DE10120785A1 - Informationssammelsystem und Endgeräteausrüstung - Google Patents
Informationssammelsystem und EndgeräteausrüstungInfo
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Abstract
Ein Informationssammelsystem enthält zumindest ein Endgerät (1a-1n) mit einer Informationseingabevorrichtung, einer Informationsanzeigeeinheit und einer Kommunikationsschaltung; und ein Informationsverarbeitungszentrum (3), welches über ein Netzwerk (2) mit dem Endgerät verbunden ist und einen Anwendungsserver (7) enthält. Der Anwendungsserver enthält einen Empfangsabschnitt zum Empfang von von dem Endgerät über das Netzwerk zu dem Informationsverarbeitungszentrum übertragenen Eingangsinformationen, einen Informationsverarbeitungsabschnitt für eine Entscheidung hinsichtlich der empfangenen Informationen und für die Erzeugung eines in dem Endgerät anzuzeigenden Bildes in Abhängigkeit von dem Entscheidungsergebnis und einen Übertragungsabschnitt zum Übertragen des von dem Informationsverarbeitungsabschnitt erzeugten Bildes zu dem Endgerät. Das System kann Probleme eines herkömmlichen Systems lösen, welche sich dadurch ergeben, daß für den Start eines Endgerätes bei dem herkömmlichen System eine vorgeschriebene Operationsprozedur erforderlich ist und es daher für einen Benutzer, der mit der Operation nicht vertraut ist, schwierig ist, das Endgerät zu benutzen, und weiterhin dahingehend, daß, wenn ein Problem bei der Leistungsversorgung in dem Endgerät auftritt, das Verarbeitungsergebnis bis zu dem Auftreten des Problems verloren ist, da das Endgerät seine Verarbeitung unter Verwendung seiner eigenen Software ausführt.
Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Infor
mationssammelsystem und eine Endgeräteausrüstung, bei
welchen die mit einem Netzwerk verbundene Endgerä
teausrüstung Informationen sammelt.
Fig. 10 ist ein Blockschaltbild, das die Konfigurati
on eines herkömmlichen Informationssammelsystems
zeigt. In Fig. 10 bezeichnen die Bezugszahlen 101a bis
101n jeweils ein Endgerät; 102 bezeichnet ein Netz
werk, mit welchem mehrere Endgeräte 101a bis 101n
verbunden sind; und 103 bezeichnet ein Informations
zentrum enthaltend einen Dateiserver (Fileserver)
104, einen WWW (World Wide Web)-Server 105, einen Da
tenbankserver 106 und dergleichen.
Die Endgeräte 101a bis 101n weisen jeweils verschie
dene Anwendungsprogramme auf, die mit einem Operati
onssystem (OS) arbeiten. Andererseits ist das Endge
rät 101n nicht direkt mit dem Netzwerk 102 verbunden,
sondern über ein Mobiltelefon 107 hiermit verbunden,
welches eine Informationsübertragungsfunktion hat, um
Informationen mit dem Informationszentrum 103 auszu
tauschen.
Als Nächstes wird die Arbeitsweise des herkömmlichen
Systems beschrieben.
Wenn ein Benutzer beispielsweise das Endgerät 101a
gemäß einem vorbeschriebenen Operationsvorgang akti
viert, tauscht es erforderliche Informationen über
das Netzwerk 102 mit dem Informationszentrum 103 aus,
führt erforderliche Prozesse unter Verwendung der An
wendungsprogramme bei dem Endgerät aus und zeigt die
verarbeiteten Ergebnisse an.
Bei einer derartigen Konfiguration benötigt das her
kömmliche Informationssammelsystem eine vorgeschrie
bene Operationsprozedur, um das Endgerät zu starten.
Demgemäß ist es für einen Benutzer, der mit der Ope
ration nicht vertraut ist, schwierig, das Endgerät zu
benutzen. Da jedes Endgerät seine Verarbeitungen un
ter Verwendung seiner eigenen Software durchführt,
gehen die Verarbeitungsergebnisse bis zu diesem Zeit
punkt verloren, wenn Schwierigkeiten mit der Leistung
wie ein Leistungsversagen oder eine Unterbrechung
stattfindet. Da weiterhin jedes Endgerät seine eige
nen Anwendungsprogramme installiert, ergibt sich ein
Problem dahingehend, daß viele Endgeräte jeweils ihre
Programme ändern müssen, um ihre Versionen denjenigen
des Servers anzupassen, und zwar jedes Mal, wenn die
Versionen geändert werden.
Die vorliegende Erfindung ist vorgesehen, um die vor
genannten Probleme zu lösen. Es ist daher die Aufgabe
der vorliegenden Erfindung, ein Informationssammelsy
stem vorzusehen, das frei von Schwierigkeiten der
Leistungsversorgung ist, indem alle Informationsver
arbeitungen in dem Informationsverarbeitungszentrum
stattfinden. Es ist weiterhin die Aufgabe der vorlie
genden Erfindung, ein hochzuverlässiges Endgerät vor
zusehen, das in der Lage ist, Informationen zu über
tragen, indem nur die Leistung eingeschaltet wird,
mittels einer einfachen Konfiguration, welche nur ei
ne Informationsübertragungs- und -empfangsfunktion
sowie eine Anzeigefunktion enthält ohne irgendeinen
Antrieb wie einen Ventilator, einen CD-ROM-Antrieb
und einen Plattenantrieb. Die Aufgabe besteht
schließlich auch darin, ein Endgerät vorzusehen, wel
ches in der Lage ist, auf Änderungen in den Versionen
der Anwendungen zu reagieren, indem nur die Anwendun
gen des Informationsverarbeitungszentrums geändert
werden ohne Änderung der Software jedes Endgeräts.
Gemäß einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung
ist ein Informationssammelsystem vorgesehen, welches
aufweist: zumindest ein Endgerät enthaltend eine In
formationseingabevorrichtung, eine Informationsanzei
geeinheit und eine Kommunikationsschaltung; und ein
Informationsverarbeitungszentrum, welches mit dem
Endgerät über ein Netzwerk verbunden ist und einen
Anwendungsserver enthält, wobei der Anwendungsserver
aufweist: einen Empfangsabschnitt zum Empfang von von
dem Endgerät zu dem Informationsverarbeitungszentrum
über das Netzwerk übertragenen Eingangsinformationen;
einen Informationsverarbeitungsabschnitt zum Treffen
einer Entscheidung hinsichtlich der empfangenen In
formationen und zur Erzeugung eines auf dem Endgerät
anzuzeigenden Bildes in Abhängigkeit von einem Ent
scheidungsergebnis; und einen Übertragungsabschnitt
zum Übertragen des von dem Informationsverarbeitungs
abschnitt erzeugten Bildes zu dem Endgerät.
