DE10119345A1 - Stützbock - Google Patents
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Abstract
Ein Stützbock weist ein Untergestell mit hochstehenden, hohlen Säulenteilen (3) und ein Obergestell mit in die Säulenteile (3) gesteckten Holmteilen (10) auf. Die Holmteile (10) sind teleskopartig geführt, so dass das Obergestell in der Höhe verstellbar ist. Eine der Rückwand (25) des jeweiligen Säuelnteils (3) benachbarte Stegwand (26) des zugehörigen Holmteils (10) weist eine Reihe von Rastlöchern (27) auf. Der Stegwand (26) ist ein am Untergestell gelagerter Fallriegel (16) zugeordnet. Die oberen Rastloch-Randbereiche (28) bilden der Fallriegel-Oberseite zugeordnete Auflagemittel und die unteren Rastloch-Randbereiche (29) bilden der Fallriegel-Unterseite zugeordnete Mitnahmemittel. In jeder Gebrauchs-Höhenlage lastet das jeweilige Holmteil (10) auf dem Fallriegel (16), wobei der Fallriegel (16) auf einer Abstützeinrichtung (30) am Säulenteil (3) aufsitzt. Bei Hochheben des Obergestells greift der untere Randbereich (29) des betreffenden Rastloches (27) von unten her am Fallriegel (16) an, so dass dieser hochschwenkt und das Holmteil (10) an ihm vorbei gleiten kann. Der Fallriegel (16) hat einen mit Spiel in die Rastlöcher (27) passenden Querschnitt. Der Fallriegel (16) ist länger als der Abstand zwischen der Schwenkachse (15) und der Stegwand (26).
Description
Die Erfindung betrifft einen insbesondere im Bauwesen zu verwenden
den Stützbock, mit einem auf den Umgebungsboden stellbaren Stütz
bock-Untergestell, das zwei mit Abstand parallel zueinander hoch
stehende, rohrartig hohle Säulenteile aufweist, an deren Vorder
seite jeweils ein um eine Schwenkachse schwenkbarer Fallriegel
angeordnet ist, und mit einem am Untergestell gelagerten, in
unterschiedliche Gebrauchs-Höhenlagen verstellbaren Stützbock-
Obergestell, das zwei von oben her in die Säulenteile gesteckte,
teleskopartig in diesen geführte Holmteile aufweist, die eine der
Rückwand des jeweiligen Säulenteils benachbarte Stegwand bilden,
wobei das jeweilige Holmteil eine in Holmteil-Längsrichtung ver
laufende Reihe von der Oberseite des Fallriegels zugeordneten
Auflagemitteln und eine in Holmteil-Längsrichtung verlaufende
Reihe von der Unterseite des Fallriegels zugeordneten Mitnahme
mitteln und das jeweilige Säulenteil eine Abstützeinrichtung
bildet, derart, dass in jeder Gebrauchs-Höhenlage das Holmteil
mit einem der Auflagemittel auf dem Falriegel lastet und der
Fallriegel auf der Abstützeinrichtung aufsitzt und dass beim
Hochheben des Obergestells das jeweilige Mitnahmemittel von unten
her am Fallriegel angreift und diesen hochschwenkt, so dass das
Holmteil am Fallriegel vorbeigleiten kann.
Solche Stützböcke dienen zum Errichten von Arbeitsbühnen od. dgl.
Plattformen, wie sie beispielsweise von Bauhandwerkern wie Maurer,
Gipser oder Maler benötigt werden, wenn Arbeiten in einer vom Um
gebungsboden aus nicht mehr zu erreichenden Höhe ausgeführt werden
sollen. Dabei werden mehrere Stützböcke mit Abstand zueinander auf
gestellt, wonach man über die Stützböcke geeignete Plattformele
mente legt. Da das Obergestell der Stützböcke in der Höhe verstell
bar ist, kann man die Arbeitshöhe an die jeweiligen Erfordernisse
anpassen.
Die Gebrauchs-Höhenlagen sind dem Abstand der Auflagemittel bzw.
der Mitnahmemittel entsprechend weit voneinander entfernt. Zum
Verstellen des Obergestells nach oben wird das Obergestell hoch
gezogen, so dass die Holmteile an den Fallriegeln vorbeigleiten,
wobei die Fallriegel sozusagen über die Auflagemittel hinweg
ratschen. Ist die gewünschte Höhenlage erreicht, lässt man das
Obergestell los bzw. senkt es leicht ab, so dass auf jeden Fall
riegel ein ihn gegen die Abstützeinrichtung haltendes Auflage
mittel gelangt. Um das Obergestell abzusenken, werden die Fall
riegel von Hand in eine unwirksame Lage verschwenkt.
