DE10119200A1 - Überbrückungssteuervorrichtung in einem Automatikgetriebe - Google Patents
Überbrückungssteuervorrichtung in einem AutomatikgetriebeInfo
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Abstract
In einem Automastikgetriebe mit einem Drehmomentwandler, der zwischen einem Motor und einem Getriebemechanismus angeordnet ist, weist ein Drehmomentwandler eine Überbrückungskupplung auf, die eine Abtriebswelle des Motors und eine Antriebswelle des Übertragungsmechanismus direkt koppeln kann. Eine Drehzahldifferenzermittlungseinrichtung ist vorgesehen zum Ermitteln einer Differenz zwischen einer Motordrehzahl und einer Antriebswellendrehzahl. Eine Motordrehzahlsteuereinrichtung ist außerdem vorgesehen zum Steuern der Motordrehzahl, so daß die Drehzahldifferenz in einem vorbestimmten Bereich konvergiert. Durch Ermittlung der Drehzahldifferenz durch die Drehzahldifferenzermittlungseinrichtung kann der Ist-Zustand des Fahrzeugs genau ermittelt und die Überbrückungskupplung ohne einen Schaltstoß in jedem Fahrzeugzustand zuverlässig und stoßfrei eingerückt werden. Bei dieser Struktur kann die Überbrückungskupplung zuverlässig eingerückt und die Motorbremse sichergestellt werden.
Description
Die Erfindung betrifft eine Überbrückungssteuervorrich
tung in einem Automatikgetriebe eines Fahrzeugs mit einem
Drehmomentwandler zwischen einem Motor und einem Getriebe-
bzw. Kraftübertragungsmechanismus.
JP-A-7-279 700 offenbart eine Steuervorrichtung in ei
nem Automatikgetriebe eines Kraftfahrzeugs mit einem Drehmo
mentwandler zwischen einem Motor und einem Getriebemechanis
mus, wobei ein Leerlaufzustand, in dem der Motor vom Getriebe
angetrieben wird, auf der Grundlage eines auf das Motordrehmo
ment bezogenen Indexes bestimmt wird, und wenn der Leerlaufzu
stand bestimmt ist, die Motordrehzahl erhört wird, wenn die
Überbrückungskupplung eingerückt ist. Bei dieser Anordnung
kann die Überbrückungskupplung eingerückt sein, um die Motor
bremse in einem Leerlaufzustand bei niedriger Fahrzeugge
schwindigkeit sicherzustellen.
In der oben beschriebenen Steuervorrichtung wird als
Verfahren zur Ermittlung des Leerlaufzustands ein unbetätigtes
Gaspedal zur Entscheidung durch den auf das Motordrehmoment
bezogenen Index herangezogen, d. h. durch ein Signal von einem
Drosselklappensensor, wobei der Leerlaufzustand bestimmt wird.
Es besteht jedoch in bezug auf die Erkennungsgenauig
keit ein Problem, wenn der Leerlaufzustand unter Verwendung
eines Signals vom Drosselklappensensor als Index oder eines
Signals vom Gaspedal als auf das Motordrehmoment bezogener In
dex oder eines Signals direkt vom Motor bestimmt werden soll.
Selbst wenn der Leerlaufzustand nur bestimmt wird, wenn der
Gaspedalstand 0 ist, wird in einem Ist-Zustand des Fahrzeugs
der Leerlaufzustand in bestimmten Fällen auch dann herge
stellt, wenn der Gaspedalstand nicht 0 ist.
Beispielsweise gibt es den Fall, wo ein Fahrzeug eine
steile Gefällstrecke herunterfährt und ein Gaspedal geringfü
gig betätigt wird, wenn sich die Fahrzeuggeschwindigkeit er
höht. In einem solchen Fall kann, obwohl der Ist-Zustand des
Fahrzeugs der Leerlaufzustand ist, wo der Motor vom Getriebe
angetrieben wird, der Leerlaufzustand nicht ermittelt werden,
da das Gaspedal betätigt ist, und die Überbrückungssteuerung
kann nicht erfolgen. Daher kann die Überbrückungskupplung im
oben beschriebenen Fahrzeugzustand nicht zuverlässig einge
rückt werden, und die Motorbremse kann in bestimmten Fällen
nicht betätigt werden.
Es ist eine Aufgabe der Erfindung, eine Überbrückungs
steuervorrichtung in einem Automatikgetriebe bereitzustellen,
die eine Überbrückungskupplung in jedem Fahrzeugzustand zuver
lässig einrücken und die Motorbremse betätigen kann. Diese
Aufgabe wird mit den Merkmalen der Ansprüche gelöst.
Wenn demzufolge die Drehzahldifferenz zwischen der Mo
tordrehzahl und der Antriebswellendrehzahl, die von der Dreh
zahldifferenzermittlungseinrichtung ermittelt wird, den vorbe
stimmten Bereich überschreitet, dann wird, wenn die Überbrük
kungskupplung eingerückt ist, die Motordrehzahl erhöht, um die
Differenz zwischen der Motordrehzahl und der Antriebswellen
drehzahl des Getriebemechanismus zu reduzieren. Zu dieser Zeit
kann die von der Drehzahldifferenzermittlungseinrichtung er
mittelte Drehzahldifferenz den Ist-Leerlaufzustand des Fahr
zeuges genau ermitteln. In jedem Fahrzeugzustand kann also
beispielsweise auch dann, wenn die Drosselklappe bei einer
steilen Gefällstrecke geringfügig geöffnet ist, die Überbrük
kungskupplung zuverlässig eingerückt und die Motorbremse si
chergestellt werden. Bei einer solchen Steuerung nähert sich
die Motordrehzahl der Antriebswellendrehzahl. Dabei wird, wenn
die Überbrückungskupplung eingerückt ist, wird die von der
Überbrückungskupplung zu absorbierende Drehzahldifferenz zwi
schen der Motordrehzahl und der Antriebswellendrehzahl redu
ziert. Daher kann auch dann, wenn der Einrückhydraulikdruck
der Überbrückungskupplung stoßfrei erhöht wird, die Einrückung
innerhalb einer kurzen Zeit beendet und die Schaltzeit ver
kürzt werden. Es kann außerdem verhindert werden, daß der
durch die Drehzahldifferenz zwischen der Motordrehzahl und der
Antriebswellendrehzahl des Getriebemechanismus bewirkte
Schaltstoß entsteht.
In der Ausführungsform nach Anspruch 2 wird es einfach,
die Motordrehzahl zu steuern, da die Motordrehzahl direkt von
der Motorsteuereinrichtung gesteuert werden kann.
In der Ausführungsform nach Anspruch 3 kann die Dreh
zahldifferenz innerhalb der vorbestimmten Drehzahldifferenz
unabhängig von der Drehzahldifferenz schnell konvergieren.
Wenn die Drehzahldifferenz reduziert wird, kann das Mo
tordrehmoment im übrigen kleiner eingestellt werden, und da
durch kann verhindert werden, daß die Motordrehzahl die An
triebswellendrehzahl überschreitet, damit der Fahrzeugführer
kein unangenehmes Gefühl bekommt. Bei einer solchen Steuerung
kann, wenn die Überbrückungskupplung während des Schaltens ge
löst ist, auch wenn die Antriebswellendrehzahl sich ändert,
das Drehmoment ohne Zeitverzögerung erhöht werden.
In der Ausführungsform nach Anspruch 4 kann die Steue
rung durchgeführt werden und gleichzeitig die Charakteristik
des Drehmomentwandlers berücksichtigt werden.
In der Ausführungsform nach Anspruch 5 kann durch Kon
stanthalten des Abtriebsdrehmoments gemäß Anspruch 5 kann die
Motordrehzahl konstant gehalten werden und der Einrückvorgang
der Überbrückungskupplung stoßfrei erfolgen.
In der Ausführungsform nach Anspruch 6 treibt der Mo
tor, wenn das Abtriebsdrehmoment des Motors positiv ist, den
Getriebemechanismus an. Dadurch kann, wenn das Abtriebsdrehmo
ment auf 0 gehalten wird, verhindert werden, daß die Mo
tordrehzahl die Antriebswellendrehzahl überschreitet und die
Drehzahldifferenz zwischen beiden sich erhöht, und die Über
brückungskupplung kann stoßfrei eingerückt werden.
In der Ausführungsform nach Anspruch 7 wird, wenn das
Ausgangsdrehmoment des Motors negativ ist, das Abtriebsdrehmo
ment beibehalten, das erreicht worden ist, als die Differenz
innerhalb des vorbestimmten Bereichs konvergiert ist, und die
Differenz zwischen der Motordrehzahl und der Antriebswellen
drehzahl kann innerhalb des vorbestimmten Bereichs gehalten
und die Überbrückungskupplung stoßfrei eingerückt werden.
In der Ausführungsform nach Anspruch 8 wird, nachdem
die Differenz zwischen der Motordrehzahl und der Antriebswel
lendrehzahl des Getriebemechanismus innerhalb des vorbestimm
ten Bereichs konvergierte, das Ansteigen des Drucks für eine
vorbestimmte Zeit fortgesetzt. Dadurch kann die Überbrückungs
kupplung stoßfrei eingerückt werden.
In der Ausführungsform nach Anspruch 9 hält zu dem
Zeitpunkt, wo die Differenz zwischen der Motordrehzahl und der
Antriebswellendrehzahl des Getriebemechanismus innerhalb des
vorbestimmten Bereichs konvergierte, die Überbrückungskupp
lungsbetätigungseinrichtung die Einrückung durch einen Halte
hydraulikdruck. Dadurch kann der Einrückvorgang der Überbrük
kungskupplung in kurzer Zeit beendet werden, und die Schalt
zeit kann verkürzt werden.
In der Ausführungsform nach Anspruch 10 hält die Mo
tordrehzahlsteuereinrichtung das Abtriebsdrehmoment für eine
vorbestimmte Zeit, nachdem der Einrückvorgang der Überbrük
kungskupplung durch die Überbrückungskupplungsbetätigungsein
richtung beendet wurde, konstant. Dadurch kann die Verzögerung
des Einrückvorgangs der Überbrückungskupplung infolge der Re
aktionsverzögerung des Hydraulikdrucks kompensiert werden, und
der Einrückvorgang der Überbrückungskupplung kann zuverlässig
beendet werden.
