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DE10120059B4 - Kupplungshaken für den Unterlenker eines Traktors - Google Patents

Kupplungshaken für den Unterlenker eines Traktors Download PDF

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DE10120059B4 DE2001120059 DE10120059A DE10120059B4 DE 10120059 B4 DE10120059 B4 DE 10120059B4 DE 2001120059 DE2001120059 DE 2001120059 DE 10120059 A DE10120059 A DE 10120059A DE 10120059 B4 DE10120059 B4 DE 10120059B4
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Abstract

Kupplungshaken (2) für die Unterlenker (1) eines Traktors, mit einem Hakenkörper (4), in dessen Aufnahme (7) ein Kupplungskörper (3) mittels eines Sperrriegels (6) formschlüssig gesichert ist, wobei der Sperrriegel (6) innerhalb einer Aufnahmekammer (10) des Hakenkörpers (4) zwischen einer Verriegelungs- und einer Entriegelungsstellung bewegbar ist und innerhalb der Aufnahmekammer (10) mit einem Zugglied (19') in Verbindung steht, wobei an dem Sperrriegel (6) ein Verriegelungsabschnitt (19) angeformt ist, der sich in der Verriegelungsstellung zur Sicherung des innerhalb der Aufnahme (7) befindlichen Kupplungskörpers (3) oberhalb der Aufnahme (7) befindet, mit einem innerhalb der Aufnahmekammer (10) fest angeordneten, zur Lagerung des Sperrriegels (6) bestimmten, in einem Langloch (13) des Sperrriegels (6) aufgenommenen Lagerbolzen (12), wobei die Aufnahmekammer (10) über eine Ausnehmung (9) des Hakenkörpers (4) mit der Aufnahme (7) in durchgängiger Verbindung steht, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungsstellung des Sperrriegels (6) durch ein federbelastetes Anliegen dessen oberseitigen, sich durch die Ausnehmung (9) des...

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf einen Kupplungshaken entsprechend dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Derartige Kupplungshaken sind als Verbindungselemente des Unterlenkers einer Dreipunktanbauvorrichtung eines Traktors als solche grundsätzlich bekannt. Sie sind mit einer kugelpfannenartigen Aufnahme für einen Kupplungskörper versehen, der mittels eines Sperrriegels in der Kupplungsposition gesichert ist. Üblicherweise wird der Sperrriegel mittels einer Zugfeder in der Verriegelungsstellung gehalten und kann mittels eines Seilzuges in die Entriegelungsstellung überführt werden, in welcher der Kupplungskörper entnommen werden kann.
  • Ein solcher Kupplungshaken ist beispielsweise aus der DE 42 35 780 C1 bekannt. Hiernach ist ein Aufnahmeraum vorgesehen, innerhalb welchem der Sperrriegel einerseits mit einer Zugfeder und andererseits mit einem Zugglied in Verbindung steht, wobei der Sperrriegel unter Federkraft in der Verriegelungsstellung gehalten ist und über das Zugglied in die Entriegelungsstellung überführt werden kann. Die Aufnahmekammer steht über eine Ausnehmung des Hakenkörpers mit der Aufnahme des genannten Kupplungskörpers in Verbindung, über welche der Sperrriegel mit dem Kupplungskörper in Wechselwirkung tritt. Ebenfalls innerhalb der Aufnahmekammer sind zwei Anschläge vorgesehen, die mit der Kontur des Sperrriegels zusammenwirken, diesen in der Verriegelungsstellung unter Mitwirkung der Zugfeder formschlüssig sichern und dessen Bewegung während der Überführung in die Entriegelungsstellung, ausgehend von dessen Verriegelungsstellung und umgekehrt, festlegen. Die Führung erfolgt ferner unter Mitwirkung eines oberseitigen Anschlagpunktes der genannten Ausnehmung.