Bei einem bekannten Stützbock werden die Fallriegel jeweils von
einer Platte gebildet, die zwischen zwei seitliche Schenkel des
betreffenden Holmteils greifen, wobei an jedem seitlichen Schenkel
eine in Holmteil-Längsrichtung verlaufende Reihe von Einbauchungen
angeordnet ist, die mit ihrer Unterseite ein Auflagemittel und
mit ihrer Oberseite ein Mitnahmemittel bilden. Dabei sind den Ein
bauchungen die seitlichen Bereiche des jeweiligen Fallriegels zu
geordnet.
Somit ist bei jedem Holmteil eine Doppelreihe von Einbauchungen
vorhanden. Die Herstellung dieser Doppelreihe ist verhältnismäßig
aufwendig. Außerdem werden die Holmteile durch die Einbauchungen
in ihrer Tragkraft geschwächt. Des weiteren können in Zusammenhang
mit der Herstellung der Einbauchungen die Linearität der Holmteile
beeinträchtigende Fluchtfehler im Holmteilverlauf auftreten.
Der vorliegenden Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, einen
Stützbock der eingangs genannten Art zu schaffen, der verhältnis
mäßig einfach und kostengünstig gefertigt werden kann und stabil
ausgebildet ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Steg
wand der Holmteile eine in Holmteil-Längsrichtung verlaufende Reihe
von Rastlöchern aufweist, wobei die oberen Rastloch-Randbereiche
die Auflagemittel und die unteren Rastloch-Randbereiche die Mit
nahmemittel bilden, dass der Fallriegel einen mit Spiel in die
Rastlöcher passenden Querschnitt aufweist, und dass die von der
Schwenkachse aus gemessene Länge des zumindest beim Hochheben des
Obergestells schräg nach oben zur Stegwand gerichteten Fallriegels
größer als der Abstand zwischen der Schwenkachse und der Stegwand
ist.
Auf diese Weise ist anstelle der beiden Reihen von Einbauchungen
lediglich eine Rastlochreihe erforderlich. Dabei lassen sich die
Rastlöcher einfach durch Stanzen herstellen, so dass die betreffen
de Stegwand insgesamt eben bleibt und keine Materialverdünnungen
auftreten.
Die Fallriegel weisen zweckmäßigerweise eine bolzenartige Gestalt
auf. Dabei kann es sich um einen Rundbolzen, jedoch auch um einen
Mehrkantbolzen handeln.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, dass die
Säulenteile einen quadratischen oder rechteckigen Querschnitt und
die Holmteile einen in den Säulenteil-Querschnitt passenden
U-förmigen, mit seiner offenen Seite der jeweiligen Schwenkachse
zugewandten Querschnitt aufweisen, wobei die Fallriegel jeweils
zwischen die beiden Schenkel des zugewandten Holmteils zur Stegwand
hin greifen.
Des weiteren ist zweckmäßigerweise vorgesehen, dass die Säulenteile
in Höhe des Fallriegels an ihrer der Schwenkachse zugewandten Vor
derwand und/oder an ihrer entgegengesetzten Rückwand eine den
Durchgriff des Fallriegels gestattende und das Verschwenken des
Fallriegels nicht behindernde Ausnehmung aufweisen, deren unterer
Randbereich die Abstützeinrichtung bildet. In den nach unten ge
schwenkten Gebrauchs-Höhenlagen durchgreifen die Fallriegel somit
jeweils die Vorderwand und/oder die Rückwand des betreffenden Holm
teils und sitzen dabei am unteren Randbereich der jeweiligen Aus
nehmung auf.
