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DE1011639B - Kraftmesseinrichtung - Google Patents

Kraftmesseinrichtung

Info

Publication number
DE1011639B
DE1011639B DEN12998A DEN0012998A DE1011639B DE 1011639 B DE1011639 B DE 1011639B DE N12998 A DEN12998 A DE N12998A DE N0012998 A DEN0012998 A DE N0012998A DE 1011639 B DE1011639 B DE 1011639B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
measuring device
force
attached
length measuring
spring
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEN12998A
Other languages
English (en)
Inventor
Josef Novotny
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1011639B publication Critical patent/DE1011639B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01LMEASURING FORCE, STRESS, TORQUE, WORK, MECHANICAL POWER, MECHANICAL EFFICIENCY, OR FLUID PRESSURE
    • G01L1/00Measuring force or stress, in general
    • G01L1/04Measuring force or stress, in general by measuring elastic deformation of gauges, e.g. of springs
    • G01L1/044Measuring force or stress, in general by measuring elastic deformation of gauges, e.g. of springs of leaf springs

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description

  • Kraftmeßeinrichtung Die Erfindung betrifft eine Kraftmeßeinnchtung, die in den Kraftweg eingeschaltet wird, wobei sie elastische Formänderungen erleidet, deren Äquivalent vorteilhaft unmittelbar in Krafteinheiten ablesbar ist.
  • Die Einrichtung hat gegenüber den bekannten Geräten mit hydraulischer, pneumatischer, optischer oder elektrischer Übersetzung der Längenänderungen den Vorteil großer Einfachheit, da die Übersetzung rein mechanisch erfolgt.
  • Es sind wohl bereits Längenmeßeinrichtungen mit mechanischer Übersetzung bekannt, die entweder ein doppelt wirkendes Hebelgestänge besitzen oder ein rechts- und linksgängig verdrilltes Meßband auf weisen, doch sind diese Einrichtungen empfindlich und daher zu wiederholten Messungen an Pressen, Werlizeugmaschinen u. dgl. weniger geeignet.
  • Diese Nachteile werden erfindungsgemäß dadurch beseitigt, daß an zwei diametral gegenüberliegenden Flächen eines in den Kraftweg einzuschaltenden, vorzugsweise aus Stahl hergestellten Körpers, z. B. eines Würfels, Prismas oder Zylinders, die Enden in der Richtung der zu messenden Kraft liegender ausgebauchter Blattfedern befestigt sind, deren Formänderungen mechanisch auf eine Längenmeßeinrichtung, z. B. eine Meßuhr oder einen Fühlhebel, übertragen werden. Vorteilhaft ist an der ausgebauchten Mitte der einen Feder die Meßeinrichtung befestigt, während in der ausgebauchten Mitte der anderen Feder ein durch eine Bohrung des Körpers hindurchgehender axial verstellbarer Stift angebracht ist, dessen inneres Ende gegen den Taststift der Meßeinrichtung gedrückt werden kann.
  • In der Zeichnung ist eine Einrichtung nach der Erfindung dargestellt, wobei Fig. 1 einen Längsschnitt, Fig. 2 einen Querschnitt nach der LinieA-A der Fig. 1 und Fig. 3 eine Seitenansicht zeigt.
  • Der Körper 7 hat zylindrische Form und besitzt zwei einander diametral gegenüberliegende Abflachungen 15. Die obere Stirnfläche des Körpers ist bombiert.
  • An den beiden abgeflachten Stellen des Körpers sind in ihrer Mitte nach außen ausgebauchte Blattfedern 10 mittels Beilagsplatten 16 und Schrauben 9 befestigt.
  • Zur genauen Festlegung der Federn am Körper 7 sind zwischen den Schrauben durch dieBeilagsplatten und die Enden der Federn 10 in den Körper ragende Stifte 8 angebracht.
