DE10122710A1 - Vorwärts blickendes, radial abtastendes Ultraschallendoskop - Google Patents
Vorwärts blickendes, radial abtastendes UltraschallendoskopInfo
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Abstract
Ein vorwärts blickendes, radial abtastendes Endoskop hat Zentrierpassteile (46, 32), die es ermöglichen, dass die Außenfläche (45) der Ultraschallsonde und die Außenfläche (31) des Endkörpers an dem Grenzabschnitt, an dem die Ultraschallsonde (4) und der Endkörper (3) aufeinander treffen, bündig aneinander liegen. Die Lücke zwischen einer inneren Umfangsfläche (41a) der Ultraschallsonde (4) und einer Passfläche des vorderen Teils (33) des Endkörpers (3) ist größer als die Lücke zwischen Zentrierpassteilen (46, 32) ausgebildet.
Description
Die Erfindung betrifft ein vorwärts blickendes, radial abtastendes Ultraschallendo
skop, das an der Spitze eines Einführteils eine Objektivoptik zur optischen Unter
suchung eines vor dem Einführteil angeordneten Untersuchungsbereiches und
eine Ultraschallsonde zur radialen Ultraschallabtastung hat.
Bei Ultraschallendoskopen, mit denen während einer Ultraschallabtastung eine
Körperhöhle optisch untersucht werden kann, wird es üblicherweise als ratsam
angesehen, die Ultraschallwellen aus der Spitze des Einführteils auszusenden,
um so eine laterale Abtastung des optisch zu untersuchenden, nächst der Abta
strichtung liegenden Bereiches vorzunehmen. Herkömmliche Ultraschallendosko
pe sind so aufgebaut, dass sie der vorstehend genannten Anforderung genügen.
Die größte Bedeutung eines Ultraschallendoskops liegt jedoch darin, es in ein
zugängliches Organ einzuführen, das an das möglicherweise erkrankte, nicht
zugängliche Organ angrenzt. Von dem zugänglichen Organ aus wird eine Ultra
schallabtastung durchgeführt, um ein Ultraschall-Querschnittsbild der anderen
Seite eines abnormalen Bereiches der Schleimhaut in der interessierenden Kör
perhöhle zu erhalten.
Die Ultraschallabtastung erfolgt deshalb in den meisten Fällen radial um die
Längsachse der Spitze des Einführteils, während die optische Untersuchung
vorwärts blickend durchgeführt wird, was am günstigsten ist, um den vor dem
Einführteil des Endoskops liegenden Bereich zu untersuchen, wenn der Einführteil
in die Körperhöhle eingeführt wird.
Bei Ultraschallendoskopen dieses Typs, die üblicherweise als "vorwärts blickende,
radial abtastende" Ultraschallendoskope bezeichnet werden, treten jedoch ver
schiedene Probleme auf, z. B. die Gestaltung einer Konstruktion, mit der die starre
Spitze des Einführteils verkürzt werden kann, so dass bis heute kein kommerziell
verwertbares Produkt auf den Markt gekommen ist.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein praktisch handhabbares, radial abtastendes,
vorwärts blickendes Ultraschallendoskop anzugeben, bei dem die Länge der
starren Spitze des Einführteils minimiert ist.
Die Erfindung löst diese Aufgabe durch die Merkmale des Anspruchs 1.
Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung ist in Anspruch 2 angegeben.