In der Ausführungsform nach Anspruch 11 hält die Mo
tordrehzahlsteuereinrichtung das Abtriebsdrehmoment für eine
vorbestimmte Zeit, nachdem der Einrückvorgang der Überbrük
kungskupplung durch die Überbrückungskupplungsbetätigungsein
richtung beendet wurde, konstant, und dann läßt die Motordreh
zahlsteuereinrichtung zu einer vorbestimmten Zeit nach. Da
durch kann verhindert werden, daß das Abtriebsdrehmoment des
Motors sich abrupt ändert und der Schaltstoß entsteht.
In der Ausführungsform nach Anspruch 12 ist das Ab
triebsdrehmoment auf einen Bereich eines vorbestimmten
Schwellwerts begrenzt. Dadurch wird verhindert, daß die Mo
tordrehzahl sich abrupt ändert, und die Steuerung wird leich
ter.
In der Ausführungsform nach Anspruch 13 ist die Diffe
renz zwischen der Motordrehzahl und der Antriebswellendrehzahl
des Übertragungsmechanismus eine Drehzahldifferenz zwischen
der Motordrehzahl und Antriebswellendrehzahl. Dadurch kann die
Differenz zwischen der Motordrehzahl und Antriebswellendreh
zahl des Getriebemechanismus leicht ermittelt werden.
In der Ausführungsform nach Anspruch 14 kann die Diffe
renz zwischen der Motordrehzahl und der Antriebswellendrehzahl
des Getriebemechanismus aus dem Drehzahlverhältnis zwischen
der Motordrehzahl und der Antriebswellendrehzahl ermittelt
werden.
In der Ausführungsform nach Anspruch 15 kann die Erfin
dung auch dann angewendet werden, wenn von einer ersten
Schaltstufe, in der die Überbrückungskupplung nicht eingerückt
ist, in eine zweite Schaltstufe, in der die Überbrückungskupp
lung eingerückt ist, geschaltet wird, um die Motorbremse si
cherzustellen und um einen stoßfreien Einrückvorgang der Über
brückungskupplung ohne Schaltstoß zu realisieren.
In der Ausführungsform nach Anspruch 16 kann die Erfin
dung auch dann angewendet werden, wenn von einer ersten
Schaltstufe, in der die Überbrückungskupplung nicht eingerückt
ist, in eine zweite Schaltstufe, in der die Überbrückungskupp
lung eingerückt ist, geschaltet wird, um die Motorbremse si
cherzustellen und um einen stoßfreien Einrückvorgang der Über
brückungskupplung ohne Schaltstoß zu realisieren.
In der Ausführungsform nach Anspruch 17 kann die Erfin
dung auch dann angewendet werden, wenn die Überbrückungskupp
lung in dem gleichen Schaltzustand aus einem Zustand, wo die
Überbrückungskupplung nicht eingerückt ist, in einen Zustand,
wo die Überbrückungskupplung eingerückt ist, versetzt wird, um
die Motorbremse sicherzustellen und einen stoßfreien Einrück
vorgang der Überbrückungskupplung ohne Schaltstoß zu realisie
ren.
In der Ausführungsform nach Anspruch 18 kann in der er
sten Schaltstufe auch dann, wenn eine Kraftstoffabschaltsteue
rung bereits ausgeführt wurde, verhindert werden, daß die Mo
tordrehzahl sich abrupt verringert, wenn die Überbrückungs
kupplung gelöst wird. Ferner kann die Motordrehzahl danach in
nerhalb des bestimmten Bereichs durch die Motordrehzahlsteuer
einrichtung schnell konvergieren und die Überbrückungskupplung
ohne Zeitverzögerung eingerückt werden.
In der Ausführungsform nach Anspruch 19 erfolgt der
Einrückvorgang der Überbrückungskupplung durch die Überbrük
kungskupplungsbetätigungseinrichtung gleichzeitig mit dem
Steuervorgang der Motordrehzahl durch die Motordrehzahlsteuer
einrichtung. Deshalb können eine Zeit, die von einem Zeitpunkt
an, wo ein Befehl zum Starten des Einrückvorgangs der Über
brückungskupplung ausgegeben wird, bis zu einem Zeitpunkt, wo
der Einrückvorgang der Überbrückungskupplung tatsächlich be
ginnt, vergangen ist, und eine Zeit, die zum Konvergieren der
Drehzahldifferenz durch die Motordrehzahlsteuereinrichtung er
forderlich ist, aneinander angepaßt werden. Deshalb kann im
Vergleich zu dem Fall, wo die Überbrückungskupplung eingerückt
wird, nachdem die Motordrehzahl gesteuert wurde, die Überbrük
kungskupplung schnell ohne Zeitverzögerung eingerückt werden.
In der Ausführungsform nach Anspruch 20 wird nach dem
Einrücken der Überbrückungskupplung, wenn der Leerlaufzustand
auf der Grundlage eines auf die Motordrehzahl bezogenen Inde
xes bestimmt wird, z. B. auf der Grundlage der Drosselklappen
öffnung als Index, wenn die Drosselklappenöffnung von 0 ab
wich, wenn die Drehmomenterhöhungssteuerung ausgelöst wurde,
wenn das Fahrzeug eine steile Gefällstrecke herunterfuhr und
sein Gaspedal leicht betätigt war und die Drosselklappenöff
nung von 0 abwich, auch wenn der Ist-zustand des Fahrzeugs der
Leerlaufzustand ist, obwohl das Gaspedal betätigt ist, die
Drosselklappenöffnung von 0 abwich, die Drehmomenterhöhungs
steuerung ausgelöst. Wenn die Drehmomenterhöhungssteuerung
ausgelöst ist, wird das Abtriebsdrehmoment des Motors auf ein
Drehmoment eingestellt, das der Gaspedalbetätigung entspricht,
aber da das Gaspedal nur leicht betätigt ist, ist das Ab
triebsdrehmoment des Motors kleiner als das Abtriebsdrehmoment
der Drehmomenterhöhungssteuerung. Daher kann die Überbrük
kungskupplung in bestimmten Fällen nicht zuverlässig einge
rückt werden. Erfindungsgemäß wird jedoch die Motorsteuerung
von der Motorsteuereinrichtung ausgelöst, wenn das vom Fahr
zeugführer durch Betätigung des Gaspedals geforderte Abtriebs
drehmoment das Abtriebsdrehmoment überschreitet, das von der
Drehmomenterhöhungssteuerung vorgegeben wird. Auch wenn die
Steuerung ausgelöst ist, ist das Abtriebsdrehmoment daher grö
ßer als das von der Drehmomenterhöhungssteuerung vorgegebene
Abtriebsdrehmoment, und die Überbrückungskupplung kann zuver
lässig eingerückt werden.
Wenn bei der Vorrichtung nach Anspruch 21 die von der
Drehzahldifferenzermittlungseinrichtung ermittelte Drehzahl
differenz zwischen der Motordrehzahl und der Antriebswellen
drehzahl den vorbestimmten Bereich überschreitet, wird, wenn
die Überbrückungskupplung eingerückt ist, steuern die Dreh
zahldifferenzsteuereinrichtungen, z. B. die Steuereinheit, das
Motorsteuersystem und das Überbrückungssteuerprogramm derar
tig, daß die Differenz zwischen der Motordrehzahl und der An
triebswellendrehzahl des Getriebemechanismus reduziert wird.
Zu dieser Zeit kann die von der Drehzahldifferenzermittlungs
einrichtung ermittelte Drehzahldifferenz den Ist-
Leerlaufzustand des Fahrzeugs genau ermitteln. In allen Zu
ständen des Fahrzeugs, z. B. auch wenn die Drosselklappe bei
einer steilen Gefällstrecke geringfügig betätigt ist, kann die
Überbrückungskupplung zuverlässig eingerückt und die Motor
bremse sichergestellt werden. Bei einer solchen Steuerung nä
hert sich die Motordrehzahl der Antriebswellendrehzahl. Wenn
die Überbrückungskupplung eingerückt ist, wird dabei die von
der Überbrückungskupplung zu absorbierende Drehzahldifferenz
zwischen der Motordrehzahl und der Antriebswellendrehzahl re
duziert. Auch wenn der Einrückhydraulikdruck der Überbrük
kungskupplung stoßfrei erhöht wird, kann daher die Einrückung
innerhalb einer kurzen Zeit beendet und die Schaltzeit ver
kürzt werden. Es wird verhindert, daß der durch die Drehzahl
differenz zwischen der Motordrehzahl und der Antriebswellen
drehzahl des Getriebemechanismus bewirkte Schaltstoß entsteht.
Nachstehend werden Ausführungsformen der Erfindung mit
Bezug auf die Zeichnungen beschrieben.
Fig. 1 ist ein Blockschaltbild, das eine erfindungsge
mäße elektronische Steuereinheit zeigt;
Fig. 2 ist eine schematische Darstellung, die Abschnit
te des Mechanismus eines Automatikgetriebes zeigt, auf das die
Anwendung angewendet werden kann;
Fig. 3 ist eine Tabelle, die die Betätigung von Reib
elementen zeigt;
Fig. 4 ist ein Flußdiagramm, das ein Beispiel eines
Überbrückungssteuerprogramms zeigt;
Fig. 5 ist ein Flußdiagramm, das ein Beispiel eines
Überbrückungskupplungseinrückprogramms zeigt;
Fig. 6 ist ein Diagramm, das ein Beispiel des Überbrüc
kungsbetriebs zeigt;
Fig. 7 ist ein Zeitdiagramm, das eine Beziehung zwi
schen einem Motorabtriebsdrehmoment, einer Antriebswellendreh
zahl, einer Motordrehzahl und einem Einrückvorgang einer Über
brückungskupplung zeigt, wenn das Fahrzeug von einem Nicht
überbrückungszustand des vierten Gangs in einen Überbrückungs
zustand des dritten Gangs umgeschaltet wird;
Fig. 8 ist ein Zeitdiagramm, das die Beziehung zwischen
dem Motorabtriebsdrehmoment, der Antriebswellendrehzahl, der
Motordrehzahl und dem Einrückvorgang der Überbrückungskupplung
zeigt, wenn das Fahrzeug von einem Überbrückungszustand des
vierten Gangs in einen Überbrückungszustand des dritten Gangs
umgeschaltet wird;
Fig. 9 ist ein Zeitdiagramm, das die Beziehung zwischen
dem Motorabtriebsdrehmoment, der Antriebswellendrehzahl, der
Motordrehzahl und dem Einrückvorgang der Überbrückungskupplung
zeigt, wenn das Fahrzeug von einem Nichtüberbrückungszustand
des dritten Gangs in einen Überbrückungszustand des dritten
Gangs umgeschaltet wird;
Fig. 10 ist ein Zeitdiagramm, das die Drehmomenterhö
hungssteuerung im Prinzip allgemein darstellt;
Fig. 11 ist ein Zeitdiagramm, das einen weiteren Steu
ermodus eines Einrückvorgangs der Überbrückungskupplung zeigt;
Fig. 12 ist ein Zeitdiagramm, das einen Steuermodus
zeigt, in dem die Drehzahldifferenz während einer konstanten
Abtriebssteuerung des Abtriebsdrehmoments des Motors erhöht
wird;
Fig. 13 ist ein Zeitdiagramm, das einen Hydraulikdruck
(Befehlswert) zeigt, der an die Überbrückungskupplung gelie
fert wird, wenn die Überbrückungskupplung eingerückt wird;
Fig. 14 ist ein Diagramm, das eine Beziehung zwischen
einem Motorabtriebsdrehmoment und der Drehzahldifferenz (Mo
tordrehzahl - Antriebswellendrehzahl) zeigt;
Fig. 15 ist ein Zeitdiagramm, das die Beziehung zwi
schen der Motorabtriebsdrehzahl, der Antriebswellendrehzahl,
der Motordrehzahl und dem Einrückvorgang der Überbrückungs
kupplung in einer anderen Ausführungsform zeigt, wenn das
Fahrzeug vom Überbrückungszustand des vierten Gangs in den
Überbrückungszustand des dritten Gangs umgeschaltet wird;
Fig. 16 ist ein Zeitdiagramm, das einen Steuermodus in
einem Fall zeigt, wo ein Fahrzeugführer das Gaspedal betätig
te, wenn vom Nichtüberbrückungszustand des dritten Gangs in
den Überbrückungszustand des dritten Gangs umgeschaltet wird;
und
Fig. 17 ist ein Flußdiagramm, das ein Beispiel eines
Drehmomentsteuerunterdrückungsentscheidungsprogramms zeigt.
