DE10116C - Neuerungen an Gasmotoren. Gasmotorenfabrik Deutz in Deutz bei Cöln - Google Patents
Neuerungen an Gasmotoren. Gasmotorenfabrik Deutz in Deutz bei CölnInfo
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- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
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Description
1879.
— JV° 10116 — Klasse 46.
WeImM
GASMOTOREN-FABRIK „DEUTZ" in DEUTZ bei KÖLN.
Neuerungen an Gasmotoren.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 15. August 1879 ab.
Die Neuerungen bestehen im wesentlichen darin, die Arbeitscylinder zweier Hochdruckgasmotoren,
bei welchen die Kraftwirkungen auf den Arbeitskolben nur auf jeden zweiten Hub erfolgen, mit einem dritten Cylinder in der
Weise zu verbinden, dafs die gespannten Gase nach ihrer Wirkung in den Hochdruckcylindern
abwechslungsweise in einen dritten, den Niederdruckcylinder, übertreten und dort sich weiter·
ausdehnend auf einen Kolben und eine gemeinsame Triebwelle wirken. Hierdurch wird ein
erhöhter Nutzeffect der Gase und ein gleichmäfsiger Gang der Maschine erzielt.
In die beiden Hochdruckcylinder C1 und C1,
Fig. i, saugen die mit der Kurbelwelle durch Schubstangen verbundenen Kolben E1 und E1
bei einem Hingange ein brennbares Gemisch von Luft und Gas ein und verdichten dasselbe
auf dem Rückgange. Auf dem zweiten Hingange findet die Entzündung des Gemisches und Arbeitsleistung, auf dem zweiten Rückgange
findet das Ausblasen der Gase statt, worauf dasselbe Spiel sich wiederholt.
Diese Wirkungsweise der Gase in den einzelnen Arbeitscylindern C1 und C2 ist so vertheilt,
dafs auf jede Umdrehung der Kurbelwelle eine Kraftwirkung kommt, obgleich ■ die
Kolben infolge der Stellung der Kurbelzapfen gleichzeitig' oder nahezu gleichzeitig hin- und
hergehen. Bewirkt also auf einem Hingange der beiden Kolben E1 und E1 der eine das
Ansaugen, so wirkt auf den andern die Span-. nung der eben entzündeten Gase, und während
beim Rückgange der eine verdichtet, bläst der andere die Verbrennungsgase aus.
Statt nun die verbrannten, jedoch noch gespannten Gase ins Freie zu lassen, werden dieselben
durch die. Ventile ^1 und ^2, Fig. 1
und 4, und durch die Gegenventile z, und 4
abwechslungsweise in den Niederdruckcylmder D hinter den mit der Kurbelwelle verbundenen
Kolben F geführt, auf welchen dieselben beim Hingang drücken, während sie beim Rückgang
"durch das Ausströmventil h ausgetrieben werden.
Während zweier Umdrehungen der Kurbelwelle finden also in den drei Cylindern der Reihe
nach folgende Vorgänge statt:
Im Hochdruckcylinder C1:
1. halbe Umdrehung Ansaugen,
2. - ,,.-'"* - Verdichten,
3. - - Arbeit (Hochdruck),
4. - - Ueb'ertritt.
Im .Niederdruckcylinder D:
1. halbe Umdrehung Ausblasen,
2. - - Arbeit (Niederdruck),
3. - - Ausblasen,
4. - - Arbeit (Niederdruck).
Im Hochdruckcylinder C1:
1. halbe Umdrehung Arbeit (Hochdruck),
3·
4·
Uebertritt,
Ansaugen,
Verdichten.
Ansaugen,
Verdichten.
Bei dieser Anordnung kommen auf jede Umdrehung der Kurbelwelle zwei Kraftwirkungen,
und zwar abwechslungsweise eine Wirkung mit Hochdruck und eine mit Niederdruck, wie aus
obigem Schema hervorgeht.
Der Uebertritt der noch gespannten Gase aus den Arbeitscylindern in den Niederdruckcylinder
kann schon erfolgen, ehe der Hochdruckkolben seinen äufseren todten Punkt erreicht
hat, der Niederdruckkolben dagegen mufs eben den inneren todten Punkt erreicht haben.
In dem Räume zwischen dem Uebergangs· ventil gt oder ^2 einerseits und dem Niederdruckkolben
andererseits wird die Spannung der verbrannten Gase im Augenblick des Uebertritts
annähernd gleich der Spannung im betreffenden Hochdruckcylinder gehalten (ähnlich
der Compression, in einem Dampfcylinder) und dies wird hier erreicht durch früheren Abschlufs
des Ausströmventils und Verdichtung der verbrannten Rückstände im Niederdruckcylinder.