Die Holmteile sind mit Spiel in den Säulenteilen geführt. Um
ein mit diesem Spiel verbundenes Wackeln des Oberteils zu ver
meiden, kann an mindestens einem Fallriegel mit Abstand zum
Fallriegelende ein Anschlagstück angeordnet sein, das beim Ein
schwenken des Fallriegels in ein Rastloch an der Stegwand zur
Anlage gelangt und die Stegwand gegen die Rückwand des Säulenteils
hält.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nun anhand der Zeich
nung erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen erfindungsgemäßen Stützbock in Vorderansicht,
wobei sich das Obergestell in einer Gebrauchs-Höhen
lage befindet,
Fig. 2 den Stützbock nach Fig. 1 im Horizontalschnitt gemäß
der Schnittlinie II-II in Teildarstellung,
Fig. 3 die Anordndung nach Fig. 2 im Vertikalschnitt gemäß
der Schnittlinie III-III in den Fig. 1 und 2 und
Fig. 4 die Anordnung nach Fig. 3 im Zeitpunkt des Hochziehens
des Obergestells.
Der aus Fig. 1 insgesamt hervorgehende Stützbock 1 ist insbesondere
für das Bauwesen gedacht und dient zum Errichten einer Arbeitsbühne
od. dgl. Plattform zum Ausführen von Arbeiten in der Höhe, indem
auf mindestens zwei mit Abstand zueinander aufgestellte Stützböcke
ein geeignetes Plattformelement gelegt wird.
Der Stützbock 1 weist ein auf den Umgebungsboden zu stellendes
Stützbock-Untergestell auf, das zwei mit Abstand parallel zueinander
hochstehende, rohrartig hohle Säulenteile 3, 4 bildet. Die beiden
Säulenteile 3, 4 sind beim dargestellten Stützbock im unteren Be
reich und im oberen Bereich jeweils durch eine Querstrebe 5 bzw. 6
starr miteinander verbunden. Das untere Gestell 2 enthält ferner
bodenseitige Fußstützen 7, 8, die rechtwinkelig zur Zeichenebene
der Fig. 1 ausladen und die Standsicherheit des Stützbockes auf
dem Umgebungsboden gewährleisten.
Der Stützbock 1 enthält des weiteren ein am Untergestell 2 ge
lagertes, in unterschiedliche Gebrauchs-Höhenlagen verstellbares
Stützbock-Obergestell 9, das zwei von oben her in die Säulen
teile 3, 4 gesteckte, teleskopartig in diesen geführte Holmteile
10, 11 aufweist. Die beiden Holmteile 10, 11 sind oben durch eine
Traverse 12 starr miteinander verbunden, auf die die Plattform
elemente aufgelegt werden können. An den Enden der Traverse 12
können Rohrstutzen 13, 14 zum Einstecken von Schutzgeländerstangen
od. dgl. vorgesehen sein. Die beiden Holmteile 10, 11 und die
Traverse 12 ergeben eine U-artige Gestalt für das Obergestell 9.
Am Untergestell 2 ist an der Vorderseite jedes Säulenteils 3, 4
ein um eine Schwenkachse 15 schwenkbarer Fallriegel 16 angeordnet,
der zum Festlegen des jeweiligen Säulenteils in den Gebrauchs-
Höhenlagen dient, so dass das Obergestell 9 nach unten hin abge
stützt ist. Diesbezüglich liegen bei beiden Säulenteilen 3, 4
gleiche Verhältnisse vor, so dass die nachstehende Beschreibung,
deren Bezugszeichen sich nur auf die in Fig. 1 links gezeichnete
Anordnung beziehen, auch für die entgegengesetzte Stützbockseite
gilt.
Die Schwenkachse 15 wird von einer am Untergestell 2 vor den Säu
lenteilen 3, 4 verlaufenden, sich über die ganze Stützbocklänge er
streckenden Welle 17 gebildet, die verdrehbar am Untergestell 2
gelagert ist. Hierzu können von den Säulenteilen 3, 4 vorstehende
Lagerplatten 18, 19, 20, 21 dienen, die jeweils eine von der Welle 16
durchgriffene Lagerausnehmung enthalten. An mindestens einem Ende
der Welle 16, zweckmäßigerweise an beiden Wellenenden, ist ein
Handgriff 22, 23 angeordnet, der, will man das Stützbock-Obergestell
9 absenken, unter Verdrehen der Welle 17 in entsprechender Rich
tung verschwenkt wird.
Der dargestellte Fallriegel 16 (gleiches gilt, wie bereits erwähnt,
auch für den anderen Fallriegel an dem Säulenteil 4) ist starr,
beim Ausführungsbeispiel durch Verweißen, mit der Welle 17 ver
bunden und steht quer von dieser ab. Dabei weist der Fallriegel 16
eine bolzenartige Gestalt auf.
