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DE10121882A1 - Positionsmeldesystem für Alpinwintersportler - Google Patents

Positionsmeldesystem für Alpinwintersportler

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DE10121882A1
DE10121882A1 DE10121882A DE10121882A DE10121882A1 DE 10121882 A1 DE10121882 A1 DE 10121882A1 DE 10121882 A DE10121882 A DE 10121882A DE 10121882 A DE10121882 A DE 10121882A DE 10121882 A1 DE10121882 A1 DE 10121882A1
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    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63BAPPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
    • A63B29/00Apparatus for mountaineering
    • A63B29/02Mountain guy-ropes or accessories, e.g. avalanche ropes; Means for indicating the location of accidentally buried, e.g. snow-buried, persons
    • A63B29/021Means for indicating the location of accidentally buried, e.g. snow-buried, persons

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Pulmonology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Physical Education & Sports Medicine (AREA)
  • Audible And Visible Signals (AREA)
  • Professional, Industrial, Or Sporting Protective Garments (AREA)
  • Position Fixing By Use Of Radio Waves (AREA)
  • Gloves (AREA)

Abstract

In einem Positionsmeldesystem (P) für Alpinwintersportler (A) ist auf ein wenigstens eine standardisierte Schnee-Notfrequenz ausgelegter Sender (S), der mit handelsüblichen Lawinenverschütteten-Suchgeräten (P) kompatibel ist, als eigenständige, eigenversorgte Aktiv-Sicherheits-Kompakteinheit (K) ausgebildet und in einem Bekleidungsstück (12, 13) des Alpin-Wintersportlers (A), vorzugsweise in wenigstens einem Handschuh (H), unterbringbar.

Description

Die Erfindung betrifft ein Positionsmeldesystem für Alpinwintersportler, insbesondere Snowboarder, Alpinskifahrer, Skitourengeher und dgl.
Das zuverlässigste und wohl am weitesten verbreitete Suchsystem für Snowboarder und Skifahrer sind die sogenannten Lawinen-Piepser; etwas größer als eine Zigaret­ tenpackung und ca. 300 g schwer. Der Lawinen-Piepser besteht aus Sendeteil, Suchteil und Stromversorgung, und wird zwischen Sendebetrieb und Suchbetrieb um­ geschaltet. Er hat einen relativ hohen Kauf oder Mietpreis und wird beim Sport in ei­ ner Tasche der Bekleidung oder mittels eines Traggurts am Körper getragen, wobei er ggfs. wegen seiner Größe, Härte und des Gewichts, z. B. einen Snowboarder, nicht unbeträchtlich stören kann. Die Benutzung des Lawinen-Piepser-Sender ist einfach; er braucht nur auf Sendebetrieb gestellt zu werden. Die Benutzung als Suchgerät er­ fordert hingegen grundlegende Kenntnisse und erhebliches Geschick. Nicht jeder Al­ pinwintersportler, der einen Lawinen-Piepser bei sich hat, wäre deshalb in der Lage, einen Suchvorgang richtig und rasch genug durchzuführen. In der Mehrzahl der Fälle . wird eine Suche ohnedies von mehreren, mit der Suchmethode vertrauten, speziell geschulten Personen durchgeführt, weil der normale Alpinwintersportler damit über­ fordert ist. Dies sind einige Gründe warum in der Praxis die meisten Individualsportler wie Snowboarder keine Lawinen-Piepser benutzen und keinen Schutz haben. Es sind fast ausschließlich Tourengeher, die sich des Lawinenpiepsers bedienen.
Vor dem die Attraktivität des herkömmlichen Lawinen-Piepsers für manche Alpin­ sportler schmälernden Hintergrund der hohen Kosten, seiner Größe und seines Ge­ wichts, der Erkenntnis, dass zur Suche ohnedies mehrere geschulte Personen zur Stelle sein werden, und dem für einen einzelnen Sucher eventuellen Gefahrenmo­ ment bei der Suche, besteht erheblicher Bedarf nach einem kostengünstigen und für den Alpinwintersportler, gerade den Snowboarder komfortablen Positionsmeldesys­ tem zu seiner eigenen Sicherheit. Ein solches Positionsmeldesystem soll den un­ schätzbaren Vorteil der Lawinen-Piepser keinesfalls in Frage stellen, sondern eine sinnvolle Alternative für den Sportler sein, die wegen eines günstigen Preises und hö­ herem Benutzungskomforts von deutlich mehr Sportlern benutzt wird, als der her­ kömmliche Lawinen-Piepser, andererseits aber dieselben Möglichkeiten des Gefun­ denwerdens bietet. Die letzten drei Winter forderten extrem viele Opfer, besonders unter Snowboardern. Dies unterstreicht die Notwendigkeit nach einem Positionsmel­ desystem, das bereits systembedingt die Voraussetzung für eine weite Verbreitung erfüllt.
