DE10123541A1 - Taschenlampe und Verwendung einer Taschenlampe - Google Patents
Taschenlampe und Verwendung einer TaschenlampeInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine tragbare Lampe, insbesondere eine Taschenlampe, mit einem Gehäuse, mit einer im Inneren des Gehäuses angeordneten Energieversorgung, mit einer in einem Hohlreflektor des Gehäuses angeordneten und von der Energieversorgung gespeisten Strahlungsquelle. Die Strahlungsquelle ist hier als HID-Lampe (High Intensity Discharge) ausgebildet. Ferner ist eine Zündeinrichtung vorgesehen, über die die HID-Lampe einschaltbar ist. Die Erfindung betrifft ferner die Verwendung einer HID-Lampe.
Description
Die Erfindung betrifft eine tragbare Lampe und insbesondere
eine Taschenlampe gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs
1, d. h. eine Lampe mit einem Gehäuse, mit einer im Inneren
des Gehäuses angeordneten Energieversorgung und mit einer in
einem Hohlreflektor des Gehäuses angeordneten und von der
Energieversorgung gespeisten Strahlungsquelle. Ferner be
trifft die Erfindung eine Verwendung der Taschenlampe.
Derartige tragbare Lampen sind in einer Vielzahl von Ausfüh
rungen allgemein bekannt, so dass auf eine detaillierte Be
schreibung des Aufbaus und der Funktionsweise nachfolgend
verzichtet werden kann. Unter tragbaren Lampen werden nach
folgend solche Lampen verstanden, deren Energieversorgung -
beispielsweise eine Batterie oder ein Akku - sich im Inneren
des Lampengehäuses befindet und die somit auch ohne externe
Anschlüsse funktionsfähig sind. Eine tragbare Lampe kann bei
spielsweise als Taschenlampe ausgebildet sein, anhand der die
Erfindung nachfolgend beschrieben wird, ohne jedoch die Er
findung auf eine als Taschenlampe ausgebildete, tragbare Lam
pe zu beschränken.
Bisherige Konstruktionen von Taschenlampen benutzen als
Leuchtkörper herkömmliche Glühbirnen oder Neonlampen bzw.
neuartige Halogenlampen, die zwar verhältnismäßig kostengüns
tig sind, jedoch einen sehr hohen Energiebedarf aufweisen.
Aufgrund der hohen Leistungsaufnahme dieser Leuchtkörper ist
die Gefahr relativ groß, dass die Batterien oder Akkus wäh
rend des Einsatzes der Taschenlampe vollständig entladen wer
den. Insbesondere in Notfallsituationen, beispielsweise bei
einem Verkehrsunfall oder einem Motorschaden bei Nacht, ist
aber ein zuverlässiges Funktionieren der Lampe äußerst wich
tig und sollte unter allen Umständen sicher gestellt sein.
Darüber hinaus ist der Aufwand des regelmäßigen bzw. recht
zeitigen Aufladens der Akkus bzw. die Anschaffung neuer Bat
terien nicht zu vernachlässigen und im letztgenannten Fall,
insbesondere unter dem Aspekt des Umweltschutzes, problema
tisch. Im ersteren Fall sind häufig sehr lange Aufladezeiten
für das Nachladen der Akkus erforderlich, was dort, wo kein
stationäres Energieversorgungsnetz zur Verfügung steht, nicht
immer möglich ist.
Eine weitaus bedeutendere und häufig gestellte Anforderung
ist die Helligkeit des von den verwendeten Leuchtkörpern aus
gestrahlten Lichts. Sollte die Leuchtkraft derartiger Ta
schenlampen nicht ausreichen, wird vielfach die Leistung der
entsprechenden Lampen erhöht, was gleichermaßen jedoch einen
erhöhten Energieverbrauch und somit eine geringere Nutzungs
dauer der Taschenlampe zur Folge hat. Selbst bei einer maxi
malen Auslegung der bisher verwendeten Leuchtkörper für Ta
schenlampen strahlen diese Taschenlampen eine für viele An
wendungen nicht ausreichende Helligkeit aus.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde,
eine gattungsgemäße Taschenlampe anzugeben, die Licht mit hö
herer Leuchtkraft ausstrahlt und nichtsdestotrotz gleichzei
tig einen geringen Energieverbrauch aufweist.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch eine Taschenlampe
mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 und eine Verwendung
der Taschenlampe gemäß Patentanspruch 8 gelöst.