Hier kann das Informationsverarbeitungszentrum wei
terhin einen Datenbankserver, einen Fileserver und
einen WWW-Server aufweisen, wobei der Informations
verarbeitungsabschnitt in dem Anwendungsserver eine
Informationsverarbeitung durch Austausch von Informa
tionen zwischen diesen Servern durchführen kann.
Das Endgerät kann eine Schaltung zum Erfassen der
Leistungszuführung zu dem Endgerät und zum automati
schen Aktivieren der Kommunikationsschaltung aufwei
sen, um Informationen über die Leistungszuführung zu
dem Informationsverarbeitungszentrum zu übertragen.
Der Empfangsabschnitt des Anwendungsservers kann die
von dem Endgerät über das Netzwerk gesandten Informa
tionen über die Leistungszuführung empfangen; der In
formationsverarbeitungsabschnitt des Anwendungsser
vers kann ein anfängliches Bild des Endgeräts erzeu
gen in Abhängigkeit von den empfangenen Informatio
nen; und der Übertragungsabschnitt in dem Anwendungs
server kann das anfängliche Bild zu dem Endgerät
übertragen.
Der Informationsverarbeitungsabschnitt des Anwen
dungsservers kann einen Teilnehmeranwendungsspeicher
aufweisen zum vorhergehenden Speichern von erforder
lichen Informationen enthaltend Identifikationsinfor
mationen eines Benutzers; und eine Teilnehmeranzeige
schirm-Konstruktionsvorrichtung zum Erzeugen eines
Teilnehmeranzeigebildes aus den aus dem Teilnehmeran
wendungsspeicher gelesenen erforderlichen Informatio
nen und von anderen Servern gelieferten Informatio
nen.
Der Anwendungsserver kann weiterhin einen Teilnehmer
anzeigebild-Speicher aufweisen zum Speichern des von
der Teilnehmeranzeigeschirm-Konstruktionsvorrichtung
erzeugten Teilnehmeranzeigebildes; und einen Diffe
renzdetektor zum Erfassen einer Differenz zwischen
dem in dem Teilnehmeranzeigebild-Speicher gespeicher
ten Teilnehmeranzeigebild und einem Teilnehmeranzei
gebild, das von der Teilnehmeranzeigebild-
Konstruktionsvorrichtung neu erzeugt wurde, wobei der
Übertragungsabschnitt nur von dem Differenzdetektor
erfaßte Differenzinformationen zu dem Endgerät über
trägt.
Das Endgerät kann eine Bildkombinationsvorrichtung
aufweisen zum Kombinieren der von dem Übertragungsab
schnitt gesandten Differenzinformationen mit gegen
wärtig von dem Endgerät angezeigten Bildinformatio
nen.
Das Endgerät kann mit einem LAN (Lokalbereichs-
Netzwerk) verbunden sein, und das LAN kann mit dem
Netzwerk verbunden sein.
Das Informationssammelsystem kann weiterhin einen lo
kalen Server aufweisen, der zwischen das LAN und das
Netzwerk geschaltet ist, wobei der lokale Server ei
nen Datenbankserver, einen Fileserver, einen WWW-
Server und einen Anwendungsserver enthalten kann zur
Durchführung einer Informationsverarbeitung unter
Verwendung von mit diesen Servern ausgetauschten In
formationen, und wobei der lokale Server eine Verar
beitung durchführen kann, die mit vorbestimmten ange
forderten Informationen in den von dem Endgerät über
tragenen Informationen verbunden ist, und ein Verar
beitungsergebnis zu dem Endgerät übertragen, wohinge
gen der lokale Server verbleibende angeforderte In
formationen über das Netzwerk zu dem Informationsver
arbeitungszentrum übertragen kann, ohne die verblei
benden angeforderten Informationen zu verarbeiten.
Das Informationsverarbeitungszentrum kann eine Verar
beitung durchführen, die mit vorbestimmten angefor
derten Informationen in den von dem Endgerät übertra
genen Informationen verbunden sind, und verbleibende
angeforderte Informationen über das Netzwerk zu einem
anderen Informationsverarbeitungszentrum übertragen,
ohne die verbleibenden angeforderten Informationen zu
verarbeiten.
Der Anwendungsserver in dem lokalen Server kann zu
mindest einen für eine Wortverarbeitungsanwendung und
eine Tabellenkalkulationsanwendung aufweisen.
Gemäß einem zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung
ist eine Endgeräteeinheit vorgesehen, welche auf
weist: eine Informationseingabevorrichtung mit einer
Funktion der Umwandlung von Eingangsinformationen in
übertragene Informationen; eine Kommunikationsschal
tung zum Übertragen der übertragenen Informationen
über ein Netzwerk zu einem Informationsverarbeitungs
zentrum und zum Empfangen eines von dem Informations
verarbeitungszentrum über das Netzwerk gesendeten Si
gnals; eine Schirmkonstruktionsvorrichtung zum Umwan
deln des empfangenen Signals in ein Anzeigesignal;
eine Anzeigevorrichtung zum Anzeigen des Anzeigesi
gnals; und eine Schaltung zum Erfassen der Leistungs
einschaltung des Endgerätes und zum automatischen
Starten der Kommunikationsschaltung, um Leistungsein
schaltungsinformationen zu dem Informationsverarbei
tungszentrum zu übertragen.
Die Erfindung wird im Folgenden anhand von in den Fi
guren dargestellten Ausführungsbeispielen näher er
läutert. Es zeigen:
Fig. 1 ein Blockschaltbild, das die Konfiguration
eines Informationssammelsystems gemäß dem er
sten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Er
findung zeigt;
Fig. 2 ein Blockschaltbild, das die Konfiguration eines
Endgerätes bei dem ersten Ausführungsbeispiel
des ersten Informationssammelsystems zeigt;
Fig. 3 ein Blockschaltbild, das die Konfiguration
eines Anwendungsservers bei dem ersten Aus
führungsbeispiel des Informationssammelsy
stems zeigt;
Fig. 4A
und 4B Diagramm, welche Beispiele für die Anzeige
auf dem Schirm des Endgerätes bei dem ersten
Ausführungsbeispiel des Informationssammel
systems illustrieren;
Fig. 5 ein Blockschaltbild, das die Konfiguration eines
Endgerätes bei einem zweiten Ausführungsbei
spiel des Informationssammelsystems nach der
vorliegenden Erfindung zeigt;
Fig. 6 ein Blockschaltbild, das die Konfiguration
des Anwendungsservers bei dem zweiten Ausfüh
rungsbeispiel des Informationssammelsystems
zeigt;
Fig. 7 ein Blockschaltbild, das die Konfiguration
eines dritten Ausführungsbeispiels des Infor
mationssammelsystems gemäß der vorliegenden
Erfindung zeigt;
Fig. 8 ein Blockschaltbild, das die Konfiguration
eines in einem Betrieb installierten Endgerä
tes bei einem vierten Ausführungsbeispiel des
Informationssammelsystems gemäß der vorlie
genden Erfindung zeigt;
Fig. 9 ein Blockschaltbild, das die Konfiguration
eines fünften Ausführungsbeispiels des Infor
mationssammelsystems gemäß der vorliegenden
Erfindung zeigt; und
Fig. 10 ein Blockschaltbild, das die Konfiguration
eines herkömmlichen Informationssammelsystems
zeigt.
