DE10123685A1 - Airbagvorrichtung und Herstellungsverfahren dafür - Google Patents
Airbagvorrichtung und Herstellungsverfahren dafürInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Airbagvorrichtung mit einem Airbagmodul, das einen Airbag, einen Gasgenerator und einen Antriebszylinder sowie wenigstens eine Airbagklappe und ein Gehäuse mit einer Rückziehmechanik für die Airbagklappe enthält, wobei die Rückziehmechanik von dem Antriebszylinder betrieben wird, wobei der Airbag, der Gasgenerator und der Antriebszylinder in einer Airbag-/Antriebs-Einheit vormontiert sind, die wenigstens eine Airbagklappe und das Gehäuse mit der Rückziehmechanik in einer Rückziehmechanik/Klappen-Einheit vormontiert sind, und die Airbag-/Antriebs-Einheit und die Rückziehmechanik/Klappen-Einheit durch Kopplung der Rückziehmechanik mit dem Antriebszylinder verbunden sind. Ferner betrifft die Erfindung eine Airbagvorrichtung mit wenigstens einer Airbagklappe, die zum Austritt eines Airbags mittels einer Rückziehmechanik zu öffnen ist, wobei die Rückziehmechanik für die Airbagklappe an ein Gehäuse vormontiert ist, das separat an einem Armaturentafelkörper montiert und Bestandteil einer Rückziehmechanik/Klappen-Einheit ist. Außerdem betrifft die Erfindung ein Herstellungsverfahren für eine Airbagvorrichtung mit wenigstens einer Airbagklappe, die zum Austritt eines Airbags mittels einer Rückziehmechanik zu öffnen ist, wobei die Rückziehmechanik für die Airbagklappe an ein Gehäuse vormontiert wird, das separat an einem Armaturentafelkörper montiert wird und Bestandteil einer Rückziehmechanik/Klappen-Einheit ist.
Description
Die Erfindung betrifft allgemein eine Airbagvorrichtung sowie
Herstellungsverfahren dafür. Insbesondere betrifft die vorlie
gende Erfindung eine Anbindung einer Airbagklappe an eine Ein
zugsmechanik sowie damit verbundene Herstellungsverfahren. In
bevorzugten Ausführungen befasst sich die vorliegende Erfin
dung mit einer Beifahrerairbagvorrichtung sowie einem Verfah
ren zur Anbindung eines Gewebes an eine Armaturentafelfolie
und einem Verfahren zur Montage eines Airbagmodules in einer
Armaturentafel.
Die auf den vorliegenden Anmelder/Inhaber zurückgehenden älte
ren deutschen Patentanmeldungen 197 12 782.7, 197 26 878.1 und
197 33 896.8, europäische Patentanmeldung 98 10 55 51.0, in
ternationale Patentanmeldung PCT/DE 99/01564 sowie Gebrauchs
musteranmeldungen 298 08 317.5, 298 09 554.8, 298 19 165.2,
298 20 722.2, 299 05 000.9, 299 05 919.7, 299 07 102.2,
299 08 946.0, 299 10 059.6, 299 13 628.0 und 299 21 247.5 be
fassen sich allgemein mit einer Airbagvorrichtung sowie Her
stellungs- und Auslöseverfahren dafür. Die vorliegende Erfin
dung betrifft Verbesserungen sämtlicher in der früheren Anmel
dung behandelten Techniken und Ausführungsbeispiele insbeson
dere hinsichtlich der Bauart der Airbagvorrichtung und deren
Herstellungsverfahren. Insofern ist der vollständige Offenba
rungsgehalt dieser älteren Anmeldungen insbesondere hinsicht
lich der Bauart der Airbagvorrichtung und deren Herstellungs
verfahren hiermit durch die Bezugnahmen vollumfänglich in die
vorliegenden Unterlagen aufgenommen.
Heutige Airbagklappen werden bei einem Unfall oder Crash auf
gestoßen. Die Energie des Airbags ist hierbei so groß, daß
Menschen im Nahbereich des Austritts, z. B. durch Vorverlage
rung des Kopfes, einen Genickbruch erleiden können.
