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DE10119345A1 - Stützbock - Google Patents

Stützbock

Info

Publication number
DE10119345A1
DE10119345A1 DE2001119345 DE10119345A DE10119345A1 DE 10119345 A1 DE10119345 A1 DE 10119345A1 DE 2001119345 DE2001119345 DE 2001119345 DE 10119345 A DE10119345 A DE 10119345A DE 10119345 A1 DE10119345 A1 DE 10119345A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
latch bolt
spar
web wall
parts
latch
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE2001119345
Other languages
English (en)
Inventor
Ulrich Baumann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BAUMANN HADIS GmbH
Original Assignee
BAUMANN HADIS GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BAUMANN HADIS GmbH filed Critical BAUMANN HADIS GmbH
Priority to DE2001119345 priority Critical patent/DE10119345A1/de
Publication of DE10119345A1 publication Critical patent/DE10119345A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25HWORKSHOP EQUIPMENT, e.g. FOR MARKING-OUT WORK; STORAGE MEANS FOR WORKSHOPS
    • B25H1/00Work benches; Portable stands or supports for positioning portable tools or work to be operated on thereby
    • B25H1/06Work benches; Portable stands or supports for positioning portable tools or work to be operated on thereby of trestle type
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25HWORKSHOP EQUIPMENT, e.g. FOR MARKING-OUT WORK; STORAGE MEANS FOR WORKSHOPS
    • B25H1/00Work benches; Portable stands or supports for positioning portable tools or work to be operated on thereby
    • B25H1/14Work benches; Portable stands or supports for positioning portable tools or work to be operated on thereby with provision for adjusting the bench top
    • B25H1/16Work benches; Portable stands or supports for positioning portable tools or work to be operated on thereby with provision for adjusting the bench top in height
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04GSCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G1/00Scaffolds primarily resting on the ground
    • E04G1/28Scaffolds primarily resting on the ground designed to provide support only at a low height
    • E04G1/32Other free-standing supports, e.g. using trestles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Ladders (AREA)

Abstract

Ein Stützbock weist ein Untergestell mit hochstehenden, hohlen Säulenteilen (3) und ein Obergestell mit in die Säulenteile (3) gesteckten Holmteilen (10) auf. Die Holmteile (10) sind teleskopartig geführt, so dass das Obergestell in der Höhe verstellbar ist. Eine der Rückwand (25) des jeweiligen Säuelnteils (3) benachbarte Stegwand (26) des zugehörigen Holmteils (10) weist eine Reihe von Rastlöchern (27) auf. Der Stegwand (26) ist ein am Untergestell gelagerter Fallriegel (16) zugeordnet. Die oberen Rastloch-Randbereiche (28) bilden der Fallriegel-Oberseite zugeordnete Auflagemittel und die unteren Rastloch-Randbereiche (29) bilden der Fallriegel-Unterseite zugeordnete Mitnahmemittel. In jeder Gebrauchs-Höhenlage lastet das jeweilige Holmteil (10) auf dem Fallriegel (16), wobei der Fallriegel (16) auf einer Abstützeinrichtung (30) am Säulenteil (3) aufsitzt. Bei Hochheben des Obergestells greift der untere Randbereich (29) des betreffenden Rastloches (27) von unten her am Fallriegel (16) an, so dass dieser hochschwenkt und das Holmteil (10) an ihm vorbei gleiten kann. Der Fallriegel (16) hat einen mit Spiel in die Rastlöcher (27) passenden Querschnitt. Der Fallriegel (16) ist länger als der Abstand zwischen der Schwenkachse (15) und der Stegwand (26).