Die Erfindung wird im Folgenden an Hand der Figuren näher erläutert. Darin
zeigen:
Fig. 1 einen Längsschnitt durch die Spitze des Einführteils eines Ultra
schallendoskops, das ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dar
stellt,
Fig. 2 eine Seitenansicht des Gesamtaufbaus des Ultraschallendoskops,
Fig. 3 einen Längsschnitt durch die in dem Ausführungsbeispiel verwen
dete Ultraschallsonde,
Fig. 4 den Schnitt IV-IV nach Fig. 3,
Fig. 5 den Schnitt V-V nach Fig. 3,
Fig. 6 einen Längsschnitt durch einen Endkörper des Ultraschallendo
skops,
Fig. 7 den Schnitt VII-VII nach Fig. 6,
Fig. 8 den Schnitt VIII-VIII nach Fig. 6,
Fig. 9 den Schnitt IX-IX nach Fig. 1,
Fig. 10 eine teilweise geschnittene Darstellung, die den Durchtritt von flexi
blen Leiterplatten durch den Biegeteil des Ultraschallendoskops
zeigt,
Fig. 11 eine Darstellung der rückwärtigen Enden der flexiblen Leiterplatten,
und
Fig. 12 eine Seitenansicht des Abschnittes, in dem die Leiterplatten an ein
Signalkabel angeschlossen sind.
Im Folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung unter Bezugnahme auf
die Figuren erläutert.
Fig. 2 zeigt ein radial abtastendes, vorwärts blickendes Ultraschallendoskop. Es
enthält ein flexibles Rohr 1, einen Biegeteil 2, einen Spitzen- oder Endkörper 3
und eine Ultraschallsonde 4. Das flexible Rohr 1 ist in eine Körperhöhle einführ
bar. Der Biegeteil 2 kann fernbetätigt in verschiedene Richtungen gebogen wer
den und ist an das distale Ende des flexiblen Rohrs 1 gekoppelt. Der Endkörper 3
ist an das distale Ende des Biegeteils 2 gekoppelt. Die Ultraschallsonde 4 ist an
dem Endkörper 3 angebracht. Um die Ultraschallsonde 4 herum ist ein aufblasba
rer Ballon 100 lösbar angeordnet.
Ein Bedienteil 5 ist an das Basisende des flexiblen Rohrs 1 gekoppelt und hat
einen Griff 6, der betätigt werden kann, um den Biegeteil 2 in die gewünschte
Richtung zu biegen. Über eine Instrumentenöffnung 7 ist ein Behandlungsinstru
ment oder dergleichen in einen Instrumentenkanal 15 einführbar, der durch das
flexible Rohr 1 verläuft.
An dem Bedienteil 5 sind zwei weitere flexible Rohre 8 und 9 angeschlossen. Ein
Videosignalanschluss 81, der an einen nicht dargestellten Videoprozessor ange
schlossen ist, und ein Lichtleiteranschluss 82 sind nebeneinander an dem distalen
Ende des flexiblen Rohrs 8 angeordnet. An dem distalen Ende des flexiblen Rohrs
9 befindet sich ein Ultraschallsignalanschluss 91, der an einen nicht dargestellten
Ultraschallsignalprozessor angeschlossen ist.
Fig. 1 zeigt die Spitze des Einführteils. Die Ultraschallsonde 4 besteht aus einer
im Wesentlichen ringförmigen Anordnung von Ultraschallvibratoren 41, die an
einer Kunststoffaufnahme 42 gehalten sind und eine einstückige Anordnung
bilden (vgl. Fig. 3).
Fig. 4 ist der Schnitt IV-IV nach Fig. 3 und veranschaulicht, dass die Anordnung
der Ultraschallvibratoren 41 um die Längsachse des Einführteils sukzessive
Ultraschallsignale zum Zwecke einer elektronischen Abtastung aussenden und
empfangen, und zwar über einen vorbestimmten Winkelbereich von z. B. 270° um
die Längsachse, um so eine radiale Abtastung senkrecht zur Längsachse vorzu
nehmen.
Die Anordnung der Ultraschallvibratoren 41, im Folgenden als Schwingungser
zeugungsanordnung bezeichnet, legt einen Innenraum in Form einer zylindrischen
Ausnehmung fest, die um die Längsachse zentriert ist. An die hinteren, d. h. in Fig.