Fig. 1 ist ein Blockschaltbild, das die Konfiguration
des ersten Ausführungsbeispiels eines Informations
sammelsystems gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt.
In Fig. 1 bezeichnen die Bezugszahlen 1a-1n jeweils
ein Endgerät; und die Bezugszahl 2 bezeichnet ein
Netzwerk, mit welchem die Endgeräte 1a bis 1n verbun
den sind. Das Netzwerk 2 ist ein normal verbundenes
Netzwerk wie ein CATV (Kabel-TV), Vollzeit-
Internetservice und Radiopaket-Kommunikationsservice.
Die Bezugszahl 3 bezeichnet ein Informationsverarbei
tungszentrum enthaltend einen Fileserver 4 zum Spei
chern von Daten durch Dateiverwaltung, einen WWW-
(World Wide Web)-Server 5 zum Vorsehen von Homepages,
einen Datenbankserver 6 zum Verwalten von Datenbanken
und einen Anwendungsserver 7 zum Ausführen verschie
dener Anwendungen. Das Informationsverarbeitungszen
trum 3 ist in einem Vollzeit-Verbindungszustand.
Fig. 2 ist ein Bockschaltbild, das die Konfiguration
von einem der Endgeräte 1a-1n zeigt. In Fig. 2 be
zeichnet die Bezugszahl 21 eine Informationseingabe
vorrichtung zum Eingeben von Informationen wie eine
Tastatur und eine Maus; 22 bezeichnet einen Informa
tionswandler zum Umwandeln von von der Informations
eingabevorrichtung 21 gelieferten Informationen in
übertragene Informationen; 23 bezeichnet eine Kommu
nikationsschaltung zum Übertragen der übertragenen
Informationen zu dem Informationsverarbeitungszentrum
3 über das Netzwerk 2 und zum Empfang der von dem In
formationsverarbeitungszentrum 3 über das Netzwerk
übertragenen Informationen; 24 bezeichnet eine
Schirmkonstruktionsvorrichtung zum Erzeugen eines An
zeigebildes aus den empfangenen Informationen; und 25
bezeichnet eine Anzeigevorrichtung wie eine Flüssig
kristall-Anzeigetafel oder eine Kathodenstrahlröhre
zur Anzeige des von der Schirmkonstruktionsvorrich
tung 24 erzeugten Bildes über eine Anzeigesteuervor
richtung 26. Die Bezugszahl 29 bezeichnet einen Lei
stungsschalter der mit dem Informationswandler 22
verbunden ist.
Fig. 3 ist ein Blockschaltbild, das die Konfiguration
des Anwendungsservers 7 zeigt. In Fig. 3 bezeichnet
die Bezugszahl 31 einen Eingangsinformations-
Empfangsabschnitt zum Empfangen von von den Endgerä
ten über das Netzwerk übertragenen Informationen; 32
bezeichnet einen Entscheidungsabschnitt zum Treffen
einer Entscheidung anhand der Eingangsinformationen
und zur Ausgabe eines Befehls zu dem Fileserver 4,
WWW-Server 5 oder Datenbankserver 6; 33 bezeichnet
einen Teilnehmeranwendungsspeicher zum Vorspeichern
erforderlicher Informationen einschließlich Teilneh
meridentifikationsinformationen für individuelle
Teilnehmer; 34 bezeichnet eine Teilnehmeranzeige
schirm-Konstruktionsvorrichtung zum Erzeugen eines
Teilnehmeranzeigebildes anhand der aus dem Teilneh
meranwendungsspeicher 33 gelesenen Informationen und
der Informationen von den Servern; und 35 bezeichnet
einen Übertragungsabschnitt zum Übertragen der von
der Teilnehmeranzeigeschirm-Konstruktionsvorrichtung
34 erzeugten Bildinformationen zu den Endgeräten.
Als Nächstes wird die Arbeitsweise nach dem ersten
Ausführungsbeispiel beschrieben.
Wenn ein Benutzer den Leistungsschalter 29 beispiels
weise des Endgerätes 1a einschaltet, wird die Ein
schaltinformation von dem Informationswandler 22 über
die Kommunikationsschaltung 23 und das Netzwerk 2 zu
dem Anwendungsserver 7 des Informationsverarbeitungs
zentrums 3 übertragen. Bei Empfang der Einschaltin
formationen von dem Endgerät 1a entscheidet der Ent
scheidungsabschnitt 32 des Anwendungsservers 7 hin
sichtlich der Informationen und es werden anfangs
Bildinformationen aus dem Teilnehmeranwendungsspei
cher 33 gelesen. Dann überträgt der Anwendungsserver
7 die Anfangsbildinformationen über die Teilnehmeran
zeigeschirm-Konstruktionsvorrichtung 34, den Übertra
gungsabschnitt 35 und das Netzwerk 2 zu dem Endgerät.
Bei Empfang der Anfangsbildinformationen über die
Kommunikationsschaltung 23 erzeugt die Schirmkon
struktionsvorrichtung 24 in dem Endgerät 1a das An
fangsbild aus den Anfangsbildinformationen, und die
Anzeigesteuervorrichtung 26 stellt das Anfangsbild
auf der Anzeigevorrichtung 25 dar, wie in Fig. 4A ge
zeigt ist. Das Anfangsbild lautet beispielsweise
"Eingabebenutzer-ID". Wenn der Benutzer seine Identi
fikation (ID) über die Informationseingabevorrichtung
21 eingibt, wird die ID durch den Informationswandler
22 in die übertragene Information umgewandelt und von
der Kommunikationsschaltung 23 über das Netzwerk 2 zu
dem Anwendungsserver 7 des Informationsverarbeitungs
zentrums 3 übertragen.