Description

Die Erfindung betrifft einen insbesondere im Bauwesen zu verwenden­ den Stützbock, mit einem auf den Umgebungsboden stellbaren Stütz­ bock-Untergestell, das zwei mit Abstand parallel zueinander hoch­ stehende, rohrartig hohle Säulenteile aufweist, an deren Vorder­ seite jeweils ein um eine Schwenkachse schwenkbarer Fallriegel angeordnet ist, und mit einem am Untergestell gelagerten, in unterschiedliche Gebrauchs-Höhenlagen verstellbaren Stützbock- Obergestell, das zwei von oben her in die Säulenteile gesteckte, teleskopartig in diesen geführte Holmteile aufweist, die eine der Rückwand des jeweiligen Säulenteils benachbarte Stegwand bilden, wobei das jeweilige Holmteil eine in Holmteil-Längsrichtung ver­ laufende Reihe von der Oberseite des Fallriegels zugeordneten Auflagemitteln und eine in Holmteil-Längsrichtung verlaufende Reihe von der Unterseite des Fallriegels zugeordneten Mitnahme­ mitteln und das jeweilige Säulenteil eine Abstützeinrichtung bildet, derart, dass in jeder Gebrauchs-Höhenlage das Holmteil mit einem der Auflagemittel auf dem Falriegel lastet und der Fallriegel auf der Abstützeinrichtung aufsitzt und dass beim Hochheben des Obergestells das jeweilige Mitnahmemittel von unten her am Fallriegel angreift und diesen hochschwenkt, so dass das Holmteil am Fallriegel vorbeigleiten kann.
Solche Stützböcke dienen zum Errichten von Arbeitsbühnen od. dgl. Plattformen, wie sie beispielsweise von Bauhandwerkern wie Maurer, Gipser oder Maler benötigt werden, wenn Arbeiten in einer vom Um­ gebungsboden aus nicht mehr zu erreichenden Höhe ausgeführt werden sollen. Dabei werden mehrere Stützböcke mit Abstand zueinander auf­ gestellt, wonach man über die Stützböcke geeignete Plattformele­ mente legt. Da das Obergestell der Stützböcke in der Höhe verstell­ bar ist, kann man die Arbeitshöhe an die jeweiligen Erfordernisse anpassen.
Die Gebrauchs-Höhenlagen sind dem Abstand der Auflagemittel bzw. der Mitnahmemittel entsprechend weit voneinander entfernt. Zum Verstellen des Obergestells nach oben wird das Obergestell hoch­ gezogen, so dass die Holmteile an den Fallriegeln vorbeigleiten, wobei die Fallriegel sozusagen über die Auflagemittel hinweg ratschen. Ist die gewünschte Höhenlage erreicht, lässt man das Obergestell los bzw. senkt es leicht ab, so dass auf jeden Fall­ riegel ein ihn gegen die Abstützeinrichtung haltendes Auflage­ mittel gelangt. Um das Obergestell abzusenken, werden die Fall­ riegel von Hand in eine unwirksame Lage verschwenkt.
Bei einem bekannten Stützbock werden die Fallriegel jeweils von einer Platte gebildet, die zwischen zwei seitliche Schenkel des betreffenden Holmteils greifen, wobei an jedem seitlichen Schenkel eine in Holmteil-Längsrichtung verlaufende Reihe von Einbauchungen angeordnet ist, die mit ihrer Unterseite ein Auflagemittel und mit ihrer Oberseite ein Mitnahmemittel bilden. Dabei sind den Ein­ bauchungen die seitlichen Bereiche des jeweiligen Fallriegels zu­ geordnet.
Somit ist bei jedem Holmteil eine Doppelreihe von Einbauchungen vorhanden. Die Herstellung dieser Doppelreihe ist verhältnismäßig aufwendig. Außerdem werden die Holmteile durch die Einbauchungen in ihrer Tragkraft geschwächt. Des weiteren können in Zusammenhang mit der Herstellung der Einbauchungen die Linearität der Holmteile beeinträchtigende Fluchtfehler im Holmteilverlauf auftreten.
Der vorliegenden Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, einen Stützbock der eingangs genannten Art zu schaffen, der verhältnis­ mäßig einfach und kostengünstig gefertigt werden kann und stabil ausgebildet ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Steg­ wand der Holmteile eine in Holmteil-Längsrichtung verlaufende Reihe von Rastlöchern aufweist, wobei die oberen Rastloch-Randbereiche die Auflagemittel und die unteren Rastloch-Randbereiche die Mit­ nahmemittel bilden, dass der Fallriegel einen mit Spiel in die Rastlöcher passenden Querschnitt aufweist, und dass die von der Schwenkachse aus gemessene Länge des zumindest beim Hochheben des Obergestells schräg nach oben zur Stegwand gerichteten Fallriegels größer als der Abstand zwischen der Schwenkachse und der Stegwand ist.
Auf diese Weise ist anstelle der beiden Reihen von Einbauchungen lediglich eine Rastlochreihe erforderlich. Dabei lassen sich die Rastlöcher einfach durch Stanzen herstellen, so dass die betreffen­ de Stegwand insgesamt eben bleibt und keine Materialverdünnungen auftreten.
