DE10122934A1 - Vermessungsinstrument - Google Patents
VermessungsinstrumentInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Vermessungsinstrument mit einer Autofokuseinrichtung (50) mit Fokussierlinse (11) und Kollimationsfernrohr (10). Ein Fokusdetektor (50) erfasst den Fokussierzustand über das Kollimationsfernrohr (10), und eine Steuerung (40) bewegt die Fokussierlinse (11) des Kollimationsfernrohrs (10) in eine Scharfstellposition abhängig von dem erfassten Fokussierzustand. Das Vermessungsinstrument arbeitet mit Einzelfokussierung, bei der nur eine Erfassung des Ausgangssignals des Fokusdetektors (50) und nur eine Steueroperation der Steuerung (40) abhängig von dem erfassten Ausgangssignal durchgeführt wird, und mit kontinuierlicher Fokussierung, bei der mehrere Erfassungen des Ausgangssignals des Fokusdetektors (50) und mehrere Steueroperationen der Steuerung abhängig von den erfassten Ausgangssignalen nacheinander durchgeführt werden. Die Einzelfokussierung und die kontinuierliche Fokussierung können wahlweise durchgeführt werden.
Description
Die Erfindung betrifft ein Vermessungsinstrument, ein Vermessungsinstrument mit
einem Kollimationsfernrohr mit Fokussiereinrichtung, ein Vermessungsinstrument
mit Motor-Fokussierung und ein Vermessungsinstrument mit einer Multifokusein
richtung.
Bei einem konventionellen Vermessungsinstrument wie einer Gesamtstation wird
die Fokussierlinse eines Kollimationsfernrohrs zur Scharfeinstellung manuell
bewegt. In jüngerer Zeit wurde versucht, eine automatische Fokussiereinrichtung
in ein Kollimationsfernrohr einzubauen.
Das Vermessungsinstrument mit automatischer Fokussiereinrichtung enthält
grundsätzlich eine Fokuserfassung zum Erfassen der Scharfeinstellung über das
Kollimationsfernrohr und eine Steuerung zum Steuern der Bewegung der Fokus
sierlinse des Kollimationsfernrohrs zu einem Scharfstellpunkt abhängig von dem
mit der Fokuserfassung festgestellten Fokussierzustand. Wird ein AF-Schalter (AF
= Autofokus) geschlossen, während ein zu vermessendes Objekt durch das
Kollimationsfernrohr beobachtet wird, so wird die Fokussierlinse zu dem Scharf
stellpunkt des anvisierten Objekts bewegt. Die Fokussierung ist unproblematisch,
wenn die relative Position des Kollimationsfernrohrs und des anvisierten Objekts
fest ist.
Wird die Position des anvisierten Objekts, beispielsweise eines Zielelements, zu
einer spezifischen Position (z. B. 5 m, 10 m, usw.) bewegt, so wird die Position
erfasst, d. h. die Messungen werden ausgeführt, während das anvisierte Objekt
bewegt wird. Um aber die Fokussierung während der Messung auszuführen, muss
der Benutzer den AF-Schalter wiederholt einschalten, so dass der Wirkungsgrad
dieser Operation sehr gering ist.
Außerdem kann ein Benutzer an einer Messstelle die Fokussierlinse auch ohne
den AF-Mechanismus bewegen, beispielsweise wenn die AF-Funktion nicht
einwandfrei arbeitet, wenn z. B. Störungen durch schnelle Bewegung der Fokus
sierlinse auftreten oder wenn eine Feineinstellung der Fokussierung durchgeführt
wird. Auch in einem solchen Fall kann der Benutzer bei einem konventionellen
Vermessungsinstrument jedoch nur die Fokussierlinse durch manuelles Drehen
eines Einstellrings in einer MF-Operation (manuelles Fokussieren) oder durch
Betätigen des AF-Mechanismus bewegen.
Es ist Aufgabe der Erfindung, die vorstehend beschriebenen Nachteile des Ver
messungsinstruments mit AF-Funktion zu vermeiden und hierzu ein Vermes
sungsinstrument mit AF-Funktion, ein solches mit Motor-Fokussierung (PF-
Funktion) und ein Instrument mit Multifokusfunktion anzugeben, bei dem die
Fokussieroperation in unterschiedlicher Art ausführbar ist. Beispielsweise kann die
AF-Operation leicht nicht nur zur Messung eines stillstehenden Objekts, sondern
auch zur Messung eines Objekts benutzt werden, das in einer laufenden Operati
on bewegt wird, oder alternativ kann die Fokussieroperation auch mit elektrischem
Antrieb ausgeführt werden.
Die Erfindung löst diese Aufgabe durch die Merkmale des Patentanspruchs 1, 9
oder 18. Vorteilhafte Weiterbildungen sind Gegenstand jeweiliger Unteransprü
che.
Die Erfindung wird im Folgenden unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher
erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 ein Vermessungsinstrument mit AF-Einrichtung als erstes Ausfüh
rungsbeispiel,
Fig. 2 einen Fokusdetektor (AF-Einheit, Phasendifferenzdetektor) in Blick
richtung II aus Fig. 1,
Fig. 3 die Positionsbeziehung zweier Pupillenbereiche der Objektivlinse
eines Fokusdetektors, eines Spiegels und einer Lichtaufnahmefaser,
in Blickrichtung III-III aus Fig. 1,
Fig. 4 das Flussdiagramm einer AF-Operation in einer Steuerschaltung,
Fig. 5 das Flussdiagramm der in Fig. 4 gezeigten AF-Operation,
Fig. 6 die perspektivische Darstellung des Kollimationsfernrohrs einer
Gesamtstation von der Okularseite her gesehen, als zweites Ausfüh
rungsbeispiel,
Fig. 7 die perspektivische Darstellung eines Kollimationsfernrohrs der in
Fig. 6 gezeigten Gesamtstation, von der Objektivseite her gesehen,
Fig. 8 die Vorderansicht eines in Fig. 6 gezeigten Okulars,
Fig. 9 die rechte Seitenansicht der in Fig. 8 gezeigten Anordnung,
Fig. 10 die Draufsicht der in Fig. 8 gezeigten Anordnung,
Fig. 11 das System des Kollimationsfernrohrs eines Überwachungsinstru
ments als zweites Ausführungsbeispiel,
Fig. 12 die perspektivische Darstellung eines beispielsweisen Antriebsme
chanismus für eine Fokussierlinse in einem Kollimationsfernrohr des
zweiten Ausführungsbeispiels,
Fig. 13 das Flussdiagramm der Operationen eines Vermessungsinstruments
des zweiten Ausführungsbeispiels,
Fig. 14 die Frontansicht eines Okulars bei einem dritten Ausführungsbei
spiel,
Fig. 15 die rechte Seitenansicht der in Fig. 14 gezeigten Anordnung,
Fig. 16 die perspektivische Darstellung eines Kollimationsfernrohrs einer
Gesamtstation von der Okularseite aus gesehen als viertes Ausfüh
rungsbeispiel,
Fig. 17 die Frontansicht des Okularteils des in Fig. 16 gezeigten Kollimati
onsfernrohrs,
Fig. 18 das System eines Kollimationsfernrohrs bei dem vierten Ausfüh
rungsbeispiel,
Fig. 19 schematisch zwei Pupillenbereiche der Objektivlinse eines Fokus
detektors in Blickrichtung XIX-XIX aus Fig. 18,
Fig. 20 das Flussdiagramm der Operationen eines Vermessungsinstruments
des vierten Ausführungsbeispiels, und
Fig. 21 die Frontansicht des Okularteils eines Vermessungsinstruments als
fünftes Ausführungsbeispiel.
In Fig. 1 bis 3 ist ein erstes Ausführungsbeispiel eines Vermessungsinstruments
mit AF-Einrichtung dargestellt.
Ein Kollimationsfernrohr 10 enthält eine Objektivlinse (Fokussierlinse) 11, ein
optisches Bildumkehrsystem (Porroprisma) 12, eine Fokussierplatte 13 und eine
Okularlinse 14, die in dieser Reihenfolge von der Objektseite (Frontseite) her
angeordnet sind. Die Fokussierplatte 13 hat in ihrer Mitte ein Fadenkreuz (Kolli
mationsachse) 15 zum genauen Visieren. Die Objektivlinse 11 kann in Richtung
der optischen Achse L bewegt werden, so dass ein scharfes Bild des anvisierten
Objekts 16 auf der Oberfläche 13a der Fokussierplatte 13 nahe der Objektivlinse
11 erzeugt werden kann, indem die Position der Objektivlinse 11 entsprechend
der Objektentfernung verstellt wird. Ein Benutzer kann das Bild vergrößert auf der
Fokussierplatte 13 durch die Okularlinse 14 hindurch betrachten.