  • Aus der DE 39 12 414 C1 ist ein vergleichbarer Kupplungshaken bekannt, dessen Sperrriegel an einem, innerhalb der Aufnahmekammer fest angeordneten Lagerbolzen gelagert ist. Der Lagerbolzen durchdringt eine Lagerbohrung der Sperrklinke, die als Langloch ausgebildet ist, wobei durch das Langloch ein Spiel gegeben ist, welches eine Verstellung des Sperrriegels in Richtung auf einen, in dem Hakenkörper aufgenommenen Kupplungskörper hin ermöglicht. Die Überführungsbewegung des Sperrriegels zwischen einer Verriegelungs- und einer Entriegelungsstellung ist somit – sieht man von dem genannten Spiel ab – eine ausschließliche Drehbewegung um den genannten Lagerbolzen. Eine formschlüssige Sicherung des Sperrriegels in der Verriegelungsstellung erfolgt mittels eines Sicherungsstiftes, der zueinander fluchtende Bohrungen des Hakenkörpers und des Sperrriegels durchdringt. Ein weiterer, innerhalb der Aufnahmekammer fest angebrachter Bolzen bildet einen Riegelanschlag für die Überführung des Sperrriegels in die Verriegelungsstellung.
  • Aus der US 4 071 263 A ist ein weiterer Kupplungshaken bekannt, dessen Sperrriegel in der Aufnahmekammer eines Hakenkörpers gelagert ist, wobei ein Betätigungshebel vorgesehen ist, der über einen Gelenkpunkt mit dem einen Ende des Sperrriegels in Verbindung steht. Der Betätigungshebel ist seinerseits über einen Lagerbolzen gelagert, der in einem Langloch der Wandung der Aufnahmekammer aufgenommen ist. In der Verriegelungsstellung ist der Sperrriegel mittels einer Zugfeder elastisch gesichert, und zwar unter Anlage an einem fest angeordneten Bolzen sowie durch weitere Anlage an einem oberseitigen Anlageabschnitt der Ausnehmung der Aufnahmekammer, durch welche sich der Sperrriegel in der Verriegelungsstellung hindurch erstreckt. Die dem genannten Bolzen zugekehrte Seite des Sperrriegels ist als Führungsfläche ausgebildet, so dass eine Schwenkung des Betätigungshebels eine Drehung des Anlenkungspunktes zwischen Betätigungshebel und Sperrriegel und eine gleichzeitige Verschiebebewegung des genannten Lagerbolzens des Betätigungshebels entlang der Wandungen des Langlochs zur Folge hat, wobei der Lagerbolzen unter der Wirkung der genannten Zugfeder in eine Rastausnehmung des Langlochs eingeführt wird und somit die Entriegelungsstellung des Sperrriegels sichert. Die Führung des Sperrriegels ist somit durch eine Schwenkbewegung um dessen Anlenkungspunkt an dem Betätigungshebel und durch eine Verschiebung entlang der genannten Führungsfläche gekennzeichnet.
  • Kupplungshaken entsprechend den Fundstellen DE 42 35 780 C1 , DE 39 12 414 C1 und US 4 071 263 zeichnen sich durch ein relatives Ausmaß an Komplexität aus.
  • Schließlich ist aus der DE 39 28 699 C2 ein weiterer Kupplungshaken bekannt, dessen Sperrriegel mit einem Langloch versehen ist, welches der Aufnahme eines innerhalb der Aufnahmekammer fest angebrachten Lagerbolzens dient. Der Sperrriegel wirkt mit einem Ausrückhebel zusammen, der an dessen einem Ende über einen Bolzen angelenkt ist, wobei in der Verriegelungsstellung unter Mitwirkung eines weiteren Bolzens der Sperrriegel unter der Vorspannung einer mit dem Ausrückhebel zusammenwirkenden Druckfeder steht. Zur Sicherung der Verriegelungsstellung ist die Aufnahmekammer mit einer zur Aufnahme eines Sicherungsbolzens versehenen Bohrung versehen, welcher eine Schwenkbewegung des Sperrriegels in die Entriegelungsstellung, die im wesentlichen eine Drehbewegung um den genannten Lagerbolzen ist, formschlüssig verhindert. Der mit dem Sperrriegel zusammenwirkende und innerhalb des Langlochs geführte Lagerbolzen befindet sich sowohl in der Ver- als Entrriegelungsstellung an ein und demselben Ende des Langlochs, so dass eine Relativbewegung des Lagerbolzens gegenüber dem Langloch nur in Verbindung mit einem selbsttätigen Öffnen des Verriegelungssystems während eines Kupplungsvorgang gegeben ist, bei welchem mittels des einzuführende Kupplungskörpers eine äußere Kraft auf den Sperrriegel ausgeübt wird.