Demgemäß ist eine gattungsgemäße Taschenlampe vorgesehen, de
ren Strahlungsquelle als sogenannte HID-Lampe ausgebildet ist
und die eine Zündeinrichtung aufweist, über die die HID-Lampe
einschaltbar ist.
Der Grundgedanke der vorliegenden Erfindung besteht darin,
eine sogenannte HID-Lampe (englisch: High-Intensity-
Discharge) in tragbaren Beleuchtungsgeräten, wie z. B. Taschenlampen,
einzusetzen. HID-Lampen zeichnen sich in einer
im Vergleich zu herkömmlichen Lampen erheblich höheren
Leuchtkraft und somit größerer Helligkeit aus, wobei sie
gleichermaßen einen gegenüber bekannten Lampen verringerten
Energieverbrauch aufweisen. Insbesondere weisen HID-Lampen
zwar eine sehr hohe Betriebsspannung von typischerweise etwa
300 V auf, da sie jedoch einen sehr geringen Strom benötigen,
weisen sie eine minimale Leistungsaufnahme und minimale Ver
lustwärme auf. HID-Lampen weisen gegenüber herkömmlichen Lam
pen, wie Glühlampen oder Halogenlampen, jedoch eine um den
Faktor 2 bis 3 höhere Helligkeit auf. Beim Einsatz von HID-
Lampen in tragbaren Beleuchtungsgeräten kann die Betriebsdau
er bei Verwendung von Batterien oder einer Ladung eines Akku
mulators bei größerer Helligkeit signifikant verlängert wer
den - typischerweise um den Faktor 2. Ursache hierfür ist die
sehr gute Effizienz der HID-Lampe gegenüber herkömmlichen
Lampen, da sie über eine Ansteuerschaltung verfügen, die eine
optimale Ansteuerung und somit einen optimalen Leistungs
verbrauch der Lampe gewährleistet.
HID-Lampen sind aber sehr teuer in der Anschaffung. Darüber
hinaus ist für die HID-Lampe eine eigens vorgesehene Ansteu
erschaltung und ein Transformator erforderlich. Aus diesen
Gründen werden HID-Lampen zumeist lediglich in PKWs der Lu
xusklassen bzw. als Sonderausstattung in PKws angeboten. Die
Ausstattung von tragbaren Beleuchtungsgeräten und Taschenlam
pen mit HID-Lampen wurden bislang erst gar nicht in Erwägung
gezogen, da der im Vergleich zu herkömmlichen Lampen um eini
ge Faktoren höhere Anschaffungspreis der HID-Lampe in Verbin
dung mit dem zusätzlichen Schaltungsaufwand für dessen An
steuerung und Zündung die Taschenlampen derart verteuern wür
de, dass diese Taschenlampen für den normalen Gebrauch unatt
raktiv wären. Allerdings tritt bei bestimmten Anwendungen der
Kostenfaktor gegenüber anderen Anforderungen einer Taschen
lampe in den Hintergrund. Diese anderen Anforderungen sind
beispielsweise der Bedarf an einer sehr hohen Helligkeit
und/oder einer hohen Batterielebensdauer. Denkbare Anwendungsgebiete
hierfür bzw. Anwender solcher Taschenlampen sind
beispielsweise Notärzte, Polizei, etc. die im Notfall bei
Dunkelheit auf eine verlässliche Taschenlampe mit maximaler
Helligkeit angewiesen sind. Eine weitere denkbare Anwendung
solcher Taschenlampen ist der Einsatz unter Tage bzw. unter
Wasser, wo naturgemäß ein Wechsel der Batterien bzw. Akkus
nicht oder sehr schwer möglich ist und wo darüber hinaus eine
sehr hohe Helligkeit gefordert ist.
Bei diesen Anwendungsgebieten tritt der Kostenaufwand, die
der Einsatz einer HID-Lampe gegenüber herkömmlichen Lampen
mit sich bringt, in den Hintergrund. Der Anwender zieht hier
eine verhältnismäßig teure HID-Lampe mit hoher Helligkeit und
geringem
Energieverbrauch einer herkömmlichen Lampe mit geringer Hel
ligkeit vor.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der
Erfindung sind den Unteransprüchen und der Beschreibung unter
Bezugnahme auf die Zeichnungen entnehmbar.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der in den Figuren der
Zeichnung angegebenen Ausführungsbeispiele näher erläutert.
