DE10119018A1 - Positionier- und/oder Montagehilfe sowie dementsprechendes Verfahren - Google Patents
Positionier- und/oder Montagehilfe sowie dementsprechendes VerfahrenInfo
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Abstract
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Positionier- und/oder Montagehilfe (2) für Vorrichtungen (1) zum Bearbeiten wenigstens eines Bauteiles (3, 4) unter Verwendung mindestens eines Verbindungselementes (5) wie Niet, Stanzniet, Blindniet, Einnietmutter, Schweißmutter, Schweißbolzen, Clipse oder ähnlichem sowie auf ein Verfahren zum Positionieren von Bauteilen (3, 4) in einer Vorrichtung (1) zum Bearbeiten wenigstens eines Bauteiles (3) unter Verwendung mindestens eines Verbindungselementes wie Niet, Stanzniet, Blindniet, Einnietmutter, Schweißmutter, Schweißbolzen, Clipse oder ähnlichem und zeichnet sich dadurch aus, dass Mittel (6) zur Erzeugung eines Licht- oder Laserstrahls (7) vorgesehen werden, welcher von einer Bezugsposition (11) aus auf einen Bezugspunkt (12) hin ausrichtbar ist. DOLLAR A Die vorliegende Erfindung eignet sich besonders für Vorrichtungen wie Stanznietsysteme, Mutterschweißsysteme, Bolzenschweißsysteme, Weldfastsysteme, Plastifastsysteme, Blindnietsysteme, Einnietmuttersysteme oder dergleichen, insbesondere für entsprechende, manuell bedienbare Handvorrichtungen im Prototypenbau, vorzugsweise der Kraftfahrzeugindustrie.
Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Positionier- und/oder Montagehil
fe für Vorrichtungen zum Bearbeiten wenigstens eines Bauteiles unter Verwen
dung mindestens eines Verbindungselementes wie Niet, Stanzniet, Blindniet, Ein
nietmutter, Schweißmutter, Schweißbolzen, Clipse oder ähnlichem sowie auf ein
Verfahren zum Positionieren von Bauteilen in einer Vorrichtung zum Bearbeiten
wenigstens eines Bauteiles unter Verwendung mindestens eines Verbindungsele
mentes wie Niet, Stanzniet, Blindniet, Schweißmutter, Schweißbolzen, Clipse
oder ähnlichem.
Bekannte Vorrichtungen zum Verarbeiten mindestens eines Verbindungselemen
tes wie Niet, Stanzniet, Blindniet, Einnietmutter, Schweißmutter, Schweißbolzen,
Clipse oder ähnlichem sind beispielsweise Stanznietsysteme, Mutterschweißsys
teme, Bolzenschweißsysteme, Weldfastsysteme; Plastifastsysteme, Blindnietsys
teme, Einnietmuttersysteme oder dergleichen. Sie werden manuell, am Roboter
und/oder stationär, beispielsweise in der Serienfertigung von Kraftfahrzeugen,
eingesetzt, wobei das Verbindungselement jeweils an einer bestimmten Position
zu einem zur Bearbeitung anstehenden Bauteil, zumeist ein Blech, vorzugsweise
automatisiert, zentriert werden soll.
Demgegenüber kommen im Prototypenbau, beispielsweise eines neuen Kraftfahr
zeuges, in der Regel entsprechende Handvorrichtungen zum Verarbeiten eines
Verbindungselementes wie Niet, Stanzniet, Blindniet, Einnietmutter, Schweiß
mutter, Schweißbolzen, Clipse oder ähnlichem zum Einsatz. Bei solch manuellen
und/oder stationären Handanlagen ist insbesondere auch die Positionierung des
Verbindungselementes selbst manuell vorzunehmen, was zumeist nur unter Ein
satz verhältnismäßig teurer Hilfsvorrichtungen wie Schablonen, Kämme, Masken,
oder dergleichen möglich ist. Häufig wird deshalb die Position des Verbindungs
elementes auch durch Anreißen auf dem Bauteil markiert. Je nach Größe und Ge
ometrie des Bauteils ist das exakte Treffen dieser Markierung jedoch nicht ein
fach, da in einigen Fällen keine Hilfsvorrichtungen wie Schablonen etc. verwen
det werden können.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine den Stand der Technik verbes
sernde Positionier- und/oder Montagehilfe sowie ein dementsprechendes Verfah
ren anzugeben. Insbesondere sollen die im Stand der Technik bekannten teuren
Hilfsvorrichtungen eingespart werden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Positionier- und/oder Montage
hilfe nach Anspruch 1 und ein dementsprechendes Verfahren nach Anspruch 9
gelöst. Weitere, besonders vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung, welche
einzeln oder in Kombination einsetzbar sind, offenbaren die jeweiligen Unteran
sprüche.
