DE10115174A1 - Verfahren und Anlage zum Palettieren von Strangmaterial - Google Patents
Verfahren und Anlage zum Palettieren von StrangmaterialInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Anlage zum Palettieren von Strangmaterial in Form von runden oder profilierten Stangen, Trägern oder Rohren, unter Verwendung eines Tisches mit einer Lagerfläche oder einem Lagergestell mit beabstandet zueinander angeordneten Lagerholmen, auf die die Strangmaterialien aufgelegt, aufgeschoben oder aufgerollt sind und nebeneinander liegend eine Lage bilden. Ein Niederhalter ist auf die lage aufsetzbar und fixiert die Strangmaterialien in ihrer Position. Von einer oder beiden Seiten ist über die Endabschnitte der einzelnen, die Lage bildenden Strangmaterialien eine Umreifungsmaschine aufschiebbar, die die Strangmaterialien in einem bestimmten Abstand zu den Stirnseiten mindestens an einem der Endabschnitte bündelt. Die Umreifungsmaschinen werden nach der Bündelung abgezogen und die Niederhalter abgehoben und die Lage durch eine Schiebe- oder Hebevorrichtung oder durch manuellen Transport von der Lagerfläche abgehoben bzw. abgeschoben oder auf eine Palette gestapelt.
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Anlage zum
Palettieren von Strangmaterial in Form von runden oder
profilierten Stangen, Trägern oder Rohren.
Zur lagenweisen Verpackung und Palettierung von Strang
materialien, wie Rohren, Profilen, usw., sind zwei ver
schiedene Systeme bekannt. Bei dem ersten System werden
die Rohre auf einer tischartigen Platte oder einer ähnli
chen Auflage nebeneinander liegend gesammelt, entweder
einlagig oder mehrlagig übereinander. Hierzu wird der
Stauraum seitlich durch Holme begrenzt. Anschließend wer
den die Strangmaterialien in Längsrichtung durch einen
Umreifungsapparat transportiert und dabei mit Bändern,
wie Stahl- und Kunststoffbänder, umreift. Danach werden
die gebündelten Lagen zu einer Hebe- oder Transportein
richtung transportiert und mit dieser auf einer Flachpa
lette abgelegt.
Um ein solches System zu automatisieren, sind großer
Platzbedarf und hoher Maschinenaufwand notwendig, so dass
die Kosten für die Anlage insgesamt sehr teuer sind. Da
bei ist zu berücksichtigen, dass die Rohre beispielsweise
eine Länge von 4 m aufweisen können, z. B. Rohre zum Auf
wickeln von Teppichböden, Gardinen, sowie Rohre, die im
Erdreich verlegt werden können, die noch größere Längen
aufweisen können. Die Länge der Anlage insgesamt wird
deshalb zum einen von der Rohrlänge bestimmt und zum an
deren durch die aneinander in Reihe angeordneten Vorrich
tungen, nämlich die Sammelvorrichtungen, Umreifungsma
schine, Zwischenlageranordnung, Hebe- und Transportvor
richtung und Stapelplatz. Hinzu kommt noch die Zuführ
anordnung, um die Strangmaterialien dem Sammeltisch zu
führen zu können.
Nach dem zweiten System werden Rohre auf einer tischarti
gen Platte oder ähnlicher Auflage nebeneinander liegend
einlagig gesammelt. Ist eine Lage vollständig, so wird
sie mittels einer Hubvorrichtung, die mit einer Vielzahl
von Unterdrucksaugköpfen an der Unterseite bestückt ist,
angesaugt. Die Saugnäpfe fassen dabei auf die Oberfläche
der einzelnen Rohre bzw. Strangmaterialien und halten
diese in der gebildeten Lage fest. Die Hebevorrichtung
hebt die Lage der Strangmaterialien an und transportiert
sie in eine Palette mit Seitenbegrenzungen (Rungen).