  • Auch dieser Kupplungshaken zeichnet sich durch eine relative Komplexität aus.
  • Es ist vor diesem Hintergrund die Aufgabe der Erfindung, einen Kupplungshaken der eingangs bezeichneten Art mit Hinblick auf einen einfacheren konstruktiven Aufbau hin auszugestalten. Gelöst ist diese Aufgabe bei einem solchen Kupplungshaken durch die Merkmale des Kennzeichnungsteils des Anspruchs 1.
  • Erfindungswesentlich ist hiernach, dass der Sperrriegel mit einem Langloch versehen ist, welches der Aufnahme eines fest angeordneten Lagerbolzens dient, so dass die Position des Sperrriegels durch das Zusammenwirken dieses Lagerbolzens, des Zuggliedes und der ebenfalls an dem Sperrriegel angesetzten Zugfeder gegeben ist. Das System aus Lagerbolzen und Langloch hat somit die Funktion einer kulissenartigen Führung für den Sperrriegel, der in seiner einen Endstellung, nämlich der Verriegelungsstellung unter Federvorspannung steht. Der Lagerbolzen bildet hierbei einen Lagerungspunkt, wobei – bezogen auf diesen Lagerungspunkt – an dem einen Ende des Sperrriegels eine Zugfeder sowie das Zugglied angesetzt sind und wobei das gegenüberliegende Ende an Gegenflächen einer Ausnehmung anliegt, durch welche sich der Sperrriegel hindurcherstreckt, um mit seinem dieser Ausnehmung zugekehrten Ende einen Verriegelungsabschnitt zu bilden, mittels welchem ein Kupplungskörper innerhalb der kugelpfannenartigen Aufnahme des Lagerkörpers gesichert ist. Abgesehen von einem Befestigungspunkt für eine Zugfeder wird somit innerhalb der Aufnahmekammer für den Sperrriegel lediglich ein feststehender Lagerbolzen benötigt, woraus sich gegenüber dem eingangs dargelegten Stand der Technik eine konstruktive Vereinfachung ergibt. Insbesondere ergibt sich aus dem Zusammenwirken der Zugfeder, des genannten Lagerungspunktes sowie dem System aus Lagerbolzen und Langloch eine eindeutige Position des Sperrriegels, insbesondere in der Verriegelungsstellung.
  • Eine eindeutige Position des Sperrriegels in der Verriegelungsstellung ist gegeben, nachdem das Langloch an seinem einen Ende eine in Wirkungsrichtung der Zugfeder offene Rastausnehmung aufweist, die zur Aufnahme des Lagerbolzens bestimmt ist.
  • Dies bedeutet, dass unter der Wirkung der Zugfeder der Sperrriegel in eine solche Position bewegt wird, in der ein Eingriff des Lagerbolzens mit der Rastausnehmung gegeben ist. Durch die besondere Orientierung dieser Rastausnehmung im Verhältnis zu dem übrigen Langloch kann in einfacher Weise sichergestellt werden, dass eine Bewegung des Sperrriegels in Längsrichtung des Langlochs auf diesem Wege formschlüssig zuverlässig unterbunden ist. Diese Sicherungswirkung wird regelmäßig in einer Richtung wirksam werden, die sich senkrecht zur Wirkungsrichtung der Zugfeder erstreckt.
  • Der Sperrriegel ist unter Federkraft an seinem sich durch die genannte Ausnehmung hindurcherstreckenden Ende an einer Gegenfläche der Ausnehmung gehalten.