Das Porroprisma 12 hat eine Strahlteilerfläche, die das einfallende Lichtbündel in
zwei Lichtbündel teilt, so dass eines einer nach dem Phasendifferenzverfahren
arbeitenden AF-Erfassungseinheit (Fokusdetektor) 50 zugeführt wird, während
das andere auf die Okularlinse 14 gerichtet wird. Die AF-Erfassungseinheit 50
erfasst den Fokussierzustand (d. h. den Defokusbetrag, also hintere oder vordere
Fokuslage usw.) einer Erfassungsfläche 51, die an einer der Fokussierplatte 13
optisch äquivalenten Position ist. Fig. 2 zeigt das Konzept der AF-
Erfassungseinheit 50. Das auf der Erfassungsfläche 51 mit der Objektivlinse 11
erzeugte Bild wird durch zwei Separatorlinsen (Abbildungslinsen) 53 geteilt, die
zueinander einen der Basislänge entsprechenden Abstand haben. Das Licht fällt
auf die Separatorlinsen 53 über eine Kondensorlinse 52. Zwei Teilbilder werden
auf zwei CCD-Liniensensoren 54 erzeugt.
Die CCD-Liniensensoren 54 haben jeweils eine fotoelektrische Wandleranord
nung mit einer Anzahl fotoelektrische Wandler, die das empfangene Objektlicht in
elektrische Signale umsetzen, die so erhaltenen Ladungen integrieren (oder
akkumulieren) und die integrierten Ladungen als AF-Sensordaten an eine Steuer
schaltung (Steuerung/AF-Steuerung) 40 abgeben. Die Steuerschaltung 40 führt
eine vorbestimmte Rechnung aus, um den Defokusbetrag aus einem Paar von
AF-Sensordaten zu bestimmen, und bewegt die Objektivlinse 11 in eine Scharf
stellposition, wozu ein Linsenantrieb 43 dient. Die Berechnung des Defokusbetra
ges ist dem Fachmann bekannt.
In der AF-Erfassungseinheit 50 wird der Scharfstellpunkt aus zwei Objektbildern
auf den Liniensensoren 54 erfasst, wobei die Strahlenbündel des durch zwei
separate Pupillenteile 11A und 11B (Fig. 3) der Objektivlinse 11 geführten Objekt
bildes dienen, die durch Separatormasken 55 nahe den Separatorlinsen 53 be
stimmt werden. Die in Fig. 1 und 3 schraffiert dargestellten Bereiche repräsentie
ren die Strahlenbündel, welche den Pupillenteilen 11A und 11B entsprechen.
Das Vermessungsinstrument mit AF-Einrichtung hat in dem dargestellten Ausfüh
rungsbeispiel einen Einzelfokusbetrieb, bei dem nur eine AF-Operation der vor
stehend beschriebenen Art mit der Steuerschaltung 40 durchgeführt wird. Ferner
hat es einen kontinuierlichen Fokusbetrieb, bei dem mehrere AF-Operationen
nacheinander mit der Steuerschaltung 40 ausgeführt werden. Diese führt die AF-
Operation entsprechend dem jeweils wirksamen Fokusbetrieb aus. Mit der Steu
erschaltung 40 sind ein AF-Startschalter 44, ein Messstartschalter 45, ein Zeitge
ber 46, eine Entfernungsstellvorrichtung 47 und ein Signalgeber 48 verbunden.
Der Einzelfokusbetrieb wird gesetzt, wenn der AF-Startschalter 44 einmal einge
schaltet wird, der kontinuierliche Fokusbetrieb wird gesetzt, wenn der AF-
Startschalter 44 zweimal in vorbestimmter Zeit betätigt wird. Die Stromquelle der
AF-Einrichtung wird eingeschaltet, wenn der AF-Startschalter 44 betätigt wird.
Bei dem Einzelfokusbetrieb werden nur eine Erfassung des Ausgangssignals der
AF-Erfassungseinheit 50 und nur eine Rechnung/Steuerung mit der Steuerschal
tung 40 abhängig von dem Erfassen des Ausgangssignals der AF-
Erfassungseinheit 50 ausgeführt. Deshalb wird die Objektivlinse 11 entsprechend
der Objektentfernung in die Scharfstellposition gebracht. Wird der fokussierte
Zustand erreicht, so arbeitet der Signalgeber 48 und gibt ein akustisches Signal
ab. Ist die AF-Operation abgeschlossen, so wird die Stromquelle der AF-
Einrichtung abgeschaltet.
Bei dem kontinuierlichen Fokusbetrieb werden mehrere Erfassungen des Aus
gangssignals der AF-Erfassungseinheit 50 und mehrere Rechnun
gen/Steuerungen mit der Steuerschaltung 40 abhängig von den Erfassungen des
Ausgangssignals der AF-Erfassungseinheit 50 nacheinander in vorbestimmter Zeit
(z. B. 1 Minute) ausgeführt. Entsprechend wird die Objektivlinse 11 abhängig von
der Entfernung des Objekts 16 immer dann in die Scharfstellposition gebracht,
wenn eine Fokuserfassung ausgeführt wird. Deshalb kann auch bei bewegtem
Objekt 16 laufend ein fokussierter Zustand erreicht werden. Wird er erreicht, so
arbeitet der Signalgeber 48 und gibt ein akustisches Signal ab. Die kontinuierli
chen AF-Operationen werden für eine Minute ausgeführt, und die Stromquelle der
AF-Einrichtung wird nach Ablauf dieser Zeit abgeschaltet.
Die Entfernungsstellvorrichtung 47 dient zum Setzen und Speichern einer vorge
gebenen Entfernung. In jeder Fokussierart wird die Objektivlinse 11 in die der
gesetzten und gespeicherten Entfernung entsprechende Scharfstellposition ge
bracht, wenn das Ausgangssignal der AF-Erfassungseinheit 50 nach Abschluss
der vorstehend beschriebenen AF-Operation den defokussierten Zustand anzeigt.
Wenn eine häufig benutzte Objektentfernung in der Entfernungsstellvorrichtung
eingestellt und gespeichert ist, kann verhindert werden, dass das Objektbild auch
bei mangelnder Scharfeinstellung in einen extrem defokussierten Zustand kommt.
Das Kollimationsfernrohr 10 hat einen in sich abgeschlossenen optischen Sucher
20 als Entfernungsmessvorrichtung (Entfernungsmesser). Der optische Sucher 20
ist folgendermaßen aufgebaut. Ein Lichtabgabe/-Aufnahmespiegel 21 und ein
Wellenlängenfilter (Farbfilter) 22, das sichtbares Licht durchlässt und Messlicht
reflektiert, sind in dieser Reihenfolge der Objektivlinse 11 des Kollimationsfern
rohrs 10 nachgeordnet. Der Spiegel 21 und das Filter 22 bilden den optischen
Sucher 20. Der Spiegel 21 ist ein planparalleler Spiegel und auf der optischen
Achse der Objektivlinse 11 angeordnet. Er enthält eine Lichtabgabefläche 21a auf
der der Objektivlinse 11 zugewandten Seite und eine Lichtaufnahmefläche 21b
auf der dem Farbfilter 22 zugewandten Seite.
Das Lichtabgabeelement 23 des optischen Suchers 20 gibt internes Referenzlicht
einer bestimmten Wellenlänge ab, das auf die Lichtabgabefläche 21a des Spie
gels 21 über eine Kollimatorlinse 24 und einen stationären Spiegel 25 fällt. Das
auf die Lichtabgabefläche 21a fallende Messlicht läuft längs der optischen Achse
L der Objektivlinse 11 zu dem anvisierten Objekt 16.
Das Farbfilter 22 reflektiert das Messlicht, das an dem Objekt 16 reflektiert und
durch die Objektivlinse 11 geleitet wurde, an der Oberfläche 22a, die der Objek
tivlinse 11 zugewandt ist. Das Messlicht fällt dann auf die Lichtaufnahmefläche
21b. Diese reflektiert das Messlicht auf die Eintrittsfläche 26a einer Lichtleitfaser
26. Ein Halter 27 hält diese und ist gemeinsam mit dem Spiegel 21 in dem Raum
hinter der Objektivlinse 11 mit einer (nicht dargestellten) Halterung befestigt.