Vom gleichen Erfinder werden z. B. in der DE 197 12 782,
DE 197 26 878 und DE 197 33 896 sowie 200 07 883.6, deren
vollständige Offenbarungsgehalte hinsichtlich der Bauart der
Airbagvorrichtung und deren Herstellungsverfahren bezüglich
der vorliegenden Erfindung hiermit durch die Bezugnahmen voll
umfänglich in die vorliegenden Unterlagen aufgenommen sind,
Möglichkeiten aufgezeigt, einen Airbagdeckel vor dem Austritt
eines Airbags in ein Modul bzw. eine Armaturentafel hineinzu
ziehen. Hierzu ist es notwendig, eine Einzugsmechanik an der
Außenhaut der Armaturentafel derart zu befestigen, daß einer
seits eine ausreichende Festigkeit gewährleistet wird und an
dererseits die sichtbare Oberfläche der Außenhaut nicht ge
stört wird.
Mit der vorliegenden Erfindung wird das Ziel erreicht, eine
Airbagvorrichtung sowie Herstellungsverfahren dafür gemäß der
vorstehend genannten älteren Anmeldungen weiter zu verbessern,
um eine einfache und rationale Bauweise zu erreichen und
gleichzeitig weiterhin Verletzungen bei Personen durch die
Airbagauslösung zu vermeiden. Insbesondere kann die vorliegen
de Erfindung als Ergänzung zu den eingangs angegebenen viel
fältigen Schutzrechtsanmeldungen der gleichen Anmelderin zum
Einsatz kommen und weiterhin zu einer Reduzierung der Aggres
sivität des Bags beitragen, indem auf ungefährliche Weise eine
Öffnung zum Austritt eines Airbags in einer Armaturentafel er
zeugt wird.
Das Ziel wird mit einer Airbagvorrichtung nach den Ansprüchen
1 und 2 sowie mit einem Herstellungsverfahren dafür nach dem
Anspruch 5 erreicht. Bevorzugte und vorteilhafte Weiterbildun
gen ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen und deren Kom
binationen.
Somit schafft die Erfindung eine Airbagvorrichtung mit einem
Airbagmodul, das einen Airbag, einen Gasgenerator und einen
Antriebszylinder sowie wenigstens eine Airbagklappe und ein
Gehäuse mit einer Rückziehmechanik für die Airbagklappe ent
hält, wobei die Rückziehmechanik von dem Antriebszylinder be
trieben wird, wobei der Airbag, der Gasgenerator und der An
triebszylinder in einer Airbag-/Antriebs-Einheit vormontiert
sind, daß die wenigstens eine Airbagklappe und das Gehäuse mit
der Rückziehmechanik in einer Rückziehmechanik/Klappen-Ein
heit vormontiert sind, und daß die Airbag-/Antriebs-Einheit
und die Rückziehmechanik/Klappen-Einheit durch Kopplung der
Rückziehmechanik mit dem Antriebszylinder verbunden sind.
Alternativ kann die Erfindung auch gesehen werden in einer
Airbagvorrichtung mit wenigstens einer Airbagklappe, die zum
Austritt eines Airbags mittels einer Rückziehmechanik zu öff
nen ist, wobei die Rückziehmechanik die Airbagklappe an ein
Gehäuse vormontiert ist, das separat an einem Armaturentafel
körper montiert und Bestandteil einer Rückziehmechanik/Klap
pen-Einheit ist.
Eine Weiterbildung davon besteht darin, daß der Airbag, der
Gasgenerator und der Antriebszylinder zur Bewegung der Rück
ziehmechanik als separate Airbag-/Antriebs-Einheit zusammenge
baut sind. Zusätzlich oder alternativ kann vorgesehen sein,
daß die Rückziehmechanik und der Antriebszylinder derart zu
sammen montiert sind, daß mittels eines Bolzens die Verbindung
und die Funktion hergestellt ist.
