DE10119236C1 - Axialkolbenmaschine in Schrägachsen-Bauweise, mit einem Schwenkwinkel-Sensor - Google Patents
Axialkolbenmaschine in Schrägachsen-Bauweise, mit einem Schwenkwinkel-SensorInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Axialkolbenmaschine (1) in Schrägachsen-Bauweise mit einer Zylindertrommel (8), die um ihre Längsmittelachse (8a) drehbar in einem Gehäuse (2) gelagert ist und auf ihrem Umfang verteilt Kolbenlöcher (11) aufweist, in denen Kolben (12) hin- und herverschiebbar gelagert und an einer ebenfalls im Gehäuse (2) gelagerten Triebscheibe (3) gelenkig abgestützt sind, wobei die Zylindertrommel (8) mit ihrer der Triebscheibe (3) abgewandten Stirnseite an einem Steuerteil (25) anliegt, das mit der Zylindertrommel (8) durch eine Verstellvorrichtung (26) um eine quer verlaufende Schwenkachse (9) schwenkbar im Gehäuse (2) gelagert ist und wobei die Verstellvorrichtung (26) einen Verstellschieber (34) aufweist, der in der dem Steuerteil (25) benachbarten Gehäusewand (2b) quer zur Längsmittelachse (8a) der Zylindertrommel (8) hin- und herverschiebbar gelagert ist und in Antriebsverbindung mit dem Steuerteil (25) steht und wobei eine Schwenkwinkel-Meßvorrichtung (43) mit einem Schwenkwinkel-Sensor (44) vorgesehen ist. Um eine insbesondere herstellungstechnische günstige Bauweise zu erreichen, steht der Sensor (44) oder ein mit ihm zusammenwirkendes Verstellteil mit dem Verstellschieber (34) in Antriebsverbindung.
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Axialkolbenmaschine nach
dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Eine Axialkolbenmaschine dieser Art ist in der DE 40 22 301
C1 beschrieben. Bei dieser vorbekannten Axialkolbenmaschine
sind eine Mehrzahl Kolben in einer Zylindertrommel hin und
her verschiebbar gelagert, die um eine quer zu ihrer
Drehachse verlaufende Schwenkachse schwenkbar im Gehäuse der
Axialkolbenmaschine gelagert ist, wobei die Kolben an einer
drehbar gelagerten Triebscheibe abgestützt sind. Ein
Schwenkwinkel-Sensor ist bezüglich der Schwenkebene der
Zylindertrommel seitlich am Gehäuse angeordnet, wobei ein
sich rechtwinklig zur Schwenkebene erstreckender und in
seiner Längsrichtung hin und her verschiebbar gelagerter
Taststift das Gehäuse in einem Durchführungsloch durchsetzt
und mit einer seitlichen Schrägfläche eines Steuerteils
zusammenwirkt. Bei dieser vorbekannten Axialkolbenmaschine
wird bei der Schwenkwinkelermittlung nicht direkt die
Schwenkbewegung ermittelt, sondern es wird zunächst die
Schwenkbewegung in eine Axialbewegung des Taststiftes
umgewandelt und die Axialbewegung des Taststiftes ermittelt.
Dies führt nicht nur zu einem großen Bauaufwand, sondern es
erfolgt auch eine Untersetzung der Bewegung, so daß die
Ableitung eines Signals aus dieser Bewegung erschwert ist.
Bei dieser Axialkolbenmaschine ist eine zugehörige
Verstellvorrichtung zum Verschwenken der Zylindertrommel
durch einen Verstellkolben gebildet, der in einer
sogenannten Anschlußplatte verschiebbar gelagert ist und
durch einen quer abstehenden Mitnehmer mit dem Steuerteil
verbunden ist. Eine Axialkolbenmaschine dieser Bauweise
jedoch ohne einen Schwenkwinkel-Sensor ist auch in der DE 36
27 375 A1 beschrieben.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
Axialkolbenmaschine der eingangs angegebenen Art so
auszugestalten, daß eine Bauweise erreicht wird, die
insbesondere aus Gründen der Herstellung und Montage günstig
ist. Gemäß einem anderen Aspekt soll für eine Schwenkwinkel-
Ermittlung die Schwenkbewegung der Zylindertrommel ohne
Bewegungsumwandlung ausgenutzt werden können.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 oder
des Anspruchs 7 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der
Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben.