Es zeigt dabei:
Fig. 1 eine Seitenansicht einer stabförmigen Taschenlampe
mit einer Teilquerschnittsansicht des Taschenlampen
kopfes;
Fig. 2 in einem Blockschaltbild eine erfindungsgemäße Ta
schenlampenanordnung mit HID-Lampe;
Fig. 3 in einem Schaltbild eine detaillierte Anordnung der
erfindungsgemäßen Ansteuerung der HID-Lampe.
In allen Figuren der Zeichnung sind gleiche bzw. funktions
gleiche Elemente und Signale - sofern nichts anderes erwähnt
ist - mit gleichen Bezugszeichen versehen.
Fig. 1 zeigt in einer Seitenansicht eine stabförmig ausge
bildete Taschenlampe mit Teilquerschnittsansicht des Taschen
lampenkopfes. In Fig. 1 ist mit 1 eine Taschenlampe bezeich
net. Die Taschenlampe 1 besitzt einen stabförmigen Lampenkör
per 2 sowie einen Lampenkopf 3, in dem ein Reflektor 4 ange
ordnet ist. Die Taschenlampe 1 weist ferner ein Gehäuse 5
auf, in dem ein Ein/Ausschalter 7 zum Ein- und Ausschalten
der Taschenlampe 1 angebracht ist.
Taschenlampen der in Fig. 1 gezeigten Art werden meist über
eine interne Spannungsversorgung mit Spannung versorgt. Hier
zu sind meist kleine Akkumulatoren oder Batterien 8 vorgese
hen. Zur Aufnahme der Akkus oder Batterien 8 besitzt das Ge
häuseinnere im Bereich des Lampenkörpers 2 entsprechend aus
gebildete Batterieaufnahmeräume. Statt einem Akku oder einer
Batterie könnte beispielsweise auch eine Brennstoffzelle oder
dergleichen zum Einsatz komen. Alternativ dazu sind auch Ta
schenlampen bzw. tragbare Lampen bekannt, die über eine ex
terne Spannungsversorgung gespeist werden, z. B. über eine
Autobatterie, deren Spannung an einer im PKW-Innenraum ange
ordneten Buchse - beispielsweise einer Buchse für den Ziga
rettenanzünder - abgegriffen werden kann.
Erfindungsgemäß wird bei der Taschenlampe nach Fig. 1 eine
HID-Lampe (High-Intensity-Discharge) 6 verwendet. Die HID-
Lampe 6 ist im Bereich des Lampenkopfes 3 im Reflektor 4 an
geordnet, so dass das von der HID-Lampe 6 abgestrahlte Licht
durch den Reflektor 4 nach einer Seite hin gebündelt und so
mit fokussiert wird.
Für den Normalbetrieb einer HID-Lampe 6 ist im Vergleich zu
herkömmlichen Glühlampen oder Halogenlampen eine sehr viel
höhere Betriebsspannung erforderlich. Hinzu kommt, dass beim
Einschalten der HID-Lampe noch eine sehr viel höhere, soge
nannte Zündspannung erforderlich ist. Diese Versorgungsspan
nung und Zündspannung sind typischerweise sehr viel größer
als die von den Batterien 8 bereitgestellte Gleichspannung.
Somit ist eine Anordnung erforderlich, die aus der Batterie
gleichspannung die für den Betrieb der HID-Lampe 6 erforder
liche Betriebsspannung bzw. die zum Einschalten der HID-Lampe
erforderlichen Zündspannung erzeugt. Hierzu sind eine in
Fig. 1 mit Bezugszeichen 9 bezeichnete Transformatoranordnung
zum Hochtransformieren der Batteriegleichspannung sowie eine
Leistungselektronikanordnung zur Steuerung der abgegebenen
Leistung erforderlich.
Fig. 2 zeigt das Blockschaltbild einer erfindungsgemäßen Ta
schenlampe mit einer Ansteuerschaltung und einer Zündeinrich
tung für eine HID-Lampe.