3 oberen Enden der Schwingungserzeugungsanordnung 41 sind flexible Leiter
platten oder Substrate 43 angeschlossen und so verdrahtet, d. h. beschaltet, dass
sie Signale an die Schwingungserzeugungsanordnung 41 bzw. aus dieser über
tragen. Die Leiterplatten 43 erstrecken sich nach hinten.
Fig. 5 ist der Schnitt V-V nach Fig. 3 und zeigt, dass in dem vorliegenden Ausfüh
rungsbeispiel acht flexible Leiterplatten 43 bogenförmig um die Längsachse der
Ultraschallsonde 4 herum angeordnet sind.
Wie aus Fig. 5 hervorgeht, sind die flexiblen Leiterplatten 43 in Bögen über einen
Winkel von z. B. 270° angeordnet. In dem Teil der Verlängerung der Bogenreihe,
in dem keine Leiterplatte 43 angeordnet ist, befindet sich eine Ausnehmung 44, in
die ein später beschriebenes Drehsperrelement 13 eingreift.
Wie in Fig. 3 gezeigt, hat das hintere Ende der Aufnahme 42 einen Zentrier
passteil 46, der mit einem später beschriebenen Zentrierpassteil 32 des Endkör
pers 3 zusammenpasst und so ausgebildet ist, dass er mit hoher Genauigkeit
konzentrisch mit einer äußeren Umfangsfläche 45 ist, die an einem Grenzab
schnitt ausgebildet ist, der auf die Außenfläche des Endkörpers 3 trifft. In der
äußeren Umfangsfläche der Spitze der Aufnahme 42 ist eine umlaufende Nut 11
ausgebildet, in der das distale Ende des aufblasbaren Ballons 100 befestigt
werden kann.
Wie in Fig. 1 gezeigt, hat der typischerweise aus Kunststoff bestehende Körper 3
eine vordere Hälfte 33, die klein genug ist, dass sie entlang einer inneren Um
fangsfläche 41a der Schwingungserzeugungsanordnung 41 in die Ultraschallson
de 4 passt. Der Endkörper 3 ist in Fig. 6 als einstückige Komponente dargestellt.
Die äußere Umfangsfläche 31 des Endkörpers 3 hat an dem Grenzabschnitt, in
dem sie auf die äußere Umfangsfläche der Ultraschallsonde trifft, dieselbe Ab
messung wie die äußere Umfangsfläche 45 der Ultraschallsonde 4.
An dem vorderen Ende des Endkörpers 3 ist an der äußeren Umfangsfläche 31
der Zentrierpassteil 32 ausgebildet, der mit dem Zentrierpassteil 46 der Ultra
schallsonde 4 zusammenpasst und so ausgebildet ist, dass er mit hoher Genauig
keit konzentrisch mit der äußeren Umfangsfläche 31 ist. Am hinteren Ende des
Endkörpers 3 ist in der äußeren Umfangsfläche eine umlaufende Nut 12 ausgebil
det, in der das hintere Ende des Ballons 100 festgebunden werden kann.
Die vordere Hälfte 33 des Endkörpers 3 hat eine Objektivbohrung 34a, eine Be
leuchtungslichtführungsbohrung 34b und eine Instrumentenbohrung 35, die par
allel zur Längsachse im vorderen Bereich der vorderen Hälfte 33 ausgebildet sind.
Hinter diesem Bereich ist eine Kabelbohrung 36 ausgebildet, deren Innendurch
messer etwas kleiner als der Außendurchmesser der vorderen Hälfte 33 ist und
die zum hinteren Ende des Endkörpers 3 verläuft.
Die hintere Hälfte des Endkörpers 3 hat eine Leiterplattenbohrung 37, die nahezu
auf der Verlängerung der äußeren Umfangsfläche der vorderen Hälfte 33 ausge
bildet ist. Die Leiterplattenbohrung 37 erlaubt den Durchtritt der Leiterplatten 43.