Die Fallriegel weisen zweckmäßigerweise eine bolzenartige Gestalt auf. Dabei kann es sich um einen Rundbolzen, jedoch auch um einen Mehrkantbolzen handeln.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, dass die Säulenteile einen quadratischen oder rechteckigen Querschnitt und die Holmteile einen in den Säulenteil-Querschnitt passenden U-förmigen, mit seiner offenen Seite der jeweiligen Schwenkachse zugewandten Querschnitt aufweisen, wobei die Fallriegel jeweils zwischen die beiden Schenkel des zugewandten Holmteils zur Stegwand hin greifen.
Des weiteren ist zweckmäßigerweise vorgesehen, dass die Säulenteile in Höhe des Fallriegels an ihrer der Schwenkachse zugewandten Vor­ derwand und/oder an ihrer entgegengesetzten Rückwand eine den Durchgriff des Fallriegels gestattende und das Verschwenken des Fallriegels nicht behindernde Ausnehmung aufweisen, deren unterer Randbereich die Abstützeinrichtung bildet. In den nach unten ge­ schwenkten Gebrauchs-Höhenlagen durchgreifen die Fallriegel somit jeweils die Vorderwand und/oder die Rückwand des betreffenden Holm­ teils und sitzen dabei am unteren Randbereich der jeweiligen Aus­ nehmung auf.
Die Holmteile sind mit Spiel in den Säulenteilen geführt. Um ein mit diesem Spiel verbundenes Wackeln des Oberteils zu ver­ meiden, kann an mindestens einem Fallriegel mit Abstand zum Fallriegelende ein Anschlagstück angeordnet sein, das beim Ein­ schwenken des Fallriegels in ein Rastloch an der Stegwand zur Anlage gelangt und die Stegwand gegen die Rückwand des Säulenteils hält.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nun anhand der Zeich­ nung erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen erfindungsgemäßen Stützbock in Vorderansicht, wobei sich das Obergestell in einer Gebrauchs-Höhen­ lage befindet,
Fig. 2 den Stützbock nach Fig. 1 im Horizontalschnitt gemäß der Schnittlinie II-II in Teildarstellung,
Fig. 3 die Anordndung nach Fig. 2 im Vertikalschnitt gemäß der Schnittlinie III-III in den Fig. 1 und 2 und
Fig. 4 die Anordnung nach Fig. 3 im Zeitpunkt des Hochziehens des Obergestells.
Der aus Fig. 1 insgesamt hervorgehende Stützbock 1 ist insbesondere für das Bauwesen gedacht und dient zum Errichten einer Arbeitsbühne od. dgl. Plattform zum Ausführen von Arbeiten in der Höhe, indem auf mindestens zwei mit Abstand zueinander aufgestellte Stützböcke ein geeignetes Plattformelement gelegt wird.
Der Stützbock 1 weist ein auf den Umgebungsboden zu stellendes Stützbock-Untergestell auf, das zwei mit Abstand parallel zueinander hochstehende, rohrartig hohle Säulenteile 3, 4 bildet. Die beiden Säulenteile 3, 4 sind beim dargestellten Stützbock im unteren Be­ reich und im oberen Bereich jeweils durch eine Querstrebe 5 bzw. 6 starr miteinander verbunden. Das untere Gestell 2 enthält ferner bodenseitige Fußstützen 7, 8, die rechtwinkelig zur Zeichenebene der Fig. 1 ausladen und die Standsicherheit des Stützbockes auf dem Umgebungsboden gewährleisten.
Der Stützbock 1 enthält des weiteren ein am Untergestell 2 ge­ lagertes, in unterschiedliche Gebrauchs-Höhenlagen verstellbares Stützbock-Obergestell 9, das zwei von oben her in die Säulen­ teile 3, 4 gesteckte, teleskopartig in diesen geführte Holmteile 10, 11 aufweist. Die beiden Holmteile 10, 11 sind oben durch eine Traverse 12 starr miteinander verbunden, auf die die Plattform­ elemente aufgelegt werden können. An den Enden der Traverse 12 können Rohrstutzen 13, 14 zum Einstecken von Schutzgeländerstangen od. dgl. vorgesehen sein. Die beiden Holmteile 10, 11 und die Traverse 12 ergeben eine U-artige Gestalt für das Obergestell 9.