Wie in Fig. 2 gezeigt, weist ein 5-Gang-
Automatikgetriebe 1 einen Drehmomentwandler 4, einen 3-Gang-
Hauptgetriebemechanismus 2, einen 2-Gang-
Zusatzgetriebemechanismus 5 und ein Differential 8 auf. Diese
Elemente sind miteinander verbunden und in einem gemeinsamen
Gehäuse untergebracht. Der Drehmomentwandler 4 weist eine
Überbrückungskupplung 4a auf. Die Motordrehzahl wird von einer
Motorkurbelwelle 13 über einen Ölstrom im Drehmomentwandler 4
oder über eine mechanische Verbindung durch die Überbrückungs
kupplung 4a an eine Antriebswelle 3 des Hauptgetriebemechanis
mus 2 übertragen. Die erste Welle 3 (oder die Antriebswelle),
eine zweite Welle 6 (Vorgelegewelle) und eine dritte Welle
(linke und rechte Achse) 14a und 14b sind parallel zur Kurbel
welle 13 angeordnet und drehbar im gemeinsamen Gehäuse gela
gert. Ein Ventilgehäuse ist außerhalb des Gehäuses angeordnet.
Der Hauptgetriebemechanismus 2 weist eine Planetenge
triebeeinheit 15 mit einem einfachen Planetengetriebe 7 und
einem Doppelplanetengetriebe bzw. Planetengetriebe mit zwei
Planetenradsätzen 9 auf. Das einfache Planetengetriebe 7 weist
ein Sonnenrad 51, ein Hohlrad R1 und einen Träger CR auf, der
ein Planetenrad P1 trägt, das mit dem Sonnenrad S1 und dem
Hohlrad R1 in Eingriff ist. Das Doppelplanetengetriebe 9 weist
ein Sonnenrad 52 mit einer Anzahl von Zähnen, die sich von der
des Sonnenrades 51 unterscheidet, ein Hohlrad R2 und einen ge
meinsamen Träger CR auf, der ein Planetenrad P2, das mit dem
Sonnenrad S2 in Eingriff ist, und ein Planetenrad P3, das mit
Hohlrad R2 in Eingriff ist, zusammen mit dem Planetenrad P1
des einfaches Planetengetriebes 7 trägt.
Die Antriebswelle 3, die bei entsprechender Zuordnung
über den Drehmomentwandler 4 mit der Motorkurbelwelle 13 ver
bunden ist, kann mit dem Hohlrad R1 des einfachen Planetenge
triebes 7 über eine erste Kupplung (Vorwärtskupplung) C1 und
mit dem Sonnenrad S1 des einfachen Planetengetriebes 7 über
eine zweite (Direkt-)Kupplung C2 verbunden sein. Das Sonnenrad
S2 des Doppelplanetengetriebes 9 kann mit einer ersten Bremse
B1 direkt und mit einer zweiten Bremse B2 über eine erste
Freilaufkupplung F1 verblockt sein. Das Hohlrad R2 des Doppel
planetengetriebes 9 kann mit einer dritten Bremse B3 und einer
zweiten Freilaufkupplung F2 verblockt sein. Der gemeinsame
Träger CR ist mit einem Vorgelegerad 18 verbunden, das ein Ab
triebsteil des Hauptgetriebemechanismus 2 ist.
Im Zusatzgetriebemechanismus 5 sind ein Abtriebsrad 16,
ein erstes einfaches Planetengetriebe 10 und ein zweites ein
faches Planetengetriebe 11 in dieser Reihenfolge in Axialrich
tung einer Vorgelegewelle 6, die eine zweite Welle bildet,
rückwärts angeordnet. Die Vorgelegewelle 6 ist im gemeinsamen
Gehäuse mit einem Lager drehbar gelagert. Das erste und zweite
einfache Planetengetriebe 10 und 11 sind ein Simpson-
Getriebetyp.
Ein Hohlrad R3 des ersten einfachen Planetengetriebes
10 ist mit einem Vorgelegerad 17 verbunden, das mit dem Vorge
legerad 18 in Eingriff ist, und ein Sonnenrad 53 des ersten
einfachen Planetengetriebes 10 ist auf einer Hohlwelle 12 be
festigt, die drehbar auf der Vorgelegewelle 6 gelagert ist.
Das Planetenrad P3 wird von einem Träger CR3 getragen, der ei
nen Flansch aufweist, der mit der Vorgelegewelle 6 zu einer
Einheit verbunden ist. Der Träger CR3, der das andere Ende des
Planetenrades P3 trägt, ist mit einer Innennabe einer UD-
Direktkupplung C3 verbunden. Ein Sonnenrad 54 des zweiten ein
fachen Planetengetriebes 11 ist auf der Hohlwelle 12 ausgebil
det und mit dem Sonnenrad S3 des ersten einfachen Planetenge
triebes 10 verbunden. Ein Hohlrad R4 des zweiten einfachen
Planetengetriebes 11 ist mit der Vorgelegewelle 6 verbunden.
Die UD-Direktkupplung C3 ist zwischen dem Träger CR3
des ersten einfachen Planetengetriebes 10 und den verbundenen
Sonnenrädern S3, S4 angeordnet. Die verbundenen Sonnenräder 53
und S4 können mit einer vierten Bremse B4 verblockt sein, die
eine Bandbremse aufweist. Ein Träger CR4, der ein Planetenrad
P4 des zweiten einfachen Planetengetriebes 11 trägt, kann mit
einer fünften Bremse B5 verblockt sein.
Als nächstes wird der Betrieb des mechanischen Ab
schnitts dieses 5-Gang-Automatikgetriebes 1 mit Bezug auf Fig.
2 und 3 beschrieben.
In einem Zustand des ersten Ganges in einem D-
(Fahr-)Bereich ist die Vorwärtkupplung C1 eingerückt, die fünf
te Bremse B5 und die zweite Freilaufkupplung F2 sind ver
blockt, und das Hohlrad R2 des Doppelplanetenradgetriebes 9
und der Träger CR4 des zweiten einfachen Planetengetriebes 11
werden in ihrem angehaltenen Zustand gehalten. In diesem Zu
stand wird die Drehung der Antriebswelle 3 über die Vorwärts
kupplung C1 auf das Hohlrad R1 des einfachen Planetengetriebes
7 übertragen, und da das Hohlrad R2 des Doppelplanetenradge
triebes 9 in seinem angehaltenen Zustand ist, drehen sich bei
de Sonnenräder S1 und S2 in entgegengesetzter Richtung im
Leerlauf, und der gemeinsame Träger CR wird in der Normalrich
tung stark drehzahlreduziert. Das heißt, der Hauptgetriebeme
chanismus 2 ist im Zustand des ersten Gangs, die reduzierte
Drehzahl wird auf das Hohlrad R3 des ersten einfachen Plane
tengetriebes im Zusatzgetriebemechanismus 5 über die Vorgele
geräder 18 und 17 übertragen. Im Zusatzgetriebemechanismus 5
ist der Träger CR4 des zweiten einfachen Planetengetriebes an
gehalten und ist im Zustand des ersten Gangs, die reduzierte
Drehzahl des Hauptgetriebemechanismus 2 wird durch den Zusatz
getriebemechanismus 5 weiter reduziert und wird vom Abtriebs
rad 16 abgenommen.
In einem Zustand des zweiten Gangs wird zusätzlich zur
Vorwärtskupplung C1 die zweite Bremse B2 (und die erste Bremse
B1) betätigt, es wird von der zweiten Freilaufkupplung F2 auf
die erste Freilaufkupplung F1 umgeschaltet, und die fünfte
Bremse B5 wird in ihrem verblockten Zustand gehalten. In die
sem Zustand wird das Sonnenrad S2 von der zweiten Bremse B2
und der ersten Freilaufkupplung F2 angehalten, und somit wird
durch die Drehung des Hohlrads R1 des einfachen Planetenge
triebes, die von der Antriebswelle 3 über die Vorwärtskupplung
C1 übertragen wird, der Träger CR in der Normalrichtung mit
reduzierter Drehzahl gedreht, während des Hohlrad R2 des Dop
pelplanetengetriebes R2 in der Normalrichtung leerläuft. Fer
ner wird die drehzahlreduzierte Drehung über die Vorgelegerä
der 18 und 17 auf den Zusatzgetriebemechanismus 5 übertragen.
Das heißt, der Hauptgetriebemechanismus 2 wird in den Zustand
des zweiten Gangs versetzt, der Zusatzgetriebemechanismus 5
ist durch Eingriff der fünften Bremse B5 im Zustand des ersten
Gangs. Wenn der Zustand des zweiten Gangs und der Zustand des
ersten Gangs kombiniert werden, entsteht im Gesamtautomatikge
triebe 1 der zweite Gang. Zu dieser Zeit wird die erste Bremse
B1 auch in den Betriebszustand versetzt.