Ein Schaltspiegel 28 und ein ND-Filter 29 zur Lichtabgabe sind in dem Weg des
Messlichtes zwischen dem Lichtabgabeelement 23 und dem stationären Spiegel
25 angeordnet. Der Schaltspiegel 28 schaltet die Belichtung des von dem Lich
tabgabeelement 23 zu dem stationären Spiegel 25 abgegebenen Lichts so, dass
es als Messlicht dient oder direkt auf die Eintrittsfläche 26a der Lichtleitfaser 26
fällt, so dass das Licht dann als internes Referenzlicht dient. Das ND-Filter 29
dient zum Einstellen der Menge des Messlichtes zu dem anvisierten Objekt 16.
Eine Kondensorlinse 32, ein ND-Filter 33 zur Lichtaufnahme und ein Bandpass
filter 34 sind in dieser Reihenfolge zwischen der Austrittsfläche 26b der Lichtleitfa
ser 26 und einem Lichtaufnahmeelement 31 angeordnet. Dieses ist mit der Steu
erschaltung 40 verbunden, welche einen Betätiger 41 des Schaltspiegels 28
steuert und mit einer Messanzeige 42 verbunden ist.
Die Position der Pupillenteile 11A und 11B der Objektivlinse 11 ist so bestimmt,
dass der Spiegel 21 des optischen Suchers 20 bzw. die Lichtleitfaser 26 (Halte
rung 27) und deren Halteelemente optisch nicht beeinträchtigt werden, wie Fig. 3
erkennen lässt.
In dem wie vorstehend beschrieben aufgebauten Sucher 20 schaltet die Steuer
schaltung 40 die Position des Schaltspiegels 28 über den Betätiger 41 zwischen
einer Stellung, in der das Licht (Messlicht) von dem Lichtabgabeelement 23 den
stationären Spiegel 25 erreicht, und einer Stellung, in der das Licht (internes
Referenzlicht) von dem Lichtabgabeelement 23 zur Eintrittsfläche 26a der Licht
leitfaser 26 reflektiert wird. Das auf den stationären Spiegel 25 fallende Messlicht
wird dem Objekt 16 über die Lichtabgabefläche 21a des Spiegels 21 und die
Objektivlinse 11 zugeführt. Das an dem Objekt 16 reflektierte Licht fällt auf die
Eintrittsfläche 26a über die Objektivlinse 11, das Farbfilter 22 und die Lichtauf
nahmefläche 21b des Spiegels 21.
Das an dem Objekt 16 reflektierte und auf die Eintrittsfläche 26a fallende Mess
licht und das direkt auf die Eintrittsfläche 26a über den Schaltspiegel 28 fallende
interne Referenzlicht werden von dem Lichtaufnahmeelement 31 aufgenommen,
so dass die Steuerschaltung 40 den Phasenunterschied oder die Zeitdifferenz des
Messlichtes und des internen Referenzlichts erfasst, um dadurch die Entfernung
des Objekts 16 zu berechnen. Die so erhaltene Objektentfernung wird mit dem
Entfernungsanzeiger 42 angezeigt. Die Bestimmung der Objektentfernung aus
dem Phasenunterschied des abgegebenen und des reflektierten Lichts und der
Anfangsphase des internen Referenzlichts oder der Zeitdifferenz zwischen abge
gebenem Licht und reflektiertem Licht ist an sich bekannt.
Fig. 4 zeigt ein Flussdiagramm der Arbeitsweise des Vermessungsinstruments mit
der oben beschriebenen AF-Einrichtung. Die hier gezeigte Operation wird mit der
Steuerschaltung 40 ausgeführt, wenn der AF-Startschalter 44 gedrückt wird.
Der Zeitgeber 46 wird bei Schritt S101 initialisiert, um die Fokussieroperation des
Schritts S102 auszuführen. Bei Schritt S103 wird geprüft, ob die Fokussierung
abgeschlossen ist. Ist sie abgeschlossen (S103: Ja), so wird der Signalgeber 48
eingeschaltet und gibt einen hörbaren Ton ab (S104). Wird keine Fokussierung
erreicht (S103: Nein), wird die Objektivlinse 11 in eine der in der Entfernungsstell
vorrichtung 47 eingestellten und gespeicherten Entfernung entsprechende Fokus
sierposition bewegt (S108).
Dann wird mit dem Zeitgeber 46 geprüft, ob eine Minute (vorbestimmte Zeit)
abgelaufen ist (S105). Ist sie nicht abgelaufen (S105: Nein), so wird geprüft, ob
die laufende Betriebsart die kontinuierliche Fokussierung ist, d. h. ob der AF-
Startschalter 44 zweimal gedrückt wurde (S106). Ist die laufende Betriebsart die
kontinuierliche Fokussierung (S106: Ja), so kehrt die Steuerung zu Schritt S102
zurück, um die Fokussieroperation zu wiederholen. Ist die laufende Betriebsart
nicht die kontinuierliche Fokussierung (S106: Nein), so wird die Stromquelle der
AF-Einrichtung abgeschaltet (S107). Ist eine Minute abgelaufen (S105: Ja), so
wird die Stromquelle der AF-Einrichtung abgeschaltet (S109).
Fig. 5 zeigt das Flussdiagramm der bei Schritt S102 in Fig. 4 gezeigten Fokus
sieroperation. Bei der in Fig. 5 gezeigten Operation wird das Erfassungssignal der
AF-Erfassungseinheit 50 mit der Steuerschaltung 40 gelesen (S201). Dann be
stimmt die Steuerschaltung 40 den Verstellbetrag und die Bewegungsrichtung der
Objektivlinse 11 entsprechend dem Erfassungssignal (S202). Anschließend wird
die Objektivlinse 11 entsprechend verstellt (S203). Das Erfassungssignal der AF-
Erfassungseinheit 50 wird nochmals gelesen, um zu erfassen, ob der Fokussier
zustand erreicht wurde oder nicht (S204).
Die Entfernungsmessoperation des Vermessungsinstruments mit der vorstehend
beschriebenen AF-Funktion läuft folgendermaßen ab:
Der Benutzer richtet die optische Achse L des Kollimationsfernrohrs 10 so aus,
dass sie mit dem anvisierten Objekt 16 zusammenfällt, während gleichzeitig das
Objekt 16 durch einen Kollimator (nicht dargestellt) beobachtet wird, der an dem
Kollimationsfernrohr 10 befestigt ist.
Die Einzelfokussierung oder die kontinuierliche Fokussierung wird entsprechend
einem stationären Objekt oder einem bewegten Objekt ausgeführt. Der AF-
Startschalter 44 wird bei Einzelfokussierung nur einmal eingeschaltet, während er
bei kontinuierlicher Fokussierung zweimal eingeschaltet wird, um die vorstehend
beschriebenen Operationen auszuführen und damit die Objektivlinse 11 in die
Scharfstellposition zu bringen. Die Stromquelle der AF-Einrichtung wird einge
schaltet, wenn der AF-Startschalter 44 gedrückt wird. Wird der fokussierte Zu
stand nicht erreicht, so wird die Fokussieroperation entsprechend der in der
Entfernungsstellvorrichtung 47 eingestellten Vorgabeentfernung durchgeführt.
Der Benutzer betrachtet das Fadenkreuz 15 auf der Fokussierplatte 13 durch die
Okularlinse 14 bei Scharfeinstellung oder bei Einstellung der Vorgabeentfernung
und richtet das Fadenkreuz 15 so aus, dass es mit dem Objekt 16 zusammenfällt.
Daher ist es möglich, das Messlicht des optischen Suchers 20 genau auf das
Objekt 16 zu projizieren.
Der Messstartschalter 45 wird gedrückt, um die Entfernungsmessoperation über
den optischen Sucher 20 auszuführen, so dass das Messergebnis mit dem Ent
fernungsanzeiger 42 angezeigt wird.
Bei der oben beschriebenen Messoperation kann man den fokussierten Zustand
kontinuierlich erreichen, ohne den AF-Startschalter 44 wiederholt bei jeder Bewe
gung des Objekts einzuschalten, wenn die kontinuierliche Fokussierung gewählt
ist, auch wenn sich das Objekt 16 bewegt. Dadurch ergibt sich eine sehr wirksame
Fokussieroperation. Wird die Vorgabeentfernung zuvor eingegeben und in der
Entfernungsstellvorrichtung 47 gespeichert, so wird kein großer Defokussierbetrag
erzeugt. Da außerdem die Ausführungszeit der AF-Operation bei kontinuierlicher
Fokussierung begrenzt ist, kann der elektrische Stromverbrauch reduziert werden.