Bei der erfindungsgemäßen Axialkolbenmaschine nach Anspruch
1 wirkt der Sensor mittelbar oder unmittelbar mit dem
Verstellschieber der Verstellvorrichtung zusammen. Diese
Ausgestaltung zeichnet sich durch eine besonders einfache
Bauweise aus, weil der Sensor mit einem Bauteil
zusammenwirkt, das die Zylindertrommel mittelbar oder
unmittelbar verschwenkt und somit für die Verstellbewegung
ursächlich ist. Ein weiterer Vorteil dieser Ausgestaltung
besteht darin, daß die Meßvorrichtung bzw. der Sensor im
Bereich des Verstellschiebers angeordnet ist, in den sich
der Sensor vorteilhaft integrieren läßt. Bei üblichen
Axialkolbenmaschinen ist der Verstellschieber im Deckelteil
eines topfförmigen Gehäuses angeordnet, das sich auch
vorzüglich dazu eignet, den Sensor aufzunehmen. Eine
vorteilhafte Anordnungsstelle für den Sensor ist die der
Zylindertrommel abgewandte Seite des Deckelteils, von der
der Sensor abstehen kann, ohne wesentlich zu stören oder den
Einbauraum zu beeinträchtigen. Dieser Deckelteil bedarf
einer Bearbeitung, bei der die Ausgestaltungsmerkmale der
Meßvorrichtung rationell ausgebildet oder vorgefertigt
werden können.
Der Sensor oder das Schwenkteil können als bezüglich ihrer
Schwenkachse symmetrische Teile ausgebildet sein. Hierdurch
wird nicht nur eine einfache Bauweise erreicht, sondern es
können auch runde bzw. ringförmige Bauelemente für die
Ableitung eines den jeweiligen Schwenkwinkel
repräsentierenden Signals von der Schwenkbewegung benutzt
werden, z. B. elektrischen Spulen.
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe wird auch durch
die Merkmale des unabhängigen Anspruchs 7 gelöst.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in
zugehörigen Unteransprüchen beschrieben.
Bei der erfindungsgemäßen Axialkolbenmaschine nach Anspruch
7 ist der Sensor der Zylindertrommel gegenüberliegend auf
einer der beiden Seiten angeordnet, die quer zur
Schwenkebene angeordnet sind, wobei der Sensor durch einen
mit der Zylindertrommel zusammenwirkenen Abstands-Sensor
gebildet ist. Hierdurch läßt sich die Schwenkbewegung direkt
ausnutzen. Die erfindungsgemäße Ausgestaltung zeichnet sich
auch durch eine einfache und kostengünstig herstellbare
Bauweise aus. Eine mechanische Verbindung zwischen dem
Sensor und der Zylindertrommel ist nicht erforderlich, da
der Sensor den Abstand zwischen ihm und der Zylindertrommel
ermittelt.
Es ist aus Gründen einer einfachen Montage bzw.. Demontage
vorteilhaft, den Sensor am Gehäuse außen oder von außen
zugänglich anzuordnen. Hierbei ist es zwecks Steigerung der
Empfindlichkeit bzw. Leistungsfähigkeit vorteilhaft, im
Bereich des Sensors ein Loch in der Wand des Gehäuses
vorzusehen, durch das hindurch der Sensor wirksam ist. Die
Abdichtung des Loches kann durch den Körper des Sensor oder
eines ihn aufnehmenden Gehäuses selbst erfolgen, das den
Lochrand von außen überdeckt. Zur Befestigung des Sensors an
der Wand des Gehäuses eignet sich eine Schraubverbindung
vorzüglich, z. B. ein das lochbildendes Gewindeloch.
Es ist außerdem vorteilhaft, einen Sensor zu verwenden, der
auf am Umfang der Zylindertrommel angeordnete Markierungen
zur Abgabe von Signalen reagiert. Die Markierungen können z.
B. durch Kerben oder Zähne gebildet sein. Ein solcher Sensor
eignet sich gleichzeitig zur Umfangswegermittlung bzw.
Drehzahlermittlung. Die Signale des Sensors werden einer der
Axialkolbenmaschine zugeordneten elektrischen
Steuereinrichtung übermittelt und von dieser als Istwert der
jeweils Schwenkwinkelposition zum Regeln der Durchsatzmenge,
der Leistung oder des Arbeitsdrucks mit einem
Fördermengenregler, einem Leistungsregler oder einem
Druckregler benutzt.