  • Das Langloch, insbesondere dessen Längsseiten sind entsprechend den Merkmalen des Anspruchs 2 als – in der Draufsicht gesehen – Kreisbogenelemente oder in sonstiger Weise gekrümmte Flächenabschnitte ausgebildet, wobei in jedem Fall die Krümmung zur Oberseite hin konkav ausgebildet ist. Dies bedeutet, dass die Krümmung entgegen der Wirkungsrichtung der Zugfeder angelegt ist, so dass eine besonders stabile Sicherung der Verriegelungsstellung des Sperrriegels gegeben ist. Nachdem an dem einen Ende des Langlochs eine Rastausnehmung angeformt ist, die in Wirkungsrichtung der Zugfeder hin offen ist, kann diese Rastausnehmung problemlos an den Krümmungsverlauf des Langlochs im Übrigen angeschlossen werden.
  • Die Merkmale der Ansprüche 3, 4 sind auf eine Verbesserung des Bedienkomforts des Kupplungshakens gerichtet. Dieser ist hiernach in der Entriegelungsstellung formschlüssig verrastbar. Dies kann besonderes einfach mittels einer Rastnut bewirkt werden, die an geeigneter Stelle des Zuggliedes angeformtist und die zum Zusammenwirken mit einem Bolzen bestimmt ist, der innerhalb der Aufnahmekammer des Kupplungshakens fest angeordnet ist.
  • Man erkennt anhand der obigen Ausführungen, dass sich der erfindungsgemäße Kupplungshaken durch einen besonders einfachen und übersichtlichen Aufbau auszeichnet.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfinung wird im Folgenden unter Bezugnahme auf die beiliegende Zeichnung erläutert werden.
  • Mit 1 ist in der Zeichnungsfigur ein Unterlenker 1 einer Dreipunktanbauvorrichtung eines zeichnerisch nicht wiedergegebenen Traktors bezeichnet, an dem ein Kupplungshaken 2 befestigt ist. Der Kupplungshaken 2 besteht global aus einem, oberseitig zur Aufnahme eines kugelförmigen Kupplungskörpers 3 eingerichteten Hakenkörper 4 und einer über einen Seilzug betätigbaren Sperrriegelanordnung 5, mittels welcher ein Sperrriegel 6 zwischen einer Veriegelungs – und einer Entriegelungsstellung bewegbar ist.
  • Mit 7 ist eine zum Teil kugelpfannenartig ausgebildete, zur Oberseite 8 hin offene, für den Kupplungskörper 3 bestimmte Aufnahme bezeichnet, die auf ihrer Innenseite, d.h. auf ihrer, dem Unterlenker 1 zugekehrten Seite über eine Ausnehmung 9 des Hakenkörpers 4 mit einer Aufnahmekammer 10 in durchgängiger Verbindung steht, die ihrerseits zur Oberseite 8 hin eine Öffnung 11 aufweist.
  • Innerhalb der Aufnahmekammer 10, und zwar auf einem, sich senkrecht zur Zeichnungsebene erstreckenden Lagerbolzen 12 ist der Sperrriegel 6 gelagert, wobei der Lagerbolzen 12 in einem Langloch 13 des Sperrriegels 6 aufgenommen ist. Die sich innerhalb der Aufnahmekammer 10 global in Richtung auf den Unterlenker 1 hin erstreckenden Seitenwandungen des Langlochs 13 werden durch Kreisbögen gebildet, wobei ferner an dem, dem Unterlenker 1 zugekehrten Ende des Langlochs eine sich in Richtung auf die Öffnung 11 hin erstreckende Rastausnehmung 14 angeformt ist, deren Wandungsflächen kreiszylindrisch ausgebildet sein können. Wesentlich ist, dass das Langloch 13 einschließlich der Rastausnehmung 14 dahingehend bemessen ist, dass der Sperrriegel 6 gegenüber dem Lagerbolzen 12 nach Maßgabe der Erstreckung des Langlochs 13 beweglich angeordnet ist.