In einem Zustand des dritten Gangs werden die Vorwärts
kupplung C1, die zweite Bremse B2, die erste Freilaufkupplung
F1 und die erste Bremse B1 in ihrem eingerückten bzw. angeleg
ten Zustand gehalten, und wenn die Verriegelung der fünften
Bremse B5 gelöst wird, wird die vierte Bremse B4 angelegt. Das
heißt, der Zustand des Hauptgetriebemechanismus 2 wird beibe
halten, wie er ist, und die Drehzahl im Zustand des zweiten
Ganges wird über die Vorgelegeräder 18 und 17 an den Zusatzge
triebemechanismus 5 übertragen. Im Zusatzgetriebemechanismus 5
wird die Drehzahl des Hohlrades R3 des ersten einfachen Plane
tengetriebes vom Träger CR3 als Drehzahl des zweiten Gangs ab
gegeben, da das Sonnenrad S3 und das Sonnenrad S4 fest sind.
Deshalb entsteht der Zustand des dritten Gangs im Gesamtauto
matikgetriebe 1 durch den zweiten Gang des Hauptgetriebemecha
nismus 2 und den zweiten Gang des Zusatzgetriebemechanismus 5.
Im Zustand des vierten Gangs ist der Hauptgetriebeme
chanismus 2 im gleichen Zustand wie der zweite Gang und der
dritte Gang, in dem die Vorwärtskupplung C1, die zweite Bremse
B2, die erste Freilaufkupplung F1 und die erste Bremse B1 ein
gerückt bzw. angelegt sind, und der Zusatzgetriebemechanismus
5 löst die vierte Bremse B4, und die UD-Direktkupplung C3
greift ein. In diesem Zustand ist der Träger CR3 des ersten
einfachen Planetengetriebes mit den Sonnenrädern S3 und S4
verbunden, und die Planetenräder 10 und 11 drehen sich als
Ganzes in direkter Kopplung. Dadurch werden der zweite Gang
des Hauptgetriebemechanismus 2 und die direkte Kopplung (drit
ter Gang) des Zusatzgetriebemechanismus 5 kombiniert, und die
Drehzahl des vierten Gangs wird vom Abtriebsrad 16 im Ge
samtautomatikgetriebe 1 abgegeben.
In einem Zustand des fünften Gangs sind die Vorwärts
kupplung C1 und die Direktkupplung C2 eingerückt, die Drehzahl
der Antriebswelle 3 wird auf das Hohlrad R1 und das Sonnenrad
S2 des einfachen Planetengetriebes übertragen. Im Hauptgetrie
bemechanismus 2 dreht sich die Getriebeeinheit als Ganzes in
direkter Kopplung. Zu diese Zeit ist die erste Bremse B1 ge
löst, und der angelegte Zustand der zweiten Bremse B2 wird
beibehalten, aber da die erste Freilaufkupplung F2 leerläuft,
ist das Sonnenrad S2 auch im Leerlauf. Der Zusatzgetriebeme
chanismus 5 ist direkt gekoppelt, wenn die UD-Direktkupplung
C3 eingerückt ist, und dadurch werden der dritte Gang (direkte
Kopplung) des Hauptgetriebemechanismus 2 und der dritte Gang
(direkte Kopplung) des Zusatzgetriebemechanismus 5 kombiniert,
und die Drehzahl des fünften Gangs wird im Gesamtautomatikge
triebe 1 an das Abtriebsrad 16 abgegeben.
In diesem Automatikgetriebe ist eine Zwischenschaltstu
fe vorhanden, d. h. ein kleiner dritter Gang und ein kleiner
vierter Gang, die während des Zurückschaltens sowie während
der Beschleunigung aktiviert werden.
Im Zustand des kleinen dritten Gangs sind die Vorwärts
kupplung C1 und die Direktkupplung C2 verbunden (die zweite
Bremse B2 ist im angelegten Zustand, ist aber aus der Frei
laufkupplung F1 ausgekuppelt), und der Hauptgetriebemechanis
mus 2 ist im Zustand des dritten Gangs, in dem die Planetenge
triebeeinheit 15 direkt gekoppelt ist. Dagegen ist die fünfte
Bremse B5 verblockt, der Zusatzgetriebemechanismus 5 ist im
Zustand des ersten Ganges, und dadurch werden der Zustand der
dritten Ganges des Hauptgetriebemechanismus 2 und der Zustand
des ersten Ganges des Zusatzgetriebemechanismus 5 kombiniert,
und im Gesamtautomatikgetriebe 1 kann eine Schaltstufe mit ei
nem Übersetzungsverhältnis zwischen dem zweiten Gang und dem
dritten Gang erreicht werden.
Im kleinen vierten Gang sind die Vorwärtskupplung C1
und die direkte Kupplung C2 verbunden, und der Hauptgetriebe
mechanismus 2 ist im Zustand es dritten Gangs (Direktkopplung)
wie im kleinen dritten Gang. Dagegen ist im Zusatzgetriebeme
chanismus 5 die vierte Bremse B4 angelegt, das Sonnenrad S3
des ersten einfachen Planetengetriebes 10 und das Sonnenrad S4
des zweiten einfachen Planetengetriebes 11 fest und im Zustand
des zweiten Ganges. Dadurch werden der Zustand des dritten
Ganges des Hauptgetriebemechanismus 2 und der Zustand des
zweiten Gangs des Zusatzgetriebemechanismus 5 kombiniert, und
im Gesamtautomatikgetriebe 1 kann die Schaltstufe mit einem
Übersetzungsverhältnis zwischen dem dritten und dem vierten
Gang erreicht werden.
In Fig. 3 bezeichnet das gestrichelte kreisförmige Sym
bol den Betriebszustand der Motorbremse zur Zeit des Leerlau
fes. Das heißt, zur Zeit des ersten Gangs ist die dritte Brem
se B3 in Betrieb, um zu verhindern, daß das Hohlrad R2 sich
durch Auskuppeln aus der zweiten Freilaufkupplung F2 dreht.
Während des zweiten, dritten und vierten Gangs ist die erste
Bremse B1 in Betrieb, um zu verhindern, daß das Sonnenrad S1
sich durch Auskuppeln aus der ersten Freilaufkupplung F1
dreht.
In einem Rückwärtsfahrbereich sind die direkte Kupplung
C2 und die dritte Bremse B3 eingerückt bzw. angelegt, und die
fünfte Bremse B5 ist angelegt. In diesem Zustand wird die
Drehzahl der Antriebswelle 3 über die direkte Kupplung C2 auf
das Sonnenrad 51 übertragen, und das Hohlrad R2 des Doppelpla
netengetriebes ist durch die dritte Bremse B3 im angehaltenen
Zustand. Dadurch dreht sich der Träger CR rückwärts, während
das Hohlrad R1 des einfachen Planetengetriebes in der Rück
wärtsrichtung leerläuft, und diese Rückwärtsdrehung wird über
die Vorgelegeräder 18 und 17 auf den Zusatzgetriebemechanismus
5 übertragen. Im Zusatzgetriebemechanismus 5 wird der Träger
CR4 des zweiten einfachen Planetengetriebes auch in der Rück
wärtsrichtung angehalten und im Zustand des ersten Gangs ge
halten. Dadurch werden die Rückwärtsdrehung des Hauptgetriebe
mechanismus 2 und der erste Gang des Zusatzgetriebemechanismus
5 kombiniert, und die drehzahlreduzierte Rückwärtsdrehung wird
vom Abtriebsrad 16 abgegeben.
Fig. 1 ist ein Blockschaltbild, das das elektrische
Steuersystem zeigt. Ein Bezugszeichen 21 bezeichnet eine elek
tronische Steuereinheit (ECU) mit einem Mikrocomputer. Ein Mo
tordrehzahlsensor 22, ein Antriebswellendrehzahlsensor 26 und
ein Drosselklappenöffnungssensor 27 sind mit der elektroni
schen Steuereinheit 21 verbunden. Ein Linearmagnetventil SLU32
und dergleichen sind auch mit der Steuereinheit 21 verbunden,
zum Betätigen und Steuern des Motorsteuersystems 31 und eines
Hydraulikservosystems der Überbrückungskupplung (nicht darge
stellt).
Als nächstes wird die Steuerung insbesondere anhand von
Fig. 7 beschrieben, wenn das Getriebe aus einem Nichtüberbrük
kungszustand des vierten Gangs in einen Überbrückungszustand
des dritten Gangs umgeschaltet wird. Dieses Umschalten kann
entweder ein Umschaltvorgang durch einen Automatikgetriebe-
Betriebsmodus auf der Grundlage eines Getriebeschaltkennfeldes
oder ein Schaltvorgang durch einen Handschaltgetriebemodus auf
der Grundlage eines Schaltvorgangs sein, wenn der Fahrzeugfüh
rer einen Schalthebel, eine Umschalttaste und dgl. manuell um
schaltet.
Wie gezeigt, führt zu einem Zeitpunkt T0, wenn eine
Fahrzeuggeschwindigkeit, d. h. die Drehzahl der Antriebswelle
3 des Getriebemechanismus, sich allmählich verringert und die
Überbrückungskupplung in den Überbrückungszustand mit der An
triebswelle 3 versetzt wird und wenn die Motor-(E/G-)Drehzahl
Ne auch verringert wird, die Steuereinheit 21 ein Überbrük
kungssteuerprogramm PRO1 durch, das in Fig. 4 gezeigt ist.
Die Steuereinheit 21 entscheidet, ob der gegenwärtige
Fahrzustand ein Zustand ist, in dem die Überbrückung einge
schaltet sein sollte, und zwar auf der Grundlage der Fahrzeug
geschwindigkeit, die durch den Antriebswellendrehzahlsensor 26
ermittelt wird, und der Drosselklappenöffnung, die durch den
Drosselklappenöffnungssensor 27 ermittelt wird, und auf der
Grundlage des Überbrückungsbetriebskennfeldes MAP1, die in ei
nem entsprechenden Speicher in der in Fig. 6 gezeigten Steuer
einheit 21 gespeichert ist. Im Überbrückungsbetriebskennfeld
MAP1 ist der Zeitablauf zwischen dem Einrücken (ON) und dem
Ausrücken (OFF) der Überbrückungskupplung 4a in jeder
Schaltstufe mit der Fahrzeuggeschwindigkeit (SPEED) und der
Drosselklappenöffnung (THROTTLE) als Parameter dargestellt.