Die erfindungsgemäße Positionier- und/oder Montagehilfe für Vorrichtungen zum
Bearbeiten wenigstens eines Bauteiles unter Verwendung mindestens eines Ver
bindungselementes wie Niet, Stanzniet, Blindniet, Einnietmutter, Schweißmutter,
Schweißbolzen, Clipse oder ähnlichem zeichnet sich dadurch aus, dass Mittel zur
Erzeugung eines Licht- oder Laserstrahls vorgesehen werden, welcher von einer
Bezugsposition aus auf einen Bezugspunkt hin ausrichtbar ist. Der Nutzbarma
chung eines Licht- oder Laserstrahls vermeidet in vorteilhafter Weise die Ferti
gung und den Einsatz teurer Hilfsvorrichtungen wie Schablonen, Kämme, Masken
oder dergleichen und hilft die Kosten im Prototypenbau entsprechend zu senken.
Die Bezugsposition liegt dabei vorzugsweise außerhalb der Vorrichtung, insbe
sondere deutlich außerhalb eines von einer Bearbeitungssenkrechten aufgespann
ten Bearbeitungsraumes der Vorrichtung.
Demgegenüber liegt der Bezugspunkt bevorzugt auf der Bearbeitungssenkrechten,
welche vorzugsweise durch den Mittelpunkt einer Auflage der Vorrichtung ver
läuft.
Nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist der Bezugspunkt von der
Auflage beabstandet angeordnet, insbesondere einstellbar beabstandet angeordnet,
vorzugsweise erhöht um die Materialdicke des wenigstens einen zu bearbeitenden
Bauteiles. Bei manuell bedienten Handanlagen im Prototypenbau erfolgt die Ein
stellung des Bezugspunktes vorzugsweise ebenfalls über manuelle Mittel. Die
Projizierung des Bezugspunktes auf der Auflage entspricht beispielsweise einer
Ausgangsstellung bzw. einem Nullpunkt. Mittels z. B. einer Spindel kann nun der
Bezugspunkt so variiert werden, dass er von der Auflage beabstandet angeordnet
ist. Der Abstand von der Auflage entspricht dabei vorzugsweise der Bauteilstärke,
beispielsweise der Stärke eines oder mehrerer zu verarbeitender Bleche. Möglich
sind aber auch automatische Einstellmittel. Sie kommen vorzugsweise in der defi
nierten Serienfertigung zum Einsatz und gestatten in vorteilhafter Weise die au
tomatische Verarbeitung nicht nur eines bestimmtes Bauteils, sondern eben auch
verschiedenartiger Bauteile wie beispielsweise Bleche unterschiedlicher Dicke, in
vorteilhafter Weise auch nacheinander in einer automatischen Fertigungsstrasse.
Erfindungsgemäß bevorzugt ist der Licht- oder Laserstrahl schräg von außerhalb
der Vorrichtung auf den Bezugspunkt gerichtet. Dies ist sowohl im manuellen
Prototypenbau wie auch in der automatisierten Serienfertigung vorteilhaft. So
stellt die Winkelstellung der den Lichtstrahl erzeugenden Mittel in vorteilhafter
Weise sicher, dass der Bezugspunkt nur aus einer ganz bestimmten Höhe richtig
getroffen wird. Diese Höhe deckt sich bevorzugt mit einer Grund- oder Ausgangs
stellung der Vorrichtung oder sonst einer die Bearbeitung prägenden Position,
welche die Vorrichtung entweder einmalig oder zyklisch einnimmt und in vorteil
hafter Weise die, ggf. automatisierte, Bearbeitung auch unterschiedlicher Bauteile
nacheinander ermöglicht.
