DE1011633B - Selbstabgleichende Messanordnung - Google Patents
Selbstabgleichende MessanordnungInfo
- Publication number
- DE1011633B DE1011633B DEN10003A DEN0010003A DE1011633B DE 1011633 B DE1011633 B DE 1011633B DE N10003 A DEN10003 A DE N10003A DE N0010003 A DEN0010003 A DE N0010003A DE 1011633 B DE1011633 B DE 1011633B
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- voltage
- control
- amplifier
- control device
- arrangement according
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01K—MEASURING TEMPERATURE; MEASURING QUANTITY OF HEAT; THERMALLY-SENSITIVE ELEMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- G01K7/00—Measuring temperature based on the use of electric or magnetic elements directly sensitive to heat ; Power supply therefor, e.g. using thermoelectric elements
- G01K7/16—Measuring temperature based on the use of electric or magnetic elements directly sensitive to heat ; Power supply therefor, e.g. using thermoelectric elements using resistive elements
- G01K7/18—Measuring temperature based on the use of electric or magnetic elements directly sensitive to heat ; Power supply therefor, e.g. using thermoelectric elements using resistive elements the element being a linear resistance, e.g. platinum resistance thermometer
- G01K7/20—Measuring temperature based on the use of electric or magnetic elements directly sensitive to heat ; Power supply therefor, e.g. using thermoelectric elements using resistive elements the element being a linear resistance, e.g. platinum resistance thermometer in a specially-adapted circuit, e.g. bridge circuit
-
- G—PHYSICS
- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05B—CONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
- G05B11/00—Automatic controllers
- G05B11/01—Automatic controllers electric
- G05B11/012—Automatic controllers electric details of the transmission means
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Automation & Control Theory (AREA)
- Indication And Recording Devices For Special Purposes And Tariff Metering Devices (AREA)
- Feedback Control In General (AREA)
Description
DEUTSCHES
KL.42d
INTERNAT. KL. G Ol d
PATENTAMT
N10003IX / 42 d
ANMELDETAG: 31. DEZEMBER 1954
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UND AUSGABE DER
AUS LE GE S CHRIFT: 4. J U L I 1 9 5 7
DER ANMELDUNG
UND AUSGABE DER
AUS LE GE S CHRIFT: 4. J U L I 1 9 5 7
Selbstabgleichende Meßanordnung
Anmelder:
N. V. Philips' Gloeilampenfabrieken,
Eindhoven (Niederlande)
Eindhoven (Niederlande)
Vertreter: Dipl.-Ing. K. Lengner, Patentanwalt,
Hamburg 1, Mönckebergstr. 7
Hamburg 1, Mönckebergstr. 7
Beanspruchte Priorität:
Niederlande vom 4. Januar 1954
Niederlande vom 4. Januar 1954
Hermanus Joannes Roosdorp, Eindhoven
(Niederlande),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Zur Messung physikalischer Größen, z. B. von Drücken, Temperaturen, elektrischen Spannungen
usw., ist es bekannt, selbstabgleiehende Meßschaltungen
zu verwenden, bei denen eine von der zu messenden Größe abgeleitete Spannung mit einer bekannten,
veränderbaren Spannung ins Gleichgewicht gebracht wird. Dabei wird oft eine Anzahl von in einer
Wheatstoneschen Brücke zusammengefügten Impedanzen, insbesondere Wirkwiderständen, benutzt, von
denen mindestens eine durch die zu messende Größe beeinflußt wird. Die Speisung der Brücke erfolgt mit
konstanter Spannung, die an eine der Diagonalen angelegt wird. An der anderen Diagonale tritt eine
Brückenspannung auf, die von der zu messenden Größe abhängig ist. Diese Spannung wird einem Verstärker
zugeführt, dessen Ausgangskreis ein Einstellorgan steuert, durch das die Brückenspannung ausgeglichen
wird. Dies kann dadurch erfolgen, daß zwei in Reihe an die Speisespannungsquelle der Brücke angeschlossene
Brückenzweige einen Spannungsteiler bilden, an dem ein Schiebekontakt entlang gleitet, dem
die dem Verstärker zugeführte Spannung entnommen «
wird. Der Schiebekontakt wird durch das Einstellorgan angetrieben, und seine Stellung am Spannungs- Widerstand 3 ist unter dem Einfluß der veränder
teiler gibt ein Maß für die zu messende Größe an. Es 25 liehen, zu messenden und aufzuzeichnenden Größe verist
auch möglich, die Brückenspannung mittels einer änderbar.