Am Untergestell 2 ist an der Vorderseite jedes Säulenteils 3, 4 ein um eine Schwenkachse 15 schwenkbarer Fallriegel 16 angeordnet, der zum Festlegen des jeweiligen Säulenteils in den Gebrauchs- Höhenlagen dient, so dass das Obergestell 9 nach unten hin abge­ stützt ist. Diesbezüglich liegen bei beiden Säulenteilen 3, 4 gleiche Verhältnisse vor, so dass die nachstehende Beschreibung, deren Bezugszeichen sich nur auf die in Fig. 1 links gezeichnete Anordnung beziehen, auch für die entgegengesetzte Stützbockseite gilt.
Die Schwenkachse 15 wird von einer am Untergestell 2 vor den Säu­ lenteilen 3, 4 verlaufenden, sich über die ganze Stützbocklänge er­ streckenden Welle 17 gebildet, die verdrehbar am Untergestell 2 gelagert ist. Hierzu können von den Säulenteilen 3, 4 vorstehende Lagerplatten 18, 19, 20, 21 dienen, die jeweils eine von der Welle 16 durchgriffene Lagerausnehmung enthalten. An mindestens einem Ende der Welle 16, zweckmäßigerweise an beiden Wellenenden, ist ein Handgriff 22, 23 angeordnet, der, will man das Stützbock-Obergestell 9 absenken, unter Verdrehen der Welle 17 in entsprechender Rich­ tung verschwenkt wird.
Der dargestellte Fallriegel 16 (gleiches gilt, wie bereits erwähnt, auch für den anderen Fallriegel an dem Säulenteil 4) ist starr, beim Ausführungsbeispiel durch Verweißen, mit der Welle 17 ver­ bunden und steht quer von dieser ab. Dabei weist der Fallriegel 16 eine bolzenartige Gestalt auf.
Das jeweilige Säulenteil 3, 4, beispielsweise das Säulenteil 3, bildet eine der Welle 17 zugewandte Vorderwand 24 und eine der Vorderwand 24 entgegengesetzte Rückwand 25. Der Rückwand 25 ist im Inneren des Säulenteils 3 eine Stegwand 26 des zugehörigen Holmteils 10 benachbart, die eine in Holmteil-Längsrichtung ver­ laufende Reihe von mit Abstand zueinander angeordneten Rastlöchern 27 enthält, die dem Fallriegel 16 zugeordnet sind. Der Querschnitt des Fallriegels 16 ist an die Rastlöcher 27 angepasst und kann rund, zweckmäßigerweise kreisrund, oder, je nach der Gestalt der Rastlöcher 27, auch eckig sein. Maßgebend ist, dass der Fallriegel 16 einen mit Spiel in die Rastlöcher 27 passenden Querschnitt auf­ weist, so dass der durch Verschwenken um die Schwenkachse 15 in die Rastlöcher eintreten und aus diesen heraustreten kann. Daher ist die in Holmteil-Längsrichtung gemessene Rastlochhöhe größer als die Fallriegeldicke.
Die oberen Randbereiche 28 der Rastlöcher 27 bilden eine der Ober­ seite des Fallriegels 16 zugeordnete Reihe von Auflagemitteln und die unteren Randbereiche 29 der Rastlöcher 27 bilden eine der Unterseite des Fallriegels 16 zugeordnete Reihe von Mitnahmemitteln. Des weiteren ist am jeweiligen Säulenteil noch eine Abstützeinrich­ tung 30 für den Fallriegel 16 vorhanden, so dass sich folgende Wirkungsweise ergibt:
Die Länge des Fallriegels 16 ist größer als der Abstand zwischen der Schwenkachse und der Stegwand 26. Der Fallriegel 16 ist ferner zur Stegwand 26 hin gerichtet, so dass er, greift er nicht in ein Rastloch 27 ein, schräg nach oben gerichtet ist und unter seiner Gewichtskraft gegen die Stegwand 26 lehnt (Fig. 4).
In den Gebrauchs-Höhenlagen des Obergestells 9 greift der Fall­ riegel 16 in eines der Rastlöcher 27 ein bzw. durch dieses hindurch (Fig. 2 und 3). Dabei ist der Fallriegel 16 quer zur Holmteil- Längsrichtung gerichtet. Dabei lastet das jeweilige Holmteil 10 mit dem oberen Randbereich 28 des vom Fallriegel 16 durchgriffenen Rastloches 27 auf dem Fallriegel 16, der sich dabei auf der Ab­ stützeinrichtung 30 des zugehörigen Säulenteils 3 abstützt.