Obwohl bei dem in Fig. 1 gezeigten Ausführungsbeispiel die Objektivlinse als
Fokussierlinse dient, kann auch eine separate Fokussierlinse zwischen der Objek
tivlinse 11 und der Okularlinse 14 vorgesehen sein.
Abweichend von der Wahl der Einzelfokussierung und der kontinuierlichen Fokus
sierung mit einer oder zwei Betätigungen des AF-Startschalters 14 ist es auch
möglich, einen Schalter für die Fokussierart separat zu dem AF-Startschalter 44
vorzusehen und damit die jeweilige Fokussierart einzuschalten. Dann sollte vor
zugsweise ein entsprechender Anzeiger vorgesehen sein, um die jeweils gewählte
Fokussierart anzuzeigen.
Obwohl bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel das Zeitintervall der kontinu
ierlichen AF-Operationen eine Minute ist, kann es auch kürzer oder länger sein.
Alternativ ist es möglich, einen Mechanismus zum Wählen eines Intervalls vorzu
sehen.
Die vorstehende Beschreibung zeigt, dass bei dem erläuterten beispielsweisen
Vermessungsinstrument die AF-Operation leicht bei der Vermessungsoperation
für ein unbewegtes und auch für ein bewegtes Objekt durchgeführt werden kann.
Fig. 6 bis 13 zeigen ein zweites Ausführungsbeispiel eines Vermessungsinstru
ments (Gesamtstation) mit einer Motorfokussierung. Bei dem zweiten Ausfüh
rungsbeispiel haben die mit entsprechenden Elementen des ersten Ausführungs
beispiels übereinstimmende Elemente dieselben Bezugszeichen und werden im
Folgenden nicht nochmals erläutert.
Wie Fig. 6 und 7 zeigen, hat das Vermessungsinstrument 1 ein Kollimationsfern
rohr 10, das an dem Gehäuse 1a so befestigt ist, dass es um eine horizontale
Achse 1b geschwenkt werden kann. Das Kollimationsfernrohr 10 kann wahlweise
zwischen einer normalen Messposition gemäß Fig. 6 und 7 und einer Umkehr
messposition bewegt (gedreht) werden, die durch Drehen des Kollimationsfern
rohrs 10 um die horizontale Achse 1b gegenüber der normalen Messposition
erreicht wird. Das Kollimationsfernrohr 10 hat eine Objektivlinse 16 und eine
Okularlinse 18 an der Front- bzw. Rückseite. Das Gehäuse 1a ist mit den für ein
Vermessungsinstrument erforderlichen Komponenten versehen, also mit Nivellier
schrauben 1c und einer Betriebsanzeige 1d. Ferner hat die Gesamtstation Län
gen- und Winkelmessfunktion, jedoch gehören diese nicht unmittelbar zur Erfin
dung und werden deshalb hier nicht näher erläutert.
Fig. 11 zeigt das optische System des Kollimationsfernrohrs 10, welches die
Objektivlinse 16, die Fokussierlinse 17, das Bildumkehrsystem (Porroprisma) 12,
die Fokussierplatte 13 und das Okular 18 enthält. Diese Elemente sind in dieser
Reihenfolge von der Objektseite her angeordnet. Die Fokussierplatte 13 hat ein
Fadenkreuz (Kollimationsachse), das als Referenz zum Visieren dient. Die Fokus
sierlinse 17 kann in Richtung der optischen Achse so bewegt werden, dass ein
Bild des anvisierten Objekts auf der Fokussierplatte 13 nahe der Objektivlinse 16
erzeugt wird, indem die Position der Fokussierlinse 17 abhängig von der Objek
tentfernung eingestellt wird. Ein Benutzer kann das Bild vergrößert auf der Fokus
sierplatte 13 durch die Okularlinse 18 hindurch betrachten.
Die Fokussierlinse 17 wird vorwärts und rückwärts mit einem PF-Mechanismus 60
und einem MF-Mechanismus 70 bewegt. Der PF-Mechanismus 60 enthält einen
Vorwärts-Schaltkontakt 61N und einen Rückwärts-Schaltkontakt 61F, die mit PF-
Schaltern (Hebeln) 61 betätigt werden. Die Steuerschaltung 40 steuert einen
Elektromotor 64 in einem Motorantrieb 63 zum Drehen in Vorwärtsrichtung und
zum Bewegen der Fokussierlinse 17 in Vorwärtsrichtung der optischen Achse,
wenn der Vorwärts-Schaltkontakt 61N eingeschaltet ist (wenn ein nahes Objekt
fokussiert wird). Wird der Rückwärts-Schaltkontakt 61F eingeschaltet, so wird der
Motor 64 mit der Steuerschaltung 40 umgesteuert, um die Fokussierlinse 17 in
Richtung der optischen Achse L rückwärts zu bewegen (wenn ein fernes Objekt
fokussiert wird).
Fig. 8 bis 10 zeigen die Anordnung der beiden PF-Schalter 61 als Beispiel. Wie
bereits ausgeführt, kann das Kollimationsfernrohr 10 um die horizontale Achse 1b
zwischen der normalen Messposition und der Umkehrmessposition geschwenkt
werden. Die PF-Schalter 61 sind an dem Linsengehäuse 2 des Okulars 18 vorge
sehen, sie befinden sich über und unter einer horizontalen Ebene, die durch die
optische Achse des Okulars 18 läuft, wenn sich das Kollimationsfernrohr 10 in der
normalen Messposition und in der Umkehrmessposition befindet. Die PF-Schalter
61 sind innerhalb des Fokussiereinstellrings 71 angeordnet, in Richtung der
optischen Achse des Okulars 18 gesehen. Die PF-Schalter 61 haben jeweils
einen konkaven Teil (Vertiefung) 61a zum Eingriff eines Fingers, der zur Mitte des
Linsengehäuses 2 des Fernrohrs 10 in der in Fig. 8 gezeigten Weise nach innen
gekrümmt ist. Wenn jeder PF-Schalter 61 in Vorwärts- oder Rückwärtsrichtung
gegenüber einer Neutralposition gekippt wird, wird das Betriebssignal dem Motor
antrieb 63 zugeführt, um eine axiale Bewegung der Fokussierlinse 17 in Vorwärts-
oder Rückwärtsrichtung zu bewirken (d. h. um den Vorwärts-Schaltkontakt 61N
und den Rückwärts-Schaltkontakt 61F wahlweise einzuschalten).
Das Kippen des PF-Schalters 61 im Uhrzeigersinn (Fig. 8) bewirkt ein Einschalten
des Rückwärts-Schaltkontaktes 61F, wodurch die Fokussierlinse 17 für ein nahes
Objekt zur Fokussierposition bewegt wird. Das Kippen des PF-Schalters 61 im
Gegenuhrzeigersinn verursacht ein Einschalten des Vorwärts-Schaltkontaktes
61N, wodurch die Fokussierlinse 17 zur Fokussierposition für ein fernes Objekt
bewegt wird. Da zwei PF-Schalter 61 vorhanden sind, kann jeder PF-Schalter 61
zuverlässig und leicht betätigt werden, unabhängig von der Position des Kollimati
onsfernrohrs 10, d. h. entweder in der normalen Messposition oder in der Umkehr-
Messposition. Die konkaven Teile 61a der PF-Schalter 61 können durch konvexe
Teile (Vorsprünge) ersetzt sein, die radial nach außen gekrümmt sind.
Die beiden PF-Schalter 61 wirken so, dass die Bewegungsgeschwindigkeit der
Fokussierlinse 17 mit der Verstellung gegenüber der Neutralposition in Vorwärts-
oder Rückwärtsrichtung zunimmt, und nachdem die PF-Schalter 61 ihre Endstel
lungen erreichen, nimmt die Bewegungsgeschwindigkeit der Fokussierlinse 17
weiter zu. Der PF-Mechanismus 60 enthält nämlich eine Erfassungsvorrichtung
62, die die Verstellung der PF-Schalter 61 gegenüber der Neutralposition in Vor
wärts- oder Rückwärtsrichtung erfasst. Die Erfassungsvorrichtung 62 ist mit der
Steuerschaltung 40 verbunden. Die Steuerschaltung 40 enthält einen Speicher, in
dem die Drehgeschwindigkeit des Motors 64 entsprechend der Verstellung der
PF-Schalter 61 gegenüber der Neutralstellung in Vorwärts- und Rückwärtsrichtung
und die Stillstandszeit gespeichert sind, wobei die Bewegungsgeschwindigkeit der
Fokussierlinse 17 zunimmt, wenn die Verstellung der PF-Schalter zunimmt und
die Stillstandszeit an den Grenzstellungen zunimmt.