zweiten, an dieselbe Speisespannungsquelle an- Wenn diese Große z. B. die Temperatur eines
geschlossenen Brückenschaltung auszugleichen, der Raumes ist, die konstant gehalten werden soll, so
mittels des Einstellorgans eine veränderbare Span- kann der Widerstand 3 ein Widerstandsthermometer
30 sein, daß in oder nahe dem betreffenden Raum angeordnet
ist. Es hat einen verhältnismäßig hohen Temperaturkoeffizienten des Widerstandes. Es kann
auch ein Thermoelement verwendet werden, dessen elektromotorische Kraft im Kreis mit einer konauch
aufgezeichnet werden soll, da zum Antreiben des 35 stanten Spannung verglichen wird. Die Brücken-Aufzeichenorgans
eine Quelle praktisch unbeschränk- schaltung ist für die Erfindung nicht wesentlich. Es
kann auch ein Kreis verwendet werden, in den zwei Impedanzen in Reihe eingeschaltet sind und in welchem
an einer Impedanz die zu messende Spannung und an der anderen Impedanz die bekannte Spannung
liegt. Die letztere wird derart eingestellt, daß die Gesamtspannung im Kreise gleich Null ist.
Wenn eine mechanische Spannung gemessen werden soll, kann einer der Widerstände 2 bzw. 3 oder beide
eine Spannung gesteuert, die nahezu proportional dem 45 als sogenannte Dehnungsmeßstreifen ausgebildet sein,
Unterschied zwischen dem in einem Augenblick ge- die an dem Bauteil befestigt sind, dessen Spannung
messenen Wert der Größe und dem gewünschten Wert
der Größe ist. Eine solche bekannte Einrichtung ist
in Fig. 1 der Zeichnungen dargestellt.
der Größe ist. Eine solche bekannte Einrichtung ist
in Fig. 1 der Zeichnungen dargestellt.
Hier bezeichnet 1 eine Wechselspannungsquelle mit konstanter Spannung, die eine Brückenschaltung
nung entnommen wird. Auch in diesem Falle bestimmt die Stellung des Einstellorgans den Wert der
zu messenden Größe. Es handelt sich hier um sogenannte Nullmethoden, die insbesondere dann nützlich
sind, wenn dieGröße nicht nur angezeigt, sondern
ter Leistung zur Verfügung steht. Das Einstellorgan wird im allgemeinen durch einen Motor angetrieben,
der stillsteht, sobald die im Abgleichkreis auftretende Gesamtspannung gleich Null ist.
Es ist auch bekannt, bei solchen Meßbrückenschaltungen
eine Einrichtung vorzusehen, durch die eine Regelung der gemessenen oder aufgezeichneten
Größe erzielt wird. Diese Regeleinrichtung wird durch
speist, die aus den in Reihe geschalteten Widerständen
2 und 3 und dem zu dieser Reihenschaltung parallel geschalteten Spannungsteiler 4 besteht. Der
gemessen werden soll. Der Widerstandswert dieser Streifen ist in erster Linie von der mechanischen
Spannung im Widerstandsmaterial abhängig.
Die zwischen dem gemeinsamen Punkt der Widerstände 2 und 3 und dem Schiebekontakt 5 liegende
Brückendiagonale bildet den Eingangskreis eines Verstärkers 6 mit mindestens einer Entladungsröhre,
dessen Ausgangskreis an einen phasenempfindlichen
709 586/187
1 Oil 633
Motor 7 angeschlossen ist. Dieser Motor nimmt beim Drehen den Schiebekontakt 5 in einem solchen Sinne
mit, daß das durch die Änderung z. B. des Widerstandes 3 gestörte Brückengleichgewicht wieder hergestellt
wird. Sobald dies der Fall ist, bleibt der Motor stehen. Die mechanische Kupplung zwischen
dem Motor und dem Schiebekontakt ist in Fig. durch die gestrichelten Linien 14 und 15 angedeutet.