Nachfolgend werden vorteilhafte Ausgestaltungen der
Erfindung anhand von bevorzugten Ausführungsbeispielen und
Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Axialkolbenmaschine im
axialen Schnitt;
Fig. 2 den Teilschnitt II-II in Fig. 1;
Fig. 3 eine erfindungsgemäße Axialkolbenmaschine im
axialen Schnitt in abgewandelter Ausgestaltung;
Fig. 4 die in Figur mit IV gekennzeichnete Einzelheit in
vergrößerter Darstellung;
Die in ihrer Gesamtheit mit 1 bezeichnete
Axialkolbenmaschine weist ein zweiteiliges Gehäuse 2 auf,
von denen das eine Gehäuseteil 2a topfförmig ausgebildet ist
und das andere Gehäuseteil 2b einen Deckel für das
Gehäuseteil 2a bildet. Im Bereich der Stirnwand 2c des
topfförmigen Gehäuseteils 2a ist eine Triebwelle 3 in
wenigstens einem Drehlager drehbar gelagert, die die
Stirnwand 2c in einem Durchführungsloch 4 nach außen
durchsetzt und durch einen im Durchführungsloch 4
angeordneten Dichtring 5 abgedichtet ist. Beim
Ausführungsbeispiel sind zwecks Stabilisierung der
Drehlagerung zwei Drehlager 6 axial nebeneinander
angeordnet, von denen das axial äußere Drehlager 6 im
Bereich der außen z. B. konisch verjüngten Stirnwand 2c
angeordnet ist und mit einer Lagerbohrung 6a ausgebildet ist
und das zweite Drehlager 6 im Bereich des stirnseitigen
Endbereichs der Umfangswand 2d mit einer an dieser
ausgebildeten Lagerbohrung 6b ausgebildet ist. Im Übrigen
weisen die Drehlager 6 vorzugsweise Wälzlager, insbesondere
einander entgegengesetzt angeordnete Kegelrollenlager, auf,
die auf zylindrischen Wellenabschnitten sitzen, deren
Durchmesser sich axial nach innen stufenförmig vergrößert.
Im Hohlraum 7 des Gehäuses 2 ist der Triebwelle 3 axial
gegenüberliegend eine Zylindertrommel 8 um ihre Trommelachse
8a drehbar und um eine Querachse 9 schwenkbar gelagert, die
eine Mehrzahl auf einem Teilkreis verteilt angeordnete
Zylinderbohrungen 11 aufweist, die zur Triebwelle 3 hin
offen sind, und in denen Kolben 12 axial verschiebbar
gelagert sind, die axial an der Triebwelle 3, hier an einem
Triebwellenflansch 3a, abgestützt sind. Es ist eine
Drehantriebsverbindung zwischen der Triebwelle 3 und dem
Zylindertrommel 8 vorhanden, die beim Ausführungsbeispiel
dadurch gebildet ist, das die Kolben 12 mit ihren
kugelförmigen Kolbenköpfen 14 in kugelförmigen Kalotten 15
des Triebflansches 3a schwenkbar gelagert sind. Durch eine
die Kugelköpfe 14 hintergreifende Rückhaltevorrichtung 16,
die z. B. durch eine angeschraubte Lochplatte gebildet ist,
sind die Kolbenköpfe 14 in den Kalotten 15 axial gehalten.