In Fig. 2 ist mit 10 eine Gleichspannungsquelle - beispiels
weise eine Batterie oder ein Akku - bezeichnet, die eine Bat
teriegleichspannung 11 bereit stellt. Die Gleichspannungs
quelle 10 ist ausgangsseitig mit einem DC/DC-Wandler 12 ver
bunden, dem somit die Batteriegleichspannung 11 zuführbar
ist. Zusätzlich kann zwischen der Gleichspannungsquelle 10
und dem DC/DC-Wandler 12 ein Filter 13 zur Glättung der Bat
teriespannung 11 angeordnet sein. Der DC/DC-Wandler 12 er
zeugt aus der Batteriespannung 11 - beispielsweise 12 V - ei
ne Zwischenkreisspannung 14 - beispielsweise 300 V. Die Zwi
schenkreisspannung 14 wird einer Brückenschaltung 15, bei
spielsweise eine Vollbrücke, zugeführt. Die Brückenschaltung
15 ist ausgangsseitig mit der HID-Lampe 6 verbunden und ver
sorgt somit diese mit der Betriebsspannung 16. Die Brücken
schaltung 15 erzeugt aus der Gleichspannung der Zwischen
kreisspannung 14 an ihrem Ausgang ein Wechselsignal 16, bei
dem das Vorzeichen der Zwischenkreisspannung 14 mit einer
Taktfrequenz - typischerweise 200 Hz - geändert wird.
Zwischen der HID-Lampe 6 und der Brückenschaltung 15 ist fer
ner eine Zündeinrichtung 17 vorgesehen. Die Zündeinrichtung
17 wird ebenfalls von der Zwischenkreisspannung 14 gespeist
und erzeugt ausgangsseitig eine Zündspannung 18, die zum Zün
den der ausgeschalteten HID-Lampe 6 erforderlich ist.
Ferner ist eine Ansteuerschaltung 19 vorgesehen, die den
DC/DC-Wandler 13, die Brückenschaltung 15 sowie die Zündein
richtung 17 steuert. Die Ansteuerschaltung 19 weist eine Brü
ckensteuerung auf, über die die Steueranschlüsse der entspre
chenden Schalter der Vollbrücke leitend und sperrend geschal
ten werden. Ferner weist die Ansteuerschaltung 19 einen Puls
weitenmodulator auf, über den die Pulsdauer sowie die Takt
frequenz der Brückenschaltung 15 definiert eingestellt werden
kann. Dadurch wird ein Abnutzen der Strahlelektroden der HID-
Lampe weitestgehend vermieden, wodurch eine längere Lebens
dauer der HID-Lampe 6 sichergestellt ist.
Die Ansteuerschaltung 19 weist ferner einen Leistungsregler
auf. Der Leistungsregler stellt sicher, dass der HID-Lampe 6,
auch bei einer Verringerung der Batteriespannung 11, stets
eine gleiche Leistung zuführbar ist. Außerdem weist die An
steuerschaltung 19 typischerweise eine Sicherheitsschaltung
auf, die die HID-Lampe 6 und sämtliche empfindlichen Bauteile
vor einer Verpolung, einem Kurzschluss, einer Übertemperatur
und dergleichen schützt.
Fig. 3 zeigt in einem detaillierteren Schaltbild eine bevor
zugte Ausgestaltung der Ansteuerung und der Zündeinrichtung
für eine in einer Taschenlampe angeordnete HID-Lampe.
Über die Gleichspannungsquelle 10 und den DC/DC-Wandler 12
wird eine Zwischenkreisspannung 14 bereitgestellt, die über
einen Elektrolytkondensator 20 zusätzlich geglättet wird. Die
Zwischenkreisspannung 14 wird einer Steuerschaltung 21, die
die Brückenschaltung 15 sowie die Ansteuerschaltung 19 ent
hält, zugeführt. Der Steuerschaltung 21 ist die Zündeinrichtung
17 nachgeschaltet. Die Zündeinrichtung 17 weist ein Wi
derstandselement 22, ein gleichrichtendes Element 23 sowie
ein kapazitives Element 24 auf, die zueinander in Reihe ge
schaltet sind. Die Elemente 22, 23, 24 werden durch einen Wi
derstand 22, eine Diode 23 und einen Kondensator 24 gebildet.
Die Reihenschaltung dieser Elemente 22, 23, 24 ist zwischen
den Ausgängen 25, 26 der Steuerschaltung 21, an denen die Be
triebsspannung 16 anliegt, angeordnet.