Will man das Obergestell 9 aus dieser Gebrauchs-Höhenlage in eine weiter oben befindliche Gebrauchs-Höhenlage verstellen, wird es nach oben gezogen. Dabei greift der untere Randbereich 29 des Rast­ loches 27, in dem sich der Fallriegel 16 noch befindet, von unten her am Fallriegel 16 an und schwenkt diesen nach oben, bis der Fallriegel 16 aus dem Rastloch 27 ausgetreten ist. Die Stegwand 26 und somit das Holmteil 10 kann dann an dem Fallriegel 16 vorbei­ gleiten, wobei der Fallriegel an der Stegwand 26 anliegt (Fig. 4). Dieses Vorbeigleiten der Stegwand 26 am Fallriegel 16 erfolgt bis zu dem Zeitpunkt, wenn das nächste Rastloch 27 am Fallriegel 16 eintrifft. Der Fallriegel 16 fällt in dieses nächste Rastloch bis zu dessen unterem Randbereich 29. Zieht man das Obergestell 9 weiter nach oben, tritt der Fallriegel 16 aus diesem Rastloch 27 wieder aus, so dass der geschilderte Ablauf von neuem beginnt. Hat man das obere Gestell 9 im gewünschten Ausmaß nach oben ange­ hoben, lässt man den Fallriegel 16 in das betreffende Rastloch 27 fallen und senkt dann das Obergestell 9 etwas ab, so dass der Fallriegel 16 auf die Abstützeinrichtung 30 gelangt und der obere Randbereich 28 des Rastloches 27 auf dem Fallriegel 16 aufsitzt.
Die gleichen Vorgänge laufen auch bei dem Säulenteil 4 und dem Holmteil 11 am anderen Stützbockende ab.
Um das Obergestell 9 abzusenken, werden die Fallriegel in Rich­ tung gemäß Pfeil 31 verschwenkt, so dass sie von den Stegwänden 26 entfernt und somit unwirksam sind.
Die beiden Säulenteile 3, 4 weisen einen quadratischen oder recht­ eckigen Querschnitt auf. Die Holmteile 10, 11 weisen dagegen einen in den Säulenteil-Querschnitt passenden U-förmigen Querschnitt auf, so dass die Holmteile 10, 11 jeweils zwei seitliche Holmteil­ schenkel 32, 33 und die den Quersteg des U darstellende Stegwand 26 bilden. Die Holmteile 10, 11 sind somit an ihrer der rückseiti­ gen Stegwand 26 entgegen gesetzten Vorderseite offen. Die Fall­ riegel 16 greifen jeweils zwischen die beiden Schenkel 32, 33 des zugewandten Holmteils 10, 11 zur zugehörigen Stegwand 26 hin.
Die Säulenteile 3, 4 weisen in Höhe des Fallriegels 16 an ihrer Vorderwand 24 und an ihrer Rückwand 25 jeweils eine Ausnehmung 34 bzw. 35 auf, die den Durchgriff des Fallriegels 16 gestattet und das Verschwenken des Fallriegels 16 nicht behindert. Dabei bilden die unteren Randbereiche 36, 37 der beiden Ausnehmungen 34, 35 zu­ sammen die Abstützeinrichtung 30, d. h. der Fallriegel 16 liegt in den Gebrauchs-Höhenlagen des Obergestells 9 auf den unteren Randbereichen 36, 37 der Ausnehmungen 34, 35 auf. Prinzipiell könnte die Abstützeinrichtung auch nur von einem der beiden unteren Randbereiche 36, 37 gebildet werden.
Die Holmteile 10, 11 sind mit Führungsspiel in die Säulenteile 3, 4 gesteckt. Um ein damit verbundenes Wackeln des Obergestells 9 zu vermeiden, kann an mindestens einem Fallriegel 16 ein in Fig. 3 strichpunktiert angedeutetes Anschlagstück 38 vorgesehen sein, das mit Abstand zum freien Fallriegelende angeordnet ist und beim Einschwenken des Fallriegels 16 in ein Rastloch 27 an der Steg­ wand 26 zur Anlage gelangt, so dass die Stegwand 26 und mit diesem das jeweilige Holmteil gegen die Rückwand 25 des betreffenden Säu­ lenteils gehalten wird. Das Anschlagstück 38 steht vom Fallriegel 16 ab und ist beim Ausführungsbeispiel an der Oberseite des Fall­ riegels angeordnet.