Längs des Spannungsteilers 4 kann eine Skalen-
feinem vorgegebenen Sollwert der Größe proportional ist, wird erfindungsgemäß diese Steuerspannung für
die Regeleinrichtung in demselben Verstärker wie die Meßspannung verstärkt, und es ist eine Umschalt-Vorrichtung
angeordnet, mittels welcher abwechselnd die Meßspannung und die Steuerspannung für die
Regeleinrichtung in dem Verstärkereingang wirksam werden, und gleichzeitig ist die Ausgangs spannung
des Verstärkers derart umschaltbar, daß im gleichen
, tg
wenden, durch die der Motor abwechselnd das eine und das andere Organ-betätigt.
Dje Erfindung ist an Hand des Schaltbildes nach
pjg. 2 erläutert. Dabei sind entsprechende Teile mit
gleichen Bezugsziffern wie in Fig. 1 bezeichnet.
Die Einrichtung nach Fig. 2 unterscheidet sich von der nach Fig. 1 dadurch, daß nur ein einziger Verstärker
6 nebst zwei miteinander gekuppelten Umhl F
für ein Heizelement im Raum regelt. Die Einstellung ist derart, daß bei zu niedriger Temperatur des
Raums die Energiezufuhr vergrößert und bei zu hoher
einteilung vorgesehen werden; die Stellung des Kon- i0 Takt abwechselnd die Kompensationsvorrichtung und
takts 5 ist ein Maß für die zu messende Größe. die Regelvorrichtung beeinflußt werden.
Zur Regelung der Größe auf einen vorbestimmten Bei einer sogenannten integralen Regelung ist die
Wert, ist der Schiebekontakt 5 mechanisch mit dem Einrichtung vorzugsweise derart ausgebildet, daß die
Schiebekontakt 8 eines zweiten Spannungsteilers 9 Periode, während der das Abgleichorgan wirksam ist,
derart gekuppelt, daß die Schiebekontakte 5 und 8 sich i5 groß ist gegenüber der Periode, während der die
gegenüber den zugehörigen Widerständen stets in der- Regelvorrichtung wirksam ist.
selben Lage befinden. Der Spannungsteiler 9 ist an Ein Vorteil der Einrichtung nach der Erfindung ist
eine Wechselspannungsquelle 10 mit derselben Fre- der, daß nur ein einziger Verstärker benötigt wird, der
quenz und Phase wie die Quelle 1 angeschlossen. abwechselnd die Funktion eines Meßverstärkers und
Der Widerstand 9 ist weiter mit einem Kontakt 18 20 die eines Regelverstärkers erfüllt. Es können zwei Anversehen,
der beim Betrieb eine feste Lage hat, die. triebsorgane, z. B. Motoren, verwendet werden, von
von dem gewünschten Wert der Größe abhängig ist. denen eines zum Abgleichen und das andere zur Rege-Bei
entsprechender Einstellung ist also die Spannung iung dient. Eine weitere Vereinfachung ergibt sich,
zwischen den Kontakten 8 und 18 für den Unterschied wenn beide Funktionen durch einen einzigen Motor
zwischen dem gewünschten und dem gemessenen Wert 25 ausgeübt werden. In diesem Falle ist es jedoch erforder
zu regelnden Größe maßgebend. Diese Spannung derlich, eine mechanische Umschaltvorrichtung anzuwird
dem Eingangskreis eines zweiten Verstärkers 11
zugeführt, dessen Ausgangsstrom die Regelvorrichtung steuert. Dies kann z. B. mittels eines von dem
Ausgangsstrom angetriebenen, phasenempfindlichen 30
Motors 12 durchgeführt werden, der durch eine
mechanische Übertragung 16 auf eine Drosselklappe 13
einwirkt. Der Motor 12 kann durch eine Relaisvorrichtung ersetzt werden; anstatt einer Drosselklappe kann ein anderes Organ verwendet werden, 35 schaltern 19 und 20 vorgesehen ist. In der in der Figur z. B. ein regelbarer Widerstand, der die Energiezufuhr dargestellten Lage dieser Umschalter wird die