Da das Okular 18 zur optischen Achse der Objektivlinse 16 versetzt ist, weil das
Porroprisma 12 in dem Kollimationsfernrohr 10 vorgesehen ist, liegt die Mitte des
Okulars 18 in horizontaler Richtung exzentrisch zur Mitte des Kollimationsfern
rohrs 10, wie es Fig. 8 zeigt.
Der MF-Mechanismus 70 bewegt die Fokussierlinse 17 in Richtung der optischen
Achse vorwärts oder rückwärts entsprechend einer Vorwärts- oder Rückwärtsdre
hung des Fokussierrings (manueller Fokussiereinstellring) 71, der nahe dem
okularseitigen Ende des Kollimationsfernrohrs 10 drehbar gelagert ist. Der Fokus
sierring 71 liegt koaxial zur optischen Achse L der Objektivlinse 16. Fig. 12 zeigt
ein Beispiel einer Anordnung, bei der eine Linsenfassung 72, die die Fokussierlin
se 17 hält, so gelagert ist, dass sie in Richtung der optischen Achse L über einen
Linearbewegungsmechanismus (nicht dargestellt) linear bewegt wird. Die Linsen
fassung 72 hat einen radialen Mitnehmer 73, der in einer Führungsnut (Nocken
bahn) 74c eines Nockenrings 74 sitzt, dessen Drehzentrum auf der optischen
Achse liegt. Wenn der Nockenring 74 in Vorwärts- oder Rückwärtsrichtung ge
dreht wird, wird die Fokussierlinse 17 linear in Vorwärts- oder Rückwärtsrichtung
längs der optischen Achse L bewegt.
Der Nockenring 74 hat an seinem Außenumfang eine Zahnung 74G, die mit dem
Getriebe 75 des Elektromotors 64 in Eingriff steht. Die Fokussierlinse 17 wird in
Richtung der optischen Achse entsprechend der Vorwärts- der Rückwärtsdrehung
des Motors 64 linear bewegt.
Der Fokussierring 71 hat ein koaxiales Zahnrad 71G, das mit einem Ritzel 76 in
Eingriff steht, welches mit dem Getriebe 75 des Motors 64 über einen Unterset
zungsmechanismus 77 gekoppelt ist. Wird der Fokussierring 71 gedreht, so wird
die Fokussierlinse 17 über den Nockenring 74 axial verstellt. Gleichzeitig wird die
Antriebsachse des Motors 64 gedreht. Wird der Motor 64 so angetrieben, so wird
der Fokussierring 71 über das Getriebe 75, die Untersetzung 77, das Ritzel 76
und die Zahnung 71G gedreht. Daraus ergibt sich, dass die MF-Operation durch
Drehen des Fokussierrings 71 und die PF-Operation durch Ansteuern des Motors
64 ausgeführt wird, ohne dass zwischen der PF-Operation und der MF-Operation
umgeschaltet werden muss. Dieser Zusammenhang wird dadurch erreicht, dass
der Fokussierring 71 dauernd mit dem PF-Mechanismus 60 verbunden ist.
Die Bewegungsrichtung der Fokussierlinse 17 abhängig von der Drehrichtung des
Fokussierrings 71 entspricht der Bewegungsrichtung der Fokussierlinse 17 ab
hängig von der Betätigungsrichtung der PF-Schalter 61. Bei dem in Fig. 8 gezeig
ten Beispiel wird der Fokussierring 71 im Uhrzeigersinn gedreht und die Fokus
sierlinse 17 zur Fokussierposition für ein nahes Objekt bewegt. Wird der Fokussi
erring 71 im Gegenuhrzeigersinn gedreht, so wird die Fokussierlinse 17 zur Fo
kussierposition für ein unendlich weit entferntes Objekt bewegt. Die Bewegungs
richtung der Fokussierlinse 17 ist also identisch mit der Betätigungsrichtung der
PF-Schalter 61. Mit diesem Aufbau kann die Fokussierung mit PF-Operation und
die Fokussierung mit MF-Operation in derselben Weise erreicht werden.
Fig. 13 zeigt das Flussdiagramm der Arbeitsweise des Vermessungsinstruments
mit der oben beschriebenen PF-Funktion als Beispiel. Die Operation dieses
Flussdiagramms wird in der Steuerschaltung 40 ausgeführt.
Wird der PF-Schalter 61 betätigt, um den Vorwärts-Schaltkontakt 61N oder den
Rückwärts-Schaltkontakt 61F einzuschalten (S301), so erfasst die Erfassungsvor
richtung 62 die Verstellung des PF-Schalters 61 gegenüber der Neutralposition
(S302), so dass der Motor 64 in einer Richtung betrieben wird (S303), die der
Betätigungsrichtung des Schaltkontaktes entspricht, wobei die Drehgeschwindig
keit dem Verstellbetrag entspricht und diese Verstellung entsprechend in dem
Speicher (nicht dargestellt) gespeicherten Daten erfolgt.
Dann wird geprüft, ob der PF-Schalter 61 eine seiner Grenzstellungen erreicht hat
(S304). Erreicht er eine seiner Grenzstellungen (S304: Ja), so wird der Motor 41
beschleunigt (S305). Erreicht er keine seiner Grenzstellungen (S304: Nein), so
kehrt die Steuerung zu Schritt S302 zurück.
Fig. 14 und 15 zeigen ein drittes Ausführungsbeispiel eines Vermessungsinstru
ments mit einer PF-Funktion. Das dritte Ausführungsbeispiel unterscheidet sich
von dem zweiten, in Fig. 6 gezeigten Ausführungsbeispiel darin, dass zwei PF-
Schalter 61 an dem Fokussierring 71 vorgesehen sind (Fig. 14). Bei dem dritten
Ausführungsbeispiel können Teile oder Elemente ohne Begrenzung durch die
Position der PF-Schalter 61 angeordnet werden.
Vorstehend wurde als zweites bzw. drittes Ausführungsbeispiel ein Vermes
sungsinstrument mit PF-Funktion beschrieben, bei dem die Fokussieroperation
mit einem Motorantrieb durchgeführt wird.
Fig. 16 bis 21 zeigen ein viertes Ausführungsbeispiel eines Vermessungsinstru
ments (Gesamtstation) mit Multifokusfunktion. Bei diesem Beispiel haben die mit
Elementen des zweiten Ausführungsbeispiels übereinstimmenden Elemente
dieselben Bezugszeichen und werden deshalb hier nicht nochmals beschrieben.
Das Vermessungsinstrument 1 enthält ein Kollimationsfernrohr 10, das an dem
Gehäuse 1a um eine horizontale Achse 1b in der in Fig. 16 gezeigten Art drehbar
befestigt ist. Die äußere Erscheinungsform des Vermessungsinstruments 1 auf
der Seite der Objektivlinse 16 stimmt mit derjenigen des zweiten, in Fig. 7 ge
zeigten Ausführungsbeispiels überein, so dass im Folgenden an entsprechenden
Stellen auch auf Fig. 7 Bezug genommen wird.
Das Kollimationsfernrohr 10 hat eine Multifokusfunktion, d. h. eine AF(Autofokus)-
Funktion, eine PF(Motorfokus)-Funktion und eine MF(Manuellfokus)-Funktion.
Das Kollimationsfernrohr 10 hat an seiner Vorderseite die Objektivlinse 16 und auf
der Rückseite das Okular 18. Das Gehäuse 1a enthält die für ein Vermessungsin
strument erforderlichen Teile, nämlich Nivellierschrauben 1c und eine Betriebsan
zeige 1d.
Das Kollimationsfernrohr 10 kann zwischen der in Fig. 16 gezeigten normalen
Messposition und einer Umkehr-Messposition bewegt werden, bei der das Instru
ment um die horizontale Achse 1b gegenüber der normalen Messposition gedreht
bzw. umgekehrt ist. Die Gesamtstation hat eine Entfernungs- und eine Winkel
messfunktion. Diese gehören nicht unmittelbar zur Erfindung und werden deshalb
hier nicht weiter erläutert.