Die Zylindertrommel 8 ist auf einem mit ihr koaxial
ausgebildeten Lagerbolzen 17 gelagert, der - wie die Kolben
12 - mit einem kugelförmigen Bolzenkopf 18 in einer
koaxialen Kalotte 19 formschlüssig gehalten ist. Der
Lagerbolzen 17 sitzt in einer koaxialen Stufenbohrung 21 in
der Zylindertrommel 8. Zwischen Stufenflächen 22, 23 des
Lagerbolzens 17 und der Zylindertrommel 8 ist eine
Druckfeder 24 angeordnet und wirksam, die die
Zylindertrommel 8 längs ihrer Mittalachse 8a zu der der
Triebwelle 3 abgewandten Axialseite gegen ein Steuerteil 25
beaufschlagt, das durch einen Verstellantrieb 26 in der
Schwenkebene um die Schwenkachse 9 schwenkbar gelagert ist,
hier in einer sich in der Schwenkebene im Gehäuseteil 2b
erstreckenden Führungsnut 27, deren Grundfläche 27a eine
konkave Zylinderabschnittfläche ist, an der das Steuerteil
25 mit einer entsprechend konvexen Lagergleitfläche 25a
anliegt. Die einander zugewandten Stirnflächen der
Zylindertrommel 8 und des Steuerteils 25 liegen mit
Führungsflächen 28a, 28b aneinander an, deren Formen von
einer Radialebene der Längsmittelachse 8a abweichen und beim
Ausführungsbeispiel durch Kugelabschnittflächen gebildet
sind. Die Führungsfläche 28a der Zylindertrommel 8 kann
konkav ausgebildet sein und die Führungsfläche 28b des
Steuerteils 25 kann konvex ausgebildet sein. Die
Kolbenbohrungen 11' sind durch die Zylindertrommel 8 und das
Steuerteil 25 durchsetzende Kanalabschnitte mit einer
Zuführungsleitung bzw. einer Abführungsleitung verbunden,
die sich beim Ausführungsbeispiel im Gehäuseteil 2b
erstrecken. Die Ausbildung der Kanalabschnitte ist an sich
bekannt und braucht deshalb nicht näher beschrieben zu
werden.
Die Verstellvorrichtung 26 ist beim Ausführungsbeispiel
durch einen Verstellschieber 34 und einen davon quer
abstehenden und in eine Ausnehmung 35 im Steuerteil 25 mit
Bewegungsspiel einfassenden Mitnehmerbolzen 36 gebildet, der
vorzugsweise mit einem kugelförmigen Bolzenkopf 37 in die z.
B. zylindrische Ausnehmung 35 einfaßt und somit in bezüglich
des Steuerteils 25 unterschiedlichen Kippstellungen mit dem
Steuerteil 25 wirksam sein kann. Der Verstellschieber 34 ist
durch einen Antrieb in seiner Längsrichtung hin und her
verschiebbar. Hierbei kann es sich z. B. um einen
hydraulischen Antrieb mit einem hydraulischen
Verstellzylinder handeln, was aus Vereinfachungsgründen
nicht weiter beschrieben ist. Der Mitnehmerbolzen 36
durchfaßt den Materialbereich des Gehäuseteils 2b zwischen
einem Führungskanal 38 für den Verstellschieber 34 und der
zylinderabschnittförmigen Grundfläche 27a für das Steuerteil
25 in einem sich in der Schwenkebene erstreckenden Schlitz
41.
Zur Begrenzung der Schwenkbewegung sind am Gehäuse 2 dem
Steuerteil 25 gegenüberliegend an den Gehäuseseiten, die
quer zur Schwenkebene angeordnet sind zwei Anschläge 42a,
42b vorgesehen, gegen die das Steuerteil 25 mit seiner
Umfangsfläche stößt. Die Anschläge 42a, 42b sind einstellbar
und vorzugsweise durch Stellschrauben gebildet, die von
außen in entsprechend schräg angeordneten Gewindelöchern
eingeschraubt und jeweils durch eine an der Außenseite der
Wandung des Gehäuses 2 anliegende Mutter verkontert sind.
Die Axialkolbenmaschine 1 weist eine Meßvorrichtung 43 mit
einem Schwenkwinkel-Sensor 44 zur Ermittlung des
Schwenkwinkels auf, den die Zylindertrommel 8 und das
Steuerteil 25, die im Funktionsbetrieb eine Schwenkeinheit
bilden, einnehmen. Der Schwenkwinkel ist somit zwischen der
Längsmittelachse 8a und der Drehachse 3b eingeschlossen.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 sind die Meßvorrichtung
43 und der Sensor 44 im Bereich der dem Steuerteil 25
benachbarten Gehäusewand, hier dem deckelförmigen
Gehäuseteil 2b, angeordnet, wobei der Sensor 44 mit dem
Verstellschieber 34 zusammenwirkt.
Zur Wirkverbindung zwischen dem Verstellschieber 34 und dem
Sensor 44 kann ein Hebelarm 46 vorgesehen sein, dessen
freies Ende durch eine quer zum Verstellschieber 34
gerichtete Kulissenführung 47 mit dem Verstellschieber 34
verbunden ist.