zugeführt, dessen Ausgangsstrom die Regelvorrichtung steuert. Dies kann z. B. mittels eines von dem
Ausgangsstrom angetriebenen, phasenempfindlichen 30
Motors 12 durchgeführt werden, der durch eine
mechanische Übertragung 16 auf eine Drosselklappe 13
einwirkt. Der Motor 12 kann durch eine Relaisvorrichtung ersetzt werden; anstatt einer Drosselklappe kann ein anderes Organ verwendet werden, 35 schaltern 19 und 20 vorgesehen ist. In der in der Figur z. B. ein regelbarer Widerstand, der die Energiezufuhr dargestellten Lage dieser Umschalter wird die
Brückenspannung dem Verstärker 6 zugeführt, dessen Ausgangsspannung den.Motor 7 beeinflußt. Die Einrichtung
führt dann eine Messung durch. In der anTemperatur verringert wird. Bei Erreichen der ge- 40 deren Lage der Umschalter liegt die dem Spannungswünschten
Temperatur an der Meß stelle befinden sich teiler 9 entnommene Spannung am Eingangskreis des
die Kontakte 8 und 18 an derselben Stelle des Widerstands 9, so daß am Verstärker 11 keine Eingangsspannung liegt und der Motor 12 stillsteht.
Der Erfindung liegt nun die Erkenntnis zugrunde, daß es zum Erzielen einer guten Messung und
Regelung nicht erforderlich ist, daß die den Spannungsteilern 4 und 9 entnommenen Spannungen dauernd
an den Eingangskreisen der Verstärker 6 und 11
liegen. Insbesondere wenn sich die die zu regelnde 50 integrierende Regelung. Die Integration "kann dabei
Größe beeinflussenden Umstände nur langsam ändern, auf verschiedene Weise - stattfinden, unter anderem
in welchem- Falle vorzugsweise eine sogenannte inte- mittels eines Motors, dessen Drehzahl proportional
grale Regelung benutzt wird, genügt es, wenn die mit der Klemmenspannung ist, wie z. B. bei Kilowatt-Spannung
zwischen den Kontakten 8 und 18 periodisch stundenzählern. Es können auch Induktionsmotoren
nur während kurzer Augenblicke die Regelvorrichtung 55 verwendet werden, deren Drehzahl durch Gegenkoppsteuert.
Diese Einsicht wird gemäß der Erfindung \nng m[t einem mit dem Motor zusammengebauten
dazu benutzt, die Regelapparatur wesentlich zu vereinfachen.
Bei einer selbstabgleichenden Meßanordnung, bei der eine von der zu messenden physikalischen Größe
abgeleitete elektrische Spannung dadurch in einem Abgleichkreis durch eine Kompensationsspannung abgeglichen
wird, daß die. Meß spannung einem Verstärker zugeführt wird, dessen Ausgangsspannung ein
Organ steuert, welches die Einstellung der Kompen- 65 anordnung nach der Erfindung ist in Fig. 3 dargestellt,
sationsspannung bewirkt und gleichzeitig die Anzeige Die Einrichtung enthält ähnliche Einzelteile wie die
bzw. Aufzeichnung dex Meßspannung vermittelt, und nach Fig. 2, aber außerdem Schaltelemente, durch die
bei welcher weiterhin eine Regelvorrichtung an- eine sogenannte Proportionalregelung bewirkt wirkt,
geordnet ist, welche durch eine Spannung gesteuert . Diese Elemente bestehen aus einem Spannungsteiler
wird, die den Unterschied der gemessenen Größe zu 70 21, einem zu diesem parallel geschalteten Spannungs- :
Verstärkers 6, und der Ausgangskreis ist an den Motor 12 angeschlossen. Es wird dann eine Regelung
durchgeführt.
Die Schalter können mechanisch oder elektrisch betätigt werden. Die Einrichtung ist derart, daß die
Messung jeweils nur während kurzer Zeit unterbrochen wird, z. B. 1 Sekunde lang in jeder Minute.