Hierin werden sie abgelegt und können, wenn die Rungen
stationäre Rungen der Palette sind, abtransportiert wer
den. Bei diesem System ist eine Umreifung der Rohrlagen
nicht vorgesehen. Ein wesentlicher Nachteil dieses Sys
tems besteht darin, dass keine normalen Flachpaletten
verwendet werden können, sondern stets nur Paletten mit
seitlichen Rohren, um die gesicherte Lagerung zu gewähr
leisten. Dies führt zu hohen Kosten und Schwierigkeiten
in der Logistik.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein neues Ver
fahren anzugeben und eine Anlage zur maschinenmäßigen Um
setzung des Verfahrens, die die aufgezeigten Nachteile
der bekannten Systeme nicht aufweist und insbesondere
durch lagenmäßige Bündelung einer Lage von Strangmateria
lien auch eine spätere, leichtere Verarbeitung bzw. Ent
nahme von einem Stapel ermöglicht.
Die Aufgabe löst die Erfindung durch ein Verfahren, wie
es im Anspruch 1 angegeben ist, sowie durch Maschinenan
lagen, wie sie in den nebengeordneten Ansprüchen 10 und
11 angegeben sind.
Vorteilhafte Weiterbildungen des Verfahrens sind in den
Unteransprüchen 2 bis 9 angegeben, vorteilhafte Weiter
bildungen der Anlage in den Ansprüchen 11 bis 18.
Nach dem erfinderischen Verfahren werden die auf einer
Lagefläche gesammelten, nebeneinander gereihten Strang
materialien entweder unmittelbar mit Umreifungsbändern
flach gebündelt, bevor sie weiter transportiert oder zu
nächst gemeinsam abgehoben und einer Umreifungsmaschine
zugeführt werden, die sich in unmittelbarer Nähe des Sam
meltisches befindet bzw. stationär eingerichtet ist. Die
Lage der Strangmaterialien wird mit den seitlichen Enden
in die Umreifungsmaschine eingeführt und umreift. Es kön
nen dabei beidseitig solche Umreifungsmaschinen vorgese
hen sein oder nur eine und die Hebevorrichtung drehbar
ausgeführt sein, so dass nach dem Verschwenken um 180°
die einen oder die anderen Endabschnitte in die Umrei
fungsmaschine hineingeschoben werden können. Erst danach
erfolgt ein Weitertransport der lagenmäßig gesicherten
Strangmaterialien. Es kann also auf einen Zwischenlager
platz völlig verzichtet werden, da ein Durchschieben der
Lage durch eine Umreifungsmaschine nicht nötig ist. Fer
ner kann auch die Hebevorrichtung so ausgebildet sein,
dass durch seitliches Verschieben, entweder in Längsrich
tung oder quer zur Längsrichtung, das jeweils herge
stellte Lagenbündel sofort auf eine Palette aufgestapelt
wird, während über die Zuführeinrichtung neue Strangmate
rialabschnitte zur Sammlung auf die Lagefläche auflaufen
oder aufgeschoben werden können.
Es ist ersichtlich, dass mit einer Anlagenanordnung gemäß
der Erfindung ein wesentlich geringerer Platzbedarf be
steht, auch wenn diese für längere Rohre konzipierbar ist
als bei Systemen herkömmlicher Art. Ferner ist ein
schnellerer Arbeitsablauf ebenfalls möglich, da keine
Zwischenarbeitsabläufe zusätzlich erforderlich sind, um
eine Palettierung vornehmen zu können. Die in Lagen ge
bündelten Strangmaterialien der Rohre können von einer
Palette zur Weiterverarbeitung auch einfach wieder abge
nommen werden. Eine zusätzliche Transportsicherung ist
praktisch nicht nötig, kann aber vorgesehen sein, indem
mit der Palette das gesamte Bündel nochmals gebändert
wird. Für die Weiterverarbeitung kann eine komplette Lage
entnommen werden. Es ist durch einfaches Aufschneiden der
Bänder, welche Stahlbänder oder Kunststoffbänder sein
können, möglich, auch von der Palette Rohre oder Träger
einzeln abzunehmen.
Verschiedene Varianten einer Anlage des neuen Systems
werden nachfolgend anhand der in den Zeichnungen schema
tisch dargestellten Ausführungsbeispiele ergänzend erläu
tert.
In Fig. 1 ist eine Anlage dargestellt, bei der die
Strangmaterialien 4, z. B. Rohre, auf einer tischartigen
Platte 9 eines Lagentisches 1 oder auf einem Trägerrahmen
mit Lagerholmen nebeneinander einlagig gesammelt werden.