Beim Ausführungsbeispiel ist der Sensor 44 auf der dem
Steuerteil 25 abgewandten Seite des den Verstellschieber 34
enthaltenden Gehäuseteils 2b angeordnet. Der Hebelarm 46
kann starr mit dem Sensor 44 oder einem Verstell- bzw.
Schwenkteil 48 verbunden sein, das mit dem Sensor 44
zusammenwirkt. Der Sensor 44 oder das Schwenkteil 48 können
in einem Anbauteil 49 gelagert bzw. angeordnet sein, das an
das Gehäuseteil 2b befestigbar, z. B. anschraubbar, ist und
einen Durchführungsschlitz 51 für den Hebelarm 46 im
Gehäuseteil 2b überdeckt und abdichtet. In der Verlängerung
des Durchführungsschlitzes 51 ist im Anbauteil 49 ein
Hohlraum 51a vorhanden, in dem der Hebelarm 46 der
Längsbewegung des Verstellschiebers 34 folgen und hin und
her schwenken kann. Beim Ausführungsbeispiel ist der
Hebelarm 46 drehfest mit einer Welle 52 verbunden, die in
Wirkverbindung mit dem Sensor 44 steht, der im Anbauteil 49
angeordnet sein kann oder am Anbauteil 49 angebaut, z. B.
angeschraubt, sein kann, wie es Fig. 2 zeigt. Die Welle 52
kann nur in einer Hälfte des Anbauteils 49 angeordnet sein.
In der anderen Hälfte des Anbauteils 49 kann in etwa koaxial
eine verschließbare Öffnung, z. B. eine Gewindebohrung,
vorgesehen sein, die durch einen Schraubstopfen 54
verschlossen ist.
Beim Ausführungsbeispiel ist die Kulissenführung 47 zwischen
dem Hebelarm 46 und dem Mitnehmerbolzen 36 ausgebildet.
Hierdurch ist der Verstellschieber 34 von einer zusätzlichen
Ausbildung für die Wirkverbindung freigestellt und die
betreffenden Ausgestaltungsmerkmale sind am Bolzenkopf 37
abgewandten Ende des Mitnehmerbolzens 36 ausgebildet, bei
dem es sich zum einen um ein kleines zum anderen um ein
Bauteil handelt, an dem die betreffenden
Ausgestaltungsmerkmale einfach und kostengünstig hergestellt
werden können. Beim Ausführungsbeispiel weist der
Mitnehmerbolzen 36 eine Kulissenausnehmung 55 auf, in die
mit geringem Bewegungsspiel ein am freien Ende des Hebelarms
46 angeordneter entsprechend gerundeter Mitnehmerkopf 46a so
einfaßt, daß bei einer Längsbewegung des Verstellschiebers
34 der Hebelarm 46 und das Schwenkteil 48 bzw. der Sensor 44
eine Schwenkbewegung um die Schwenkachse 52a der Welle 52
ausführen.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 und 4, bei dem gleiche
oder vergleichbare Bauteile mit gleichen Bezugszeichen
bezeichnet sind, ist der Sensor 44 an der Umfangswand des
Gehäuses 2 befestigt, und zwar in einer der Zylindertrommel
8 seitlich gegenüberliegenden Position an einer von den
beiden Gehäuseseiten, die quer zur Schwenkebene angeordnet
sind. Beim Ausführungsbeispiel befindet sich der Sensor 44
auf der Seite des Gehäuses 2, auf der sich die
Zylindertrommel 8 in der Nullstellung bzw. in der Stellung
geringsten Durchsatzvolumens dem Sensor 44 am nächsten
befindet. Der Sensor 44 ist neben dem Anschlag 42a
angeordnet und wirkt mit dem Umfangs der Zylindertrommel 8,
hier mit dem dem Steuerteil 25 abgewandten Umfangsrandbreich
der Zylindertrommel 8, zusammen. Der Sensor 44 ist lösbar
befestigt und vorzugsweise von außen montierbar und
demontierbar am Gehäuse 2 befestigt, vorzugsweise durch eine
Schraubverbindung. Beim Ausführungsbeispiel weist der Sensor
44 einen Gewindebolzen 44a auf, mit dem er von außen in ein
Gewindeloch in der Umfangswand 2d des Gehäuses 2
eingeschraubt und durch eine auf dem Gewindebolzen 44a
aufgeschraubte Mutter 44b verkontert verkontert ist.