Erfindungsgemäß bevorzugt ist der Licht- oder Laserstrahl variabel projizierbar
und/oder fokussierbar, insbesondere als ein Punkt oder als Durchmesser des Ver
bindungselementes auf das Bauteil.
Alternativ oder kumulativ wirkt der Licht- oder Laserstrahl vorzugsweise mit ei
ner Schablone so zusammen, dass vorrichtungsbedingte Störkonturen wie der
Durchmesser eines Mundstückes der Vorrichtung oder der Durchmesser der Auf
lage sowie auch andere geometrische Formen wie Rechteck, Dreieck, Ellipse oder
dergleichen auf das Bauteil projizierbar und/oder fokussierbar sind. Die Simulier
barkeit von Störkonturen wie Mundstücke, Halterungen, Auflagen oder derglei
chen vermeidet in vorteilhafter Weise insbesondere die Durchführung von Ar
beitsprozessschritten außerhalb eines definierten Bearbeitungsraumes und schützt
so insbesondere das Bauteil vor einer versehentlichen Beschädigung oder gar Zer
störung.
Das erfindungsgemäße Verfahren zum Positionieren von Bauteilen in einer Vor
richtung zum Bearbeiten wenigstens eines Bauteiles unter Verwendung mindes
tens eines Verbindungselementes wie Niet, Stanzniet, Blindniet, Einnietmutter,
Schweißmutter, Schweißbolzen, Clipse oder ähnlichem, umfasst eine erfindungs
gemäße Positionier- und/oder Montagehilfe und zeichnet sich dadurch aus, dass
zunächst eine Markierung auf der Oberseite zumindest eines obenaufliegenden
Bauteils aufgetragen wird und anschließend die Bauteilmarkierung und der Licht-
oder Laserstrahl deckungsgleich übereinander positioniert werden. Die Positionie
rung erfolgt dabei bei Handanlagen im Prototypenbau vorzugsweise manuell,
kann aber bei einem Einsatz der Erfindung in der Serienfertigung auch automati
siert, beispielsweise unter Verwendung eines optischen Positioniersystems, erfol
gen.
Erfindungsgemäß bevorzugt weist die Markierung die Form eines Fadenkreuzes,
eines Punktes oder eine andere Form, insbesondere die Form der zu verarbeiten
den Verbindungselemente oder eine, zumeist vorrichtungsbedingte, Störkontur,
auf.
Die Erfindung erlaubt in vorteilhafter Weise die Positionierung von Bauteilen in
einer Vorrichtung zum Bearbeiten wenigstens eines Bauteiles unter Verwendung
mindestens eines Verbindungselementes wie Niet, Stanzniet, Blindniet, Einniet
mutter, Schweißmutter, Schweißbolzen, Clipse oder ähnlichem wie auch die Posi
tionierung einer solchen Vorrichtung selbst, insbesondere einer manuell bedienba
ren Handanlage, an einem Bauteil mit einfachen Mitteln. Sie ist darüber hinaus in
vorteilhafter Weise einfach und verhältnismäßig preiswert bei genannten beste
henden Vorrichtungen nachrüstbar.
Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung werden anhand eines in der
Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels einer sogenannten SPR-Einheit,
d. h. einer Setzmaschine z. B. für Schweißbolzen oder Niete, auf welche die Erfin
dung jedoch nicht beschränkt ist, erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 die Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Positionier- und/oder Monta
gehilfe für Vorrichtungen zum Bearbeiten wenigstens eines Bauteiles unter
Verwendung mindestens eines Verbindungselementes wie Niet, Stanzniet,
Blindniet, Einnietmutter, Schweißmutter, Schweißbolzen, Clipse oder ähn
lichem; und
Fig. 2 die Positionier- und/oder Montagehilfe nach Fig. 1 in einem vergrößerten
Detailausschnitt.