Es gibt ferner Systeme zur Ortung verschütteter Personen, die jedoch mangels zu­ verlässiger Praxistauglichkeit kaum benutzt werden. Gemäß DE 24 37 981 C wird die Energieversorgung eines Senders durch Benetzen mit dem menschlichen Schweiß nach Art einer Elektrolyse-Zelle betrieben, wobei die Energieversorgung mit einem Oszillator im Skistiefel untergebracht wird. Gemäß DE 31 09 283 C wird ein Sende- Empfänger mit Antenne und Stromversorgung in einen Skischuh integriert, wobei ein Akku durch induktive Kopplung zwischen in den Schuhsohlen und den Skilaufflächen positionierten Schleifen und Primärschleifen in Fußböden von Beförderungsmitteln o­ der Aufenthaltsplätzen von Skisportlern geladen wird. Gemäß DE 27 07 793 A ist ein Miniaturradiosender in einen Gürtel eingegliedert, der auch eine Antenne enthält. Gemäß DE 75 00 177 U ist ein in die Schuhe eingelegter Dauer- oder Elektromagnet zur Auffindung verschütteter Personen vorgeschlagen, der ein mit einer Sonde aufzu­ suchendes magnetisches Feld erzeugt.
Die gestellte Aufgabe wird mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Der als Kompakteinheit ausgebildete und in einem Bekleidungsstück untergebrachte Sender ist kostengünstiger und komfortabler zu nutzen als der herkömmliche Lawi­ nen-Piepser. Dadurch ist eine Grundlage dafür geschaffen, dass wesentlich mehr AI­ pinwintersportler diese Kompakteinheit nutzen als den Lawinen-Piepser. Einerseits wird der Sportler diese kostengünstige und komfortable Möglichkeit zu seiner persön­ lichen Sicherheit eher nutzen. Andererseits können Bekleidungshersteller mit entspre­ chend ausgerüsteter Bekleidung indirekt dazu beitragen, die Zahl suchbarer Sportler deutlich zu erhöhen. Insgesamt kann dies die Rate an früh genug gefundenen Ver­ schütteten steigern, und auch das Einsatzfeld für die herkömmlichen Lawinen-Piepser erweitern. Speziell der Snowboarder wird durch die Kompakteinheit bei der Ausübung seines Sports nicht behindert. Da der Sender die standardisierte Schnee-Notfrequenz nutzt, lässt sich ein Verschütteter von einem Suchtrupp oder einem einzelnen, mit ei­ nem herkömmlichen Lawinen-Piepser ausgerüsteten Sucher genau so effektiv und rasch finden wie ein mit einem Lawinen-Piepser ausgestatteter Verschütteter. Hinzu kommt, dass bereits die Hersteller oder Vertreiber der Bekleidungsstücke eine opti­ rriale Verwahrung der Kompakteinheit vorgeben, und auch so zum Komfort des Sportlers beitragen. Die Kompakteinheit kann in jedem bei der Sportausübung getra­ genen Bekleidungsstück untergebracht sein, der Vorzug ist jedoch der Oberbeklei­ dung oder speziell den Handschuhen zu geben, die ebenfalls günstige Voraussetzun­ gen zur Verwahrung bieten. Andererseits ist die Kompakteinheit frei erwerbbar, um vom Sportler nach Bedarf benutzt zu werden. Die Kompakteinheit mit nur dem Sender benötigt eine schwächere Stromversorgung als der Lawinen-Piepser, was entweder besonders kleine und komfortable Abmessungen ermöglicht, oder die Kompakteinheit für eine komplette Urlaubsdauer oder gegebenenfalls sogar eine Saison aktiviert hal­ ten lässt. Aus psychologischen Gründen werden speziell Individualsportler auch des­ halb zur Nutzung des Positionsmeldesystems positiv bestärkt, weil sie nicht dem Druck unterliegen, eine Suche durchführen zu müssen, bei der sie ggfs. überfordert sind. Insgesamt eröffnet das Suchsystem einen Weg zu einem umfassenderen, ver­ besserten Sicherheitsstandard der Sportler, speziell auch der vielen Snowboarder, im alpinen Gelände.