Bei dem Sensor 44 handelt es sich um einen Abstands-Sensor,
der den in seiner Längsrichtung gerichteten Abstand vom
Umfang der Zylindertrommel 8 mißt. Das Messergebnis wird
einer vorhandenen elektrischen Steuereinrichtung zum Steuern
der Verstellvorrichtung 26 als Signal übermittelt, das als
Istwert zur Steuerung einer vorhandenen Regelvorrichtung
benutzt wird, z. B. bei einem Leistungsregler, einem
Durchsatzvolumenregler oder einem Druckregler.
Im Rahmen der Erfindung kann der Sensor 44 ein solcher
Sensor sein, der nur oder gegebenenfalls zusätzlich zu
seiner Abstandsmessung auf Markierungen 45 an der
Zylindertrommel 8 reagiert und somit Umfangswegstrecken der
Zylindertrommel 8 ermitteln kann und als Drehzahl-
Messwertgeber funktionieren kann. Bei dieser Ausgestaltung
erzeugt der Sensor 44 im Rotationsbetrieb der
Axialkolbenmaschine 1 aufgrund der an ihm vorbeibewegten,
durch die Markierungen 45 bedingten Unterschiede Signale,
die von der elektrischen Steuereinrichtung zur
Drehzahlmessung benutzt werden. Wenn der Sensor 44
gleichzeitig auch ein Abstands-Sensor ist, können beide
Signale gleichzeitig ermittelt und der Steuereinrichtung
übermittelt werden. Ein solcher Abstands-Sensor und/oder die
Unterschiede bei der Rotation der Zylindertrommel 8
ermittelnder Sensor 44 ist an sich bekannt und braucht nicht
weiter beschrieben zu werden. Die Signale können z. B. durch
die Erfassung von Magnetfeldveränderungen erzeugt werden,
die sich beim Durchdringen der Markierungen 45 eines dem
Sensor 44 zugehörigen Magnetfeldes ergeben. Der Sensor 44
kann auch ein lichtempfindliches Element aufweisen, das
durch die Markierungen 45 verursachte Lichtunterschiede
wahrnimmt. Die Markierungen 45 können z. B. durch ein oder
mehrere in der Umfangsrichtung einander folgende Erhebungen
und Vertiefungen z. B. in Form von Kerben gebildet sein, die
vorzugsweise in der Längsrichtung der Zylindertrommel 8
länglich ausgebildet sind, damit beim Schwenken der
Zylindertommel 8 sich ergebende Längsbewegungen der
Meßstellen unschädlich sind.
Claims (14)
1. Axialkolbenmaschine (1) in Schrägachsen-Bauweise mit
einer Zylindertrommel (8), die um ihre Längsmittelachse (8a)
drehbar in einem Gehäuse (2) gelagert ist und auf ihrem
Umfang verteilt Kolbenlöcher (11) aufweist, in denen Kolben
(12) hin und her verschiebbar gelagert und an einer
ebenfalls im Gehäuse (2) gelagerten Triebscheibe (3)
gelenkig abgestützt sind, wobei die Zylindertrommel (8) mit
ihrer der Triebscheibe (3) abgewandten Stirnseite an einem
Steuerteil (25) mit Steuerkanälen anliegt, das mit der
Zylindertrommel (8) durch eine Verstellvorrichtung (26) um
eine erste quer verlaufende Schwenkachse (9) schwenkbar im
Gehäuse (2) gelagert ist, wobei die Verstellvorrichtung (26)
einen Verstellschieber (34) aufweist, der in der dem
Steuerteil (25) benachbarten Gehäusewand (2b) quer zur
Längsmittelachse (8a) der Zylindertrommel (8) hin und her
verschiebbar gelagert ist und in Antriebsverbindung mit dem
Steuerteil (25) steht, und wobei eine Schwenkwinkel-
Meßvorrichtung (43) mit einem Schwenkwinkel-Sensor (44)
vorgesehen ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Sensor (44) oder ein mit dem Sensor (44)
zusammenwirkendes Verstellteil (48) mit dem Verstellschieber
(34) in Antriebsverbindung steht.