Während dieser Sekunde vollzieht sich jeweils eine
Tachometergenerator linear abhängig von einer Spannung gemacht wird. Im letzteren Falle wird auf den
Verstärker zurückgekoppelt.
Die Diskontinuität der integralen Regelung übt z.B. bei den meisten thermischen Vorgängen keinen Einfluß
auf das Ergebnis aus und ebensowenig die kurzzeitige Unterbrechung der Mesung.
Ein vollständigeres Schaltbild einer Schaltungs-
1 Oil
teiler 24, einer Spannungsquelle 23, einem Verstärker 26 und einem Antriebsmotor 27 für das Regelorgan 13.
Die Spannungsquelle 23 hat gleiche Frequenz und Phase wie die Spannungsquellen 1 und 10, ist aber im
übrigen von diesen unabhängig. Der Schiebekontakt 22 des Spannungsteilers 21 ist elektrisch mit dem
Schiebekontakt 18 verbunden. Die Eingangsspannung für den Verstärker 26 wird zwischen dem Kontakt 8
und dem Kontakt 25 des Spannungsteilers 24 entnommen. Das Regelorgan 13 ist mechanisch mit dem
Kontakt 25 gekuppelt.
Wenn zunächst angenommen wird, daß der Kontakt 22 eine feste Lage hat, so beginnt beim Eintreten einer
Gleichgewichtsstörung in der Brücke 2, 3, 4 infolge einer Änderung der zu regelnden Größe bei der in der
Zeichnung dargestellten Lage der Schalter 19 und 20., wie vorstehend geschildert, der Motor 7 zu laufen, wodurch
der Kontakt 5 in einem solchen Sinne verschoben wird, daß das Brückengleichgewicht wieder
hergestellt wird. An den Eingangsklemmen des Verstärkers 26 trit eine Spannung auf, die dem Kontakt 8,
dessen Stellung den gemessenen Wert der Größe angibt, und dem Kontakt 18 entnommen wird, der den
gewünschten Wert der Meßgröße angibt. Ist weiter die an die Quelle 23 angeschlossene Brückenschaltung, die
aus den Spannungsteilern 21 und 24 besteht, im Gleichgewicht, so ist die Spannung zwischen den Kontakten
22 und 25 gleich Null. Der Motor 27 wird dann unter der Wirkung der Abweichung des gemessenen
Wertes von dem gewünschten Wert betätigt und steuert das Regelorgan 13 derart, daß die Abweichung
verkleinert wird. Wenn die Abweichung gleich Null geworden ist, kommt der Motor zum Stillstand. Dabei
hat das Regelorgan den Schiebekontakt 25 verschoben, wodurch eine zusätzliche Spannung im Eingangskreis
des Verstärkers 26 wirksam wird, welche der Spannung zwischen den Kontakten 8 und 18 entgegenwirkt.
Das Regelorgan wird also nur so weit verschoben, bis diese zwei Spannungen im Eingangskreis des Verstärkers
26 im Gleichgewicht sind, mit anderen Worten, über einen Abstand, der proportional der Abweichung
des eingestellten Wertes von dem gewünschten Wert ist. Dies ist eine sogenannte Proportionalregelung.
Nach einer Zeit gelangen die Schalter 19 und 20 in die untere Lage, wodurch die Differenzspannung zwischen
den Punkten 8 und 18 dem Eingangskreis des Verstärkers 6 zugeführt und der Motor 12 an dessen
Ausgangskreis angeschlossen wird. Wenn die Differenzspannung nicht gleich Null ist, läuft der Motor
an, wobei eine zweite Regelwirkung eintritt. Der Motor 12 wird dabei vorzugsweise derart bemessen,
daß seine Drehzahl proportional der Klemmenspannung ist. Dabei wird der Schiebekontakt 22 des Spannungsteilers
21 derart verschoben, daß dem Eingangskreis des Verstärkers 26 eine zusätzliche Spannung
zugeführt wird. Es leuchtet ein, daß auf diese Weise eine Regelung erzielt wird, bei der die Verschiebung
des Regelorgans entsprechend der Abweichung der Größe von dem gewünschten Wert ist, der in der Zeit
während einer gewissen Periode integriert ist. Dies ist also eine kombinierte Proportional- und Integralregelung,
wobei die Integralregelung während kurzer Perioden vollzogen wird.