Zweckmäßig ist der Sender auf eine der beiden Schnee-Notfrequenzen, oder gleich­ zeitig auf beide, oder wahlweise auf eine der beiden, ausgelegt, damit ein Suchtrupp oder ein einzelner Sucher wie üblich vorgehen kann.
Besonders zweckmäßig ist die Kompakteinheit in einem Handschuh untergebracht. Im freien Gelände, wo die größte Gefahr existiert, ist praktisch kein Alpinwintersportler ohne Handschuhe unterwegs. Der Handschuh bietet neben seiner Schutz- und Wär­ mefunktion genügend Möglichkeiten, die Kompakteinheit optimal komfortabel zu ver­ wahren, da die Kompakteinheit klein genug ist. Der Handschuh bleibt im Regelfall bei einem Unfall an der Hand und ermöglicht die gezielte Suche des Verschütteten. Es könnten beide Handschuhe eine Kompakteinheit enthalten, um die Such-Effizienz mit einem räumlichen Effekt zu erhöhen.
Im Regelfall hat der beim Alpinwintersport, z. B. beim Snowboarden, getragene Hand­ schuh einen Stulpenbereich, um das Handgelenk abzudecken und das Eindringen von Schnee zu verhindern. Der Stulpenbereich bietet oberhalb der Handwurzel eine optimale Möglichkeit, die Kompakteinheit so unterzubringen, ohne den Sportler zu be­ hindern. Die Handschuhe haben mindestens ein Festlegungssystem, damit sie beim Sport nicht abgestreift werden, dies erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass ein Verun­ fallter die Handschuhe anbehält. Snowboard-Handschuhe haben meist einen Klettrie­ gel und ein selbsthaltendes Pull-Fit-System. Dadurch wird ein guter Sitz und auch die Verwahrung der Kompakteinheit in der korrekten Lage sichergestellt.
Zweckmäßig ist die Kompakteinheit in einer verschließbaren Tasche des Handschuhs angeordnet, so dass sich gegebenenfalls zum Trocknen des Handschuhs und zur Wartung (Batteriewechsel, Funktionsprüfung und dgl.), entnehmen lässt, bzw. von ei­ nem Handschuh in einen anderen einbringbar ist.
Vorteilhaft ist entweder die Tasche und/oder die Kompakteinheit mit einer stoß- oder druckdämpfenden Auskleidung bzw. Umkleidung versehen, die einerseits dem Schutz der Kompakteinheit und andererseits dem Schutz des Sportlers dient. Ein geeignetes Material ist bekannt unter "Memory" oder "Flex-Form".
Im Hinblick auf die Sicherheit und zur Vermeidung einer Verletzungsgefahr sollte die Kompakteinheit einen gerundeten Umriss ohne Ecken, und gegebenenfalls ohne scharfe Kanten, aufweisen.
Möglich ist ferner, dass am Handschuh, z. B. an der Außenseite einer Fingerspitze oder am Handrücken, eine Funktionsanzeige für die Kompakteinheit bzw. den Sender vorgesehen oder einsehbar ist, so dass der Sportler weiß, dass der Sender funktio­ niert.
Die Funktionsanzeige, vorzugsweise eine optische Funktionsanzeige, kann zweck­ mäßig an der Kompakteinheit vorgesehen und durch einen vorbereiteten Bereich am Handschuh eingesehen werden.
Ferner sollte der Handschuh einen sichtbaren Hinweis auf die Kompakteinheit aufwei­ sen, damit der Sportler eher angehalten ist, die Kompakteinheit zu benutzen, falls er die Absicht hat, sich im freien Gelände zu bewegen, bzw. den Sender auf Funktions­ fähigkeit zu überprüfen.