Zweck dieser Verdichtung ist die Entlastung der Uebergangsventile, Vermeidung des Stofses
beim plötzlichen Uebertritt der gespannten Gase in den Niederdruckcylinder und Vermeidung
des schädlichen Raumes.
Zwischen den Uebertrittsventilen g1 und g2
und dem Ausblaseventil h liegen die Gegenventile 2, und 4 ; sie haben den Zweck, beim
Uebertritt der gespannten Gase aus dem einen
Hochdruckcylmder den Durchgang nach dem andern Hochdruckcylmder abzusperren.
Die Gegenventile z, und L werden abwechselnd
behufs Verdichtung im Niederdruckcylinder etwas früher geöffnet als die betreffenden
Uebertrittsventile gi und ^2, spätestens
mit dem Schlufs des Ausströmventils h.
Die Bewegung beider Uebertrittsventile und beider Gegenventile geschieht mittelst Pleuelstange
k und Hebel /, Fig. 4, am Ende der Steuerungswelle n, welche auch die beiden gekuppelten
Schieber O1 und o., bewegt. Das
Ausblaseventil wird mittelst Winkelhebel / durch die zwei Nocken qx und q2 auf der Steuerwelle
bewegt.
Um in den Hochdruckcylindern beim Anlassen der Maschine keine zu starke Verdichtung zu
erhalten, ist unten an denselben je ein Auslafsventil ;-, und r2 angebracht, welche das angesaugte
Gemenge theilweise entweichen lassen. Diese Ventile werden ebenfalls durch die Steuerungskurbel mittelst des Hebels / bewegt,
welcher auf die verschiebbaren Anlafshebel S1 und s., drückt, Fig. 4.
Um in dem Niederdruckcylinder beim Anlassen ein Vacuum zu vermeiden, wird das
Ausströmventil h, Fig. 3, durch den verschiebbaren Anlafsnagel t gelüftet, indem er in seine
innerste Stellung gebracht wird, so dafs das Ventil nicht niedergehen kann und der Kolben
F nur atmosphärische Luft ansaugt und wieder ausbläst. Die ganze Anlafsvorrichtung
wird aufser Thätigkeit gesetzt, sobald die Maschine im Gang ist. Die Anlafshebel S1 und S2,
Fig. i, und der Anlafsnagel t, Fig. 3, haben dann die punktirt angegebene Stellung.
Die Gaszuführung zu den Schiebern O1 und 0.,,
Fig. 2, der beiden Hochdruckcylmder und die Regulirimg der Maschine erfolgt durch das
Gasregulirventil u, Fig. 3; dasselbe wird bei einer Umdrehung der Steuerwelle zweimal geöffnet.
Die beiden Schieber sind durch ein Gasrohr v, Fig. 2, unter sich, und letzteres ist
durch das Rohr w, Fig. 3, mit dem Ventil verbunden.
Wenn durch einen der Schieber Gas mit Luft angesaugt wird, so ist gleichzeitig der Gaszutritt
im anderen Schieber abgeschlossen.
Der Niederdruckcylinder kann weggelassen werden, und die Maschine gestaltet sich zu
einer Zwillingsmaschine mit gleichgehenden Kolben, aber wechselweiser Wirkung. Auch
kann man mit nur einem Hochdruckcylinder einen Niederdruckcylinder verbinden.
Claims (3)
1. Die Verbindung zweier der in der Patentschrift
No. 532 dargestellten Hochdruckgasmaschinen mit gleichgehenden Arbeitskolben, aber wechselweiser Kraftwirkung auf
dieselben.
2. Die Verbindung dieser Hochdruckgasmaschinen mit einem Niederdruckcylinder.
3. Die Construction der Steuerung und Regulirung der Maschine, und zwar:
a) die Kurbel m in Verbindung mit der Pleuelstange k und dem Winkelhebel
und Balancier /;
b) die Gegenventile z, und i2;
c) der bewegliche Stift t für die Auslösung des Ventils h; die verschiebbaren
Winkelhebel S1 und s.z mit Ventilen r,
und r2;
d) die Anwendung eines gemeinschaftlichen Gasregulirventils u für die beiden
Arbeitscylinder C1 und C2.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10116C true DE10116C (de) |
Family
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT10116D Active DE10116C (de) | Neuerungen an Gasmotoren. Gasmotorenfabrik Deutz in Deutz bei Cöln |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10116C (de) |
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