  • Mit 15 ist ein die Aufnahmekammer 10 durchdringender Bolzen bezeichnet, an welchem das eine Ende der Zugfeder 16 befestigt ist, deren anderes Ende mit einem Punkt 17 des Sperrriegels 6 in Verbindung steht. Unter der Wirkung dieser Zugfeder 16 ist der Sperrriegel 6 in der in der Zeichnung wiedergegebenen Verriegelungsstellung gehalten, wobei die Verriegelungsstellung dadurch gekennzeichnet ist, dass sich der Lagerbolzen 12 innerhalb der Rastausnehmung 14 befindet und – ebenfalls unter der Wirkung der Zugfeder 16 mit einem Anschlagabschnitt 18, welcher sich auf der dem Punkt 17 abgekehrten Seite des Lagerbolzens 12 befindet, an einem zugekehrten Wandungsabschnitt der Ausnehmung 9 anliegt. Ein weiteres Wesensmerkmal der Verriegelungsstellung des Sperrriegels 6 besteht darin, dass ein an dessen, der Aufnahme 7 zugekehrten Ende angeformter Verriegelungsabschnitt 19 zumindest teilweise sich oberhalb der Aufnahme 7 befindet und auf diese Weise den Kupplungskörper 3 innerhalb der Aufnahme 7 formschlüssig sichert. Diese Verriegelungsstellung ist somit elastisch gesichert. Eine weitere Sicherung ist durch die Gestalt der Rastausnehmung 14 gegeben, welche lediglich eine Drehung um die Achse des Lagerbolzens 12 zulässt, nicht hingegen eine Verschiebung global in Längsrichtung des Langlochs 13. Somit ist eine eindeutige Positionierung des Sperrriegels 6 in der Verriegelungsstellung gegeben.
  • Mit 19' ist ein in die Öffnung 11 oberseitig eingesetztes Zugglied bezeichnet, an dessen einem Ende ein in die Öffnung 11 hineinragender Steg 20 angeformt ist, der an einem Punkt 21 des Verriegelungshebels 6 angelenkt ist. Das Zugglied 19 liegt im Übrigen über einen an diesem angeformten Anschlagring 22 auf der äußeren Berandung der Öffnung 11 auf.
  • Mit 23 ist ein Kupplungsring des Zuggliedes 19' bezeichnet, an welchem ein zeichnerisch nicht wiedergegebener Seilzug angebracht ist, dessen Zugrichtung hingegen durch den Pfeil 24 angedeutet ist. Diese Zugrichtung verläuft parallel, jedoch entgegengesetzt zu derjenigen der Zugfeder 16.
  • Wesentlich ist, dass sich – ausgehend von der Struktur des Langlochs 13 im Übrigen, die zylindrische Rastausnehmung 14 global in Richtung des Pfeiles 24 erstreckt.
  • Infolge einer Zugkraft in Richtung des Pfeiles 24 wird somit der Punkt 21 in dieser Richtung bewegt, wobei die Bewegung des Sperrriegels 6 im Übrigen durch die Gestalt des Langlochs 13 bestimmt ist. Die auf diesem Wege gegebene Kulissenführung hat zur Folge, dass der Sperrriegel 6 eine Schwenkbewegung um den Lagerbolzen 12 und gleichzeitig eine Gleitbewegung entlang des Langlochs 13 ausführt, wobei die unterseitige, d.h. dem Kupplungskörper 3 zugekehrte Kontur 25 während dieser Überführung in die Entriegelungsstellung entlang der unterseitigen Wandung 26 der Ausnehmung 9 gleitet. Die Entriegelungsstellung ist erreicht, sobald der Lagerbolzen 12 innerhalb des Langlochs die der Rastausnehmung 14 gegenüberliegende Endposition 27 erreicht hat. In dieser Entriegelungsstellung kann der Kupplungskörper 3 somit aus der Aufnahme 7 entfernt werden bzw. kann ein Kupplungskörper 3 in die Aufnahme 7 eingesetzt werden.
  • Wesentlich für die Entriegelungsstellung ist, dass sich das Langloch 13 global in einer Richtung parallel zur Wirkungsrichtung der Zugfeder 16 erstreckt, so dass der Sperrriegel 6 in der Entriegelungsstellung unter einem Kräftegleichgewicht zwischen der Zugkraft in der Richtung 24 eines Seilzuges und der über die Zugfeder 16 aufgebrachten Gegenkraft steht. Ein Aufheben der Seilzugkraft führt somit alleine unter der Wirkung der Zugfeder 16 in die in der Zeichnung wiedergegebene Verriegelungsstellung. Aufgrund der gekrümmten Ausbildung der Seitenwandungen des Langlochs 13 unterliegt diese Bewegung in die Verriegelungsstellung, die wiederum als eine kombinierte Schwenk- und Gleitbewegung angelegt ist, auch einer eindeutigen Führung.