Anhand der Zeichnung werden Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes er­ läutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Perspektivansicht eines handelsüblichen Lawinen-Piepsers,
Fig. 2 eine Perspektivansicht einer nur einen Sender enthaltenden Kompakt­ einheit eines Positionsmeldesystems,
Fig. 3 schematisch einen Alpinwintersportler, an dem mehrere Verwahrungs­ möglichkeiten für die Kompakteinheit des Positionsmeldesystems ange­ deutet sind,
Fig. 4 eine Schemaansicht eines Handschuhs als das Positionsmeldesystem, und
Fig. 5 einen Querschnitt in der Schnittebene V-V in Fig. 4.
Ein herkömmlicher Lawinen-Piepser L in Fig. 1, z. B. das ORTOVOX VS-F2-Ver­ schütteten-Suchgerät, enthält in einem Gehäuse 1 einen Empfänger E und einen Sender S. Das Gehäuse 1 hat beispielsweise Abmessungen von ca. 20/80/120 mm und ein Gewicht von ca. 300 g. An einem Anschluss 2 und einem Einschaltanschluss 4 ist ein Tragriemen 3 anbringbar. An dem Gehäuse 1 sind ein Richtungspfeil 5, ein Stellknopf 6 zum Einstellen der Suchempfindlichkeit bzw. zum Umschalten zwischen Sendebetrieb und Suchbetrieb und eine optische Funktionsanzeige 7 vorgesehen. Ein Regler 8 ermöglicht ggfs. zusätzliche Einstellungen. Im Gehäuse 1 ist auch eine Bat­ terie B zur Stromversorgung des Empfängers und des Senders E, S untergebracht. Der Lawinen-Piepser L sendet und sucht auf wenigstens einer internationalen Schnee-Notfrequenz (457 kHz und/oder 2275 kHz).
Der Lawinen-Piepser L wird am Körper getragen, entweder mittels des Tragriemens 2 oder in einer Tasche. Im Sendebetrieb gibt der Sender S ein vorzugsweise gerichtetes Signal ab (z. B. in ellipsenförmigen Feldlinien). Im Suchbetrieb wird ein sendender La­ winen-Piepser L mittels des Empfängers und anhand des gerichteten Signals gesucht, wobei nach speziellen Suchmethoden vorgegangen und bei Annäherung an den Sen­ der die Suchempfindlichkeit zurückgenommen wird. Es kann anhand der optischen Anzeige, eines akustischen Suchsignals oder mittels Kopfhörer gesucht werden.
Fig. 2 zeigt eine Kompakteinheit K, in der nur ein Sender S enthalten ist, der mit dem Lawinen-Piepser L kompatibel ist, indem dieser auf eine, wahlweise auf eine oder auf beide Schnee-Notfrequenzen ausgelegt ist. Die Kompakteinheit K hat ein mit gerun­ deter Kontur ohne Ecken oder scharfe Kanten ausgebildetes Gehäuse 9, das bei­ spielsweise die Größe eines Streichholzbriefchens oder eines kleinen Taschenfeuer­ zeugs hat, und dessen Gewicht nur einen Bruchteil des Gewichts des Lawinen- Piepsers L beträgt. An der Kompakteinheit K ist eine optische Funktionsanzeige 11, z. B. eine Leuchtdiode, sichtbar angebracht, und gegebenenfalls ein Ein- oder Aus­ schalter 10. Ferner kann eine Richtantenne 14 im Gehäuse 9 untergebracht sein. Die Kompakteinheit K verfügt über eine eigene Stromversorgung, z. B. eine Batterie B, ge­ gebenenfalls eine oder mehrere Knopfzellen oder eine Mignon-Batterie (die aus­ tauschbar ist). Gegebenenfalls ist der Ein- und Ausschalter 10 weggelassen und wird der Sender permanent aktiviert gehalten. Die Kompakteinheit K ist Teil eines Positi­ onsmeldesystems P (Fig. 3) für Alpinwintersportler A, und ist zu diesem Zweck in ei­ nem Bekleidungsstück (Anorak 12, Skihose 13 oder in einem Handschuh H, d. h. ei­ nem Fäustling oder Fingerhandschuh) verwahrt. Der Sender ist permanent oder nur bei der Sportausübung aktiviert. Im Anorak 12 kann die Kompakteinheit K beispiels­ weise an der Brust oder im Kragenbereich bzw. im Ärmelbereich (gestrichelt ange­ deutet) verwahrt sein. In der Skihose 13 könnte die Kompakteinheit z. B. im Kniebe­ reich, im Gürtelbereich oder im Saumbereich oberhalb des Skistiefels verwahrt sein. Der Vorzug ist jedoch der Verwahrung der Kompakteinheit K in einem Handschuh H zu geben. In jedem Fall sollte die Kompakteinheit K so verwahrt angeordnet sein, dass sie vom Alpinwintersportler A bei der Sportausübung nicht als störend empfun­ den wird, dabei jedoch unkompliziert auf Funktionsfähigkeit überprüfbar ist.