Die Steuereinheit 21 kann sofort durch Abfrage des Überbrük
kungsbetriebskennfeldes MAP1 entscheiden, ob das Fahrzeug mo
mentan in einem Zustand ist, wo die Überbrückungskupplung 4a
eingerückt sein sollte. In Fig. 6 ist in jeder der Schaltstu
fen rechts von einer durchgezogenen Linie ein Überbrückungsbe
reich und in jeder der Schaltstufen links von einer gestri
chelten Linie ein Nichtüberbrückungsbereich.
Wenn zu einem in Fig. 7 gezeigten Zeitpunkt T1 im
Schritt 2 des Überbrückungssteuerprogramms PRO1 bestimmt wird,
daß das Fahrzeug in den Bereich kommt, wo der Überbrückungs
vorgang durchzuführen ist, geht das Programm zum Schritt S2-1
über, wo das Linearmagnetventil SLU32 angesteuert wird, um das
Hydraulikservosystem unverzüglich zu betätigen, um die Über
brückungskupplung 4a des Drehmomentwandlers 4 einzurücken.
Gleichzeitig geht das Programm zum Schritt S3 über, wo die
Steuereinheit 21 entscheidet, ob eine Differenz zwischen der
Motordrehzahl Ne und der Antriebswellendrehzahl Ni kleiner ist
als ein Schwellwert Na, bei dem die Drehmomenterhöhungssteue
rung gestartet wird. Normalerweise ist Na auf etwa -100 U/min
eingestellt, und wenn die Differenz zwischen der Motordrehzahl
Ne und der Antriebswellendrehzahl Ni nicht kleiner oder gleich
dem Schwellwert Na ist, wird bestimmt, daß die Differenz (Ne-
Ni) zwischen der Motordrehzahl Ne und Antriebswellendrehzahl
Ni größer ist als der Schwellwert Na (normalerweise ein
negativer Wert), bei dem die Drehmomenterhöhungssteuerung
gestartet wird, und daß keine große Drehzahldifferenz zwischen
den beiden erzeugt wird (d. h. die Motorsteuerung ist nicht
notwendig). Der Motor wird also nicht gesteuert, und es
erfolgt eine normale Steuerung zum Einrücken der
Überbrückungskupplung 4a. Da in diesem Fall, wie oben
beschrieben, die Differenz zwischen der Motordrehzahl Ne und
der Antriebswellendrehzahl Ni klein ist, bekommt der
Fahrzeugführer auch dann kein unangenehmes Gefühl, wenn die
Überbrückungskupplung 4a eingerückt wird.
Wenn im Schritt S3 die Differenz zwischen der Mo
tordrehzahl Ne und der Antriebswellendrehzahl Ni kleiner oder
gleich dem Schwellwert Na ist (da in Fig. 7 der Vorgang vom
Zurückschaltvorgang begleitet wird, wird die Antriebswellen
drehzahl ab dem Zeitpunkt T0 allmählich erhöht), geht die
Steuerung zum Schritt S4 über, die Steuereinheit 21 befiehlt
dem Motorsteuersystem 31, das Abtriebsdrehmoment Et des Motors
zu erhöhen, und bei Empfang dieses Befehls startet das Motor
steuersystem 31 unverzüglich die Steuerung, um das Mo
tordrehmoment zur Zeit T1 zu erhöhen, wie in Fig. 7 gezeigt.
Das in Fig. 7 gezeigte Abtriebsdrehmoment Et des Motors ist
ein Befehlswert vom Motorsteuersystem 31, und es erfolgt eine
geringfügige Zeitverzögerung, bis das Motordrehmoment tatsäch
lich erhöht wird.
Die Steuereinheit 21 bestimmt einen spezifischen Erhö
hungsbetrag des Abtriebsdrehmoments Et des Motors, d. h. einen
Drehmomenterhöhungsbetrag auf der Grundlage einer in Fig. 14
gezeigten Drehzahldifferenz-Motorabtriebsdrehmoment-
Parametertabelle TBL1, die in einem entsprechenden Speicher
gespeichert ist. In der Drehzahldifferenz-Motorabtriebsdrehmo
ment-Parametertabelle TBL1 ist das Abtriebsdrehmoment Et des
Motors in bezug auf die Drehzahldifferenz zwischen der Mo
tordrehzahl Ne und der Antriebswellendrehzahl Ni unter Verwen
dung der Antriebswellendrehzahl Ni (Fahrzeuggeschwindigkeit)
als Parameter gespeichert. Wenn die Drehzahldifferenz und die
Antriebswellendrehzahl Ni zu dieser Zeit bekannt sind, wird
das zu befehlende Abtriebsdrehmoment des Motors unverzüglich
durch Abfrage der Drehmomentdifferenz-Motorantriebsdrehmoment-
Parametertabelle TBL1 bestimmt. Die Drehzahldifferenz-
Motorabtriebsdrehmoment-Parametertabelle TBL1 ist so festge
legt, daß, wenn die Drehzahldifferenz gleich ist, das Ab
triebsdrehmoment des Motors größer ist, wenn die Antriebswel
lendrehzahl Ni (Fahrzeuggeschwindigkeit) kleiner ist, und das
Abtriebsdrehmoment des Motors kleiner ist, wenn die Antriebs
wellendrehzahl Ni (Fahrzeuggeschwindigkeit) größer ist. Dies
hängt stark von der Charakteristik des Drehmomentwandler ab.
Um eine abrupte Veränderung der Motordrehzahl Ne zu vermeiden,
werden für das zu befehlende Abtriebsdrehmoment des Motors ein
vorbestimmter oberer Grenzwert (positiver Wert) und ein unte
rer Grenzwert (negativer Wert) festgelegt.
Wie in Fig. 10 gezeigt, erfolgt die Drehmomenterhö
hungssteuerung des Motors in Schritt S4 alle 10 ms (0,01 s).
Zu dieser Zeit wird ein Soll-Abtriebsdrehmoment des Motors aus
einem in Fig. 14 gezeigten Kennfeld berechnet, und das Mo
tordrehmoment wird so gesteuert, daß das Soll-Drehmoment er
reicht wird. Zur Zeit der Steuerung sind mehrere Neigungen (α1
bis α5) der Motordrehzahl festgelegt, und die Neigungen wirken
nacheinander, so daß das Ist-Motordrehmoment innerhalb einer
vorbestimmten Zeit (500 ms) gleich dem berechneten Mo
tordrehmoment wird. Da nämlich die Drehzahldifferenz größer
ist, ist es notwendig, daß das Motordrehmoment ein höherer
Wert ist, um eine steile Neigung der anfänglichen Motordreh
zahl festzulegen, und daß die Drehzahldifferenz innerhalb ei
ner vorbestimmten Drehzahldifferenz innerhalb der vorbestimm
ten Zeit konvergiert.
Bei dieser Anordnung kann die Drehzahldifferenz unab
hängig von der Drehzahldifferenz innerhalb der vorbestimmten
Drehzahldifferenz schnell verringert werden, und wenn die
Drehzahldifferenz klein wird, kann das Motordrehmoment auf ei
nen kleineren Wert gesetzt werden, um zu verhindern, daß die
Motordrehzahl die Antriebswellendrehzahl überschreitet, damit
der Fahrzeugführer kein unangenehmes Gefühl bekommt. Bei einer
solchen Steuerung kann die Drehmomenterhöhungssteuerung auch
dann ohne Zeitverzögerung erfolgen, wenn die Antriebswellen
drehzahl sich ändert, nämlich wenn die Überbrückungskupplung
während des Schaltens gelöst wird.
Wie in Fig. 7 gezeigt, wird das Abtriebsdrehmoment Et
des Motors allmählich erhöht, und die Motordrehzahl Ne beginnt
als Reaktion darauf, sich zu erhöhen, und eine Differenz zwi
schen der Motordrehzahl Ne und der Antriebswellendrehzahl Ni
wird so gesteuert, das sie kleiner wird. Andererseits startet
die Steuereinheit 21 den Einrückvorgang der Überbrückungskupp
lung 4a mittels des SLU32. Dieser Einrückvorgang erfolgt, wie
in Fig. 13 gezeigt, auf der Grundlage eines in Fig. 5 gezeig
ten Überbrückungskupplungseinrückprogramms PRO2. Das heißt,
zur Zeit T1 startet ein Zeitgeber einen Zeittakt, wie im
Schritt S21 in Fig. 5 gezeigt. Im Schritt S22 wird, wie in
Fig. 13 gezeigt, wird einem Hydraulikservosystem der Überbrük
kungskupplung 4a für eine Zeit tSA ein Hydraulikdruck Ps1 zu
geführt, wie in Schritt S23 gezeigt, um den gelösten Zustand
zu beseitigen. Danach wird im Schritt S24 der Druck auf einem
Bereitschaftshydraulikdruck Ps2 gehalten, bis eine in Fig. 25
gezeigte Zeit tsB vergangen ist. Ferner wird dieser, wie in
Fig. 26 gezeigt, mit einem vorbestimmten Gradienten δPF er
höht, und die Einrückung geht weiter.
Dagegen wird, wie in Fig. 7 gezeigt, die Drehzahldiffe
renz zwischen der Motordrehzahl Ne und der Antriebswellendreh
zahl Ni, die zu absorbieren ist, wenn die Überbrückungskupp
lung 4a eingerückt ist, auch durch die Erhöhung der Motordreh
zahl Ne reduziert, die durch die Erhöhungssteuerung des Ab
triebsdrehmoments Et des Motors bewirkt wird. Zum Zeitpunkt
T2, der ein Einrückzwischenzustand der Überbrückungskupplung
4a ist, erreicht die Drehzahldifferenz eine Drehzahldifferenz
Nb (normalerweise etwa -50 U/min), bei der ein Schaltstoß kaum
wahrgenommen werden kann.
Wenn die Steuereinheit 21 im Schritt S5 des Überbrük
kungssteuerprogramms PRO1 bestimmt, daß die Drehzahldifferenz
zwischen der Motordrehzahl Ne und der Antriebswellendrehzahl
Ni den Schwellwert Nb erreicht hat, an dem die vorbestimmte
Drehmomenterhöhungssteuerung erfolgen sollte, geht der Ablauf
zur Zeit T2 weiter mit Schritt S6. Die Steuereinheit 21 be
fiehlt dem Motorsteuersystem 31, das Motorabtriebsdrehmoment
konstant zu halten. Das Motorsteuersystem 31 steuert den Motor
so, daß das Motorabtriebsdrehmoment konstant wird, und die Mo
tordrehzahl Ne wird zum Zeitpunkt T2 auf einem Wert gehalten.