Für die Integralregelung und die Messung kann ein einziger Motor verwendet werden. In diesem Falle ist
es jedoch erforderlich, eine mechanische Umschaltung anzuwenden. Dies ist in Fig. 4 dargestellt. Der Motor
steuert abwechselnd die Kontakte 5 und 8 über ein schematisch dargestelltes Organ 30 und den Kontakt
über ein Organ 31. Die Umschaltung erfolgt auf ähnliche Weise wie bei den Schaltern 19 und 20.
Claims (5)
1. Selbstabgleichende Meßanordnung, bei der eine von der zu messenden physikalischen Größe
abgeleitete elektrische Spannung dadurch in einem Abgleichkreis durch eine Kompensationsspannung
abgeglichen wird, daß die Meßspannung einem Verstärker zugeführt wird, dessen Ausgangsspannung
ein Organ steuert, welches die Einstellung der Kompensationsspannung bewirkt und gleichzeitig
die Anzeige bzw. Aufzeichnung der Meßspannung vermittelt, und bei welcher weiterhin
eine Regelvorrichtung angeordnet ist, welche durch eine Spannung gesteuert wird, die dem Unterschied
der gemessenen Größe zu einem vorgegebenen Sollwert der Größe proportional ist, dadurch gekennzeichnet, daß diese Steuerspannung
für die Regeleinrichtung in demselben Verstärker wie die Meßspannung verstärkt wird und daß eine
Umschaltvorrichtung angeordnet ist, mittels welcher abwechselnd die Meßspannung und die
Steuerspannung für die Regeleinrichtung in dem Verstärkereingang wirksam werden, und daß
gleichzeitig die Ausgangsspannung des Verstärkers derart umschaltbar ist, daß im gleichen Takt
abwechselnd die Kompensationsvorrichtung und die Regelvorrichtung beeinflußt werden.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Periode während der das
Abgleichorgan tätig ist, groß ist gegenüber der Periode, während der die Regeleinrichtung betätigt
wird.
3. Anordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Antriebsorgane angeordnet
sind, von denen eines das Abgleichorgan und das andere die Regeleinrichtung betätigt, und daß
mittels der Umschalteinrichtung zugleich abwechselnd das eine und das andere Antriebsorgan
an den Ausgangskreis des Verstärkers anschließbar ist.
4. Anordnung nach Anspruch 1, 2 oder 3, gekennzeichnet durch ein einziges Antriebsorgan zugleich
für die Abgleichvorrichtung und für die Regelvorrichtung sowie durch eine mechanische
Umschaltvorrichtung, durch welche dieses Antriebsorgan abwechselnd mit dem Abgleichorgan
und dem Regelorgan gekuppelt wird.
5. Anordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine
kombinierte Proportional- und Integralregelung erfolgt und daß dabei das Regelorgan für die Integralregelung
periodisch betätigt wird.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 693 699.