Ist die gewünschte Rohranzahl gesammelt und liegen diese
parallel dicht aneinander, wird ein Niederhalter von oben
aufgesetzt oder aber auch eine dargestellte Hebevorrich
tung 2 mit an der Unterseite befindlichen Saugnäpfen.
Diese Hebeeinrichtung kann geteilt sein, so dass beidsei
tig auf die Rohrlagen solche Hebevorrichtungen aufgrei
fen. Durch die Saugnäpfe, die Unterdrucksaugnäpfe sind,
werden die Rohre angesaugt. Sie können aber auch für die
Verbindungsherstellung der Lage noch mit Unterdruck unbe
aufschlagt bleiben. Die Hebevorrichtung dient für diesen
Arbeitsschritt lediglich als Niederhalter. Beidseitig, an
den stirnseitig ausgerichteten Rohren, befinden sich Um
reifungsmaschinen 6, 7, die in ihrer Bauart bekannt sind
und eine mittlere Öffnung aufweisen, in die die gesamte
Lage 8 der Rohre 4 (siehe Fig. 2) hineinschiebbar oder
mit der Öffnung aufschiebbar ist. Die Umreifungsmaschinen
werden dabei über ein definiertes Tiefenmaß auf die Lage
aufgeschoben. In der vorgegebenen Position wird die fi
xierte Rohrlage mittels zweier seitlicher Bänder umreift.
Das Band kann ein Stahlband oder ein Kunststoffband sein,
dessen Enden miteinander verschweißt oder mittels Klam
mern verklemmt werden, wobei diese gleichzeitig so ge
spannt sind, dass der Verbund der in Lage gesammelten
Rohre 4 gehalten ist. Danach fahren die beiden Umrei
fungsmaschinen auseinander und geben die entstandene Bün
dellage frei. Die Hebevorrichtung 2 transportiert nun die
gebündelte Rohrlage 8 zur bereitgestellten Flachpalette
und legt sie darauf ab. In der Zwischenzeit kann eine
neue Rohrlage gebildet werden. Die Rohre werden dabei
über eine Zuführeinrichtung 10 auf die Lagerfläche 9 auf
gerollt oder aufgeschoben. Der Bündelungsvorgang und auch
der Abtransport werden so lange wiederholt, wie dies ge
wünscht ist.
Die Vorteile dieses Systems liegen auf der Hand. Es ist
ein geringer Platzbedarf notwendig, die Anschaffungskos
ten sind niedrig, es sind ein geringer Aufbau und deshalb
auch geringe Folgekosten gegeben und eine einfache und
schnelle Umrüstung auf verschiedene Größen möglich. Es
können einfache, billige, logistisch günstige Flachpalet
ten für den Abtransport größerer Mengen verwendet werden.
Hohe Packungsgeschwindigkeiten sind erreichbar, da die
Zeit zum Umsetzen der Lage auf die Palette für das Sam
meln einer neuen Lage genutzt werden kann.
Die Verarbeitungszeit kann sogar bei Ausgestaltung gemäß
den Fig. 3 und 4 beschleunigt werden. Diese Figuren
zeigen ein zweites System, das vom ersten System sich
darin unterscheidet, dass zur Umreifung die Hebe- und
Transporteinrichtung mit den Saugnäpfen 3 die Lage 8 der
Strangmaterialien 4, z. B. eine Rohrlage, von der Lager
fläche 9 des Sammeltisches 1 abhebt und dann die Umrei
fungsmaschinen 6, 7 seitlich auf die schwebenden Enden
aufgefahren werden oder durch seitlichen Verschub die
Lage 8 der Rohre - wie aus den dargestellten Pfeilen er
sichtlich - in die Umreifungsmaschinen 6, 7 verbracht
werden, um die Bündelung mittels der Bänder 5 vornehmen
zu können. Danach wird die Bündellage 8 umgesetzt und
beispielsweise auf einer Palette gestapelt.
Während der Umreifung kann dabei eine erneute Lage 8 von
Strangmaterialien 4 gesammelt werden, was zu höheren
Taktzeiten bei der Stapelung führt, wie in Fig. 3 darge
stellt. Die Zuführung erfolgt über eine Zuführvorrichtung
10, wie aus Fig. 1 und Fig. 3 ersichtlich.
Varianten der dargestellten Systeme sind möglich. So kön
nen die Rohrlagen mit den linken Enden erst links, dann
mit den rechten Enden rechts zu ortsfesten Umreifungs
maschinen bewegt werden, um sie lagenmäßig zu umreifen.
Dies kann - wie schon ausgeführt - im abgehobenen Zustand
oder aber auch auf der Lagerfläche selbst aufliegend ge
schehen. Eine andere Variante kann vorgesehen werden, bei
der auf dem Sammeltisch 1 beispielsweise zwei Lagen über
einander gelegt und miteinander umreift werden. Dabei ist
es von Vorteil, seitlich Rungen vorzusehen und die lichte
Weite so zu wählen, dass zwei Lagen übereinander liegend,
ohne Versatz, gebündelt werden können. Auch eine solche
Doppellage kann dann in einfacher Weise nach dem gleichen
Prinzip gebündelt, abgehoben und auf einem Palettenstapel
aufgelegt werden.
Claims (18)
1. Verfahren zum Palettieren von Strangmaterial in Form
von runden oder profilierten Stangen, Trägern oder Rohren
gekennzeichnet durch folgende Verfahrens
schritte:
- a) lagenmäßiges Aneinanderfügen des Strangmaterials (4) auf einer ebenen Lagerfläche (9) in mindestens einer Lagenschicht, wobei die seitlichen Endabschnitte des Strangmaterials (4) die Lagerfläche seitlich überste hen;
- b) gleichzeitiges oder nachträgliches Ausrichten des Strangmaterials (4) über die Stirnseiten mindestens an einem der beiden Enden;
- c) Niederhalten der Lage (8) des Strangmaterials (4) auf der Lagerfläche (9) mittels mindestens einem aufge setzten, die Lage (8) des Strangmaterials übergrei fenden Niederhalters oder durch Aufsetzen einer Hebe vorrichtung (2) mit Aufnahmevorrichtungen (3) für je des der einzelnen Strangmaterialien (4);
- d) Bündeln der Lage (8) mit mindestens zwei Umreifungs bändern (5), die um die Einzellage oder die mehreren Lagen über deren Endabschnitte in einem bestimmten Abstand zu den Stirnseiten umgelegt, gespannt und miteinander verbunden sind, derart, dass der Lagen verbund in sich auch dann hält, wenn die Krümmungen benachbarter Rohre, Stangen oder Träger aneinander liegen;
- e) Abheben der Lage (8) von der Lagerfläche (9).
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, dass im niedergehaltenen oder im lagenmäßi
gen abgehobenen Zustand einer Lage (8) die seitlichen Ab
schnitte des Strangmaterials (4) in eine stationäre Um
reifungsmaschine eingeführt oder in eine oder in beidsei
tig vorgesehene Umreifungsmaschinen (6, 7) hineingescho
ben werden oder auf die Enden der niedergehaltenen Lagen
(8) oder der angehobenen Lage aufschiebbar sind, und dass
nach dem Aufbringen des Umreifungsbandes (5) die Lage
wieder aus der Umreifungsmaschine (7) herausgeschoben
oder gezogen wird oder die Umreifungsmaschine (6, 7)
durch seitliches Verschieben von der Lage (8) abgezogen
wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge
kennzeichnet, dass die abgehobenen Lagen (8) über
einander zu einer Transporteinheit gestapelt werden.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekenn
zeichnet, dass die Lagen (8) auf einer Palette gesta
pelt und die Stapel zusätzlich mittels Umreifungsbänder
allein oder mit der Palette verbunden werden.
5. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge
kennzeichnet, dass die Lagen in leichter Schräglage
gebündelt werden.
6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Hubvorrichtung
verschieb- und/oder verschwenkbar ausgeführt ist und die
gebündelten Lagen (8) auf eine Stapelfläche oder eine Pa
lette gestapelt werden.
7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass das Strangmaterial
(4) nach dem Abnehmen einer Lage (8) von der Lagerfläche
(9) zur Bildung einer neuen Lage von einer Zuführeinrich
tung auf die Lagerfläche gelagert wird oder von einem
seitlichen Rolltisch auf die Lagerfläche (9) aufgleitet
oder bei kreisrunder Ausführung von seitlich sich an
schließenden Lagerflächen aufrollt.
8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch die Verwendung für kreis
runde Rohre oder Hülsen aus Kunststoff oder Pappe.
9. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge
kennzeichnet, dass die Strangmaterialien (4) von ei
ner Hebevorrichtung (2) mit Unterdrucksaugköpfen (3), die
über die Länge reihenförmig verteilt in einem bestimmten
seitlichen Raster zueinander angeordnet sind, angesogen
werden.
10. Anlage zum Palettieren von Strangmaterial in Form von
runden oder profilierten Stangen, Trägern oder Rohren,
unter Verwendung eines Tisches (1) mit einer Lagerfläche
(9) oder einem Lagergestell mit beabstandet zueinander
angeordneten Lagerholmen, auf die die Strangmaterialien
aufgelegt, aufgeschoben oder aufgerollt sind und neben
einander liegend eine Lage (8) bilden, dadurch ge
kennzeichnet,
dass ein Niederhalter vorgesehen ist, der auf die Lage (8) aufsetzbar ist und die Strangmaterialien (4) in ihrer Position fixiert,
dass mindestens eine Umreifungsmaschine (6, 7) vorgese hen ist, die von einer oder von beiden Seiten über die Endabschnitte der einzelnen, die Lage (8) bildenden Strangmaterialien (4) aufschiebbar ist und die Strang materialien in einem bestimmten Abstand zu den Stirnsei ten mindestens an einem der Endabschnitte mit einem Umreifungsband (5) zu einer Lage bündelt,
dass die Umreifungsmaschine (6, 7) nach der Bündelung abgezogen und der Niederhalter abgehoben werden, und
dass die Lage (8) durch eine Schiebe- oder Hebevorrich tung oder durch manuellen Transport von der Lagerfläche (9) abgehoben bzw. abgeschoben oder auf eine Palette ge stapelt wird.
dass ein Niederhalter vorgesehen ist, der auf die Lage (8) aufsetzbar ist und die Strangmaterialien (4) in ihrer Position fixiert,
dass mindestens eine Umreifungsmaschine (6, 7) vorgese hen ist, die von einer oder von beiden Seiten über die Endabschnitte der einzelnen, die Lage (8) bildenden Strangmaterialien (4) aufschiebbar ist und die Strang materialien in einem bestimmten Abstand zu den Stirnsei ten mindestens an einem der Endabschnitte mit einem Umreifungsband (5) zu einer Lage bündelt,
dass die Umreifungsmaschine (6, 7) nach der Bündelung abgezogen und der Niederhalter abgehoben werden, und
dass die Lage (8) durch eine Schiebe- oder Hebevorrich tung oder durch manuellen Transport von der Lagerfläche (9) abgehoben bzw. abgeschoben oder auf eine Palette ge stapelt wird.
11. Anlage zum Palettieren von Strangmaterial in Form von
runden oder profilierten Stangen, Trägern oder Rohren,
unter Verwendung eines Tisches (1) mit einer Lagerfläche
(9) oder einem Lagergestell, mit beabstandet zueinander
angeordneten Lagerholmen, auf die die Strangmaterialien
aufgelegt, aufgeschoben oder aufgerollt sind und neben
einander liegend eine Lage (8) bilden, dadurch ge
kennzeichnet,
dass eine Hubvorrichtung mit mechanischen Greifern oder mit Unterdrucksaugköpfen oder -näpfen, die in Reihe ange ordnet und derart beabstandet zueinander angeordnet sind,
dass sie jeweils auf die Oberfläche des Strangmaterials aufsetzen, vorgesehen ist, mit der die Lage (8) anhebbar ist,
dass mindestens eine Umreifungsmaschine (6, 7) vorgese hen ist, in die die Lage einseitig oder beidseitig mit ihren Endabschnitten einschiebbar ist und durch Umlegen und Spannen von Lagenspannbändern (5) zusammengehalten ist, und
dass nach dem Herausziehen der Lage aus den stationären Umreifungsmaschinen (6, 7) die Hebevorrichtung die Lage (8) zur Stapelung umsetzt oder auf eine Palette stapelt.
dass eine Hubvorrichtung mit mechanischen Greifern oder mit Unterdrucksaugköpfen oder -näpfen, die in Reihe ange ordnet und derart beabstandet zueinander angeordnet sind,
dass sie jeweils auf die Oberfläche des Strangmaterials aufsetzen, vorgesehen ist, mit der die Lage (8) anhebbar ist,
dass mindestens eine Umreifungsmaschine (6, 7) vorgese hen ist, in die die Lage einseitig oder beidseitig mit ihren Endabschnitten einschiebbar ist und durch Umlegen und Spannen von Lagenspannbändern (5) zusammengehalten ist, und
dass nach dem Herausziehen der Lage aus den stationären Umreifungsmaschinen (6, 7) die Hebevorrichtung die Lage (8) zur Stapelung umsetzt oder auf eine Palette stapelt.
12. Anlage zum Palettieren nach Anspruch 10 oder 11,
dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerfläche in
leichter Schrägstellung angeordnet ist und die darauf ge
legten Strangmaterialien gegen einen oder mehrere, über
die Länge verteilt vorgesehene seitliche Anschläge rut
schen oder rollen und dass die Umreifungsmaschinen in
einer solchen Schräglage zur Horizontalen eingestellt
sind, dass das den Bündel zusammenhaltende Umreifungsband
beim Spannen ausschließlich nur in Längsrichtung des Ban
des und damit quer zur Längsrichtung der Lage (8) die
Lage (8) zusammenhält.
13. Anlage zum Palettieren nach einem der Ansprüche 10
bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Hebe
vorrichtung (2) an einer Verschiebevorrichtung oder an
einem Roboterarm befestigt ist, die oder der zugleich für
die Umsetzung der Lagen auf eine Palette nutzbar ist.
14. Anlage nach Anspruch 13, dadurch gekenn
zeichnet, dass die Hebevorrichtung verschiebbar oder
verschwenkbar ausgeführt ist und die angehobenen, in La
gen zusammengehaltenen Strangmaterialien (4) mit den
seitlichen Enden nacheinander in zwei seitlich vorgese
hene Umreifungsapparate eingeführt werden.
15. Anlage nach Anspruch 10 oder 11, dadurch ge
kennzeichnet, dass eine Zuführeinrichtung (10) für
die Strangmaterialien (4) vorgesehen ist, die nach dem
Abheben einer Lage (8) automatisch Strangmaterialien zur
nächsten Lagebildung der Lagerfläche (9) zuführt.
16. Anlage nach Anspruch 10, 11 oder 15, dadurch ge
kennzeichnet, dass eine Steuereinrichtung vorgesehen
ist, die die Abläufe der Zuführung, des Abhebens bzw. des
Niederhaltens und der Bündelung mittels Umreifungsbänder
zeitlich koordiniert steuert.
17. Anlage nach einem der Ansprüche 10 bis 16, gekenn
zeichnet durch die Kombination der Maschinen zu
einer Baueinheit.
18. Anlage nach Anspruch 10, 11 oder 12, dadurch ge
kennzeichnet, dass die Lagerfläche an einer Seite
Holme aufweist, gegen die die Strangmaterialien auf die
Lagerfläche (9) aufgeschoben werden, und dass ein Zähler
vorgesehen ist, der die Anzahl der Strangmaterialien zur
Lagebildung zählt und die Zufuhr unterbricht, und dass
nach der Bündelung die Lage von der Lagerfläche (9) auf
ein Transportband oder ein Rollenband nach Wegklappen der
Holme mittels Schiebevorrichtung aufgeschoben und ab
transportiert wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2001115174 DE10115174A1 (de) | 2001-03-29 | 2001-03-29 | Verfahren und Anlage zum Palettieren von Strangmaterial |
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| DE2001115174 DE10115174A1 (de) | 2001-03-29 | 2001-03-29 | Verfahren und Anlage zum Palettieren von Strangmaterial |
Publications (1)
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|---|---|
| DE10115174A1 true DE10115174A1 (de) | 2002-06-06 |
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| DE2001115174 Withdrawn DE10115174A1 (de) | 2001-03-29 | 2001-03-29 | Verfahren und Anlage zum Palettieren von Strangmaterial |
Country Status (1)
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| DE (1) | DE10115174A1 (de) |
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