Fig. 18 zeigt das optische System des Kollimationsfernrohrs 10. Ähnlich wie bei
dem zweiten Ausführungsbeispiel enthält das Kollimationsfernrohr 10 die Objek
tivlinse 16, die Fokussierlinse 17, das optische Bildumkehrsystem (Porroprisma)
12, die Fokussierplatte 13 und das Okular 18, die in dieser Reihenfolge von der
Objektseite her angeordnet sind. Bei dem vierten Ausführungsbeispiel hat die
Fokussierplatte 13 ein Fadenkreuz (Kollimationsachse) 15 zur genauen Visier
funktion. Die Fokussierlinse 17 kann in Richtung der optischen Achse L so bewegt
werden, dass ein fokussiertes Bild des Objekts auf der Fokussierplatte 13 auf der
Seite der Objektivlinse 16 erzeugt wird, indem die axiale Position der Fokussierlin
se 17 entsprechend der Objektentfernung wie bei dem zweiten Ausführungsbei
spiel verstellt wird. Der Benutzer kann ein vergrößertes Objektbild auf der Fokus
sierplatte 13 durch das Okular 18 hindurch betrachten.
Das Porroprisma 12 hat eine Strahlteilerfläche identisch mit derjenigen des ersten
Ausführungsbeispiels, wobei eine nach dem Phasendifferenzverfahren arbeitende
AF-Erfassungseinheit (Fokusdetektor) 50 in dem Lichtweg eines abgeteilten
Strahlenbündels angeordnet ist. Die AF-Erfassungseinheit 50 erfasst den Fokus
sierzustand auf einer Fokuserfassungsfläche, die an einer der Fokussierplatte 13
optisch äquivalenten Stelle angeordnet ist. Es wird der Defokusbetrag, d. h. eine
vordere oder eine hintere Fokuslage, nach demselben Prinzip wie bei dem ersten
Ausführungsbeispiel erfasst.
In der AF-Erfassungseinheit 50 wird der Scharfstellpunkt erfasst, wozu zwei
Objektbilder auf den Liniensensoren 54 dienen, welche mit den Lichtbündeln
durch die zwei separaten Pupillenteile 16A und 16B (Fig. 19) der Objektivlinse 16
erzeugt werden. Die Form der Pupillenteile 16A und 16B kann durch Separator
masken 55 bestimmt werden, die wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel nahe
den Separatorlinsen 53 angeordnet sind.
Die AF-Funktion des vierten Ausführungsbeispiels des Vermessungsinstruments
arbeitet mit Einzelfokussierung, bei der nur eine AF-Operation mit der Steuer
schaltung 40 ausgeführt wird, und mit kontinuierlicher Fokussierung, bei der
mehrere AF-Operationen nacheinander ausgeführt werden, wie bei dem ersten
Ausführungsbeispiel. Die Steuerschaltung 40 führt die AF-Operation entsprechend
einer gewählten Fokussierungsart aus. Ein AF-Startschalter 56, ein Zeitgeber 46,
eine Entfernungsstellvorrichtung 47 und ein Signalgeber 48 sind mit der Steuer
schaltung 40 verbunden. Die Einzelfokussierung oder die kontinuierliche Fokus
sierung werden wahlweise gesetzt, wenn der AF-Startschalter 44 entweder nur
einmal oder zweimal in einer vorbestimmten Zeit betätigt wird, wie es bei dem
ersten Ausführungsbeispiel der Fall ist.
Bei der Einzelfokussierung wird nur eine Erfassung des Ausgangssignals der AF-
Erfassungseinheit 50 und nur eine Rechnung/Steuerung mit der Steuerschaltung
40 abhängig von der Erfassung des Ausgangssignals der AF-Erfassungseinheit
50 ausgeführt. Die Objektivlinse 17 wird dadurch entsprechend der Objektentfer
nung zu der Scharfstellposition bewegt. Wird der fokussierte Zustand erreicht, so
arbeitet der Signalgeber 48 und gibt einen Summton ab. Wenn die AF-Operation
beendet ist, wird die Stromquelle der AF-Einrichtung abgeschaltet.
Die Fokussierlinse 17 wird axial in Vorwärts- und Rückwärtsrichtung nicht nur
durch die AF(Autofokus)-Operation, sondern auch durch den PF(Motor
fokussierung)-Mechanismus 60 und den MF(Manuellfokussierung)-Mechanismus
70 bewegt. Der PF-Mechanismus 60 enthält einen Vorwärts-Schaltkontakt 61N
und einen Rückwärts-Schaltkontakt 61F, die mit den PF-Schaltern (Hebeln) 61
betätigt werden. Die Steuerschaltung 40 bewirkt, dass der Elektromotor 64 in dem
Antriebsmechanismus 63 in Vorwärtsrichtung dreht und die Fokussierlinse 17 in
Richtung der optischen Achse vorwärts bewegt, wenn der Vorwärts-Schaltkontakt
61N eingeschaltet ist (Fokussierung eines nahen Objekts). Wenn der Rückwärts-
Schaltkontakt 61F eingeschaltet wird, steuert die Steuerschaltung 40 den Motor
64 um, so dass die Fokussierlinse 17 in Richtung der optischen Achse L rückwärts
bewegt wird (Fokussierung eines fernen Objekts). Die Operation mit dem PF-
Mechanismus 60 wird unabhängig von dem Ausgangssignal der AF-Erfassungs
einheit 50 durchgeführt.
Fig. 17 zeigt die Anordnung der PF-Schalter 61 als Beispiel. Wie bereits erläutert,
kann das Kollimationsfernrohr 10 um die horizontale Achse 1b zwischen einer
normalen Messposition und einer Umkehr-Messposition geschwenkt werden. Die
PF-Schalter 61 entsprechen denjenigen des zweiten Ausführungsbeispiels.
Die PF-Schalter 61 sind so eingestellt, dass die Bewegungsgeschwindigkeit der
Fokussierlinse 17 mit der Verstellung aus der Neutralposition in Vorwärts- oder
Rückwärtsrichtung zunimmt, und nachdem sie die Grenzstellungen erreicht ha
ben, nimmt die Bewegungsgeschwindigkeit der Fokussierlinse 17 mit zunehmen
der Stillstandszeit an den Grenzstellungen zu, wie es bei dem zweiten Ausfüh
rungsbeispiel der Fall ist.
Da das Okular 18 gegenüber der optischen Achse der Objektivlinse 16 wegen des
Porroprismas 12 in dem Kollimationsfernrohr 10 (Fig. 18) versetzt ist, liegt die
Mitte des Okulars horizontal exzentrisch zu der Mitte des Kollimationsfernrohrs 10,
wie es Fig. 17 zeigt. Der AF-Schalter 56 für die oben beschriebene AF-Operation
befindet sich wegen der exzentrischen Anordnung des Okulars 18 in einem Raum
im Seitenteil des Linsengehäuses 2 des Kollimationsfernrohrs. Der AF-Schalter 56
ist also zwischen den beiden PF-Schaltern 61 neben dem Okular 18 angeordnet.
Der MF-Mechanismus 70 bewegt die Fokussierlinse 17 in Richtung der optischen
Achse vorwärts oder rückwärts entsprechend der Vorwärts- oder Rückwärtsdre
hung des Fokussierrings (manuelle Fokussierung) 71, der nahe dem okularseiti
gen Ende des Kollimationsfernrohrs 10 drehbar gelagert ist. Der Fokussierring 71
liegt koaxial zu der optischen Achse L der Objektivlinse 16. Der MF-Mechanismus
70 kann bei dem vierten Ausführungsbeispiel demjenigen des zweiten Ausfüh
rungsbeispiels nach Fig. 12 entsprechen.
Fig. 20 zeigt das Flussdiagramm der Arbeitsweise des Vermessungsinstruments
mit der Multifokusfunktion als Beispiel. Die Operation wird mit der Steuerschaltung
40 durchgeführt.
Wird der PF-Schalter 61 betätigt, so wird geprüft, ob der Vorwärts-Schaltkontakt
61N oder der Rückwärts-Schaltkontakt 61F eingeschaltet wird (S301). Ist einer der
beiden Kontakte eingeschaltet (S301: Ja), so werden die Operationen des in Fig.