Das jeweilige Säulenteil 3, 4, beispielsweise das Säulenteil 3,
bildet eine der Welle 17 zugewandte Vorderwand 24 und eine der
Vorderwand 24 entgegengesetzte Rückwand 25. Der Rückwand 25 ist
im Inneren des Säulenteils 3 eine Stegwand 26 des zugehörigen
Holmteils 10 benachbart, die eine in Holmteil-Längsrichtung ver
laufende Reihe von mit Abstand zueinander angeordneten Rastlöchern
27 enthält, die dem Fallriegel 16 zugeordnet sind. Der Querschnitt
des Fallriegels 16 ist an die Rastlöcher 27 angepasst und kann
rund, zweckmäßigerweise kreisrund, oder, je nach der Gestalt der
Rastlöcher 27, auch eckig sein. Maßgebend ist, dass der Fallriegel
16 einen mit Spiel in die Rastlöcher 27 passenden Querschnitt auf
weist, so dass der durch Verschwenken um die Schwenkachse 15 in
die Rastlöcher eintreten und aus diesen heraustreten kann. Daher
ist die in Holmteil-Längsrichtung gemessene Rastlochhöhe größer
als die Fallriegeldicke.
Die oberen Randbereiche 28 der Rastlöcher 27 bilden eine der Ober
seite des Fallriegels 16 zugeordnete Reihe von Auflagemitteln und
die unteren Randbereiche 29 der Rastlöcher 27 bilden eine der
Unterseite des Fallriegels 16 zugeordnete Reihe von Mitnahmemitteln.
Des weiteren ist am jeweiligen Säulenteil noch eine Abstützeinrich
tung 30 für den Fallriegel 16 vorhanden, so dass sich folgende
Wirkungsweise ergibt:
Die Länge des Fallriegels 16 ist größer als der Abstand zwischen der Schwenkachse und der Stegwand 26. Der Fallriegel 16 ist ferner zur Stegwand 26 hin gerichtet, so dass er, greift er nicht in ein Rastloch 27 ein, schräg nach oben gerichtet ist und unter seiner Gewichtskraft gegen die Stegwand 26 lehnt (Fig. 4).
Die Länge des Fallriegels 16 ist größer als der Abstand zwischen der Schwenkachse und der Stegwand 26. Der Fallriegel 16 ist ferner zur Stegwand 26 hin gerichtet, so dass er, greift er nicht in ein Rastloch 27 ein, schräg nach oben gerichtet ist und unter seiner Gewichtskraft gegen die Stegwand 26 lehnt (Fig. 4).
In den Gebrauchs-Höhenlagen des Obergestells 9 greift der Fall
riegel 16 in eines der Rastlöcher 27 ein bzw. durch dieses hindurch
(Fig. 2 und 3). Dabei ist der Fallriegel 16 quer zur Holmteil-
Längsrichtung gerichtet. Dabei lastet das jeweilige Holmteil 10
mit dem oberen Randbereich 28 des vom Fallriegel 16 durchgriffenen
Rastloches 27 auf dem Fallriegel 16, der sich dabei auf der Ab
stützeinrichtung 30 des zugehörigen Säulenteils 3 abstützt.
Will man das Obergestell 9 aus dieser Gebrauchs-Höhenlage in eine
weiter oben befindliche Gebrauchs-Höhenlage verstellen, wird es
nach oben gezogen. Dabei greift der untere Randbereich 29 des Rast
loches 27, in dem sich der Fallriegel 16 noch befindet, von unten
her am Fallriegel 16 an und schwenkt diesen nach oben, bis der
Fallriegel 16 aus dem Rastloch 27 ausgetreten ist. Die Stegwand 26
und somit das Holmteil 10 kann dann an dem Fallriegel 16 vorbei
gleiten, wobei der Fallriegel an der Stegwand 26 anliegt (Fig. 4).
Dieses Vorbeigleiten der Stegwand 26 am Fallriegel 16 erfolgt bis
zu dem Zeitpunkt, wenn das nächste Rastloch 27 am Fallriegel 16
eintrifft. Der Fallriegel 16 fällt in dieses nächste Rastloch
bis zu dessen unterem Randbereich 29. Zieht man das Obergestell 9
weiter nach oben, tritt der Fallriegel 16 aus diesem Rastloch 27
wieder aus, so dass der geschilderte Ablauf von neuem beginnt.