In Fig. 4 wird das Positionsmeldesystem P anhand eines Handschuhs H, hier eines Fingerhandschuhs mit einem Stulpenbereich 16, z. B. eines Snowboard-Handschuhs, erläutert. Der sich deutlich über das Handgelenk in Richtung zum Eilbogen erstre­ ckende Stulpenbereich 16 ist beispielsweise durch ein Schließelement 17, beispiels­ weise einen Klett- oder Druckknopfriegel fixierbar, und ggfs. zusätzlich mit einem Pull- Fit-System F, das sich nicht unabsichtlich zu lösen vermag. Im Stulpenbereich 16 ist außerhalb eines Greifbereichs 15 des Handschuhs eine Tasche T mit einem Ver­ schluss 18 vorgesehen, in welcher die Kompakteinheit K untergebracht ist. Zweckmä­ ßigerweise ist die optische Funktionsanzeige 11 der Kompakteinheit K von außen zu inspizieren. Als Alternative könnte eine optische Funktionsanzeige 11' beispielsweise an der Außenseite einer Fingerspitze des Handschuhs H vorgesehen sein, die über eine entsprechende Leitung mit der Kompakteinheit K verbunden ist. Günstig ist es ferner, am Handschuh H einen Hinweis 21 auf das Vorhandensein der Kompaktein­ heit bzw. die Ausbildung des Handschuhs als Positionsmeldesystem P vorzusehen, und zwar an gut einzusehender Stelle, beispielsweise am Handrücken oder am Schließelement 17. Eine günstige Position der Kompakteinheit K wäre wie bei K' an­ gedeutet oben an der Innenseite des Unterarms in etwa in Verlängerung der Dau­ menwurzel.
Im Schnitt in Fig. 5 ist zu erkennen, dass die Kompakteinheit K in der Tasche T im Stulpenbereich 16 in einer vorbestimmten Position gesichert verwahrt ist, und zwar zwischen Schichten 22 des Handschuhs und so, dass sie ggfs. nach Öffnen des Ver­ schlusses 18 entnehmbar ist. Mit C ist eine Auskleidung bzw. Umkleidung aus einem zweckmäßigerweise zähelastischen, stoßdämpfenden bzw. punktelastischen Material (Memory- oder Formflex-Werkstoff) angedeutet, die entweder auf der Kompakteinheit K angeordnet und/oder im Inneren der Tasche T vorgesehen ist. Alternativ könnten die Schichten 22 im Bereich der Tasche T aus solchem Material bestehen oder eine entsprechende Auskleidung haben. Falls ein Ein- und Ausschalter 10 an der Kom­ pakteinheit K vorgesehen ist, lässt sich dieser ggfs. sogar durch Druck auf eine zweckmäßigerweise außen gekennzeichnete Stelle des Stulpenbereichs 16 bedienen. Der Schalter 10 könnte sogar mit einem Druckknopf eines Druckknopf-Verschluss- Riegels 17 des Handschuhs H betätigt werden. Die optische Funktionsanzeige 11 der Kompakteinheit K ist durch einen Ausschnitt 19 der Umkleidung C und einen licht­ durchlässigen Bereich 20 des Handschuhs H zu sehen. Der Bereich 20 könnte bei­ spielsweise durch eine integrierte Kunststofffolie, vorzugsweise mit Lupeneffekt, ge­ bildet sein. Ln aktiviertem Zustand sendet der Sender S auf einer der beiden Schnee- Notfrequenzen oder sogar auf beiden, so dass ein mit dem Positionsmeldesystem ausgestatteter Alpinwintersportler mittels jedes handelsüblichen Lawinen-Piepsers L zu orten und zu suchen ist, genauso, als ob der Alpinwintersportler den üblichen La­ winen-Piepser L gemäß Fig. 1 mitführen würde.