In dem Anwendungsserver 7 empfängt der Eingangsinfor
mations-Empfangsabschnitt 31 die ID-Informationen,
und der Entscheidungsabschnitt 32 trifft eine Ent
scheidung über den Inhalt der ID und startet ein in
dem Teilnehmeranwendungsspeicher 33 gespeichertes An
wendungsprogramm entsprechend dem Entscheidungsergeb
nis. Zusätzlich erzeugt die Teilnehmeranzeigeschirm-
Konstruktionsvorrichtung 34 nach dem Lesen von durch
die ID-Informationen bestimmten Informationen aus dem
Teilnehmeranwendungsspeicher 33 ein Teilnehmeranzei
gebild und überträgt es über den Übertragungsab
schnitt 35 und das Netzwerk 2 zu dem Endgerät 1a.
In dem Endgerät 1a rekonstruiert die Schirmkonstruk
tionsvorrichtung 24 das übertragene Bild, und die An
zeigesteuervorrichtung 26 stellt es auf der Anzeige
vorrichtung 25 dar, wie in Fig. 4B gezeigt ist. Auf
diese Weise werden viele Menüdatenworten (Bildsymbo
le) 26a-26n zusammen mit einem Menü 27 des Bildes
angezeigt, unmittelbar vor der vorhergehenden Lei
stungsabschaltung. Somit wählt der Benutzer ein ge
wünschtes Menüdatenwort aus den angezeigten Menüda
tenwörtern 26a-26n aus unter Verwendung der Infor
mationseingabevorrichtung 21. Wenn z. B. ein Web-
Browser-Menüdatenwort (wie heutige Nachrichten oder
Wettervorhersage) ausgewählt ist, werden die angefor
derten Informationen entsprechend dem Datenwort von
der Kommunikationsschaltung 23 über das Netzwerk 2 zu
dem Anwendungsserver 7 übertragen.
Bei Empfang der angeforderten Informationen von dem
Endgerät 1a aktiviert der Anwendungsserver 7 die Web-
Browser-Anwendung. Die Web-Browser-Anwendung zieht
gewünschte Informationen wie die heutigen Nachrichten
aus dem WWW-Server heraus und liefert sie zu der
Teilnehmeranzeigeschirm-Konstruktionsvorrichtung 39,
welche das Teilnehmeranzeigebild zu dem Endgerät
überträgt. Als eine Folge werden die heutigen Nach
richten auf dem Anzeigeschirm des Endgerätes darge
stellt.
Alternativ kann die Web-Browser-Anwendung ein Web-
Browser-Bild zu dem Endgerät übertragen, welches vor
her hergestellt wurde und das Bildsymbole von den
heutigen Nachrichten, der Wettervorhersage und der
gleichen zeigt, in welchem Fall das anfängliche Bild
symbol verwendet wird, um den Web-Browser zu aktivie
ren.
Wie vorbeschrieben ist, erzeugt gemäß dem vorliegen
den Ausführungsbeispiel 1 das Informationsverarbei
tungszentrum 3 automatisch das anfängliche Bild in
Abhängigkeit von den von dem Endgerät 1a gesandten
Einschaltinformationen und überträgt das anfängliche
Bild zu dem Endgerät 1a, um angezeigt zu werden. Dann
überträgt nach Empfang der ID-Informationen oder der
gleichen, welche der Benutzer auf das anfängliche
Bild von dem Endgerät 1a eingibt, das Informations
verarbeitungszentrum 3 das Menübild zu dem Endgerät
1a. Hierdurch wählt der Benutzer des Endgeräts 1a ei
nes der Menüdatenwörter in dem Menübild aus, so daß
es zu dem Informationsverarbeitungszentrum 3 übertra
gen wird. Das Informationsverarbeitungszentrum 3
führt die geforderte Verarbeitung entsprechend dem
Menüdatenwort aus und überträgt das Verarbeitungser
gebnis zu dem Endgerät 1a, so daß die Anzeigesteuer
vorrichtung 26 in dem Endgerät 1a es auf der Anzeige
vorrichtung 25 anzeigt. Auf diese Weise führt das In
formationsverarbeitungszentrum 3 alle Informations
verarbeitungen durch, und daher stellt eine Schwie
rigkeit der Leistungsversorgung, welche in dem Endge
rät stattfinden kann, kein wesentliches Problem dar,
da das Informationsverarbeitungszentrum 3 den in dem
Endgerät dargestellten Inhalt hält.
Da es für das Endgerät 1a ausreichend ist, die Funk
tionen des Übertragens der angeforderten Informatio
nen zu dem Informationsverarbeitungszentrum 3, des
Empfangens der Informationen von dem Informationsver
arbeitungszentrum 3 und der Anzeige der empfangenen
Informationen zu haben, wird die Konfiguration des
Endgerätes 1a einfach ohne die Antriebe wie für einen
Ventilator, einen CD-ROM-Antrieb und einen Plattenan
trieb, was zu einem hoch zuverlässigen, stillen Sy
stem führt. Da der Benutzer die normale Operation des
Endgerätes 1a nur durch dessen Einschaltung starten
kann, so daß es automatisch seine Übertragung und
seinen Empfang startet, kann zusätzlich die vorge
schriebene Operationsprozedur, die durch einen ge
wöhnlichen Mikrocomputer gefordert wird, eliminiert
werden. Als eine Folge kann das vorliegende Ausfüh
rungsbeispiel 1 eine benutzerfreundliche Operation
liefern, welche einem Benutzer, dem die Arbeitsweise
des Endgerätes nicht vertraut ist, dessen einfache
Verwendung ermöglicht. Da die Anwendungen, welche bei
dem herkömmlichen System durch die individuellen End
geräte ausgeführt werden, in dem Server installiert
sind, wird darüber hinaus die Änderung der Anwendun
gen erzielt, indem nur die Anwendungen auf der Ser
verseite geändert werden ohne Änderung der Software
von jedem der vielen Endgeräte.
Fig. 5 ist ein Blockschaltbild, das eine Konfigurati
on eines Endgerätes bei einem zweiten Ausführungsbei
spiel des Informationssammelsystems gemäß der vorlie
genden Erfindung zeigt, in welcher dieselben Bezugs
zahlen dieselben oder gleiche Komponenten wie dieje
nigen in Fig. 2 bezeichnen und auf deren Beschreibung
wird hier verzichtet. In Fig. 5 weist die Schirmkon
struktionsvorrichtung 24 einen Speicher 24a zum Spei
chern gegenwärtiger Anzeigebildinformationen und eine
Bildkombinationsvorrichtung 24b zum Summieren der
empfangenen Bildinformationen und der aus dem Spei
cher 24a gelesenen Bildinformationen auf.
Fig. 6 ist ein Blockschaltbild, das eine Konfigurati
on des Anwendungsservers 7 bei dem zweiten Ausfüh
rungsbeispiel des Informationssammelsystems zeigt, in
welcher dieselben Bezugszahlen dieselben oder gleiche
Komponenten wie diejenigen in Fig. 3 bezeichnen, und
deren Beschreibung wird hier weggelassen. In Fig. 6
bezeichnet die Bezugszahl 36 einen Teilnehmeranzeige
bild-Speicher; und 37 bezeichnet einen Differenzde
tektor zum Erfassen der Differenz zwischen dem von
der Teilnehmeranzeigeschirm-Konstruktionsvorrichtung
34 erzeugten Bild und dem in dem Teilnehmeranzeige
bild-Speicher 36 gespeicherten Bild.
Als Nächstes wird die Arbeitsweise des vorliegenden
Ausführungsbeispiels 2 beschrieben.
Wenn ein Benutzer das Endgerät 1a durch Drücken des
Leistungsschalters 29 einschaltet, zeigt es zuerst
das Anfangsbild auf der Anzeigevorrichtung 25 über
die Anzeigesteuervorrichtung 26 gemäß den von dem In
formationsverarbeitungszentrum 3 übertragenen An
fangsbildinformationen an. Nachfolgend zeigt es die
vielen Menüdatenwörter (Bildsymbole) 26a bis 26n an
und das Menü 27 des Bildes unmittelbar vor der vor
hergehenden Leistungsabschaltung. Da die Arbeitsweise
bis zur Menüanzeige dieselbe ist wie bei dem vorher
gehenden Ausführungsbeispiel 1, wird deren detail
lierte Beschreibung hier weggelassen.
Wenn dann der Benutzer das Web-Browser-Menü (wie die
heutigen Nachrichten oder die Wettervorhersage) aus
wählt beispielsweise aus den vielen Menüdatenwörtern
26a-26n wie beim Ausführungsbeispiel 1, überträgt
das Endgerät 1a die geforderten Informationen ent
sprechend dem ausgewählten Menüdatenwort von der Kom
munikationsschaltung 23 über dass Netzwerk 2 zu dem
Anwendungsserver 7.
Nach dem Empfang der von dem Endgerät 1a gesendeten,
geforderten Informationen, aktiviert der Anwendungs
server 7 die Web-Browser-Anwendung. Die Web-Browser-
Anwendung zieht die gewünschten Informationen wie die
heutigen Nachrichten aus dem WWW-Server 5 heraus und
liefert sie zu der Teilnehmeranzeigeschirm-
Konstruktionsvorrichtung 34, welche neue Teilnehmer
anzeigebild-Informationen erzeugt und sie zu dem
Differenzdetektor 37 überträgt. Der Differenzdetektor
37 erfaßt die Differenz zwischen diesen neu erzeugten
Bildinformationen und den in dem Teilnehmeranzeige
bild-Speicher 36 gespeicherten Bildinformationen und
überträgt die Differenzinformationen von dem Übertra
gungsabschnitt 35 über das Netzwerk 2 zu dem Endgerät
1a.
In dem Endgerät 1a kombiniert die Bildkombinations
vorrichtung 24b die Bildinformationen (Differenzin
formationen), die von der Kommunikationsschaltung 23
empfangen wurden, mit den in dem Speicher 24a gespei
cherten Bildinformationen, um ein neues Anzeigebild
zu erzeugen, und die Anzeigesteuervorrichtung 26
zeigt das Bild auf der Anzeigevorrichtung 25 an.
Wie vorstehend beschrieben ist, überträgt gemäß dem
vorliegenden Ausführungsbeispiel 2 das Informations
verarbeitungszentrum 3 nur die Differenzinformationen
zwischen dem bereits auf dem Endgerät angezeigten
Bild und dem neu erzeugten Bild, so daß das Endgerät
das neue Anzeigebild aus den Differenzinformationen
und den Informationen über das gegenwärtige Bild kon
struieren kann. Somit kann das vorliegende Ausfüh
rungsbeispiel 2 die Informationsübertragung beschleu
nigen, indem die Menge der übertragenen Informationen
reduziert wird, mit einer Gewährleistung der Sicher
heit der übertragenen Informationen.
Fig. 7 ist ein Blockschaltbild, das eine Konfigurati
on des Ausführungsbeispiels 3 des Informationssammel
systems gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt. Das
vorliegende Ausführungsbeispiel 3 wendet das Informa
tionssammelsystem gemäß der vorliegenden Erfindung
auf die Geschäftsinformationstechnologie in einem Be
trieb an. In Fig. 7 bezeichnen dieselben Bezugszahlen
dieselben oder gleiche Komponenten wie die in Fig. 1,
und auf deren Beschreibung wird hier verzichtet. In
Fig. 7 bezeichnen die Bezugszahlen 50a-50n jeweils
ein Endgerät, das in einem begrenzten Bereich, wie
einem Betrieb installiert ist. Die Betriebsendgeräte
50a-50n weisen jeweils Endgeräte 1a-1c mit der in
Fig. 2 oder 5 gezeigten Konfiguration auf. Der Anwen
dungsserver des Informationsverarbeitungszentrums 3
hat die dieselbe Konfiguration wie der nach Fig. 3
oder 6.
Die Betriebsendgeräte 50a-50n weisen jeweils die
Endgeräte 1a-2c auf, welche einer Abteilung in dem
Betrieb wie der Verkaufsabteilung, der Buchhaltungs
abteilung, der Personalabteilung oder der Rechtsab
teilung zugewiesen und mit dem LAN 51 verbunden sind,
das mit dem Netzwerk 2 verbunden ist. Die Bezugszahl
52 bezeichnet einen Sender und Empfänger, der mit dem
LAN 51 verbunden ist, um Informationen mit Endgeräten
1d-1f auszutauschen.
Als Nächstes wird die Arbeitsweise bei dem vorliegen
den Ausführungsbeispiel 3 beschrieben.
Wenn ein Benutzer beispielsweise das Endgerät 1a in
der Abteilung für gewerblichen Rechtsschutz in dem
Betriebsendgerät 50a einschaltet, zeigt dieses zuerst
das Anfangsbild über die Anzeigesteuervorrichtung 26
auf der Anzeigevorrichtung 25 an unter Verwendung der
von dem Informationsverarbeitungszentrum 3 übertrage
nen Bildinformationen. Nachfolgend zeigt es die vie
len Menüdatenwörter (Bildsymbole) 26a-26n sowie das
Menü 27 des Bildes unmittelbar vor der vorhergehenden
Leistungsabschaltung an. Da die Arbeitsweise bis zu
der Menüanzeige dieselbe ist wie bei den vorhergehen
den Ausführungsbeispielen 1 oder 2, wird deren de
taillierte Beschreibung hier weggelassen.
Wenn dann der Benutzer die Patentrecherche aus den
vielen Menüdatenwörtern 26a-26n auswählt unter Ver
wendung der Informationseingabevorrichtung 21, wird
die ausgewählte Menüinformation von dem Informations
wandler 22 über die Kommunikationsschaltung 23 und
das Netzwerk 2 zum Anwendungsserver 7 des Informati
onsverarbeitungszentrums 3 übertragen.