Zu diesem Zeitpunkt wird, wenn das Motorabtriebsdrehmo
ment positiv ist, d. h. wenn das Drehmoment des Motors das Ge
triebe antreibt, das Motorabtriebsdrehmoment bei 0 gehalten
und der Motor so gesteuert, daß die Motordrehzahl Ne nicht die
Antriebswellendrehzahl Ni überschreitet und daß ein Zustand
beibehalten wird, wo die Motordrehzahl Ne und die Antriebswel
lendrehzahl Ni gleich sind. Wenn das Motorabtriebsdrehmoment
negativ ist, d. h. wenn das Getriebe den Motor antreibt, wird
das Motorabtriebsdrehmoment, wenn die Drehzahldifferenz im
Schritt S5 Nb erreicht hat, im Schritt S6 als konstant gehal
tenes Drehmoment bestimmt, und dieses Abtriebsdrehmoment Et
wird gehalten, und die Motordrehzahl Ne wird zu dieser Zeit
beibehalten.
Während dieser Zeit wird auch die Überbrückungskupplung
4a mit einem vorbestimmten Gradienten δPF im Schritt 26 des
Überbrückungskupplungseinrückprogramms PRO2 betätigt, wie in
Fig. 5, 7 und 13 gezeigt, und der Zeitgeber wird im Schritt
S26-1 gestartet. Wenn die Drehzahldifferenz (Ne - Ni) zwischen
der Antriebswellendrehzahl Ni und der Motordrehzahl Ne im
Schritt S27 auf einen vorbestimmten Wert (normalerweise
-30 U/min) reduziert ist (wenn der Zustand im Schritt S27 noch
nicht hergestellt ist), geht der Ablauf mit dem Schritt S28
weiter, wo die Betätigung für eine vorbestimmte Zeit tFE fort
gesetzt wird, um den Einrückvorgang der Verriegelungskupplung
4a fortzusetzen, wobei die Drehzahldifferenz stoßfrei absor
biert wird. Während die Drehzahldifferenz besteht, wird also
der Einrückvorgang der Überbrückungskupplung 4a durch Anstei
gen des Hydraulikdrucks allmählich fortgesetzt, und somit wird
die Drehzahldifferenz stoßfrei absorbiert, und es wird verhin
dert, daß der Schaltstoß entsteht. Als nächstes geht der Ab
lauf weiter mit dem Schritt S29, wo die Überbrückungskupplung
4a vollständig eingerückt ist und mit dem Haltehydraulikdruck
PL gehalten wird.
Die Einrückung geht weiter, ohne daß dabei ein Schalt
stoß entsteht, und der Einrückvorgang wird zum Zeitpunkt T3
beendet. Wie in Fig. 7 gezeigt, sind die Antriebswelle 3 und
der Motor über die Überbrückungskupplung 4a direkt gekoppelt,
die Antriebswellendrehzahl Ni und die Motordrehzahl Ne stimmen
zum Zeitpunkt T3 und danach miteinander überein, die Überbrük
kungskupplung 4a wird auf dem Haltehydraulikdruck PL gehalten.
Im Schritt S7 des Überbrückungssteuerprogramms PRO1
löst die Steuereinheit 21 den Zeitgeber im Schritt S8 aus,
wenn die Steuereinheit 21 bestimmt, daß der Einrückvorgang der
Überbrückungskupplung 4a zur Zeit T3 beendet ist, und setzt
die Steuerung fort, um das Abtriebsdrehmoment Et des Motors
für eine vorbestimmte Zeit t1 bis zu dem Zeitpunkt T4 im
Schritt S9 bis zu dem Schritt S10 konstant zu halten. Bei die
ser Anordnung entsteht, wie in Fig. 7 und 13 gezeigt, eine Re
aktionsverzögerung in der tatsächlichen Hydraulikdruckzufüh
rung in bezug auf den Überbrückungshydraulikdruckbefehlswert
(Ist-Wert) für das SLU32, das Abtriebsdrehmoment Et des Motors
wird so gehalten, daß die Verzögerung des Einrückvorgangs der
Überbrückungskupplung 4a berücksichtigt ist, und das Einrücken
der Überbrückungskupplung 4a wird vor dem Zeitpunkt T4 zuver
lässig beendet.
Wenn im Schritt S10 die Zeit im Zeitgeber abgelaufen
ist, geht der Ablauf mit dem Schritt S11 weiter, die Steuer
einheit 21 steuert das Motorsteuersystem 31 so, daß das Kon
stanthalten des Motorabtriebsdrehmoment unterbrochen wird und
das Motorabtriebsdrehmoment Et zu einer vorbestimmten Zeit tTe
abgesenkt wird, und die Steuerung auf der Grundlage des Über
brückungssteuerprogramms PRO1 wird beendet.
Die Motordrehzahl Ne ist für den Fall, wo die Erhö
hungssteuerung des Motorabtriebsdrehmoments Et zum Zeitpunkt
T1 nicht durchgeführt wurde, mit der gestrichelten Linie in
Fig. 7 dargestellt. Wenn, wie aus Fig. 7 hervorgeht, die Über
brückungskupplung 4a eingerückt wird, entsteht eine große
Drehzahldifferenz DIF, und in diesem Zustand entsteht naturge
mäß, wenn die Überbrückungskupplung 4a eingerückt wird, ein
großer Schaltstoß.
Als nächstes zeigt Fig. 8 eine Steuerung in bezug auf
den Leerlaufzustand, der entsteht, wenn vom Überbrückungszu
stand des vierten Gangs in den Überbrückungszustand des drit
ten Gangs zurückgeschaltet wird. Dieser Fall ist grundsätzlich
derselbe wie der in Fig. 7 gezeigte, so daß die Überbrückungs
kupplung 4a und der Motor auf der Grundlage des Überbrückungs
steuerprogramms PRO1 und des Überbrückungskupplungseinrückpro
gramms PRO2 gesteuert werden. Nachstehend wird nur der Teil
der Steuerung, der sich von dem in Fig. 7 gezeigten unter
scheidet, beschrieben, und auf die Beschreibung des gleichen
Teils wird hier verzichtet.
Von dem Zeitpunkt T5 an wird die Fahrzeuggeschwindig
keit allmählich verringert, um den Leerlaufzustand anzunehmen.
Zu diesem Zeitpunkt sind die Antriebswelle 3 und der Motor im
Überbrückungszustand, und der Hydraulikdruckbefehlswert der
Überbrückungskupplung 4a hat einen hohen PLH. Die Motordreh
zahl Ne und die Antriebswellendrehzahl Ni sind also einander
gleich. Wenn jedoch im Schritt S2 des Überbrückungssteuerpro
gramms PRO1 ein Zurückschalten in den Überbrückungszustand des
dritten Gangs auf der Grundlage des in Fig. 6 gezeigten Über
brückungsbetriebskennfeldes MAP ermittelt wird, befiehlt die
Steuereinheit 21 zum Zeitpunkt T5-1 dem SLU32, den Überbrük
kungszustand vorübergehend zu lösen, um zu verhindern, daß der
Schaltstoß in Vorbereitung auf das Zurückschalten entsteht.
Mit diesem Befehl wird der Hydraulikdruck der Überbrückungs
kupplung 4a abgelassen.
Dann beginnt, wie in Fig. 7, die Motordrehzahl Ne sich
allmählich zu verringern in bezug auf die Antriebswellendreh
zahl Ni, und zum Zeitpunkt T6 wird die Drehzahldifferenz
(Ne - Ni = Na) zwischen der Motordrehzahl Ne und der Antriebswellen
drehzahl Ni kleiner als der vorbestimmte Wert, und das Moto
rabtriebsdrehmoment Et wird erhöht. Das Getriebe schaltet vom
vierten in den dritten Gang zurück, und die Antriebswellen
drehzahl Ni wird erhöht. Die Motordrehzahl Ne wird durch die
Erhöhungssteuerung des Motorabtriebsdrehmoments erhöht, und zu
einem Zeitpunkt T7, wenn die Drehzahldifferenz Na einen vorbe
stimmten Wert (Ne - Ni = Nb) überschreitet, wird die Motordrehzahl
Ne bis zu einem Zeitpunkt T8 gehalten. Während einer Zeit von
einem Zeitpunkt an, wo der Zeitpunkt T8 vergangen ist, bis zu
einem Zeitpunkt T9 wird das Motorabtriebsdrehmoment Et gehal
ten, und die Überbrückungskupplung 4a ist zuverlässig einge
rückt.
Die Motordrehzahl Ne ist für den Fall, wo die Erhö
hungssteuerung des Motorabtriebsdrehmoments Et zum Zeitpunkt
T6 nicht durchgeführt wurde, mit einer gestrichelten Linie in
Fig. 8 dargestellt. Wenn, wie aus Fig. 8 hervorgeht, die Über
brückungskupplung 4a eingerückt wird, entsteht eine große
Drehzahldifferenz DIF, und in diesem Zustand entsteht naturge
mäß, wenn die Überbrückungskupplung 4a eingerückt wird, ein
großer Schaltstoß.
Wenn zu dem in Fig. 8 gezeigten Zeitpunkt T5 im Über
brückungszustand des vierten Ganges eine Kraftstoffabschalt
steuerung des Motors durchgeführt wurde, um den Kraftstoffver
brauch zu verbessern, wird die Motordrehzahl abrupt verrin
gert, nachdem die Überbrückung zum Zeitpunkt T5-1 gelöst wur
de. Zur Zeit der nachfolgenden Drehmomenterhöhungssteuerung
kann das Konvergieren der Drehzahldifferenz in einem vorbe
stimmten Bereich in bestimmten Fällen einige Zeit dauern. Zum
Zeitpunkt T5-1, wo das Schalten bestimmt wurde, wie in Fig. 15
gezeigt, wird die Kraftstoffabschaltsteuerung unterbrochen,
das Motordrehmoment unverzüglich um einen vorbestimmten Wert
erhöht, wodurch verhindert wird, daß die Motordrehzahl sich
abrupt verringert. Bei dieser Anordnung kann das Drehmoment in
den Schritten S4 und S5 ohne Zeitverzögerung erhöht und das
Motordrehmoment nach dem Schritt 6 schnell konstant gehalten
werden.
Wie in Fig. 8 und 15 gezeigt, wird der Einrückvorgang
der Überbrückungskupplung unverzüglich durch das Linearmagnet
ventil SLU32 zum Zeitpunkt T6-1 gestartet, zu dem das Zurück
schalten in den dritten Gang beendet ist. Obwohl die Drehzahl
differenz zum Zeitpunkt T6-1 nicht zu einem Wert konvergiert,
der im Schritt S5 größer oder gleich dem vorbestimmten Wert Nb
ist, wird die Drehzahldifferenz, da der Überbrückungshydrau
likdruckbefehlswert (Ist-Wert) für das SLU32 erhöht wird und
der der Überbrückungskupplung zuzuführende Hydraulikdruck tat
sächlich erhöht wird, wird die Drehzahldifferenz in einen vor
bestimmten Wert Nb umgesetzt, bevor die Überbrückungskupplung
einzugreifen beginnt, und dadurch kann die Überbrückungskupp
lung ohne Zeitverlust eingerückt werden.