Ferner ist ein Transformator 27 vorgesehen, dessen primärsei
tige Wicklung 28 zwischen einem Abgriff 29 der Reihenschal
tung und dem Anschluss 26 angeordnet ist. Die sekundärseitige
Wicklung 30 ist mit dem jeweils anderen Anschluss 25 verbun
den. Zwischen der primärseitigen Wicklung 28 und dem Abgriff
29 ist ferner ein Schalter 31 vorgesehen. Der Schalter 31 ist
in Fig. 3 als steuerbarer Schalter ausgebildet und wird über
ein Steuersignal 33, welches von der Steuereinrichtung 21 be
reitgestellt wird, gesteuert. Zwischen dem anderen Anschluss
der primärseitigen Wicklung 28 und einem Anschluss der sekun
därseitigen Wicklung 30 ist ein Lampensockel 32, in dem die
HID-Lampe 6 eingesteckt oder geschraubt ist, vorgesehen.
Nachfolgend wird die Funktionsweise der Anordnung entspre
chend Fig. 3 näher erläutert:
Man unterscheidet zwei Zustände der HID-Lampe: den einge schalteten und den ausgeschalteten Zustand. Im ausgeschalte ten Zustand liegt keine Spannung, also keine Betriebsspannung 16 und keine Zündspannung 18, an der HID-Lampe 6 an. Im ein geschalteten Zustand unterscheidet man zwei Phasen: Die erste Phase (Zündphase) bezeichnet den unmittelbaren Übergang vom ausgeschalteten in den eingeschalteten Zustand der Lampe. Die zweite, sogenannte Betriebsphase kennzeichnet den Normalbe trieb der Lampe, bei der die Lampe eingeschaltet ist.
Man unterscheidet zwei Zustände der HID-Lampe: den einge schalteten und den ausgeschalteten Zustand. Im ausgeschalte ten Zustand liegt keine Spannung, also keine Betriebsspannung 16 und keine Zündspannung 18, an der HID-Lampe 6 an. Im ein geschalteten Zustand unterscheidet man zwei Phasen: Die erste Phase (Zündphase) bezeichnet den unmittelbaren Übergang vom ausgeschalteten in den eingeschalteten Zustand der Lampe. Die zweite, sogenannte Betriebsphase kennzeichnet den Normalbe trieb der Lampe, bei der die Lampe eingeschaltet ist.
Zu Beginn der Zündphase wird der Schalter 31 über das Steuer
signal 33 der Steuereinrichtung 21 eingeschaltet. Dadurch
wird an der sekundärseitigen Transformatorwicklung 30 eine
sehr hohe Zündspannung 18 - im Bereich einiger KV - erzeugt,
die dafür sorgt, dass die HID-Lampe 6 zündet und damit einge
schaltet wird. Ist die HID-Lampe 6 eingeschaltet, dann ist
die Zündphase beendet und der Schalter 31 wird wieder ausge
schaltet. In der nachfolgenden Betriebsphase wird die von der
Steuereinrichtung 21 bereitgestellte Betriebsspannung 16 der
Sekundärwicklung 30 des Transformators 27 zugeführt und sorgt
nun dafür, dass die HID-Lampe 6 im eingeschalteten Zustand
bleibt. Soll die HID-Lampe 6 wieder ausgeschaltet werden,
dann wird einfach die Spannungsversorgung unterbrochen, so
dass am Ausgang 25, 26 der Steuereinrichtung 21 keine Be
triebsspannung 16 mehr abgreifbar ist.
1
Taschenlampe
2
Lampenkörper
3
Taschenlampenkopf
4
Reflektor
5
Gehäuse
6
HID-Lampe
7
Ein/Ausschalter
8
Akku, Batterie
9
Transformatoranordnung und Leistungselektronik
10
Gleichspannungsquelle
11
Batteriespannung
12
DC/DC-Wandler
13
Filter
14
Zwischenkreisspannung
15
Brückenschaltung, Vollbrücke
16
Betriebsspannung
17
Zündeinrichtung
18
Zündspannung
19
Ansteuerschaltung
20
Elektrolytkondensator
21
Steuerschaltung
22
Widerstandselement, Widerstand
23
gleichrichtendes Element, Diode
24
kapazitives Element, Kondensator
25
,
26
Ausgangsanschlüsse
27
Transformator
28
Primärwicklung
29
Abgriff
30
Sekundärwicklung
31
(steuerbarer) Schalter
32
Lampensockel
33
Steuersignal
Claims (8)
1. Tragbare Lampe, insbesondere Taschenlampe (1),
mit einem Gehäuse (5),
mit einer im Inneren des Gehäuses (5) angeordneten Energie versorgung (8, 10),
mit einer in einem Hohlreflektor (4) des Gehäuses (5) ange ordneten und von der Energieversorgung (8, 10) gespeisten Strahlungsquelle (6),
dadurch gekennzeichnet,
dass die Strahlungsquelle (6) als HID-Lampe (6) (High Inten sity Discharge) ausgebildet ist und
dass eine Zündeinrichtung (17) vorgesehen ist, über die die HID-Lampe (6) einschaltbar ist.