Fig. 1 zeigt eine erfindungsgemäße Positionier- und/oder Montagehilfe 2 für Vor
richtungen 1 zum Bearbeiten wenigstens eines Bauteiles 3, 4 unter Verwendung
mindestens eines Verbindungselementes 5 wie Niet, Stanzniet, Blindniet, Ein
nietmutter, Schweißmutter, Schweißbolzen, Clipse oder ähnlichem. Als Vorrich
tung 1 ist eine sogenannte SPR-Einheit dargestellt, an welcher Mittel 6 zur Erzeu
gung eines Licht- oder Laserstrahls 7 angeordnet sind. Der Licht- bzw. Laserstrahl
7 ist dabei von einer Bezugsposition 11 aus auf einen Bezugspunkt 12 hin aus
richtbar, wobei letzterer den Bearbeitungspunkt von Verbindungselement 5 und
Bauteil 3, 4 in der Vorrichtung 1 definiert. Ebenso wie die Positionier- und/oder
Montagehilfe 2 liegt auch die Bezugsposition 11 außerhalb der Vorrichtung 1,
insbesondere deutlich außerhalb einer Bearbeitungssenkrechten 13. Diese verläuft
vorzugsweise durch den Mittelpunkt einer Auflage 8, welche ein Werkzeug, bei
spielsweise wie vorliegend dargestellt eine Matrize 8 oder eine andere geeignete
Gegenkraftstruktur sein kann. Die Bearbeitungssenkrechte 13 definiert ferner die
Mittellinie eines zwischen der Matrize 8 und einem Mundstück 9 der Vorrichtung
1 liegenden Bearbeitungsfreiraums 14. Auf der Bearbeitungssenkrechten 13 liegt
ferner der Bezugs- bzw. Bearbeitungspunkt 12, jedoch von der Matrize 8 bean
standet, insbesondere erhöht um die Materialdicke des wenigstens einen zu bear
beitenden Bauteiles 3, 4. Der erwähnte Abstand ist in vorteilhafter Weise definiert
einstellbar, insbesondere entsprechend erhöht, wenn gleichzeitig mehrere Bauteile
bearbeitet werden sollen, so auch im dargestellten Fall, wenn ein oberes 3 und ein
unteres 4 Bauteil zeitgleich bearbeitet werden. Der Licht- oder Laserstrahl 7 ist
zudem schräg von außerhalb der Vorrichtung 1 auf den Bezugs- bzw. Bearbei
tungspunkt 12 gerichtet, so dass dieser in vorteilhafter Weise nur in einer ganz
bestimmten Höhe richtig trifft.
Vorzugsweise sind der Licht- oder Laserstrahl 7 variabel auf den Bezugs- bzw.
Bearbeitungspunkt 12 projizierbar und/oder fokussierbar, insbesondere als ein
Punkt oder als Durchmesser des Verbindungselementes 5.
Der Licht- oder Laserstrahl 7 kann alternativ oder kumulativ auch mit einer in Fig.
2 dargestellten Schablone 10 so zusammenwirken, dass auch Störformen wie der
Durchmesser eines Mundstückes 9 der Vorrichtung 1 oder der Durchmesser der
Matrize 8 sowie andere geometrische Formen wie Rechteck, Dreieck, Ellipse oder
dergleichen projizierbar und/oder fokussierbar sind. Ansonsten zeigt Fig. 2 die
Positionier- und/oder Montagehilfe nach Fig. 1 in einem vergrößerten Detailaus
schnitt.
Die vorliegende Erfindung eignet sich besondere für Vorrichtungen wie Stanz
nietsysteme, Mutterschweißsysteme, Bolzenschweißsysteme, Weldfastsysteme,
Plastifastsysteme, Blindnietsysteme, Einnietmuttersysteme oder dergleichen, ins
besondere für entsprechende, manuell bedienbare Handvorrichtungen im Prototy
penbau, vorzugsweise der Kraftfahrzeugindustrie.