Wie Fig. 7, die der Schnitt VII-VII nach Fig. 6 ist, vergrößert zeigt, ist die Leiter
plattenbohrung 37 in einem Bogen um die Längsachse herum angeordnet, und
zwar entsprechend der Anordnung der flexiblen Leiterplatten 43.
In dem Teil des Endkörpers 3, der nahe dem hinteren Ende angeordnet ist, ist
mindestens ein Verbindungsabschnitt 37a ausgebildet, der die Leiterplattenboh
rung 37 auf einem Teil ihres Verlaufs unterbricht, um so zu verhindern, dass der
Endkörper 3 unter einer äußeren Kraft zerdrückt wird. Dies ist in Fig. 8 vergrößert
dargestellt, die den Schnitt VIII-VIII nach Fig. 6 zeigt.
Im Folgenden wird wiederum auf die Fig. 6 und 7 Bezug genommen. Die Leiter
plattenbohrung 37 ist in Form eines Bogens ausgebildet, der einen Winkel von
etwa 280° abdeckt. In dem Bereich der Verlängerung des Bogens, in dem die
Leiterplattenbohrung 37 nicht ausgebildet ist, verlaufen zwei Fluidkanäle 38, durch
die Entlüftungswasser in den Ballon 100 eingespritzt oder aus diesem abgesaugt
wird, parallel zur Längsachse und stehen mit einer Öffnung 38a in Verbindung, die
in den Ballon 100 hinein offen ist.
Die beiden Fluidkanäle 38 sind nebeneinander angeordnet. Einer von ihnen wird
ausschließlich dazu eingesetzt, um das Entlüftungswasser abzusaugen. Eigentlich
sollten die Flutkanäle 38 in Fig. 6 (und Fig. 1) nicht erscheinen. Zur Erleichterung
des Verständnisses sind sie jedoch in diesen Figuren dargestellt. Mit dem Be
zugszeichen 39 ist eine Ausnehmung bezeichnet, in die ein Drehsperrelement 13
eingreift.
Im Folgenden wird wiederum auf Fig. 1 Bezug genommen. Die auf die vordere
Hälfte 33 des Endkörpers 3 geschobene Ultraschallsonde 4 wird über eine Mutter
10 gegen die Fläche einer an dem Endkörper 3 ausgebildeten Zwischenstufe
gedrückt und dort fixiert. Die Mutter 10 greift dabei in ein Außengewinde ein, das
an der äußeren Umfangsfläche des distalen Endes des Endkörpers 3 ausgebildet
ist.
Fig. 9 ist der Schnitt IX-IX nach Fig. 1 und zeigt in vergrößerter Darstellung, dass
das Drehsperrelement 13, das die Form eines rechtwinkligen Prismas hat, sowohl
in die in der Ultraschallsonde 4 ausgebildete Ausnehmung 44 als auch in die in
dem Endkörper 3 ausgebildete Ausnehmung 39 eingreift, so dass sich der End
körper 3 und die Ultraschallsonde 4 relativ zueinander nicht drehen. Dadurch ist
gewährleistet, dass die Richtung der Ultraschallabtastung und die Orientierung
des Beobachtungssichtfeldes korrekt zueinander eingestellt sind. Weiterhin ist
eine Lichtleitfaser 17 zur Beleuchtung vorgesehen.
Im Folgenden wird wiederum auf Fig. 1 Bezug genommen. Ist die Ultraschallson
de 4 an dem Endkörper 3 befestigt, so sind zum einen die vordere Hälfte 33 des
Endkörpers 3 und die innere Umfangsfläche 41a der Schwingungserzeugungsan
ordnung 41 und zum anderen der Zentrierpassteil 32 des Endkörpers 3 und der
Zentrierpassteil 46 der Ultraschallsonde aufeinandergepasst, da die Lücke zwi
schen den beiden erstgenannten Passteilen größer als die Lücke zwischen den
beiden zuletzt genannten Passteilen ist.