Hat man das obere Gestell 9 im gewünschten Ausmaß nach oben ange
hoben, lässt man den Fallriegel 16 in das betreffende Rastloch 27
fallen und senkt dann das Obergestell 9 etwas ab, so dass der
Fallriegel 16 auf die Abstützeinrichtung 30 gelangt und der obere
Randbereich 28 des Rastloches 27 auf dem Fallriegel 16 aufsitzt.
Die gleichen Vorgänge laufen auch bei dem Säulenteil 4 und dem
Holmteil 11 am anderen Stützbockende ab.
Um das Obergestell 9 abzusenken, werden die Fallriegel in Rich
tung gemäß Pfeil 31 verschwenkt, so dass sie von den Stegwänden
26 entfernt und somit unwirksam sind.
Die beiden Säulenteile 3, 4 weisen einen quadratischen oder recht
eckigen Querschnitt auf. Die Holmteile 10, 11 weisen dagegen einen
in den Säulenteil-Querschnitt passenden U-förmigen Querschnitt
auf, so dass die Holmteile 10, 11 jeweils zwei seitliche Holmteil
schenkel 32, 33 und die den Quersteg des U darstellende Stegwand
26 bilden. Die Holmteile 10, 11 sind somit an ihrer der rückseiti
gen Stegwand 26 entgegen gesetzten Vorderseite offen. Die Fall
riegel 16 greifen jeweils zwischen die beiden Schenkel 32, 33 des
zugewandten Holmteils 10, 11 zur zugehörigen Stegwand 26 hin.
Die Säulenteile 3, 4 weisen in Höhe des Fallriegels 16 an ihrer
Vorderwand 24 und an ihrer Rückwand 25 jeweils eine Ausnehmung 34
bzw. 35 auf, die den Durchgriff des Fallriegels 16 gestattet und
das Verschwenken des Fallriegels 16 nicht behindert. Dabei bilden
die unteren Randbereiche 36, 37 der beiden Ausnehmungen 34, 35 zu
sammen die Abstützeinrichtung 30, d. h. der Fallriegel 16 liegt
in den Gebrauchs-Höhenlagen des Obergestells 9 auf den unteren
Randbereichen 36, 37 der Ausnehmungen 34, 35 auf. Prinzipiell könnte
die Abstützeinrichtung auch nur von einem der beiden unteren
Randbereiche 36, 37 gebildet werden.
Die Holmteile 10, 11 sind mit Führungsspiel in die Säulenteile 3, 4
gesteckt. Um ein damit verbundenes Wackeln des Obergestells 9 zu
vermeiden, kann an mindestens einem Fallriegel 16 ein in Fig. 3
strichpunktiert angedeutetes Anschlagstück 38 vorgesehen sein,
das mit Abstand zum freien Fallriegelende angeordnet ist und beim
Einschwenken des Fallriegels 16 in ein Rastloch 27 an der Steg
wand 26 zur Anlage gelangt, so dass die Stegwand 26 und mit diesem
das jeweilige Holmteil gegen die Rückwand 25 des betreffenden Säu
lenteils gehalten wird. Das Anschlagstück 38 steht vom Fallriegel
16 ab und ist beim Ausführungsbeispiel an der Oberseite des Fall
riegels angeordnet.