  • Der Körper 7 ist in seiner Mitte mit einer radialen Bohrung 12 versehen, durch die ein Rohr 2 hindurchgeht. Die in den Fig. 1 und 2 links vom Körper 7 angebrachte Feder 10 trägt eine Meßuhr 11 oder einen Fühlhebel, wobei diese Meßeinrichtung an der ausgebauchten Mitte der Feder mittels einer tXberwurfmutter 1 angeklemmt ist. An der ausgebauchten Mitte der anderen Feder ist eine Mutter 4 befestigt, in die das Gewinde eines Stiftes 3 eingreift, der durch das Rohr 2 hindurchgeht und sich mit seinem inneren Ende an den Taststift 13 der Meßuhr 11 andrückt, wenn die Kraftmeßeinrichtung unbeansprucht ist. Die Feder der Meßuhr steht hierbei unter Vorspannung, wobei die Größe derselben durch Verdrehen des rändrierten äußeren Endes 14 des Stiftes 3 so eingestellt werden kann, daß der Zeiger der Meßuhr 11 auf Null steht.
  • Die Wirkungsweise der Einrichtung nach der Erfindung ist die folgende.
  • Die Kraftmeßeinrichtung wird in den Kraftweg eingeschaltet und auf die bombierte obere Fläche des Körpers 7 eine der Bombierung angepaßte Preßplatte 5 gelegt. Man läßt nun die Preßkraft P auf diese Platte wirken, die sich etwas schief stellen kann, wenn die auf die Platte drückende Fläche nicht vollkommen parallel zur Unterlagplatte liegt, auf welche die Kraftmeßeinrichtung gestellt worden ist.
  • Infolge der elastischen Zusammendrückung des Körpers 7 bauchen sich die Federn 10 stärker aus, so daß sich die ausgebauchten Stellen weiter von den Abflachungen 15 des Körpers entfernen. Der Zeiger der Meßuhr zeigt dann einen den elastischen Formänderungen der Federn und damit auch des Körpers M entsprechenden Ausschlag.
  • Die Meßeinrichtung wird mit einer geeichten Materialprüfmaschine oder, was noch besser ist und daher für kleinere Meßbereiche empfohlen wird, durch unmittelbare Gewichtsbelastung in Krafteinheiten geeicht.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Kraftmeßeinrichtung, bei der die durch die zu messende Kraft hervorgerufenen elastischen Formänderungen ausgebauchter Blattfedern auf eine Längenmeßeinrichtung mechanisch übertragen werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden zweier seitlich der Richtung der Kraft diametral zueinander angeordneter Blattfedern (10) an einem, vorzugsweise aus Stahl hergestellten in den Kraftweg einzuschaltenden Körper (7), z. B. einem Würfel, Prisma oder Zylinder, befestigt sind und die Durchbiegungen der Federn auf die Längenmeßeinrichtung wirken.
  2. 2. Kraftmeßeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der ausgebauchten Mitte der einen Feder (10) die Längenmeßeinrichtung (11), z. B. eine Meßuhr oder ein Fühlhebel, befestigt ist, während in der ausgebauchten Mitte der anderen Feder ein durch eine radiale Querbohrung (12) des Körpers (7) hindurchgehender, in Längsrichtung verstellbarer Stift (3) angebracht ist, dessen inneres Ende gegen den Taststift der Längenmeßeinrichtung gedrückt werden kann.
DEN12998A 1955-12-06 1956-11-24 Kraftmesseinrichtung Pending DE1011639B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CS1011639X 1955-12-06

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1011639B true DE1011639B (de) 1957-07-04

Family

ID=5457000

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEN12998A Pending DE1011639B (de) 1955-12-06 1956-11-24 Kraftmesseinrichtung

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DE (1) DE1011639B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1130201B (de) * 1960-03-05 1962-05-24 Franz Pilny Dr Ing Kraftmessgeraet

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1130201B (de) * 1960-03-05 1962-05-24 Franz Pilny Dr Ing Kraftmessgeraet

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