Die Nahtstelle zwischen dem Endkörper 3 und der Ultraschallsonde 4 bildet
deshalb lediglich einen vernachlässigbaren Unterschied im exponierten Bereich,
wo die äußere Umfangsfläche 33 des Endkörpers 3 auf die äußere Umfangsflä
che 45 der Ultraschallsonde 4 trifft. Dies trägt zu einer Endoskopspitze bei, die
sanft in eine Körperhöhle des Patienten eingeführt werden kann.
Die Objektivoptik 14a ist im distalen Endbereich der Objektivbohrung 34 angeord
net. Hinter der Objektivoptik 14a befindet sich eine Festkörper-
Bilderzeugungsvorrichtung 14b. Ein Signalkabel 14c zum Übertragen von Bildsi
gnalen etc. erstreckt sich durch die Kabelbohrung 36 nach hinten in den Biegeteil
2. Der Instrumentenkanal 15 ist über ein Edelstahlrohr mit der Instrumentenboh
rung 35 verbunden.
An jeden der beiden Fluidkanäle 38 ist eine flexible Rohrleitung 16 angeschlos
sen. Indem der Bedienteil 5 betätigt wird, wird durch die Rohrleitungen 16 Entlüf
tungswasser in den Ballon 100, der mit seinen entgegengesetzten Enden in den
Ringnuten 11 und 12 befestigt ist, eingespritzt und aus diesem abgesaugt, um den
Ballon 100 aufzublasen bzw. aus diesem Fluid abzulassen.
Wie in Fig. 1 gezeigt, sind die flexiblen Leiterplatten 43, die Signale an die
Schwingungserzeugungsanordnung 41 und aus dieser übertragen, durch die in
dem Endkörper 3 ausgebildete Leiterplattenbohrung 37 nach hinten in den Bie
geteil 2 geführt.
Wie aus Fig. 10 hervorgeht, sind in der hinteren Hälfte der Substratbohrung 37
jeweils benachbarte flexible Leiterplatten 43 vor ihrer Rückführung in den Biegeteil
2 einander etwas überlagert, um so nicht in Konflikt mit der Verbindungsstelle 37a
zu kommen.
In dem Biegeteil 2 werden alle Signale, die in die Schwingungserzeugungsanord
nung 41 und aus dieser übertragen werden, über die auf den dünnen flexiblen
Leiterplatten 43 ausgebildeten Verdrahtungen, d. h. Beschaltungen übertragen, so
dass es nicht erforderlich ist, ein Signalkabel oder dergleichen durch den Biegeteil
2 zu führen.
Die flexiblen Leiterplatten 43 sind in Bögen angeordnet, die verschiedene Einsät
ze wie das Signalkabel 14c der Festkörper-Bilderzeugungsvorrichtung 14b, den
Instrumentenkanal 15 und die Lichtleitfaser 17 umgeben. Die genannten Einsätze
sind also derart durch den Biegeteil 2 geführt, dass dessen Innenraum bestmög
lich genutzt ist. Dadurch kann der Durchmessers des Biegeteils 2 verringert wer
den.
Wie in Fig. 11 gezeigt, haben die flexiblen Leiterplatten 43 unterschiedliche Län
ge. Jedoch ist selbst die kürzeste Leiterplatte 43 so lang, dass sie durch den
Biegeteil 2 tritt. Die einzelnen Leiterplatten 43 sind so innerhalb des flexiblen
Rohrs 1, durch das das Signalkabel 47 geführt ist, in Längsrichtung zueinander
versetzt an die Spitzen der in dem Signalkabel 47 angeordneten Signalleitungen
47a angeschlossen.
Die in dem Signalkabel 47 ausgebildeten Signalleitungen 47a sind an die Leiter
platten 43 gelötet oder in anderer Weise mit diesen verbunden. Dadurch können
sich verdickte Verbindungsstellen ausbilden. Da jedoch diese Verbindungsstellen
in Längsrichtung zueinander versetzt sind, kann verhindert werden, dass an
bestimmten Stellen der Gesamtdurchmesser übermäßig vergrößert ist. Sowohl
das flexible Rohr 1 als auch der Biegeteil 2 können so mit ausreichend geringer
Dicke ausgebildet werden.