Ein erfindungsgemäßes Herstellungsverfahren für eine Airbag
vorrichtung mit wenigstens einer Airbagklappe, die zum Aus
tritt eines Airbags mittels einer Rückziehmechanik zu öffnen
ist, ist dadurch gekennzeichnet, daß die Rückziehmechanik für
die Airbagklappe an ein Gehäuse vormontiert wird, das separat
an einem Armaturentafelkörper montiert wird und Bestandteil
einer Rückziehmechanik/Klappen-Einheit ist.
Dabei kann ferner vorgesehen sein, daß der Airbag, der Gasge
nerator und der Antriebszylinder zur Bewegung der Rückziehme
chanik als separate Airbag-/Antriebs-Einheit zusammengebaut
werden, und/oder daß die Rückziehmechanik und der Antriebszy
linder derart zusammen montiert werden, daß mittels eines Bol
zens die Verbindung und die Funktion hergestellt wird.
Weitere bevorzugte und/oder vorteilhafte Ausgestaltungen der
Erfindung ergeben sich aus den gesamten vorliegenden Anmel
dungsunterlagen.
Die Erfindung wird anhand eines Ausführungsbeispiels nachfol
gend unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert, in
der
Fig. 1 schematisch eine Draufsicht auf eine Airbagvorrichtung
zeigt,
Fig. 2 schematisch eine Schnittansicht der Airbagvorrichtung
in der Fig. 1 gemäß dem Schnitt "B" darin zeigt, wobei eine
Rückziehmechanikeinheit und eine Airbag-/Antriebs-Einheit im
noch nicht zusammengefügten Zustand dargestellt sind, und
Fig. 3 schematisch eine teilweise Schnittansicht der Airbag
vorrichtung in der Fig. 1 gemäß dem Schnitt "B" zur Verdeutli
chung der Kopplung von Rückziehmechanikeinheit und Airbag/An
triebs-Einheit zeigt.
Gleiche Bezugszeichen in den einzelnen Figuren und Abbildungen
der Zeichnungen bezeichnen gleiche oder ähnliche oder gleich
oder ähnlich wirkende Komponenten. Anhand der Darstellungen in
der Zeichnung werden auch solche Merkmale deutlich, die nicht
mit Bezugszeichen versehen sind, unabhängig davon, ob solche
Merkmale nachfolgend beschrieben sind oder nicht. Andererseits
sind auch Merkmale, die in der vorliegenden Beschreibung ent
halten, aber nicht in der Zeichnung sichtbar oder dargestellt
sind, ohne weiteres für einen Fachmann verständlich.
Im Rahmen des eingangs angegebenen Aspekts der vorliegenden
Erfindungen und unter Ergänzung des in diesem Zusammenhang als
kombinierbar angegebenen Stand der Technik geht es um eine
einfachere Montage des Airbagmodules insbesondere in die Bei
fahrerseite einer Armaturentafel.
Bei Airbagmodulen mit einziehbaren Airbagdeckeln muss nicht
nur das Modul in eine Armaturentafel montiert werden, sondern
müssen auch die Airbagdeckel mit einer Rückziehmechanik ver
bunden werden. Die entsprechende Ausgestaltung der vorliegende
Erfindung "teilt" einerseits eine Rückziehmechanik/Klappen-
Einheit und andererseits eine Airbag-/Antriebs-Einheit in zwei
durch Montage zusammenzuführende Baueinheiten.
Die Fig. 1 zeigt schematisch in einer Draufsicht eine Airbag
vorrichtung 1 mit einem Airbagmodul 2, die eine Rückziehmecha
nik/Klappen-Einheit 3 und eine Airbag-/Antriebs-Einheit 4 ent
hält, welche in der Fig. 2 im getrennten Zustand und in der
Fig. 3 teilweise und im getrennten Zustand jeweils schematisch
entsprechend den Schnittangaben "B" bzw. "A" in der Fig. 1 ge
zeigt sind.