Obwohl dies nicht gezeigt ist, könnte der Handschuh H mit der verwahrten Kompakt­ einheit so ausgebildet sein, dass der Sender stets aktiviert ist, sobald der Handschuh Kontakt mit der Haut des Trägers hat. Dazu könnte ein einfacher, auf Hautkontakt an­ sprechender Sensor in den Handschuh eingegliedert sein, der den Sender nur dann ausschaltet, wenn beispielsweise eine vorbestimmte Zeit ohne Hautkontakt verstri­ chen ist. Die Zeitspanne wird so gewählt, dass sie auf jeden Fall länger ist als kurz­ zeitige, benutzungsbedingte Hautkontaktunterbrechungen. Damit das Positionsmel­ desystem P in möglichst großem Umfang, z. B. auch von der Mehrzahl der Snowboar­ der, benutzt wird, sollte die Kompakteinheit K nicht nur integriert in Bekleidungsstücke bzw. Handschuhe, abgegeben werden, sondern auch für sich erhältlich sein, um dann in einem der jeweils getragenen Bekleidungsstücke verwahrt zu werden.

Claims (10)

1. Positionsmeldesystem (P) für Alpinwintersportler (A), dadurch gekennzeichnet, dass ein auf wenigstens eine standardisierte Schnee-Notfrequenz ausgelegter Sender­ (S), der mit handelsüblichen Lawinenverschütteten-Suchgeräten (P) kompatibel ist, als eigenständige, eigenversorgte Aktiv-Sicherheits-Kompakteinheit (K) ausgebildet und in einem Bekleidungsstück (12, 13) des Sportlers verwahrt unterbringbar ist.
2. Positionsmeldesystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Sen­ der (S) der Kompakteinheit (K) auf eine Sendefrequenz von 457 kHz oder/und 2275 kHz ausgelegt ist.
3. Positionsmeldesystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kompakteinheit (K) in wenigstens einem Handschuh (H) angeordnet ist. .
4. Positionsmeldesystem nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Handschuh (H) einen über das Handgelenk deutlich hinausgehenden Stulpenbereich (16) hat, und dass die Kompakteinheit (K) im Stulpenbereich zwischen der Handwur­ zel und dem Ellbogen des Sportlers untergebracht ist, und dass der Handschuh (H) mit wenigstens einem Schließsystem (17, F) ausgestattet ist.
5. Positionsmeldesystem nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Kompakteinheit (K) in einer verschließbaren Tasche (T) des Handschuhs (H) in Ver­ längerung der Daumenwurzel in Richtung Ellbogen angeordnet ist.
6. Positionsmeldesystem nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Tasche (T) und/oder die Kompakteinheit (K) mit einer zähelastischen, d. h. z. B. stoßdämpfenden bzw. punktelastischen, Auskleidung bzw. Umkleidung (C) versehen ist/sind.
7. Positionsmeldesystem nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kompakteinheit (K) einen gerundeten Umriss zumindest frei von Ecken und gegebenenfalls ohne Kanten aufweist.
8. Positionsmeldesystem nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass am Handschuh (H) eine Funktionsanzeige (11, 11') für den Sender (S) der Kompaktein­ heit (K) vorgesehen ist, vorzugsweise eine in den Handschuh (H) oder die Kompakt­ einheit (K) integrierte optische Funktionsanzeige.
9. Positionsmeldesystem nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass am Handschuh (H) ein lichtdurchlässig ausgebildeter oder ausgesparter Bereich (20) vor­ gesehen ist, hinter dem die an der Kompakteinheit (K) vorgesehene, optische Funkti­ onsanzeige (11) positioniert ist.
10. Positionsmeldesystem nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Handschuh (H) einen sichtbaren Hinweis (21) auf die Kompakteinheit (K) oder die Ta­ sche (T) aufweist.
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