Claims (5)

1. Insbesondere im Bauwesen zu verwendender Stützbock, mit einem auf den Umgebungsboden stellbaren Stützbock-Untergestell, das zwei mit Abstand parallel zueinander hochstehende rohrartig hohle Säulenteile aufweist, an deren Vorderseite jeweils ein um eine Schwenkachse schwenkbarer Fallriegel angeordnet ist, und mit einem am Untergestell gelagerten, in unterschiedliche Gebrauchs-Höhen­ lagen verstellbaren Stützbock-Obergestell, das zwei von oben her in die Säulenteile gesteckte, teleskopartig in diesen geführte Holmteile aufweist, die eine der Rückwand des jeweiligen Säulenteils benachbarte Stegwand bilden, wobei das jeweilige Holmteil eine in Holmteil-Längsrichtung verlaufende Reihe von der Oberseite des Fallriegels zugeordneten Auflagemitteln und eine in Holmteil-Längs­ richtung verlaufende Reihe von der Unterseite des Fallriegels zu­ geordneten Mitnahmemitteln und das jeweilige Säulenteil eine Ab­ stützeinrichtung bildet, derart, das in jeder Gebrauchs-Höhenlage das Holmteil mit einem der Auflagemittel auf dem Fallriegel lastet und der Fallriegel auf der Abstützeinrichtung aufsitzt und dass beim Hochheben des Obergestells das jeweilige Mitnahmemittel von unten her am Fallriegel angreift und diesen hochschwenkt, so dass das Holmteil am Fallriegel vorbeigleiten kann, dadurch ge­ kennzeichnet, dass die Stegwand 26 der Holmteile (10, 11) eine in Holmteil-Längsrichtung verlaufende Reihe von Rastlöchern (27) auf­ weist, wobei die oberen Rastloch-Randbereiche (28) die Auflage­ mittel und die unteren Rastloch-Randbereiche (29) die Mitnahme­ mittel bilden, dass der Fallriegel (16) einen mit Spiel in die Rastlöcher (27) passenden Querschnitt aufweist und dass die von der Schwenkachse (15) aus gemessene Länge des zumindest beim Hoch­ heben des Obergestells (9) schräg nach oben zur Stegwand (26) gerichteten Fallriegels (16) größer als der Abstand zwischen der Schwenkachse (15) und der Stegwand (26) ist.
2. Stützbock nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Fallriegel (16) bolzenartige Gestalt aufweisen.
3. Stützbock nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Säulenteile (3, 4) einen quadratischen oder rechteckigen Quer­ schnitt und die Holmteile (10, 11) einen in den Säulenteil-Quer­ schnitt passenden U-förmigen, mit seiner offenen Seite der Schwenk­ achse (15) zugewandten Querschnitt aufweist, wobei die Fallriegel (16) jeweils zwischen die Schenkel (32, 33) des zugewandten Holm­ teils zur Stegwand (26) hin greifen.
4. Stützbock nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekenn­ zeichnet, dass die Säulenteile (3, 4) in Höhe des Fallriegels (16) an ihrer der Schwenkachse (15) zugewandten Vorderwand (24) und/­ oder an ihrer entgegengesetzten Rückwand (25) eine den Durchgriff des Fallriegels (16) gestattende und das Verschwenken des Fall­ riegels (16) nicht behindernde Ausnehmung (34, 35) aufweisen, deren unterer Randbereich (36, 37) die Abstützeinrichtung (30) bildet.
5. Stützbock nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekenn­ zeichnet, dass an mindestens einem Fallriegel (16) mit Abstand zum freien Fallriegelende ein Anschlagstück (38) angeordnet ist, das beim Einschwenken des Fallriegels (16) in ein Rastloch (27) an der Stegwand (26) zur Anlage gelangt und die Stegwand (26) gegen die Rückwand (25) des Säulenteils hält.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN105818121A (zh) * 2016-04-29 2016-08-03 无锡港盛重型装备有限公司 一种方便实用的电动车配件加工操作台
CN110193809A (zh) * 2019-04-18 2019-09-03 源泰伟业汽车零部件有限公司 一种发动机修复用支撑座
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Legal Events

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