Bei Empfang der übertragenen Informationen in dem
Eingangsinformations-Empfangsabschnitt 31 beginnt der
Anwendungsserver 7 eine Patentrecherchenanwendung.
Die Patentrecherchenanwendung aktiviert die Teilneh
meranzeigeschirm-Konstruktionsvorrichtung 34, ein an
fängliches Bild für den Abruf einer Zusammenfassung
und dergleichen zu erzeugen. Der Differenzdetektor 37
erfaßt die Differenz zwischen dem von der Teilnehme
ranzeigeschirm-Konstruktionsvorrichtung 34 erzeugten
Bild und dem in dem Teilnehmeranzeigebild-Speicher 36
gespeicherten Bild und überträgt nur die Differenzin
formationen von dem Übertragungsabschnitt 35 über das
Netzwerk 2 zu dem Endgerät 1a, wobei das in dem Teil
nehmetanzeigebild-Speicher 36 gespeicherte Bild durch
Zuführung der Differenzinformationen aktualisiert
wird.
In dem Endgerät 1a werden die von der Kommunikations
schaltung 23 empfangenen Differenzinformationen zu
der Schirmkonstruktionsvorrichtung 24 geliefert. Die
Schirmkonstruktionsvorrichtung 24 aktualisiert die in
dem Speicher 24a gespeicherten Bildinformationen un
ter Verwendung der Differenzinformationen und zeigt
das Bild über die Anzeigesteuervorrichtung 26 auf der
Anzeigevorrichtung 25. Wenn der Benutzer eine Patent
nummer über die Informationseingabevorrichtung 21 in
das Endgerät 1a eingibt, wird die Patentnummer über
das Netzwerk 2 zu dem Anwendungsserver 7 übertragen.
Der Anwendungsserver 7 entscheidet, ob die Patentnum
mer eine bereits registrierte Nummer ist, indem die
Patentnummer mit den die Patentrecherchenanwendung
verwendenden Datenbankinformationen verglichen wird,
und ruft von dem Fileserver 4 die Zusammenfassungsin
formationen entsprechend der Patentnummer auf, wenn
sie registriert ist, so daß die Teilnehmeranzeige
schirm-Konstruktionsvorrichtung 34 ein Teilnehmeran
zeigebild erzeugt. Dann erfaßt der Differenzdetektor
37 die Differenz zwischen dem von der Teilnehmeran
zeigeschirm-Konstruktionsvorrichtung 34 erzeugten
Bild und dem in dem Teilnehmeranzeigebild-
Anzeigespeicher 36 gespeicherten Bild und überträgt
nur die Differenzinformationen von dem Übertragungs
abschnitt 35 über das Netzwerk 2 zu dem Anschluß 1,
wobei das in dem Teilnehmeranzeigebild-Speicher 36
gespeicherte Bild durch Zuführung der Differenzinfor
mationen aktualisiert wird.
In dem Endgerät 1a aktualisiert die Schirmkonstrukti
onsvorrichtung 24 bei Empfang der Differenzinforma
tionen über die Kommunikationsschaltung 23 die in dem
Speicher 24a gespeicherten Bildinformationen und
zeigt das Bild durch die Anzeigesteuervorrichtung 26
auf der Anzeigevorrichtung 25 an.
Andere Verarbeitungen wie eine Wortverarbeitung, Ta
bellenkalkulation und CAD, welche von anderen Abtei
lungen wie beispielsweise der Verkaufsabteilung ver
wendet werden, werden in derselben Weise verarbeitet.
D. h., wenn eines der Menüdatenwörter in dem Endgerät
ausgewählt ist, wird die entsprechende Anwendung in
dem Informationsverarbeitungszentrum 3 gestartet, um
unter Verwendung des Datenbankservers 6 verarbeitet
zu werden.
Die Endgeräte 1d, 1e und 1f tauschen Informationen
mit dem mit dem LAN 51 verbundenen Sender und Empfän
ger 52 über Funk aus. Auch in diesem Fall führt das
Informationsverarbeitungszentrum 3 alle erforderli
chen Verarbeitungen aus und liefert zu den Endgeräten
1d-1f nur die Verarbeitungsergebnisse.
Wie vorstehend beschrieben ist, weist bei dem vorlie
genden Ausführungsbeispiel 3 das Informationsverar
beitungszentrum 3 die Verarbeitungssoftware für die
individuellen Abteilungen des Betriebs auf, wobei die
Verarbeitungen für diese Abteilungen einander ähnlich
sind. Daher ist es nicht erforderlich, daß die Endge
räte die Anwendungen aufweisen, was bedeutet, daß,
wenn die Versionen der Anwendungen aktualisiert wer
den, nur das Informationsverarbeitungszentrum seine
Anwendungen zu ersetzen hat ohne Änderung der Soft
ware der Endgeräte, wodurch die Arbeit für die System
operatoren verringert wird. Daher kann das vorlie
gende Ausführungsbeispiel 3 die Anzahl der Systemope
ratoren und gleichzeitig die Operationskosten redu
zieren.
Fig. 8 ist ein Blockschaltbild, das die Konfiguration
eines vierten Ausführungsbeispiels des Informations
sammelsystems gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt.
Es hat eine spezielle Ausbildung in den Betriebsend
geräten: das LAN 51 ist nicht direkt mit Netzwerk 2
verbunden, sondern ein lokaler Server 61 enthaltend
einen Anwendungsserver ist zwischen das LAN 51 und
das Netzwerk 2 geschaltet. Der lokale Server 61 ist
stets wie das Informationsverarbeitungszentrum 3 ver
bindbar.
Der lokale Server 61 weist eine Wortverarbeitungsan
wendung 62 und eine Tabellenkalkulationsanwendung 63
auf, welche häufig verwendet werden, wohingegen das
Informationsverarbeitungszentrum 3 Anwendungen auf
weist, die weniger häufig verwendet werden, wie bei
spielsweise die Anwendung für Patentrecherche.
Als Nächstes wird die Arbeitsweise des vorliegenden
Ausführungsbeispiels 4 beschrieben.
Wenn ein Benutzer eines der mit dem LAN 51 verbunde
nen Endgeräte einschaltet und das Menüdatenwort der
Wortverarbeitungsanwendungen 62 oder der Tabellenkal
kulationsanwendungen 63 aus dem in dem Endgerät ange
zeigten Menü auswählt, werden die ausgewählten Me
nüinformationen von dem Informationswandler 22 über
die Kommunikationsschaltung 23 zu dem lokalen Server
61 übertragen.
Bei Empfang der Menüinformationen aktiviert der loka
le Server 61 die Wortverarbeitungsanwendungen 62 oder
die Tabellenkalkulationsanwendungen 63, um ein ge
schriebenes Dokument oder eine Bildschirmtabelle vor
zubereiten, und überträgt deren Ergebnisse über das
LAN 51 zu dem Endgerät 1a, so daß es das Ergebnis
durch die Anzeigesteuervorrichtung 26 auf der Anzei
gevorrichtung 25 anzeigt. Andererseits wird, wenn ein
Menüdatenwort ausgewählt wird, das weniger häufig
verwendet wird, beispielsweise die Patentrecherchen
menüs, die ausgewählte Menüinformation über das LAN
51, den lokalen Server 61 und das Netzwerk 2 zu dem
Informationsverarbeitungszentrum 3 übertragen. Das
Informationsverarbeitungszentrum 3 beginnt die Pa
tentrecherchenanwendung, um die geforderte Verarbei
tung durchzuführen, und überträgt das Verarbeitungs
ergebnis über das Netzwerk 2, den lokalen Server 61
und das LAN 51 zu dem Endgerät 1a, so daß das Endge
rät 1a das Verarbeitungsergebnis durch die Anzeige
steuervorrichtung 26 auf der Anzeigevorrichtung 25
anzeigt.
Wie vorstehend beschrieben ist, führt bei dem vorlie
genden Ausführungsbeispiel 4 der lokale Server 61 in
dem Betrieb die Verarbeitungen, welche häufig verwen
det werden, aus, wodurch die Menge der zwischen dem
Endgerät und dem Informationsverarbeitungszentrum 3
über das Netzwerk übertragenen Informationen verrin
gert wird. Demgemäß kann das vorliegende Ausführungs
beispiel 4 die intensive Nutzung des Netzwerks herab
setzen unter Verringerung von Fehlern bei der Infor
mationsübertragung.
Fig. 9 ist ein Blockschaltbild, das die Konfiguration
eines fünften Ausführungsbeispiels des Informations
sammelsystems gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt.
Das vorliegende Ausführungsbeispiel 5 erweitert die
Geschäftsbetriebsinformations-Technologie des Ausfüh
rungsbeispiels 3 nach außerhalb des Betriebs. In Fig.
9 bezeichnen dieselben Bezugszahlen dieselben Kompo
nenten wie diejenigen in Fig. 1, und auf deren Be
schreibung wird hier verzichtet. In Fig. 9 bezeichnet
die Bezugszahl 71 ein Netzwerk, das mit dem wie in
Fig. 1 gezeigten Informationsverarbeitungszentrum 3
verbunden ist, welches Netzwerk ein CATV-Netzwerk,
ein Telefonleitungs-Netzwerk, ein drahtloses Telefon
netzwerk oder dergleichen aufweist. Die Bezugszahl 72
bezeichnet ein in einem Hotel installiertes Endgerät,
73 bezeichnet ein mobiles Endgerät, und 74 bezeichnet
ein in einem Flugzeug installiertes Endgerät. Diese
Endgeräte weisen zumindest dieselben Funktionen wie
das in Fig. 2 oder 5 gezeigte Erdgerät auf. Bei
spielsweise ist das Endgerät 72 über das CATV-
Netzwerk mit dem Informationsverarbeitungszentrum 3
verbindbar, das mobile Endgerät 73 ist von außen über
das Telefonleitungs-Netzwerk mit dem Informationsver
arbeitungszentrum 3 verbindbar, und das Endgerät 74
ist über das drahtlose Telefonnetzwerk mit dem Infor
mationsverarbeitungszentrum 3 verbindbar. Somit führt
das Informationsverarbeitungszentrum 3 die erforder
liche Verarbeitung durch, und das Endgerät kann das
Verarbeitungsergebnis empfangen.
Claims (12)
1. Informationssammelsystem, welches aufweist:
zumindest ein Endgerät (1a-1n), enthaltend eine Informationseingabevorrichtung (21), eine Infor mationsanzeigeeinheit (25) und eine Kommunikati onsschaltung (23); und
ein Informationsverarbeitungszentrum (3), das über ein Netzwerk (2) mit dem Endgerät verbunden ist und einen Anwendungsserver (7) enthält, wel cher aufweist:
einen Empfangsabschnitt (31) zum Empfang von von dem Endgerät über das Netzwerk zu dem Informati onsverarbeitungszentrum übertragenen Eingangsin formationen;
einen Informationsverarbeitungsabschnitt (32, 33, 34) zum Treffen einer Entscheidung hinsicht lich der empfangenen Informationen und zum Er zeugen eines durch das Endgerät anzuzeigenden Bildes abhängig von dem Entscheidungsergebnis; und
einen Übertragungsabschnitt (35) zum Übertragen des von dem Informationsverarbeitungsabschnitt erzeugten Bildes zu dem Endgerät.
zumindest ein Endgerät (1a-1n), enthaltend eine Informationseingabevorrichtung (21), eine Infor mationsanzeigeeinheit (25) und eine Kommunikati onsschaltung (23); und
ein Informationsverarbeitungszentrum (3), das über ein Netzwerk (2) mit dem Endgerät verbunden ist und einen Anwendungsserver (7) enthält, wel cher aufweist:
einen Empfangsabschnitt (31) zum Empfang von von dem Endgerät über das Netzwerk zu dem Informati onsverarbeitungszentrum übertragenen Eingangsin formationen;
einen Informationsverarbeitungsabschnitt (32, 33, 34) zum Treffen einer Entscheidung hinsicht lich der empfangenen Informationen und zum Er zeugen eines durch das Endgerät anzuzeigenden Bildes abhängig von dem Entscheidungsergebnis; und
einen Übertragungsabschnitt (35) zum Übertragen des von dem Informationsverarbeitungsabschnitt erzeugten Bildes zu dem Endgerät.
2. Informationssammelsystem nach Anspruch 1, worin
das Informationsverarbeitungszentrum (3) weiter
hin aufweist:
einen Datenbankserver (6), einen Fileserver (4) und einen WWW-Server (5), wobei der Informati onsverarbeitungsabschnitt (32, 33, 34) in dem Anwendungsserver eine Informationsverarbeitung durch Austausch von Informationen zwischen die sen Servern (4-6) durchführt.
einen Datenbankserver (6), einen Fileserver (4) und einen WWW-Server (5), wobei der Informati onsverarbeitungsabschnitt (32, 33, 34) in dem Anwendungsserver eine Informationsverarbeitung durch Austausch von Informationen zwischen die sen Servern (4-6) durchführt.