Fig. 12 zeigt, wie das Signalkabel 47 an die flexiblen Leiterplatten 43 in dem
flexiblen Rohr 1 angeschlossen ist. Das distale Ende des Signalkabels 47, das ein
Bündel zahlreicher Signalleitungen 47a darstellt, ist in dem flexiblen Rohr 1 in
einzelne Signalleitungen 47a aufgelöst. An jede Leiterplatte 43 ist eine vorgege
bene Anzahl von Signalleitungen 47a angeschlossen, die zunächst in einem
flexiblen Wärmeschrumpfschlauch 48 angeordnet werden, worauf letzterer ge
schrumpft wird, um die eingeschlossenen Signalleitungen zusammenzubinden.
Durch diese Anordnung wird vermieden, dass die Signalleitungen 47a brechen.
Die Schrumpfschläuche 48 sind so angeordnet, dass ihre Enden sukzessive
zueinander versetzt sind. Dadurch ändert sich die Flexibilität des Rohrs 1 nicht
abrupt, und die Änderung des Gesamtdurchmessers des flexiblen Rohrs 1 verläuft
ausreichend gleichmäßig, wodurch eine lokale Vergrößerung des Rohrdurchmes
sers vermieden werden kann. Die eben genannten Verbindungen sind alle wie
derum in einem dickeren, flexiblen Wärmeschrumpfschlauch 49 zusammenge
bunden.
Nach der Erfindung ist die Lücke zwischen der inneren Umfangsfläche der Ultra
schallsonde und der Passfläche der vorderen Hälfte des Endkörpers größer als
die Lücke zwischen den Zentrierpassteilen, so dass die übrigen Flächen der
beiden vorstehend genannten Komponenten an der Grenzstelle, an der sie auf
einandertreffen, bündig aneinander liegen können. Die Ultraschallsonde und der
Endkörper können also mit einer einfachen Konstruktion aneinander gekoppelt
werden, ohne dass dabei Passungenauigkeiten auftreten. Ferner kann die starre
Spitze des Einführteils möglichst kurz gehalten werden, so dass ein einfach ein
führbares und praktisch brauchbares radial abtastendes, vorwärts blickendes
Ultraschallendoskop gefertigt werden kann.
Claims (2)
1. Vorwärts blickendes, radial abtastendes Ultraschallendoskop mit einer
ringförmigen Ultraschallsonde zur radialen Abtastung, die an der Spitze ei
nes Einführteils angeordnet ist, und einem Endkörper, der eine Objektivoptik
zum Untersuchen eines vor dem Einführteil liegenden Untersuchungsberei
ches hat und dessen vorderer, in die Ultraschallsonde eingepasster Teil ei
nen kleineren Durchmesser als der übrige Teil des Endkörpers hat, wobei an
der Ultraschallsonde und dem Endkörper jeweils ein Zentrierpassteil ausge
bildet ist, diese Zentrierpassteile dafür sorgen, dass die Außenfläche der Ul
traschallsonde und die des Endkörpers an dem Grenzabschnitt zwischen Ul
traschallsonde und Endkörper bündig aneinander liegen, und die Lücke zwi
schen einer inneren Umfangsfläche der Ultraschallsonde und einer Passflä
che des vorderen Teils des Endkörpers größer als die Lücke zwischen den
Zentrierpassteilen ausgebildet ist.
2. Ultraschallendoskop nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die
Ultraschallsonde eine Anordnung von Ultraschallvibratoren und eine ringför
mige Aufnahme zum Halten dieser Anordnung hat, der vordere Teil des
Endkörpers in den Innenraum der Anordnung eingepasst ist und die Zen
trierpassteile in der Aufnahme ausgebildet sind.
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