Fig. 9 zeigt eine Steuerung, wo zusätzlich zu dem oben
beschriebenen Zurückschalten vom Nichtüberbrückungszustand des
dritten Gangs in den Überbrückungszustand des dritten Gangs
umgeschaltet wird.
Grundsätzlich ist die Steuerung die gleiche wie die in
Fig. 7 und 8 gezeigte, außer vor einem Zeitpunkt T10, und der
Zustand ist der Nichtüberbrückungszustand. Die Differenz zwi
schen der Motordrehzahl Ne und der Antriebswellendrehzahl Ni
wird also erhöht. Wenn zum Zeitpunkt T10 auf der Grundlage des
Überbrückungskennfeldes MAP1 Überbrückung erfolgen soll, wird
der Überbrückungskupplung 4a ein Hydraulikdruck zugeführt, und
der Hydraulikdruckbefehlswert wird von Ps1 auf den Bereit
schaftsdruck Ps2 umgeschaltet. Als nächstes wird zu einem
Zeitpunkt T11 (oder gleichzeitig mit dem Zeitpunkt T10) das
Motorabtriebsdrehmoment erhöht, und demzufolge wird die Mo
tordrehzahl Ne erhöht. Der Hydraulikdruck der Überbrückungs
kupplung 4a wird hochgezogen, und der Einrückvorgang der Über
brückungskupplung 4a beginnt. Zu einem Zeitpunkt T12 über
schreitet die Drehzahldifferenz Nb die vorbestimmte Drehzahl,
die Differenz zwischen der Motordrehzahl Ne und der Antriebs
wellendrehzahl Ni wird in einem solchem Maß reduziert, daß
kein Schaltstoß entsteht, wenn die Überbrückungskupplung 4a
einrückt. Danach wird das Motorabtriebsdrehmoment Et bis zu
einem Zeitpunkt T13, zu dem der Einrückvorgang der Überbrük
kungskupplung 4a beendet ist, konstant gehalten. Dieser Zu
stand wird bis zu einem Zeitpunkt T14 mittels eines Zeitgebers
beibehalten, und die Überbrückungskupplung 4a ist zuverlässig
eingerückt.
Zum Zeitpunkt T12 kann, da die Differenz zwischen der
Motordrehzahl Ne und der Antriebswellendrehzahl Ni, wie oben
beschrieben, in einem solchem Maß reduziert wird, daß kein
Schaltstoß entsteht, wenn die Überbrückungskupplung 4a ein
rückt, der Hydraulikdruck der Überbrückungskupplung 4a zum
Zeitpunkt T12 auf einmal auf den Haltedruck PL erhöht werden,
wie in Fig. 11 gezeigt, um den Überbrückungsvorgang in kurzer
Zeit zu beenden. Dieser Vorgang kann nicht nur auf den in Fig.
9 gezeigten Überbrückungsvorgang vom Nichtüberbrückungszustand
des dritten Gangs in den Überbrückungszustand des dritten
Gangs ausgeübt werden, sondern auf jeden Überbrückungsvorgang
und auf die in Fig. 7 und 8 gezeigten Stufen zum Zeitpunkt T2
und T7.
Die Motordrehzahl Ne für den Fall, daß die Erhöhungs
steuerung des Motorabtriebsdrehmoments Et zum Zeitpunkt T6
nicht durchgeführt wurde, ist mit einer gestrichelten Linie in
Fig. 9 dargestellt. Wie aus Fig. 9 hervorgeht, entsteht eine
große Drehzahldifferenz DIF, wenn die Überbrückungskupplung 4a
eingerückt wird, und in diesem Zustand entsteht naturgemäß,
wenn die Überbrückungskupplung 4a eingerückt wird, ein großer
Schaltstoß.
Wenn ferner, wie in Fig. 16 gezeigt, die Erhöhungs
steuerung des Motordrehmoments gestartet wurde und wenn der
Fahrzeugführer zum Zeitpunkt T11 in einem Zustand, wo die
Drehzahldifferenz noch nicht die vorbestimmte Drehzahldiffe
renz Nb erreicht hat, das Gaspedal betätigt, entscheidet die
Steuereinheit 21 auf der Grundlage eines in Fig. 17 gezeigten
Drehmomenterhöhungssteuerauslösungsbestimmungsprogramms PRO3,
ob die Drehmomenterhöhungssteuerung in den Schritten S4 und S5
des Überbrückungssteuerprogramms PRO1 fortgesetzt werden soll.
Im Schritt S30 des Drehmomenterhöhungssteuerauslösungs
entscheidungsprogramms PRO3 wird entschieden, ob der Drehmo
menterhöhungsbefehl auf der Grundlage der Schritte S4 und S5
des Überbrückungssteuerprogramms PRO1 gegenwärtig ausgegeben
wird. Wenn der Drehmomenterhöhungsbefehl ausgegeben wird, be
rechnet im Schritt S31 die Steuereinheit 21 ein Motordrehmo
ment, d. h. ein Soll-Drehmoment, das vom Fahrzeugführer durch
Betätigung des Gaspedals angefordert wird. Die Steuereinheit
21 entscheidet, ob das berechnete Soll-Drehmoment größer ist
als das Ist-Motorabtriebsdrehmoment, das durch den Drehmomen
terhöhungsbefehl auf der Grundlage der Schritte S4 und S5 des
Überbrückungssteuerprogramms PRO1 erhöht wurde. Wenn das Soll-
Drehmoment größer ist als das Ist-Motorabtriebsdrehmoment, das
durch den Drehmomenterhöhungsbefehl auf der Grundlage der
Schritte S4 und S5 des Überbrückungssteuerprogramms PRO1 er
höht wurde, wird die Motordrehzahl auch dann erhöht und die
Differenz zwischen der Motordrehzahl Ne und der Antriebswel
lendrehzahl Ni reduziert, wenn das Drehmoment auf Anforderung
des Fahrzeugführers erhöht wird. Da es nicht notwendig ist,
eine Steuerung auf der Grundlage S4 und S5 des Überbrückungs
steuerprogramms PRO1 im einzelnen auszuführen, geht der Ablauf
daher weiter mit Schritt S32, und die Drehmomenterhöhungs
steuerung auf der Grundlage der Schritte S4 und S5 des Über
brückungssteuerprogramms PRO1 wird ausgelöst. Demzufolge kann,
da die Betätigung des Gaspedals durch den Fahrzeugführer den
Motorzustand beeinflußt, die Fahrt ohne unangenehmes Gefühl
fortgesetzt werden.
Während einer Periode vom Zeitpunkt T12 bis zum Zeit
punkt T13 in Fig. 9 ist die durchgeführte Steuerung die Ab
triebsdrehmomentkonstantwertsteuerung im Schritt S6 des über
brückungssteuerprogramms PRO1. Wenn während dieser Steuerung
die Drehzahldifferenz (Motordrehzahl Ne - Antriebswellendreh
zahl Ne) aus irgendeinem Grund wieder erhöht wird, wie in Fig.
12 gezeigt, befiehlt die Steuereinheit 21 dem Motorsteuersy
stem 31 wieder, das Drehmoment zum Zeitpunkt T12-1 zu erhöhen,
wo die Drehzahldifferenz niedriger wurde als der Schwellwert
Na am Anfang der Drehmomenterhöhungssteuerung. Die Drehmomen
terhöhungssteuerung wird bis zu einem Zeitpunkt T12-2 fortge
setzt, wo die Drehzahldifferenz (Motordrehzahl Ne - Eingangs
wellendrehzahl Ne) den vorbestimmten Wert überschreitet und
die Drehzahldifferenz zwischen den beiden reduziert wird.
Zum Zeitpunkt T12-2, wo die Drehzahldifferenz (Mo
tordrehzahl Ne - Antriebswellendrehzahl Ni) den vorbestimmten
Wert Nb überschreitet, wird die Drehmomentkonstantsteuerung
wieder gestartet, so daß der Einrückvorgang der Überbrückungs
kupplung 4a stoßfrei erfolgen kann, ohne einen Schaltstoß zu
erzeugen.
Obwohl in der oben beschriebenen Ausführungsform die
Differenz zwischen der Antriebswellendrehzahl Ni und der Mo
tordrehzahl Ne unter Verwendung der Drehzahldifferenz zwischen
beiden ermittelt wird, kann die Differenz zwischen der An
triebswellendrehzahl Ni und der Motordrehzahl Ne auch durch
Ermittlung des Übersetzungsverhältnisses zwischen ihnen ermit
telt werden.
Wenn die Drehzahldifferenz zwischen der Motordrehzahl
und der Antriebswellendrehzahl einen vorbestimmten Bereich
überschreitet, ist es erfindungsgemäß beim Einrücken der Über
brückungskupplung 4a nur notwendig, mit der Steuereinrichtung,
z. B. der Steuereinheit 21, dem Motorsteuersystem 31 und dem
Überbrückungssteuerprogramms PRO1 zu steuern, so daß die Dif
ferenz zwischen der Motordrehzahl Ne und der Antriebswellen
drehzahl Ni kleiner wird, und daher ist es nicht notwendig,
die Motordrehzahl zu erhöhen. Die Antriebswellendrehzahl des
Getriebemechanismus kann durch entsprechende Einrichtungen,
z. B. eine Bremse, verringert werden, um die Differenz zwi
schen der Motordrehzahl Ne und der Antriebswellendrehzahl Ni
des Getriebemechanismus zu reduzieren.