3. Informationssammelsystem nach Anspruch 2, da
durch gekennzeichnet, daß das Endgerät (1a-1n)
eine Schaltung (22) zum Erfassen der Leistungs
einschaltung für das Endgerät und zum automati
schen Aktivieren der Kommunikationsschaltung
(23) für die Übertragung von Leistungseinschalt
informationen zu dem Informationsverarbeitungs
zentrum (3) aufweist.
4. Informationssammelsystem nach Anspruch 3, da
durch gekennzeichnet, daß der Empfangsabschnitt
(31) des Anwendungsservers von dem Endgerät (1a-1n)
über das Netzwerk (2) gesendete Leistungs
einschaltinformationen empfängt, der Informati
onsverarbeitungsabschnitt (32, 33, 34) des An
wendungsservers (7) ein anfängliches Bild des
Endgerätes in Abhängigkeit von den empfangenen
Informationen erzeugt und der Übertragungsab
schnitt (35) in dem Anwendungsserver das anfäng
liche Bild zu dem Endgerät überträgt.
5. Informationssammelsystem nach Anspruch 2, da
durch gekennzeichnet, daß der Informationsverar
beitungsabschnitt (32, 33, 34) des Anwendungs
servers (7) einen Teilnehmeranwendungsspeicher
(33) zum vorhergehenden Speichern von notwendi
gen Informationen enthaltend Identifikationsin
formationen über einen Benutzer und eine Teil
nehmeranzeigeschirm-Konstruktionsvorrichtung
(34) zum Erzeugen eines Teilnehmeranzeigebildes
aus den erforderlichen Informationen, die aus
dem Teilnehmeranwendungsspeicher ausgelesen wur
den, und aus von anderen Servern (4-6) gelie
ferten Informationen aufweist.
6. Informationssammelsystem nach Anspruch 5, da
durch gekennzeichnet, daß der Anwendungsserver
(7) weiterhin einen Teilnehmeranzeigebild-
Speicher (36) zum Speichern des von der Teilneh
meranzeigeschirm-Konstruktionsvorrichtung (34)
erzeugten Teilnehmeranzeigebildes und einen Dif
ferenzdetektor (37) zum Erfassen der Differenz
zwischen dem in dem Teilnehmeranzeigebild-
Speicher gespeicherten Teilnehmeranzeigebild und
dem von der Teilnehmerbildanzeige-
Konstruktionsvorrichtung neu erzeugten Teilneh
meranzeigebild aufweist, und daß der Übertra
gungsabschnitt (35) nur von dem Differenzdetek
tor erfaßte Differenzinformationen zu dem Endge
rät überträgt.
7. Informationssammelsystem nach Anspruch 6, da
durch gekennzeichnet, daß das Endgerät (1a-1n)
eine Bildkombinationsvorrichtung (24b) zum Kom
binieren der von dem Übertragungsabschnitt ge
sandten Differenzinformationen mit gegenwärtig
von dem Endgerät angezeigten Bildinformationen
aufweist.
8. Informationssammelsystem nach Anspruch 2, da
durch gekennzeichnet, daß das Endgerät (1a-1c)
mit einem LAN (Lokalbereichs-Netzwerk) (51) ver
bunden ist und daß das LAN mit dem Netzwerk (2)
verbunden ist.
9. Informationssammelsystem nach Anspruch 8, da
durch gekennzeichnet, daß ein lokaler Server
(61) zwischen dem LAN (51) und dem Netzwerk (2)
vorgesehen ist, wobei der lokale Server einen
Datenbankserver (6), einen Fileserver (4), einen
WWW-Server (5) und einen Anwendungsserver (7)
enthält zur Durchführung einer Informationsver
arbeitung unter Verwendung von zwischen diesen
Servern (4-6) ausgetauschten Informationen,
und wobei der lokale Server eine Verarbeitung
durchführt, die mit vorbestimmten angeforderten
Informationen aus den von dem Endgerät (1a-1c)
übertragenen Informationen assoziiert ist, und
ein Verarbeitungsergebnis zu dem Endgerät über
trägt, wohingegen der lokale Server verbleibende
angeforderte Informationen über das Netzwerk (2)
zu dem Informationsverarbeitungszentrum (3)
überträgt, ohne diese verbleibenden angeforder
ten Informationen zu verarbeiten.
10. Informationssammelsystem nach Anspruch 1, da
durch gekennzeichnet, daß das Informationsverar
beitungszentrum eine Verarbeitung durchführt,
welche mit vorbestimmten angeforderten Informa
tionen aus den von dem Endgerät übertragenen In
formationen assoziiert ist, und verbleibende an
geforderte Informationen über das Netzwerk (2)
zu einem anderen Informationsverarbeitungszen
trum überträgt, ohne die verbleibenden angefor
derten Informationen zu verarbeiten.
11. Informationssammelsystem nach Anspruch 9, da
durch gekennzeichnet, daß der Anwendungsserver
(7) in dem lokalen Server (61) zumindest eine
Wortverarbeitungsanwendung (62) oder eine Tabel
lenkalkulationsanwendung (63) aufweist.
12. Endgeräteeinheit, welche aufweist:
eine Informationseingabevorrichtung (21, 22) mit einer Funktion zur Umwandlung von eingegebenen Informationen in übertragene Informationen;
eine Kommunikationsschaltung (23) zum Übertragen der übertragenen Informationen über ein Netzwerk (2) zu einem Informationsverarbeitungszentrum (3) und zum Empfang eines von dem Informations verarbeitungszentrum über das Netzwerk gesende ten Signal;
eine Schirmkonstruktionsvorrichtung (24) zum Um wandeln des empfangenen Signals in ein Anzeige signal;
eine Anzeigevorrichtung (25, 26) zum Anzeigen des Anzeigesignals; und
eine Schaltung (22) zum Erfassen der Leistungs einschaltung des Endgerätes und zum automati schen Starten der Kommunikationsschaltung für die Übertragung der Leistungseinschaltinforma tionen zu dem Informationsverarbeitungszentrum.
eine Informationseingabevorrichtung (21, 22) mit einer Funktion zur Umwandlung von eingegebenen Informationen in übertragene Informationen;
eine Kommunikationsschaltung (23) zum Übertragen der übertragenen Informationen über ein Netzwerk (2) zu einem Informationsverarbeitungszentrum (3) und zum Empfang eines von dem Informations verarbeitungszentrum über das Netzwerk gesende ten Signal;
eine Schirmkonstruktionsvorrichtung (24) zum Um wandeln des empfangenen Signals in ein Anzeige signal;
eine Anzeigevorrichtung (25, 26) zum Anzeigen des Anzeigesignals; und
eine Schaltung (22) zum Erfassen der Leistungs einschaltung des Endgerätes und zum automati schen Starten der Kommunikationsschaltung für die Übertragung der Leistungseinschaltinforma tionen zu dem Informationsverarbeitungszentrum.
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