13 dargestellten Flussdiagramms ausgeführt. Die Verstellung des PF-Schalters 61
aus der Neutralstellung wird erfasst (S302), so dass der Motor 41 in einer dem
betätigten Schaltkontakt entsprechenden Richtung betrieben wird (S303) sowie
mit einer Drehgeschwindigkeit, die mit der Verstellung zunimmt, wobei die in dem
Speicher gespeicherten Daten benutzt werden. Dann wird geprüft, ob der PF-
Schalter 61 eine seiner Grenzstellungen erreicht (S304). Trifft dies zu (S304: Ja),
so wird der Motor 41 beschleunigt (S305). Hat der PF-Schalter 61 eine der Grenz
stellungen nicht erreicht (S304: Nein), so geht die Steuerung zu Schritt S302
zurück.
Wird weder der Vorwärts-Schaltkontakt 61N noch der Rückwärts-Schaltkontakt
61F eingeschaltet (S301: Nein), wird geprüft, ob der AF-Schalter 56 eingeschaltet
ist (S401). Ist er nicht eingeschaltet (S401: Nein), kehrt die Steuerung zu Schritt
S301 zurück. Ist der AF-Schalter 56 eingeschaltet (S401: Ja), wird der Zeitgeber
46 freigegeben (initialisiert) (S402), und es wird die Fokussieroperation ausgeführt
(S403).
Dann wird geprüft (S404), ob die Fokussierung abgeschlossen ist. Ist sie abge
schlossen (S404: Ja), wird ein Summer 48 eingeschaltet und erzeugt einen hörba
ren Ton (S405). Wird der fokussierte Zustand nicht erreicht (S404: Nein), wird die
Fokussierlinse 23 in eine der in der Entfernungsstellvorrichtung 47 eingestellten
und gespeicherten Entfernung entsprechende Fokussierposition gebracht (S409).
Dann wird mit dem Zeitgeber 46 geprüft (S406), ob eine Minute (vorbestimmte
Zeit) abgelaufen ist. Ist dies nicht der Fall (S406: Nein), so wird geprüft, ob die
laufende Betriebsart die kontinuierliche Fokussierung ist, d. h. ob der AF-
Startschalter 44 zweimal gedrückt wurde (S407). Handelt es sich um die kontinu
ierliche Fokussierung (S407: Ja), so kehrt die Steuerung zu Schritt S403 zurück,
um die dann folgenden Operationen zu wiederholen. Ist die laufende Betriebsart
nicht die kontinuierliche Fokussierung (S407: Nein), so wird die Stromquelle der
AF-Einrichtung abgeschaltet (S408). Ist aber eine Minute abgelaufen (S406: Ja),
so wird die Stromquelle der AF-Einrichtung abgeschaltet (S410).
Die Fokussieroperation bei Schritt S403 des Flussdiagramms nach Fig. 20 stimmt
mit derjenigen des ersten Ausführungsbeispiels nach Fig. 5 überein.
Beim dem zuvor beschriebenen Ausführungsbeispiel hat das Vermessungsin
strument eine Multifokusfunktion, d. h. die AF-, die PF- und die MF-Funktion, die
ohne eine Schaltoperation ausgeführt werden können.
Fig. 21 zeigt ein fünftes Ausführungsbeispiel eines Vermessungsinstruments mit
Multifokusfunktion. Bei diesem Beispiel sind zwei PF-Schalter 61 an der Außen
seite des Fokussierrings 71 anders als bei dem ersten Ausführungsbeispiel vor
gesehen. Mit dieser Anordnung ist es möglich, andere Teile anzuordnen, ohne
durch die Position der PF-Schalter 61 behindert zu sein.
Das Porroprisma 12, das als optisches Bildumkehrsystem dient, und das Strahl
teilersystem für die AF-Einheit 50 sind bekannt und können in verschiedener
Weise modifiziert werden, so dass das Bildumkehrsystem und das Strahlteilersy
stem nicht auf die in dem ersten bis fünften Ausführungsbeispiel verwendeten
beschränkt sind. Bei dem vierten bzw. fünften Ausführungsbeispiel der Erfindung
handelt es sich um ein Vermessungsinstrument mit Multifokusfunktion, bei dem
die Fokussieroperation in den verschiedenen Betriebsarten durchgeführt wird.
Claims (29)
1. Vermessungsinstrument mit einer AF-Einrichtung mit Fokussierlinse und
Kollimationsfernrohr, umfassend:
einen Fokusdetektor zum Erfassen des Fokussierzustandes mit dem Kolli mationsfernrohr und
eine Steuerung zum Bewegen der Fokussierlinse des Kollimationsfernrohrs in eine Scharfstellposition abhängig von dem mit dem Fokusdetektor er fassten Fokussierzustand, dadurch gekennzeichnet, dass
das Vermessungsinstrument mit Einzelfokussierung arbeitet, bei der nur eine Erfassung des Ausgangssignals des Fokusdetektors und nur eine Steuer operation abhängig von dem erfassten Ausgangssignal ausgeführt wird,
dass das Vermessungsinstrument mit einer kontinuierlichen Fokussierung arbeitet, bei der mehrere Erfassungen des Ausgangssignals des Fokusde tektors und mehrere Steueroperationen abhängig von den erfassten Aus gangssignalen nacheinander ausgeführt werden, und dass die Einzelfokus sierung und die kontinuierliche Fokussierung wahlweise durchführbar sind.
einen Fokusdetektor zum Erfassen des Fokussierzustandes mit dem Kolli mationsfernrohr und
eine Steuerung zum Bewegen der Fokussierlinse des Kollimationsfernrohrs in eine Scharfstellposition abhängig von dem mit dem Fokusdetektor er fassten Fokussierzustand, dadurch gekennzeichnet, dass
das Vermessungsinstrument mit Einzelfokussierung arbeitet, bei der nur eine Erfassung des Ausgangssignals des Fokusdetektors und nur eine Steuer operation abhängig von dem erfassten Ausgangssignal ausgeführt wird,
dass das Vermessungsinstrument mit einer kontinuierlichen Fokussierung arbeitet, bei der mehrere Erfassungen des Ausgangssignals des Fokusde tektors und mehrere Steueroperationen abhängig von den erfassten Aus gangssignalen nacheinander ausgeführt werden, und dass die Einzelfokus sierung und die kontinuierliche Fokussierung wahlweise durchführbar sind.
2. Vermessungsinstrument nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
die Einzelfokussierung ausgeführt wird, wenn ein AF-Schalter nur einmal
betätigt wird, und dass die kontinuierliche Fokussierung ausgeführt wird,
wenn der AF-Schalter in einer vorbestimmten Zeit zweimal betätigt wird.
3. Vermessungsinstrument nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
die Einzelfokussierung durchgeführt wird, wenn ein AF-Schalter nur einmal
eingeschaltet wird, und dass die kontinuierliche Fokussierung durchgeführt
wird, wenn der AF-Schalter während einer vorbestimmten Zeit kontinuierlich
eingeschaltet wird.
4. Vermessungsinstrument nach einem der vorhergehenden Ansprüche, ge
kennzeichnet durch einen Wahlschalter zum Wählen der Einzelfokussie
rung und der kontinuierlichen Fokussierung.
5. Vermessungsinstrument nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, dass die Steuerung die Fokussierlinse des Kolfima
tionsfernrohrs in eine Fokussierungsposition entsprechend einer spezifi
schen Vorgabeentfernung bewegt, wenn das Ausgangssignal des Fokusde
tektors bei Arbeiten der Steuerung einen Defokussierungszustand angibt.
6. Vermessungsinstrument nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch eine
Entfernungsstellvorrichtung zum wahlweisen Einstellen der Vorgabeentfer
nung.
7. Vermessungsinstrument nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, dass die kontinuierliche Fokussierung bei Ablauf ei
nes Zeitgebers beendet wird.
8. Vermessungsinstrument nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, dass die Stromquelle der AF-Einrichtung durch Be
tätigen des AF-Schalters eingeschaltet wird.
9. Vermessungsinstrument mit einem motorgetriebenen Fokussiermechanis
mus mit Fokussierlinse und Kollimationsfernrohr, umfassend:
einen Motor-Antriebsmechanismus mit einem Elektromotor zum Antreiben der Fokussierlinse in Richtung der optischen Achse und
einen motorgetriebenen Fokussiermechanismus, der die Fokussierlinse des Kollimationsfernrohrs in Richtung der optischen Achse mittels des Motor- Antriebsmechanismus vorwärts und rückwärts bewegt.
einen Motor-Antriebsmechanismus mit einem Elektromotor zum Antreiben der Fokussierlinse in Richtung der optischen Achse und
einen motorgetriebenen Fokussiermechanismus, der die Fokussierlinse des Kollimationsfernrohrs in Richtung der optischen Achse mittels des Motor- Antriebsmechanismus vorwärts und rückwärts bewegt.