Claims (5)
1. Insbesondere im Bauwesen zu verwendender Stützbock, mit einem
auf den Umgebungsboden stellbaren Stützbock-Untergestell, das zwei
mit Abstand parallel zueinander hochstehende rohrartig hohle
Säulenteile aufweist, an deren Vorderseite jeweils ein um eine
Schwenkachse schwenkbarer Fallriegel angeordnet ist, und mit einem
am Untergestell gelagerten, in unterschiedliche Gebrauchs-Höhen
lagen verstellbaren Stützbock-Obergestell, das zwei von oben her
in die Säulenteile gesteckte, teleskopartig in diesen geführte
Holmteile aufweist, die eine der Rückwand des jeweiligen Säulenteils
benachbarte Stegwand bilden, wobei das jeweilige Holmteil eine in
Holmteil-Längsrichtung verlaufende Reihe von der Oberseite des
Fallriegels zugeordneten Auflagemitteln und eine in Holmteil-Längs
richtung verlaufende Reihe von der Unterseite des Fallriegels zu
geordneten Mitnahmemitteln und das jeweilige Säulenteil eine Ab
stützeinrichtung bildet, derart, das in jeder Gebrauchs-Höhenlage
das Holmteil mit einem der Auflagemittel auf dem Fallriegel lastet
und der Fallriegel auf der Abstützeinrichtung aufsitzt und dass
beim Hochheben des Obergestells das jeweilige Mitnahmemittel von
unten her am Fallriegel angreift und diesen hochschwenkt, so
dass das Holmteil am Fallriegel vorbeigleiten kann, dadurch ge
kennzeichnet, dass die Stegwand 26 der Holmteile (10, 11) eine in
Holmteil-Längsrichtung verlaufende Reihe von Rastlöchern (27) auf
weist, wobei die oberen Rastloch-Randbereiche (28) die Auflage
mittel und die unteren Rastloch-Randbereiche (29) die Mitnahme
mittel bilden, dass der Fallriegel (16) einen mit Spiel in die
Rastlöcher (27) passenden Querschnitt aufweist und dass die von
der Schwenkachse (15) aus gemessene Länge des zumindest beim Hoch
heben des Obergestells (9) schräg nach oben zur Stegwand (26)
gerichteten Fallriegels (16) größer als der Abstand zwischen der
Schwenkachse (15) und der Stegwand (26) ist.
2. Stützbock nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die
Fallriegel (16) bolzenartige Gestalt aufweisen.
3. Stützbock nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass
die Säulenteile (3, 4) einen quadratischen oder rechteckigen Quer
schnitt und die Holmteile (10, 11) einen in den Säulenteil-Quer
schnitt passenden U-förmigen, mit seiner offenen Seite der Schwenk
achse (15) zugewandten Querschnitt aufweist, wobei die Fallriegel
(16) jeweils zwischen die Schenkel (32, 33) des zugewandten Holm
teils zur Stegwand (26) hin greifen.
4. Stützbock nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekenn
zeichnet, dass die Säulenteile (3, 4) in Höhe des Fallriegels (16)
an ihrer der Schwenkachse (15) zugewandten Vorderwand (24) und/
oder an ihrer entgegengesetzten Rückwand (25) eine den Durchgriff
des Fallriegels (16) gestattende und das Verschwenken des Fall
riegels (16) nicht behindernde Ausnehmung (34, 35) aufweisen,
deren unterer Randbereich (36, 37) die Abstützeinrichtung (30)
bildet.
5. Stützbock nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekenn
zeichnet, dass an mindestens einem Fallriegel (16) mit Abstand
zum freien Fallriegelende ein Anschlagstück (38) angeordnet ist,
das beim Einschwenken des Fallriegels (16) in ein Rastloch (27)
an der Stegwand (26) zur Anlage gelangt und die Stegwand (26)
gegen die Rückwand (25) des Säulenteils hält.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2001119345 DE10119345A1 (de) | 2001-04-20 | 2001-04-20 | Stützbock |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2001119345 DE10119345A1 (de) | 2001-04-20 | 2001-04-20 | Stützbock |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10119345A1 true DE10119345A1 (de) | 2002-10-24 |
Family
ID=7682070
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2001119345 Withdrawn DE10119345A1 (de) | 2001-04-20 | 2001-04-20 | Stützbock |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10119345A1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN105818121A (zh) * | 2016-04-29 | 2016-08-03 | 无锡港盛重型装备有限公司 | 一种方便实用的电动车配件加工操作台 |
| CN110193809A (zh) * | 2019-04-18 | 2019-09-03 | 源泰伟业汽车零部件有限公司 | 一种发动机修复用支撑座 |
| CN112720376A (zh) * | 2020-12-23 | 2021-04-30 | 童品跃 | 一种水电安装用的辅助安装支架 |
-
2001
- 2001-04-20 DE DE2001119345 patent/DE10119345A1/de not_active Withdrawn
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN105818121A (zh) * | 2016-04-29 | 2016-08-03 | 无锡港盛重型装备有限公司 | 一种方便实用的电动车配件加工操作台 |
| CN110193809A (zh) * | 2019-04-18 | 2019-09-03 | 源泰伟业汽车零部件有限公司 | 一种发动机修复用支撑座 |
| CN112720376A (zh) * | 2020-12-23 | 2021-04-30 | 童品跃 | 一种水电安装用的辅助安装支架 |
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| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |