DE1011647B - Leicht loesbares Uhrarmband - Google Patents
Leicht loesbares UhrarmbandInfo
- Publication number
- DE1011647B DE1011647B DEK18120A DEK0018120A DE1011647B DE 1011647 B DE1011647 B DE 1011647B DE K18120 A DEK18120 A DE K18120A DE K0018120 A DEK0018120 A DE K0018120A DE 1011647 B DE1011647 B DE 1011647B
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- spring
- watch strap
- watch
- strap
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- Pending
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A44—HABERDASHERY; JEWELLERY
- A44C—PERSONAL ADORNMENTS, e.g. JEWELLERY; COINS
- A44C5/00—Bracelets; Wrist-watch straps; Fastenings for bracelets or wrist-watch straps
- A44C5/14—Bracelets; Wrist-watch straps; Fastenings for bracelets or wrist-watch straps characterised by the way of fastening to a wrist-watch or the like
- A44C5/16—Bracelets; Wrist-watch straps; Fastenings for bracelets or wrist-watch straps characterised by the way of fastening to a wrist-watch or the like by folding the strap
Landscapes
- Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine leicht lösbare Befestigung flacher lederner, vorzugsweise doppellagig
ausgeführter Uhrarmbänder mit an den Enden dieser Bänder angeordneten besonderen Befestigungselementen.
Es ist bereits vorgeschlagen worden, die Enden lederner Uhrarmbänder mit auf sich zurückbezogenen,
aus Stahldraht oder Bandstahl bestehenden Federgliedern zu versehen, die den Metallbügel der Uhr
hakenförmig umgreifen. Diese bekannten Ausführungen sind bereits so ausgestaltet, daß die Federglieder
unsichtbar in den Bandwerkstoff eingelassen sind. Sie besitzen in der Biegezone eine solche Krümmung oder
eine solche Ausnehmung, daß der Uhrbügel sich scharnierartig frei bewegen kann. Die Schenkel der
. Federglieder sind derart auf sich zurückgebogen, daß sie in der Wirklage satt gegeneinanderliegen und dadurch
ein ungewolltes Lösen der Uhr verhindern.
Es sind aber auch bereits leicht lösbare Befestigungselemente
bekanntgeworden, bei denen zusätzlich eine Sicherung, z. B. in Form von warzenartigen Ansätzen,
gegen ungewolltes Lösen vorgesehen ist.
Die Verwendung von Stahldraht als Federelement
hat jedoch den Nachteil, daß sich dieser durch den Bandwerkstoff hindurch nach außen stark markiert,
abgesehen von dem unschönen Aussehen wird das Lederarmband, an den Stellen, an denen der Draht
eingelegt ist, vorzeitig zerstört und dadurch unbrauchbar.
Man hat deshalb bereits vorgeschlagen, flache Federglieder aus Bandstahl zu verwenden, die gegebenenfalls
auswechselbar in Schlitze der innen befindlichen Lage des Bandwerkstoffes zwischen die
beiden Doppellagen des Uhrarmbandes eingeschoben werden können. Diese aus Bandstahl gefertigten
Federelemente haben jedoch den sehr bemerkenswerten Nachteil, daß sie absolut undurchlässig sind,
so daß die Hautatmung unterhalb dieser Federglieder unterbrochen ist. Infolgedessen neigen diese Stahlteile
stark zur Oxydation und greifen den Bandwerkstoff an, so daß auch bei dieser Ausführung vorzeitiges
Unbrauchbarwerden des Bandes zu befürchten ist.
Die bekannten, aus Flachstahl hergestellten Federelemente besitzen weiter den Nachteil, daß eine ungewollte
Verdickung des Bandes erfolgt, die den Bandwerkstoff angreift.
Die Erfindung verfolgt nun dien Zweck, einerseits die Hautatmuing unter einem Flachstahl zu ermöglichen
und andererseits auch das Federelement so auszuführen, daß möglichst eine Markierung des Federelementes
durch den Bandwerkstoff hindurch, insbesondere an den Rändern des ledernen Uhrarmbandes,
nicht erfolgen kann.
Leicht lösbares Uhrarmband
Anmelder:
Fritz Knetsch, Elsfleth, Bahnhofstr. 1
Fritz Knetsch, Elsfleth, Bahnhofstr. 1
Fritz Knetsch, Elsfleth,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Soweit eine Markierung unvermeidbar ist, wird diese so gelenkt, daß sie in gewollter Weise einer
Bemusterung des Uhrarmbandes an der Außenfläche entspricht oder diese fördert.
Gemäß der Erfindung wird bei einem Uhrarmband aus Leder oder einem ähnlichen Werkstoff, bei dem
das Bandende eine ungefähr der Breite des Bandwerkstoffes entsprechende, auf sich zurückgebogene und
in der Wirklage den Gehäusesteg der Uhr umfassende, vorzugsweise in den Bandwerkstoff eingelassene
Blattfeder aufweist, dieser Zweck dadurch erreicht, daß die Feder eine Vielzahl von Ausnehmungen
und/oder Einprägungen aufweist.
In weiterer Ausbildung der Erfindung werden die Ränder des flachen Federelementes so· angeschärft,
daß sie sich durch de nBandwerkstoff hindurch nicht markieren, können.
Die Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird nachstehend als Ausführungsbeispiel beschrieben.
Fig. 1 zeigt in schaubildlicher Darstellung die Anordnung eines aus Flachstahl hergestellten, auswechselbar in den Bandwerkstoff eingelassenen Federelementes
;
Fig. 2 zeigt einen Längsquerschnitt durch ein erfmdungsgemäß ausgeführtes ledernes Uhrarmband;
Fig. 3 zeigt einen Querschnitt durch das Armband quer zur Längserstreckuing und in vergrößerter Darstellung.
Das lederne Uhrarmband besteht aus den beiden durch Randvernähung zusammengehaltenen Leiderbändern
1 und 2. Ein auf sich zurückgebogenes, in der Wirklage U-förmige Gestalt aufweisendes, aus
Flachstahl hergestelltes Federelement 3 ist mit seinen Schenkeln 4 und 5 zwischen die beiden Lagen 1
und 2 des Lederbandes eingeschoben. Das untere Band 2 ist unterbrochen und endet jeweils mit den
Kanten 6, 6', so daß es nicht bis in die Biegezone 7 des Federelementes hineinreicht. In dieser Biegezone
7 besitzen das Federelement und auch das
709 586/29
1 Oil 647
äußere Lederband 1 eine Erweiterung, die sich in der" Wirklage um den. Gehäusesteg 8 der Uhr 9 herumlegt,
so daß sich der Bügel 8 scharnierartig bewegen kann, wobei die beiden Schenkel 4 und 5 des Federelementes
sich federnd einander nähern und satt aneinanderlegen. Das Federglied 3 besitzt eine Vielzahl
durchgehender Löcher 11, welche die Hautatmung in der Wirklage des Bandes ermöglichen. Die Ränder
12 des Federgliedes sind, wie ein Blick auf Fig. 3 es zeigt, so angeschärft, daß eine Markierug nach außen
durch das Lederband hindurch nicht möglidh ist.
Claims (2)
1. Leicht lösbares Uhrarmband aus Leder oder einem ähnlichen Werkstoff, wobei das Bandende
eine ungefähr der Breite des Bandwerkstoffes ent-
sprechende, auf sich zurückgebogene und in der Wirklage den Uhrgehäusesteg umfassende Blattfeder
aufweist, die vorzugsweise in den Bandwerkstoff eingelassen ist, dadurch gekennzeichnet,
daß die Feder eine Vielzahl von Ausnehmungen und/oder Einprägungen aufweist.
2. Uhrarmband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Ränder des in den Bandwerkstoff eingebetteten Federgliedes in der Einbettzone
angesehärft sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 485 914, 832 694, 566;
Deutsche Patentschriften Nr. 485 914, 832 694, 566;
schweizerische Patentschriften Nr. 131 643,
784, 282 168.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© TO9 586/29 6.57
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK18120A DE1011647B (de) | 1953-05-18 | 1953-05-18 | Leicht loesbares Uhrarmband |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK18120A DE1011647B (de) | 1953-05-18 | 1953-05-18 | Leicht loesbares Uhrarmband |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1011647B true DE1011647B (de) | 1957-07-04 |
Family
ID=7215292
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK18120A Pending DE1011647B (de) | 1953-05-18 | 1953-05-18 | Leicht loesbares Uhrarmband |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1011647B (de) |
Citations (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH131643A (fr) * | 1928-04-24 | 1929-02-28 | Ernest Luginbuhl | Elément d'attache de montre-bracelet à anses. |
| DE485914C (de) * | 1929-11-06 | Wilhelm Buerkle | Band fuer Armbanduhren | |
| CH255784A (fr) * | 1945-05-09 | 1948-07-15 | Thevoz Louis | Dispositif d'attache d'un bracelet à une montre. |
| DE832694C (de) * | 1950-06-29 | 1952-02-28 | Wilhelm Kaufmann | Halteelement zum Befestigen eines Uhrenarmbandes aus Leder oder plastischem Materialan dem Haltebuegel einer Uhr |
| CH282168A (fr) * | 1950-02-27 | 1952-04-15 | Salom Jacques | Dispositif d'attache de l'extrémité d'un lien souple à une boîte de montre. |
| DE839566C (de) * | 1948-03-11 | 1952-05-23 | Emil Bollier | Vorrichtung zur Befestigung einer geschmeidigen Verbindung, insbesondere eines Armbandes an einem Uhrenbuegel |
-
1953
- 1953-05-18 DE DEK18120A patent/DE1011647B/de active Pending
Patent Citations (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE485914C (de) * | 1929-11-06 | Wilhelm Buerkle | Band fuer Armbanduhren | |
| CH131643A (fr) * | 1928-04-24 | 1929-02-28 | Ernest Luginbuhl | Elément d'attache de montre-bracelet à anses. |
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| DE839566C (de) * | 1948-03-11 | 1952-05-23 | Emil Bollier | Vorrichtung zur Befestigung einer geschmeidigen Verbindung, insbesondere eines Armbandes an einem Uhrenbuegel |
| CH282168A (fr) * | 1950-02-27 | 1952-04-15 | Salom Jacques | Dispositif d'attache de l'extrémité d'un lien souple à une boîte de montre. |
| DE832694C (de) * | 1950-06-29 | 1952-02-28 | Wilhelm Kaufmann | Halteelement zum Befestigen eines Uhrenarmbandes aus Leder oder plastischem Materialan dem Haltebuegel einer Uhr |
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