10. Vermessungsinstrument nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass
ein Linsengehäuse des Kollimationsfernrohrs umsteuerbar um eine horizon
tale Achse zwischen einer normalen Messposition und einer Umkehr-
Messposition drehbar ist, und dass das Kollimationsfernrohr auf der okular
seitigen Seite des Linsengehäuses zwei PF-Schalter hat, die in der normalen
Messposition und der Umkehr-Messposition des Linsengehäuses des Kolli
mationsfernrohrs über und unter einer durch die optische Achse eines Oku
lars laufenden horizontalen Ebene angeordnet sind.
11. Vermessungsinstrument nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass
die Bewegungsgeschwindigkeit der Fokussierlinse mit der Verstellung eines
Schalters in Vorwärts- und Rückwärtsrichtung gegenüber einer Neutralstel
lung sowie dann zunimmt, wenn der Schalter in seine Grenzstellung kommt
und seine Stillstandszeit zunimmt.
12. Vermessungsinstrument nach Anspruch 9, 10 oder 11, gekennzeichnet
durch einen MF-Mechanismus, mit dem die Fokussierlinse des Kollimati
onsfernrohrs in Richtung der optischen Achse manuell verstellbar ist.
13. Vermessungsinstrument nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass
der MF-Mechanismus an einem umsteuerbar drehbaren Linsengehäuse des
Kollimationsfernrohrs vorgesehen ist und einen manuell betätigbaren Ein
stellring auf der Okularseite des Linsengehäuses hat, der das Okular, in
Richtung der optischen Achse von der Okularseite her gesehen, umgibt und
vor dem Okular angeordnet ist, und dass die Fokussierlinse in Richtung der
optischen Achse durch Drehen des manuell drehbaren Einstellringes be
wegbar ist.
14. Vermessungsinstrument nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass
die Drehrichtungen des manuell drehbaren Einstellringes zur Vorwärts- und
Rückwärtsbewegung der Fokussierlinse den Bewegungsrichtungen der PF-
Schalter entsprechen.
15. Vermessungsinstrument nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass
die PF-Schalter innerhalb der Kontur des manuell drehbaren Einstellringes,
von der Okularseite in Richtung der optischen Achse gesehen, angeordnet
sind.
16. Vermessungsinstrument nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass
die PF-Schalter außerhalb der Kontur des manuell drehbaren Einstellringes,
von der Okularseite in Richtung der optischen Achse gesehen, angeordnet
sind.
17. Vermessungsinstrument nach einem der Ansprüche 13 bis 16, dadurch
gekennzeichnet, dass der manuell drehbare Einstellring direkt mit dem
motorgetriebenen Fokussiermechanismus verbunden ist.
18. Vermessungsinstrument mit einer Multifokuseinrichtung mit Fokussierlinse
und Kollimationsfernrohr, umfassend:
einen Motor-Antriebsmechanismus mit Elektromotor, der die Fokussierlinse in Richtung der optischen Achse vorwärts und rückwärts bewegt,
einen Fokusdetektor zum Erfassen des Fokussierzustandes des Kollimati onsfernrohrs,
eine AF-Steuerung zum Bewegen der Fokussierlinse des Kollimationsfern rohrs in eine Scharfstellposition mittels des Motor-Antriebsmechanismus ab hängig von dem mit dem Fokusdetektor erfassten Fokussierzustand, und
einen Motor-Fokussiermechanismus zum elektrischen Antreiben der Fokus sierlinse des Kollimationsfernrohrs über den Motor-Antriebsmechanismus in Richtung der optischen Achse unabhängig von dem Ausgangssignal des Fo kusdetektors.
einen Motor-Antriebsmechanismus mit Elektromotor, der die Fokussierlinse in Richtung der optischen Achse vorwärts und rückwärts bewegt,
einen Fokusdetektor zum Erfassen des Fokussierzustandes des Kollimati onsfernrohrs,
eine AF-Steuerung zum Bewegen der Fokussierlinse des Kollimationsfern rohrs in eine Scharfstellposition mittels des Motor-Antriebsmechanismus ab hängig von dem mit dem Fokusdetektor erfassten Fokussierzustand, und
einen Motor-Fokussiermechanismus zum elektrischen Antreiben der Fokus sierlinse des Kollimationsfernrohrs über den Motor-Antriebsmechanismus in Richtung der optischen Achse unabhängig von dem Ausgangssignal des Fo kusdetektors.
19. Vermessungsinstrument nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass
ein Linsengehäuse des Kollimationsfernrohrs umsteuerbar um eine horizon
tale Achse zwischen einer normalen Messposition und einer Umkehr-
Messposition drehbar ist, und dass das Kollimationsfernrohr auf der Okular
seite des Linsengehäuses zwei PF-Schalter trägt, die in der normalen Mes
sposition und in der Umkehr-Messposition über bzw. unter einer horizonta
len, durch die optische Achse eines Okulars laufenden Ebene angeordnet
sind.
20. Vermessungsinstrument nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass
die PF-Schalter einen konkaven Abschnitt zum Fingereingriff haben, der
nach innen zur Mitte des Linsengehäuses des Kollimationsfernrohrs gebo
gen ist, so dass die Vorwärts- bzw. Rückwärtsbewegung des konkaven Ab
schnitts gegenüber einer Neutralposition ein Betriebssignal an den Motor-
Antriebsmechanismus zum Bewegen der Fokussierlinse entsprechend in
Vorwärts- bzw. Rückwärtsrichtung abgibt.
21. Vermessungsinstrument nach Anspruch 19 oder 20, dadurch gekennzeich
net, dass die Bewegungsgeschwindigkeit der Fokussierlinse mit der Ver
stellung eines der PF-Schalter in Vorwärts- bzw. Rückwärtsrichtung gegen
über einer Neutralposition sowie mit zunehmender Stillstandszeit des
Schalters in seiner Grenzstellung zunimmt.
22. Vermessungsinstrument nach Anspruch 19, 20 oder 21, dadurch gekenn
zeichnet, dass das Linsengehäuse auf der Okularseite einen AF-Schalter
zwischen den PF-Schaltern hat, der zum Betätigen der AF-Steuerung dient.
23. Vermessungsinstrument nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass
die Mitte des Okulars in horizontaler Richtung gegenüber der Mitte des Kol
limationsfernrohrs versetzt ist, und dass der AF-Schalter an dem Linsenge
häuse nahe dem Okular angeordnet ist.
24. Vermessungsinstrument nach einem der Ansprüche 18 bis 23, gekenn
zeichnet durch einen MF-Mechanismus zum manuellen Bewegen der Fo
kussierlinse des Kollimationsfernrohrs in Richtung der optischen Achse.
25. Vermessungsinstrument nach einem der Ansprüche 18 bis 23, gekenn
zeichnet durch einen MF-Mechanismus an einem umsteuerbar drehbaren
Linsengehäuse des Kollimationsfernrohrs, der mit einem manuell drehbaren,
zur Okularseite des Linsengehäuses freiliegenden Ring versehen ist, wel
cher, von der Okularseite in Richtung der optischen Achse gesehen, das
Okular umgibt und vor dem Okular angeordnet ist, und dass die Fokussier
linse in Richtung der optischen Achse durch Drehen des Ringes bewegbar
ist.
26. Vermessungsinstrument nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, dass
die Drehrichtungen des manuell drehbaren Rings zum Vorwärts- und Rück
wärtsbewegen der Fokussierlinse den Bewegungsrichtungen der PF-
Schalter zum Vorwärts- und Rückwärtsbewegen der Fokussierlinse entspre
chen.
27. Vermessungsinstrument nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, dass
die PF-Schalter innerhalb der Kontur des manuell drehbaren Rings, von der
Okularseite in Richtung der optischen Achse gesehen, angeordnet sind.
28. Vermessungsinstrument nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, dass
die PF-Schalter außerhalb der Kontur des manuell drehbaren Rings, von
Okularseite in Richtung der optischen Achse gesehen, angeordnet sind.
29. Vermessungsinstrument nach Anspruch 27 oder 28, dadurch gekennzeich
net, dass der manuell drehbare Ring direkt mit dem motorgetriebenen Fo
kussiermechanismus verbunden ist.
Applications Claiming Priority (6)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP2000139516A JP2001324326A (ja) | 2000-05-12 | 2000-05-12 | Af機能を有する測量機 |
| JP00-140650 | 2000-05-12 | ||
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