Die Airbag-/Antriebs-Einheit 4 enthält einen Airbag 5 sowie
einen Gasgenerator 6 und einen Antriebszylinder 7, in dem ein
Kolben 8 verschiebbar ist, dessen Bewegung zum Betrieb der
Rückziehmechanik/Klappen-Einheit 3 dient. Die Airbag-/An
triebs-Einheit 4 ist eine vorgefertigte Einheit. Der Gasgene
rator 6 liefert zunächst Druckgas in den Antriebszylinder 7
zur Beaufschlagung und Verschiebung des Kolbens 8 und dann zum
Aufblasen des Airbags 5. Dadurch wird bewerkstelligt, daß mit
tels des Kolbens 8 ein Rückziehmechanismus für (eine) Air
bagklappe(n) (Bezugszeichen 11 in der Fig. 2) betätigt und
letztere geöffnet wird/werden, bevor der Airbag 5 selbst auf
geblasen wird, so daß dieser ungehindert aus der Airbagvor
richtung 1 austreten kann und nicht erst soviel Energie auf
stauen muß, daß er die Airbagklappe(n) (Bezugszeichen 11 in
der Fig. 2) selbst aufdrücken kann. Der Airbag 5 tritt durch
die vorherige aktive Öffnung der Airbagklappe(n) (Bezugszei
chen 11 in der Fig. 2) weniger aggressiv zum Insassen hin z. B.
aus dem Armaturenbrett (Bezugszeichen A in der Fig. 2) aus,
hinter dem er zusammen mit der gesamten Airbagvorrichtung 1
untergebracht ist. Bezüglich der genauen Darstellungen dieser
Funktion und entsprechender grundsätzlicher Bauarten wird zur
Vermeidung von bloßen Wiederholungen auf die eingangs angege
benen älteren Anmeldungen verwiesen, mit deren Technologie die
vorliegende Erfindung kombinierbar ist.
Die Rückziehmechanik/Klappen-Einheit 3 zum Öffnen der Air
bagklappe(n) enthält beim vorliegenden Ausführungsbeispiel ein
Gehäuse 9 mit einer Rückziehmechanik 10 sowie eine Airbagklap
pe 11 und stellt ebenfalls eine vorgefertigte Einheit dar. Die
Rückziehmechanik 10 enthält Zugeinrichtungen, wie beispiels
weise Zugseile 12 und 13, zur Verbindung der Airbagklappe 11
der Rückziehmechanik/Klappen-Einheit 3 mit dem Antriebszylin
der 7 der Airbag-/Antriebs-Einheit 4. Dazu sind bei der vor
liegenden exemplarischen Bauart der Airbagvorrichtung 1 am Ge
häuse 9 Umlenkungen 14 bzw. 15 vorgesehen, die beispielsweise
durch Umlenkrollen (Umlenkung 15) oder starre Umlenkführungen
(Umlenkung 14) gebildet sein können.
Weiterhin weist das Gehäuse 9 für die Verbindung der Airbag
klappe 11 der Rückziehmechanik/Klappen-Einheit 3 mit dem An
triebszylinder 7 der Airbag-/Antriebs-Einheit 4 eine Führungs
schlitz 16 auf, durch den hindurch die Zugeinrichtungen, wie
beispielsweise die Zugseile 12 und 13, mittels eines Bolzens
17 mit dem Kolben 8 des Antriebszylinders 7 fest verbunden
werden/sind. Ein Gleitstück 18 ist vorgesehen, um eine beson
ders gute Funktion des Bolzens 17 beim Verschieben innerhalb
des Führungsschlitzes 16 sicherzustellen. Diese Funktion wird
ferner dadurch weiter verbessert, daß das Gehäuse einen zwei
ten Führungsschlitz 16' enthält, der vorzugsweise bezüglich
des ersten Führungsschlitzes 16 so in dem Gehäuse angeordnet
ist, daß ein Bolzen 17 durch den ersten Führungsschlitz 16,
durch den Kolben 8 hindurch und dann durch den zweiten Füh
rungsschlitz 16' gesteckt werden kann. Dadurch wird insbeson
dere auch ein Verkanten des Kolbens 8 bei seiner Verschiebung
in dem Antriebszylinder 7 der Airbag-/Antriebs-Einheit 4 ver
mieden. Ferner kann auch benachbart dem zweiten Führungs
schlitz 16' eine Anbindung weiterer Zugeinrichtungen, wie bei
spielsweise weiterer Zugseile, erfolgen, wodurch beispielswei
se eine Anwendung der vorliegenden Erfindung auch bei einer
Airbagvorrichtung 1 mit zwei Airbagklappen ermöglicht wird,
die kleiner als eine einzige eingesetzte Airbagklappe sein
können und dadurch schneller und leichter geöffnet werden kön
nen.
Zur Fixierung von Rückziehmechanik/Klappen-Einheit 3 und Air
bag-/Antriebs-Einheit 4 aneinander sind in dem Gehäuse 9 Befe
stigungsschlitze 18' und 19 vorgesehen, in die Befestigungs
bolzen 20 bzw. 21 an der Airbag-/Antriebs-Einheit 4 eingescho
ben werden können. Durch diese Gestaltung ist sichergestellt,
daß die Rückziehmechanik/Klappen-Einheit 3 und die Airbag-/An
triebs-Einheit 4 in gewünschter Weise miteinander ausgerichtet
montiert werden.
Zur Montage insgesamt wird zunächst die Rückziehmechanik/Klap
pen-Einheit 3 mittels Befestigungseinrichtungen 22, wie z. B.
Schrauben, Niete, Schweißverbindungen o. ä. an der Armaturenta
fel oder dem Armaturenbrett A angebracht. Die Ausrichtung von
Rückziehmechanik/Klappen-Einheit 3 einerseits zum Armaturen
brett A andererseits ist dabei so, daß die Airbagklappe(n) 11
vorzugsweise bündig in einer Austrittsöffnung 23 in dem Arma
turenbrett A liegen. Eventuell kann diese Einheit nach der
Verbindung mit einer gemeinsamen Außenschicht überzogen
werden. Danach werden die Zugseile 12 und 13 zur Verbindung
der Airbagklappe 11 der Rückziehmechanik/Klappen-Einheit 3 mit
dem Antriebszylinder 7 der Airbag-/Antriebs-Einheit 4 in ihre
Umlenkungen 14 und 15 eingelegt und an den Gleitstücken 18
eingehängt. Die Gleitstücke 18 sind in dem Führungsschlitz 16
gleitend gelagert.
Danach werden ein Airbag 5 im Zusammenbau mit einem Gasgenera
tor 6 und einem Antriebszylinder 7 als Airbag-/Antriebs-Ein
heit 4 so in das Gehäuse 9 der Rückziehmechanik/Klappen-Ein
heit 3 eingesteckt, daß die Befestigungsbolzen 20 und 21 paßge
nau in den Befestigungsschlitzen 18 bzw. 19 an deren Endan
schlägen liegen. Anschließend wird der Bolzen 17 an den Gleit
stücken 18 und dem Kolben 8 befestigt bzw. verschraubt. (Die
Pfeile geben die Montagerichtung an).
Ein wesentlicher Vorteil des geteilten Airbagmoduls 2 liegt in
der vereinfachten Montage in der Armaturentafel A.
Zusammenfassend wird durch die vorliegende Erfindung insbeson
dere ein Beifahrerairbagmodul derart zweiteilig aufgebaut, daß
eine einfache Montage der Anbindemechanik des Airbags und des
Generators möglich sind.
Die vorstehenden und in den Zeichnungen wiedergegebenen Merk
male und Merkmalskombinationen der Ausführungsbeispiele dienen
lediglich der exemplarischen Verdeutlichung der Erfindung und
nicht deren Beschränkung. Der Offenbarungsumfang der vorlie
genden gesamten Unterlagen ist durch das bestimmt, was für den
Fachmann ohne weiteres in den Ansprüchen, aber auch aus der
Beschreibung, der Zeichnung und den vollständigen Inhalten der
durch Bezugnahme aufgenommenen Voranmeldungen der vorliegenden
Anmelderin entnehmbar ist. Insbesondere umfasst die Erfindung
ferner alle Variationen, Modifikationen und Substitutionen,
die der Fachmann dem gesamten Offenbarungsumfang der vorlie
genden Unterlagen, einschließlich hierin zitierter Vorveröf
fentlichungen und Voranmeldungen, entnehmen kann. Insbesondere
sind alle einzelnen Merkmale und Ausgestaltungsmöglichkeiten
der Erfindung und ihrer Ausführungsbeispiele kombinierbar.