2. Axialkolbenmaschine nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Sensor (44) oder das Verstellteil (48) um eine sich
im wesentlichen rechtwinklig zur Schwenkebene der
Zylindertrommel (8) erstreckende zweite Schwenkachse (52a)
schwenkbar gelagert sind.
3. Axialkolbenmaschine nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Sensor (44) oder das Verstellteil (48) durch einen
Hebelarm (46) schwenkbar sind, der durch eine
Kulissenführung (47) in Schwenkantriebsverbindung mit dem
Verstellschieber (34) steht.
4. Axialkolbenmaschine nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Sensor (44) und das Verstellteil (48) auf der dem
Steuerteil (25) abgewandten Seite des Verstellschiebers (34)
angeordnet sind, insbesondere an der Außenseite der den
Verstellschieber (34) aufnehmenden Gehäusewand (2b).
5. Axialkolbenmaschine nach Anspruch 3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Verstellschieber (34) durch einen von ihm
abstehenden Mitnehmerbolzen (36) mit dem Steuerteil (25) in
Antriebsverbindung steht und die Kulissenführung (47)
zwischen dem Hebelarm (46) und dem Ende des Mitnehmerbolzens
(36) angeordnet ist, das dem Steuerteil (25) abgewandt ist.
6. Axialkolbenmaschine nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Sensor (44) und/oder das Verstellteil (48) in einem
Anbauteil (49) angeordnet ist bzw. sind, das einen
Durchführungsschlitz (51) in der Gehäusewand (2d) für den
Hebelarm (46) abdichtet.
7. Axialkolbenmaschine (1) in Schrägachsen-Bauweise mit
einer Zylindertrommel (8), die um ihre Längsmittelachse (8a)
drehbar in einem Gehäuse (2) gelagert ist und auf ihrem
Umfang verteilt Kolbenlöcher (11) aufweist, in denen Kolben
(12) hin und her verschiebbar gelagert und an einer
ebenfalls im Gehäuse (2) gelagerten Triebscheibe (3)
gelenkig abgestützt sind, wobei die Zylindertrommel (8) mit
ihrer der Triebscheibe (3) abgewandten Stirnseite an einem
Steuerkanäle aufweisenden Steuerteil (25) anliegt, das mit
der Zylindertrommel (8) durch eine Verstellvorrichtung (26)
um eine quer verlaufende Schwenkachse (9) schwenkbar im
Gehäuse (2) gelagert ist, und wobei eine Schwenkwinkel-
Meßvorrichtung (43) mit einem Schwenkwinkel-Sensor (44)
vorgesehen ist, der am Gehäuse (2) angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Sensor (44) der Zylindertrommel (8) gegenüberliegend
auf einer der beiden Gehäuseseiten angeordnet ist, die sich
quer zur Schwenkebene erstrecken, und durch einen mit der
Zylindertrommel (8) zusammenwirkenden Abstands-Sensor
gebildet ist.
8. Axialkolbenmaschine nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Sensor (44) außen an das Gehäuse (2) angebaut ist.
9. Axialkolbenmaschine nach Anspruch 7 oder 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß die den Sensor (44) tragende Gehäusewand (2d) im Bereich
des Sensors (44) ein Loch aufweist, das durch den Sensor
(44) oder ein Anbauteil desselben abgedichtet ist.
10. Axialkolbenmaschine nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Sensor (44) die Wand (2d) des Gehäuses (2) in dem
Loch nach innen durchsetzt.
11. Axialkolbenmaschine nach Anspruch 9 oder 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Loch ein Gewindeloch ist und der Sensor (44) oder
ein Träger desselben in das Gewindeloch eingeschraubt ist.
12. Axialkolbenmaschine nach einem der vorherigen Ansprüche
7 bis 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Sensor (44) mit an der Zylindertrommel (8) in
Umfangsrichtung hintereinander angeordneten Markierungen
(45) zusammenwirkt, die in der Längsrichtung der
Zylindertrommel (8) vorzugsweise länglich ausgebildet sind.
13. Axialkolbenmaschine nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Markierungen (45) an der Mantelfläche der
Zylindertrommel (8) angeordnet sind.
14. Axialkolbenmaschine nach Anspruch 12 oder 13,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Markierungen (45) durch Kerben gebildet sind.
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