1
Vorrichtung zum Verarbeiten wenigstens eines Bauteiles
3
,
4
2
Positionier- und/oder Montagehilfe
3
Oberes Bauteil
4
Unteres Bauteil
5
Verbindungselement
6
Mittel zur Erzeugung eines Licht- bzw. Laserstrahls
7
7
Licht- bzw. Laserstrahl
8
Auflage der Vorrichtung
1
9
Mundstück der Vorrichtung
1
10
Schablone der Positionier- und/oder Montagehilfe
2
11
Bezugsposition
12
Bezugs- bzw. Bearbeitungspunkt
13
Bearbeitungssenkrechten
14
zwischen Auflage
8
und Mundstück
9
liegender Bearbeitungsraum
Claims (11)
1. Positionier- und/oder Montagehilfe (2) für Vorrichtungen (1) zum Bear
beiten wenigstens eines Bauteiles (3, 4) unter Verwendung mindestens ei
nes Verbindungselementes (5) wie Niet, Stanzniet, Blindniet, Einnietmut
ter, Schweißmutter, Schweißbolzen, Clipse oder ähnlichem, dadurch ge
kennzeichnet, dass Mittel (6) zur Erzeugung eines Licht- oder Laserstrahls
(7) vorgesehen werden, welcher von einer Bezugsposition (11) aus auf ei
nen Bezugspunkt (12) hin ausrichtbar ist.
2. Positionier- und/oder Montagehilfe (2) nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, dass die Bezugsposition (11) außerhalb der Vorrichtung (1), ins
besondere außerhalb eines von einer Bearbeitungssenkrechten (13) aufge
spannten Bearbeitungsraumes (14) der Vorrichtung (1), liegt.
3. Positionier- und/oder Montagehilfe (2) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, dass der Bezugspunkt (12) auf der Bearbeitungssenkrech
ten (13) liegt, welche vorzugsweise durch den Mittelpunkt einer Auflage
(8) der Vorrichtung (1) verläuft.
4. Positionier- und/oder Montagehilfe (2) nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch
gekennzeichnet, dass der Bezugspunkt (12) von der Auflage (8) beabstan
det angeordnet ist, insbesondere einstellbar beabstandet angeordnet, vor
zugsweise erhöht um die Materialdicke des wenigstens einen zu bearbei
tenden Bauteiles (3, 4).
5. Positionier- und/oder Montagehilfe (2) nach einem der vorherigen An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Licht- oder Laserstrahl (7)
schräg von außerhalb der Vorrichtung (1) auf den Bezugspunkt (12) ge
richtet ist.
6. Positionier- und/oder Montagehilfe (2) nach einem der vorherigen An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Licht- oder Laserstrahl (7) va
riabel projizierbar und/oder fokussierbar ist.
7. Positionier- und/oder Montagehilfe (2) nach Anspruch 6, dadurch gekenn
zeichnet, dass der Licht- oder Laserstrahl (7) als ein Punkt oder als
Durchmesser des Verbindungselementes (5) auf das Bauteil (3, 4) proji
zierbar und/oder fokussierbar ist.
8. Positionier- und/oder Montagehilfe (2) nach Anspruch 6, dadurch gekenn
zeichnet, dass der Licht- oder Laserstrahl (7) vorzugsweise mit einer
Schablone (10) so zusammenwirkt, dass vorrichtungsbedingte Störkontu
ren wie der Durchmesser eines Mundstückes (9) oder der Durchmesser der
Auflage (8) sowie andere geometrische Formen wie Rechteck, Dreieck,
Ellipse oder dergleichen auf das Bauteil (3, 4) projizierbar und/oder fokus
sierbar sind.
9. Verfahren zum Positionieren von Bauteilen (3, 4) in einer Vorrichtung
zum (1) Bearbeiten wenigstens eines Bauteiles (3, 4) unter Verwendung
mindestens eines Verbindungselementes (5) wie Niet, Stanzniet, Blindniet,
Einnietmutter, Schweißmutter, Schweißbolzen, Clipse oder ähnlichem,
umfassend eine Positionier- und/oder Montagehilfe (2) nach einem der
vorherigen Ansprüche, bei dem
- - zunächst eine Markierung auf der Oberseite zumindest eines oben aufliegenden Bauteils (3) aufgetragen wird; und
- - anschließend die Bauteilmarkierung und der Licht- oder Laserstrahl (7) deckungsgleich übereinander positioniert werden.
10. Verfahren nach Anspruch 9, bei dem die Markierung die Form eines Fa
denkreuzes, eines Punktes oder eine andere Form oder vorrichtungs
bedingte Störkontur aufweist.
11. Verfahren nach Anspruch 9 oder 10, bei dem die Markierung die Form der
zu verarbeitenden Verbindungselemente (5) aufweist.
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ID=7681862
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