mit einer im Inneren des Gehäuses (5) angeordneten Energie versorgung (8, 10),
mit einer in einem Hohlreflektor (4) des Gehäuses (5) ange ordneten und von der Energieversorgung (8, 10) gespeisten Strahlungsquelle (6),
dadurch gekennzeichnet,
dass die Strahlungsquelle (6) als HID-Lampe (6) (High Inten sity Discharge) ausgebildet ist und
dass eine Zündeinrichtung (17) vorgesehen ist, über die die HID-Lampe (6) einschaltbar ist.
2. Tragbare Lampe nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Energieversorgung (8, 10) ausgangsseitig eine erste Versorgungsspannung (11, 14) bereitstellt, und
dass ein DC/DC-Wandler (12) vorgesehen ist, der aus der ers ten Versorgungsspannung (11, 14) eine zweite Versorgungs spannung (16), die größer ist als die erste Versorgungs spannung (11, 14), für den Normalbetrieb der HID-Lampe (6) bereitstellt.
dass die Energieversorgung (8, 10) ausgangsseitig eine erste Versorgungsspannung (11, 14) bereitstellt, und
dass ein DC/DC-Wandler (12) vorgesehen ist, der aus der ers ten Versorgungsspannung (11, 14) eine zweite Versorgungs spannung (16), die größer ist als die erste Versorgungs spannung (11, 14), für den Normalbetrieb der HID-Lampe (6) bereitstellt.
3. Tragbare Lampe nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Energieversorgung (8, 10) als Batterie (8), als Ak
kumulator oder als Brennstoffzelle ausgebildet ist.
4. Tragbare Lampe nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Zündeinrichtung (17) einen Transformator (27) auf
weist, der aus der ersten und/oder der zweiten Versorgungs
spannung (11, 14, 16) eine Zündspannung (18), die größer ist
als die zweite Versorgungsspannung (16), zum Zünden der aus
geschalteten HID-Lampe (6) bereitstellt.
5. Tragbare Lampe nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass eine Brückenschaltung (15) - insbesondere eine Vollbrü
ckenschaltung - vorgesehen ist, die der HID-Lampe (6) vorge
schaltet ist und die das Vorzeichen der der HID-Lampe (6) zu
geführten zweiten Versorgungsspannung (16) periodisch wech
selt.
6. Tragbare Lampe nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass eine Ansteuerschaltung (19) zur Steuerung der Brücken
schaltung (15) und zur Steuerung der Helligkeit und/oder der
Leistungsaufnahme der HID-Lampe (6) vorgesehen ist.
7. Tragbare Lampe nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Ansteuerschaltung (19) einen Pulsweitenmodulator
und/oder einen Leistungsregler und/oder eine Sicherheits
schaltung aufweist.
8. Verwendung einer tragbaren Lampe nach einem der vorstehen
den Ansprüche, insbesondere einer Taschenlampe, für den Ein
satz unter Wasser oder im Bergbau.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2001123541 DE10123541A1 (de) | 2001-05-15 | 2001-05-15 | Taschenlampe und Verwendung einer Taschenlampe |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE2001123541 DE10123541A1 (de) | 2001-05-15 | 2001-05-15 | Taschenlampe und Verwendung einer Taschenlampe |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10123541A1 true DE10123541A1 (de) | 2002-11-28 |
Family
ID=7684819
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|---|---|---|---|
| DE2001123541 Ceased DE10123541A1 (de) | 2001-05-15 | 2001-05-15 | Taschenlampe und Verwendung einer Taschenlampe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10123541A1 (de) |
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- 2001-05-15 DE DE2001123541 patent/DE10123541A1/de not_active Ceased
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