Deutsche Patentschrift Nr. 693 699.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© TTO 586/187 6.57
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL781785X | 1954-01-04 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1011633B true DE1011633B (de) | 1957-07-04 |
Family
ID=19832168
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEN10003A Pending DE1011633B (de) | 1954-01-04 | 1954-12-31 | Selbstabgleichende Messanordnung |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1011633B (de) |
| FR (1) | FR1118845A (de) |
| GB (1) | GB781785A (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3060742A (en) * | 1959-06-08 | 1962-10-30 | Honeywell Regulator Co | Condition sensing apparatus |
| DE1220520B (de) * | 1960-06-01 | 1966-07-07 | Heinz Wagner | Selbstabgleichende elektrische Messschaltung |
| DE1766971B1 (de) * | 1968-08-09 | 1970-09-16 | Landis & Gyr Ag | Einrichtung zur synchronen uebertragung einer drehbewegung |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE693699C (de) * | 1935-06-27 | 1941-03-20 | Askania Werke Akt Ges |
-
1954
- 1954-12-31 DE DEN10003A patent/DE1011633B/de active Pending
- 1954-12-31 GB GB37827/54A patent/GB781785A/en not_active Expired
-
1955
- 1955-01-04 FR FR1118845D patent/FR1118845A/fr not_active Expired
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE693699C (de) * | 1935-06-27 | 1941-03-20 | Askania Werke Akt Ges |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3060742A (en) * | 1959-06-08 | 1962-10-30 | Honeywell Regulator Co | Condition sensing apparatus |
| DE1220520B (de) * | 1960-06-01 | 1966-07-07 | Heinz Wagner | Selbstabgleichende elektrische Messschaltung |
| DE1766971B1 (de) * | 1968-08-09 | 1970-09-16 | Landis & Gyr Ag | Einrichtung zur synchronen uebertragung einer drehbewegung |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR1118845A (fr) | 1956-06-12 |
| GB781785A (en) | 1957-08-28 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE102016120182B4 (de) | Magnetsensor | |
| DE2247814C2 (de) | Elektronische Wägeeinrichtung | |
| DE1201575B (de) | Durchflußmesser mit einem in der Durchflußleitung angeordneten, strombeheizten und temperaturabhängigen Widerstand | |
| DE3101994C2 (de) | Verfahren zur Messung eines elektrischen Widerstands und Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens | |
| DE1011633B (de) | Selbstabgleichende Messanordnung | |
| EP0142614A1 (de) | Schaltung mit Magnetfeldsensor zum Messen eines Magnetfeldes | |
| DE2213760B1 (de) | Vorrichtung zum messen von in warmwasser-heizungsanlagen verbrauchten waermemengen | |
| DE2944364C2 (de) | Anordnung zur Messung einer Größe, die einen Feldeffekttransistor beeinflußt | |
| DE1665591C3 (de) | Ohne bewegliche Kontakte magnetisch einstellbares Potentiometer | |
| DE1698249B2 (de) | Schaltung zur kompensation der grundlinienneigung des thermogramms bei zwei gegenpolig in reihe geschalteten thermoelementen eines differential-thermoanalysators | |
| DE855625C (de) | Geraet zum Aufzeichnen von drei oder mehr zueinander in Beziehung stehenden Messgroessen | |
| DE2348770C3 (de) | Schaltungsanordnung zur vollautomatischen Regelung der Temperaturverteilung in Temperaturgradientöfen | |
| DE2640082C2 (de) | Schaltung zur Temperaturkompensation eines Hallgenerators | |
| DE971855C (de) | Elektrisches Rueckfuehrnetzwerk, insbesondere fuer elektrische Regler | |
| DE4117133C1 (en) | Thermoelectric power measuring converter - has resistance electronically controllable by instantaneous value of input signal and temp. sensor on common support heat-insulated from surroundings | |
| DE2400881A1 (de) | Auswaegeeinrichtung mit elektromagnetischer kraftkompensation und vorrichtung zum temperaturabgleich | |
| DE2203306C2 (de) | Schaltungsanordnung zur Nullpunktsverschiebung von Meßspannungen | |
| DE1007510B (de) | Kompensations-Vorrichtung zum Messen oder Aufzeichnen einer physikalischen Groesse | |
| DE2151801A1 (de) | Messanordnung | |
| DE2246927A1 (de) | Vorrichtung zum messen des widerstandes eines in einem rotierenden koerper befindlichen variablen widerstandselementes | |
| DE760520C (de) | Einrichtung zur Registrierung und Regelung von durch elektrische Groessen darstellbaren physikalischen Groessen, insbesondere von Temperaturen, in einer Kompensationsschaltung | |
| DE963353C (de) | Kompensationsschaltung zur Messung der EMK von Normalelementen | |
| DE953586C (de) | Geraet zum Aufzeichnen des an stationaeren, auf Drehung beanspruchten Achsen auftretenden Reaktionsmomentes | |
| EP0478896A1 (de) | Verfahren und Schaltungsanordnung zur Messung der Temperatur einer Messstelle mittels eines Thermoelements | |
| DE2111725C3 (de) | Elektrische Vergleicherschaltung mit einem aktiven Zweig |