Claims (21)
1. Überbrückungssteuervorrichtung in einem Automatikge
triebe mit einem Drehmomentwandler zwischen einem Motor und
einem Getriebemechanismus, wobei der Drehmomentwandler eine
Überbrückungskupplung aufweist, die eine Abtriebswelle des Mo
tors und eine Antriebswelle des Getriebemechanismus direkt
koppeln kann, wobei die Überbrückungssteuerung ferner auf
weist: eine Überbrückungskupplungsbetätigungseinrichtung, die
die Überbrückungskupplung durch Hydraulikdruck in einen Zu
stand versetzen kann, in dem die Motordrehzahl niedriger ist
als die Antriebswellendrehzahl des Getriebemechanismus, wobei
die Überbrückungssteuervorrichtung ferner aufweist: ei ne Drehzahldifferenzermittlungseinrichtung zum Ermitteln einer Differenz zwischen der Motordrehzahl und der Antriebswellen drehzahl; und
eine Motordrehzahlsteuereinrichtung zur Erhöhung der Motordrehzahl, wenn die von der Drehzahldifferenzermittlungs einrichtung ermittelte Drehzahldifferenz einen vorbestimmten Bereich überschreitet, wenn die Überbrückungskupplung einge rückt wird.
die Überbrückungssteuervorrichtung ferner aufweist: ei ne Drehzahldifferenzermittlungseinrichtung zum Ermitteln einer Differenz zwischen der Motordrehzahl und der Antriebswellen drehzahl; und
eine Motordrehzahlsteuereinrichtung zur Erhöhung der Motordrehzahl, wenn die von der Drehzahldifferenzermittlungs einrichtung ermittelte Drehzahldifferenz einen vorbestimmten Bereich überschreitet, wenn die Überbrückungskupplung einge rückt wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Motordreh
zahlsteuereinrichtung eine Motorsteuereinrichtung zum Steuern
des Motors aufweist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Mo
tordrehzahlsteuereinrichtung ein Abtriebsdrehmoment des Motors
mehr erhöht, wenn die Differenz zwischen der Motordrehzahl und
der Antriebswellendrehzahl des Getriebemechanismus größer ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, wobei, wenn die Diffe
renz zwischen der Motordrehzahl und der Antriebswellendrehzahl
des Getriebemechanismus gleich ist, die Motordrehzahlsteuer
einrichtung das Motorabtriebsdrehmoment mehr reduziert, wenn
die Antriebswellendrehzahl des Getriebemechanismus größer ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3, wobei, wenn die Diffe
renz zwischen der Motordrehzahl und der Antriebswellendrehzahl
des Getriebemechanismus in einem vorbestimmten Bereich konver
giert, die Motordrehzahlsteuereinrichtung das Abtriebsdrehmo
ment für eine vorbestimmte Zeit konstant hält, vorzugsweise
bis der Einrückvorgang der Überbrückungskupplung beendet ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, wobei, wenn die Diffe
renz zwischen der Motordrehzahl und der Antriebswellendrehzahl
des Getriebemechanismus in dem vorbestimmten Bereich konver
giert ist und wenn das Abtriebsdrehmoment des Motors positiv
ist, die Motordrehzahlsteuereinrichtung das Abtriebsdrehmoment
bei 0 hält.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5, wobei, wenn die Diffe
renz zwischen der Motordrehzahl und der Antriebswellendrehzahl
des Getriebemechanismus innerhalb des vorbestimmten Bereichs
konvergiert und wenn das Abtriebsdrehmoment des Motors negativ
ist, die Motordrehzahlsteuereinrichtung das Abtriebsdrehmoment
beibehält, das erreicht worden ist, als die Differenz inner
halb des vorbestimmten Bereichs konvergiert ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei
beim Einrücken der Überbrückungskupplung die Überbrückungs
kupplungsbetätigungseinrichtung einen Einrückhydraulikdruck
ansteigen läßt, um einen Einrückvorgang mit einem vorbestimm
ten Gradienten auszuführen, das Ansteigen für eine bestimmte
Zeit fortgesetzt wird, nachdem die Differenz zwischen der Mo
tordrehzahl und der Antriebswellendrehzahl des Getriebemecha
nismus in dem vorbestimmten Bereich konvergiert wurde, und
dann das Einrücken der Überbrückungskupplung durch einen Halte
hydraulikdruck beibehalten wird.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei,
wenn die Überbrückungskupplung eingerückt wird, die Überbrük
kungskupplungsbetätigungseinrichtung den Einrückhydraulikdruck
mit einem vorbestimmten Gradienten ansteigen läßt, um einen
Einrückvorgang auszuführen, und zu einem Zeitpunkt, wo die
Differenz zwischen der Motordrehzahl und der Antriebswellen
drehzahl des Getriebemechanismus in dem vorbestimmten Bereich
konvergiert wurde, die Überbrückungskupplungsbetätigungsein
richtung die Einrückung unverzüglich durch einen Haltehydrau
likdruck hält.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 9, wobei
die Motordrehzahlsteuereinrichtung das Abtriebsdrehmoment für
eine vorbestimmte Zeit, nachdem der Einrückvorgang der Über
brückungskupplung durch die Überbrückungskupplungsbetätigungs
einrichtung beendet wurde, konstant hält.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, wobei die Motordreh
zahlsteuereinrichtung das Abtriebsdrehmoment für eine vorbe
stimmte Zeit, nachdem der Einrückvorgang der Überbrückungs
kupplung durch die Überbrückungskupplungsbetätigungseinrich
tung beendet wurde, konstant hält und dann zu einer vorbe
stimmten Zeit absenkt.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 11, wo
bei das Abtriebsdrehmoment, wenn es erhöht wird, auf einen Be
reich eines vorbestimmten Schwellwerts begrenzt ist.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, wo
bei die Differenz zwischen der Motordrehzahl und Antriebswel
lendrehzahl des Getriebemechanismus eine Drehzahldifferenz
zwischen Motordrehzahl und Antriebswellendrehzahl ist.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, wo
bei die Differenz zwischen der Motordrehzahl und der Antriebs
wellendrehzahl des Getriebemechanismus ein Drehzahlverhältnis
zwischen der Motordrehzahl und der Antriebswellendrehzahl ist.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, wo
bei, wenn von einer ersten Schaltstufe, in der die Überbrük
kungskupplung eingerückt ist, in eine zweite Schaltstufe, in
der die Überbrückungskupplung eingerückt ist, geschaltet wird,
die Überbrückungskupplungsbetätigungseinrichtung die Überbrük
kungskupplung vorübergehend löst und
beim Wiedereinrücken der Überbrückungskupplung, wenn in
die zweite Schaltstufe geschaltet wird, die Motordrehzahlsteu
ereinrichtung die Motordrehzahl so steuert, daß die Differenz
zwischen der Motordrehzahl und der Antriebswellendrehzahl des
Getriebemechanismus innerhalb des vorbestimmten Bereichs kon
vergiert.
16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, wo
bei, wenn von einer ersten Schaltstufe, in der die Überbrük
kungskupplung nicht eingerückt ist, in eine zweite Schaltstu
fe, in der die Überbrückungskupplung eingerückt ist, geschal
tet wird, die Motordrehzahlsteuereinrichtung die Motordrehzahl
so steuert, daß die Differenz zwischen der Motordrehzahl und
der Antriebswellendrehzahl des Getriebemechanismus innerhalb
des vorbestimmten Bereichs konvergiert.
17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, wo
bei, wenn in der gleichen Schaltstufe der Überbrückungszustand
von einem Zustand, wo die Überbrückungskupplung nicht einge
rückt ist, in einen Zustand, wo die Überbrückungskupplung ein
gerückt ist, umgeschaltet wird, die Motordrehzahlsteuerein
richtung die Motordrehzahl so steuert, daß die Differenz der
Motordrehzahl und der Antriebswellendrehzahl des Getriebeme
chanismus in dem vorbestimmten Bereich konvergiert.
18. Vorrichtung nach Anspruch 15, 16 oder 17, ferner
mit einer Kraftstoffabschaltsteuereinrichtung zum Unterbrechen
einer Kraftstoffabschaltsteuerung, wenn die Kraftstoffab
schaltsteuerung ausgeführt wurde, im ersten Schaltbereich, in
dem die Überbrückungskupplung eingerückt ist, wenn die Über
brückungskupplung durch die Überbrückungskupplungsbetätigungs
einrichtung vorübergehend gelöst wird.
19. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 18, wo
bei der Einrückvorgang der Überbrückungskupplung durch die
Überbrückungskupplungsbetätigungseinrichtung gleichzeitig mit
dem Steuervorgang der Motordrehzahl durch die Motordrehzahl
steuereinrichtung durchgeführt wird.
20. Vorrichtung nach einem Ansprüche 3 bis 19, ferner
mit einer Soll-Drehmomentberechnungseinrichtung zum Berechnen
eines von einem Fahrzeugführer durch Betätigung eines Gaspe
dals geforderten Motordrehmoments und einer Motorsteuerauslö
sungseinrichtung zum Auslösen der Steuerung des Motors durch
die Motorsteuereinrichtung, wenn das von der Soll-
Drehmomentberechnungseinrichtung berechnete Motordrehmoment
das von der Motorsteuereinrichtung gesteuerte Abtriebsdrehmo
ment des Motors überschreitet.
21. Überbrückungssteuervorrichtung in einem Automatik
getriebe mit einem Drehmomentwandler zwischen einem Motor und
einem Getriebemechanismus, wobei der Drehmomentwandler eine
Überbrückungskupplung aufweist, die eine Abtriebswelle des Mo
tors und eine Antriebswelle des Getriebemechanismus direkt
koppeln kann, wobei die Überbrückungssteuervorrichtung ferner
eine Überbrückungskupplungsbetätigungseinrichtung aufweist,
die die Überbrückungskupplung durch Hydraulikdruck in einem
Zustand einrücken kann, wo die Motordrehzahl kleiner ist als
die Antriebswellendrehzahl des Getriebemechanismus, wobei
die Überbrückungssteuervorrichtung ferner aufweist: ei ne Drehzahldifferenzermittlungseinrichtung zum Ermitteln einer Differenz zwischen einer Motordrehzahl und einer Antriebswel lendrehzahl; und
eine Drehzahldifferenzsteuereinrichtung zum Reduzieren der Drehzahldifferenz, wenn die Drehzahldifferenz, die von der Drehzahldifferenzermittlungseinrichtung ermittelt wird, einen vorbestimmten Bereich überschreitet, wenn die Überbrückungs kupplung eingerückt wird.
die Überbrückungssteuervorrichtung ferner aufweist: ei ne Drehzahldifferenzermittlungseinrichtung zum Ermitteln einer Differenz zwischen einer Motordrehzahl und einer Antriebswel lendrehzahl; und
eine Drehzahldifferenzsteuereinrichtung zum Reduzieren der Drehzahldifferenz, wenn die Drehzahldifferenz, die von der Drehzahldifferenzermittlungseinrichtung ermittelt wird, einen vorbestimmten Bereich überschreitet, wenn die Überbrückungs kupplung eingerückt wird.
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| R016 | Response to examination communication | ||
| R018 | Grant decision by examination section/examining division | ||
| R020 | Patent grant now final | ||
| R119 | Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee |