbringen einer Lösung von Komponente b), ins
besondere in Wasser oder einem organischen Lösungsmittel,
beispielsweise durch Eintauchen des geometrischen Gebildes in die
Lösung, in Betracht.
Bei dem Auftragen von Komponente b) auf ein geometrisches Gebilde
aus Komponente a) ist es möglich, daß ein Teil von Komponente b)
in das geometrische Gebilde aus Komponente a) hineindiffundiert.
Nach dem Aufbringen von Komponente b) auf das geometrische Ge
bilde aus Komponente a) kann eine Hitzebehandlung in Gegenwart
oder Abwesenheit von Wasserdampf eine Stabilisierung der Raumform
des Systems bewirken.
Die relative Lösungsviskosität des Polyamids wurde in 96%-Schwe
felsäure gemäß DIN 51562-1 bis -4 gemessen.
Dazu wurden 500 mg der Probe in einem 50 ml-Eichkolben eingewogen
und mit 96 Gew.-%iger Schwefelsäure aufgefüllt. Die Probe wurde
homogen aufgelöst.
In einem Ubbelohde Viscosimeter No. II wurde bei 25°C ± 0,05°C die
Auslaufzeit zwischen der oberen und der unteren Kalibriermarke
bestimmt. Die Messungen wurden wiederholt, bis drei aufeinander
folgende Messungen in einem Bereich von 0,3 Sekunden lagen. In
gleicher Weise wurde die Auslaufzeit für das Lösungsmittel be
stimmt. Die relative Viskosität (RV) wurde bestimmt gemäß
RV = T/T0
mit:
T: Auslaufzeit der Lösung [Sekunden]
T0: Auslaufzeit des Lösungsmittels [Sekunden]
T: Auslaufzeit der Lösung [Sekunden]
T0: Auslaufzeit des Lösungsmittels [Sekunden]
Die Zahl der Aminoendgruppen wurde bestimmt durch Titration einer
Lösung von 1 g Polyamid in 25 ml einer Mischung aus Phenol und
Methanol (Gew.-Verhältnis 7 : 3) mit einer Lösung von Perchlorsäure
in Methanol/Ethylenglycol (1,72 ml einer 70 gew.-%igen wäßrigen
Lösung, 100 ml Methanol, Rest zu 1000 ml Ethylenglycol) gegen
einer Mischung von 0,1 g Benzylorange in 100 ml Methanol und 0,05 g
Methylenblau in 50 ml Methanol als Indikator. Die Aminoendgrup
penzahl wurde bestimmt in Milliäquivalente Aminoendgruppen pro kg
Polyamid.
Als erfindungsgemäßes Polyamid 1 wurde ein Polyamid 6 eingesetzt,
das als chemisch an die Polymerkette gebundenes sterisch gehin
dertes Piperidin-Derivat 0,12 Gew.-% (bezogen auf Polyamid)
4-Amino-2,2,6,6-tetramethylpiperidin aufwies, mit einer relativen
Viskosität von 2,77 und einer Aminoendgruppenzahl von 34 meq/
kg.
Als Vergleichspolyamid 1 wurde ein Polyamid 6.6 eingesetzt mit
einer relativen Viskosität von 2,80 und einer Aminoendgruppenzahl
von 44 meq/kg.
Polyamid 1 und Vergleichspolyamid 1 enthielten 0,3 Gew.-%,
bezogen auf Polyamid, Titandioxid.
Polyamid 1 und Vergleichspolyamid 1 wurden in Form von Stapelfa
sern (runder Querschnitt, Titer 60% 6,7 dtex/40% 13 dtex Poly
amid 1, 60% 6,7 dtex/40% 11 dtex Vergleichspolyamid 1) Umwin
degarn, Nm 8, zu einem Velour-Teppich, mit Teilung 1/10", 54 Sti
che/10 cm, 260 g/m2 Poleinsatzgewicht verarbeitet.
Als erfindungsgemäßes 2,6-Diaminopyridin-Derivat 1 wurde Acidol
Rot GL-XN (Nylonmin C-GL) (BASF Aktiengesellschaft) der Formel
eingesetzt.
Als roter Vergleichsfarbstoff 1 wurde Telonrot FR-L (Bayer AG),
C.I. Acid Red 337, der Formel
eingesetzt.
Als Trichromie wurden diese beiden roten Farbstoffe zusammen mit
den nicht-erfindungsgemäßen Farbstoffen Telonblau und Telongelb
zusammen eingesetzt unter Erhalt einer Trichromie 1 und einer
Vergleichs-Trichromie 1 zur Erzielung eines dunkelgrauen Farbtons
auf Polyamid 1 und Vergleichs-Polyamid 1.
Die Färbung erfolgte in einem Laborautoklav bei pH 6,5 und einer
Temperatur von 90°C so, daß der gleiche visuelle Farbeindruck
(gleicher Graufarbton) bei den Kombinationen Polyamid 1/Tri
chromie 1, Vergleichs-Polyamid 1/Trichromie 1, Polyamid 1/
Vergleichs-Trichromie 1 und Vergleichs-Polyamid 1/Vergleichs-
Trichromie 1 entstand.
Die Teppiche wurden drei Zyklen des Tests gemäß DIN 75202 (Ent
wurf Mai 1996), Expositionsbedingung A gemäß Tabelle 2 dieser
DIN, unterworfen und die Veränderungen als CIELAB Delta L, CIELAB
Delta E (CIELAB gemäß Ullmann's Encyclopedia of Industrial
Chemistry, 5. Ed., Vol. A9, VCH Verlagsgesellschaft, Weinheim,
Deutschland, 1987, Seite 102-104, Abschnitte 3.4. und 3.5.) und
Graumaßstab gemäß genannter DIN 75202, Punkt 5.2.5 nach jedem Zy
klus ermittelt.
Es wurden nach den Tests folgende Werte erhalten:
Je kleiner die CIELAB Delta L-Werte sind, desto geringer ist das
Verschießen des Teppichs.
Die besten Werte wurden mit dem erfindungsgemäßen System erzielt.
Je kleiner die CIELAB Delta E-Werte sind, desto geringer ist das
Verschießen des Teppichs.
Die besten Werte wurden mit dem erfindungsgemäßen System erzielt.
Je höher der Wert des Graumaßstabs ist, desto geringer ist das
Verschießen des Teppichs. Der beste Wert ist 5 (gleich bedeutend
mit nicht verschossen), der kleinste Wert 1 (gleichbedeutend mit
völlig verschossen).
Die besten Werte wurden mit dem erfindungsgemäßen System erzielt.
Die eingesetzten Teppiche (Polyamid 1/Trichromie 1, Vergleichs-
Polyamid 1/Trichromie 1, Polyamid 1/Vergleichs-Trichromie 1
und Vergleichs-Polyamid 1/Vergleichs-Trichromie 1) wiesen vor
dem ersten Zyklus den visuell gleichen dunklen Graufarbton auf.
Die Kombination Vergleichs-Polyamid 1/Vergleichs-Trichromie 1
zeigte nach dem dritten Zyklus eine deutliche Grünfärbung und
deutliche Verblassung.
Die Kombination Polyamid 1/Vergleichs-Trichromie 1 zeigte nach
dem dritten Zyklus eine schwache Grünfärbung und deutliche Ver
blassung.
Die Kombination Vergleichs-Polyamid 1/Trichromie 1 zeigte nach
dem dritten Zyklus keine Grünfärbung und deutliche Verblassung.
Die Kombination Polyamid 1/Trichromie 1 zeigte nach dem dritten
Zyklus keine Grünfärbung und eine schwache Verblassung.
Die besten visuellen Ergebnisse wurden mit dem erfindungsgemäßen
System erzielt.
Claims (14)
1. System aus
- a) einem Polyamid, das ein an die Polymerkette chemisch ge bundenes sterisch gehindertes Piperidin-Derivat enthält, und
- b) einem 2,6-Diaminopyridin-Derivat.
2. System nach Anspruch 1, wobei man als Piperidin-Derivat ein
solches der Formel
mit
R1 eine funktionelle Gruppe, die zur Amidbildung gegenüber der Polymerkette des Polyamids fähig ist,
R2 eine Alkylgruppe,
R3 Wasserstoff, C1-C4-Alkyl oder O-R4, wobei R4 für Wasser stoff oder C1-C7-Alkyl steht
einsetzt.
mit
R1 eine funktionelle Gruppe, die zur Amidbildung gegenüber der Polymerkette des Polyamids fähig ist,
R2 eine Alkylgruppe,
R3 Wasserstoff, C1-C4-Alkyl oder O-R4, wobei R4 für Wasser stoff oder C1-C7-Alkyl steht
einsetzt.
3. System nach Anspruch 2, wobei R1 für eine Gruppe -(NH)R5, wo
bei R5 für Wasserstoff oder C1-C8-Alkyl steht, oder eine
Carboxylgruppe oder ein Carboxylderivat oder eine Gruppe
-(CH2)x(NH)R5, wobei X für 1 bis 6 steht und R5 für Wasser
stoff oder C1-C8-Alkyl steht, oder eine Gruppe -(CH2)yCOOH,
wobei Y für 1 bis 6 steht, oder ein -(CH2)yCOOH Säurederivat,
wobei Y für 1 bis 6 steht.
4. System nach den Ansprüchen 2 oder 3, wobei R1 für NH2 steht.
5. System nach den Ansprüchen 2 bis 4, wobei R2 für Methyl
steht.
6. System nach den Ansprüchen 1 bis 5, wobei man als Piperidin-
Derivat 4-Amino-2,2,6,6-Tetramethylpiperidin einsetzt.
7. System nach den Ansprüchen 1 bis 6, wobei man als Komponente
- a) ein 2,6-Diaminopyridin-Derivat der Formel
mit
R11, R13 unabhängig voneinander Wasserstoff oder eine aliphatische, cycloaliphatische, aromatisch-aliphatische oder aromatische Gruppe,
R12, R14 unabhängig voneinander eine aliphatische, cycloali phatische, aromatisch-aliphatische oder aromatische Gruppe,
wobei R11 und R12 oder R13 und R14 mit dem jeweiligen Stick stoff ein Ringsystem bilden können
X eine Cyano-, Carbonamid- oder Carbonestergruppe,
Y Wasserstoff oder eine aliphatische Gruppe, cycloali phatische Gruppe, aromatisch-aliphatische Gruppe, oder aroma tische Gruppe
D eine aromatische Gruppe,
einsetzt.
8. System nach Anspruch 7, wobei D ausgewählt ist aus der Gruppe
bestehend aus Benzol, Naphthalin, Diphenyl, Azobenzol, Thio
phen, Benzthiazol, Benzisothiazol, Thiazol, Thiadiazol, Tri
azol, Benztriazol, Indazol, Pyrazol und Anthrachinon.
9. System nach den Ansprüchen 1 bis 8, wobei sich Komponente b)
auf der Oberfläche von Komponente a) befindet.
10. System nach den Ansprüchen 1 bis 8, wobei Komponente a) und
Komponente b) vermischt vorliegen.
11. System nach den Ansprüchen 1 bis 10, wobei das System als
Faser vorliegt.
12. System nach den Ansprüchen 1 bis 10, wobei das System als
Flächengebilde vorliegt.
13. System nach den Ansprüchen 1 bis 10, wobei das System als
Formkörper vorliegt.
14. Verfahren zur Herstellung eines Systems gemäß den Ansprüchen
1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß man eine Komponente a)
durch Polymerisation mindestens eines zur Bildung eines Poly
amids geeigneten Monomers und eines sterisch gehinderten Pi
peridin-Derivats, das eine zur Amidbildung hinsichtlich der
Polymerhauptkette des Polyamids fähige funktionelle Gruppe
aufweist herstellt und anschließend Komponente a) mit einem
2,6-Diaminopyridin-Derivat als Komponente b) versetzt.
Priority Applications (22)
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|---|---|---|---|
| DE2001123733 DE10123733A1 (de) | 2001-05-15 | 2001-05-15 | System aus einem Polyamid und einem 2,6-Diamonopyridin-Derivat und Verfahren zur Herstellung eines solchen Systems |
| US10/476,858 US20040147645A1 (en) | 2001-05-15 | 2002-05-10 | System made from a polyamide and a 2,6-diaminopyridine derivative and method for producing of said system |
| HU0303984A HUP0303984A2 (hu) | 2001-05-15 | 2002-05-10 | Poliamidból és egy 2,6-diamino-piridin-származékból álló rendszer és eljárás előállítására |
| CZ20033074A CZ20033074A3 (cs) | 2001-05-15 | 2002-05-10 | Systém s obsahem polyamidu a 2,6-diaminopyridinového derivátu a způsob jeho přípravy |
| EP02742982A EP1401915B1 (de) | 2001-05-15 | 2002-05-10 | System aus einem polyamid und einem 2,6-diaminopyridin-derivat und verfahren zur herstellung eines solchen systems |
| SK1386-2003A SK13862003A3 (sk) | 2001-05-15 | 2002-05-10 | Systém obsahujúci polyamid a 2,6-diaminopyridínový derivát a jeho príprava |
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