  • Mit 28 ist ein weiterer Bolzen bezeichnet, der innerhalb der Öffnung 11 angeordnet ist und der zum Zusammenwirken mit einer Rastnut 29 des Steges 20 bestimmt ist. Die Position der Rastnut 29 ist mit der Maßgabe angelegt, dass das Zugglied 19 mittels eines Eingriffes des Bolzens 28 in der Rastnut 29 in der Entriegelungsstellung formschlüssig fixiert werden kann.
  • Man erkennt anhand der obige Ausführungen, dass der erfindungsgemäße Kupplungshaken einen außerordentlich einfachen, durch lediglich wenige Teile charakterisierten, im Vergleich zum einschlägigen Stand der Technik einfacheren Aufbau aufweist.

Claims (4)

  1. Kupplungshaken (2) für die Unterlenker (1) eines Traktors, mit einem Hakenkörper (4), in dessen Aufnahme (7) ein Kupplungskörper (3) mittels eines Sperrriegels (6) formschlüssig gesichert ist, wobei der Sperrriegel (6) innerhalb einer Aufnahmekammer (10) des Hakenkörpers (4) zwischen einer Verriegelungs- und einer Entriegelungsstellung bewegbar ist und innerhalb der Aufnahmekammer (10) mit einem Zugglied (19') in Verbindung steht, wobei an dem Sperrriegel (6) ein Verriegelungsabschnitt (19) angeformt ist, der sich in der Verriegelungsstellung zur Sicherung des innerhalb der Aufnahme (7) befindlichen Kupplungskörpers (3) oberhalb der Aufnahme (7) befindet, mit einem innerhalb der Aufnahmekammer (10) fest angeordneten, zur Lagerung des Sperrriegels (6) bestimmten, in einem Langloch (13) des Sperrriegels (6) aufgenommenen Lagerbolzen (12), wobei die Aufnahmekammer (10) über eine Ausnehmung (9) des Hakenkörpers (4) mit der Aufnahme (7) in durchgängiger Verbindung steht, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungsstellung des Sperrriegels (6) durch ein federbelastetes Anliegen dessen oberseitigen, sich durch die Ausnehmung (9) des Hakenkörpers (4) hindurcherstreckenden Anschlagabschnitts (18) an einer Gegenfläche der Ausnehmung (9) charakterisiert ist, dass die Länge und die Gestaltung des Langlochs (13) den Verschiebeweg des Sperrriegels (6) zwischen einer Verriegelungs- und einer Entriegelungsstellung definieren und in Verbindung mit dem Lagerbolzen (12) eine kulissenartige Führung für den Sperrriegel (6) bilden, dass in die Kontur des Langlochs (13) und zwar an dessen einem Ende eine zur Aufnahme des Lagerbolzens (12) bestimmte, in einer Richtung parallel zur Wirkungsrichtung einer Zugfeder (16) offene Rastausnehmung (14) eingeformt ist, wobei das eine Ende der Zugfeder (16) innerhalb der Aufnahmekammer (10) mit dem Hakenkörper (4) und deren anderes Ende mit dem Sperrriegel (6) in Verbindung stehen und dass sich der Lagerbolzen (12) in der Verriegelungsstellung an dem genannten einen Ende des Langlochs (12) innerhalb der Rastausnehmung (14) befindet.
  2. Kupplungshaken (2) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Konturen des Langlochs (13) als Kreisbogenelemente oder in sonstiger Weise zu der Oberseite (8) des Hakenkörpers (4) hin konkav gekrümmte Flächenabschnitte ausgestaltet sind.
  3. Kupplungshaken (2) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Zugglied (19') der Entriegelungsstellung formschlüssig verrastbar ist.
  4. Kupplungshaken (2) nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch einen Bolzen (28) innerhalb der Aufnahmekammer (10), der mit einer Rastnut (29) des Zuggliedes (19') zwecks Verrastung in der Entriegelungsstellung in Eingriff bringbar ist.
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