Claims (7)
1. Airbagvorrichtung mit einem Airbagmodul, das einen Airbag,
einen Gasgenerator und einen Antriebszylinder sowie wenig
stens eine Airbagklappe und ein Gehäuse mit einer Rück
ziehmechanik für die Airbagklappe enthält, wobei die Rück
ziehmechanik von dem Antriebszylinder betrieben wird, da
durch gekennzeichnet, daß der Airbag (5), der Gasgenerator
(6) und der Antriebszylinder (7) in einer Airbag-/An
triebs-Einheit (4) vormontiert sind, daß die wenigstens
eine Airbagklappe (11) und das Gehäuse (9) mit der Rück
ziehmechanik (10) in einer Rückziehmechanik/Klappen-Ein
heit (3) vormontiert sind, und daß die Airbag-/Antriebs-
Einheit (4) und die Rückziehmechanik/Klappen-Einheit (3)
durch Kopplung der Rückziehmechanik (10) mit dem Antriebs
zylinder (7) verbunden sind.
2. Airbagvorrichtung mit wenigstens einer Airbagklappe, die
zum Austritt eines Airbags mittels einer Rückziehmechanik
zu öffnen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückziehme
chanik (10) die Airbagklappe (11) an ein Gehäuse (9) vor
montiert ist, das separat an einem Armaturentafelkörper
(A) montiert und Bestandteil einer Rückziehmechanik/Klap
pen-Einheit (3) ist.
3. Airbagvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Airbag (5), der Gasgenerator (6) und der Antriebs
zylinder (7) zur Bewegung der Rückziehmechanik (10) als
separate Airbag-/Antriebs-Einheit (4) zusammengebaut sind.
4. Airbagvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, da
durch gekennzeichnet, daß die Rückziehmechanik (10) und
der Antriebszylinder (7) derart zusammen montiert sind,
daß mittels eines Bolzens (17) die Verbindung und die
Funktion hergestellt ist.
5. Herstellungsverfahren für eine Airbagvorrichtung mit we
nigstens einer Airbagklappe, die zum Austritt eines Air
bags mittels einer Rückziehmechanik zu öffnen ist, dadurch
gekennzeichnet, daß die Rückziehmechanik (10) für die Air
bagklappe (11) an ein Gehäuse (9) vormontiert wird, das
separat an einem Armaturentafelkörper (A) montiert wird
und Bestandteil einer Rückziehmechanik/Klappen-Einheit (3)
ist.
6. Herstellungsverfahren für eine Airbagvorrichtung nach An
spruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Airbag (5), der
Gasgenerator (6) und der Antriebszylinder (7) zur Bewegung
der Rückziehmechanik (10) als separate Airbag-/Antriebs-
Einheit (4) zusammengebaut werden.
7. Herstellungsverfahren für eine Airbagvorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückzieh
mechanik (10) und der Antriebszylinder (7) derart zusammen
montiert werden, daß mittels eines Bolzens (17) die Ver
bindung und die Funktion hergestellt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10123685A DE10123685A1 (de) | 2000-05-15 | 2001-05-15 | Airbagvorrichtung und Herstellungsverfahren dafür |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20008701 | 2000-05-15 | ||
| DE10123685A DE10123685A1 (de) | 2000-05-15 | 2001-05-15 | Airbagvorrichtung und Herstellungsverfahren dafür |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10123685A1 true DE10123685A1 (de) | 2002-01-03 |
Family
ID=7941524
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE10123685A Ceased DE10123685A1 (de) | 2000-05-15 | 2001-05-15 | Airbagvorrichtung und Herstellungsverfahren dafür |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10123685A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US7530593B2 (en) | 2003-09-16 | 2009-05-12 | Inova Gmbh | Airbag device and operating method for said device |
-
2001
- 2001-05-15 DE DE10123685A patent/DE10123685A1/de not_active Ceased
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US7530593B2 (en) | 2003-09-16 | 2009-05-12 | Inova Gmbh | Airbag device and operating method for said device |
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